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1. Damen weiter im Abwärtstrend

Radebeuler HV unterliegt HV Chemnitz II trotz Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit

Wir mussten uns am Samstag dem HV Chemnitz II mit 22:27 (7:14) geschlagen geben. Nach einer schwierigen ersten Hälfte zeigten wir jedoch in der zweiten Halbzeit eine deutliche Leistungssteigerung und viel Kampfgeist.

Zu Beginn der Partie hielten wir gut mit und konnten die Anfangsphase ausgeglichen gestalten. Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit fehlte uns jedoch die nötige Konsequenz im Abschluss, dazu kamen einige technische Fehler. Chemnitz nutzte diese Phase konsequent aus und setzte sich Schritt für Schritt ab, sodass wir mit einem deutlichen Rückstand in die Pause gingen.

Nach dem Seitenwechsel präsentierten wir uns deutlich verbessert. Unsere Abwehr arbeitete aggressiver und wir kamen im Angriff mit mehr Tempo und Entschlossenheit zu besseren Lösungen. Dadurch konnten wir den Rückstand zwischenzeitlich verkürzen und dem Spiel wieder mehr Spannung geben. Besonders im Zusammenspiel und über den Rückraum zeigten wir mehr Sicherheit im Abschluss.

Trotz der kämpferischen Leistung reichte es am Ende nicht mehr, das Spiel zu drehen. Chemnitz blieb in den entscheidenden Momenten abgeklärt und brachte den Vorsprung über die Zeit.

Von |2026-02-04T20:26:59+01:0004.02.26|Kategorien: 1. Frauen, Spielberichte|

1. Damen- Krankheits- und Niederlagenserien hält an

Satz mit x …

SSV Heidenau: Radebeuler HV 32:11 (15:6)
Dass man bei dem bis dato noch ungeschlagenen Tabellenführer (24:0 Punkte) SSV Heidenau ein schweres Spiel erwarten durfte, war für (fast) alle klar. Dass man dann leider noch mit einer sehr dezimierten Mannschaft den Weg nach Heidenau nehmen musste, war umso ungünstiger. Erneut standen nur 9 Spielerinnen zur Verfügung, das Lazarett ist weiterhin sehr gut gefüllt.

Zum Spiel:
Heidenau legte wie fast immer eine starke Spielweise an den Tag, so dass es bereits in der 14. Minute 7:0 für die Gastgeberinnen steht. Das erste Tor für die Radebeuler Frauen konnte Jugendspielerin Amy eine Spielminute später erzielen, diese hatte sogar erneut die (schwere) Aufgabe auf der Spielmacherposition 60 Minuten das Spiel anzuleiten – was ihr gut gelang und frischen Wind auf der Position brachte.
Die Ansage von Daniel Kießling vor dem Spiel war, man solle einfach nicht so schön spielen, damit es den Frauen von Heidenau „auf den Keks geht“. Nun, das gelang den Radebeulerinnen teilweise ziemlich gut, so dass man Heidenau zur Pause bei „nur“ 15 Toren hielt, leider aber auch nur 6 eigene Tore erzielen konnte.
Das schnelle Umschaltspiel von Heidenau hatte sich im Vergleich zur letzten Saison noch einmal gesteigert, so dass man leider auch nach dem Seitenwechsel den Spielerinnen und dem Spielstand hinterher lief. Die Kräfte schwanden zunehmend, Wechseloptionen gab es aber kaum, also hieß es abermals Zähne zusammenbeißen und durchziehen. Im Angriff konnte man leider auch wenig Erfolge erzielen, was dann am Ende leider zu einer sehr hohen 32:11 Niederlage führte. Gekämpft wurde mit den 7 Feldspielerinnen und 2 Torhüterinnen trotz allem und eine relativ gute Stimmung nach dem Spiel hatte man allemal.

Kommenden Samstag heißt es nun endlich wieder Heimspiel. Am 31.01.26 16 Uhr werden die Köpfe nach oben genommen, mutig gespielt, um die knappe Auswärtsniederlage gegen die 2. Mannschaft des HV Chemnitz wieder gut zu machen.
Daher freuen sich die Frauen auf die Unterstützung der heimischen Fans in der Lößnitzhalle.

Für den RHV spielten: Thea Delling und Melina Gessert (beide Tor), Sina Schubert (1 Tor), Anna Benedix (4), Melanie Köhler, Leonie Wislicenus (2/1), Theresa Schlenkrich (3), Amy-Sue Jugel (1) und Panhans Carolin

Von |2026-01-29T17:47:30+01:0029.01.26|Kategorien: 1. Frauen|

LIB lassen wichtige Punkte im Abstiegskampf liegen

Radebeuler HV vs. HC Sachsen Neustadt- Sebnitz – 22:25

Am Samstag begrüßten die LIB mit einer dünn besetzen Bank den HC Sachsen zum Ersten Heimspiel in 2026. Im Verlauf der Trainingswoche hatte sich das Lazarett mit insgesamt 5 Verletzten und 5 Kranken Spielerinnen leider weiter gefüllt und so war die Bank mit 7 Feldspielern und zwei Torhütern noch schmaler besetzt als am Spieltag zuvor.

Außerdem begrüßten wir unter dem Motto „Tag der offenen Kabinentür“ die Mädels der weiblichen D-Jugend, die einmal genauer hinter die Kulissen schauen durften und uns zudem lautstark auf den Zuschauerreihen unterstützten. Danke schonmal hierfür!

Und damit auf ins Spiel. Die Energie der Spielerinnen auf sowie neben dem Feld war ab Minute eins spürbar. Mit einer starken Abwehr zeigten wir den Gegnerinnen Kampfgeist und Siegeswillen. Während der gesamten ersten Halbzeit war es ein Kopf an Kopf Rennen, man schenkte sich gegenseitig nichts. Mit kreativen Spielzügen, hoher Körperlichkeit im Abwehrverhalten und einer sehr guten Torwartleistung gelang es uns immer wieder mit ein bis zwei Toren in Führung zu gehen. Richtig absetzen konnten sich die LIB jedoch nicht und so ging es mit einem 11:10 für beide Mannschaften in die Halbzeitpause. Sehr sehr gute moralische Leistung bis hier hin!

Nach kurzer Verschnaufpause kehrten die LIB auf das Spielfeld zurück. Weiterhin war es für beide Mannschaften ein Kampf um jedes einzelne Tor. Ab der 40. Minute ließ dann die Abwehrleistung auf Seiten des RHV kurzzeitig etwas nach, was der HC mit Durchbrüchen im Abwehrzentrum zu nutzen wusste. Auch wurden einige Chancen im Angriff nicht verwertet, v.a. aber stockte das Zusammenspiel konditionsbedingt etwas. Die Gegnerinnen setzen sich mit drei Toren ab. Darauf folgte postwendend die Auszeit. Luftholen, Gedanken sammeln, nochmal angreifen. Tatsächlich gelang dies erstaunlich gut, der Rückstand wurde binnen zwei Minuten wieder aufgeholt. Es folgte die Auszeit der Gäste. Trotz hohem Ehrgeiz gelang es den LIB danach nicht ihren Spielstil bis zum Ende durchzuhalten.

Mit einem 22:25 mussten wir uns gegen den HC geschlagen geben. Dennoch tröstet die starke kämpferische und konditionelle Vorstellung der Mädels etwas und macht Hoffnung auf die kommenden Begegnungen.

Nun heißt es, diese bittere Niederlage verdauen, Spielerinnen wieder fit bekommen und positiv in die nächsten Begegnungen zu starten.

Danke an alle fürs Anfeuern und dabei sein!

Von |2026-01-22T10:02:05+01:0021.01.26|Kategorien: 1. Frauen|

1. Damen- nächste Pleite mit stark geschwächtem Kader

VfL Meißen II vs. Radebeuler HV I –  41:12

Zum Rückrundenstart ging es für die 1. Frauen des RHV mit stark geschwächten Personal zum Mitfavoriten VfL Meißen. Insgesamt 8 Spielerinnen fehlten heute krankheits- und verletzungsbedingt, was vor allem den Angriff stark schwächte und prognostisch wohl auch die Kondition aller noch Beteiligten ordentlich fordern würde.

Entsprechend wusste man schon vor dem Spiel, dass es eine schwere Begegnung ohne große Chancenausbeute werden würde, wenn gleich man sich nicht sofort  aufgeben wollte.

Die ersten Minuten stellten wir eine gute Abwehr und machten es den Meißnerinnen schwerer als erwartet. Sogar das erste Tor fiel auf Radebeuler Seite. Nach einigen Minuten schlichen sich dann zunehmend Fehler ein, was die Gegnerinnen konsequent mit ihrem Tempo zu nutzen wussten. Die Kondition verabschiedete sich schneller als erwartet und sorgte für ein deutliches 19:8 zur Halbzeit.

In Runde 2 wollten wir dementsprechend die 2. Welle des VfL besser in den Griff bekommen und Schaden begrenzen. Das gelang zugegebener Maßen nur sporadisch. Zu allem Überfluss verletzte sich auch noch unsere Franzi, wodurch dann gar keine Wechseloption mehr zur Verfügung stand und letztendlich dazu führte, dass man einige Minuten vor Spielende sogar nur noch in Unterzahl auf dem Feld kämpfen musste. Lust und Energie waren verflogen und so verabschiedete man sich mit einer weiteren desolaten Leistung und einem Endstand von 42:12.

Abhaken und weitermachen möchte man wohl sagen, doch der Abwärtstrend der LIB ist inzwischen wohl Jedem bekannt. Auch werden wir Verletzungen und Krankheit noch in die kommenden Spiele mitnehmen. Keine guten Voraussetzungen also, doch an der Mentalität gilt es nun gemeinsam zu arbeiten.

Von |2026-01-15T12:10:03+01:0014.01.26|Kategorien: 1. Frauen|

1. Damen kommen langsam in Schwung

Radebeuler HV I vs. HSV 1923 Pulsnitz – 34:32

Nach der unglücklichen Niederlage in Neustadt in der Vorwoche wollten unsere Frauen am
Samstag unbedingt eine Reaktion zeigen. Gegen den HSV 1923 Pulsnitz sollten die nächsten
wichtigen zwei Punkte her – mit klarer Vorgabe: an die kämpferische Einstellung anknüpfen, technische Fehler minimieren und über eine stabile Defensive das Spiel kontrollieren.
Schon die Anfangsphase machte deutlich, dass die Mannschaft diesen Plan verinnerlicht hatte.
Von Beginn an standen unsere Mädels kompakt, verschoben aufmerksam und zwangen die Gäste mit starker Zusammenarbeit immer wieder zu unvorbereiteten Abschlüssen. Hinter dieser Abwehrwand zeigte unsere Torhüterin erneut eine starke Leistung und gab dem Team zusätzlich Sicherheit. Aus dieser Ruhe heraus präsentierte sich der Angriff konzentriert und geduldig: klare Entscheidungen, saubere Aktionen, kaum Fehler. Folgerichtig erspielten sich die Radebeulerinnen eine frühe und verdiente Führung. Bereits in der 15. Minute stand ein deutliches 10:5 auf der Anzeigetafel.
Pulsnitz versuchte insbesondere über den Rückraum Akzente zu setzen, doch die Radebeuler Defensive arbeitete konsequent, half füreinander und gewann viele wichtige Zweikämpfe. Gleichwohl machten die stark aufspielenden Außenspielerinnen der Gäste das Verteidigen nicht immer leicht. Dennoch ging es mit einem komfortablen Fünf-Tore-Polster in die Halbzeitpause.

Nach dem Wiederanpfiff fand Pulsnitz deutlich besser in die Begegnung. Gleichzeitig schlichen sich auf Radebeuler Seite zunehmend Unkonzentriertheiten im Abwehrverbund ein, was folgerichtig auch im eigenen Angriffsspiel zu unnötiger Hektik führte. Unsaubere Anspiele und überhastete Entscheidungen führten zu vermeidbaren Ballverlusten – Momente, die die Gäste kaltschnäuzig nutzten. In der 55. Minute war der Vorsprung auf drei Tore geschmolzen und die Partie wurde noch einmal unnötig spannend.
Doch die Radebeulerinnen behielten in der Schlussphase die Nerven und fanden zurück zu der Souveränität aus Halbzeit eins. Mit Ruhe, Willen und guter Übersicht brachten sie das Spiel schließlich über die Ziellinie. Nach 60 intensiven Minuten stand ein verdienter 34:32-Heimsieg fest – ein Erfolg, der genauso wichtig wie aussagekräftig ist.
Der Jubel war groß, die Erleichterung spürbar – und das Signal eindeutig: Wir sind auf dem
richtigen Weg.

Ein riesiges Dankeschön geht an unsere fantastischen Fans! Eure Unterstützung, euer Lärm und eure Energie haben uns gerade in den engen Momenten getragen und für echtes Heimspiel- Feeling gesorgt. Dem geschulten Fanauge sollte außerdem der Personalzuwachs unserer LIB aufgefallen sein- zum einen Danke an Manja und Wolffi für eure spontane Rückkehr aus der 2. Mannschaft, zum Anderen Herzlich Willkommen Amy aus der B-Jugend und Glückwunsch zu deinen ersten erfolgreichen Verbandsligaminuten!

Nächste Woche wartet mit dem HSV Weinböhla der nächste Lieblingsgegner unserer
Mannschaft. Doch mit dieser Abwehrleistung, diesem Teamgeist und der gezeigten
Angriffsklarheit können unsere Frauen mit breiter Brust in den nächsten Härtetest gehen.

Von |2025-11-27T12:15:26+01:0026.11.25|Kategorien: 1. Frauen|

1. Frauen finden mit Kampf und Biss zu alter Form zurück

MSV Dresden II vs. Radebeuler HV I     30:31

Nach dem versäumten Punktgewinn in Chemnitz und der miserablen Leistung des letzten Spieltages stieg der Druck auf den Schultern der LIB spürbar an. Ein Punktgewinn beim durchaus bekannten Ligakonkurrenten MSV Dresden war das ausgesprochene Ziel. Dass dies möglich war, hatten frühere Begegnungen beider Mannschaften durchaus gezeigt.

Mit einer sehr positiven Einstellung ging es in die Partie und siehe da, wenn man mal schnell und befreit aufspielt, funktioniert das mit dem Tore werfen auch in den ersten 10 Spielminuten schon ganz hervorragend. In der ersten Spielhälfte ergab sich fortan ein offener Schlagabtausch, wobei die Radebeuler Mädels stets leicht die Oberhand behielten. Zum Pausentee ging es mit einem Tor Vorsprung.

Nach dem Seitenwechsel fanden die Gastgeberinnen dann jedoch den besseren Start und das Angriffsspiel der LIB kam zeitweise zunehmend ins wanken. Durch einfache Anspielfehler und inkonsequente Tourabschlüsse führte der MSV 12 Minuten vor Abpfiff mit 5 Toren. Dieses Mal jedoch zeigten unsere Damen Moral, die Gespräche der vergangenen Trainingswoche hatten wohl doch etwas gefruchtet, und so kämpfte man sich Tor um Tor wieder heran. In den letzten 4 Spielminuten lag man plötzlich wieder mit einem Tor in Führung, hatte durch eine gute Abwehrarbeit sogar zweimal die Chance den Deckel mit einer zwei- Tore- Führung drauf zu machen, was jedoch nicht gelang und die Spannung unnötig lange hoch hielt. Leider verletzte sich unsere Nina bei einer dieser Aktionen am Knie, das Ausmaß der Verletzung bleibt noch abzuwarten, gut sah es jedoch nicht aus.

Nach einer turbulenten Schlussphase und einem unerklärlichen direkten Freiwurf endete die Begegnung mit 30:31 für die LIB. Erleichterung in allen Gesichtern, weiter geht’s!

Ein riesen Dank geht an alle mitgereisten, trommelnden und anfeuernden Zuschauer! Ihr wart der Wahnsinn, das hat sich angefühlt wie ein kleines Heimspiel.

In der kommenden Woche geht es nun zum Tabellennachbarn Neustadt- Sebnitz, das Ziel bleibt das Gleiche, Spieleinstellung und Stimmung hoffentlich auch!

Von |2025-11-13T09:53:00+01:0013.11.25|Kategorien: 1. Frauen|

1. Damen lassen wichtige Punkte liegen

Radebeuler HV – ESV Dresden 17:26 (6:12)

Deutliche Niederlage im Heimspiel gegen ESV Dresden. Ohne etatmäßigen Trainer und ohne Plan verschenken die LIB wertvolle Punkte im Kampf um den Klassenerhalt.

Einzelne gute Phasen sind zu wenig. Diese bittere Erkenntnis stand nach 60 Minuten gegen den ESV. Die erste viertel Stunde fand der RHV de facto nicht statt. 00:10 nach 14 Minuten, das 01:10 in der 16. Spielminute. Rückblickend muss man festhalten, dass das Spiel hier bereits entschieden war. Trotzdem gab man sich nicht auf und entschied die nächsten 15 Minuten bis zur Halbzeit deutlich für sich. Mit 06:12 ging es zum Pausentee und eine kleine Hoffnung gab es da wieder, dass man hier vielleicht doch noch etwas drehen könnte. Nur neun Minuten nach Wiederanpfiff stand auf der Anzeige jedoch ein 08:18 und der 10-Tore-Rückstand war wieder da. Zwar konnte man nochmal auf sechs Tore verkürzen (14:21; 48. Minute), die Eisenbahnerinnen ließen sich davon jedoch nicht beeindrucken und so musste man sich letztlich deutlich geschlagen geben. Es folgen jetzt zwei wichtige Auswärtsspiele beim MSV und beim HC Sachsen Neustadt/Sebnitz. Gerade dieses Spiel ist, Stand jetzt, entscheidend, um die Abstiegsplätze zu verlassen. Das nächste Heimspiel gibt’s am 22.11. gegen den HSV 1923 Pulsnitz

Tops:
– Starke Leistung im Tor sowohl von #1 Linda Bienert, als auch von #34 Melina Gessert.
– Zwei starke Phasen
Flops:
– Jeweils die ersten 15 Minuten pro Halbzeit
– Starke Torhüterinnen zu oft im Stich gelassen

Von |2025-11-06T11:36:53+01:0005.11.25|Kategorien: Spielberichte|

1. Damen- Erwartet schweres Spiel in Görlitz

Görlitzer HC II – Radebeuler HV I 37: 24 (17:9)

Am Samstag, den 25.10., hieß es mal wieder Auswärtsspiel für die 1. Frauenmannschaft des RHV. Der Gegner: Görlitz und bereits vor Anpfiff war klar: dieses Spiel würde nicht leicht werden und wohl eher weniger zu Radebeuler Gunsten ausfallen.

Unabhängig davon stand von Beginn an fest, dass es der Mannschaft darum gehen sollte, Spaß am Handballspielen zu haben und die Möglichkeit zu nutzen, sich auszuprobieren und sich etwas zuzutrauen.

Auch wenn sich direkt in den ersten Spielminuten eine Führung für die Gegnerinnen herauskristallisierte, so konnten die Radebeulerinnen die Tordifferenz bis zur 14. Minute dennoch mit einem, sich immer wieder ausgleichenden, 2 – Tore – Unterschied relativ gering halten. Zunächst ganz vielversprechend, möchte man meinen. Dann jedoch machten sich die Laufstärke und das Tempo der Görlitzerinnen bemerkbar, welchem die Radebeuler Frauen sowohl im gegnerischen Konter als auch in der 2. Welle wenig entgegenzusetzen hatten. Dies, in Verbindung mit nicht ganz unbekannten Passfehlern im Angriff, führte dann schnell zu einem starken Absetzen der gegnerischen Mannschaft, bis hin zur Halbzeitpause, mit einem Ergebnis von 17:9.

In der zweiten Halbzeit sollte es dann vor allem darum gehen, eben jene Angriffsfehler aus der ersten Halbzeit auszumerzen, um somit auch den Kontern der Gegenspielerinnen entgegenzuwirken. Denn trotz der, für die Görlitzerinnen, immer größer werdenden Zahl auf der Anzeigetafel, konnten unsere LIB eine gewisse Abwehrstärke vorweisen, wenn es um den Positionsangriff ihrer Gegnerinnen ging.

Leider reichten die Ansprache nach der ersten Halbzeit und die eben erwähnten Fähigkeiten bezüglich der Abwehr nicht aus, wenn man sich auch in der zweiten Halbzeit weiterhin überrennen lässt. Dies nutzen die Görlitzerinnen zum Ausbau ihres Vorsprungs auf zeitweise 16 Tore, mit einem Zwischenstand von 33:16, welcher, auch bis zum Abpfiff hin, nicht großartig verringert werden würde.

Somit endeten die 60. Spielminute und damit auch das Auswärtsspiel, Görlitzer HC II vs. Radebeuler HV I, mit einem Endergebnis von 37:24.

Für die 1. Frauen des RHV geht es nun darum, endlich mal sichere, kontrollierte Pässe sowie ein stärkeres Umschaltvermögen zwischen Angriff und Abwehr, in den vollen 60 Minuten eines Handballspiels umzusetzen und dies dann auch im nächsten Heimspiel, am 1.11. gegen den ESV Dresden, auf die Platte zu zaubern.

 

Von |2025-10-29T19:44:53+01:0029.10.25|Kategorien: 1. Frauen, Spielberichte|

1. Frauen mit dem lang ersehnten Befreiungsschlag

Radebeuler HV I vs. OHC Bernstadt 30:17

Am Samstag, den 27.9. empfingen die RHV Frauen den OHC Bernstadt in der Lößnitzhalle. Das Ziel dieses Heimspieltages: endlich die ersten zwei Punkte einfahren.

Die Startschwäche der Radebeulerinnen aus den vergangenen Spielen setzte sich auch in dieser Begegnung fort. Nach schlechter Chancenverwertung und ungenügender Abwehrleistung stand es in der 9. Minute 1:5 für die Gegnerinnen. Daraufhin nahm Trainer Daniel die erste Auszeit des Spiels um Angriff als auch Abwehr zu stabilisieren. Diese Ansprache zeigte Wirkung und stellte den Wendepunkt des Spieles dar. Den Bernstädterinnen gelang es in den restlichen zwanzig Minuten der ersten Halbzeit nur noch zwei weitere Treffer zu erzielen, während der Radebeuler Angriff deutlich konsequenter war und einen 6-Tore Vorsprung bis zur Halbzeit erspielen konnte. Mit einem 13:7 ging es in die Kabine.

Dieser Vorsprung sollte in der zweiten Spielhälfte beibehalten und ausgebaut werden, was gelang. Im Angriff erarbeitete man sich sehenswerte Torchancen, die Abwehr stand zunehmend sicher und die beiden gut aufgelegten Torhüter brachten die notwendige Sicherheit. Nach einer rundum stabilen zweiten Halbzeit stand ein sicheres 30:17 auf der Anzeigetafel, damit blieben die Punkte an diesem Samstag in Radebeul und das Ziel des ersten Punktgewinns war endlich erreicht. Nicht zuletzt dank der Hilfe von Manja (wie immer eine Mauer im Tor) und Alexa (unser groß(artiges)es Abwehrbollwerk- wir wünschen dir auf diesem Wege einen guten Start ins Studium und werden dich vermissen!) ist der Knoten nun endlich geplatzt.

In den kommenden spielfreien Wochen gilt es daran zu arbeiten, die gezeigte Leistung auch in anderen Begegnungen und über die vollen 60 Minuten Spielzeit auf die Platte zu bringen. Denn hier liegt aktuell eindeutig noch die Schwäche der Mannschaft!

Ein großes Danke geht wie immer an alle Fans auf der Tribüne fürs Krach-machen und da sein. Wir sehen uns im November wieder!

 

Von |2025-10-02T09:47:56+02:0030.09.25|Kategorien: 1. Frauen|

1. Frauen stehen sich selbst einmal mehr im Weg

HV Chemnitz II – Radebeuler HV I 22:21 (14:13) 

Am Sonntag traten die RHV Frauen I auswärts bei der zweiten Mannschaft des HV Chemnitz an. Der Beginn verlief holprig: Nach einigen Unkonzentriertheiten und Ballverlusten lagen die Gäste früh mit 2:6 hinten. Trainer Daniel reagierte prompt mit einer Auszeit, um die Abwehr besser zu ordnen und mehr Ruhe in den Angriff zu bringen.

Danach war eine Leistungssteigerung erkennbar. Mit stabilerer Defensive und druckvolleren Aktionen im Angriff kämpften sich die RHV Frauen Tor um Tor heran. Bis zur Pause gelang es, den Rückstand fast vollständig aufzuholen – beim Stand von 14:13 für Chemnitz ging es in die Kabinen.

Nach dem Seitenwechsel fanden die RHV Frauen gut ins Spiel und gingen sogar kurzzeitig mit 15:14 in Führung. In der Folge nahmen jedoch Fehlwürfe und ungenaue Pässe zu, wodurch die Chemnitzer wieder die Kontrolle über das Spiel bekamen. Vor allem in der Schlussphase schien es, als stünden sich die RHV Frauen selbst im Weg, im Angriff agierte man zu unsicher und unüberlegt. Verletzungspech gesellte sich zu allem Überfluss noch dazu und so reichte es trotz großem Kampf in der Abwehr am Ende nicht für die erhofften zwei Punkte.

Nun heißt es, die positiven Ansätze mitzunehmen, die Fehler zu minimieren und sich nächste Woche gegen den OHC Bernstadt die ersten beiden Punkte zu sichern.

Großer Dank geht an den fleißigen Fotografen unserer Gastgeber (via Instagram @Danny._.896) für die Bilder!

Von |2025-09-28T17:48:50+02:0023.09.25|Kategorien: 1. Frauen|
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