HSV 1923 Puslnitz – Radebeuler HV 27:22 (15:13)

Schwache Durchschlagskraft kostet zwei Punkte.

Es war angerichtet, Sonntag 16 Uhr, beste Handballzeit.
Die Männer aus der Pfefferkuchenstadt empfingen den Radebeuler HV. Das Hinspiel konnten die Gäste knapp für sich entscheiden und so war Pulsnitz auf Wiedergutmachung aus.
Das Spiel startete vor gut gefüllten Rängen recht zäh. Die Radebeuler fanden zu Beginn keine Lücke und spielten die Angriffe lang raus. Auf der anderen Seite waren die Hausherren in ihrer 2. Welle recht Fehleranfällig, so dauerte es über drei Minuten bis zum ersten Tor. Erst ab der 16. Spielminute schafften es die Pulsnitzer mit zwei Treffern in front zu gehen. Nach zwei unnötigen Zeitstrafen für die Gäste betrug der Abstand erstmals 4 Tore (11:7). Die Radebeuler schafften es gegen die recht robuste Abwehr nicht in die Tiefe zu kommen um mögliche 7-Meter oder Zeitstrafen zu generieren. Zu oft warf man über den großen Mittelblock und lud die Pulsnitzer zu leichten Gegenstößen ein und war in der Rückwärtsbewegung zu unsortiert und fand dadurch keinen Zugriff.
Doch nach der 20. Minute besann man sich nochmals und nutzte einige technische Fehler der Pulsnitzer zu leichten Umkehrtoren über Stein und Heroldt. So war es erstgenannter, welcher nach 28 Minuten den Ausgleich zum 13:13 traf. Leider verpasste man es den Schwung mit in die Kabine zu nehmen und so stand es 15:13 zu Halbzeit.

Der zweite Spielabschnitt ist jedoch schnell erzählt. Der Angriff wurde eher schlechter als besser. Nach 39 Minuten wuchs der Vorsprung auf fünf Tore(20:15). Durch schlechte Abschlüsse ließ man leichte Gegenstöße zu. Falls man jedoch die Heimmannschaft doch mal in den Positionsangriff zwang, sah man, dass auch diese Probleme mit dem Angriff hatten. Da dies bedauerlicherweise zu selten stattfand, ist es mühselig darüber zu diskutieren. Man fand sich lieber in Diskussionen mit den zwei Unparteiischen wieder, welche nach Gefühl der Gäste zu früh abpfiffen oder die Zeitstrafen nicht mehr geben wollten.
Das Spiel ist jedenfalls schnell erzählt. Der maximale Vorsprung war bei 25:17 in der 45. Minute. Danach wurde ein wenig probiert und so war der Endstand 27:22.
Danke an die Fans, welche uns wirklich super unterstützt haben.
Nun heißt es volle Konzentration auf den Endspurt. Über Ostern die Wurfgenauigkeit finden, und möglichst nach Ostern zwei Punkte gegen Bernstadt eintüten.

Schreiberling: D.S.S

Bilder: C.H.