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1. Frauen- die letzten drei Spiele: zwischen Kampfgeist, Spaß und Abschiedstränen

Gesamtbericht der letzten drei Saisonspiele 2025/2026

Die letzten drei Spiele der Saison 2025/2026 boten noch einmal alles, was den Handball ausmacht: Kampfgeist, Emotionen, Rückschläge – und große Momente.

29.03.2026 – Auswärtsspiel der 1. Frauen des Radebeuler HV beim HSV 1923 Pulsnitz

Nach dem knappen Sieg im Hinspiel (+2 Tore) war die Motivation groß, auch im Rückspiel die Punkte aus Pulsnitz mitzunehmen. Doch der Start verlief alles andere als optimal: Die RHV-Frauen verschliefen die Anfangsphase und gerieten früh mit 2:7 in Rückstand. Erst nach rund 14 Minuten fand das Team besser ins Spiel und kämpfte sich bis zur Halbzeit auf 7:9 heran.

Nach einer klaren Kabinenansprache von Trainer Daniel Kießling zeigte die Mannschaft in der zweiten Hälfte ein anderes Gesicht: Die Abwehr stand stabiler, im Angriff wurden die Chancen konsequenter genutzt. Kurz vor Schluss gelang sogar die Führung zum 16:15. Leider konnte dieser Vorsprung nicht über die Zeit gebracht werden, sodass das Spiel mit einem 16:16-Unentschieden endete.

28.04.2026 – Auswärtsspiel gegen Weinböhla (Derby)

Das letzte Auswärtsspiel der Saison hatte es in sich: Derby in Weinböhla. Die knappe Hinspielniederlage (−5 Tore) saß noch tief, entsprechend groß war der Wille zur Revanche.

Die Partie begann jedoch erneut holprig. Viele technische Fehler führten zu einem schnellen 1:5-Rückstand, woraufhin Daniel früh eine Auszeit nahm. Mit Erfolg: Die Mannschaft fing sich, spielte konzentrierter und konnte bis zur Halbzeit auf 10:11 verkürzen.

Nach der Pause zeigten die RHV-Frauen dann ihre stärkste Phase: Angetrieben von großem Teamgeist, lautstarker Unterstützung und einer stabilen Abwehr kämpfte sich das Team zurück und übernahm erstmals die Führung. Diese wurde im weiteren Verlauf konsequent ausgebaut, sodass am Ende ein verdienter Sieg mit vier Toren Differenz gefeiert werden konnte.
Ein Erfolg, der weit über zwei Punkte hinausging – ein echter Derbysieg.

25.04.2026 – Heimspiel gegen den Radeberger SV (letztes Saisonspiel)

Im letzten Spiel der Saison trafen die RHV-Frauen zu Hause auf den Radeberger SV. Von Beginn an entwickelte sich eine ausgeglichene Partie auf Augenhöhe. Die Mannschaft startete stark und hielt das Spiel bis zur Halbzeit offen (18:19).

In der zweiten Hälfte konnte das Niveau jedoch nicht gehalten werden. Zunehmende technische Fehler und nachlassende Konzentration ermöglichten es den Gästen, sich abzusetzen. Am Ende mussten sich die RHV-Frauen deutlich mit 30:40 geschlagen geben.

Saisonfazit der 1. Frauen des Radebeuler HV

Das letzte Spiel war zugleich das wohl emotionalste der Saison. Es war der Moment, in dem man noch einmal auf die vergangenen Monate zurück blickte: Eine Saison voller Höhen und Tiefen, intensiver Trainingseinheiten, gemeinsamer Erlebnisse, Freude, Enttäuschung und Zusammenhalt. Es gab überraschende Siege, bittere Niederlagen und viele spannende Spiele. Leider wurde die Saison auch von zahlreichen Verletzungen begleitet – an dieser Stelle allen Betroffenen weiterhin gute Besserung und einen hoffentlich schnellen Weg zurück aufs Handballfeld.

Ein besonders emotionaler Moment war die Verabschiedung von Trainer Daniel Kießling, der das Team viereinhalb Jahre lang begleitet und geprägt hat, wie kaum ein anderer zuvor. In dieser Zeit hat er die Mannschaft mit viel Geduld, Einsatz und einem festen Glauben an das Team geformt und durch viele gemeinsame Höhen und Tiefen geführt.

Lieber Daniel, vielen Dank für dein Engagement, deine Unterstützung und die tolle gemeinsame Zeit! Wir werden dich sehr vermissen und lassen dich nur schweren Herzens gehen.

Und auch die entgültige Verabschiedung unserer Wolffi ließ kein Auge trocken. Sie war in den letzten Jahren (oder fast schon Jahrzehnten) eines der prägenden Gesichter unserer Frauenmannschaft. Auch dich, liebe Wolffi, werden wir schmerzlich auf dem Handballfeld vermissen.

Jetzt heißt es erstmal durchatmen, den Kopf frei bekommen und neue Energie sammeln. Mit frischem Blick und einem neuen Trainer startet die 1. Frauen-Mannschaft des Radebeuler HV dann motiviert in die Saison 2026/2027 in der Verbandsliga.

Von |2026-04-29T23:01:10+02:0029.04.26|Kategorien: 1. Frauen, Spielberichte|

MIB- Klassenerhalt ganz sicher

Klassenerhalt.
Am vergangenen Samstag war es nun so weit, der letzte Spieltag der Verbandsliga Ost stand an und es waren die Gäste aus der Bierstadt zu Gast.
Die Situation vor dem Spieltag war kompliziert. Eigentlich dachte man, man hätte den Klassenerhalt gegen Bernstadt fix gemacht. Doch dadurch, dass es keinen Aufsteiger aus der Sachsenliga gibt und die Wahrscheinlichkeit, dass Glauchau aus der MDOL absteigen wird, recht hoch ist. War die Chance gegeben, dass der 10. Tabellenplatz noch in eine Relegation gegen den Konkurrenten aus der Verbandsliga West spielen hätte müssen. Aufgrund der aktuellen Tabellensituation musste man somit gewinnen, oder falls man verlieren würde, auf die schon abgestiegenen Radeburger hoffen, welche gegen Elbflorenz III. antraten. Übrigens hatte letzte Saison sogar der 11. Platz für den Klassenerhalt gereicht.

Die Gäste kämpften noch um den vierten Tabellenplatz und wollten das letzte Spiel von Hüter Wagner und Trainer Käppler sicherlich nicht abschenken um sich danach irgendwelchen Unterstellungen anhören zu müssen.
Vor dem Spiel wurde Voigt völlig zurecht zum Spieler der Saison geehrt.
Die Partie startete Schwungvoll und beide Seiten warfen wechselseitig ihre Tore(4:4. nach 7 Spielminuten). Die Radebeuler agierten in der Abwehr ein wenig defensiver als in den vergangenen Wochen, was seine Wirkung nicht verfehlte. Radeberg kam immer wieder über den starken Mandalka am Kreis zum Abschluss. Jedoch spielten die Men in Black ihre Angriffe ansehnlich aus, und so war es der Junge Elsner, welcher oft mit Schwung zum Abschluss kam. Durch einige gute Abwehraktionen konnte man den Vorsprung langsam zum 12:9 ausbauen. Die letzten Fünf Spielminuten vor der Halbzeit bekam man kein Gegentor mehr und konnte mit 16:9 in die Halbzeit gehen.
Es war allen klar, dass erst die Hälfte geschafft war und man nochmal 30 Minuten kämpfen musste. Radeberg war sicherlich nicht zum Abschenken nach Radebeul gekommen.
Der Start in die 2. Hälfte verlief noch gut und man konnte den Vorsprung bis zum 18:11 in der 32. Spielminute halten. Die Gäste agierten nun offensiver und kamen auch über die zweite Welle oftmals zu einfachen Toren und konnten ihrerseits drei Tore in Folge werfen. Dies zwang Trainer Jurgeleit zur Auszeit und nahm seine Männer nochmal in die Pflicht. Die Auszeit fruchtete und konnte in der 45. Spielminute wieder auf 24:18 den Vorsprung durch Stein ausbauen. Eine Minute später sah Zimmermann eine Rote Karte durch das zu weite zustellen auf Außen. Doch dadurch und durch den starken Rathmann gepusht kämpften die Gäste sich weiter ran. Die Partie wurde jetzt immer hitziger und auf beiden Seiten wurde ordentlich ausgeteilt, sowie eingesteckt. Auf beiden Seiten gab es einige strittige Entscheidungen. Die Heimmannschaft spielte inzwischen ihre Angriffe auch lange aus. Die Radebeuler schafften es selbst in Überzahl nicht mehr zu klaren Wurfchancen zu kommen.
Neun Minuten vor Spielende verlor man eine eigene Überzahlsituation mit 0:2 und so konnte Radeberg durch den starken Bellmann auf 26:25(54.min) verkürzen. Doch an dem Abend war die Abwehr/Torhüter Kombination die große Stärke der Gastgeber, so konnte Riedel einige Bälle entschärfen und man zwang Radeberg zu technischen Fehlern. Es war Herrmann der in der 56. Spielminute, das 27:25 erzielte und wieder Riedel mit einer Parade. Man ließ in den letzten sechs Minuten keinen Treffer mehr zu und gewann am Schluss in der umkämpften Partie mit 28:25.
Klassenerhalt! Wer hätte das nach dem Saisonstart noch gedacht? Man hat sich über das Jahr gesteigert und konnte einige Teams ärgern. Das Mannschaftsbild wird sich über den Sommer wieder ändern. Neben ein paar Zugängen gibt es auch etliche Abgänge, welche menschlich wie spielerisch schwer zu ersetzen sein werden.
Danke an die Fans, welche uns phänomenal unterstützt haben. Aber auch Danke an alle Leute im Verein, welche um die Spieltage immer aktiv sind. Sei es am Imbiss oder unser Hallensprecher usw. Jetzt wird erstmal Pause gemacht und man sieht sich Ende August wieder in der Halle!

 

Schreiberling: D.B.S.
Bilder: C.H.

Von |2026-04-27T13:13:11+02:0027.04.26|Kategorien: 1. Männer, Spielberichte|

Handballflöhe in Coswig

Das Gymnasium in Coswig ist die zweite Station der Turnierserie 2026 unserer Handballflöhe. Wiederum ist alles liebvoll vorbereitet. Organisatorien Diana hält die Eröffnungsrede und dann geht es auch schon an die Stationen. Unsere Eleven beweisen hier ihre koordinativen und athletischen Fähigkeiten an vier Stationen. Heute gehen sie schon viel „professioneller“ an ihre Aufgaben und bewältigen alles bravourös.
Zielwurf Kasten, Ball an die Wand und Handballweitwurf ergeben im Mannschaftsdurchschnitt jeweils Platz 2. Aber in der Staffel haben wir mit Platz 4 einen kleinen Ausrutscher.
Auch im Aufsetzerball ist ein Leistungssprung zu verzeichnen. Mit einem Sieg und zwei knappen Niederlagen sind unsere Flöhe auf einem guten Niveau. Besonders ist die Steigerung zum vorhergehenden Turnier in Weinböhla zu erkennen. Die Lernkurve ist in dieser Altersklasse in Turnieren besonders steil. Einige werden nun bald in die F-Jugend wechseln können. Alles Gute auf euren weiteren Weg!

Ein besonderes Lob geht an die beiden Schiedsrichter! Sie haben in ihrer jugendlichen Reife ein sehr gutes Händchen für die Kleinen. Nicht nur pfeifen sondern im Besonderen ist die Kommunikation mit den Eleven bemerkenswert. Danke auch an die Helfer an den Stationen. Auch sie haben ihre Sache gut gemacht!

Natürlich sind die Medaillen für die Handballflöhe das aller wichtigste, die sie auch sofort nach Turnierende vor dem zahlreichen anfeuernden Publikum erhalten.

Also alles in allem ein rundum gut gelungener Tag. Danke an die Coswiger HSG für diesen schönen Turniertag. Auf jeden Fall gern wieder!

Dabei waren: Helena (100%), Etienne (100%), Constantin (100%), Magdalena (100%), Lukas (100%), Nicolo (100%), Leopold (100%).

Cheftrainer: Ansgar (140%)

Alle Ergebnisse findet ihr auf der Turnierseite der >>Handballflöhe Sachsen-Mitte<<.

>>Fotogalerie<<

Von |2026-04-28T14:59:16+02:0026.04.26|Kategorien: Info KiGa, KiGa|

MIB- schönes Derby, bitteres Ende

HSV Weinböhla gegen Radebeuler HV 28:25 (15:17)

Eines der schönsten und umkämpftesten Derbys erwarteten die Zuschauer am vergangenen Samstag in der Nassausporthalle Weinböhla. Platz 8 gegen Platz 9. Vor dem Spiel der ersten Herren zeigten die Frauen vom RHV wie ein solches Derby gespielt wird und sicherten sich so zwei wichtige Punkte. Chapeau an dieser Stelle!!

Nach dem ereignisreichen Spielabbruch zur Hinrunde konnte man erahnen, dass kein Zweikampf verloren werden wollte und keiner Mannschaft ein Meter geschenkt wird.
Gleich zu Beginn legten beide wie Feuerwehr los. Aushilfe Weig zeigte seinem Ex-Club auch nochmal, dass man ihn nicht hätte gehen lassen sollen.
Anschließend verletzte sich Herrmann unglücklich und war nicht mehr wirklich einsatzfähig.
Nach 9 Minuten stand ein 5:7 für die MIB zu buche – umkämpft ging es weiter: 11:11 nach 20 Minuten und 13:15 nach 26 Minuten ehe die MIB einen Schlag ins Genick bekommen hat: Finn Mattern sieht nach einer unglücklichen Situation die Rote Karte.
Die anschließenden Minuten bis zur Halbzeit agierte der Hexer Riedel im Tor und entschärfte mit der Sirene den 7-Meter Wurf der Weinböhlaer. 15:17 Halbzeitstand.

Mit der zweiten Hälfe verlieren die MIB Ihr Gesicht im Angriff. Wenig energisch, nicht torgefährlich und somit auch wenige gute Abschlüsse. Die Abwehr verteidigte jedoch weiterhin außerordentlich gut.
Jedoch führte der Weg über die Stationen 20:18 bis hin zum 24:19, als nun er entscheidende Anschlusszug nicht erreichte wurde.
Bis zum Ende konnte der Rückstand auch nicht wieder eingefangen werden. Spielende: 28.25.
Die MIB verlieren damit die Chance auf Platz 8 in der Tabelle, jedoch ist es entscheidend, den aktuelle Platz 9 zu halten. Dafür brauchen wir am Samstag alle mögliche Unterstützung für das Saisonfinale gegen Radeberg. Kommt vorbei – 18.30 Uhr ist Anpfiff.

Für den RHV spielten: Voigt, Pusch, Riedel (beide TW); Elsner (8/1), Herrmann, Lehmann (1), Berger (1), Stein (3/1), Mattern (2) Weiße (3), Gries, Treskin, Herold (2), Röseler, Weig (5)

Schreiberling: T.R.

Bilder: C.H.

Von |2026-04-22T08:44:39+02:0022.04.26|Kategorien: 1. Männer|

„Girls in Black“ (w.J.D.) holen Titel und zweimal Gold nach Radebeul

Nach dem grandiosen Sieg unserer Girls am letzten Spieltag unter heimischer Kulisse, sicherten sie sich souverän mit einem Punktestand von 22:2 und 107 Plustoren, den Staffelsieg. Mit nur einer Niederlage in der gesamten Saison war der Einzug ins Final Four gesichert und für den Staffelsieg eine goldene Medaille in der Tasche.

Doch die „Girls in Black“ hatten eine weitere Mission. Mit dem Einzug ins Final Four aus beiden Staffeln, wollten sie mehr. Nachdem das Erdbeereis bereits gewonnen war, galt es heute noch das Sahnehäubchen aufzusetzen.

Das Final Four lief so ab: 2x 15 Minuten Spielzeit. Also nicht viel Zeit um nachlässig zu werden oder gar den Start zu verpassen. Ein Sieg bedeutete den Einzug ins Finale und bei einem Unentschieden hieß es sofort ins 7 Meter werfen. Das sollte aus Trainersicht schon vor dem Spiel auf jeden Fall vermieden werden. So etwas ist immer nicht gerade schön, um ein Spiel zu entscheiden. (Es ist immer eine Spielerin die Unglückliche, an der so etwas festgemacht wird)

Im ersten Spieltermin standen uns die Junghandballerinnen des SG Klotzsche gegenüber. Wohl wissentlich dieses Spiel gewinnen zu müssen, um ins Finale zu rutschen, gaben beide Teams so richtig Gas. Keine der Mannschaften konnte so, ein richtiges Zeichen setzen. Hin und her, und ein Spiel auf Augenhöhe wurde den Zuschauern präsentiert. Zu viele vergebene Möglichkeiten machten es unseren Girls immer wieder schwer.

Mit einem Halbzeitstand von 10:10 war das Spiel weiterhin offen. Viele schöne Aktionen auf beiden Seiten steigerten weiterhin die Spannung in der Halle. Über die Stationen 12:12 und 14:12 für Klotzsche, schien das Spiel eine ungünstige Wendung für unsere Radebeuler Mädels zu nehmen. Beiden Teams war es schließlich immer noch klar, worum es geht.

Einzug ins Finale!

Es wurde sich nichts geschenkt, jeder noch so kleine technischer Fehler wurde genutzt. In Minute 29:28 stand es 16:16, die Klotzscherinnen kamen in Ballbesitz und nutzen diesen, um in Minute 29:52 auf ein 17:16 nochmal einzunetzen, um den Sieg für sich zu behaupten.

Aussichtslos schien nun die Situation für unsere Handballmädels des RHV in 8 Sekunden noch den Ausgleich zu schaffen. Was dann geschah, unglaublich, nicht wahr und überirdisch. Unsere Mona, wohl mit etwas Verzweiflung über das aktuelle Spielergebnis und dem Bewusstsein hier nochmal Verantwortung zu übernehmen, schleuderte den Ball nach dem Anpfiff über das halbe Feld ins rechte obere Eck der Klotzschaer Torfrau, welche wohl mit solch einem Ding und einem vermeidlich schon sicheren Sieg nicht mehr gerechnet hat.

Spielstand und Endstand 17:17 und so ging es sofort ins 7 Meter-Werfen, was im Vorfeld auf jeden Fall vermieden werden sollte. Nach diesem Spielverlauf war unsere Freude darüber nun aber sehr groß. Da wir den letzten Treffer erzielt haben, lag der psychologische Vorteil nun auf unserer Seite…

Drei Spielerinnen sollten sich nun mit den gegnerischen Torfrauen messen.

Sehr aufgeregt haben Flora, Kiki und Mona für die Mannschaft diese Aufgabe selbstbewusst übernommen. Doch nun ging es weiter: „überirdisch oder unterirdisch“ oder „zu  viel Respekt vor den stark haltenden Torfrauen?“…man kann es nicht wirklich sagen. Die Nerven lagen blank, alle Vertretungen beider Mannschaften konnten im ersten Durchgang nicht einmal den Ball im Tor versenken. So wurde ein weiterer Durchgang gestartet.

Amelie im Radedeuler Tor gelang es, die sonst so sicher werfende Klotzscherin aus dem Konzept zu bringen, den Torversuch zu vereiteln und den RHV in eine finale Situation zu bringen. Und hier kam wieder Mona ins Spiel. Mit viel Herz und Verantwortung der Mannschaft gegenüber, gelang es ihr den Ball diesmal im Tor zu versenken.

Abpfiff! Sieg! Finale! 17:18 nach 7 Meter-Werfen.

Nach diesem spektakulären Sieg und der Einzug ins Finale hatte man die Möglichkeit sich die gegnerischen Mannschaften fürs Finale nochmal unter die Lupe zu nehmen. Der USV (Sieger der 2.Staffel) hat sich gegen HC Großenhain durchsetzen können. Gegen den HC Großenhain haben unser Girls in Black leider als einziges 2 Punkte in dieser Saison abgeben müssen.

Im Finale der Meisterschaft standen uns damit die Mädels des USV als große Herausforderung gegenüber. USV hat ebenfalls nur ein Spiel in dieser Saison abgeben müssen.

Von der Seite her, Respekt und Anerkennung auch an die Vertretung des USV.

Wie noch einmal vor dem Finale in der Kabine den Radebeuler Akteurinnen ans Herz gelegt, sollte unbedingt ein Unentschieden vermieden werden. Die Nerven und Anspannung sind für alle Beteiligten unerträglich. Das eigene Spiel sollte mit viel Herz, Freude, Teamgeist und dem bereits geschafften, gestaltet werden. Das angesprochene Sahnehäubchen hatten sich die Mädels ja bereits erkämpft und nun sollte auch noch die geliebte Kirsche oben drauf gesetzt werden.

Finale! Auch hier zwei ebenwürdige Mannschaften. Aus einem Freundschaftsspiel und dem Spielbetrieb gegen unsere zweite Radebeuler Vertretung, wusste man über die Stärken des USV bereits einiges.

Und wieder begann die Partie mit einem wahren Schlagabtausch. Beide Mannschaften gönnten sich keine Fehler und keiner konnte sich wirklich dominant auf dem Spielfeld präsentieren. Bis zum Halbzeitstand 5:8 konnten unsere Girls in Black nur einem geringen Rückstand hinterher rennen. Kurz durchgeschnauft, zurück ins eigene Spiel gefunden, gaben alle Mädels nochmal ihr Bestes. So gelang es in der 22. Minute mit einem 9:8, also vier Tore in Folge, das erste Mal in Führung zu gehen. Und dann wieder der Schlagabtausch auf Augenhöhe. Spannung pur. Auch die eigens genommene Auszeit (Stand 11:11 in min.29:17) kurz vor Ende der Partie und den angesprochenen Möglichkeiten wurden leider von den USV-Mädels unterbunden.

Endstand 11:11, also diesem spannenden Finale entsprechend. Wahnsinn!

So ging es wieder ins 7 Meter-Werfen und die Anspannung in der gesamten Halle war echt unerträglich. Und wiederum lagen die Nerven bei den Schützeninnen blank.

USV beginnt ohne Erfolg. RHV (Kiki) netzt ein. USV vergibt die Chance. RHV (Flora) unglücklich vergeben. Der RHV immer noch eins vorn. USV ist dran und trifft. Nun letzte Möglichkeit, um Weiteres zu vermeiden. Mona behält die Nerven, übernimmt die Verantwortung und netzt final ein.

13:12 und Sieg für Radebeul.  !!! MEISTER IN DER REGIONSOBERLIGA 2025/2026!!!

Was ab da in der Halle und innerhalb unserer Mannschaft abging, kann man eigentlich nicht wirklich beschreiben. Das Erste war Freude über diesen Sieg, die Mädels lagen sich in den Armen, dann folgte der Plumps im Kopfe des Trainerteams, Erleichterung und Stolz. Stolze Eltern, die ihre Kidis mit der goldleuchtenden Medaille sehen.

Ob nun Spielzeit hin oder her, jede Spielerin ist ein wichtiger Bestandteil des Teams, ob beim Training, beim gemeinschaftlichen Erwärmen, in der Kabine, auf der Bank mit lautstarker Unterstützung und als Motivation für die Mannschaft.

Wir haben zusammen in dieser Saison etwas Außergewöhnliches geschafft!

Getreu unserem Schlachtruf „Wer gewinnt hier? WIR!“ haben die Mädels gezeigt etwas aus der vergangenen, doch schweren Saison als jüngerer Jahrgang mitgenommen zu haben. Teamgeist, Erfahrung, Selbstbewusstsein, den Blick für die Mitspielerin und die Unterstützung jeder Einzelnen in jeder Spielminute.

Nicht zu vergessen ist Marcel, Krissi und Sarah, welche unsere Girls in Black und uns als Trainerteam in der gesamten Saison enorm unterstützt haben.

Ein großes Dankeschön an alle Mitgereisten, welche unsere Mädels wieder mental, lautstark und musikalisch unterstützt haben.

 

Für den RHV spielten: UND SIND MEISTER IN DER REGIONSOBERLIGA GEWORDEN

Amelie (Tor), Anouk (Tor), Mona , Amrie , Luisa, Elli , Kiki, Flora, Giulia, Anjuli, Lotta, Alicia, Enna

Auf der Bank:  Marcel, Kathl,  David (Maskottchen Sydney hinterm Tor)

Von |2026-04-20T19:17:55+02:0020.04.26|Kategorien: wbl. Jugend D1|

Letzter Akt

Diesmal ein Bericht unseres Live Ticker Redakteurs der gemeinsamen Jahre, Tommy:

Regionsoberliga Final Four

Halbfinals: RHV gegen SFV Oschatz und MSV 2. gegen SS

Kleines Finale

Radebeuler HV vs. MSV Dresden II

Bronze geht an die RHV Mädels.
Finale

Es geht Silber 🥈 an Team Heidenau und Gold 🥇 an Oschatz.

🤾🏼‍♀️ Für den RHV auf der Platte
Fiona (Tor), Emely, Luise, Kiki, Franzi, Antonia, Amrie, Johanna, Lea und Laura

Für den RHV in der Coaching Zone
Nadine und Heiko

DANKE FÜR DIE GROSSARTIGE SAISON an alle Beteiligten. Es war mir ein Fest. Ein würdiger Abschluss für eine Ära, die Heiko und Nadine geprägt haben. In der B-Jugend geht es kommende Saison mit einem neuen Trainergespann weiter.

…und das Karma grinst noch immer breit dem MSV zu…

Von |2026-04-23T15:13:06+02:0020.04.26|Kategorien: wbl. Jugend C1|

Flohzirkus in Weinböhla

Zum dritten Turnier dieser Serie greifen nun auch unsere Handballflöhe nach Medaillen. Natürlich ist bei allen die Aufregung sehr groß.

Erst mal für alle mit Kinderliedern ein Auflockerungsprogramm. Da fangen schon die Ersten Feuer und gehen entspannt in die koordinativen Übungen. In Handballweitwurf, Kegel abwerfen, Slalomstaffel und Ball an die Wand messen sie ihre Qualitäten. Da wird schon sehr eifrig zur Sache gegangen und tolle Leistungen sind das Ergebnis. Unsere Mädels und Jungs schlagen sich gut und stehen den anderen Teams in Augenhöhe gegenüber.

Darauf wollen alle die spielerischen und mannschaftlichen Qulitäten im Aufsetzerball sehen. 10 min pro Spiel ist maßgeschneidert für unsere Kleinen. Drippeln, Abspielen und Werfen auf das Tor, bestehend aus zwei Stangen 8m auseinander. Der Ball muß vor der Linie den Boden berühren. Geht er dann innerhalb der Torstangen über die Torlinie zählt der Treffer. Eine Höhenbegrenzung gibt es nicht. Schon schön zu sehen, wie jeder Treffer bejubelt wird. Die Trainer haben auf ihrer Bank alle Hände voll zu tun. Sortieren, beruhigen und anfeuern. Es ist wie das hüten eines Sackes voller Flöhe. Auch die Eltern auf den Rängen sparen nicht mit Anfeuerungsrufen. Eine tolle Handballstimmung! Traditionell nehmen wir schon immer einen Mix fortgeschrittene und neue Spieler zum Turnier. Im Spiel ist Leopold der treibende und zieht die anderen mit.

Aber jetzt kommt das Wichtigste für die kleinen Handballer – die Siegerehrung. Platzierung ist irrelevant. Hier werden alle ins rechte Licht gestellt. Sie sind die Stars des Tages und werden mit den begehrten und verdienten Medaillen geehrt.

Danke an die rührigen Gastgeber des HSV Weinböhla. Rundherum ist alles toll organisiert.

Dabei waren:

Leopold, Constantin, Magdalena, Lukas, Nicolo, Etienne und Helena.

Unser nächstes Turnier findet am Samstag, 25.04.12026 im Gymnasium Coswig statt.

Treff: 8:30 Uhr!

Alle Ergebnisse findet ihr auf der Turnierseite der >>Handballflöhe Sachsen-Mitte<<.

Dieses mal habe ich meine Kamera im Gepäck und es sind 75 Bilder geworden. In der Fotogalerie sind alle enthalten.

>>Fotogalerie<<

Von |2026-04-22T09:29:52+02:0018.04.26|Kategorien: Info KiGa, KiGa|

5. Spieltag in Glauchau

5. Spieltag in Glauchau

Am frühen Morgen starten wir aus dem nebligen Elbtalkessel in Richtung Sachsenlandhalle in Glauchau. Als wir das Tal verlassen klärte sich die Suppe langsam auf und ein schöner sonniger blauer Himmel begrüßte uns. War das ein gutes Omen? Hart und intensiv haben wir, in der Vorbereitung auf die Begegnungen, trainiert.
Aber erst mal wurde gefeiert. Die Sachsenlandhalle feiert ihr 30 jähriges Jubiläum. Unser inklusiver Turniertag wurde selbstverständlich mit einbezogen. Natürlich ab es auch längere Ansprachen. Alle Athleten und Trainer bekommen Gutscheine für eine Mahlzeit und einem Getränk!

Dann geht es an die Spiele. WfaA Glauchau ist unser erster Gegner. Im Hinspiel wurden wir klar distanziert. Die Trainer erinnern an die Vorbereitung und fordern taktische Disziplin ein.
Aber Glauchau setzt die ersten Akzente und geht in der 3. Minute mit 2:0 in Führung, ehe Baltes den Torreigen der Lößnitzstädter eröffnet. In der 7.Minute sind wir endlich beim 3:3 durch Opitz. Die Glauchauer werden nervös und machen Fehler – aber wir auch. Die nächsten vier Minuten laufen torlos bis endlich Schrefer in einem tollen 3 Tore-Lauf die Weichen zum Halbzeitstand 3:7 stellt.
Weiter so diszipliniert ist die Ansage der Trainer. Noch ist nichts sicher!
Wieder startet „Glauchau’s Biblpaar“ besser ins Spiel. Nur noch 5:7. Aber Schrefer bleibt die Antwort nicht schuldig und stellt den vier Tore Vorsprung wieder her. Westermann im Tor steigerte sich zunehmend. Ein gehaltener Siebenmeter und nur noch ein Gegentor reichen für den umjubelten 6:9 Sieg. Eine tolle Mannschaftsleistung. Jeder gab 100%! Aber einen Spieler wollen wir ganz besonders hervorheben – Jörg Hoffmann! Er ist der geniale Ballverteiler, bindet im Angriff immer wieder die Deckung des Gegners an sich. Damit ist der Weg für die „Knipser“ frei. Nicht der Torerfolg allein macht einen guten Spieler aus. Das waren mindestens 140%! Wir sind als Team auf dem richtigen Weg, aber noch lange nicht fertig.

Im Spiel gegen den sieggewohnten VfL Meißen geht es vor allem um ein gutes Ergebnis. Spielerisch sind wir noch eine große Strecke von ihrer Qualität entfernt. Nach dem 1:0 durch Schrefer könnte eigentlich das Spiel aufhören, aber solche Wünsche werden nur im Märchenland erfüllt.
Nach dem 1:4 verkürzen Balthes und Schrefer auf 3:4. Wir können zur Halbzeit auf ein beachtliches 5:8 verweisen. Nach Wiederanpfiff war sogar 6:8 auf der Anzeigetafel zu sehen. Aber nun zogen die Meißner unwiderstehlich davon. Da merkte man schon die konditionellen Defizite unserer Spieler an. Immerhin schaffen wir insgesamt 9 Tore, die aber nicht aus klaren Spielzügen entstanden sind. Die 19 Gegentore sind einfach zu viel!

Aber jetzt geht es an das verdiente gesponsorte Mittagessen. Zu Auswahl stehen – Königsberger Klöpse,Gemüse und Kartoffeln – Currywurst mit Kartoffelspalten – Nudeln mit Tomatensoße. Danke an die Organisatoren!

Es spielten:
Michael Westermann, Maximilian Würgau (Tor).
Moritz und Jakob Alpermann, Waldemar Schrefer(12), Alexander Opitz(3), Jörg Hoffmann, Mike Weinhold, Roman Balthes(3), Nathalie Würgau, Lisa Matthes.l

 

Von |2026-04-13T18:26:00+02:0013.04.26|Kategorien: SiB|
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