Satz mit x …
SSV Heidenau: Radebeuler HV 32:11 (15:6)
Dass man bei dem bis dato noch ungeschlagenen Tabellenführer (24:0 Punkte) SSV Heidenau ein schweres Spiel erwarten durfte, war für (fast) alle klar. Dass man dann leider noch mit einer sehr dezimierten Mannschaft den Weg nach Heidenau nehmen musste, war umso ungünstiger. Erneut standen nur 9 Spielerinnen zur Verfügung, das Lazarett ist weiterhin sehr gut gefüllt.
Zum Spiel:
Heidenau legte wie fast immer eine starke Spielweise an den Tag, so dass es bereits in der 14. Minute 7:0 für die Gastgeberinnen steht. Das erste Tor für die Radebeuler Frauen konnte Jugendspielerin Amy eine Spielminute später erzielen, diese hatte sogar erneut die (schwere) Aufgabe auf der Spielmacherposition 60 Minuten das Spiel anzuleiten – was ihr gut gelang und frischen Wind auf der Position brachte.
Die Ansage von Daniel Kießling vor dem Spiel war, man solle einfach nicht so schön spielen, damit es den Frauen von Heidenau „auf den Keks geht“. Nun, das gelang den Radebeulerinnen teilweise ziemlich gut, so dass man Heidenau zur Pause bei „nur“ 15 Toren hielt, leider aber auch nur 6 eigene Tore erzielen konnte.
Das schnelle Umschaltspiel von Heidenau hatte sich im Vergleich zur letzten Saison noch einmal gesteigert, so dass man leider auch nach dem Seitenwechsel den Spielerinnen und dem Spielstand hinterher lief. Die Kräfte schwanden zunehmend, Wechseloptionen gab es aber kaum, also hieß es abermals Zähne zusammenbeißen und durchziehen. Im Angriff konnte man leider auch wenig Erfolge erzielen, was dann am Ende leider zu einer sehr hohen 32:11 Niederlage führte. Gekämpft wurde mit den 7 Feldspielerinnen und 2 Torhüterinnen trotz allem und eine relativ gute Stimmung nach dem Spiel hatte man allemal.
Kommenden Samstag heißt es nun endlich wieder Heimspiel. Am 31.01.26 16 Uhr werden die Köpfe nach oben genommen, mutig gespielt, um die knappe Auswärtsniederlage gegen die 2. Mannschaft des HV Chemnitz wieder gut zu machen.
Daher freuen sich die Frauen auf die Unterstützung der heimischen Fans in der Lößnitzhalle.
Für den RHV spielten: Thea Delling und Melina Gessert (beide Tor), Sina Schubert (1 Tor), Anna Benedix (4), Melanie Köhler, Leonie Wislicenus (2/1), Theresa Schlenkrich (3), Amy-Sue Jugel (1) und Panhans Carolin