Über Felix Pusch

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MIB- Was den hier los ?

Radebeuler HV gegen SV Niederau 32:30 (20:15)

Noch bevor das EM Finale stattgefunden hatte, konnten die Zuschauer von Nah und Fern den Derby Klassiker der letzten Jahre in Radebeul bestaunen.
Auch wenn die deutliche Hinrundenniederlage anderes verspricht, zeigten besonders die Duelle beider Vereine in Radebeul ihren Höhepunkt.

Bereits Anfang der „Niederau-Woche“ wurde klar, wir werden dem Tabellenführer nicht einfach die Punkte schenken.
So gingen die Mannen des RHV auch in das Spiel – bissig, mit Kampfgeist und der entsprechenden Note Motivation.
Herold erzielte in der zweiten Minute die erste Führung, welche (Spoiler) auch bis zum Ende Bestand haben sollte.
Der gut aufgelegte Treskin sowie Mattern auf der anderen Seite schafften es im Angriffsspiel ein ums andere Mal den Abwehrriegel der Niederauer zu durchbrechen und auch den Ball im Tor unterzubekommen.

Unter Leitung von Abwehrchef Weiße ackerte jeder für jeden und so brachten die MIB die Gäste das ein ums andere Mal zur Verzweiflung. Kam dann doch mal ein Abschluss zustande, vernagelte unser Andreas Wolf der Verbandsliga Staffel Ost, Johann Voigt, den Kasten. Immer wieder nahm er freie Würfe weg und sorgte so für ein perfektes Abwehr-Torhüter Spiel.
Mit 20:15 verabschieden sich die Mannschaften in die Kabine.
WOW! Was eine verdammt Gute Halbzeit. So wie diese Halbzeit, war noch kein anderes Spiel vorher.
Die kurze Unterbrechung darf nun keinen Abbruch in das Spiel der Radebeuler bringen, viel zu Hart erkämpfte man sich diesen Halbzeitstand.

Mit neuer Energie stehen die MIB der zweiten Halbzeit entgegen und machen genau so weiter.
Hexer Voigt entschärft weiterhin wunderbar die Bälle und auch der Angriff zeigt sich von seiner Positiven Seite.
Besonders Treskin sei Hervorzuheben, welcher an diesem Tag über sich hinauswächst und Tor um Tor erzielte.
Immer wieder schafft man es den Puffer von 5 Toren aufrechtzuerhalten. Über die Stationen 25:20; 28:23; 30:25 kommen wir in der Crunchtime an. Nun spürt man die Emotionen des Derbys deutlich, auch auf dem Spielfeld wird es hitziger. Niederau drängt nun deutlich auf eine Kehrtwende.
Die MIB bleiben aber bis zur 55. Minute cool, ehe etwas das Nervenflattern einsetzt. Nun kommt Niederau Schritt für Schritt näher.
Am Ende vereitelt Voigt den Niederauer Strafwurf zum Schlusspunkt.
Derbysieger! Und das auch verdient.

Mit einer souveränen Mannschaftsleistung zeigen die jungen Wilden wie in Radebeul Handball gespielt werden kann und die Hinrunde nicht repräsentativ war.
Wir sammeln somit wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt – weiter geht’s!

Für den RHV spielten: Voigt und Pusch (beide TW); Elsner, Lehmann, Höher, Bräuer, Berger, Stein (2), Degenkolbe (3), Mattern (9), Röseler (4), Weiße, Treskin (11/2), Herold (3/2)

Von |2026-02-04T08:42:10+01:0004.02.26|Kategorien: 1. Männer, Spielberichte|

MIB- Nur die Torhüter reichen nicht !

SG Pirna/Heidenau II-Radebeuler HV 32:27(17:12)

Ärgerliche Niederlage trotz überragendem Voigt.

Als Andreas Wolff Samstagabend nach seiner grandiosen Leistung, mit einer Quote von 44 Prozent d.H. 22 gehaltenen Bällen gefragt wurde, wie er das vollbracht hatte entgegnete er etwas überraschend.
„Ich saß in der Kabine und habe mir ein Spiel herausgesucht, welches ich schauen wollte, um in den Fokus zu kommen. Ich glaube, es war Pirna II gegen den RHV und dort war ein junger Hüter auf der Seite der Gäste, welcher einfach 49 Prozent der Bälle gehalten hatte. Das war meine Inspiration für den heutigen Sieg. Danke Johann.“
Jetzt fragen sich natürlich die Leser, wie ging die Partie aus? Zum Ärgernis der Gäste 32:27 für das Heimteam. Doch fangen wir von vorne an.

Nach der Niederlage letzte Woche, und den teils überraschenden Ergebnissen der Konkurrenten fuhr man mit einem gewissen Druck nach Pirna. Dort wartete der geteilte Tabellenführer, gegen dem man im Hinspiel recht chancenlos 17:31 verlor. Man war gewollt, die guten Trainingsansätze in das Spiel zu übertragen und mit ein wenig Glück und Können 2 Punkte einzufahren.

Der Start versprach auch viel, man ließ den Ball laufen und fand oftmals eine gute Lösung und so war der Heimtrainer nach 6 Minuten und einem Stand von 3:4 für die Gäste gezwungen eine Auszeit zu nehmen. Diese zeigte auch Wirkung, innerhalb von 9 Minuten drehte man die Partie in ein 8:4 und Coach Jurgeleit bat seine Jungs zum Rapport. In dieser Phase schaffte man es nicht den starken Rückraum der Gäste in den Griff zu bekommen, welche die Erfahrung und körperlichen Vorteile geschickt zu nutzen wussten. Nach der Auszeit waren die Gäste wieder besser in der Partie und kamen über den doppelten Stein und Heroldt zum 9:8 Anschluss. Leider verpasste man es wieder den Ausgleich zu erzielen. Ein Torhüterwechsel und viele produzierte Fehler der Gäste brachte den Hausherren wieder eine 5-Tore-Führung zur Halbzeit.

Den Start der zweiten Halbzeit ließ böses ahnen, schon nach 19 Sekunden erzielte Große das 18:12 und kurze Zeit später betrug der Rückstand schon 7 Tore. Doch danach ging ein Ruck durch die junge Mannschaft und man kam ins Laufen und hatte in der 37. Minuten die Chance wieder auf 20:19 heranzukommen. Scheiterte doch doppelt am 7-Meter Strich. In dieser Phase übernahmen Röseler und Herrmann das Heft des Handelns und konnten ein ums andere Mal einnetzen. Doch die Gäste zeigten, wieso sie Tabellenführer sind und fanden immer wieder Lösungen gegen die Abwehrformation der Gäste. In der 54. Minute hatte man nochmals die Chance auf ein Tor heranzukommen, doch auch dort scheiterte man wieder an der besagten 7Meter-Linie. Danach war das Spiel entschieden. Man schaffte es nicht Überzahlsituationen gut auszuspielen und verzettelte sich im Eins gegen Eins im Rückraum, statt den Ball laufen zu lassen. Hier zeigte es sich wieder, dass die Radebeuler Lehrgeld für ihre Altersstruktur zahlen mussten. Am Schluss gewannen die Pirnaer mit 32:27.

Eine klare Steigerung im Vergleich zum Hinspiel, leider wieder keine Punkte. Nun wartet die, Achtung respektvoll!, Dampfwalze Niederau, welche über jeden Gegner aktuell hinwegfegt, wie es vor einigen Jahren nur mein Ex-Verein getan hatte. Das Ende ist bekannt. Doch auch das Spiel muss erstmal gespielt werden und es wird sicherlich hitzig. Also im besten Fall 16 Uhr schon in der Halle sein um die Frauen im Abstiegskampf zu unterstützen und später dann die 1. Männermannschaft gegen Niederau.

Von |2026-01-27T10:06:54+01:0027.01.26|Kategorien: 1. Männer, Spielberichte|

MIB- Vermeidbare Niederlage!!

Radebeuler HV- HC Elbflorenz III. 22:23 (10:11)

Vermeidbare Niederlage

Nachdem man letzte Woche gegen den direkten Konkurrenten HSV Dresden gewonnen war, wollte man heute gegen eine weitere Dresdner Truppe nachlegen und die gute Form bestätigen. Die dritte Vertretung des HC Elbflorenz war zu Gast. Leider fehlten einige wichtige Säulen im Team, trotzdem waren die Männer um Kapitän Herrmann gewollt die knappe Niederlage wettzumachen.

Trotz guter Vorbereitung auf den Gegner lief am Anfang der Partie nicht viel zusammen. Beide Seiten vergaben einige freie Bälle. Die Gäste fanden dann schneller in die Partie und führten nach 5 Minuten mit 0:3 ehe Heroldt per 7-Meter das erste Tor für die Hausherren erzielte. Man kam besser in das Spiel und schaffte es die zwar große aber recht behäbige Deckung der Gäste in Bewegung zu bringen. Nach 8 Minuten war es Höher, welcher Pari stellen konnte. In der Phase schaffte man es auch oftmals die Außen freizuspielen. Eine Abwehrumstellung brachte auch sichtlichen Erfolg und nach 20 Minuten führte man mit 2 Toren. Bedauerlicherweise merkte man schon zu Beginn der Partie, dass der Angriff heute nicht das Prunkstück sein sollte. Man schaffte einfach kein Tempo in die Partie zu bringen, außerdem scheiterte man allzu oft an dem starken Hüter der Gäste. Die Partie „fehlerte“ sich so bis zur Halbzeit und mit 10:11 ging man in die Kabine.

Mit neuer Motivation wollte man aus der Halbzeit starten. Jedoch wollte es einfach nicht klappen. Man ließ im Angriff den Ball nicht laufen und versuchte über den großen Mittelblock zum Erfolg zu langen. Nach 40 Minuten war es wieder Mattern, welcher durch eine starke Einzelleistung das 14:15 Anschlusstor erzielte. Danach erzielten jedoch die Gäste wieder 3 Tore. 48 Minuten gespielt und erst 14 Tore erzielt, schwere Kost. Einzig Riedel war es zu verdanken, dass man nicht höher in Rückstand geriet. Man fand trotz des zeitweisen hohen Altersunterschieds auch nicht zum Umkehrspiel. Die Gäste spielten es clever, mit viel Zeit, dem nötigen Glück an der richtigen Stelle. In der Phase „fühlten“ die Hausherren den ein oder anderen Pfiff nicht so und waren sichtlich unzufrieden. Als man schon nicht mehr daran glaubte, kam in den letzten Minuten nochmal Spannung auf. So war es beim Stand von 21:23 Roch, der sich kurz vorher selber eingewechselt hatte, der Elsner unsanft zu Fall brachte und die Ampelkarte erhielt. Den fälligen 7-Meter traf Treskin. Jedoch waren nur noch 20 Sekunden auf der Uhr, welche die Gäste auch in Unterzahl über die Zeit brachten und einen wichtigen Auswärtserfolg feierten.

Durch den zeitgleichen Sieg vom HSV Dresden schmolz der Vorsprung wieder auf 1 Punkt. Die nächsten 2 Spielen, wird man eindeutig in der Außenseiterrolle sein. Man wird auf Pirna und Niederau treffen. Aber nichts ist unmöglich und die Jungs werden kämpfen. Danke für euren Support

Schreiberling: D.B.S.

Bilder: C.H.

Von |2026-01-21T09:12:12+01:0019.01.26|Kategorien: 1. Männer|

MIB- Erst HUI dann Oh NEIN

Radeberger SV gegen RHV 35:27 (13:13)

Am letzten Hinrundenspieltag der Saison gastierten die MIB bei den Bierstädtern aus Radeberg. Den Aufschwung und die Erfolge der letzten Spiele sollten auch am letzten Spieltag 2025 mitgenommen werden.

Besonders wurde es gleich vor dem Spielbeginn, als ein Tanzauftritt junger Tänzerinnen zelebriert und mit einer Einlauflichtershow vollendet wurde. Zudem wurde an diesem Spieltag freier Eintritt ausgesprochen, was die Halle enorm füllte.
Für Stein und Röseler war es zudem eine Rückkehr an die Ursprungsstädte was die Motivation nochmal deutlich ankurbelte.

Mit den Anpfiff spürte man sofort, welche Intensität an die Tag gelegt wird. Beide Mannschaften begegnet sich auf Augenhöhe. Besonders Voigt ist in den ersten Minuten zu nennen, welcher Zahlreiche Wurfgelegenheiten der Hausherren entschärfte und in der 7. Spielminute bereits den zweiten Strafwurf vereitelt.
Immer wieder glich man aus, über die Stationen 4:4, 6:6 und 9:9 ging es mit straffen Schritt in Richtung Halbzeit.
Bis dahin hatten die MIB aber zahlreiche Gelegenheiten das Spiel zu ihren Gunsten zu gestalten. Viele freie Würfe, technische Fehler, überhastete Würfe auf das leere Tor, vereitelte Konter ..
So hätte es sicherlich mit +3 oder mehr in die Halbzeit gehen können, jedoch steht ein 13:13 auf der Halbzeittafel.
In der 29. Minute musste zudem Kapitän Herrmann das restliche Spiel von der Tribüne betrachten, da er nach einem ungestümen Foul die Rote Karte sah.

In der zweiten Halbzeit heißt es nun Attacke auf den zwei Punkte.
Um es vorweg zu nehmen, man fand nicht erneut in die Form aus Halbzeit eins zurück.
Innerhalb von nur wenigen Minuten verlor man den Anschluss, weil man im Angriff einfach zu inkonsequent handelte.
Mit der 42. Minute verlor man komplett den Faden und kassierte einen 5:0 Lauf gegen sich. Den zwischenzeitlichen 10 Tore Rückstand konnte man nun doch noch auf bis zu 6 Tore verkürzen, ehe man noch weitere, freie, Möglichkeiten vergibt das Spiel spannender zu gestalten.
Am Ende verlieren die MIB undankbar mit 35:27 – ein Spiel wie es nicht hätte laufen müssen. Mindestens 5 freie Würfe, 5 verworfen Strafwürfe und noch weitere Fehler führten dazu.

In dieser Partie zeigte sich das Gesicht der Radebeuler von der bisherigen Saison. Viele Lichtblicke, am Ende fehlt aber doch noch die abgezockte Art und Weise. Nun heißt es an sich zu Arbeiten und die kommenden 3 Wochen bis zum Auftakt in 2026 zu nutzen. Am 10.01.2026 wartet der Tabellennachbar HSV Dresden auf die MIB.

Für den RHV spielten: Voigt, Pusch, Riedel (alle TW): D.Elsner (1), C. Herrmann (1), F. Lehmann (6/4), C. Höher, M. Berger, D. Stein (6/2), T. Degenkolbe (1), F. Mattern (4), T. Röseler (5), S. Weiße (1), J. Gries, M. Trekking (2/1), T. Herold

Schreiberlin: T.R.

Bilder: C.H.

Von |2025-12-12T12:39:11+01:0012.12.25|Kategorien: 1. Männer, Spielberichte|

MIB-Derby time mit erschütterndem Ende

Derby time mit erschütterndem Ende

Radebeuler HV- HSV Weinböhla 28:26(15:15)
Es war knapp 7 Minuten vor Ende, beim Stand von 28:26, als Glenn Heyne unglücklich viel und sich so schwer verletzte, sodass der Notarzt kommen musste, welcher ihn ins Krankenhaus brachte. Das Spiel wurde daraufhin abgebrochen, wie es gewertet wird, ob es ein Nachholspiel gibt und so weiter wird sich in der kommenden Zeit klären. Das Wichtigste ist jedoch, dass es Glenn laut den Informationen des Schreiberlings, den Umständen entsprechend gut geht und er wieder auf die Beine kommt. Außerdem auch noch gute Besserung an den Gästespieler, welcher sich die Schulter ausgekugelt hat und Elsner, welcher auch noch das Krankenhaus an dem Abend aufsuchte. Allen gute Besserung.

Doch versuchen wir noch einen kleinen Bericht zusammenzubekommen. Es war Derby time und die Halle war gut gefüllt. Beide Vereine stehen in der unteren Tabellenhälfte und müssen punkten. Die Men in Black waren top motiviert und ging gleich mit 5:2 nach 8 Minuten in Führung. Erst durch eine Zeitstrafe von Weiße kam Weinböhla besser in die Partie, und konnte nach 12 Minuten ausgleichen. Radebeul tat sich zeitweise schwer gegen den stabilen 6:0 Abwehrriegel der Gäste. Doch der Ball lief gut durch die Reihen und so waren es Heroldt und Stein, welche gut freigespielt wurden. Man schaffte es wieder in der 25. Minute einen 3-Tore-Vorsprung sich zu erspielen. Doch durch einige Fehlpässe kam Weinböhla zu einfachen Toren und so stand es 30 Sekunden vorm Halbzeitpfiff 14:13. Trainer Jurgeleit nahm eine Auszeit. Mit einem Mann weniger sollte die Zeit heruntergespielt werden und möglichst nah am Pausenpfiff ein Tor erzielt werden. Doch es kam das Worst-Case-Szenario. Man schloss überhastet ab, Radebeul kassierte eine weitere Zeitstrafe und man ging mit 14:14 in die Halbzeit.
Den Schwung nahmen die Gäste mit in die zweite Spielhälfte und gingen schnell mit 14:16 in Führung. Hier war es immer wieder der starke Voß, welcher gut traf. Doch anstatt auseinander zu fallen, zeigte man wie schon gegen Pulsnitz die richtige Reaktion und kämpfte sich durch Treskin wieder zum 18:18 in der 38. Minute wieder heran.
Das Pendel schwenkte wieder zu den Hausherren um und man ging mit 23:20 in Führung. Danach war jedoch wieder Weinböhla an der Reihe und glich fast im Alleingang durch Heyne zum 24:24 aus. Doch Radebeul gab nicht klein bei und erzielte nochmal zwei eigene Treffer durch Heroldt und Mattern. Bis es zu der besagten 54. Spielminute kam und die Partie abgebrochen werden musste.

Für den RHV spielten: Voigt, Pusch(beide Tor), Elsner, Herrmann(4), Lehmann(2), Höher, Berger, Stein(3), Degenkolbe, Mattern(3), Weiße(2), Gries(1), Treskin(6), Heroldt(7/2), Reichert

 

Schreiberling: D.S.S.

Bilder: C.H.

Von |2025-12-02T21:23:20+01:0002.12.25|Kategorien: 1. Männer, Spielberichte|

MIB-Sprung auf Platz 10!

Radebeuler HV – HSV 1923 Pulsnitz 29:26(13:13)

Sprung auf Platz 10
die Erleichterung war in der Halle zu spüren, als die Men In Black gegen die Pfefferküchler aus Pulsnitz ihren zweiten Saisonsieg verbuchten und somit die Abstiegsränge erstmals seit dem zweiten Spieltag verließen. Doch fangen wir von vorne an.

Die Frauen machten es vor und gewannen auch ihre Partie gegen Pulsnitz, Glückwunsch dazu.
Die Männer um Coach Jurgeleit wollten den Aufwärtstrend der vergangenen Partien bestätigen, wo größtenteils mit den Konkurrenten mitgehalten werden konnte. Motiviert mit einer offensiven Deckung stand man den körperlich sehr robusten Gegnern aus Pulsnitz gegenüber. Nach einer Führung durch Lambrecht kamen die Hausherren langsam in Fahrt. Langsam ist hier das richtige Wort, die Partie zog sich in der ersten Hälfte Phasenweise sehr, weil keine der beiden Mannschaften in das Tempospiel kam. So stand es nach 11 Minuten lediglich 3:3. Die Anfangsphase war geprägt, durch viele Zeitstrafen, welche vor allem die Gäste kassierten, jedoch konnten die Radebeuler darauf kein Profit schlagen. Erst ab der 20. Minute war es Elsner, welcher 3 Tore in Folge und somit für die 12:9 Führung sorgte. Im Tor war es wieder einmal der starke Voigt, welcher über die komplette Partie stark hielt und somit völlig zu Recht Motm wurde. Wer jedoch dachte, die Führung würde für Sicherheit sorgen, sah sich getäuscht. Durch einige Ungenauigkeiten kamen die Gäste wieder Tor um Tor heran und hatten sogar mit dem Pausenpfiff die Chance die Partie komplett zu drehen. Doch sie vergaben und somit ging es mit 13:13 in die Halbzeit.
Die Pulsnitzer kamen eindeutig stärker aus der Kabine und konnten die Fehler der MiB zeitweise nutzen und kamen immer wieder über den starken Lambrecht in die 2. Welle.
Die Hausherren zeigten sich dort zu oft unsortiert und konnten diese nicht stoppen. Beim Stand von 18:21(40. Minute) nahm Trainer Jurgeleit seine Auszeit, welche ihre Wirkung nicht verfehlte. Innerhalb von 3 Minuten glich man durch den starken Treskin aus. Dies hatte wiederum eine Auszeit der Gäste zur Folge, welche jedoch nicht griff. Die Radebeuler spielten sich in einen Rausch und führten nach 51 Minuten 26:23.

Danach kamen nochmals zähe 10 Minuten, welche spannend, jedoch qualitativ nicht hochwertig waren. Den Radebeulern merkte man an, dass sie nun realistisch gewinnen konnten, aber auch Pulsnitz produzierte einen Fehler nach dem anderen. Durch viele Unterbrechungen und Unterhaltungen mit den Schiedsrichtern kam auch kein wirklicher Spielfluss zu Stande. So war es wiederum Elsner, welcher mit den letzten 3 Toren die Partie entschied. Nächste Woche geht es gegen den Tabellennachbarn aus Weinböhla, welche jedoch 4 Punkte vor den MiB stehen. Man sollte die positiven Aspekte mitnehmen und im Derby kann ja bekanntlich alles passieren. Also alle in die Halle!

Für den RHV spielten: Voigt, Pusch, Riedel(alle Th), Elsner(8/1), Herrmann(2), Lehmann, Höher, Berger, Stein, Degenkolbe, Mattern(4), Röseler(1), Weiße(2), Gries, Treskin(6/3), Heroldt(6)

Schreiberling: D.B.S

Bilder: C.H.

Von |2025-11-27T12:15:45+01:0023.11.25|Kategorien: 1. Männer|

MIB – Sieg als Brustlöser ?

Radebeuler HV – TSV 1862 Radeburg 40:18(17:13)

Sieg als Brustlöser?
Am vergangenen Samstag trafen die beiden Mannschaften aufeinander, welche letzte Saison noch den Meistertitel unter sich ausmachten. Doch neue Saison, neue Situation. Nach 6 Spielen rangierten die Mannschaften auf Platz 11. Und 12. In der Tabelle, wobei die Gäste ihre ersten zwei Zähler letzte Woche gegen die Stahlmänner aus Rietschen holten.
Für den Men In Black war die Aufgabe klar, endlich 2 Punkte einfahren und nach Punkten zu den Gästen aufschließen. Mit dabei auch Tom Heroldt, welcher um vorwegzunehmen, Spieler des Spiels wurde und an dem Tag seinen 17. Geburtstag feierte.

Auf der Seite der Radeburger musste man auf Sportfreund Eckart achten, welcher die Liga in den meisten Fällen dominiert.
Die Partie startete und beide Mannschaften benötigten kurze Zeit, um in das Spiel zu finden. So war es Stein, welcher in der 3. Spielminute den ersten Treffer erzielte. Die Hausherren spielten am Anfang mit viel Druck und so gab es etliche 7-Meter, welcher der oben genannte Heroldt verwandelte. Man erspielte sich gleich einen kleinen Vorsprung. Beim Stand von 9:6 erhielt Eckart aufgrund eines Gesichtstreffers schon die 2. Zeitstrafe. Die Radebeuler schafften es jedoch aufgrund mangelnder Torwurfqualität jedoch nicht, sich weiter abzusetzen und scheiterten oftmals an sich oder dem Hüter der Gäste. Eine Sekunde vor dem Halbzeitsignal traf man nochmals und erhöhte zum 17:13 zum Halbzeitstrand.

In der Halbzeit wurde besprochen, dass man keinen Meter nachgeben dürfte, damit die 2 Punkte in der Weinstadt?! bleiben.

Das erste Tor für des zweiten Spielabschnitts erzielten die Gäste durch Schütt. Doch mit zunehmender Spieldauer schwanden die Kräfte der Gäste und man setzte sich bis zur 40. Minute auf zehn Treffer (26:16) ab. Der in der zweiten Hälfte überragende Voigt zog den Gästen den Zahn und kassierte lediglich 5 Treffer im 2. Spielabschnitt. Wobei er noch 2 7-Meter parierte. Die Gastgeber liefen nun einige Konter und der Spielstand wurde eindeutig. Falls man doch in den Positionsangriff gedrängt wurde, waren Degenkolbe und Elsner zur Stelle. Das 40. Tor und damit den Abschluss der Partie erzielte Reichert. Die guten Schiedsrichter pfiffen beim Stand vom 40:18 die Partie ab.

Dass die Gegner einige verletzte und abwesende Spieler hatten, sollte jedem RHV Spieler bewusst sein. Die 2 Punkte kann man diese Woche in Rietschen vergolden. Es sollte jedoch jedem klar sein, dass dies eine ganz andere Partie werden wird in der schönen Halle in Rietschen. Auf jeden Fall empfiehlt der Schreiberling jedem mitgereisten Fan, sowie Spieler die Bockwurst, welche es in der Klause gibt. Die wohl beste Ostsachsens!
Ein großer Dank an die Fans, welche uns sensationell unterstützt haben.

Schreiberling: D.S.S.

Bild: C.H.

Von |2025-11-06T11:51:38+01:0005.11.25|Kategorien: 1. Männer|

MIB- 1.Hz Top 2.Hz Flop

ESV Dresden gegen Radebeuler HV 35:19 (16:11)
Nach der etwas längeren Herbstpause wollten die Radebeuler nun endlich richtig in der Liga ankommen und die ersten Punkte der Saison einfahren.
Dabei reiste man zum ESV Dresden in den berüchtigten Lokschuppen. Das man dort erst einmal bestehen muss, zeigten die letzten Jahre deutlich.
Das Spiel begann recht ordentlich und man konnte früh Akzente setzen. Besonders D. Elsner war die ersten Minuten sehr präsent und führte die Radebeuler zur 0:2 Führung.
Anschließend glich man sich aneinander an. Über die Stationen 4:4; 7:6 und 9:8 war das Spiel jederzeit offen. Man schafft allerdings den Turnaround nicht.
Die letzten Minuten der ersten Hälfte waren es dann ungenaue Abschlüsse und leichte Fehler die dazu führten, dann man mit 16:11 in die Halbzeit ging.
Ja, eine Aufgabe im Lokschuppen das Spiel zu drehen, aber nicht unmöglich wenn man an die Leistung anknüpft.
In Halbzeit Zwei präsentierten die Radebeuler nun nicht mehr das Gesicht aus Hälfte Eins, sondern knüpfte an die Leistungen der letzten Spiele an.
Zahlreiche individuelle Fehler führten zu schnellen Gegenstößen und eine miserable Abschlussquote zu dem immer größer werdenden Abstand.
Machen wir es kurz: Halbzeit 2 war zum vergessen, und den Tritt in den Hintern hat man sich damit selbst verdient.
Am Ende stand es 35:19, was keinesfalls der Leistung entspricht.
Aktuell habe die MIB einfach die berühmte „kacke am Schuh kleben“. Diese gilt es nun abzustreifen und dabei auf die kommenden Schritte zu achten. Den nächsten Schritt gilt es gegen Radeburg zu tätigen.
Samstag, 18 Uhr in der Lößnitzsporthalle – kommt vorbei und peitscht die MIB zum Sieg!
Für den RHV spielten: Voigt, Riedel; D. Elsner (8), Höher, Stein (1/1), Degenkolbe (3), Röseler (1), Weiße (2), Gries, Treskin (3), M. Elsner (1)

Von |2025-11-04T13:40:29+01:0003.11.25|Kategorien: 1. Männer|

M1- Derby? Aber es klemmt

SV Niederrau 1891 gegen Radebeuler HV 38:20 (17:8)

Bei wunderschönen herbstlichen Temperaturen verschlägt es die MIB zu den Mannen aus Niederrau.
In diesem Jahr nutzte der ein oder andere Zuschauer sicherlich auch das Wochenende für einen Besuch auf dem Weinfest. Somit gibt es nicht nur ein Elbderby im Handball, sondern auch um die Krone vom besseren Weinfest.
Wobei letzteres bereits im Vorfeld geklärt sein sollte.

Das Elbderby im Handball hingegen hat in den letzten Jahren immer Spannung erzeugt, wobei die MiB i.d.R. die Nase vorn hatten.
Nach dem desaströsen Saisonstart kann das Derby nun für Wiedergutmachung sorgen oder die Krise verschlimmern.
Mit einem recht ausgedünnten Kader startet die Begegnung recht ausgeglichen. Mit dem Stand von 2:2 erhielten die Radebeuler die erste von zehn Zeitstrafen in dieser Begegnung, welche die Niederrauer nutzen, um sich mit 5:2 abzusetzen.
Die Radebeuler verlieren an dieser Stelle auch den Anschluss, weil man vorn, mal wieder, nicht konsequent genug war und hinten einen Konter nach dem anderen kassiert. So steht man zur Halbzeit wieder einmal mit dem Rücken zur Wand.
In Halbzeit zwei das gleiche Bild, vorn leichtfertig die Bälle vertändelt und prompt folgt der Tempogegenstoß.
Weitere, zum Teil kuriose, Zeitstrafen verschärfen die Situation umso mehr.
Am Ende geht dieses Derby deutlich an die Niederrauer mit 38:20.
Dieser Begegnung war man von Anfang an nicht gewachsen und der Tag war gebracht.
In der kommenden Woche hat man nun die letzte Möglichkeit etwas versöhnlicher in die Herbstpause zu gehen. Der OHC Bernstadt gastiert, am Samstag 18 Uhr, in heimischer Halle. Vorbeikommen lohnt sich.

Für den RHV spielten: Voigt, Pusch, Riedel (alle TW); Herrmann, Höher, Berger (4), Degenkolbe (2), Mattern (3), Röseler (3), Behr, Weiße (2), Treskin (6/1)

Bilder: https://www.instagram.com/laura._photography_?igsh=ajdzZnpoZWJpdjBx

Von |2025-09-28T17:48:50+02:0024.09.25|Kategorien: 1. Männer|

M1- woran liegt es ?

Radebeuler HV gegen SG Pirna/Heidenau || 17:31 (8:16)

Am nunmehr dritten Spieltag der neuen Saison wollten die Männer des Radebeuler HV die ersten verpatzten Spiele vergessen machen und dies als Ausrutscher abstempeln.
Die Begegnung begann doch recht munter, als Degenkolbe die 1:0 Führung erzielen konnte und Mattern die Ruhe beim 7-Meter zur 2:1 Führung behielt.
Die Gäste aus Pirna zerbissen sich die Zähne an der gut gestellten Abwehr der Radebeuler, konnten aber immer wieder Tore erzielen, was bei den Hausherren nicht so war.
Die MIB scheiterten wieder und wieder am gut aufgelegten Torhüter der Gäste. Egal ob frei vorm Tor, aus dem Rückraum, oder auch vom 7-Meter Strich – die Bälle wollten einfach nicht im Netz landen. Da konnte die Abwehr noch so gut stehen, wenn im Angriff nichts zählbares rausspringt.
Am Ende von Halbzeit eins steht es dann verdientermaßen 8:16.
Mit der neuen Halbzeit wollte man zumindest zeigen, dass man nicht einfach aufgibt und sich zum Fraß vorwirft.
Doch wie in der ersten Hälfte ist im Angriff der Wurm drin. Selbst in der Überzahl konnte man an diesem Tag nichts gewinnen. Man machte Fehler und nimmt sich viel zu unvorbereitete Abschlüsse.
Das Spiel plätscherte dann vor sich hin und der Vorsatz aus der Halbzeit war vergessen.
Mit 17:31 endete schließlich die Begegnung und jeder wusste das es heute ein verdammt gebrauchter Tag war.
Der Saisonstart ist nun komplett verkorkst und ab jetzt darf man sich so etwas nicht mehr erlauben. Vielleicht hilft dieser Bauchklatscher den MIB sich auf die kommende Begegnung einzustimmen, wenn es zum Derby am Sonntag, 17 Uhr, nach Meißen geht.

Für den RHV spielten: Voigt, Pusch, Riedel (alle TW); Elsner (3), Herrmann (7), Höher, Berger, Stein (4/3), Degenkolbe (2), Mattern (1), Röseler, Behr, Treskin

Von |2025-09-28T17:48:50+02:0024.09.25|Kategorien: 1. Männer|
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