Radebeuler HV- HC Elbflorenz III. 22:23 (10:11)
Vermeidbare Niederlage
Nachdem man letzte Woche gegen den direkten Konkurrenten HSV Dresden gewonnen war, wollte man heute gegen eine weitere Dresdner Truppe nachlegen und die gute Form bestätigen. Die dritte Vertretung des HC Elbflorenz war zu Gast. Leider fehlten einige wichtige Säulen im Team, trotzdem waren die Männer um Kapitän Herrmann gewollt die knappe Niederlage wettzumachen.
Trotz guter Vorbereitung auf den Gegner lief am Anfang der Partie nicht viel zusammen. Beide Seiten vergaben einige freie Bälle. Die Gäste fanden dann schneller in die Partie und führten nach 5 Minuten mit 0:3 ehe Heroldt per 7-Meter das erste Tor für die Hausherren erzielte. Man kam besser in das Spiel und schaffte es die zwar große aber recht behäbige Deckung der Gäste in Bewegung zu bringen. Nach 8 Minuten war es Höher, welcher Pari stellen konnte. In der Phase schaffte man es auch oftmals die Außen freizuspielen. Eine Abwehrumstellung brachte auch sichtlichen Erfolg und nach 20 Minuten führte man mit 2 Toren. Bedauerlicherweise merkte man schon zu Beginn der Partie, dass der Angriff heute nicht das Prunkstück sein sollte. Man schaffte einfach kein Tempo in die Partie zu bringen, außerdem scheiterte man allzu oft an dem starken Hüter der Gäste. Die Partie „fehlerte“ sich so bis zur Halbzeit und mit 10:11 ging man in die Kabine.
Mit neuer Motivation wollte man aus der Halbzeit starten. Jedoch wollte es einfach nicht klappen. Man ließ im Angriff den Ball nicht laufen und versuchte über den großen Mittelblock zum Erfolg zu langen. Nach 40 Minuten war es wieder Mattern, welcher durch eine starke Einzelleistung das 14:15 Anschlusstor erzielte. Danach erzielten jedoch die Gäste wieder 3 Tore. 48 Minuten gespielt und erst 14 Tore erzielt, schwere Kost. Einzig Riedel war es zu verdanken, dass man nicht höher in Rückstand geriet. Man fand trotz des zeitweisen hohen Altersunterschieds auch nicht zum Umkehrspiel. Die Gäste spielten es clever, mit viel Zeit, dem nötigen Glück an der richtigen Stelle. In der Phase „fühlten“ die Hausherren den ein oder anderen Pfiff nicht so und waren sichtlich unzufrieden. Als man schon nicht mehr daran glaubte, kam in den letzten Minuten nochmal Spannung auf. So war es beim Stand von 21:23 Roch, der sich kurz vorher selber eingewechselt hatte, der Elsner unsanft zu Fall brachte und die Ampelkarte erhielt. Den fälligen 7-Meter traf Treskin. Jedoch waren nur noch 20 Sekunden auf der Uhr, welche die Gäste auch in Unterzahl über die Zeit brachten und einen wichtigen Auswärtserfolg feierten.
Durch den zeitgleichen Sieg vom HSV Dresden schmolz der Vorsprung wieder auf 1 Punkt. Die nächsten 2 Spielen, wird man eindeutig in der Außenseiterrolle sein. Man wird auf Pirna und Niederau treffen. Aber nichts ist unmöglich und die Jungs werden kämpfen. Danke für euren Support
Schreiberling: D.B.S.
Bilder: C.H.