1.Männer – Gut gespielt und doch verloren.

 

ESV Dresden – Radebeuler HV 26:24 (11:10)

Gut gespielt und doch verloren…

Eine Woche nach der desaströsen Leistung gegen den Radeberger SV, mussten die Men in Black zur Thekentruppe des ESV Dresden. Der Lokschuppen ist seit Jahren kein gutes Pflaster für die Radebeuler. Trotz einer guten Leistung blieb dies auch an diesem Wochenende so. Mit einem 26:24 mussten die Gäste die 3 Niederlage der Saison hinnehmen.

Vor der Partie war jedem klar, -das heute eine andere Leistung her muss, als in der Vorwoche. In den ersten 15 Minuten gelang es der Mannschaft sich wieder ein wenig Selbstvertrauen zu erarbeiten. Aus einer guten Deckung, mit einem erneut starken A.Riedel #96 im Tor hielt man das Spiel mit 3:3 ausgeglichen. Doch nach dem guten Start fabrizierte man im Angriff wieder einiges an technischen Fehlern, sodass die Dresdner auf 7:3 ein wenig wegzogen. In den letzten 10 Minuten der ersten Halbzeit konnten die Lößnitzstädter in doppelter Überzahl, durch den heute stark aufspielenden Berger #7 und einem treffsicheren Nichterlein #25 den Rückstand auf 11:10 reduzieren.

In der Kabine motivierte Trainer Schmidt #TR seine Jungs, in der Abwehr weiter so zu arbeiten und im Angriff klare Sachen zuspielen und hohe Konzentration im Abschluss zu zeigen.

Doch der Start in die zweite Halbzeit lief nicht nach Plan. Nach 5 Minuten stellten die Gastgeber den 4 Tore Vorsprung wieder her und die Radebeuler Bank war zu einer Auszeit gezwungen. Diese brachte erst einmal nicht viel ein und über die Stationen 14:11, 17:13 und 20:14 setzte sich der ESV bis zur 47 Minute immer weiter ab. Nun drehte der RHV noch einmal auf und konnte sich mit einem 2:6 Lauf wieder um 2 Tore auf 22:20 an den Gegner heran spielen. Gerade jetzt zeigten Herrmann #3 und Weiße #6 im Aufbau ihre Fähigkeiten und brachten durch überlegte Aktionen, sich und ihre Mitspieler in Szene. Darauf folgend war eine mehrminütige Überzahl für Radebeul, die den Anschluss auf 23:22 brachte und 4 Minuten vor Schluss wieder alle Möglichkeiten öffnete. Am Ende waren es jedoch wieder technische Fehler des RHV, die die Handballer vom Ambross-Ufer für sich nutzten und sich wieder auf 3 Tore absetzten. Zum Schluss fehlte dann die Zeit und man musste sich mit 26:24 geschlagen geben.

Fakten:

  •  eine deutliche Leistungssteigerung zu den Wochen zuvor war zu sehen. 
  • Mannschaftlicher Zusammenhalt
  • Martin Berger #7 zeigte seit langem einmal wieder seine Stärken und hielt zusammen mit Christian Nichterlein #25 die Fahne im Angriff hoch. Weiter so!
  • Technische Fehler waren es leider noch zuviel
  • Hummel ist und bleibt als Ausrüster nur noch Peinlich. Früher ein Garant für qualitative Sportkleidung und heute nach dem 13ten Spiel im neuen Trikotsatz, ist das 12te Trikot kaputt! Da bringen auch keine Rabatte mehr was!!

Jetzt gilt es in den nächsten 3 Wochen weiter hart zu arbeiten, denn der November ist und wird ein wichtiger Fingerzeig für diese Saison. 

Hier geht es zum Protokoll https://hvn-handball.liga.nu/cgi-bin/WebObjects/nuLigaDokumentHBDE.woa/wa/nuDokument?dokument=meetingReportHB&meeting=6939456&etag=a4b11d52-28a6-4786-93d3-5153c7680ec7

Von |2021-10-20T17:05:39+02:0020.10.21|Kategorien: 1. Männer, Spielberichte|

1.Männer – Das Ende des Selbstlobes…

 

Radebeuler HV – Radeberger SV 18:28 (5:16)

Das Ende des Selbstlobes!

Am Sonnabend verloren die Men in Black völlig verdient ihr Heimspiel gegen den Radeberger SV. Es zeigte sich klar welche Mannschaft eine ordentliche Vorbereitung durch gezogen hat und welche nicht. Nach den peinlichen Auftritten im HVS-Pokal und letzte Woche gegen Elbflorenz 3, offenbart sich nun, was das Trainergespann schon seit Wochen erahnte. Die Ernüchterung sollte nun in Erkenntnis umschlagen. Die Leistungen der letzten Jahre sind ohne den Grundstein einer ordentlichen Vorbereitung nicht einfach so auf das Feld zu bringen. An diesem Wochenende musste man klar und deutlich eingestehen, das Leistungsträger der Mannschaft bei weiten noch nicht auf ihrem Niveau sind und unsere Neulinge dieses nicht ansatzweise ersetzen können. Man kann gegen den aufstiegsambitionierten RSV verlieren, aber nicht so!

Nach !22. Minuten! machten die Men in Black ihr zweites Tor im Spiel. Sowas kennt man noch nicht einmal aus schlechten Jugendspielen. Kaum zu fassen, das es noch schlechter geht als in der Vorwoche, als man in der selben Minute beim HC wenigstens schon das dritte Tor verbuchen konnte. „Aber Wunder gibt es immer wieder“, so der MV der Lößnitzstädter. Technische Fehler und ein schwaches, druckloses Angriffsspiel luden die Gäste immer wieder zu einfachen Tempogegenstößen ein. Die Radeberger nahmen die Geschenke dankend an und erspielten sich ohne große Mühe eine 5:16 Halbzeitführung.

In der Kabine herrschte Verunsicherung. Eine völlig überforderte Mannschaft, – Sebastian Niesen zeitig verletzt raus, die Leistungsträger Steve Lasonczyk und Christoph Herrmann bekommen kein Zugriff aufs Spiel. Die Alternative um Rasmus Hörinkgklee liegt krank zu Hause. Weitere Ideen fallen selbst dem Trainerteam nicht ein. Trotz des aussichtslosen Spielstandes feurte Kapitän Elsner#2 seine Mannen an, sich hier nicht einfach so vor eigenem Publikum abschlachten zu lassen. Also noch mal von ganz vorn und dieses mal etwas mehr als Team. Teilweise gelang es. Immer wieder waren es jedoch die technischen Fehler, welche den eigenen Plan durchkreuzten. Die Köpfe hingen zunehmend, das Rückzugsverhalten litt und die Bierstädter nutzten dies weiter für einfache Tore. Gegen die zweite Besetzung des RSV glitt das Spiel nun so vor sich hin. Das hinter dem Stammsechser keine eingespielten Alternativen vorhanden sind machte sich erneut bemerkbar. Ohne Plan erstickt dann jegliche noch so gute Bemühung des RHV im Keim. Über die Stationen 6:16, 9:19, 13:23 bis zum 18:28 brachte man das Spiel unspektakulär zu seinem Ende.

Fazit:
„Wir haben schon oft bis zum Hals in der Sch…. gesteckt und uns wieder durch harte Arbeit heraus geholt. Aber jeder sollte sich selbstkritisch hinterfragen, ob er wirklich alles tut, um die gesteckten Ziele der Mannschaft zu erreichen. Wir werden aus diesen Ruinen wieder Empor steigen und unseren Kritikern zeigen, das wir einen besseren Handball spielen können, als in den vergangenen Wochen. Ohne Schmerz, kein Ruhm!“. so MV Benkert.

Fakten:

  • Das Überzahlspiel ist beim RHV kein Faktor mehr. Was Jahre lang die Angst vieler Teams war, ist nun zu einem traurigem Abbild verkommen.
  • Beim RHV fehlt Tiefe und insgeheim damit gemeint, sind Spieler welche Zweikampfsituationen suchen und sie auch gewinnen können.
  • Der RHV ist weiterhin Abschlußschwach!
  • Mit der Verletzung von Sebastian Niesen wird für die nächsten Wochen ein wichtiger Grundstein für die Mannschaft fehlen. Wir wünschen ihm eine baldige Genesung!
  • So langsam stellt sich die Frage, ob der Ausrüster Hummel nicht an den falschen Ecken spart. Ein weiteres Trikot ist im RSV-Spiel den normalen sportlichen Bedingungen erlegen.

Hier geht es zum Protokoll https://hvn-handball.liga.nu/cgi-bin/WebObjects/nuLigaDokumentHBDE.woa/wa/nuDokument?dokument=meetingReportHB&meeting=6939456&etag=a4b11d52-28a6-4786-93d3-5153c7680ec7

Von |2021-10-14T10:56:38+02:0014.10.21|Kategorien: 1. Männer, Spielberichte|

1.Männer – Sieg im Endspurt…

Sieg im Endspurt

Erneut leisten sich die Men in Black sehr viele Fehler im Abschluss und hätten sich über eine Niederlage am Ende nicht beschweren dürfen.  Zum ersten Auswärtsspiel bei der dritten Vertretung vom HC Elbflorenz entscheidet letztlich der größere Wille am Ende über den Sieg. 

Im Anbetracht der vielen Wehwechen bei den Agenten, war es eher ein Ersatzteillager was die Auswärtsreise nach Dresden antrat. Von Magenbeschwerden, über Rückenschmerzen, bis hin zu negativ abgeklärten Erkältungserscheinungen war alles dabei. Trainer Schmidt setzte daher auch auf seine A-Jugend und gab ihnen auch ihre Einsatzzeiten zu Beginn des Spieles. Leider lief es jedoch noch nicht richtig rund. Vom Trefferbild her setzte man direkt am Riesaspiel an. Magere 2 Tore nach 20 Minuten waren das beschämende Gemälde an der Anzeigetafel. Gut nur,  dass die Gäste daraus nicht wirklich Profit schlagen konnten.  Ein gut aufgelegtes Riedel-Duo, mit einer guten Abwehr vor sich, konnte das schlimmste verhindern. Getreu dem Motto von Altappache Patzelt: „In der 45. Minute beginnt ein Handballspiel“, drehten die RHV-Agenten also weiter seelenruhig an den Stellschrauben um dann im Endspurt nur noch die „Enter“-Taste drücken zu müssen. 

Ungefähr so kam es dann auch.  Dem HC fiel im Angriff nichts mehr ein und beim RHV schienen die eingeworfenen Tabletten endlich zu wirken. Selbst mehrere Unterzahlsituationen wurden gemeistert und hinderten die MIB nicht am aufschließen. 

Beim 18:19 ging man in der heißen Phase folgerichtig verdient in Führung. Auch eine weitere Unterzahl in den Schlussminuten konnte der HC nicht für sich ummünzen. Der RHV hatte einen Plan, agierte eiskalt und abgeklärt.

Die vielen Kunstpausen sollten in den kommenden Wochen jedoch abgestellt werden. Andernfalls wird man nur selten das Glück des Tüchtigen haben. 

Fakten:

  • Christoph Herrmann sucht noch nach seiner Vorjahresform. Alles was über die Spieleröffnung hinaus geht,  schlägt bisweilen fehl. 
  • Die akribische Torhüter-Arbeit von Matthias Benkert zahlt sich diese Saison zum zweiten male aus. 
  • Mirco Elsner glänzte mit zwei perfekt aufgelegten Konterpässen, in bester NFL-Manier in enge Fenster,auf Felix Lehmann.
  • Das zeitige Ausscheiden von Spielführer Vladi schränkte den HC sehr ein. Beste Genesungswünsche vom RHV.

Hier gehts um Protokoll https://hvn-handball.liga.nu/cgi-bin/WebObjects/nuLigaDokumentHBDE.woa/wa/nuDokument?dokument=meetingReportHB&meeting=6939530

Von |2021-10-03T17:06:12+02:0003.10.21|Kategorien: 1. Männer|

1.Männer – Den Auftakt verworfen!

DEN AUFTAKT VERWORFEN

Alle guten Dinge sind drei? – der dritte Anlauf auf eine hoffentlich störungsfreie und vollständige Saison. Am 1. Spieltag der Verbandsliga Ost mussten sich die Men in Black dem SC Riesa geschlagen geben. Nach einer guten 1. Halbzeit scheiterte man in der 2.Halbzeit an der eigenen Chancenverwertung und schenkte abermals die Punkte mit einem 20:24 an die Riesaer Jungs ab.

Es war angerichtet, die Halle war gut gefüllt, unser Hallensprecher peitschte die Stimmung hoch, in der Kabine herrschte Gänsehautstimmung und alle standen voll unter Strom. Diese Energie legten die Men in Red gleich auf die Platte und setzten sich nach 8 min mit 5:2 ab. Eine 2-Min.-Strafe brachte dann den ersten kleinen Knick, denn die Riesaer Jungs nutzten und in der bis zur 12. Spielminute die Partie mit 5:5 wieder ausglichen. Der RHV spielte in der Abwehr eine Manndeckung auf die torgefährliche linke Rückraumposition. Im Angriff spielte man einen ordentlichen Ball. Ob über den Kreis, den Rückraum oder die Außen, von jeder Position wurde Torgefahr ausgestrahlt. Unsere beiden Spielmacher Herrmann #3 und Weiße #6 brachten ihre Nebenleute gut ins Spiel. Absetzen konnte man sich leider nicht, denn die Gäste bestraften die wenigen Radebeuler Fehler eiskalt und hielten über die Stationen 9:8, 11:11 bis zum Halbzeitstand von 13:13 die Partie ausgeglichen.

In der 2. Habzeit galt es an die erste Hälfte anzuknüpfen. Ziel war es die 1. und 2. Welle mehr zu forcieren. Dies konnte aber nicht umgesetzt werden.
Das erste Drittel der zweiten Halbzeit war nicht wirklich erwähnenswert. Beide Mannschaften warfen sich gefühlt den Ball von der eigenen 6-Meter-Linie hin und her. Mit Handball hatte das alles nichts zu tun. So nahm Trainer Schmidt nach 8 Minuten als erstes das Team-Time-out. Spielerisch wurde es von nun an wieder besser, doch die Chancenverwertung war zum Haare raufen. Man zerschlug sich im Angriff dadurch selbst und nahm sich den Willen am Sieg. Der Gästetorhüter schwirrte im Kopf der Agenten herum und zog dem RHV restlos die Zähne.
Der SCR setzte sich dadurch bis auf 16:20 ab und hielt die 4 Tore Führung bis zum Entstand von 20:24.

Die Tops des Spiels
– Hätte der RHV gewonnen, hätte man den Bericht genau anders herum schreiben können. Dann wäre Andre Riedel der Matchwinner gewesen. Er zeigte eine starke Leistung und war mit seiner Konstanz ein wichtiger Faktor. Wenn es darauf ankam, war er da und hielt ebenfalls mit glänzendem Stellungsspiel mehrere freie Bälle.
– Mannschaftlicher Wille und Geschlossenheit war da
– Die Mannschaft zeigte bis auf die ersten 10 min in der 2. HZ eine spielerisch eine starke Leistung.
– Mit Wilhelm Pfau #97 und Johann Münch #76 hatten wir zwei junge Debütanten in unseren Reihen. Sie bekammen ihre Spielanteile und setzten ihre Aufgaben gut um.
– Es war eine tolle Stimmung von beiden Fanlagern. Wir danken euch für dieses schöne Comeback des Handballsport.

Die Flops des Spiels
– Das Spiel war keine 3 Minuten alt und wieder ist ein Trikot kaputt. Es nervt!
– Chancenverwertung
– Überzahlspiel

Von |2021-09-28T10:39:44+02:0028.09.21|Kategorien: 1. Männer|
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