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2. Männer – Trainerentlassungen nach Derbypleite zeigen keine Wirkung

Spielbericht: SSV Lommatzsch vs Radebeuler HV II. 30:27 (16:12)

Trainerentlassungen nach Derbypleite zeigen keine Wirkung

Nach unserer schmerzhaften Derbypleite gegen den HSV Weinböhla mussten wir als Radebeuler HV II reagieren: der gesamte Trainerstab musste raus! Unser neuer Hoffnungsträger an der Seitenlinie? Kein Geringerer als der junge, dynamische Julius Fischer, der mit frischem Wind und innovativen Ideen für die Wende sorgen sollte. Doch der Plan ging nicht auf. Auch unter seiner Leitung gelang es uns nicht, endlich wieder einen Sieg einzufahren. Ob er nun auch schon wieder wackelt?

Die Gastgeber aus Lommatzsch hatten sich für dieses Spiel einige ungewöhnliche Taktiken ausgedacht, um uns maximal aus dem Konzept zu bringen. Dies begann schon vor dem Anpfiff, als eine lange Ehrung ihrer Vereinslegende „Atze“ direkt vor dem Anpfiff, die unsere Beine bereits im Stehen schwer werden ließ. Jedoch haben wir uns gerne die Zeit genommen, um einem Helden, der durch sein Ehrenamt unseren Sport erst ermöglicht, zu zujubeln. Mit weniger Freude nahmen wir dann im Spiel die nächste taktische Finesse der Gastgeber hin: ein dreister Angriff auf unser Equipment! Stefan Kirschs Trikot wurde von den Lommatzschern förmlich zerfetzt – und als Krönung wiesen sie den Schiedsrichter höchst aufmerksam darauf hin, dass man mit beschädigtem Trikot nicht weiterspielen darf.

Das Spiel begann ausgeglichen. Wir hielten tapfer mit, doch der SSV zog immer wieder leicht davon. Besonders Maximilian Dietrich und Leon Koczielski erzielten immer wieder leichte Treffer aus dem Rückraum. Nach knapp 18 Minuten konnten die Gastgeber einen 2 Tore Vorsprung behaupten. Dies kostet aber scheinbar so viel Kraft, dass Markus Dreißig die Schiedsrichter bat sich das Spiel mit einem kühlen Erfrischungsgetränk auf der Tribüne anschauen zu können. Diese gingen der Bitte jedoch nicht ganz nach und der Kompromiss waren 2 Minuten Erholung auf der Bank mit lauwarmen Wasser. Nach 30 Minuten lagen wir 16:12 hinten, weil wir im Angriff überhastete Abschlüsse suchten und in der Abwehr leichte Tore im Gegenstoß und aus dem Rückraum kassierten.

In der zweiten Hälfte kämpften wir uns mit viel Herzblut zurück ins Spiel. Stefan Kirsch trotzte seinem zerstörten Trikot und traf mehrfach, Marco Franke warf ebenfalls stark, und Deniz Elsner blieb eiskalt vom Siebenmeterpunkt. Doch immer, wenn wir dran waren, setzten die Hausherren einen drauf oder wir verpassten es auszugleichen. Auch die drei Timeouts, mit denen Coach Fischer seine Handschrift zeigen wollte, verpufften. Unsere Defensive stand besser, doch die Gastgeber ließen sich nicht aus dem Konzept bringen.

Der Trainerwechsel brachte keine sofortige Trendwende, aber immerhin neue Ausreden! Vielleicht fehlte die Eingewöhnungszeit? Eine Frage, die in der nächsten Trainingswoche geklärt werden muss. Was bleibt: die Erkenntnis, dass Lommatzsch nicht nur clever spielt, sondern auch clevere Randstrategien entwickelt. Und wir? Wir schauen nach vorn – und sorgen vielleicht vorsorglich für ein paar Ersatztrikots! Neue sehr schicke Erwärmungsshirts haben wir ja zu diesem Spieltag erhalten. An dieser Stelle nochmal ein großes Dankeschön an Alex Bär und Andreas Schütz!

 

Positive Dinge

–              100 %ige Siebenmeterquote

–              gute Torhüterleistung

Negative Dinge

–              bittere Niederlage

–              viele Verletzungen (auf beiden Seiten)

 

Schreiberling: Lukas Hußke

Von |2025-07-29T11:56:46+02:0007.02.25|Kategorien: Archiv 2. Männer|

1.Männer- überzeugender Sieg

*Knapper aber überzeugender Auftritt!*

Am vergangenen Wochenende, reiste der Radebeuler HV zum SV Rotation nach Weißenborn. Nach der unglücklichen Hinrunden Niederlage im letzten Jahr, war man gewarnt. Gerade die geballte Masse und die dazugehörige Erfahrung (90,0% der Spieler Ü30) machte vor Beginn des Spiels schon ein wenig Eindruck. Aber das war eher die Nervosität.

Die Ansage von Trainer M. Heuer#TR von Anfang an klar: die Initiative zu übernehmen. Das meisterte die Mannschaft mit einem 4:7 nach 10 min. nicht schlecht. Doch kamen auch die Wellenbrecher des SV Rotation langsam ins Spiel und brachten ihre Chancen ins Tor unter. Und jetzt kam es schon zu einer, zumindest aus Sicht der Radebeuler, Spielentscheidenden Szene. Binnen von Sekunden wurden 3 Spieler des RHV zum Erzieherischen Zweck auf die Bank geschickt. Was man kaum glauben kann, das war irgendwie nochmal der Hau-Ruck Moment, denn es brauchte. Die verbleibenden Spieler erspielten sich im 3 gg. 6 ein 1:1 und nachdem alle wieder im Feld waren, stellte man fest, das diese Unterzahl-Situation mit 2:1 gewonnen wurde und der Gastgeber kein Tor aus dem Spiel heraus geworfen hat. Zwischenstand 11:13, Chapeau! Folge 26 min Auszeit > Gast. Doch das gab keinen Bruch mehr und der Rest der 1. HZ wurde überzeugend mit 4:1 an sich gerissen. Mit einem 12:18 ging es in die Kabine und man konnte mit dem Auftritt soweit zufrieden sein.

In den ersten 10 min der 2. HZ gestalteten und kontrollierten die Men in Black, teils zwischendurch mit 8 Toren unterschied weiterhin das Geschehen. Das Spiel schlich sich mit dem Zwischenstand von 22:27 mit der 48 min. in die Radebeuler Auszeit. Jetzt ging es in die Crunch-Time, die Frequenz hochhalten und ein eventuelles Aufbäumen der Hausherren im Keim ersticken. Aber, aber, aber…. naja jeder weiß, die Lößnitzstädter können nur spannend und dramatisch. Doch noch lief es ganz geordnet, bis zur 52 min als plötzlich Rotation mit dem 27:29 vor der Tür stand und das nicht mit Blumen und Pralinen, also ein Date was du eigentlich gern ablehnst und dann zwingen sie dich ernsthaft 2 min später mit dem 29:30 Anschlusstreffer zum letzten Tanz. Natürlich kam damit auch nochmal die Halle und 5 min vor Schluss der Puls Check – sitzend über 100. Köstlich – Prime Time! Diese hatte es auch nochmal in sich. 57.46 min > Stand 32:33, dann verpasst man zwei freie Matchbälle, Weißenborn verwirft den Ausgleich und man geht in der 59.29 min in die letzte Auszeit. Puh Männer, alle tief durchatmen und nochmal über 30 Sekunden volle 120% Einsatzbereitschaft für den Sieg! C. Herrmann#3 fackelt nicht lange, geht an zwei Gegner vorbei und wirft zum erlösenden 32:34 Endstand.

Tops des Spiels
– Mannschaftliche Geschlossenheit, Spirit und die gesamte Teamstimmung
– „Du hast eine Trophäe erhalten!“ Herausforderungen des Spiels sehr gut gemeistert. 3 gg. 6 Situation und allgemein das Unterzahlspiel. Man verlor kein einziges, im Gegenteil man konnte alle für sich entscheiden.
– Überzahlspiel alle gewonnen!
– Ein starker Auswärtsauftritt der Mannschaft, trotz verrückter Endphase.
– Die Spieler des Spiels, wurden Marcel Weig#27 und hinter den Kulissen Tim Röseler#18 gerade vom 7- Meterpunkt, aber auch im Spiel für die Mannschaft ein wichtiger Stellenwert für den Erfolg.
– C. Herrmann#4 zeigte mit seinen Aktionen immer wieder für Unruhe beim Gegner, gerade in der Prime-Time war es sein Spiel und hat mit seiner Erfahrung und Raffinesse das Spiel geführt.
– Die Stimmung in der Halle, war extravagant, ein sehr guter und fairer Support von beiden Seiten. Aber aufgrund der Enge der Halle, knallten die Trommeln als hätte jeder der knapp 150 Leute eine eigene. Trotzdem Wahnsinnig, geile Atmosphäre! Danke an alle Zuschauer. Natürlich ein besonderer Gruß an unsere Reisegruppe. Ohne euch, ist alles Doof!

Die Flops des Spiels
– Die Phase 48 – 54 min ist eigentlich das einzigstste was man erwähnen kann

Fazit:
Zum Schluss stand zwar ein knapper Auswärtssieg, aber trotzdem war es ein überzeugender Auftritt der Men in Black und dazu verdiente 2 Punkte für die gesetzten Ziele der Mannschaft.

Schreiberling: M.B.
Bilder: L.B.

Von |2025-07-29T11:55:41+02:0006.02.25|Kategorien: Archiv 1. Männer|

1.Männer- Sieg ist Sieg

Radebeuler HV gegen SSV Stahl Rietschen 26:22 (13:11)

Am vergangenen Samstag begrüßten die MIB die Stahlmänner aus Rietschen. Die Ostsachsen befinden sich aktuell im Tabellenmittelfeld mit einer eher durchwachsenen Saison. Viele Verletzungen warfen den letztjährigen Tabellenzweiten zurück Dabei sind die Mannen um Trainer Domko eine eingespielte Truppe, welche nie unterschätzt werden dürfen.
Die Vorzeichen waren für die Lößnitzstädter klar: Mit einem Sieg bliebe man definitiv Tabellenführer, egal was die Konkurrenz macht – den Fokus auf sich belassen, dass ist ab dieser Zeit das Wichtigste.

Die Partie begann recht schleppend. Erst verwarf man einen 7-Meter, dann freie Wurfmöglichkeiten, sodass nach 10 Minuten ein 4:4 auf der Anzeigetafel steht.
Bis zur zwanzigsten Minute gelangen zudem gerade einmal zwei weitere Tor hinzu In 20 Minuten lediglich 6 Gegentore zu erhalten, zeugt von einer recht guten Abwehrleistung doch eben 6 Tore im Angriff zeigen keine effektive Angriffsleistung
Bis zur Halbzeit konnte man das Spiel noch ein wenig auf die eigene Seite drehen und teilweise mit 4 Toren führen. Nach 30 Minuten verabschieden sich die Mannschaften mit 13:11 in die Kabinen.
Die zweite Halbzeit begann wie die erste: Ein schleppender Start
Was nun besser funktionierte, war das Erspielen von Chancen – unabhängig vom Torerfolg, dies war noch immer mager. Uber die Stationen 16:14; 20:18 und 23:20 plätschert das Spiel vor sich hin ohne Nennenswerte Aktionen oder gar einer enormen Verbesserung zu den ersten 20 Minuten von Halbzeit eins
In den letzten 5 Minuten wurde es noch einmal ein wenig spannend: Die Stahlmänner konnten den Anschluss auf 23:22 wieder herstellen. Doch dieses Mal spielten die MIB die letzten Minuten gekonnt herunter und stellten eine Ergebniskorrektur auf 26:22 her. Dies ist auch gleichzeitig der Endstand der Begegnung
Ob solch eine Chancenverwertung von unter 50% für jedes Spiel bis zum Saisonende reicht, mag zu bezweifeln bleiben. Bereits am kommenden Samstag steht die nächste Begegnung gegen Weißenborn an. In der ersten Halbserie verloren die Radebeuler das Spiel in heimischer Halle. Somit muss die Niederlage wieder gut gemacht werden. Anwurf in Weißenborn ist 18 Uhr!

Für den RHV spielten: F. Pusch /TW); C. Herrmann (1), F. Lehmann (3), S. Weiße (1), M. Berger, F. Mattern (2), T. Röseler (8/5), T.-P. Jurgeleit (4),M. Weig(3), A. Lange (4)

Schreiberling: T.R.

Bilder: L. B.

Von |2025-07-29T11:55:41+02:0029.01.25|Kategorien: Archiv 1. Männer|

F3: Supercup-Hinspiele in Niederau

Durch den 3. Platz in der Vorrunde qualifizierten sich die Kids unserer F3 für den Supercup. Hier treten die ersten drei Mannschaften der Vorrunden-Staffel 1 und die beiden besten Teams der Vorrunden-Staffel 2 in Hin- und Rückspiel an, um die Plätze 1 bis 5 auszuspielen. Aufgrund dieser Konstellation, gingen wir nicht gerade als Favorit sondern eher als Außenseiter ins Rennen.

Zum ersten Spiel standen die Kids des VfL Meißen bereit. Als Ziel wurde ausgegeben, den zahlreichen Zuschauern zu zeigen, was wir in den letzten Monaten beim Training gelernt haben und auch noch Spaß dabei zu haben. Und so startete ein unterhaltsames Spiel. Die Radebeuler Minis legten ein Tor vor, die Meißner konnten ausgleichen. Dementsprechend ging es mit einem gerechtem 6:6 in die Pause. Einziger Kritikpunkt war die teilweise mangelhafte Zuordnung in der Abwehr. Das musste im zweiten Abschnitt verbessert werden …  Und es wurde besser: Ballgewinn, schneller Gegenstoß, Tor! Das Ergebnis dieser Spielweise war eine komfortablen 10:7-Führung. Prompt wurde man etwas leichtsinnig und die Domstädter konnten mit einem 2:0-Lauf auf 10:9 verkürzen. Mit ein wenig Glück und viel Kampfeswillen wurde dieses Ergebnis ins Ziel gerettet und die ersten beiden Pluspunkte unter großem Jubel der mitgereisten Fans eingefahren.

Nächster Gegner sollte der SV Niederau sein – wie jedes Jahr, der absolute Favorit auf Platz 1. Nach den ersten Minuten war schnell klar, dass es für uns nur um Schadensbegrenzung gehen konnte. Der starke Niederauer Torhüter war so gut wie nie zu überwinden und gab prompt mit Pässen übers gesamte Spielfeld die Vorlagen für die zahlreichen Gegentore. Trotz großem Kampf und den sofortigen Rückzug nach Ballverlusten konnte die 1:13-Niederlage nicht vermieden werden. Mit leicht hängenden Köpfen verließen die Radebeuler Kids die Platte.

Nach einer kurzen Pause ging es weiter mit dem Spiel gegen den HSV Weinböhla. Da in der Vorrunde beide Spiele gegen den HSV verloren gingen, waren wir auch diesmal die Außenseiter. Zusätzlich wirkte der ein oder die andere etwas schlafmützig im 3. Spiel dieses Vormittags. Folgerichtig ging auch diese Partie mit 4:9 verloren. Allerdings wäre hier tatsächlich etwas mehr drin gewesen.

Zum Abschluss sollte es dann nochmal richtig spannend werden. Mit den Minis aus Radebeul und Großenhain standen zwei nahezu gleichstarke Teams auf der Platte. Der Gewinner der Partie würde sich auf Platz 3 der Tabelle schieben. Dementsprechend gingen alle motiviert zur Sache. Diesmal legte der HC Großenhain ein Tor vor und die Radebeuler Kids glichen aus. Leider fehlte uns das Quäntchen Glück und wir verloren das Spiel denkbar knapp mit 4:5. Der große Kampf der Radebeuler Kids hätte zumindest ein Unentschieden verdient. Aber es gibt ja noch ein Rückspiel …

Für den RHV kämpften: Carlotta, Emilia, Jonas (2 Tore), Julius (2 Tore), Mark (1 Tor) und Quentin (14 Tore)

Von |2025-07-29T12:03:25+02:0028.01.25|Kategorien: Archiv gJF|

Mit einem klaren Ziel vor Augen!

Am vergangenen Sonntag trafen die Mädchen des Radebeuler HV in der Lößnitzhalle auf die NSG Dresden Nordwest, mit einem klaren Ziel vor Augen: zwei Punkte für den RHV.

Der Beginn des Spiels verlief vielversprechend. Die Mädchen spielten sehr fokussiert und setzten von Anfang an auf schnelle Angriffe, womit sie sich eine solide Führung erarbeiten konnten. Durch zahlreiche Anspiele an den Kreis erzielten sie immer wieder Tore, während die Abwehr gleichzeitig sicher stand. Nach nur 8 Spielminuten stand es bereits 10:5 für den RHV, eine starke Teamleistung bis zu diesem Zeitpunkt. Leider ließ danach ein wenig die Konzentration nach und es gab für einige Minuten einen Bruch im Spiel der Radebeuler Mädchen. Die NSG nutzte die Gelegenheit um den Rückstand auf zwei Tore zu verringern. Nach einer Auszeit fanden die Radebeulerinnen jedoch wieder zu ihrem Spiel. Es entwickelte sich ein ausgeglichenes Duell, in dem beide Teams Tor um Tor erzielten. Mit einem 17:12 gingen die Mädchen in die verdiente Halbzeitpause.

In der zweiten Halbzeit stellte das Team auf die beliebtere 6:0-Deckung um. Der Verlauf des Spiels änderte sich kaum. Die Radebeulerinnen spielten besonnen und erarbeiteten sich weiterhin gute Chancen. Besonders bemerkenswert war die geschlossene Mannschaftsleistung, die den Anstieg der individuellen und kollektiven Leistung im Vergleich zu den letzten Spielen deutlich machte.

Insgesamt war es ein klasse Spiel, das den Zuschauerinnen und Zuschauern spannende Handball-Action bot und die Fortschritte der Mädchen unter Beweis stellte. Am kommenden Wochenende gastieren wir in Lommatzsch.

Für den RHV spielten:

Im Tor Antonia P, Fiona.

Auf der Platte Antonia H, Emely, Emma, Johanna, Laura, Lea,Lucy, Mariella, Sofia.

Von |2025-08-07T13:04:52+02:0028.01.25|Kategorien: Archiv wJC1|

2. Männer – Das wichtigste Spiel des Jahres verschenkt

Spielbericht des Radebeuler HV II gegen  HSV Weinböhla II 30:32 (16:13)

Das wichtigste Spiel des Jahres verschenkt

Am Samstag, den 25. Januar 2025, erlebte die Lößnitz-Sporthalle ein emotionsgeladenes Derby, das bis zur letzten Sekunde Spannung versprach. Die Jungs von der Endhaltestelle begaben sich in ein Gebiet infrastruktureller Relevanz und gastierten bei der Zweitvertretung des RHV. Trotz einer hervorragenden Anfangsphase der Gastgeber endete das Spiel knapp mit 30:32 zugunsten der Gäste.

Schon die ganze Woche freuten sich beide Teams auf die Begegnung. Steve Faerber war so übermotiviert, dass er bereits bei der Erwärmung alles gab. Nach 30 Minuten Vollgas vor dem Anpfiff konnte er eine kleine Verschnaufpause gut gebrauchen und bat deshalb die Schiedsrichter sich für wenigstens 2 Minuten ausruhen zu können. Die erhörten die eindringliche Bitte und gaben dem Abwehrspezialisten des HSV Weinböhla die Chane sich die restlichen 59 Minuten des Spieles in Ruhe von der Tribüne anzusehen. Dann konnte endlich Handball gespielt werden. Die Partie begann vielversprechend für den Radebeuler HV. Finn Himmelrath zeigte, was er sich am Donnerstag noch bei Andi Wolf und Domenico Ebner abgeschaut hatte und brillierte in den ersten 15 Minuten mit einer Fangquote von beeindruckenden 50 %. Dank seiner Paraden und einer konzentrierten Teamleistung konnten wir früh die Kontrolle übernehmen. Die konsequente Abwehrarbeit und schnelle Konter führten dazu, dass wir uns einen komfortablen Vorsprung erspielten. Nach 15 Minuten führten wir mit 9:5, was auch durch die präzisen Abschlüsse von Spielern wie Arved Zwirner und Deniz Elsner untermauert wurde.

Doch nach dieser dominanten Anfangsphase kippte das Momentum zugunsten der Gäste. Was zunächst wie ein sicherer Sieg aussah, entwickelte sich zunehmend zu einem offenen Schlagabtausch. Bis zur Halbzeit konnten wir noch mit 16:13 in Führung bleiben, aber nach der Pause änderte sich das Spielgeschehen komplett. Hauptgrund für diese Wendung war unsere nachlassende Chancenverwertung. Vielversprechende Angriffe blieben ungenutzt, da Würfe am gegnerischen Torwart oder an den Pfosten scheiterten. Gleichzeitig ließ unsere Abwehr nach. Die zuvor so kompakte Defensive öffnete den Gästen zu oft Lücken, die diese eiskalt ausnutzten. Besonders Henning Schmoz vom HSV Weinböhla erwies sich als treffsicherer Schütze und verwandelte alle seine sieben Siebenmeter sicher. Dieser verletzte sich in der zweiten Hälfte schwer. Wir wünschen ihm an dieser Stelle eine schnelle und gute Genesung. Trotz der großen Rivalität zum HSV Weinböhla ist es uns wichtig, dass alle Spieler gesund durch die Saison kommen! Hoffentlich bis bald auf der Platte.

Zurück zu Spielgeschehen – trotz einer Auszeit beim Stand von 21:21 gelang es uns nicht, die nötige Ruhe ins Spiel zurückzubringen. Stattdessen häuften sich technische Fehler und ungenaue Pässe, was Weinböhla konsequent bestrafte. Die Gäste spielten mit wachsendem Selbstvertrauen und nutzten ihren Lauf, um bis auf 26:30 davonzuziehen. Dabei stellte vor allem Tom Clauß seine 1:1-Stärke unter Beweis und konnte so durch eigne Tore und Assists seinem Team zu Sieg verhelfen.

In der Schlussphase kämpfte unser Team mit aller Kraft, und insbesondere Deniz Elsner übernahm Verantwortung mit mehreren wichtigen Treffern. Dennoch reichte es nicht mehr, das Blatt zu wenden. Die knappe Niederlage spiegelt die Intensität dieses Derbys wider, in dem wir unser volles Potenzial phasenweise gezeigt haben, jedoch an Konstanz und Effizienz scheiterten.

Das Spiel zeigte, dass unser Team in der Lage ist, gegen starke Gegner spielbestimmend aufzutreten, jedoch auch, dass an der Chancenverwertung und der Stabilität in der Defensive gearbeitet werden muss. Wieder einem verspielten wir eine großartig herausgespielte Führung durch Leichtsinnigkeit und Abschlussschwäche.

 

Positive Dinge

–              spannendes Spiel und gute Derbyatmosphäre

–              starkes Spiel des A-Jugendlichen Deniz Elsner à Zeichen für gute Jugendarbeit im Verein

Negative Dinge

–              selbstverschuldete Derbyniederlage

–              angesprochene Verletzung von Henning Schmoz à Gute Besserung!

–              7-Meterstrategie ging nicht auf

–              schlechte Chancenverwertung in der zweiten Hälfte (nur 6 Tore zwischen der 40. & 55 min)

 

Schreiberling: Lukas Hußke

 

Von |2025-07-29T11:56:46+02:0026.01.25|Kategorien: Archiv 2. Männer|

2. Männer – Ist der Untergang nah?

Spielbericht: SG Pirna/Heidenau III vs Radebeuler HV II. 30:27 (13:14)

Ist der Untergang nah?

Am 18. Januar 2025 trat die zweite Mannschaft des Radebeuler HV in der Regionsoberliga Sachsen-Mitte gegen die SG Pirna/Heidenau III an. Es sollte ein wegweisendes Spiel werden, da vor diesem Spieltag die seltene Situation vorlag, dass sowohl das Punktekonto als auch das Torverhältnis des RHV II komplett ausgeglichen war. Obwohl wir über weite Strecken mit starkem Einsatz und Teamgeist agierten, mussten wir uns am Ende mit einem knappen 27:30 geschlagen geben.

Die Partie begann vielversprechend: Bereits nach weniger als einer Minute brachte Marco Franke – mal wieder treffsicherster Radebeuler – uns mit einem Treffer in Führung. In der Anfangsphase zeigten wir eine starke Offensive, insbesondere durch die gezielten Abschlüsse von Mirco Elsner und Frithjof Hawemann. Auch Daniel Kießling verwandelte zwei Siebenmeter sicher. Uns gelang es jedoch nicht uns abzusetzen und so bleiben die Gastgeber weiter in Schlagdistanz. Zur Halbzeit lagen wir knapp mit 14:13 vorne – ein Ergebnis, das die Ausgeglichenheit beider Teams widerspiegelte.

Nach dem Seitenwechsel konnten wir unseren Vorsprung nicht entscheidend ausbauen. Trotz weiterer Treffer von Marco Franke und Julius Fischer gelang es den Gastgebern, immer wieder auszugleichen. Hervorzuheben ist Constantin Weigelt auf Seiten der SG Pirna/Heidenau III, der mit insgesamt zehn Treffern maßgeblich dazu beitrug, dass die Heimmannschaft das Spiel drehte.

In der entscheidenden Phase des Spiels war es eine Kombination aus unglücklichen Ballverlusten und vergebenen Torchancen – darunter mehrere verfehlte Siebenmeter –, die uns zurückwarf. Gleichzeitig nutzte der Gegner unsere Fehler konsequent aus und zog zwischenzeitlich auf drei Tore davon. Unsere Bemühungen, durch Tore von Albert Emanuel Grünberg und Stefan Kirsch nochmals heranzukommen, reichten nicht aus, um das Blatt zu wenden.

Trotz der Niederlage gab es auch viele positive Aspekte. Wir gaben uns nie auf und unsere Torhüter hielten uns mit wichtigen Paraden im Spiel. Letztendlich fehlte uns an diesem Abend das letzte Quäntchen Glück und die Kompaktheit in der Abwehr, um die Partie für uns zu entscheiden. Dennoch nehmen wir wertvolle Erkenntnisse mit und werden im Training weiter daran arbeiten, unsere Chancenverwertung (besonders bei Siebenmetern) und Stabilität in der Schlussphase zu verbessern.

Trotz der bitteren Niederlage werden wir die Köpfe nicht in den Sand stecken und fiebern mit großer Vorfreude dem Derby am nächsten Wochenende gegen den HSV Weinböhla entgegen.

Positive Dinge

–              gute Torhüterleistung und Saisondebüt Skopi

–              guter Teamgeist

–              keine Verletzungen

Negative Dinge

–              bittere Niederlage

–              schlechte 7m-Quote

 

Schreiberling: Lukas Hußke

Von |2025-07-29T11:56:46+02:0024.01.25|Kategorien: Archiv 2. Männer|

Jahresstart

Gemäßigter Start ins Jahr 2025

Da der HC Großenhain aufgrund von Krankheit und Verletzungen keine spielfähige Mannschaft stellen konnte, fand unser erster Spieltag im Jahr 2025 in verkürzter Form statt. Die Mädchen des Radebeuler HV mussten somit nur das Spiel gegen NSG Dresden Nordwest bestreiten. Aufgrund von einigen Absagen reisten wir nur mit 8 Spielerinnen an, was die Ausgangslage deutlich erschwerte. Im Training vor dem Spiel legten wir den Fokus auf das gezielte Werfen und das Zusammenspiel, was sich zumindest in Ansätzen zeigte.

Die Mädchen des NSG starteten das Spiel jedoch mit viel Energie und erzielten das erste Tor. Unsere Mädchen ließen sich davon nicht entmutigen und kämpften sich immer wieder in den Ballbesitz zurück. Allerdings scheiterten wir wiederholt an unseren Torabschlüssen. Auch in der Abwehr konnten wir die Gegnerinnen nicht konsequent genug unter Druck setzen, was dazu führte, dass diese zu oft allein vor unserem Tor standen und einfache Tore erzielen konnten. Am Ende mussten wir uns mit einem 8:14 zufriedengeben.

Trotz der Schwierigkeiten im Angriff und in der Abwehr zeigte das Team große Einsatzbereitschaft und kämpfte bis zum Schluss, was eine positive Grundlage für die kommenden Spiele darstellt.

 

Und wöchentlich grüßt das Murmeltier, zweiter Spieltag, gleiche Spielstätte

Der zweite Spieltag führte uns erneut nach Lommatzsch, diesmal mit etwas mehr Spielerinnen im Gepäck. Im ersten Spiel des Tages trafen wir auf den Tabellenführer MSV Dresden. In der Vorbereitung auf das Spiel wurde nochmals betont, wie wichtig es sei, die erkämpften Chancen vor dem Tor auch konsequent zu verwerten. Leider erwischten die Mädchen des MSV den besseren Start. Sie legten einen starken Auftakt hin, während wir Schwierigkeiten hatten, ins Spiel zu finden. Es folgte ein Gegentor nach dem anderen, und unsere Mädchen fanden keine Möglichkeit, den Angriffen der Gegnerinnen etwas entgegenzusetzen.

Zur Halbzeit stand es bereits 1:8, und der Abstand schien deutlich. Auch in der zweiten Halbzeit konnten wir das Spiel nicht entscheidend wenden. Uns gelang es jedoch einige Bälle im Tor der Gegnerinnen unterzubringen, jedoch war es insgesamt nicht genug, um die Partie noch spannend zu machen. Am Ende hieß es 6:20 – ein klarer Sieg für den MSV Dresden.

Trotz der deutlichen Niederlage konnten wir aus dem Spiel wertvolle Erkenntnisse ziehen und wissen, dass wir an unserer Chancenverwertung und der Teamdefensive weiter arbeiten müssen.

Im zweiten Spiel standen wir den Mädchen des SSV Heidenau gegenüber. Wir wollten uns für unseren Kampfgeist aus dem ersten Spiel belohnen und unbedingt einen Sieg einfahren. Ohne nennenswerte Pause gingen die Mädchen des Radebeuler HV motiviert in das Spiel. Das Zusammenspiel funktionierte deutlich besser und diesmal erwischten wir den besseren Start. Munter erzielten die Mädchen ihre Tore, so dass zur Halbzeit ein beruhigendes 10:3 auf der Anzeigetafel stand. Auch nach dem Wiederanpfiff änderte sich das Spiel nicht. Alle Mädchen erhielten ausreichend Spielzeit, das Spiel endete ungefährdet mit 20:5 für den RHV.

Nadine Hahn

Von |2025-08-16T14:57:31+02:0023.01.25|Kategorien: Archiv wJE|

Zu erwartende Niederlage in Heidenau

Auswärtsspiel in Heidenau. Aufgrund der aktuellen Tabellensituation war die Favoritenrolle
schon im Vorhinein geklärt. Dennoch wollte man versuchen, sich nicht unter Wert zu
verkaufen, auch mit dem Hintergedanken, dass in den kommenden Wochen wesentlich
wichtigere Spiele auf die Mädels zukommen werden und jede Spielpraxis umso wichtiger ist.
Allerdings waren die ersten 15 Minuten in jeglicher Art und Weise nicht das, wie man sich
präsentieren wollte. Standhandball, Fehlpässe, schlechtes Abwehrverhalten und Abschlüsse
ohne jede Konsequenz machten es den Gegnern unnötig leicht und uns umso schwerer.
Den Rest der ersten Halbzeit brauchte man dann, um aus dem Tiefschlaf wieder zu
erwachen und wenigstens teilweise am Spiel teilzunehmen.
Zur Pausenansprache war die Botschaft klar. Köpfe nicht hängen lassen, weitermachen und
dem ganze eher den Charakter eines Trainingsspiels widmen.
Runde 2 startete dann etwas spielfreudiger und leichtfüßiger. Der Ball fand häufiger den
Weg ins Tor und auch die Abwehr stabilisiert sich zunächst. Mit der Zeit schwanden aber
sichtbar die Kräfte unserer ohnehin etwas angeschlagenen Mannschaft. Heidenau nutzte
dies jedoch nicht in letzter Konsequenz aus und so stand am Ende ein mehr oder weniger
akzeptables 17:32 auf der Anzeigetafel.
Ausgenommen davon zeigten unsere Torhüter wieder einmal eine gute Leistung und waren
ein sicherer Rückhalt, um die Niederlage nicht noch deutlich höher ausfallen zu lassen.
Mit von der Partie waren:
Thea und Linda (Tor), Sina, Hanna, Francis, Wolffi (3), Nina (3), Eva (3), Leo (3/1), Jenny
(3), Sophia (1) und Caro.

Von |2025-07-29T11:54:26+02:0023.01.25|Kategorien: Archiv 1. Frauen|
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