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LIB- Niederlagenserie geht weiter

Radebeuler HV I vs. MSV Dresden II – 24:36

Am 21.03. trafen wir im Handballspiel auf den MSV Dresden. Nach dem knappen Sieg im Hinspiel waren Hoffnungen auf die ersehnten Punkte durchaus berechtigt. Gleichzeitig wusste man jedoch auch, dass der die Damen den MSV noch eine Rechnung zu begleichen hatten und man zudem mit deutlich geschwächter Bank in die Partie starten würde. Um es vorweg zu nehmen: Bereits zur Halbzeit lag der Gegner mit 12:17 in Führung. Trotz des Rückstands zeigte unsere Mannschaft eine kämpferisch starke Leistung und überzeugte vor allem mit einer stabilen Abwehrarbeit. Der konditionelle Druck auf den noch verbliebenen Spielerinnen lastete schwer, doch die kämpferische Einstellung stimmte heute. Besonders hervorzuheben war dabei unsere Anna, die über die vollen 60 Minuten ihre bisher beste Saisonleistung ablieferte und die Mannschaft phasenweise im Alleingang im Spiel hielt.

Auch in der zweiten Hälfte gab man nicht auf und hielt bestmöglich dagegen, musste sich am Ende jedoch mit 24:36 doch zu deutlich geschlagen geben. Der MSV Dresden war insgesamt das schnellere Team und taktisch sehr gut eingestellt. Besonders aus dem Rückraum gelangen ihnen immer wieder erfolgreiche und präzise Würfe.

Trotz der Niederlage können wir auf unseren Einsatz und unsere Defensivleistung aufbauen und nehmen wichtige Erkenntnisse aus dem Spiel mit.

Und damit geht es in die letzten drei Saisonspiele. Viel wird man nicht mehr ausrichten können und auch die Ligaentscheidung scheint bereits getroffen. Vielleicht ist aber auch genau diese aufkommende Gelassenheit der Schlüssel zu einem erfolgreicheren Saisonende.

Von |2026-03-29T11:29:26+02:0027.03.26|Kategorien: 1. Frauen|

LIB- 30 gute Minuten sind zu wenig

Starke erste Halbzeit reicht nicht – Niederlage beim ESV Dresden

Am Wochenende mussten wir uns beim Gastgeber ESV Dresden mit 21:31 (13:13) geschlagen geben. Nach einer lange ausgeglichenen ersten Halbzeit verloren wir in der zweiten Halbzeit zunehmend den Anschluss.

Zu Beginn der Partie fanden wir gut ins Spiel und gestalteten die Anfangsphase ausgeglichen. Beide Mannschaften kamen zu Torerfolgen, sodass sich zunächst kein Team entscheidend absetzen konnte. Mitte der ersten Halbzeit gelang es den Damen des ESV Dresden jedoch, sich kurzzeitig etwas abzusetzen. Wir hielten dagegen, verkürzten den Rückstand mehrfach und blieben bis zur Pause dran. Mit einem 13:13-Unentschieden ging es schließlich in die Kabine.

Die Halbzeitansprache war klar: an die Leistung aus der ersten Hälfte anknüpfen und nicht nachlassen.

Nach dem Seitenwechsel fanden wir jedoch nicht optimal zurück ins Spiel. In dieser Phase gelang es uns zu selten, unsere Angriffe konsequent abzuschließen, während die Heimmannschaft ihre Chancen deutlich effizienter nutzte und sich Schritt für Schritt absetzte. Besonders im Tempospiel und in den entscheidenden Situationen zeigte der Gastgeber mehr Konsequenz.

Trotz unseres Einsatzes und einzelner guter Aktionen im Angriff gelang es uns nicht mehr, den Rückstand entscheidend zu verkürzen. Der ESV Dresden baute seinen Vorsprung weiter aus und brachte den Sieg am Ende souverän über die Zeit.

Nun gilt es, die positiven Ansätze aus der ersten Halbzeit mitzunehmen und in den kommenden Spielen über die gesamte Spielzeit konstanter aufzutreten.

Überschattet wurde die Partie leider durch die Verletzung einer unserer Spielerin. Wir wünschen ihr eine schnelle und vollständige Genesung und hoffen, sie bald wieder auf dem Spielfeld zu sehen.
Gute Besserung Nancy! 💪🏼

Von |2026-03-18T10:11:33+01:0011.03.26|Kategorien: 1. Frauen, Spielberichte|

LIB- erneut deutlich unter Wert verkauft

Radebeuler HV vs. Görlitzer HC II – 20:39

Am vergangen Samstag war die zweite Vertretung des Görlitzer HC zu Gast in heimischer Halle. Bereits vor dem Anpfiff war klar, dass uns eine schwierige Partie erwartet, da Görlitz bekanntermaßen mit mehreren jungen Spielerinnen aus der Regionalliga die Begegnungen gestaltet.

Die Begegnung begann mit hohem Tempo, welchem die LIB bereits nach wenigen Minuten Tribut zollen mussten. Trotz verschiedener Deckungsvarianten lief man schnell einem zu hohen Rückstand hinterher, welcher den Mut und Zug zum Tor auch im Angriffsverhalten mehr und mehr verschwinden ließ. Auch aus einer (absolut unberechtigten) roten Karte für die Gegner noch in der ersten Halbzeit konnten wir keinen entscheidenden Vorteil ziehen. Dazu kamen drei vergebene Siebenmeter und mehrere technische Fehler, die den LIB zunehmend den Zahn zogen. Halbzeit eins war desolat, keine Frage. Dennoch wollte man sich nicht völlig aufgeben, also Mund abputzen und weiter machen.

Mit stabilisertem Abwehrverhalten und deutlich mehr Zug zum Tor gelang es phasenweise, die zweite Halbzeit isoliert betrachtet offener zu gestalten. Das man dem Gegner dennoch spielerisch, körperlich und konditionell deutlich unterlegen war, zeigte sich auch hier. Doch man konnte dich zumindest einigermaßen vernünftig aus der Partie verabschieden.

Zusammengefasst:

In der Abwehr zeigten sich phasenweise deutliche Probleme. Zwar stand die Defensive zeitweise gut und wir verteidigten kompakt, doch in entscheidenden Momenten entstanden zu große Lücken. Diese ermöglichten einfache Durchbrüche, und auch das Kreisspiel bekamen wir nicht durchgehend konsequent verteidigt. Hier fehlte es vor allem an klarer Kommunikation und Abstimmung. Ein weiterer Knackpunkt ist das Umschaltspiel. Nach Ballverlusten schalteten wir nicht schnell genug um und ermöglichten dem Gegner ihre Kontermöglichkeiten konsequent zu nutzen.

Von |2026-03-18T10:11:33+01:0006.03.26|Kategorien: 1. Frauen|

1. Damen mit Pflichtsieg

OHC Bernstadt vs. Radebeuler HV I – 18:23

Langersehnte und wichtige 2. Punkte in Bernstadt

Am Samstag den 07.02. traten die Frauen des Radebeuler HV die lange Reise nach Bernstadt an- mit dem Ziel, die 2 Punkte mit nach Hause zunehmen. Auch in diesem Spiel waren unsere Frauen nur dünn besetzt, insbesondere auf den Rückraumpositionen fehlten die Wecheeloptionen. Und auch in diesem Spiel begann man mit die üblichen Startschwierigkeiten, die sich mehr oder weniger schon durch die ganze Saison ziehen. Durch schlechte Chancenverwertung und technische Fehler stand es dann in der 8 Minute 3:1 für die Gastgeber aus Bernstadt. Danach satbiliserte sich insbesondere das Abwehrverhalten deutlich und nach zwei kurz aufeinander folgenden Auszeiten auf beiden Seiten, in der der Trainer deutliche Worte fand,  minimierte man die technischen Fehler und die LIB gingen mit 8:10 in die Kabine.

Dieser Vorsprung sollte in der zweiten Halbzeit gehalten und ausgebaut werden. Im Angriff erarbeiteten sich die Radebeuler Damen gute Chancen, welche man auch konsequenter verwertete. Die Abwehr arbeitete weiterhin mit Biss und eine durchgehend stabile Torhüterleistung brachte zunehmend die nötige Sicherheit ins Spiel. Dies führte in der 40. Minute zu einem Zwischenstand von 10:17. Auch wenn die LIB im Anschluss phasenweise wieder etwas kopfloser agierten blieb der Kampfgeist hoch und man entschied das Spiel final für sich. Endstand 18:23. Damit hatte sich die lange Reise nach Bernstadt gelohnt und man nahm die Punkte zufrieden mit nach Hause.

In den nächsten spielfreien Wochen gilt es weiter an der stabilen Abwehrarbeit zu Pfeilen und die Angriffsarbeit zu verbessern. Großes Augenmerk wird dabei vor allem auf einer Stabilisierung der Leistung über die vollen 60 Minuten liegen.

Von |2026-03-18T10:11:33+01:0010.02.26|Kategorien: 1. Frauen|

1. Damen weiter im Abwärtstrend

Radebeuler HV unterliegt HV Chemnitz II trotz Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit

Wir mussten uns am Samstag dem HV Chemnitz II mit 22:27 (7:14) geschlagen geben. Nach einer schwierigen ersten Hälfte zeigten wir jedoch in der zweiten Halbzeit eine deutliche Leistungssteigerung und viel Kampfgeist.

Zu Beginn der Partie hielten wir gut mit und konnten die Anfangsphase ausgeglichen gestalten. Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit fehlte uns jedoch die nötige Konsequenz im Abschluss, dazu kamen einige technische Fehler. Chemnitz nutzte diese Phase konsequent aus und setzte sich Schritt für Schritt ab, sodass wir mit einem deutlichen Rückstand in die Pause gingen.

Nach dem Seitenwechsel präsentierten wir uns deutlich verbessert. Unsere Abwehr arbeitete aggressiver und wir kamen im Angriff mit mehr Tempo und Entschlossenheit zu besseren Lösungen. Dadurch konnten wir den Rückstand zwischenzeitlich verkürzen und dem Spiel wieder mehr Spannung geben. Besonders im Zusammenspiel und über den Rückraum zeigten wir mehr Sicherheit im Abschluss.

Trotz der kämpferischen Leistung reichte es am Ende nicht mehr, das Spiel zu drehen. Chemnitz blieb in den entscheidenden Momenten abgeklärt und brachte den Vorsprung über die Zeit.

Von |2026-03-18T10:11:33+01:0004.02.26|Kategorien: 1. Frauen|

1. Damen- Krankheits- und Niederlagenserien hält an

Satz mit x …

SSV Heidenau: Radebeuler HV 32:11 (15:6)
Dass man bei dem bis dato noch ungeschlagenen Tabellenführer (24:0 Punkte) SSV Heidenau ein schweres Spiel erwarten durfte, war für (fast) alle klar. Dass man dann leider noch mit einer sehr dezimierten Mannschaft den Weg nach Heidenau nehmen musste, war umso ungünstiger. Erneut standen nur 9 Spielerinnen zur Verfügung, das Lazarett ist weiterhin sehr gut gefüllt.

Zum Spiel:
Heidenau legte wie fast immer eine starke Spielweise an den Tag, so dass es bereits in der 14. Minute 7:0 für die Gastgeberinnen steht. Das erste Tor für die Radebeuler Frauen konnte Jugendspielerin Amy eine Spielminute später erzielen, diese hatte sogar erneut die (schwere) Aufgabe auf der Spielmacherposition 60 Minuten das Spiel anzuleiten – was ihr gut gelang und frischen Wind auf der Position brachte.
Die Ansage von Daniel Kießling vor dem Spiel war, man solle einfach nicht so schön spielen, damit es den Frauen von Heidenau „auf den Keks geht“. Nun, das gelang den Radebeulerinnen teilweise ziemlich gut, so dass man Heidenau zur Pause bei „nur“ 15 Toren hielt, leider aber auch nur 6 eigene Tore erzielen konnte.
Das schnelle Umschaltspiel von Heidenau hatte sich im Vergleich zur letzten Saison noch einmal gesteigert, so dass man leider auch nach dem Seitenwechsel den Spielerinnen und dem Spielstand hinterher lief. Die Kräfte schwanden zunehmend, Wechseloptionen gab es aber kaum, also hieß es abermals Zähne zusammenbeißen und durchziehen. Im Angriff konnte man leider auch wenig Erfolge erzielen, was dann am Ende leider zu einer sehr hohen 32:11 Niederlage führte. Gekämpft wurde mit den 7 Feldspielerinnen und 2 Torhüterinnen trotz allem und eine relativ gute Stimmung nach dem Spiel hatte man allemal.

Kommenden Samstag heißt es nun endlich wieder Heimspiel. Am 31.01.26 16 Uhr werden die Köpfe nach oben genommen, mutig gespielt, um die knappe Auswärtsniederlage gegen die 2. Mannschaft des HV Chemnitz wieder gut zu machen.
Daher freuen sich die Frauen auf die Unterstützung der heimischen Fans in der Lößnitzhalle.

Für den RHV spielten: Thea Delling und Melina Gessert (beide Tor), Sina Schubert (1 Tor), Anna Benedix (4), Melanie Köhler, Leonie Wislicenus (2/1), Theresa Schlenkrich (3), Amy-Sue Jugel (1) und Panhans Carolin

Von |2026-03-18T10:11:33+01:0029.01.26|Kategorien: 1. Frauen|

LIB lassen wichtige Punkte im Abstiegskampf liegen

Radebeuler HV vs. HC Sachsen Neustadt- Sebnitz – 22:25

Am Samstag begrüßten die LIB mit einer dünn besetzen Bank den HC Sachsen zum Ersten Heimspiel in 2026. Im Verlauf der Trainingswoche hatte sich das Lazarett mit insgesamt 5 Verletzten und 5 Kranken Spielerinnen leider weiter gefüllt und so war die Bank mit 7 Feldspielern und zwei Torhütern noch schmaler besetzt als am Spieltag zuvor.

Außerdem begrüßten wir unter dem Motto „Tag der offenen Kabinentür“ die Mädels der weiblichen D-Jugend, die einmal genauer hinter die Kulissen schauen durften und uns zudem lautstark auf den Zuschauerreihen unterstützten. Danke schonmal hierfür!

Und damit auf ins Spiel. Die Energie der Spielerinnen auf sowie neben dem Feld war ab Minute eins spürbar. Mit einer starken Abwehr zeigten wir den Gegnerinnen Kampfgeist und Siegeswillen. Während der gesamten ersten Halbzeit war es ein Kopf an Kopf Rennen, man schenkte sich gegenseitig nichts. Mit kreativen Spielzügen, hoher Körperlichkeit im Abwehrverhalten und einer sehr guten Torwartleistung gelang es uns immer wieder mit ein bis zwei Toren in Führung zu gehen. Richtig absetzen konnten sich die LIB jedoch nicht und so ging es mit einem 11:10 für beide Mannschaften in die Halbzeitpause. Sehr sehr gute moralische Leistung bis hier hin!

Nach kurzer Verschnaufpause kehrten die LIB auf das Spielfeld zurück. Weiterhin war es für beide Mannschaften ein Kampf um jedes einzelne Tor. Ab der 40. Minute ließ dann die Abwehrleistung auf Seiten des RHV kurzzeitig etwas nach, was der HC mit Durchbrüchen im Abwehrzentrum zu nutzen wusste. Auch wurden einige Chancen im Angriff nicht verwertet, v.a. aber stockte das Zusammenspiel konditionsbedingt etwas. Die Gegnerinnen setzen sich mit drei Toren ab. Darauf folgte postwendend die Auszeit. Luftholen, Gedanken sammeln, nochmal angreifen. Tatsächlich gelang dies erstaunlich gut, der Rückstand wurde binnen zwei Minuten wieder aufgeholt. Es folgte die Auszeit der Gäste. Trotz hohem Ehrgeiz gelang es den LIB danach nicht ihren Spielstil bis zum Ende durchzuhalten.

Mit einem 22:25 mussten wir uns gegen den HC geschlagen geben. Dennoch tröstet die starke kämpferische und konditionelle Vorstellung der Mädels etwas und macht Hoffnung auf die kommenden Begegnungen.

Nun heißt es, diese bittere Niederlage verdauen, Spielerinnen wieder fit bekommen und positiv in die nächsten Begegnungen zu starten.

Danke an alle fürs Anfeuern und dabei sein!

Von |2026-03-18T10:12:21+01:0021.01.26|Kategorien: 1. Frauen|

1. Damen- nächste Pleite mit stark geschwächtem Kader

VfL Meißen II vs. Radebeuler HV I –  41:12

Zum Rückrundenstart ging es für die 1. Frauen des RHV mit stark geschwächten Personal zum Mitfavoriten VfL Meißen. Insgesamt 8 Spielerinnen fehlten heute krankheits- und verletzungsbedingt, was vor allem den Angriff stark schwächte und prognostisch wohl auch die Kondition aller noch Beteiligten ordentlich fordern würde.

Entsprechend wusste man schon vor dem Spiel, dass es eine schwere Begegnung ohne große Chancenausbeute werden würde, wenn gleich man sich nicht sofort  aufgeben wollte.

Die ersten Minuten stellten wir eine gute Abwehr und machten es den Meißnerinnen schwerer als erwartet. Sogar das erste Tor fiel auf Radebeuler Seite. Nach einigen Minuten schlichen sich dann zunehmend Fehler ein, was die Gegnerinnen konsequent mit ihrem Tempo zu nutzen wussten. Die Kondition verabschiedete sich schneller als erwartet und sorgte für ein deutliches 19:8 zur Halbzeit.

In Runde 2 wollten wir dementsprechend die 2. Welle des VfL besser in den Griff bekommen und Schaden begrenzen. Das gelang zugegebener Maßen nur sporadisch. Zu allem Überfluss verletzte sich auch noch unsere Franzi, wodurch dann gar keine Wechseloption mehr zur Verfügung stand und letztendlich dazu führte, dass man einige Minuten vor Spielende sogar nur noch in Unterzahl auf dem Feld kämpfen musste. Lust und Energie waren verflogen und so verabschiedete man sich mit einer weiteren desolaten Leistung und einem Endstand von 42:12.

Abhaken und weitermachen möchte man wohl sagen, doch der Abwärtstrend der LIB ist inzwischen wohl Jedem bekannt. Auch werden wir Verletzungen und Krankheit noch in die kommenden Spiele mitnehmen. Keine guten Voraussetzungen also, doch an der Mentalität gilt es nun gemeinsam zu arbeiten.

Von |2026-03-18T10:12:21+01:0014.01.26|Kategorien: 1. Frauen|

1. Damen kommen langsam in Schwung

Radebeuler HV I vs. HSV 1923 Pulsnitz – 34:32

Nach der unglücklichen Niederlage in Neustadt in der Vorwoche wollten unsere Frauen am
Samstag unbedingt eine Reaktion zeigen. Gegen den HSV 1923 Pulsnitz sollten die nächsten
wichtigen zwei Punkte her – mit klarer Vorgabe: an die kämpferische Einstellung anknüpfen, technische Fehler minimieren und über eine stabile Defensive das Spiel kontrollieren.
Schon die Anfangsphase machte deutlich, dass die Mannschaft diesen Plan verinnerlicht hatte.
Von Beginn an standen unsere Mädels kompakt, verschoben aufmerksam und zwangen die Gäste mit starker Zusammenarbeit immer wieder zu unvorbereiteten Abschlüssen. Hinter dieser Abwehrwand zeigte unsere Torhüterin erneut eine starke Leistung und gab dem Team zusätzlich Sicherheit. Aus dieser Ruhe heraus präsentierte sich der Angriff konzentriert und geduldig: klare Entscheidungen, saubere Aktionen, kaum Fehler. Folgerichtig erspielten sich die Radebeulerinnen eine frühe und verdiente Führung. Bereits in der 15. Minute stand ein deutliches 10:5 auf der Anzeigetafel.
Pulsnitz versuchte insbesondere über den Rückraum Akzente zu setzen, doch die Radebeuler Defensive arbeitete konsequent, half füreinander und gewann viele wichtige Zweikämpfe. Gleichwohl machten die stark aufspielenden Außenspielerinnen der Gäste das Verteidigen nicht immer leicht. Dennoch ging es mit einem komfortablen Fünf-Tore-Polster in die Halbzeitpause.

Nach dem Wiederanpfiff fand Pulsnitz deutlich besser in die Begegnung. Gleichzeitig schlichen sich auf Radebeuler Seite zunehmend Unkonzentriertheiten im Abwehrverbund ein, was folgerichtig auch im eigenen Angriffsspiel zu unnötiger Hektik führte. Unsaubere Anspiele und überhastete Entscheidungen führten zu vermeidbaren Ballverlusten – Momente, die die Gäste kaltschnäuzig nutzten. In der 55. Minute war der Vorsprung auf drei Tore geschmolzen und die Partie wurde noch einmal unnötig spannend.
Doch die Radebeulerinnen behielten in der Schlussphase die Nerven und fanden zurück zu der Souveränität aus Halbzeit eins. Mit Ruhe, Willen und guter Übersicht brachten sie das Spiel schließlich über die Ziellinie. Nach 60 intensiven Minuten stand ein verdienter 34:32-Heimsieg fest – ein Erfolg, der genauso wichtig wie aussagekräftig ist.
Der Jubel war groß, die Erleichterung spürbar – und das Signal eindeutig: Wir sind auf dem
richtigen Weg.

Ein riesiges Dankeschön geht an unsere fantastischen Fans! Eure Unterstützung, euer Lärm und eure Energie haben uns gerade in den engen Momenten getragen und für echtes Heimspiel- Feeling gesorgt. Dem geschulten Fanauge sollte außerdem der Personalzuwachs unserer LIB aufgefallen sein- zum einen Danke an Manja und Wolffi für eure spontane Rückkehr aus der 2. Mannschaft, zum Anderen Herzlich Willkommen Amy aus der B-Jugend und Glückwunsch zu deinen ersten erfolgreichen Verbandsligaminuten!

Nächste Woche wartet mit dem HSV Weinböhla der nächste Lieblingsgegner unserer
Mannschaft. Doch mit dieser Abwehrleistung, diesem Teamgeist und der gezeigten
Angriffsklarheit können unsere Frauen mit breiter Brust in den nächsten Härtetest gehen.

Von |2026-03-18T10:12:21+01:0026.11.25|Kategorien: 1. Frauen|

1. Frauen finden mit Kampf und Biss zu alter Form zurück

MSV Dresden II vs. Radebeuler HV I     30:31

Nach dem versäumten Punktgewinn in Chemnitz und der miserablen Leistung des letzten Spieltages stieg der Druck auf den Schultern der LIB spürbar an. Ein Punktgewinn beim durchaus bekannten Ligakonkurrenten MSV Dresden war das ausgesprochene Ziel. Dass dies möglich war, hatten frühere Begegnungen beider Mannschaften durchaus gezeigt.

Mit einer sehr positiven Einstellung ging es in die Partie und siehe da, wenn man mal schnell und befreit aufspielt, funktioniert das mit dem Tore werfen auch in den ersten 10 Spielminuten schon ganz hervorragend. In der ersten Spielhälfte ergab sich fortan ein offener Schlagabtausch, wobei die Radebeuler Mädels stets leicht die Oberhand behielten. Zum Pausentee ging es mit einem Tor Vorsprung.

Nach dem Seitenwechsel fanden die Gastgeberinnen dann jedoch den besseren Start und das Angriffsspiel der LIB kam zeitweise zunehmend ins wanken. Durch einfache Anspielfehler und inkonsequente Tourabschlüsse führte der MSV 12 Minuten vor Abpfiff mit 5 Toren. Dieses Mal jedoch zeigten unsere Damen Moral, die Gespräche der vergangenen Trainingswoche hatten wohl doch etwas gefruchtet, und so kämpfte man sich Tor um Tor wieder heran. In den letzten 4 Spielminuten lag man plötzlich wieder mit einem Tor in Führung, hatte durch eine gute Abwehrarbeit sogar zweimal die Chance den Deckel mit einer zwei- Tore- Führung drauf zu machen, was jedoch nicht gelang und die Spannung unnötig lange hoch hielt. Leider verletzte sich unsere Nina bei einer dieser Aktionen am Knie, das Ausmaß der Verletzung bleibt noch abzuwarten, gut sah es jedoch nicht aus.

Nach einer turbulenten Schlussphase und einem unerklärlichen direkten Freiwurf endete die Begegnung mit 30:31 für die LIB. Erleichterung in allen Gesichtern, weiter geht’s!

Ein riesen Dank geht an alle mitgereisten, trommelnden und anfeuernden Zuschauer! Ihr wart der Wahnsinn, das hat sich angefühlt wie ein kleines Heimspiel.

In der kommenden Woche geht es nun zum Tabellennachbarn Neustadt- Sebnitz, das Ziel bleibt das Gleiche, Spieleinstellung und Stimmung hoffentlich auch!

Von |2026-03-18T10:12:52+01:0013.11.25|Kategorien: 1. Frauen|
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