MIB- den Faden verloren
Radebeuler HV – ESV Dresden 30:39 (14:16)
Aufgrund der Spielabsage gegen Bernstadt war für die Men in Black die „Ferienpause“ gefühlt ewig. Nun wartete gestern der ESV aus Dresden, welcher Ambitionen auf das Podium in der Liga hat. Man war um Wiedergutmachung bemüht, da die Hinspielniederlage sehr hoch war.
Man startete motiviert in die Partie. Voigt kam überragend in die Partie und Treskin war es in der 3. Minute, welcher zum 3:0 Einnetzen konnte. Die Schiedsrichter versuchten auch die noch nicht vorhandene Härte mit 2-Minuten Strafen zu unterbinden und so gab nach noch nicht mal neun gespielten Minuten schon 4 Zeitstrafen. Den sich bietenden Platz nutzten die Gäste besser und kamen besser in die Partie und glichen in der 16. Minute zum 8:8 aus.
Die Hausherren schafften es nicht den Aufbau der Gäste zu unterbinden. So war es immer wieder Bölert, welcher die Partie wunderbar leitete.
Im Angriff ließ man den Ball zu wenig laufen und verzettelte sich zu oft im 1:1. Man schaffte dadurch keine Tiefe mehr zu erreichen. So ging die Lok mit plus 2 in die Halbzeit.
Man war sich bewusst, dass das Spiel noch nicht verloren sei und ging auf die Fehler ein.
Nach der Halbzeit waren es jedoch erstmal die Gäste, welche den besseren Start erwischten und gleich die ersten beiden Treffer erzielten. In dieser Phase wurde das Spiel härter und würde man die Linie vom Anfang zum Vergleich nehmen, hätten einige Zeitstrafen folgen müssen. Beim Stand vom 21:23 verpasste man es durch einen verworfenen 7-Meter den Anschluss herzustellen. Danach war es Setzer, welcher den drei Tore Vorsprung wiederherstellte. Fünf Minuten später kam man nochmal auf zwei Tore heran, schaffte jedoch nicht mehr den Anschluss. Die Linie für Zeitstrafen wieder angepasst und so versuchte man die Härte wieder herauszunehmen, was jedoch nur bedingt klappte. Die Radebeuler ließen sich auf den Nebenschauplatz ein und verloren ihre Linie. Im Angriff ging jeder seiner eigenen Idee nach und so war es oftmals Ozellis, welcher einfache Kontertore werfen konnte. Der Vorsprung wuchs bis auf 10 Tore an und das Spiel war verloren. Nach 60 Minuten stand ein völlig verdientes 30:39 auf der Anzeigetafel.
Nächste Woche geht es zum Abstiegskracher nach Radeburg, wo man auf eine wiedererstarkte Mannschaft trifft.
Schreiberling: D.B.S.
Bilder: C.H. und Fotograf Thomas