MIB-Derby time mit erschütterndem Ende

Derby time mit erschütterndem Ende

Radebeuler HV- HSV Weinböhla 28:26(15:15)
Es war knapp 7 Minuten vor Ende, beim Stand von 28:26, als Glenn Heyne unglücklich viel und sich so schwer verletzte, sodass der Notarzt kommen musste, welcher ihn ins Krankenhaus brachte. Das Spiel wurde daraufhin abgebrochen, wie es gewertet wird, ob es ein Nachholspiel gibt und so weiter wird sich in der kommenden Zeit klären. Das Wichtigste ist jedoch, dass es Glenn laut den Informationen des Schreiberlings, den Umständen entsprechend gut geht und er wieder auf die Beine kommt. Außerdem auch noch gute Besserung an den Gästespieler, welcher sich die Schulter ausgekugelt hat und Elsner, welcher auch noch das Krankenhaus an dem Abend aufsuchte. Allen gute Besserung.

Doch versuchen wir noch einen kleinen Bericht zusammenzubekommen. Es war Derby time und die Halle war gut gefüllt. Beide Vereine stehen in der unteren Tabellenhälfte und müssen punkten. Die Men in Black waren top motiviert und ging gleich mit 5:2 nach 8 Minuten in Führung. Erst durch eine Zeitstrafe von Weiße kam Weinböhla besser in die Partie, und konnte nach 12 Minuten ausgleichen. Radebeul tat sich zeitweise schwer gegen den stabilen 6:0 Abwehrriegel der Gäste. Doch der Ball lief gut durch die Reihen und so waren es Heroldt und Stein, welche gut freigespielt wurden. Man schaffte es wieder in der 25. Minute einen 3-Tore-Vorsprung sich zu erspielen. Doch durch einige Fehlpässe kam Weinböhla zu einfachen Toren und so stand es 30 Sekunden vorm Halbzeitpfiff 14:13. Trainer Jurgeleit nahm eine Auszeit. Mit einem Mann weniger sollte die Zeit heruntergespielt werden und möglichst nah am Pausenpfiff ein Tor erzielt werden. Doch es kam das Worst-Case-Szenario. Man schloss überhastet ab, Radebeul kassierte eine weitere Zeitstrafe und man ging mit 14:14 in die Halbzeit.
Den Schwung nahmen die Gäste mit in die zweite Spielhälfte und gingen schnell mit 14:16 in Führung. Hier war es immer wieder der starke Voß, welcher gut traf. Doch anstatt auseinander zu fallen, zeigte man wie schon gegen Pulsnitz die richtige Reaktion und kämpfte sich durch Treskin wieder zum 18:18 in der 38. Minute wieder heran.
Das Pendel schwenkte wieder zu den Hausherren um und man ging mit 23:20 in Führung. Danach war jedoch wieder Weinböhla an der Reihe und glich fast im Alleingang durch Heyne zum 24:24 aus. Doch Radebeul gab nicht klein bei und erzielte nochmal zwei eigene Treffer durch Heroldt und Mattern. Bis es zu der besagten 54. Spielminute kam und die Partie abgebrochen werden musste.

Für den RHV spielten: Voigt, Pusch(beide Tor), Elsner, Herrmann(4), Lehmann(2), Höher, Berger, Stein(3), Degenkolbe, Mattern(3), Weiße(2), Gries(1), Treskin(6), Heroldt(7/2), Reichert

 

Schreiberling: D.S.S.

Bilder: C.H.

Von |2025-12-02T21:23:20+01:0002.12.25|Kategorien: 1. Männer, Spielberichte|

MIB-Sprung auf Platz 10!

Radebeuler HV – HSV 1923 Pulsnitz 29:26(13:13)

Sprung auf Platz 10
die Erleichterung war in der Halle zu spüren, als die Men In Black gegen die Pfefferküchler aus Pulsnitz ihren zweiten Saisonsieg verbuchten und somit die Abstiegsränge erstmals seit dem zweiten Spieltag verließen. Doch fangen wir von vorne an.

Die Frauen machten es vor und gewannen auch ihre Partie gegen Pulsnitz, Glückwunsch dazu.
Die Männer um Coach Jurgeleit wollten den Aufwärtstrend der vergangenen Partien bestätigen, wo größtenteils mit den Konkurrenten mitgehalten werden konnte. Motiviert mit einer offensiven Deckung stand man den körperlich sehr robusten Gegnern aus Pulsnitz gegenüber. Nach einer Führung durch Lambrecht kamen die Hausherren langsam in Fahrt. Langsam ist hier das richtige Wort, die Partie zog sich in der ersten Hälfte Phasenweise sehr, weil keine der beiden Mannschaften in das Tempospiel kam. So stand es nach 11 Minuten lediglich 3:3. Die Anfangsphase war geprägt, durch viele Zeitstrafen, welche vor allem die Gäste kassierten, jedoch konnten die Radebeuler darauf kein Profit schlagen. Erst ab der 20. Minute war es Elsner, welcher 3 Tore in Folge und somit für die 12:9 Führung sorgte. Im Tor war es wieder einmal der starke Voigt, welcher über die komplette Partie stark hielt und somit völlig zu Recht Motm wurde. Wer jedoch dachte, die Führung würde für Sicherheit sorgen, sah sich getäuscht. Durch einige Ungenauigkeiten kamen die Gäste wieder Tor um Tor heran und hatten sogar mit dem Pausenpfiff die Chance die Partie komplett zu drehen. Doch sie vergaben und somit ging es mit 13:13 in die Halbzeit.
Die Pulsnitzer kamen eindeutig stärker aus der Kabine und konnten die Fehler der MiB zeitweise nutzen und kamen immer wieder über den starken Lambrecht in die 2. Welle.
Die Hausherren zeigten sich dort zu oft unsortiert und konnten diese nicht stoppen. Beim Stand von 18:21(40. Minute) nahm Trainer Jurgeleit seine Auszeit, welche ihre Wirkung nicht verfehlte. Innerhalb von 3 Minuten glich man durch den starken Treskin aus. Dies hatte wiederum eine Auszeit der Gäste zur Folge, welche jedoch nicht griff. Die Radebeuler spielten sich in einen Rausch und führten nach 51 Minuten 26:23.

Danach kamen nochmals zähe 10 Minuten, welche spannend, jedoch qualitativ nicht hochwertig waren. Den Radebeulern merkte man an, dass sie nun realistisch gewinnen konnten, aber auch Pulsnitz produzierte einen Fehler nach dem anderen. Durch viele Unterbrechungen und Unterhaltungen mit den Schiedsrichtern kam auch kein wirklicher Spielfluss zu Stande. So war es wiederum Elsner, welcher mit den letzten 3 Toren die Partie entschied. Nächste Woche geht es gegen den Tabellennachbarn aus Weinböhla, welche jedoch 4 Punkte vor den MiB stehen. Man sollte die positiven Aspekte mitnehmen und im Derby kann ja bekanntlich alles passieren. Also alle in die Halle!

Für den RHV spielten: Voigt, Pusch, Riedel(alle Th), Elsner(8/1), Herrmann(2), Lehmann, Höher, Berger, Stein, Degenkolbe, Mattern(4), Röseler(1), Weiße(2), Gries, Treskin(6/3), Heroldt(6)

Schreiberling: D.B.S

Bilder: C.H.

Von |2025-11-27T12:15:45+01:0023.11.25|Kategorien: 1. Männer|

MIB – Sieg als Brustlöser ?

Radebeuler HV – TSV 1862 Radeburg 40:18(17:13)

Sieg als Brustlöser?
Am vergangenen Samstag trafen die beiden Mannschaften aufeinander, welche letzte Saison noch den Meistertitel unter sich ausmachten. Doch neue Saison, neue Situation. Nach 6 Spielen rangierten die Mannschaften auf Platz 11. Und 12. In der Tabelle, wobei die Gäste ihre ersten zwei Zähler letzte Woche gegen die Stahlmänner aus Rietschen holten.
Für den Men In Black war die Aufgabe klar, endlich 2 Punkte einfahren und nach Punkten zu den Gästen aufschließen. Mit dabei auch Tom Heroldt, welcher um vorwegzunehmen, Spieler des Spiels wurde und an dem Tag seinen 17. Geburtstag feierte.

Auf der Seite der Radeburger musste man auf Sportfreund Eckart achten, welcher die Liga in den meisten Fällen dominiert.
Die Partie startete und beide Mannschaften benötigten kurze Zeit, um in das Spiel zu finden. So war es Stein, welcher in der 3. Spielminute den ersten Treffer erzielte. Die Hausherren spielten am Anfang mit viel Druck und so gab es etliche 7-Meter, welcher der oben genannte Heroldt verwandelte. Man erspielte sich gleich einen kleinen Vorsprung. Beim Stand von 9:6 erhielt Eckart aufgrund eines Gesichtstreffers schon die 2. Zeitstrafe. Die Radebeuler schafften es jedoch aufgrund mangelnder Torwurfqualität jedoch nicht, sich weiter abzusetzen und scheiterten oftmals an sich oder dem Hüter der Gäste. Eine Sekunde vor dem Halbzeitsignal traf man nochmals und erhöhte zum 17:13 zum Halbzeitstrand.

In der Halbzeit wurde besprochen, dass man keinen Meter nachgeben dürfte, damit die 2 Punkte in der Weinstadt?! bleiben.

Das erste Tor für des zweiten Spielabschnitts erzielten die Gäste durch Schütt. Doch mit zunehmender Spieldauer schwanden die Kräfte der Gäste und man setzte sich bis zur 40. Minute auf zehn Treffer (26:16) ab. Der in der zweiten Hälfte überragende Voigt zog den Gästen den Zahn und kassierte lediglich 5 Treffer im 2. Spielabschnitt. Wobei er noch 2 7-Meter parierte. Die Gastgeber liefen nun einige Konter und der Spielstand wurde eindeutig. Falls man doch in den Positionsangriff gedrängt wurde, waren Degenkolbe und Elsner zur Stelle. Das 40. Tor und damit den Abschluss der Partie erzielte Reichert. Die guten Schiedsrichter pfiffen beim Stand vom 40:18 die Partie ab.

Dass die Gegner einige verletzte und abwesende Spieler hatten, sollte jedem RHV Spieler bewusst sein. Die 2 Punkte kann man diese Woche in Rietschen vergolden. Es sollte jedoch jedem klar sein, dass dies eine ganz andere Partie werden wird in der schönen Halle in Rietschen. Auf jeden Fall empfiehlt der Schreiberling jedem mitgereisten Fan, sowie Spieler die Bockwurst, welche es in der Klause gibt. Die wohl beste Ostsachsens!
Ein großer Dank an die Fans, welche uns sensationell unterstützt haben.

Schreiberling: D.S.S.

Bild: C.H.

Von |2025-11-06T11:51:38+01:0005.11.25|Kategorien: 1. Männer|

MIB- 1.Hz Top 2.Hz Flop

ESV Dresden gegen Radebeuler HV 35:19 (16:11)
Nach der etwas längeren Herbstpause wollten die Radebeuler nun endlich richtig in der Liga ankommen und die ersten Punkte der Saison einfahren.
Dabei reiste man zum ESV Dresden in den berüchtigten Lokschuppen. Das man dort erst einmal bestehen muss, zeigten die letzten Jahre deutlich.
Das Spiel begann recht ordentlich und man konnte früh Akzente setzen. Besonders D. Elsner war die ersten Minuten sehr präsent und führte die Radebeuler zur 0:2 Führung.
Anschließend glich man sich aneinander an. Über die Stationen 4:4; 7:6 und 9:8 war das Spiel jederzeit offen. Man schafft allerdings den Turnaround nicht.
Die letzten Minuten der ersten Hälfte waren es dann ungenaue Abschlüsse und leichte Fehler die dazu führten, dann man mit 16:11 in die Halbzeit ging.
Ja, eine Aufgabe im Lokschuppen das Spiel zu drehen, aber nicht unmöglich wenn man an die Leistung anknüpft.
In Halbzeit Zwei präsentierten die Radebeuler nun nicht mehr das Gesicht aus Hälfte Eins, sondern knüpfte an die Leistungen der letzten Spiele an.
Zahlreiche individuelle Fehler führten zu schnellen Gegenstößen und eine miserable Abschlussquote zu dem immer größer werdenden Abstand.
Machen wir es kurz: Halbzeit 2 war zum vergessen, und den Tritt in den Hintern hat man sich damit selbst verdient.
Am Ende stand es 35:19, was keinesfalls der Leistung entspricht.
Aktuell habe die MIB einfach die berühmte „kacke am Schuh kleben“. Diese gilt es nun abzustreifen und dabei auf die kommenden Schritte zu achten. Den nächsten Schritt gilt es gegen Radeburg zu tätigen.
Samstag, 18 Uhr in der Lößnitzsporthalle – kommt vorbei und peitscht die MIB zum Sieg!
Für den RHV spielten: Voigt, Riedel; D. Elsner (8), Höher, Stein (1/1), Degenkolbe (3), Röseler (1), Weiße (2), Gries, Treskin (3), M. Elsner (1)

Von |2025-11-04T13:40:29+01:0003.11.25|Kategorien: 1. Männer|

M1- Derby? Aber es klemmt

SV Niederrau 1891 gegen Radebeuler HV 38:20 (17:8)

Bei wunderschönen herbstlichen Temperaturen verschlägt es die MIB zu den Mannen aus Niederrau.
In diesem Jahr nutzte der ein oder andere Zuschauer sicherlich auch das Wochenende für einen Besuch auf dem Weinfest. Somit gibt es nicht nur ein Elbderby im Handball, sondern auch um die Krone vom besseren Weinfest.
Wobei letzteres bereits im Vorfeld geklärt sein sollte.

Das Elbderby im Handball hingegen hat in den letzten Jahren immer Spannung erzeugt, wobei die MiB i.d.R. die Nase vorn hatten.
Nach dem desaströsen Saisonstart kann das Derby nun für Wiedergutmachung sorgen oder die Krise verschlimmern.
Mit einem recht ausgedünnten Kader startet die Begegnung recht ausgeglichen. Mit dem Stand von 2:2 erhielten die Radebeuler die erste von zehn Zeitstrafen in dieser Begegnung, welche die Niederrauer nutzen, um sich mit 5:2 abzusetzen.
Die Radebeuler verlieren an dieser Stelle auch den Anschluss, weil man vorn, mal wieder, nicht konsequent genug war und hinten einen Konter nach dem anderen kassiert. So steht man zur Halbzeit wieder einmal mit dem Rücken zur Wand.
In Halbzeit zwei das gleiche Bild, vorn leichtfertig die Bälle vertändelt und prompt folgt der Tempogegenstoß.
Weitere, zum Teil kuriose, Zeitstrafen verschärfen die Situation umso mehr.
Am Ende geht dieses Derby deutlich an die Niederrauer mit 38:20.
Dieser Begegnung war man von Anfang an nicht gewachsen und der Tag war gebracht.
In der kommenden Woche hat man nun die letzte Möglichkeit etwas versöhnlicher in die Herbstpause zu gehen. Der OHC Bernstadt gastiert, am Samstag 18 Uhr, in heimischer Halle. Vorbeikommen lohnt sich.

Für den RHV spielten: Voigt, Pusch, Riedel (alle TW); Herrmann, Höher, Berger (4), Degenkolbe (2), Mattern (3), Röseler (3), Behr, Weiße (2), Treskin (6/1)

Bilder: https://www.instagram.com/laura._photography_?igsh=ajdzZnpoZWJpdjBx

Von |2025-09-28T17:48:50+02:0024.09.25|Kategorien: 1. Männer|

M1- woran liegt es ?

Radebeuler HV gegen SG Pirna/Heidenau || 17:31 (8:16)

Am nunmehr dritten Spieltag der neuen Saison wollten die Männer des Radebeuler HV die ersten verpatzten Spiele vergessen machen und dies als Ausrutscher abstempeln.
Die Begegnung begann doch recht munter, als Degenkolbe die 1:0 Führung erzielen konnte und Mattern die Ruhe beim 7-Meter zur 2:1 Führung behielt.
Die Gäste aus Pirna zerbissen sich die Zähne an der gut gestellten Abwehr der Radebeuler, konnten aber immer wieder Tore erzielen, was bei den Hausherren nicht so war.
Die MIB scheiterten wieder und wieder am gut aufgelegten Torhüter der Gäste. Egal ob frei vorm Tor, aus dem Rückraum, oder auch vom 7-Meter Strich – die Bälle wollten einfach nicht im Netz landen. Da konnte die Abwehr noch so gut stehen, wenn im Angriff nichts zählbares rausspringt.
Am Ende von Halbzeit eins steht es dann verdientermaßen 8:16.
Mit der neuen Halbzeit wollte man zumindest zeigen, dass man nicht einfach aufgibt und sich zum Fraß vorwirft.
Doch wie in der ersten Hälfte ist im Angriff der Wurm drin. Selbst in der Überzahl konnte man an diesem Tag nichts gewinnen. Man machte Fehler und nimmt sich viel zu unvorbereitete Abschlüsse.
Das Spiel plätscherte dann vor sich hin und der Vorsatz aus der Halbzeit war vergessen.
Mit 17:31 endete schließlich die Begegnung und jeder wusste das es heute ein verdammt gebrauchter Tag war.
Der Saisonstart ist nun komplett verkorkst und ab jetzt darf man sich so etwas nicht mehr erlauben. Vielleicht hilft dieser Bauchklatscher den MIB sich auf die kommende Begegnung einzustimmen, wenn es zum Derby am Sonntag, 17 Uhr, nach Meißen geht.

Für den RHV spielten: Voigt, Pusch, Riedel (alle TW); Elsner (3), Herrmann (7), Höher, Berger, Stein (4/3), Degenkolbe (2), Mattern (1), Röseler, Behr, Treskin

Von |2025-09-28T17:48:50+02:0024.09.25|Kategorien: 1. Männer|

M1- Chancenverwertung kostet

Niederlage gegen den Aufsteiger
HC Elbflorenz III – Radebeuler HV 27:25(16:12)

Am vergangenen Sonntag trafen die Radebeuler auf den frisch gebackenen Meister der Bezirksliga Mitte und somit Aufsteiger in die Verbandsliga Ost, der dritten Vertretung vom HC Elbflorenz. Diese Partie fand in der Ballsportarena Dresden statt. Für den Schreiberling eine der Zuschauer unfreundlichsten Hallen, wenn man nicht die komplette Größe nutzt. Aber na ja darum solls nicht gehen.

Nach der Auftaktniederlage wollte man nun den ersten Sieg einfahren. Der Beginn war recht zerfahren und beide Mannschaften marschierten bis zum 5:5 in der achten Spielminute. Danach schafften es die Gäste sich erstmals eine 3-Tore-Führung zu erspielen, was dem Heimtrainer dazu veranlasste eine Auszeit zu nehmen, welche ihre Wirkung nicht verfehlte. So war es Küchler, welcher in der 18. Minute zum 9:9 ausgleichen konnte. In dieser Phase verloren die Gäste ihren Faden, es kam zu einigen unvorbereiteten Würfen und die Passqualität ließ auch nach. Die hatte zur Folge, dass die Gäste sich vor allem über die 2. Welle immer weiter absetzen konnte. Der starke Jordan auf rechts Außen bekamen die Gäste einfach nicht in den Griff. Zur Halbzeit stand ein 16:12 auf der Anzeigetafel.
Nach der Halbzeit änderte sich das Bild kaum, die Gäste legten gleich mit 2 Toren vor und der Abstand wuchs auf 6 Treffer. Erst danach berappelten sich die Spieler um Trainer Jurgeleit. Durch eine Umstellung der Abwehr fand man immer besser in die Partie und auch die Hüter hielten nun einige Bälle.
Von der 44. Minute schaffte man es 7 Minuten keinen Gegentreffer zu bekommen, bezeichnend für die Leistung der Gäste war jedoch, dass man selber es nicht schaffte ein Tor zu erzielen. Selbst eine Rote Karte für Jordan aufgrund eines Foulspiels änderte nichts daran. Man scheiterte zu oft an sich selber, die Überzahlsituationen spielte man nur unbefriedigend zu Ende und falls man durch war scheiterte man an den stark stehenden Hüter der Gastgeber. So kam man in einer hektischen Schlussphase nicht näher als 2 Tore heran(24:22) Die Dresdner spielten es am Schluss routiniert herunter und gewannen verdient mit 27:25.

Für die Radebeuler heißt es Mund abputzen und diese Woche gegen die 2. Vertretung von Pirna ein anderes Gesicht zu zeigen. Das dies alles andere als einfach werden wird, zeigt die aktuelle Tabellensituation, wo Pirna von der Tabellenspitze grüßt.

Für den RHV spielten: Elsner(1), Herrmann(3), Lehmann(1), Höher, Bräuer, Berger(4), Stein(2), Degenkolbe(2), Mattern(6), Röseler(1), Weiße, Behr, Treskin(5), Riedel, Voigt (beide im Tor)

Schreiberling: D.S.S.

Bilder: C.H.

Von |2025-09-13T11:28:55+02:0009.09.25|Kategorien: 1. Männer|

M1- Der Ansatz war da

Radebeuler HV – HSV Dresden II. 36:42(13:21)

Mit Heimniederlage in die Saison gestartet.

Doch bevor wir dazu kommen, hier ein kleines Vorwort, dass es wichtigere Dinge im Leben gibt als den Handball. Dies wurde einem wieder bewusst, als vor kurzer Zeit der langjährige Trainer vom HSV Dresden und Vereinsmitglied Thorsten Triebel viel zu früh verstarb. Der Schreiberling kannte ihn persönlich nicht, jedoch möchte man hier nochmal, im Namen aller des RHV sein Beileid aussprechen und wünscht allen viel Kraft.

Darauf findet man leider keinen guten Übergang, somit gehen wir sofort rein.
Am gestrigen Samstag fand das erste Saisonspiel der „Men in Black“ statt und man wollte dem neuen Trainer Jurgeleit einen guten Einstand bescheren. Nach einer schweißtreibenden Vorbereitung mit einigen Tests und dem Pokalspiel vergangene Woche sah man sich gewappnet für die neue Saison. Trotzdem gab es noch einige Unklarheiten, u.A. wie man mit dem Druck der Pflichtspiele umgehen würde, oder die Mannschaft ohne die Leistungsträger der letzten Saison agiert.

Man startete mit einer offensiven Abwehr, um den dynamischen Rückraum der Gäste zu stören. Dies klappte am Anfang auch gut und so ging man nach drei Minuten mit 2:1 in Führung. Bedauerlicherweise war dies die letzte Führung an diesem Samstag. Zwar konnte Stein nach 7 Minuten nochmals ausgleichen, jedoch verlor man danach so langsam seinen Faden. Man ließ den Ball zu wenig laufen und versuchte sich oftmals im 1:1, wodurch auch etliche Fehler zu verzeichnen waren. So setzten sich die Gäste aus der Landeshauptstadt ab der 17. Minute vom 7:9 auf zwischenzeitlich 8 Treffer ab. Sie fanden immer wieder gute Lösungen gegen die Abwehr der Heimmannschaft und konnten vor allem über Rechtsaußen mehrfach abschließen. Die Hüter Riedel, Pusch konnten einem Leid tun.
Mit 13:21 ging man in die Halbzeit.

Dies hatten sich alle Beteiligten anders vorgestellt. In der kurzen, aber intensiven Pausenbesprechung wurden die Mängel der ersten Halbzeit angesprochen. Noch waren 30 Minuten zu spielen und man müsste Tor um Tor abbauen.

Zwar erzielten die Gäste gleich den ersten Treffer der zweiten Spielhälfte, doch die Worte von Trainer Jurgeleit sollten Wirkung erzielen. In der 35. Minute schaffte man es den Vorsprung auf 20:25 zu verkleinern, was den Gästetrainer gleich dazu bewegte eine Auszeit zu ziehen. Diese zeigte Wirkung und der HSV baute den Vorsprung wieder auf 8 Tore in der 44. Spielminute aus.(24:32) Zu oft ließ man sich von der 3:2:1 der Gäste irritieren und traf die falschen Entscheidungen. Doch, was man den Jungs des RHV zugutehalten musste war, dass sie sich nicht aufgaben. Durch die starken Treskin und Elsner kam man Tor um Tor heran und so war es erstgenannter, welcher durch einen 7-Meter in der 52. Zum 31:34 verkürzte. Dies schaffte man nochmals zum 33:36 in der 56. Minute. Jedoch lief der Heimmannschaft die Zeit davon und einige Fehler verhinderten eine endgültige Aufholjagd. Die Gäste spielten ihre Angriffe nun wieder konsequenter und gewannen die Partie verdient mit 36:42.

Zusammenfassend kann man sagen, dass noch viel Arbeit vor den Jungs liegt. Jedoch man schon in einigen Phasen, vor allem in der 2. Hälfte, sehen konnte, wie der neue Weg des RHV aussehen soll. Und als allerletztes bedankt sich der Schreiberling noch für den schönen Empfang in Radebeul, denn auch er war aufgeregt vor der ersten Partie in einem anderen Trikot seit über 13 Jahren.

Für den RHV spielten:

Jurgeleit, Bodenstein, Hornschuh ,Benkert, Heroldt (alle Offizielle); Elsner(7/2), Herrmann(10), Lehmann, Höher, Berger, Stein(6), Degenkolbe(1), Mattern(1), Roeseler(1/1), Behr, Weiße(4), Treskin(6/2), Pusch, Riedel(beide Hüter)

Schreiberling: B.S.
Bilder: S.B.

Von |2025-09-01T15:46:57+02:0031.08.25|Kategorien: 1. Männer|

M1- Pokal Aus das sich trotzdem Sehen lässt

Radebeuler HV gegen BSV Limbach-Oberfrohna 22:30 (10:15)

Nach nunmehr 4 Monaten handballfreier Zeit beginnt die neue Saison beim Radebeuler HV.
Wer besonders gut zum Ende der vergangenen Saison aufgepasst hatte, stellte fest, dass die MIB zahlreiche Abgänge zu verbuchen haben und der Verbandsliga Meister sich neu aufstellen musste.

Die Trainerposition wurde mit dem ehemaligen Spieler und Handball-Pensionär Tim-Philip Jurgeleit besetzt. In den letzten Monaten bildete er ein Team, aus „Bestandsspielern“ und ambitionierten „Jugendspielern“, welches über die nächsten Jahre geformt werden soll. Mit ein paar Neuzugängen komplettieren sich die Lößnitzstädter. Bereits in den vergangenen Wochen sammelten die Radebeuler, mittels verschiedener Testspiele erste Erkenntnisse, um gut in die neue Saison zu starten.
Die erste Pflichtbegegnung wartete bereits am 23.08.2025 mit einer interessanten Begegnung, als man auf den Oberligisten vom BSV Limbach-Oberfrohna im HVS Landskron Pokal traf. Die Aufgabe im Pokal ist klar: Erfahrung sammeln und den Gegner so lang wie möglich ärgern.

Also, gehen wir ins Spiel…
Bereits zu Anfang der Partie merkte man beiden Mannschaften die leichte Nervosität an, kleinere, einfachere Fehler prägten die ersten Minuten, die die MIB für sich nutzen konnten und mit 3:1 vorlegten. Besonders André Riedel ließ die Limbacher das ein oder andere Mal verzweifeln und hielt damit die Lößnitzstädter in der Partie. Bis zur 25. Spielminute entwickelte sich eine spannende Begegnung. Über die Stationen 4:4; 6:6 bis zum 10:10 hielt man gut dagegen. In der 25. Minute erfolgte ein Bruch, welcher auch der Unerfahrenheit geschuldet ist: Innerhalb von Minuten fing man sich drei 2-Minutenstrafen ein und fand in den eigenen Angriff nicht wieder herein. Zur Pause steht es deshalb 10:15.
Nach der kurzen Pause wollte man den Rückstand wieder verkleinern, vielleicht kommt der Oberligist noch ins Schwitzen?
Jedoch gelang dies nur in Teilen. Der Angriff als auch die Abwehr funktionierte recht ordentlich, doch der berühmte Durchbruch gelang nicht.
So Endete die Partie mit 22:30 für Limbach-Oberfrohna. Herzlichen Glückwunsch auch nochmal an dieser Stelle.
Im Pokal ist man nun leider nicht mehr dabei, aber an Erfahrung wurde einiges gewonnen, was es bis zum kommenden Samstag mitzunehmen gilt.
Am 30.08.2025 startet der Ligabetrieb gegen die zweite Vertretung des HSV Dresden – kommt gern vorbei und feuert die MIB lautstark an.

Für den RHV spielten: Riedel, Voigt (beide TW); Elsner (3), Hermann (6), Lehmann, Höher, Bräuer, Degenkolbe, Mattern (3), Röseler (4), Behr, Treskin (5/2), Gries

Schreiberling: T.R.
Bilder: M.B.

Von |2025-08-29T13:00:59+02:0028.08.25|Kategorien: 1. Männer|
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