MIB- Klassenerhalt gesichert

Ein Rausch in Rauschwalde!

Am gestrigen Samstag fuhr man zum Nachholer gegen Bernstadt ins wunderschöne Görlitz. Bei den Hausherren im Dachsbau wurde der Hallenboden versiegelt und so wurde der Spielort kurzerhand verlegt.
Bei sonnigem Wetter machten sich die Men in Black schon früh auf dem Weg, da der Anwurf schon 14 Uhr angesetzt war. Als alter Hase, welcher seit 18 Jahren Männerhandball spielt, empfindet man die Zeit schon als sehr schwierig. Das letzte Mal, als man noch so früh spielen musste, müsste damals bei Elbflorenz 2. gewesen sein, als diese noch in der Bodenbacher gespielt haben. Das war zum Sonntag um 10 Uhr … Aber lang ist es her, da hat die Hälfte der Radebeuler Mannschaft noch nicht mal Handball gespielt. Aber wie auch immer.

Motiviert kam man in der Halle an und stellte mit erschrecken fest, dass es drinnen kälter ist als draußen. Für die zarten Handballerhände kein schönes Gefühl.
Aber gleich zum Anpfiff sorgten beide Mannschaften dafür, dass sich dies ändern sollte.
Coach Jurgeleit hatte sich für den Angriff was überlegt, was die Bernstädter vor einige Probleme stellen sollte. Durch 2 Zeitstrafen in den ersten 7 Minuten konnten sich die Gäste gleich auf 2:5 absetzen. Man schaffte es den Ball gut laufen zu lassen und die Außen einzusetzen. In der Abwehr setzte man auf die bewährte 4:2 Deckung, was die Hausherren veranlasste fast die komplette Partie mit dem 7. Feldspieler zu zelebrieren. Um es vorwegzunehmen, dies gelang Phasenweise echt ganz ansehnlich, jedoch warfen die Radebeuler auch geschätzte 5 Mal in den verwaisten Kasten der Erddachse.
Nach der starken Anfangsphase fingen sich die Hausherren auch wieder und kamen immer wieder über die starken Außen zum Erfolg. So waren es Möse und Ulbrich, welche die Partie an sich rissen und die erste Führung zum 8:7 nach 14 Minuten erzielten. Auf der Seite der Men in Black verzettelte man sich zu oft im 1:1. Danach bat Trainer Jurgeleit seine Männer zum kurzen 60 Sekunden Talk, und dies schien zu wirken. Zwar erzielte der starke Kahle noch das 9:7. Danach war es jedoch Herrmann, welche die Partie an sich riss und sich immer wieder im 1:1 durchsetzen konnte. So dreht man die Partie bis zum 11:15. Aufgrund von 2 Zeitstrafen gegen Weig(Jo, der Mann ist zurück!) und Stein musste man eine doppelte Unterzahl überstehen, welches Bernstadt zu nutzen wusste und auf 15:16 verkürzen konnte. Durch 3 Treffer von Stein, ging man mit einer 2-Tore-Führung in die Kabine.
Allen war klar, dass hier heute ein Sieg möglich wäre, was gleichbedeutend ist, dass man zumindest nicht mehr auf die letzten zwei Plätze abrutschen kann.
Fokussiert startete man in Spielabschnitt Zwei und so war es wieder dreimal Stein, für die Gäste. Der Vorsprung blieb Konstant bei 3-4 Treffern bis zu 40. Minute, wo die Gäste wieder zwei Zeitstrafen hintereinander bekamen. Doch hier übernahm wieder Herrmann das Spiel und erzielte zwei Treffer. Die Torhüter auf beiden Seiten bekamen heute wenig zu greifen. Zu allem Übel verletzte sich Voigt noch und man musste Elsner als zweiten Hüter auf das Protokoll schreiben.
Das Spiel ging in die entscheidende Phase und man fand nicht mehr so einfach in die richtigen Lösungen. Treskin sorgte noch für zwei wichtige Treffer. Aber auch die Bernstädter erzielten durch Kratzer im Überzahlspiel ihre Treffer. Im Zeitspiel begann man dann ein Fehlabspiel und so war es Kahle, welcher 75 Sekunden vor Schluss den Anschlusstreffer erzielte. Den vorletzten Angriff spielten die Gäste clever runter und so erzielte Mattern 10 Sekunden vor Ende das viel umjubelte 34:36, was gleichzeitig auch der Siegtreffer war.
Danke an die Fans, welche uns unterstützt haben.
Nächste Woche geht es zum Derby nach Weinböhla.

Von |2026-04-12T17:18:44+02:0012.04.26|Kategorien: 1. Männer|

MIB- Schlechter Tag

HSV 1923 Puslnitz – Radebeuler HV 27:22 (15:13)

Schwache Durchschlagskraft kostet zwei Punkte.

Es war angerichtet, Sonntag 16 Uhr, beste Handballzeit.
Die Männer aus der Pfefferkuchenstadt empfingen den Radebeuler HV. Das Hinspiel konnten die Gäste knapp für sich entscheiden und so war Pulsnitz auf Wiedergutmachung aus.
Das Spiel startete vor gut gefüllten Rängen recht zäh. Die Radebeuler fanden zu Beginn keine Lücke und spielten die Angriffe lang raus. Auf der anderen Seite waren die Hausherren in ihrer 2. Welle recht Fehleranfällig, so dauerte es über drei Minuten bis zum ersten Tor. Erst ab der 16. Spielminute schafften es die Pulsnitzer mit zwei Treffern in front zu gehen. Nach zwei unnötigen Zeitstrafen für die Gäste betrug der Abstand erstmals 4 Tore (11:7). Die Radebeuler schafften es gegen die recht robuste Abwehr nicht in die Tiefe zu kommen um mögliche 7-Meter oder Zeitstrafen zu generieren. Zu oft warf man über den großen Mittelblock und lud die Pulsnitzer zu leichten Gegenstößen ein und war in der Rückwärtsbewegung zu unsortiert und fand dadurch keinen Zugriff.
Doch nach der 20. Minute besann man sich nochmals und nutzte einige technische Fehler der Pulsnitzer zu leichten Umkehrtoren über Stein und Heroldt. So war es erstgenannter, welcher nach 28 Minuten den Ausgleich zum 13:13 traf. Leider verpasste man es den Schwung mit in die Kabine zu nehmen und so stand es 15:13 zu Halbzeit.

Der zweite Spielabschnitt ist jedoch schnell erzählt. Der Angriff wurde eher schlechter als besser. Nach 39 Minuten wuchs der Vorsprung auf fünf Tore(20:15). Durch schlechte Abschlüsse ließ man leichte Gegenstöße zu. Falls man jedoch die Heimmannschaft doch mal in den Positionsangriff zwang, sah man, dass auch diese Probleme mit dem Angriff hatten. Da dies bedauerlicherweise zu selten stattfand, ist es mühselig darüber zu diskutieren. Man fand sich lieber in Diskussionen mit den zwei Unparteiischen wieder, welche nach Gefühl der Gäste zu früh abpfiffen oder die Zeitstrafen nicht mehr geben wollten.
Das Spiel ist jedenfalls schnell erzählt. Der maximale Vorsprung war bei 25:17 in der 45. Minute. Danach wurde ein wenig probiert und so war der Endstand 27:22.
Danke an die Fans, welche uns wirklich super unterstützt haben.
Nun heißt es volle Konzentration auf den Endspurt. Über Ostern die Wurfgenauigkeit finden, und möglichst nach Ostern zwei Punkte gegen Bernstadt eintüten.

Schreiberling: D.S.S

Bilder: C.H.

Von |2026-04-02T18:25:20+02:0002.04.26|Kategorien: 1. Männer|

MIB- Formkurve weiter steigend

Formkurve zeigt weiter nach oben

Am vergangenen Samstag erwarteten die MIB die Stahlmänner aus Rietschen zur Revanche aus dem Hinspiel.
Auch wenn dem einen (oder anderem) Spieler zu Beginn des Tages die Stimme fehlte, war die Vorfreude auf diese Partie deutlich zu spüren.

Heute sollte einiges anders laufen, beginnend bei der Abwehr, welche kurzfristig umgestellt wurde, was den Rietschenern nicht gelegen kam.
Doch Anfangs der Partie war das Geschehen im eigenen Angriff eher schleppend und von vielen kleinen, aber entscheidenden, Fehlern geprägt. Besonders im Abschluss scheiterten die MIB.
Nach 10 Minuten stand es nun 3:6, ohne das es nötig gewesen wäre.
Auch die folgende Auszeit zeigte relativ wenig Wirkung, was zu einem zähen Spiel in Hälfte eins führte. Halbzeitstand 9:11.
Logisch: Hier ist noch alles drin, und die offenen Baustellen sind nicht so groß, dass diese nicht schnell instand gesetzt werden könnten.
Halbzeit zwei startete und die MIB brachten gleich eine andere Energie auf die Platte. Mit solcher Freude, Leichtigkeit und Spielwitz sowie einer sehr gut stehenden Abwehr/Torhüterleistung konnte man gern weitermachen. Schnell wurde durch Herold der Ausgleich hergestellt und Minuten später erzielte der stark aufgelegte Stein den ersten Führungstreffer zum 15:14 in der 38. Minute.
Nun war es klar, dass dies ein echter Fight wird.
Die Gäste bissen sich an der immer wieder variablen Abwehr der MIB die Zähne aus, welche so keinen roten Faden mehr fanden. Besonders ackerte hier M. Berger für die Hausherren und half immer wieder entscheidend aus.
So erspielte man sich von der 42. Minute an einen 7:0 Lauf, welcher die Entscheidung herbeiführte.
Am Ende pegelte sich der Stand auf 6 Tore Plus, zum 29:23 ein.
Erneut wichtige Punkte im Abstiegskampf.
Am kommenden Wochenende könnte man die Nichtabstieg besiegeln, sofern andere Mannschaften Punkte lassen – kommt also gern am Sonntag 16 Uhr nach Pulsnitz.

Für den RHV spielten: Voigt, Pusch (beide TW); Elsner (2), Herrmann (5), Lehmann, Höher, Berger (1), Stein (6/4), Degenkolbe (1), Mattern (4), Weiße (4), Gries, Treskin (2), Herold (3), Röseler (1)

Schreiberling : T.R.

Bilder: C.H

Von |2026-03-26T18:24:01+01:0025.03.26|Kategorien: 1. Männer|

MIB- Die Sonntagsbrötchen

TSV 1862 Radeburg – Radebeuler HV 36:37 (15:17)

Big Points im Abstiegskampf und leckere Brötchen zum Sonntag

Piep,piep,piep…. Sonntag, 8:00 Uhr, der Wecker klingelt bei Familie Hermann in Radeburg. Christoph versucht sich aus dem Bett zu drehen. „Ich bin zu alt für den Scheiß. Es tut wieder alles weh.“ Er zieht sich dennoch an und bewegt sich vorsichtig, leicht hinkend zum Bäcker des Vertrauens, so wie es in Deutschland Millionen von Familienvätern Sonntag früh machen. „Wieso eigentlich immer ich?“, denkt er sich. Aber heute fällt es ihm ein ticken leichter als nach den letzten Spieltagen. Im Kopf geht er nochmal die Wünsche seiner Liebsten durch. 3 Croissants, zwei Helle, ein Roggen ohne Körner und ein Sonnenblumenbrötchen. Falls diese ausverkauft sind, geht auch Kürbiskern. Und für den Rückweg noch ein Kaffee auf die Hand. Perfekt. 10 Euro könnten langen. Hermi öffnet die Tür der Bäckerei Schöne, vor ihm zwei ältere Damen, welche noch ihre Leiden klagen, dass früher die Semmel 5 Pfennig gekostet hat und einfach einen kleinen Plausch mit der Verkäuferin halten wollen. Rechts sitzen an einem kleinen Tisch Gerd und Hubert(fiktive Namen), welchen schon ihren zweiten Kaffee, natürlich schwarz, tranken und währenddessen in der MoPo über die voraussichtliche Aufstellung der SGD diskutieren. „Der Schreiber… Der hat sich echt gemacht die letzten Spiele.“ Und „Heute ein Dreier und wir können gegen Münster den Klassenerhalt fix machen.“ Beide lachten. Als Sie Hermi sahen verfinsterte sich ihre Miene. „Sonnenblumen sind ausverkauft, Ich packe ihn das Kürbiskernbrötchen ein. Das macht dann 9,35 €.“ Sagte die Verkäuferin. Vom Tisch rief Gerd rüber „Dem kannst du heute auch 15 abknöpfen, der hat gestern unsere Jungs geschlagen!“. Sabine(Verkäuferin) wusste davon nichts und war ganz überrascht. „Du bist doch der Kapitän vom RHV, oder? Erzähl doch mal, was ist denn passiert?“ Hermi überlegte kurz, ob er wirklich das metaphorische Buch aufschlagen soll. „Die Mädels pennen eh noch, was solls.“ „Also….

Es war angerichtet, der RHV spielte Samstag zur späten Stunde beim Tabellenletzten dem TSV Radeburg. Das Hinspiel hatten die Gäste klar mit 40:18 für sich entscheiden können. Dass dies jedoch nicht zu wiederholen sein wird, war jeden klar. Die Gäste rangieren zwar am Tabellenende der Liga, dennoch waren die Ergebnisse der letzten Wochen eindeutig knapper noch als in der Hinserie. Auch verrückt, wenn man bedenkt, dass hier die zwei Truppen aufeinandertreffen, welche letzte Saison die Meisterschaft unter sich ausgemacht hatten.

Radebeul startete, mit einer gewohnt offensiven Abwehr, aber auch die Hausherren hatten sich einige taktische Kniffe überlegt und kamen auch besser in die Partie.

Schnell führten Sie durch die Treffer von Eckert und Gründler mit 2:0. Erst danach kamen die Men in Black besser in die Partie und kamen über zwei 7-Meter von Heroldt und einem Durchbruch von Hermann in das Spiel. Der Vorsprung wuchs bis zur 12. Minute auf 4:8, was dem Heimtrainer zu einer Auszeit zwang. Diese Schien zu fruchten und der Vorsprung wurde nicht größer, sondern pendelte sich bei 2–3 Treffern ein. Aufgrund des genutzten 7. Feldspieler der Radeburger, bot sich häufig die Gelegenheit für die Gäste auf das freie Tor zu werfen, was jedoch schaffte man es nur bedingt aus diesen Situationen Profit zu schlagen.

Die Radebeuler schafften es durch starke 1:1 Situationen immer wieder sich in gute Wurfpositionen zu bringen, jedoch scheiterte man zu oft an dem gut aufgelegten Hüter. Die Hausherren vermochten es jedoch auch den sich bietenden Platz mit der Dauer der Spielzeit immer besser zur nutzen und so war es Schur, welcher vor der Halbzeit nochmal auf 15:16 verkürzte. Ein gutes Kreisanspiel später erzielte Weiße den 15:17 Halbzeitstand.

In der Halbzeit wurde nochmal auf die Deckung und die Umschaltbewegung eingegangen.

Die zweite Spielhälfte begann und es starteten die „Schütt-Festspiele“, welcher alleine im 2. Spielabschnitt sieben Treffer beisteuerte. Jedoch kamen die Radebeuler zunächst besser aus der Halbzeit. Zwar glichen die Radeburger erstmal zum 17:17 aus. Danach waren es jedoch der doppelte Stein, Mattern und Herrmann, welche eine 4-Tore-Führung herstellten. Wer jedoch dachte, nun wäre die Messe gelesen schien sich zu täuschen. Radeburg kämpfte und kam auch aufgrund seiner körperlichen Stärken durch Schütt immer wieder zu einfachen Toren. Auch eine Auszeit von Trainer Jurgeleit in der 40. Minute brachte keine Änderung. So war es Fuhrmann welcher zum 24:23 die erstmalige Führung seit der 3. Spielminute herstellte. Der Angriff der Gäste funktionierte weiterhin gut, die in den letzten Spielen schwachen Überzahlsituationen konnten besser gelöst werden. Degenkolbe führte super Regie auf der Mitte und die Außen zeigten sich treffsicher. Radeburg zeigte sich aber nicht beeindruckt und traf auch traumwandlerisch sicher über die starken Außen. Elsner war es, welcher in der 50. Minute die 29:30 Führung herstellte. Der offene Schlagabtausch ging weiter und der TSV erzielte wieder zwei Treffer. Es Stand 31:30 als Schütt nach einem Foul an ihm mit der Entscheidung der Schiedsrichter unzufrieden war und den Hallenboden zu sehr dafür büßen ließ und zwei Minuten kassierte. Man kam von 32:30 wieder auf 33:33 heran. Durch zwei Fehlwürfe stand es 2,5 Minuten vor Spielende 35:33. Nach einem unglücklichen Zusammenstoß brach sich Kotte voraussichtlich die Nase. Gute Besserung von hier aus.

In den letzten Spielen wären die Men in Black bei dem Spielstand nervös geworden, doch hier war es dreimal Degenkolbe, welcher bei 58:56 auf Pari stellte. Den folgenden Angriff leisteten die Gastgeber sich einen TRF und so hatten die Gäste nochmals 20 Sekunden vor Ende der Partie den Ball. Ein starkes 1:1 von Mattern und einen Pfiff später, gab es völlig zurecht 7-Meter. In dem Atemzug erhielt Kitsch auf seine dritte Zeitstrafe. Nach langen Diskussionen mit allen Beteiligten, stand Stein bereit und brachte den Ball mit viel Willen, aber auch einer gehörigen Portion Glück über die Linie. Auszeit, noch 6 Sekunden zu spielen, die Halle stand. Durch die Zeitstrafe konnte Radeburg nicht mit dem siebten Feldspieler auffüllen. Der Angriff verpuffte und der Wurf über die Halbrechte ging ein gutes Stück über das Gehäuse von Voigt.

Der Jubel kannte keine Grenzen. Dieser Sieg war enorm wichtig für den Klassenerhalt.

Es war sicherlich kein schönes Spiel, aber ein großer Kampf. Der Abwehr-Torhüterverbund war an dem Tag sicherlich nicht besonders gut, jedoch schaffte man es durch großen Einsatz und einer guten Offensive das Spiel zu gewinnen.

Ein Dank geht an die Fans, welche uns super unterstützt haben. Nächstes Wochenende ist Pause, und danach geht es mit einem Heimspiel gegen die Wölfe aus Rietschen weiter.

Auch noch ein kleines Wort über die Unparteiischen, welche noch recht jung waren, aber nach der Meinung des Schreiberlings eine schwere Partie gut geleitet haben. Sie pfiffen ihre Linie, auf die man sich einstellen konnte und zogen diese auf beiden Seiten beinahe Konstant durch.

Piep,piep,piep….. „wieso klingelt jetzt mein Wecker? Ach Mist das ist mein Handy. Die Frau ruft an, wo die Brötchen bleiben.“ Hermi hatte die Zeit komplett vergessen. Alle lauschten gespannt während er erzählte. Hermi gab Sabine hastig 10 Euro. „Stimmt so.“ Wünschte den beiden Rentnern einen schönen Sonntag, während die ihren 3 Kaffee tranken, und rannte, sofern es die Schmerzen es zuließen nach Hause. Herrlich so ein Sonntag mit Brötchen und zwei Punkten in der Tüte.

So oder so ähnlich wird es sich sicherlich heute zugetragen haben.

Schreiberling: D.B.S

Bilder: C.H.

Von |2026-03-18T10:11:33+01:0008.03.26|Kategorien: 1. Männer|

MIB- den Faden verloren

Radebeuler HV – ESV Dresden 30:39 (14:16)

Aufgrund der Spielabsage gegen Bernstadt war für die Men in Black die „Ferienpause“ gefühlt ewig. Nun wartete gestern der ESV aus Dresden, welcher Ambitionen auf das Podium in der Liga hat. Man war um Wiedergutmachung bemüht, da die Hinspielniederlage sehr hoch war.
Man startete motiviert in die Partie. Voigt kam überragend in die Partie und Treskin war es in der 3. Minute, welcher zum 3:0 Einnetzen konnte. Die Schiedsrichter versuchten auch die noch nicht vorhandene Härte mit 2-Minuten Strafen zu unterbinden und so gab nach noch nicht mal neun gespielten Minuten schon 4 Zeitstrafen. Den sich bietenden Platz nutzten die Gäste besser und kamen besser in die Partie und glichen in der 16. Minute zum 8:8 aus.
Die Hausherren schafften es nicht den Aufbau der Gäste zu unterbinden. So war es immer wieder Bölert, welcher die Partie wunderbar leitete.
Im Angriff ließ man den Ball zu wenig laufen und verzettelte sich zu oft im 1:1. Man schaffte dadurch keine Tiefe mehr zu erreichen. So ging die Lok mit plus 2 in die Halbzeit.
Man war sich bewusst, dass das Spiel noch nicht verloren sei und ging auf die Fehler ein.
Nach der Halbzeit waren es jedoch erstmal die Gäste, welche den besseren Start erwischten und gleich die ersten beiden Treffer erzielten. In dieser Phase wurde das Spiel härter und würde man die Linie vom Anfang zum Vergleich nehmen, hätten einige Zeitstrafen folgen müssen. Beim Stand vom 21:23 verpasste man es durch einen verworfenen 7-Meter den Anschluss herzustellen. Danach war es Setzer, welcher den drei Tore Vorsprung wiederherstellte. Fünf Minuten später kam man nochmal auf zwei Tore heran, schaffte jedoch nicht mehr den Anschluss. Die Linie für Zeitstrafen wieder angepasst und so versuchte man die Härte wieder herauszunehmen, was jedoch nur bedingt klappte. Die Radebeuler ließen sich auf den Nebenschauplatz ein und verloren ihre Linie. Im Angriff ging jeder seiner eigenen Idee nach und so war es oftmals Ozellis, welcher einfache Kontertore werfen konnte. Der Vorsprung wuchs bis auf 10 Tore an und das Spiel war verloren. Nach 60 Minuten stand ein völlig verdientes 30:39 auf der Anzeigetafel.
Nächste Woche geht es zum Abstiegskracher nach Radeburg, wo man auf eine wiedererstarkte Mannschaft trifft.

Schreiberling: D.B.S.

Bilder: C.H. und Fotograf Thomas

Von |2026-03-18T10:11:33+01:0003.03.26|Kategorien: 1. Männer|

MIB- Was den hier los ?

Radebeuler HV gegen SV Niederau 32:30 (20:15)

Noch bevor das EM Finale stattgefunden hatte, konnten die Zuschauer von Nah und Fern den Derby Klassiker der letzten Jahre in Radebeul bestaunen.
Auch wenn die deutliche Hinrundenniederlage anderes verspricht, zeigten besonders die Duelle beider Vereine in Radebeul ihren Höhepunkt.

Bereits Anfang der „Niederau-Woche“ wurde klar, wir werden dem Tabellenführer nicht einfach die Punkte schenken.
So gingen die Mannen des RHV auch in das Spiel – bissig, mit Kampfgeist und der entsprechenden Note Motivation.
Herold erzielte in der zweiten Minute die erste Führung, welche (Spoiler) auch bis zum Ende Bestand haben sollte.
Der gut aufgelegte Treskin sowie Mattern auf der anderen Seite schafften es im Angriffsspiel ein ums andere Mal den Abwehrriegel der Niederauer zu durchbrechen und auch den Ball im Tor unterzubekommen.

Unter Leitung von Abwehrchef Weiße ackerte jeder für jeden und so brachten die MIB die Gäste das ein ums andere Mal zur Verzweiflung. Kam dann doch mal ein Abschluss zustande, vernagelte unser Andreas Wolf der Verbandsliga Staffel Ost, Johann Voigt, den Kasten. Immer wieder nahm er freie Würfe weg und sorgte so für ein perfektes Abwehr-Torhüter Spiel.
Mit 20:15 verabschieden sich die Mannschaften in die Kabine.
WOW! Was eine verdammt Gute Halbzeit. So wie diese Halbzeit, war noch kein anderes Spiel vorher.
Die kurze Unterbrechung darf nun keinen Abbruch in das Spiel der Radebeuler bringen, viel zu Hart erkämpfte man sich diesen Halbzeitstand.

Mit neuer Energie stehen die MIB der zweiten Halbzeit entgegen und machen genau so weiter.
Hexer Voigt entschärft weiterhin wunderbar die Bälle und auch der Angriff zeigt sich von seiner Positiven Seite.
Besonders Treskin sei Hervorzuheben, welcher an diesem Tag über sich hinauswächst und Tor um Tor erzielte.
Immer wieder schafft man es den Puffer von 5 Toren aufrechtzuerhalten. Über die Stationen 25:20; 28:23; 30:25 kommen wir in der Crunchtime an. Nun spürt man die Emotionen des Derbys deutlich, auch auf dem Spielfeld wird es hitziger. Niederau drängt nun deutlich auf eine Kehrtwende.
Die MIB bleiben aber bis zur 55. Minute cool, ehe etwas das Nervenflattern einsetzt. Nun kommt Niederau Schritt für Schritt näher.
Am Ende vereitelt Voigt den Niederauer Strafwurf zum Schlusspunkt.
Derbysieger! Und das auch verdient.

Mit einer souveränen Mannschaftsleistung zeigen die jungen Wilden wie in Radebeul Handball gespielt werden kann und die Hinrunde nicht repräsentativ war.
Wir sammeln somit wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt – weiter geht’s!

Für den RHV spielten: Voigt und Pusch (beide TW); Elsner, Lehmann, Höher, Bräuer, Berger, Stein (2), Degenkolbe (3), Mattern (9), Röseler (4), Weiße, Treskin (11/2), Herold (3/2)

Von |2026-03-18T10:11:33+01:0004.02.26|Kategorien: 1. Männer|

MIB- Nur die Torhüter reichen nicht !

SG Pirna/Heidenau II-Radebeuler HV 32:27(17:12)

Ärgerliche Niederlage trotz überragendem Voigt.

Als Andreas Wolff Samstagabend nach seiner grandiosen Leistung, mit einer Quote von 44 Prozent d.H. 22 gehaltenen Bällen gefragt wurde, wie er das vollbracht hatte entgegnete er etwas überraschend.
„Ich saß in der Kabine und habe mir ein Spiel herausgesucht, welches ich schauen wollte, um in den Fokus zu kommen. Ich glaube, es war Pirna II gegen den RHV und dort war ein junger Hüter auf der Seite der Gäste, welcher einfach 49 Prozent der Bälle gehalten hatte. Das war meine Inspiration für den heutigen Sieg. Danke Johann.“
Jetzt fragen sich natürlich die Leser, wie ging die Partie aus? Zum Ärgernis der Gäste 32:27 für das Heimteam. Doch fangen wir von vorne an.

Nach der Niederlage letzte Woche, und den teils überraschenden Ergebnissen der Konkurrenten fuhr man mit einem gewissen Druck nach Pirna. Dort wartete der geteilte Tabellenführer, gegen dem man im Hinspiel recht chancenlos 17:31 verlor. Man war gewollt, die guten Trainingsansätze in das Spiel zu übertragen und mit ein wenig Glück und Können 2 Punkte einzufahren.

Der Start versprach auch viel, man ließ den Ball laufen und fand oftmals eine gute Lösung und so war der Heimtrainer nach 6 Minuten und einem Stand von 3:4 für die Gäste gezwungen eine Auszeit zu nehmen. Diese zeigte auch Wirkung, innerhalb von 9 Minuten drehte man die Partie in ein 8:4 und Coach Jurgeleit bat seine Jungs zum Rapport. In dieser Phase schaffte man es nicht den starken Rückraum der Gäste in den Griff zu bekommen, welche die Erfahrung und körperlichen Vorteile geschickt zu nutzen wussten. Nach der Auszeit waren die Gäste wieder besser in der Partie und kamen über den doppelten Stein und Heroldt zum 9:8 Anschluss. Leider verpasste man es wieder den Ausgleich zu erzielen. Ein Torhüterwechsel und viele produzierte Fehler der Gäste brachte den Hausherren wieder eine 5-Tore-Führung zur Halbzeit.

Den Start der zweiten Halbzeit ließ böses ahnen, schon nach 19 Sekunden erzielte Große das 18:12 und kurze Zeit später betrug der Rückstand schon 7 Tore. Doch danach ging ein Ruck durch die junge Mannschaft und man kam ins Laufen und hatte in der 37. Minuten die Chance wieder auf 20:19 heranzukommen. Scheiterte doch doppelt am 7-Meter Strich. In dieser Phase übernahmen Röseler und Herrmann das Heft des Handelns und konnten ein ums andere Mal einnetzen. Doch die Gäste zeigten, wieso sie Tabellenführer sind und fanden immer wieder Lösungen gegen die Abwehrformation der Gäste. In der 54. Minute hatte man nochmals die Chance auf ein Tor heranzukommen, doch auch dort scheiterte man wieder an der besagten 7Meter-Linie. Danach war das Spiel entschieden. Man schaffte es nicht Überzahlsituationen gut auszuspielen und verzettelte sich im Eins gegen Eins im Rückraum, statt den Ball laufen zu lassen. Hier zeigte es sich wieder, dass die Radebeuler Lehrgeld für ihre Altersstruktur zahlen mussten. Am Schluss gewannen die Pirnaer mit 32:27.

Eine klare Steigerung im Vergleich zum Hinspiel, leider wieder keine Punkte. Nun wartet die, Achtung respektvoll!, Dampfwalze Niederau, welche über jeden Gegner aktuell hinwegfegt, wie es vor einigen Jahren nur mein Ex-Verein getan hatte. Das Ende ist bekannt. Doch auch das Spiel muss erstmal gespielt werden und es wird sicherlich hitzig. Also im besten Fall 16 Uhr schon in der Halle sein um die Frauen im Abstiegskampf zu unterstützen und später dann die 1. Männermannschaft gegen Niederau.

Von |2026-03-18T10:11:33+01:0027.01.26|Kategorien: 1. Männer, Spielberichte|

MIB- Vermeidbare Niederlage!!

Radebeuler HV- HC Elbflorenz III. 22:23 (10:11)

Vermeidbare Niederlage

Nachdem man letzte Woche gegen den direkten Konkurrenten HSV Dresden gewonnen war, wollte man heute gegen eine weitere Dresdner Truppe nachlegen und die gute Form bestätigen. Die dritte Vertretung des HC Elbflorenz war zu Gast. Leider fehlten einige wichtige Säulen im Team, trotzdem waren die Männer um Kapitän Herrmann gewollt die knappe Niederlage wettzumachen.

Trotz guter Vorbereitung auf den Gegner lief am Anfang der Partie nicht viel zusammen. Beide Seiten vergaben einige freie Bälle. Die Gäste fanden dann schneller in die Partie und führten nach 5 Minuten mit 0:3 ehe Heroldt per 7-Meter das erste Tor für die Hausherren erzielte. Man kam besser in das Spiel und schaffte es die zwar große aber recht behäbige Deckung der Gäste in Bewegung zu bringen. Nach 8 Minuten war es Höher, welcher Pari stellen konnte. In der Phase schaffte man es auch oftmals die Außen freizuspielen. Eine Abwehrumstellung brachte auch sichtlichen Erfolg und nach 20 Minuten führte man mit 2 Toren. Bedauerlicherweise merkte man schon zu Beginn der Partie, dass der Angriff heute nicht das Prunkstück sein sollte. Man schaffte einfach kein Tempo in die Partie zu bringen, außerdem scheiterte man allzu oft an dem starken Hüter der Gäste. Die Partie „fehlerte“ sich so bis zur Halbzeit und mit 10:11 ging man in die Kabine.

Mit neuer Motivation wollte man aus der Halbzeit starten. Jedoch wollte es einfach nicht klappen. Man ließ im Angriff den Ball nicht laufen und versuchte über den großen Mittelblock zum Erfolg zu langen. Nach 40 Minuten war es wieder Mattern, welcher durch eine starke Einzelleistung das 14:15 Anschlusstor erzielte. Danach erzielten jedoch die Gäste wieder 3 Tore. 48 Minuten gespielt und erst 14 Tore erzielt, schwere Kost. Einzig Riedel war es zu verdanken, dass man nicht höher in Rückstand geriet. Man fand trotz des zeitweisen hohen Altersunterschieds auch nicht zum Umkehrspiel. Die Gäste spielten es clever, mit viel Zeit, dem nötigen Glück an der richtigen Stelle. In der Phase „fühlten“ die Hausherren den ein oder anderen Pfiff nicht so und waren sichtlich unzufrieden. Als man schon nicht mehr daran glaubte, kam in den letzten Minuten nochmal Spannung auf. So war es beim Stand von 21:23 Roch, der sich kurz vorher selber eingewechselt hatte, der Elsner unsanft zu Fall brachte und die Ampelkarte erhielt. Den fälligen 7-Meter traf Treskin. Jedoch waren nur noch 20 Sekunden auf der Uhr, welche die Gäste auch in Unterzahl über die Zeit brachten und einen wichtigen Auswärtserfolg feierten.

Durch den zeitgleichen Sieg vom HSV Dresden schmolz der Vorsprung wieder auf 1 Punkt. Die nächsten 2 Spielen, wird man eindeutig in der Außenseiterrolle sein. Man wird auf Pirna und Niederau treffen. Aber nichts ist unmöglich und die Jungs werden kämpfen. Danke für euren Support

Schreiberling: D.B.S.

Bilder: C.H.

Von |2026-03-18T10:12:21+01:0019.01.26|Kategorien: 1. Männer|

MIB- Erst HUI dann Oh NEIN

Radeberger SV gegen RHV 35:27 (13:13)

Am letzten Hinrundenspieltag der Saison gastierten die MIB bei den Bierstädtern aus Radeberg. Den Aufschwung und die Erfolge der letzten Spiele sollten auch am letzten Spieltag 2025 mitgenommen werden.

Besonders wurde es gleich vor dem Spielbeginn, als ein Tanzauftritt junger Tänzerinnen zelebriert und mit einer Einlauflichtershow vollendet wurde. Zudem wurde an diesem Spieltag freier Eintritt ausgesprochen, was die Halle enorm füllte.
Für Stein und Röseler war es zudem eine Rückkehr an die Ursprungsstädte was die Motivation nochmal deutlich ankurbelte.

Mit den Anpfiff spürte man sofort, welche Intensität an die Tag gelegt wird. Beide Mannschaften begegnet sich auf Augenhöhe. Besonders Voigt ist in den ersten Minuten zu nennen, welcher Zahlreiche Wurfgelegenheiten der Hausherren entschärfte und in der 7. Spielminute bereits den zweiten Strafwurf vereitelt.
Immer wieder glich man aus, über die Stationen 4:4, 6:6 und 9:9 ging es mit straffen Schritt in Richtung Halbzeit.
Bis dahin hatten die MIB aber zahlreiche Gelegenheiten das Spiel zu ihren Gunsten zu gestalten. Viele freie Würfe, technische Fehler, überhastete Würfe auf das leere Tor, vereitelte Konter ..
So hätte es sicherlich mit +3 oder mehr in die Halbzeit gehen können, jedoch steht ein 13:13 auf der Halbzeittafel.
In der 29. Minute musste zudem Kapitän Herrmann das restliche Spiel von der Tribüne betrachten, da er nach einem ungestümen Foul die Rote Karte sah.

In der zweiten Halbzeit heißt es nun Attacke auf den zwei Punkte.
Um es vorweg zu nehmen, man fand nicht erneut in die Form aus Halbzeit eins zurück.
Innerhalb von nur wenigen Minuten verlor man den Anschluss, weil man im Angriff einfach zu inkonsequent handelte.
Mit der 42. Minute verlor man komplett den Faden und kassierte einen 5:0 Lauf gegen sich. Den zwischenzeitlichen 10 Tore Rückstand konnte man nun doch noch auf bis zu 6 Tore verkürzen, ehe man noch weitere, freie, Möglichkeiten vergibt das Spiel spannender zu gestalten.
Am Ende verlieren die MIB undankbar mit 35:27 – ein Spiel wie es nicht hätte laufen müssen. Mindestens 5 freie Würfe, 5 verworfen Strafwürfe und noch weitere Fehler führten dazu.

In dieser Partie zeigte sich das Gesicht der Radebeuler von der bisherigen Saison. Viele Lichtblicke, am Ende fehlt aber doch noch die abgezockte Art und Weise. Nun heißt es an sich zu Arbeiten und die kommenden 3 Wochen bis zum Auftakt in 2026 zu nutzen. Am 10.01.2026 wartet der Tabellennachbar HSV Dresden auf die MIB.

Für den RHV spielten: Voigt, Pusch, Riedel (alle TW): D.Elsner (1), C. Herrmann (1), F. Lehmann (6/4), C. Höher, M. Berger, D. Stein (6/2), T. Degenkolbe (1), F. Mattern (4), T. Röseler (5), S. Weiße (1), J. Gries, M. Trekking (2/1), T. Herold

Schreiberlin: T.R.

Bilder: C.H.

Von |2026-03-18T10:12:21+01:0012.12.25|Kategorien: 1. Männer, Spielberichte|

MIB-Derby time mit erschütterndem Ende

Derby time mit erschütterndem Ende

Radebeuler HV- HSV Weinböhla 28:26(15:15)
Es war knapp 7 Minuten vor Ende, beim Stand von 28:26, als Glenn Heyne unglücklich viel und sich so schwer verletzte, sodass der Notarzt kommen musste, welcher ihn ins Krankenhaus brachte. Das Spiel wurde daraufhin abgebrochen, wie es gewertet wird, ob es ein Nachholspiel gibt und so weiter wird sich in der kommenden Zeit klären. Das Wichtigste ist jedoch, dass es Glenn laut den Informationen des Schreiberlings, den Umständen entsprechend gut geht und er wieder auf die Beine kommt. Außerdem auch noch gute Besserung an den Gästespieler, welcher sich die Schulter ausgekugelt hat und Elsner, welcher auch noch das Krankenhaus an dem Abend aufsuchte. Allen gute Besserung.

Doch versuchen wir noch einen kleinen Bericht zusammenzubekommen. Es war Derby time und die Halle war gut gefüllt. Beide Vereine stehen in der unteren Tabellenhälfte und müssen punkten. Die Men in Black waren top motiviert und ging gleich mit 5:2 nach 8 Minuten in Führung. Erst durch eine Zeitstrafe von Weiße kam Weinböhla besser in die Partie, und konnte nach 12 Minuten ausgleichen. Radebeul tat sich zeitweise schwer gegen den stabilen 6:0 Abwehrriegel der Gäste. Doch der Ball lief gut durch die Reihen und so waren es Heroldt und Stein, welche gut freigespielt wurden. Man schaffte es wieder in der 25. Minute einen 3-Tore-Vorsprung sich zu erspielen. Doch durch einige Fehlpässe kam Weinböhla zu einfachen Toren und so stand es 30 Sekunden vorm Halbzeitpfiff 14:13. Trainer Jurgeleit nahm eine Auszeit. Mit einem Mann weniger sollte die Zeit heruntergespielt werden und möglichst nah am Pausenpfiff ein Tor erzielt werden. Doch es kam das Worst-Case-Szenario. Man schloss überhastet ab, Radebeul kassierte eine weitere Zeitstrafe und man ging mit 14:14 in die Halbzeit.
Den Schwung nahmen die Gäste mit in die zweite Spielhälfte und gingen schnell mit 14:16 in Führung. Hier war es immer wieder der starke Voß, welcher gut traf. Doch anstatt auseinander zu fallen, zeigte man wie schon gegen Pulsnitz die richtige Reaktion und kämpfte sich durch Treskin wieder zum 18:18 in der 38. Minute wieder heran.
Das Pendel schwenkte wieder zu den Hausherren um und man ging mit 23:20 in Führung. Danach war jedoch wieder Weinböhla an der Reihe und glich fast im Alleingang durch Heyne zum 24:24 aus. Doch Radebeul gab nicht klein bei und erzielte nochmal zwei eigene Treffer durch Heroldt und Mattern. Bis es zu der besagten 54. Spielminute kam und die Partie abgebrochen werden musste.

Für den RHV spielten: Voigt, Pusch(beide Tor), Elsner, Herrmann(4), Lehmann(2), Höher, Berger, Stein(3), Degenkolbe, Mattern(3), Weiße(2), Gries(1), Treskin(6), Heroldt(7/2), Reichert

 

Schreiberling: D.S.S.

Bilder: C.H.

Von |2026-03-18T10:12:21+01:0002.12.25|Kategorien: 1. Männer, Spielberichte|
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