Pepe

Über David Scholz

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Spieltag im weißen Kleid

An diesem Wochenende ging es für unsere weibliche E-Jugend ins abgelegene Geising, um sich mit den Damen aus Weinböhla und Radeberg zu duellieren. Schon die aufregende Anreise durchs verschneite Oberland ließ auf weitere spannende, unvorhergesehene Momente hoffen.
Im ersten Spiel standen uns die Mädchen aus Radeburg gegenüber. Aus dem letzten Aufeinandertreffen, welches mit nur einem Tor in heimischer Kulisse zugunsten des RHV ausging, sah man einem ebenwürdigen Gegner auf dem Spielfeld in die Augen. Und schon ertönte der Anpfiff in der noch kalten in weiß gehüllten Handballhalle. Mit beherztem Zug zum gegnerischen Tor starteten die Radebeulerinnen mit dem ersten Torerfolg in diese Partie. Die folgenden Minuten waren ein sprichwörtlicher Schlagabtausch beider Mannschaften. Bei einem Gewusel auf beiden Seiten in Abwehr und auch Angriff konnte sich keine der beiden Mannschaften als dominierend in Szene setzen. Erst in der elften Minute konnte sich die Radeburger Vertretung mit zwei Toren (5:7) in Führung bringen. Etwas nervös und mit teils fehlender Übersicht unserer Radebeuler Junghandballerinnen konnte sich Radeburg mit einem 5:9 bis zur Halbzeit-Pause absetzen.
Nun allmählich aufgewärmt und mit mannschaftlichem Zusammenhalt, sollte die zweite Halbzeit anders verlaufen. Das Zusammenspiel der Mädels, die Zuordnung in der Abwehr, das ehrgeizige Zugreifen stimmten ab hier an im ganzen Team. Immer wieder konnte der Ball erobert werden und zu den entsprechenden Tormöglichkeiten nach vorne gebracht werden. Mit einer richtig schön anzusehenden mannschaftlichen Abwehrleistung und der nun aufmerksamer reagierenden Torfrau, schafften es die Radebeulerinnen das eigentlich Unmögliche in der zweiten Halbzeit.
Nicht ein einziges Gegentor wurde in der zweiten Halbzeit zugelassen!
Wenn da nicht auch noch die Torfrau aus Radeburg und viel zu oft auch der doch so verdammte Torrahmen einen Strich durch die verdiente Torbelohnung gemacht hätten. So konnte sich die Vertretung aus Radeburg mit einem Endstand von 8:9 Toren diesmal die Punkte mit nach Hause nehmen.
Fazit:
Mit Teamgeist zurückgefunden ins Spiel, zusammen gekämpft aber leider blieb der Torerfolg aus. Kein Gegentor in der gesamten zweiten Halbzeit zuzulassen war ein wahres Statement unserer Junghandballerinnen.

Im zweiten Spiel stand uns die Vertretung aus Weinböhla gegenüber. Mit der letzten doch so knappen Verabschiedung aus dem Heimspiel 12:11, gingen die Punkte an den unmittelbaren Nachbarverein nach Weinböhla. Mit diesem Ergebnis ließ auch die heutige Partie so einiges offen. Mit viel Zuversicht, einem positivem Mannschaftsgefüge, aber auch dem unmittelbarem Spiel zuvor und der erbrachten Leistung wollte man daran anknüpfen.
Gesagt, getan! Der Fokus lag auf den Leistungsträgerinnen aus Weinböhla. Körperlich um einiges unterlegen, stemmten sich unsere Handballmäuse wiedermal gegen die beiden Hauptakteure der Weinböhlaer Mannschaft. Nr. 10 und 11 hieß es irgendwie in den Griff zu bekommen, Zuspiele zu verhindern und Laufwege zuzustellen. Leider ohne Erfolg musste man zusehen, dass man selbst teils zu dritt an diesem Spieltag nicht in der Lage war, die beiden zu stoppen. Über die Stationen 0:3, 0:7 und zum Halbzeitpfiff 0:8 war das Ergebnis alles andere als vielversprechend. Die sonst hohe Motivation unserer Mädels war natürlich nun sprichwörtlich im Keller.
Die Pause wurde nun genutzt, um wieder positive Energie zu tanken und die Mannschaft wieder aufzurichten. Unsere Damen wollten sich nicht von dem bisherigen Ergebnis unterkriegen oder einschüchtern lassen. Als Mannschaft, mit der Besinnung auf unsere eigentlichen Stärken ging es mit breiter Schulter und gehobenem Haupt in die zweite Runde.
Doch es ging weiter wie gehabt. Unser Spiel wurde immer wieder unterbunden und es gelang nicht die gegnerische Torfrau herauszufordern. Und wieder waren es die beiden Weinböhleranerinnen, welche mit vier Toren in Folge ihre Serie fortsetzten. Bereits in der 20 Minute hieß es 0:11 gegen uns. Ab diesem Zeitpunkt kam dann wohl auch das Trainergespann aus Weinböhla zur Einsicht, dass das Spiel sehr einseitig verlief und gönnte seinen Leistungsträgerinnen die verdiente Auswechslung. Von nun an waren auch wieder Lücken da, der Ball konnte Richtung gegnerischem Tor mit schnellem Spiel gebracht werden und führte dann doch noch in der 22. Minute zum ersten Torerfolg unserer Radebeuler Damen. Nun machte es Klick in den Köpfen und das Handballfeuer loderte bei unseren Mädels wieder auf. Mit Teamgeist und gutem Zusammenspiel wurden weitere Torchancen herausgespielt und für die eigene Torbilanz genutzt. So schafften wir es die Radebeuler Junghandballerinnen mit viel Ehrgeiz noch auf 6 Tore zu kommen und nur noch zwei weitere Tore der Gegnerinnen zu zulassen. Mit einem Endstand von 6:13 konnte man nur noch zusehen, wie die zwei Punkte für den Sieg mit nach Weinböhla gingen.
Fazit für dieses Spiel!
Mit dem Motto „Einer für Alle, Alle für Einen!“ auch mit augenscheinlich unlösbaren Situationen muss man als Team umgehen können und zusammenhalten. Und so saß man nach den Spielen wieder zusammen am Mittagstisch und die gute Laune und Freude auf die nächsten gemeinsamen Spiele war wieder da.
Ein herzliches Dankeschön wieder an die zahlreich Mitgereisten, welche unsere Mädels an diesem Tag lautstark, motivierend unterstützt haben.

Für den RHV spielten:
Anjuli, Giulia, Mona, Alicia, Elli, Gerda, Flora, Franzi, Josie, Amelie, Amrie, Kiki
Auf der Bank: Chrissi und David (und Sydney hinterm Tor)

Von |2023-01-23T19:56:20+01:0023.01.23|Kategorien: wbl. Jugend E|

wJE – Spielbericht vom 26.11.22

Langsam spielen sich unsere E-Mädels richtig warm

Nach nun fast zwei Monaten Punktspielpause endlich wieder ein Spieltag, an dem sich unsere weibliche E-Jugend mit anderen Mannschaften der Liga messen durften. Mit Spannung und Vorfreude starteten die jungen Damen am Samstag schon 7:45 Uhr nach Radeburg, um das in den letzten Wochen hart Trainierte auch auf der Platte umzusetzen.
Im ersten Spiel standen uns die Gastgeber aus Radeburg gegenüber. Mit noch etwas Schlaf in den Augen wurde die Partie pünktlich um 9 Uhr angepfiffen. Bereits in den ersten Spielminuten zeigten uns die Radeburgerinnen, dass sie hier in ihrer Halle spielen und starteten mit den ersten 2 Toren in dieses Match. Immer wieder brachte uns die Nr.2 der Radeburgerinnen in ungünstige Positionen und nutzte dies selbst zum Ausbau des Torvorsprunges. Nachdem der Anfang des Spieles sprichwörtlich verschlafen wurde, hieß es jetzt umdenken und als geschlossene Mannschaft zu agieren. Mit viel Kampfgeist und schön herausgespielten Chancen konnte man sich doch noch mit Torerfolgen belohnen und den RHV im Spiel halten. Nach einem spektakulären, direkten Freiwurftor aus ca. 12 m Torentfernung nach Abpfiff der ersten Halbzeit zeigte unsere Mona, dass hier noch lange nicht Schluss ist. Mit einem Torverhältnis von 7:4 für Radeburg ging man in die Pause. Nun gab es endlich Luft zum Verschnaufen und Zeit sich neu zu justieren. Aufmerksamer und den Fehlern aus der ersten Halbzeit bewusst, wurde nun noch beherzter zugegriffen und um jeden Ball noch mehr gekämpft. Offensichtlich überrascht von dieser Spielwende mussten die vielleicht schon siegessicheren Radeburger Mädels einer ganz anderen Mannschaftsleistung entgegentreten. Mit mehr Übersicht, sicherem Ballbesitz, energischem Zug zum Tor und einer super Abwehrleistung jeder einzelnen Jungradebeulerin gelang es 5 Tore in Folge auf dem eigenen Konto zu verbuchen. Es wurde geschafft, das Spiel komplett zu drehen und mit 7:9 in Führung zu gehen. Mit dem Motto „Jetzt erst recht!“ wurde nochmal richtig Gas gegeben, alle zogen mit und wollten diesen Vorsprung bis zum Ende unbedingt verteidigen. Die Gegnerinnen gaben dennoch nicht auf und versuchten Vieles, um sich doch noch Punkte zu sichern. Mit einer starken Torwartleistung gelang es Amelie immer wieder die Torversuche der Radeburgerinnen zu vereiteln. Als Mannschaft und den Sieg vor Augen konnte dieser Vorsprung bis zum Schlusspfiff gehalten werden. Somit gingen in dieser Partie bei einem Endstand von 9:10 hochverdient die 2 Punkte nach Radebeul.
Für uns als Trainer ist schön zu sehen, dass sich Anjuli, Kiki, Gerda, Mona und Amrie durch die Arbeit des gesamten Teams in der Torschützenliste verewigen konnten.

Im zweiten Spiel des Tages standen unseren Mädels die Handballerinnen aus Weinböhla gegenüber. Zum Teil zwei Köpfe größer und einige mit zwei Jahren mehr Erfahrung in der E-Jugend. Doch von Ehrfurcht vor dem vermeintlich stärkerem Gegner keine Spur. Mit viel Elan wurde an die Leistung des vorangegangenen Spieles angeknüpft. Mit schon einem Sieg in der Tasche, stieg auch das Selbstvertrauen jeder Spielerin. Mit hohem Tempo, sicherem Spiel konnten vermehrt Lücken in die Abwehr der Weinböhlerinnen erspielt werden. Mit einer guten Übersicht der Mädels wurde Amrie, welche sich immer wieder Richtung 9 Meterkreis absetzen konnte, bedient und brachte mit 4 Toren in Folge die Radebeulerinnen mit 5:2 in Führung. Jetzt zogen auch die Gegnerinnen wieder ihr Tempo an und konnten sich Torchancen erarbeiten. Mit einem Halbzeitstand von 7:5 sah man zuversichtlich in die zweite Hälfte der Partie. Dennoch wussten alle, dass es nicht einfach wird und weiterhin bei solch einem Schlagabtausch spannend werden würde. Gerade unsere kleineren flinken Spielerinnen wie Anjuli, Giulia, Josie, Alicia und Elli haben den körperlich überlegenen Gegnerinnen immer wieder einen Strich durch die Rechnung machen können und gezeigt, dass Körpergröße beim Handball nicht immer ausschlaggebend ist. In der 26 Minute kam es dann zum Ausgleichstor der Weinböhlerinnen zum 10:10. Nun war der Ausgang des Spieles kurz vor Schluss wieder vollkommen offen. Es wurden nochmal alle taktischen Mittel ergriffen, Reserven wurden abgerufen und in geschlossener Leistung um jeden Ballbesitz sprichwörtlich gerungen. Ein 11:11 stand jetzt auf der Anzeigetafel. Mehr Spannung kann ein Spiel wohl kaum haben. Eltern, Zuschauer, Trainer und die Kids auf der Bank fieberten bei jeder einzelnen Aktion der Spielerinnen beider Mannschaften mit. Jedoch war trotz größter Anstrengung das Glück in dieser Partie auf der Seite der Vertretung aus Weinböhla, welche in der letzten Minute noch ein Tor zum 11:12 erzielen konnten und dieses auch bis zum Abpfiff verteidigten.
Dennoch ein richtig starker Spieltag unserer Radebeuler Junghandballerinnen. Auch unsere beiden Neuzugänge Flora und Franzi haben sich richtig gut in die Mannschaft eingefügt und für ihren ersten Einsatz an Punktspielen jede Menge Positives zur Mannschaftleistung beigetragen.
Fazit ist, dass ein Spiel immer 30 Minuten geht, egal ob mit 4 Toren hinten oder zwei Toren vorn. Über Sieg oder Niederlage können auch kleinste Momente entscheiden. Umso wichtiger ist es im ganzen Spielverlauf, um jeden einzelnen Ball zu kämpfen und seinen Mitspielern zu helfen. Denn genau dieser eine Ballgewinn kann das eine Tor zum Sieg bedeuten.
Wir sind stolz auf die gezeigte Leistung und nicht nur wir als Trainer können aus dem Spieltag vieles mitnehmen. Das Spielverständnis verbessert sich zunehmend. Abläufe und Laufwege werden erkannt und für Torchancen genutzt. Das Miteinander vor, während und nach dem Spiel zeigt, dass die Mannschaft zusammen wächst und wir noch viele spannende Momente vor uns haben werden.
Ein herzliches Dankeschön wieder an die zahlreich Mitgereisten, welche unsere Mädels auf dem Weg nach Radeburg und lautstark von der Tribüne aus unterstützt haben.

Für den RHV spielten: Alicia, Anjuli, Josie, Kiki, Elli, Giulia, Gerda, Mona, Amelie, Franzi, Flora, Amrie
Auf der Bank: Kathl und David

Maskottchen des Tages : Willi und Pepe

Von |2022-11-28T19:19:30+01:0028.11.22|Kategorien: wbl. Jugend E|
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