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LIB- erneut deutlich unter Wert verkauft

Radebeuler HV vs. Görlitzer HC II – 20:39

Am vergangen Samstag war die zweite Vertretung des Görlitzer HC zu Gast in heimischer Halle. Bereits vor dem Anpfiff war klar, dass uns eine schwierige Partie erwartet, da Görlitz bekanntermaßen mit mehreren jungen Spielerinnen aus der Regionalliga die Begegnungen gestaltet.

Die Begegnung begann mit hohem Tempo, welchem die LIB bereits nach wenigen Minuten Tribut zollen mussten. Trotz verschiedener Deckungsvarianten lief man schnell einem zu hohen Rückstand hinterher, welcher den Mut und Zug zum Tor auch im Angriffsverhalten mehr und mehr verschwinden ließ. Auch aus einer (absolut unberechtigten) roten Karte für die Gegner noch in der ersten Halbzeit konnten wir keinen entscheidenden Vorteil ziehen. Dazu kamen drei vergebene Siebenmeter und mehrere technische Fehler, die den LIB zunehmend den Zahn zogen. Halbzeit eins war desolat, keine Frage. Dennoch wollte man sich nicht völlig aufgeben, also Mund abputzen und weiter machen.

Mit stabilisertem Abwehrverhalten und deutlich mehr Zug zum Tor gelang es phasenweise, die zweite Halbzeit isoliert betrachtet offener zu gestalten. Das man dem Gegner dennoch spielerisch, körperlich und konditionell deutlich unterlegen war, zeigte sich auch hier. Doch man konnte dich zumindest einigermaßen vernünftig aus der Partie verabschieden.

Zusammengefasst:

In der Abwehr zeigten sich phasenweise deutliche Probleme. Zwar stand die Defensive zeitweise gut und wir verteidigten kompakt, doch in entscheidenden Momenten entstanden zu große Lücken. Diese ermöglichten einfache Durchbrüche, und auch das Kreisspiel bekamen wir nicht durchgehend konsequent verteidigt. Hier fehlte es vor allem an klarer Kommunikation und Abstimmung. Ein weiterer Knackpunkt ist das Umschaltspiel. Nach Ballverlusten schalteten wir nicht schnell genug um und ermöglichten dem Gegner ihre Kontermöglichkeiten konsequent zu nutzen.

Von |2026-03-18T10:11:33+01:0006.03.26|Kategorien: 1. Frauen|

MIB- den Faden verloren

Radebeuler HV – ESV Dresden 30:39 (14:16)

Aufgrund der Spielabsage gegen Bernstadt war für die Men in Black die „Ferienpause“ gefühlt ewig. Nun wartete gestern der ESV aus Dresden, welcher Ambitionen auf das Podium in der Liga hat. Man war um Wiedergutmachung bemüht, da die Hinspielniederlage sehr hoch war.
Man startete motiviert in die Partie. Voigt kam überragend in die Partie und Treskin war es in der 3. Minute, welcher zum 3:0 Einnetzen konnte. Die Schiedsrichter versuchten auch die noch nicht vorhandene Härte mit 2-Minuten Strafen zu unterbinden und so gab nach noch nicht mal neun gespielten Minuten schon 4 Zeitstrafen. Den sich bietenden Platz nutzten die Gäste besser und kamen besser in die Partie und glichen in der 16. Minute zum 8:8 aus.
Die Hausherren schafften es nicht den Aufbau der Gäste zu unterbinden. So war es immer wieder Bölert, welcher die Partie wunderbar leitete.
Im Angriff ließ man den Ball zu wenig laufen und verzettelte sich zu oft im 1:1. Man schaffte dadurch keine Tiefe mehr zu erreichen. So ging die Lok mit plus 2 in die Halbzeit.
Man war sich bewusst, dass das Spiel noch nicht verloren sei und ging auf die Fehler ein.
Nach der Halbzeit waren es jedoch erstmal die Gäste, welche den besseren Start erwischten und gleich die ersten beiden Treffer erzielten. In dieser Phase wurde das Spiel härter und würde man die Linie vom Anfang zum Vergleich nehmen, hätten einige Zeitstrafen folgen müssen. Beim Stand vom 21:23 verpasste man es durch einen verworfenen 7-Meter den Anschluss herzustellen. Danach war es Setzer, welcher den drei Tore Vorsprung wiederherstellte. Fünf Minuten später kam man nochmal auf zwei Tore heran, schaffte jedoch nicht mehr den Anschluss. Die Linie für Zeitstrafen wieder angepasst und so versuchte man die Härte wieder herauszunehmen, was jedoch nur bedingt klappte. Die Radebeuler ließen sich auf den Nebenschauplatz ein und verloren ihre Linie. Im Angriff ging jeder seiner eigenen Idee nach und so war es oftmals Ozellis, welcher einfache Kontertore werfen konnte. Der Vorsprung wuchs bis auf 10 Tore an und das Spiel war verloren. Nach 60 Minuten stand ein völlig verdientes 30:39 auf der Anzeigetafel.
Nächste Woche geht es zum Abstiegskracher nach Radeburg, wo man auf eine wiedererstarkte Mannschaft trifft.

Schreiberling: D.B.S.

Bilder: C.H. und Fotograf Thomas

Von |2026-03-18T10:11:33+01:0003.03.26|Kategorien: 1. Männer|

SpecialLiga Spieltag

Specials in Black schwächeln weiter

Diesmal ist unser Punktspielturnier im eigenen Trainingsort der Elbsporthalle angesetzt. Das sollte unserem bisher erfolglosen Special Team die Sicherheit geben, hier mal richtig loszulegen. Im ersten Spiel legte Union Halle Neustadt mit einem Blitzstart nach Sekunden das erste Tor vor. Bis zum 2:2 in der vierten Minute ist die Partie ausgeglichen. Erfolglose Torwürfe wurden mit weiteren Gegentoren bestraft. Wir konnten zur 11. Minuten keinen Torerfolg verbuchen, während der Union Spieler Häberer 6 Tore in Folge einnetzte. Erst nach einer Auszeit fingen wir uns und erreichten den Halbzeitstand 5:11.
Union brachte nun auch die anderen Spieler auf die Platte. Aber die dürftige Ausbeute von 4 Toren und einem Gegentor brachte auch keine Wende, so das Dank unserer hohen Fehlerquote Union Halle verdient gewinnt.

Im Spiel gegen Glauchau ging es schon um die bessere Platzierung am Tabellenende. Die Gäste waren sich darüber bewusst und legten mit 0:3 vor. Wir begannen erst nach 5 Minuten mit dem Spielen und schon war das 3:3 auf der Anzeigetafel zu sehen. Waldemar Schrefer agierte im Angriff am sichersten und markierte sogar kurz vor dem Halbzeitpfiff die 6:4 Führung. Aber wir schaffen es nicht den Anschlusstreffer zu verhindern.
Nach dem Anpfiff zur 2. Halbzeit markiert Schrefer sogar das 7:5! Ein hoffnungsvoller Beginn. Bei den Glauchauern dominierte aber Familie Biebl. Vater Marcel, der Olympiasieger Athen 2011 und Sohn Niklas mischten unsere Deckung auf. Wir haben Fehlwurf auf Fehlwurf. Knapp 10 Minuten ohne Torerfolg. 25% der Fehlwürfe hätte locker zum Spielgewinn gereicht! So bleibt ein mageres 8:12. Schade. Ohne Vertrauen auf das Mannschaftsspiel und überhasteten Einzelaktionen laufen wir dem Erfolg hinterher.

Das Schiedsrichterteam Bodenstein/Westermann hat seine Aufgabe gut gemacht. Hier steht der inklusive Gedanke im Vordergrund. Thomas Bodenstein hat unseren Inklusionsschiedsrichter Michael Westermann richtig gut unterstützt. Aber er braucht auch diese Unterstützung um selbstsicherer zu werden! Danke an Sebastian Niesen und der Delitzscherin Nicole Zeidler für ihren Einsatz im Kampfgericht!

Das Casino Team um Katrin Schubert hat sich wunderbar um das leibliche Wohl aller Athleten und Zuschauer gekümmert. Auch euch gehört ein großes Lob für euren Einsatz.

Es spielten:
René Nitzsche, Maximilian Würgau (Tor)
Jakob und Moritz Alpermann, Waldemar Schrefer (11), Alexander Opitz (2), Jörg Hoffmann (2), Steve Krempler, Yvonne Streit, Roman Balthes (1), Paul Wicke, Mike Weinhold (1), Rebecca Lösche, Lisa Matthes, Patrick Galistel.

Von |2026-03-18T10:11:33+01:0002.03.26|Kategorien: Info SiB, SiB|

Frühlingserwachen in Beton

Während draußen endlich der Frühling erwachte und das Grau mit Schnee und Eis vertrieb, herrschte in der tristen Joynext-Arena eine Atmosphäre, die gegensätzlicher hätte kaum sein können. Ohne Tageslicht, dafür mit umso mehr Intensität, trafen die Mädchen des Radebeuler HV auf den USV TU Dresden.

Es entwickelte sich ein zerfahrenes Spiel, das weniger durch spielerischen Fluss als durch ständige Unterbrechungen geprägt war. Das Schiedsrichtergespann griff von Beginn an hart durch, was in einer Flut von Zwei-Minuten-Strafen mündete. Besonders bitter für den RHV: Schon früh im Spiel zückten die Unparteiischen die Rote Karte. Angesichts der knappen Personaldecke war dieser Platzverweis ein schwerer Schlag, den die Mannschaft erst einmal verdauen musste.

Zusätzlich erschwerten teils fragwürdige Entscheidungen der strengen Unparteiischen den Rhythmus. Doch wer glaubte, die Radebeulerinnen würden unter diesem Druck einbrechen, sah sich getäuscht. Mit einer bewundernswerten Moral stemmte sich das Team gegen alle Widerstände. Jede Spielerin ging für die andere an die Schmerzgrenze und darüber hinaus.

In der hitzigen Schlussphase bewiesen die RHV-Mädchen den längeren Atem. Trotz schwindender Kräfte wurde um jeden Zentimeter Hallenboden gekämpft. Am Ende belohnten sie sich für diesen leidenschaftlichen Kampfgeist mit einem hochverdienten Sieg, der nach Abpfiff in der grauen Halle für echtes Strahlen sorgte. Ein Erfolg, der nicht nur zwei Punkte bringt, sondern den enormen Teamgeist dieser Mannschaft unterstreicht

Von |2026-03-18T10:11:33+01:0002.03.26|Kategorien: wbl. Jugend C1|

1. Damen mit Pflichtsieg

OHC Bernstadt vs. Radebeuler HV I – 18:23

Langersehnte und wichtige 2. Punkte in Bernstadt

Am Samstag den 07.02. traten die Frauen des Radebeuler HV die lange Reise nach Bernstadt an- mit dem Ziel, die 2 Punkte mit nach Hause zunehmen. Auch in diesem Spiel waren unsere Frauen nur dünn besetzt, insbesondere auf den Rückraumpositionen fehlten die Wecheeloptionen. Und auch in diesem Spiel begann man mit die üblichen Startschwierigkeiten, die sich mehr oder weniger schon durch die ganze Saison ziehen. Durch schlechte Chancenverwertung und technische Fehler stand es dann in der 8 Minute 3:1 für die Gastgeber aus Bernstadt. Danach satbiliserte sich insbesondere das Abwehrverhalten deutlich und nach zwei kurz aufeinander folgenden Auszeiten auf beiden Seiten, in der der Trainer deutliche Worte fand,  minimierte man die technischen Fehler und die LIB gingen mit 8:10 in die Kabine.

Dieser Vorsprung sollte in der zweiten Halbzeit gehalten und ausgebaut werden. Im Angriff erarbeiteten sich die Radebeuler Damen gute Chancen, welche man auch konsequenter verwertete. Die Abwehr arbeitete weiterhin mit Biss und eine durchgehend stabile Torhüterleistung brachte zunehmend die nötige Sicherheit ins Spiel. Dies führte in der 40. Minute zu einem Zwischenstand von 10:17. Auch wenn die LIB im Anschluss phasenweise wieder etwas kopfloser agierten blieb der Kampfgeist hoch und man entschied das Spiel final für sich. Endstand 18:23. Damit hatte sich die lange Reise nach Bernstadt gelohnt und man nahm die Punkte zufrieden mit nach Hause.

In den nächsten spielfreien Wochen gilt es weiter an der stabilen Abwehrarbeit zu Pfeilen und die Angriffsarbeit zu verbessern. Großes Augenmerk wird dabei vor allem auf einer Stabilisierung der Leistung über die vollen 60 Minuten liegen.

Von |2026-03-18T10:11:33+01:0010.02.26|Kategorien: 1. Frauen|

1. Damen weiter im Abwärtstrend

Radebeuler HV unterliegt HV Chemnitz II trotz Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit

Wir mussten uns am Samstag dem HV Chemnitz II mit 22:27 (7:14) geschlagen geben. Nach einer schwierigen ersten Hälfte zeigten wir jedoch in der zweiten Halbzeit eine deutliche Leistungssteigerung und viel Kampfgeist.

Zu Beginn der Partie hielten wir gut mit und konnten die Anfangsphase ausgeglichen gestalten. Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit fehlte uns jedoch die nötige Konsequenz im Abschluss, dazu kamen einige technische Fehler. Chemnitz nutzte diese Phase konsequent aus und setzte sich Schritt für Schritt ab, sodass wir mit einem deutlichen Rückstand in die Pause gingen.

Nach dem Seitenwechsel präsentierten wir uns deutlich verbessert. Unsere Abwehr arbeitete aggressiver und wir kamen im Angriff mit mehr Tempo und Entschlossenheit zu besseren Lösungen. Dadurch konnten wir den Rückstand zwischenzeitlich verkürzen und dem Spiel wieder mehr Spannung geben. Besonders im Zusammenspiel und über den Rückraum zeigten wir mehr Sicherheit im Abschluss.

Trotz der kämpferischen Leistung reichte es am Ende nicht mehr, das Spiel zu drehen. Chemnitz blieb in den entscheidenden Momenten abgeklärt und brachte den Vorsprung über die Zeit.

Von |2026-03-18T10:11:33+01:0004.02.26|Kategorien: 1. Frauen|

MIB- Was den hier los ?

Radebeuler HV gegen SV Niederau 32:30 (20:15)

Noch bevor das EM Finale stattgefunden hatte, konnten die Zuschauer von Nah und Fern den Derby Klassiker der letzten Jahre in Radebeul bestaunen.
Auch wenn die deutliche Hinrundenniederlage anderes verspricht, zeigten besonders die Duelle beider Vereine in Radebeul ihren Höhepunkt.

Bereits Anfang der „Niederau-Woche“ wurde klar, wir werden dem Tabellenführer nicht einfach die Punkte schenken.
So gingen die Mannen des RHV auch in das Spiel – bissig, mit Kampfgeist und der entsprechenden Note Motivation.
Herold erzielte in der zweiten Minute die erste Führung, welche (Spoiler) auch bis zum Ende Bestand haben sollte.
Der gut aufgelegte Treskin sowie Mattern auf der anderen Seite schafften es im Angriffsspiel ein ums andere Mal den Abwehrriegel der Niederauer zu durchbrechen und auch den Ball im Tor unterzubekommen.

Unter Leitung von Abwehrchef Weiße ackerte jeder für jeden und so brachten die MIB die Gäste das ein ums andere Mal zur Verzweiflung. Kam dann doch mal ein Abschluss zustande, vernagelte unser Andreas Wolf der Verbandsliga Staffel Ost, Johann Voigt, den Kasten. Immer wieder nahm er freie Würfe weg und sorgte so für ein perfektes Abwehr-Torhüter Spiel.
Mit 20:15 verabschieden sich die Mannschaften in die Kabine.
WOW! Was eine verdammt Gute Halbzeit. So wie diese Halbzeit, war noch kein anderes Spiel vorher.
Die kurze Unterbrechung darf nun keinen Abbruch in das Spiel der Radebeuler bringen, viel zu Hart erkämpfte man sich diesen Halbzeitstand.

Mit neuer Energie stehen die MIB der zweiten Halbzeit entgegen und machen genau so weiter.
Hexer Voigt entschärft weiterhin wunderbar die Bälle und auch der Angriff zeigt sich von seiner Positiven Seite.
Besonders Treskin sei Hervorzuheben, welcher an diesem Tag über sich hinauswächst und Tor um Tor erzielte.
Immer wieder schafft man es den Puffer von 5 Toren aufrechtzuerhalten. Über die Stationen 25:20; 28:23; 30:25 kommen wir in der Crunchtime an. Nun spürt man die Emotionen des Derbys deutlich, auch auf dem Spielfeld wird es hitziger. Niederau drängt nun deutlich auf eine Kehrtwende.
Die MIB bleiben aber bis zur 55. Minute cool, ehe etwas das Nervenflattern einsetzt. Nun kommt Niederau Schritt für Schritt näher.
Am Ende vereitelt Voigt den Niederauer Strafwurf zum Schlusspunkt.
Derbysieger! Und das auch verdient.

Mit einer souveränen Mannschaftsleistung zeigen die jungen Wilden wie in Radebeul Handball gespielt werden kann und die Hinrunde nicht repräsentativ war.
Wir sammeln somit wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt – weiter geht’s!

Für den RHV spielten: Voigt und Pusch (beide TW); Elsner, Lehmann, Höher, Bräuer, Berger, Stein (2), Degenkolbe (3), Mattern (9), Röseler (4), Weiße, Treskin (11/2), Herold (3/2)

Von |2026-03-18T10:11:33+01:0004.02.26|Kategorien: 1. Männer|

„Girls in Black“ (D1) heißes Spiel, trotz eisiger Temperaturen

Letzten Sonntag hieß es bei eisigen Temperaturen den Weg nach Lommatzsch anzutreten. Mit der Vertretung vom SSV Lommatzsch stand uns ein sehr junges aber ehrgeiziges Team auch in der Rückrunde entgegen.

Mit ihrem guten Eins-Eins, vielen Einläuferinnen und einem gefährlichen Passspiel zur Kreisläuferin der Lommatzscherinnen, hieß es für unsere Radebeuler Damen von Anfang an in der Abwehr hellwach zu sein, um Lauf- und Passwege zu unterbinden.

Und so startete man in eine hoffentlich spannende Partie. Mit der angesprochenen Aufmerksamkeit konnten in der Abwehr zu Beginn einige Bälle erobert werden und mit schnellem Konterspiel ging es zielstrebig Richtung des Lommatzscher Kastens. Mit wohl noch etwas eingefrorenen Handgelenken gelang es jedoch mehrmals nicht sich mit Toren zu belohnen.

Erst in der vierten Spielminute zeigte Mona, wo das gegnerische Tor wirklich steht und unsere Mädels tauten allmählich auf. Jede unserer Spielerinnen war nun im Spiel angekommen. Energisch wurde in der Abwehr weiterhin um jeden Ball gekämpft und mögliche Torabschlüsse verhindert. Auch im Angriff hatte man sich nun einjustiert und mit schnellen Spiel, viel Bewegung und das Auge für die Nebenspielerin wurde sich mit Torerfolgen belohnt. Bis zur 12 Minute konnte so ein beachtlicher Vorsprung von 6 Toren (Stand 2:8) erkämpft werden.

Mit einem breiten, abwechslungsreichen Angriffsspiel gelang es bis zum Halbzeitpfiff, 7 der 9 mitgereisten Feld-Akteurinnen sich auf dem Spielprotokoll zu verewigen- ein deutlicher Beweis für ein sehr gutes Zusammenspiel und die Torgefährlichkeit all unserer Junghandballerinnen.

Der Halbzeitstand von 5:12 für die „Girls in Black“ war ein enormes Polster, aber wer Handball kennt, weiß, dass dies noch nichts zu bedeuten hat. So sammelte man in der Pause nochmal Kräfte, besprach Ideen und Spielzüge. Der Appel auf die weiterhin geschlossene Abwehrleistung und Unterstützung unserer Torfrau Amelie, standen im Vordergrund.

Aber die Junghandballerinnen des SSV wollten dies mit Sicherheit nicht auf sich sitzen lassen und setzten weiterhin energisch auf ihr schnelles Eins-Eins und die flinken Außenspielerinnen. So gestaltete sich die folgende Spielphase relativ ausgeglichen, jede Unaufmerksamkeit wurde durch beide Teams genutzt. Mit der eigenen Auszeit in Minute 32. und einem Spielstand von 10:19 dominierten zwar die „Girls in Black“ die Partie, jedoch galt es  auch die verbleibenden 8 Minuten noch schönen sicheren Handball zu spielen. Die Abwehr wurde auf ein 6:0 System (muss man ja mal testen) umgestellt, um die torgefährlichen Durchbrüche der Lommatzscher Mädels in den Griff zu bekommen. So schaffte es unsere Radebeuler Vertretung nur noch ein gegnerisches Tor zuzulassen und im Gegenzug selbst noch 5 eigene Tore auf der Habenseite zu erzielen.

Als krönenden Abschluss netzte direkt mit dem Abpfiff der Partie Giulia aus ca. 15 Metern- wohl für die SSV-Torfrau sehr überraschend- zum Endstand von 12:25, ein.

Ein Sieg und damit zwei sehr wichtige Punkte, um sich weiterhin an der Tabellenspitze zu behaupten, fanden ihren Weg nach Radebeul.

Fazit zum Spiel:

Als erstes ein Lob an die Gastgeberinnen, welche sich trotz des Rückstandes mit ihren sehr vielen jüngeren Akteurinnen nicht hängen ließen, sondern 40 Minuten lang gezeigt haben, dass da in Zukunft und der nächsten Saison noch mehr vom SSV zu erwarten ist.

Für uns als Trainer haben unsere Girls wieder gezeigt, dass sie ein Team sind und unter der Niederlage aus dem letzten Wochenende einen Strich gezogen haben.

Es galt, das eigene Spiel wieder auf die Platte zu bringen, sich nicht beirren zu lassen, geschlossen um jeden Ball zu kämpfen.  Den Rückhalt und die Unterstützung untereinander, das Vertrauen in die Nebenspielerin, mit viel Bewegung und Übersicht im Angriff haben sie wieder überzeugend schöne Tormöglichkeiten heraus gespielt und sich auch belohnen können. Vielen Dank wiederum an Enna, welche echt stark unsere personellen Ausfälle besonders in der Abwehr kompensiert hat.

Getreu unserem Schlachtruf „Wer gewinnt hier? WIR!“ haben wir an diesem Spieltag die Punkte auf der Habenseite platzieren können. Auch 8 von 9 Feldspielerinnen konnten sich an diesem Tag in der Torschützenliste mit mind. 2 Torerfolgen für immer verewigen. Dies hat wieder gezeigt, dass eine gewisse Breite und Variabilität im Spiel vorhanden ist, dass ein gewisses Selbstvertrauen jeder Spielerin herrscht, dass das spielerische Verständnis gestiegen ist und die Verantwortung jeder einzelnen für die Mannschaft im richtigen Augenblick immer mehr zunimmt.

 

Ein großes Dankeschön an alle Mitgereisten, welche unsere Mädels wieder mental, lautstark und musikalisch unterstützt haben.

Für den RHV spielten:

Amelie (Tor), Mona , Amrie , Elli , Kiki, Giulia, Enna, Anjuli, Lotta, Alicia,

Auf der Bank:  David, Kathl  (Maskottchen Sydney hinterm Tor)

Von |2026-03-18T10:11:33+01:0003.02.26|Kategorien: wbl. Jugend D1|
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