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Radebeul ruft zum Spitzenduell in die Elbhalle

In der heimischen Elbhalle erwarteten die RHV Mädels den direkten Verfolger zum ersten Heimspiel des Jahres. Personell minimiert, jedoch mit starker Unterstützung aus der D Jugend, wollten unsere Mädchen das Spiel gewinnen.

Der Preis für die lautstarke Unterstützung von den Rängen ging leider an die Fans aus dem Ergebirgsvorland.

Im Vergleich zum Hinrundenspiel spielten die Radebeulerinnen von Beginn an konzentrierte Angriffe. Die Abwehr stand sehr stabil und ließ den Gegnerinnen kaum Freiräume. Unser favorisiertes Spiel über den Kreis funktionierte, wie schon im Spiel in Wilsdruff, deutlich weniger. Torgefahr entstand durch zahlreiche Durchbrüche zum Kreis und über die Außen, ein Schwerpunkt der letzten Trainingswochen. Beim Stand von 13 : 6 gingen die Mädchen in die Halbzeitpause.

In Abschnitt zwei arbeiteten sich die Gegnerinnen an unseren kompakten Abwehr ab und kamen nur noch selten zu nennenswerten Torabschlüssen. Gefühlt minutenlang versuchten sie mit langen Kreuzbewegungen Torgefahr zu erzielen, nur drei Mal fand der Ball noch den Weg ins Radebeuler Gehäuse, Saisonbestwert.

Im Angriff konnten sich sieben von neun Feldspielerinnen in die Torschützenliste eintragen. Das Spiel, das auf dem Papier Hochspannung versprach verlief in der Realität einseitig. Die erwartete Intensität blieb aus.  Zum Ende stand ein ungefährdeter Sieg mit 26 : 9 zu Buche.

Nun geht es in die längere Winterpause, ehe es dann ab März mit 5 Spielen Schlag auf Schlag geht.

Für den RHV :

Fiona im Tor,

Antonia, Emely, Laura, Kiki, Johanna, Amrie, Franziska, Elisabeth, Luise

Von |2026-03-18T10:11:33+01:0029.01.26|Kategorien: wbl. Jugend C1|

1. Damen- Krankheits- und Niederlagenserien hält an

Satz mit x …

SSV Heidenau: Radebeuler HV 32:11 (15:6)
Dass man bei dem bis dato noch ungeschlagenen Tabellenführer (24:0 Punkte) SSV Heidenau ein schweres Spiel erwarten durfte, war für (fast) alle klar. Dass man dann leider noch mit einer sehr dezimierten Mannschaft den Weg nach Heidenau nehmen musste, war umso ungünstiger. Erneut standen nur 9 Spielerinnen zur Verfügung, das Lazarett ist weiterhin sehr gut gefüllt.

Zum Spiel:
Heidenau legte wie fast immer eine starke Spielweise an den Tag, so dass es bereits in der 14. Minute 7:0 für die Gastgeberinnen steht. Das erste Tor für die Radebeuler Frauen konnte Jugendspielerin Amy eine Spielminute später erzielen, diese hatte sogar erneut die (schwere) Aufgabe auf der Spielmacherposition 60 Minuten das Spiel anzuleiten – was ihr gut gelang und frischen Wind auf der Position brachte.
Die Ansage von Daniel Kießling vor dem Spiel war, man solle einfach nicht so schön spielen, damit es den Frauen von Heidenau „auf den Keks geht“. Nun, das gelang den Radebeulerinnen teilweise ziemlich gut, so dass man Heidenau zur Pause bei „nur“ 15 Toren hielt, leider aber auch nur 6 eigene Tore erzielen konnte.
Das schnelle Umschaltspiel von Heidenau hatte sich im Vergleich zur letzten Saison noch einmal gesteigert, so dass man leider auch nach dem Seitenwechsel den Spielerinnen und dem Spielstand hinterher lief. Die Kräfte schwanden zunehmend, Wechseloptionen gab es aber kaum, also hieß es abermals Zähne zusammenbeißen und durchziehen. Im Angriff konnte man leider auch wenig Erfolge erzielen, was dann am Ende leider zu einer sehr hohen 32:11 Niederlage führte. Gekämpft wurde mit den 7 Feldspielerinnen und 2 Torhüterinnen trotz allem und eine relativ gute Stimmung nach dem Spiel hatte man allemal.

Kommenden Samstag heißt es nun endlich wieder Heimspiel. Am 31.01.26 16 Uhr werden die Köpfe nach oben genommen, mutig gespielt, um die knappe Auswärtsniederlage gegen die 2. Mannschaft des HV Chemnitz wieder gut zu machen.
Daher freuen sich die Frauen auf die Unterstützung der heimischen Fans in der Lößnitzhalle.

Für den RHV spielten: Thea Delling und Melina Gessert (beide Tor), Sina Schubert (1 Tor), Anna Benedix (4), Melanie Köhler, Leonie Wislicenus (2/1), Theresa Schlenkrich (3), Amy-Sue Jugel (1) und Panhans Carolin

Von |2026-03-18T10:11:33+01:0029.01.26|Kategorien: 1. Frauen|

„Girls in Black“ (wD1) trotz erster Niederlage, gut gekämpft

Zu ungewohnt später Anwurfzeit am letzten Samstag begrüßten unsere Girls in Black ihre Gäste aus Großenhain in der heimischen Elbsporthalle.

Mit den Mädels aus Großenhain stand uns ein nicht zu unterschätzender Gegner gegenüber. Hatte man jedoch im Hinrundenspiel die Punkte mit nach Radebeul geholt war man sich bewusst, dass sich die Großenhainerinnen dies nicht auf sich sitzen ließen und mit doppelten Ehrgeiz in der Elbhalle einrückten.

Aber auch unsere Junghandballerinnen, welche eine Woche zuvor das erste Rückrundenspiel souverän mit 26:8 gegen den ESV gestalteten, waren hochmotiviert.

Es sollte also an diesem Spieltag eine spannende, hartumkämpfte Partie für die Zuschauer geben.

Etwas ersatzgeschwächt und mit personellen Ausfällen mussten sich unsere Girls insbesondere in der Abwehr kurzfristig umsortieren um den großgewachsenen Aufbauspielerinnen Paroli bieten zu können.

Den besseren Start ins Spiel hatten unsere Radebeuler Damen und sie konnten sich bis zur 4 Minute einen 2 Tore-Vorsprung erarbeiten. Dann taute die Großenhainer Vertretung langsam auf  und es kam zum erwartet spannenden Schlagabtausch beider Mannschaften.

Bis zum Halbzeitpfiff konnte keiner der beiden Teams ein dominantes Zeichen setzen und so ging es mit einem 12:12 in die Pause.

Alles wieder auf „Null“ gesetzt, ging es nun in die zweite Hälfte.

Mit schnellem Spiel nach vorn, dem Mut zur Lücke gelang es den Girls in Black sich auch für die Mühen zu belohnen. Bis zur 29 Minute und einem Spielstand von 16:16 gestaltete sich das Spiel auf Augenhöhe.

Ab diesem Zeitpunkt schien die Luft aus den Radebeulerinnen etwas raus zu sein. Technische Fehler, welche in der ersten Halbzeit irgendwie wieder geraden gebogen werden konnten, schlichen sich vermehrt ein. Auch das Wurfglück ruhte sich etwas aus und die Belohnungen unserer Girls in Black scheiterten zu oft an der Großenhainer Torfrau oder am gegenerischen Torpfosten. In der Abwehr konnte man trotz geschlossener Teamarbeit in dieser Spielphase den großgewachsenen Aufbauspielerinnen der Gäste nicht viel entgegen setzen und unsere Torfrau musste zu oft den Ball aus dem eigenem Netz herausfischen.

Mit 5 Toren in Folge (16:21) für die Gäste schien der Drops gelutscht zu sein. Aber im Gegenteil! Die Girls in Black gaben nochmal Gas und holten die letzten Reserven aus sich raus. Die nun besser agierende Abwehr und dem ein oder anderen vereitelten Torversuch der Gäste, bekam das Spiel nochmal eine Wende. So konnte sich Mona mit einigen schönen Toren in Szene setzen und man kämpfte als Team langsam aber zielstrebig, um die Punkte nicht abzugeben.  In der 36.Spielminute waren es nur noch zwei Tore Unterschied und das Ziel war klar gesteckt “Das Schaffen unsere Mädels noch! „ Leider kam es unter heimischer Kulisse danach zu irritierenden Spielsituationen und der Lauf unserer Junghandballerinnen brach wieder ein. In den letzten Spielminuten war es auf beiden Seiten mehr Krampf als ein schönes Handballspiel.

Mit einem Endstand von 21:24 musste man sich an diesem Tag dem Team aus Großenhain geschlagen geben.

Mit diesem Spiel ist es die erste, aber knappe Niederlage unserer „Girls in Black“ in dieser Saison, dennoch behaupten sie aktuell den ersten Tabellenplatz.

Was für ein Fazit haben wir als Trainer: Wir sind stolz auf die Mädels, sich bei einem doch bisher in dieser Saison ungewohnten Rückstand von 5 Toren nicht hängen zu lassen, weiter als Team zu arbeiten, Verantwortung auch für seine Nebenspielerin zu übernehmen. Durch die ungewohnte und umgestellte Aufstellung in der Abwehr und auch im Angriff, hat sich jede Spielerin versucht in ihre Position hineinzuversetzen und das Bestmögliche aus sich herausgeholt, um einen Beitrag zum Team zu leisten. Getreu unserem Schlachtruf „Wer gewinnt hier? WIR!“ haben wir auch an diesem Spieltag gewonnen- diesmal zwar keine zählbaren Punkte, dafür aber wertvolle Erfahrungen, die die Mannschaft weiter voran bringen wird. Auch unsere Enna, hat sich für ihren ersten Einsatz in unserem Team sehr gut einbringen können.  Weiter so!

Ein großes Dankeschön an alle Anwesenden, welche unsere Mädels unterstützt haben. Mit solch einem spannenden Spiel hat keiner gerechnet und es war wieder für alle eine riesen Stimmung in der Halle.

Für den RHV spielten:

Amelie (Tor), Mona, Luisa, Elli, Kiki, Giulia, Flora, Lotta, Alicia, Enna

Auf der Bank:  David, Kathl, Lucy und (überall natürlich unser Maskotchen Sydney)

Von |2026-03-18T10:11:33+01:0027.01.26|Kategorien: wbl. Jugend D1|

MIB- Nur die Torhüter reichen nicht !

SG Pirna/Heidenau II-Radebeuler HV 32:27(17:12)

Ärgerliche Niederlage trotz überragendem Voigt.

Als Andreas Wolff Samstagabend nach seiner grandiosen Leistung, mit einer Quote von 44 Prozent d.H. 22 gehaltenen Bällen gefragt wurde, wie er das vollbracht hatte entgegnete er etwas überraschend.
„Ich saß in der Kabine und habe mir ein Spiel herausgesucht, welches ich schauen wollte, um in den Fokus zu kommen. Ich glaube, es war Pirna II gegen den RHV und dort war ein junger Hüter auf der Seite der Gäste, welcher einfach 49 Prozent der Bälle gehalten hatte. Das war meine Inspiration für den heutigen Sieg. Danke Johann.“
Jetzt fragen sich natürlich die Leser, wie ging die Partie aus? Zum Ärgernis der Gäste 32:27 für das Heimteam. Doch fangen wir von vorne an.

Nach der Niederlage letzte Woche, und den teils überraschenden Ergebnissen der Konkurrenten fuhr man mit einem gewissen Druck nach Pirna. Dort wartete der geteilte Tabellenführer, gegen dem man im Hinspiel recht chancenlos 17:31 verlor. Man war gewollt, die guten Trainingsansätze in das Spiel zu übertragen und mit ein wenig Glück und Können 2 Punkte einzufahren.

Der Start versprach auch viel, man ließ den Ball laufen und fand oftmals eine gute Lösung und so war der Heimtrainer nach 6 Minuten und einem Stand von 3:4 für die Gäste gezwungen eine Auszeit zu nehmen. Diese zeigte auch Wirkung, innerhalb von 9 Minuten drehte man die Partie in ein 8:4 und Coach Jurgeleit bat seine Jungs zum Rapport. In dieser Phase schaffte man es nicht den starken Rückraum der Gäste in den Griff zu bekommen, welche die Erfahrung und körperlichen Vorteile geschickt zu nutzen wussten. Nach der Auszeit waren die Gäste wieder besser in der Partie und kamen über den doppelten Stein und Heroldt zum 9:8 Anschluss. Leider verpasste man es wieder den Ausgleich zu erzielen. Ein Torhüterwechsel und viele produzierte Fehler der Gäste brachte den Hausherren wieder eine 5-Tore-Führung zur Halbzeit.

Den Start der zweiten Halbzeit ließ böses ahnen, schon nach 19 Sekunden erzielte Große das 18:12 und kurze Zeit später betrug der Rückstand schon 7 Tore. Doch danach ging ein Ruck durch die junge Mannschaft und man kam ins Laufen und hatte in der 37. Minuten die Chance wieder auf 20:19 heranzukommen. Scheiterte doch doppelt am 7-Meter Strich. In dieser Phase übernahmen Röseler und Herrmann das Heft des Handelns und konnten ein ums andere Mal einnetzen. Doch die Gäste zeigten, wieso sie Tabellenführer sind und fanden immer wieder Lösungen gegen die Abwehrformation der Gäste. In der 54. Minute hatte man nochmals die Chance auf ein Tor heranzukommen, doch auch dort scheiterte man wieder an der besagten 7Meter-Linie. Danach war das Spiel entschieden. Man schaffte es nicht Überzahlsituationen gut auszuspielen und verzettelte sich im Eins gegen Eins im Rückraum, statt den Ball laufen zu lassen. Hier zeigte es sich wieder, dass die Radebeuler Lehrgeld für ihre Altersstruktur zahlen mussten. Am Schluss gewannen die Pirnaer mit 32:27.

Eine klare Steigerung im Vergleich zum Hinspiel, leider wieder keine Punkte. Nun wartet die, Achtung respektvoll!, Dampfwalze Niederau, welche über jeden Gegner aktuell hinwegfegt, wie es vor einigen Jahren nur mein Ex-Verein getan hatte. Das Ende ist bekannt. Doch auch das Spiel muss erstmal gespielt werden und es wird sicherlich hitzig. Also im besten Fall 16 Uhr schon in der Halle sein um die Frauen im Abstiegskampf zu unterstützen und später dann die 1. Männermannschaft gegen Niederau.

Von |2026-03-18T10:11:33+01:0027.01.26|Kategorien: 1. Männer, Spielberichte|

Es geht endlich los – Start der Handball EM und unserer Rückrunde

Nach einem emotionalen Hinspiel hofften alle auf einen ruhigeren Verlauf. Beide Mannschaften fanden sehr schwer ins Spiel, wobei sich die Radebeulerinnen schneller berappelten. So konnten die Mädchen den Ball einige Male an der gegnerischen Torhüterin vorbeibringen und mit einem verdienten 10 : 17 in die Pause gehen.

Im zweiten Abschnitt, bedingt auch durch einige Umstellungen, sahen die Fans eine ausgeglichene Begegnung. Die RHV Mädels verwalteten souverän ihren Vorsprung und konnten mit einem 22 : 29 Sieg die nächsten Punkte buchen.

Der nächste Gegner in der Pokalreihe wurde auch ausgelost. Im Pokalviertelfinale geht es am 15. März in die Landeshauptstadt gegen den derzeit Erstplatzieren der Parallelstaffel, den MSV.

Für den RHV spielten:
Fiona im Tor,
Antonia, Emely, Laura, Sophia, Johanna, Lea, Franziska, Elisabeth, Luise

Von |2026-03-18T10:12:21+01:0024.01.26|Kategorien: wbl. Jugend C1|

LIB lassen wichtige Punkte im Abstiegskampf liegen

Radebeuler HV vs. HC Sachsen Neustadt- Sebnitz – 22:25

Am Samstag begrüßten die LIB mit einer dünn besetzen Bank den HC Sachsen zum Ersten Heimspiel in 2026. Im Verlauf der Trainingswoche hatte sich das Lazarett mit insgesamt 5 Verletzten und 5 Kranken Spielerinnen leider weiter gefüllt und so war die Bank mit 7 Feldspielern und zwei Torhütern noch schmaler besetzt als am Spieltag zuvor.

Außerdem begrüßten wir unter dem Motto „Tag der offenen Kabinentür“ die Mädels der weiblichen D-Jugend, die einmal genauer hinter die Kulissen schauen durften und uns zudem lautstark auf den Zuschauerreihen unterstützten. Danke schonmal hierfür!

Und damit auf ins Spiel. Die Energie der Spielerinnen auf sowie neben dem Feld war ab Minute eins spürbar. Mit einer starken Abwehr zeigten wir den Gegnerinnen Kampfgeist und Siegeswillen. Während der gesamten ersten Halbzeit war es ein Kopf an Kopf Rennen, man schenkte sich gegenseitig nichts. Mit kreativen Spielzügen, hoher Körperlichkeit im Abwehrverhalten und einer sehr guten Torwartleistung gelang es uns immer wieder mit ein bis zwei Toren in Führung zu gehen. Richtig absetzen konnten sich die LIB jedoch nicht und so ging es mit einem 11:10 für beide Mannschaften in die Halbzeitpause. Sehr sehr gute moralische Leistung bis hier hin!

Nach kurzer Verschnaufpause kehrten die LIB auf das Spielfeld zurück. Weiterhin war es für beide Mannschaften ein Kampf um jedes einzelne Tor. Ab der 40. Minute ließ dann die Abwehrleistung auf Seiten des RHV kurzzeitig etwas nach, was der HC mit Durchbrüchen im Abwehrzentrum zu nutzen wusste. Auch wurden einige Chancen im Angriff nicht verwertet, v.a. aber stockte das Zusammenspiel konditionsbedingt etwas. Die Gegnerinnen setzen sich mit drei Toren ab. Darauf folgte postwendend die Auszeit. Luftholen, Gedanken sammeln, nochmal angreifen. Tatsächlich gelang dies erstaunlich gut, der Rückstand wurde binnen zwei Minuten wieder aufgeholt. Es folgte die Auszeit der Gäste. Trotz hohem Ehrgeiz gelang es den LIB danach nicht ihren Spielstil bis zum Ende durchzuhalten.

Mit einem 22:25 mussten wir uns gegen den HC geschlagen geben. Dennoch tröstet die starke kämpferische und konditionelle Vorstellung der Mädels etwas und macht Hoffnung auf die kommenden Begegnungen.

Nun heißt es, diese bittere Niederlage verdauen, Spielerinnen wieder fit bekommen und positiv in die nächsten Begegnungen zu starten.

Danke an alle fürs Anfeuern und dabei sein!

Von |2026-03-18T10:12:21+01:0021.01.26|Kategorien: 1. Frauen|

MIB- Vermeidbare Niederlage!!

Radebeuler HV- HC Elbflorenz III. 22:23 (10:11)

Vermeidbare Niederlage

Nachdem man letzte Woche gegen den direkten Konkurrenten HSV Dresden gewonnen war, wollte man heute gegen eine weitere Dresdner Truppe nachlegen und die gute Form bestätigen. Die dritte Vertretung des HC Elbflorenz war zu Gast. Leider fehlten einige wichtige Säulen im Team, trotzdem waren die Männer um Kapitän Herrmann gewollt die knappe Niederlage wettzumachen.

Trotz guter Vorbereitung auf den Gegner lief am Anfang der Partie nicht viel zusammen. Beide Seiten vergaben einige freie Bälle. Die Gäste fanden dann schneller in die Partie und führten nach 5 Minuten mit 0:3 ehe Heroldt per 7-Meter das erste Tor für die Hausherren erzielte. Man kam besser in das Spiel und schaffte es die zwar große aber recht behäbige Deckung der Gäste in Bewegung zu bringen. Nach 8 Minuten war es Höher, welcher Pari stellen konnte. In der Phase schaffte man es auch oftmals die Außen freizuspielen. Eine Abwehrumstellung brachte auch sichtlichen Erfolg und nach 20 Minuten führte man mit 2 Toren. Bedauerlicherweise merkte man schon zu Beginn der Partie, dass der Angriff heute nicht das Prunkstück sein sollte. Man schaffte einfach kein Tempo in die Partie zu bringen, außerdem scheiterte man allzu oft an dem starken Hüter der Gäste. Die Partie „fehlerte“ sich so bis zur Halbzeit und mit 10:11 ging man in die Kabine.

Mit neuer Motivation wollte man aus der Halbzeit starten. Jedoch wollte es einfach nicht klappen. Man ließ im Angriff den Ball nicht laufen und versuchte über den großen Mittelblock zum Erfolg zu langen. Nach 40 Minuten war es wieder Mattern, welcher durch eine starke Einzelleistung das 14:15 Anschlusstor erzielte. Danach erzielten jedoch die Gäste wieder 3 Tore. 48 Minuten gespielt und erst 14 Tore erzielt, schwere Kost. Einzig Riedel war es zu verdanken, dass man nicht höher in Rückstand geriet. Man fand trotz des zeitweisen hohen Altersunterschieds auch nicht zum Umkehrspiel. Die Gäste spielten es clever, mit viel Zeit, dem nötigen Glück an der richtigen Stelle. In der Phase „fühlten“ die Hausherren den ein oder anderen Pfiff nicht so und waren sichtlich unzufrieden. Als man schon nicht mehr daran glaubte, kam in den letzten Minuten nochmal Spannung auf. So war es beim Stand von 21:23 Roch, der sich kurz vorher selber eingewechselt hatte, der Elsner unsanft zu Fall brachte und die Ampelkarte erhielt. Den fälligen 7-Meter traf Treskin. Jedoch waren nur noch 20 Sekunden auf der Uhr, welche die Gäste auch in Unterzahl über die Zeit brachten und einen wichtigen Auswärtserfolg feierten.

Durch den zeitgleichen Sieg vom HSV Dresden schmolz der Vorsprung wieder auf 1 Punkt. Die nächsten 2 Spielen, wird man eindeutig in der Außenseiterrolle sein. Man wird auf Pirna und Niederau treffen. Aber nichts ist unmöglich und die Jungs werden kämpfen. Danke für euren Support

Schreiberling: D.B.S.

Bilder: C.H.

Von |2026-03-18T10:12:21+01:0019.01.26|Kategorien: 1. Männer|
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