hier gehören alle Spielberichte der abgelaufenen Saisons hinein

Nachtrag zum Spiel gegen Pulsnitz

Bittere Niederlage trotz starker Defensive

Hängende Köpfe, ratlose Gesichter und völlige Stille – die einzige Aufmunterung nach dem Spiel war die Hackepeter-Torte. Doch was war zuvor passiert?

Ein Blick zurück: Der Kampf um den Auswärtssieg

Zwei Stunden zuvor war die Stimmung noch ganz anders: Hochmotiviert und voller Siegeswillen reiste das Team trotz der anhaltenden Personalprobleme im Rückraum zum Auswärtsspiel. Die Vorgaben waren klar, die Einstellung stimmte – und das zeigte sich direkt nach Anpfiff.

Die ersten drei Treffer gingen auf unser Konto, die Abwehr stand stabil, und mit einer herausragenden Leistung im Tor bewies Thea einmal mehr ihre Klasse. Mit einer beeindruckenden Quote von 55 % gehaltener Bälle hätte sie an diesem Tag sogar Bundesliga-Torhüterinnen in den Schatten gestellt.

Dass man Spiele in der Abwehr gewinnen kann, ist bekannt – doch leider kann man sie im Angriff auch verlieren. Genau das wurde uns erneut zum Verhängnis.

Halbzeit: Ein Duell auf Augenhöhe

Die Partie blieb durchgehend ausgeglichen, kein Team konnte sich entscheidend absetzen. So ging es mit einem 9:9 in die Halbzeitpause.

Die zweite Hälfte: Härte, Hektik und verpasste Chancen

Nach dem Wiederanpfiff nahm das Spiel an Intensität zu – teilweise auch zu viel. Einige überharte Aktionen blieben ungeahndet, was den Spielfluss zusätzlich erschwerte.

Gegen Ende fehlte uns die nötige Abgeklärtheit. Ein vergebener Siebenmeter und eine verpasste Großchance von außen besiegelten schließlich die 17:20-Niederlage.

Ein bitteres Ergebnis nach einer kämpferisch starken Leistung – doch auch aus diesem Spiel nehmen wir wertvolle Erkenntnisse mit. Nun heißt es: Kopf hoch, weitermachen und den Fokus auf die nächste Aufgabe richten!

Von |2025-07-29T11:54:26+02:0031.03.25|Kategorien: Archiv 1. Frauen|

1.Männer- gut gefülltes Lazarett

Dämpfer im Meisterschaftskampf

Die Voraussetzungen für den Endspurt könnten besser sein, ganze 5 Feldspieler standen den Men in Black nur noch zur Verfügung. Die Verletztenliste erhöhte sich weiter und weiter. Dennoch wollten die Mannen um Trainer M. Heuer#TR sich davon nicht beeinflussen lassen und um jeden Ball und jede Aktion kämpfen.

Das Spiel begann mit einem 2:0 gegen Radebeul und man spürte besonders im Angriff, das die Mannschaft ein wenig Zeit brauch. Hier hielt besonders der Spieler des Spiels T. Röseler#18 mit seinen ersten 3 Treffer die Fahne für die Radebeuler hoch und man behielt bis zur eigenen Auszeit in der 11. Min den Anschluss bei 6:5. Nach der Auszeit glich man die Partie aus, was die Gäste jedoch nicht so beeindruckte und sich ab der 19. Min wieder anfingen sich abzusetzen. Mit den Zwischenständen von 10:8 und 14:10 wuchs der Abstand bis zur Halbzeit weiter an und musste mit einem 15:12 in die Pause gehen. Das schmeckte natürlich niemanden und alle waren sich einig, das Spiel in der 2. HZ eine andere Richtung zu geben.

Der Start lief suboptimal, erste Aktion gleich 2. Min Strafe und im Anschluss den nächsten Gegentreffer. Doch jetzt begann die stärkste Phase der Gäste, binnen 5. Min glichen die Lößnitzstädter mit 17:17 in der 37. Min aus. Aber leider war dies nur eine Momentaufnahme und die Pfefferkuchenstädter nutzten die unnötigen Ballverluste des RHV um sich bis zur nächsten Gäste Auszeit mit 21:18 in Front zu gehen. Bis zur nächsten Auszeit in der 51. Min wurde der Spielverlauf nicht unbedingt besser. Weiterhin unnötige Ballverluste und Fehlentscheidungen im Angriffspiel brachten die Punkte bei dem Zwischenstand von 25:20 in weite Ferne. Im Schlussspurt konnte man nicht mehr viel gegen wirken. Die Kraft war am Ende und die Partie schlich über die Zwischenstände 28:22, 31:25 zum Endstand von 31:28 aus.

Tops des Spiels:
– Mannschaftliche Geschlossenheit
– Spieler des Spiels wurde T. Röseler#18

Flops des Spiels:
– zu viele unnötige Ballverluste
– zu oft die falsche Entscheidung getroffen
– Chancenverwertung

Fazit: Die vielen Ausfälle sind natürlich schwer zu verkraften, dennoch muss man die Einstellung der übrigen Spieler sehr loben, seit Wochen kämpfen sie mit aller Kraft gegen den derzeitigen Personalnotstand und verdienen dafür den Respekt des Staffteam und des Vereins. Die Meisterfrage ist zwar noch nicht entschieden, jedoch für uns in weiter Ferne und auch nicht mehr in unserer Hand. Dennoch egal, wie die letzten beiden Spiele laufen, wir sind mega Stolz auf das geleistete in dieser Saison. Die Mannschaft wird bis zum Schluss kämpfen und daran glauben, egal wie die Chancen stehen mögen.

Schreiberling: M.B.
Bilder: L.B.

Von |2025-07-29T11:55:40+02:0027.03.25|Kategorien: Archiv 1. Männer|

MDR hat uns enttäuscht

Ich bin tief enttäuscht!!!

Der Beitrag des MDR wurde kurzfristig rausgeschmissen und wird nur am Donnerstag in der Sendung MDR um 2 gebracht werden. In der ARD Mediathek sollte er ebenfalls abrufbar sein.

Diese Nachricht bekam ich auch erst per SMS nach der Sendung, die auch ich interessiert angesehen habe.

Erneut sind wir das fünfte Rad am Wagen…

Von |2025-08-07T12:56:45+02:0024.03.25|Kategorien: Archiv SIB|

2. Männer – Zurück auf der Erfolgsspur!

Spielbericht: SG Klotzsche vs Radebeuler HV II. 29:34 (19:20))

Zurück auf der Erfolgsspur!

Am vergangenen Samstag trat der Radebeuler HV II auswärts gegen die SG Klotzsche an. Im Vorfeld war klar, dass wir als Favoriten in dieses Duell gehen würden. Klotzsche stand als Schlusslicht der Liga noch ohne einen einzigen Punkt da. Dennoch wussten wir, dass wir die Partie nicht auf die leichte Schulter nehmen durften. Um in dieser entscheidenden Phase der Saison nichts dem Zufall zu überlassen, wurde der bislang erfolgreichste Trainer der Saison, Thomas Bodenstein (Punkteschnitt von 1,4 Punkte pro Spiel), kurzfristig reaktiviert und unterstützte unseren neuen Coach Mirko Elsner an der Seitenlinie. Sein Sohn Deniz Elsner wurde wieder als Spieler eingesetzt und gab seinen Platz im Trainerteam an Marcus Weig weiter. Dieses hochkarätige Trainerteam zeigt, wie wichtig uns ein Sieg in diesem Spiel war.

Von Beginn an zeigte sich, dass das Spiel deutlich komplizierter werden würde als erwartet. Die Gastgeber gingen mit viel Einsatz in die Partie und konnten sich in den ersten Minuten sogar eine kleine Führung erarbeiten. Immer wieder ließen wir uns in eins-gegen-eins-Situationen zu leicht ausspielen, was Klotzsche einfache Tore ermöglichte. Unsere Abwehr fand nur schwer Zugriff und so mussten wir bereits nach 10 Minuten feststellen, dass dieses Spiel kein Selbstläufer wird. Zu diesem Zeitpunkt lagen wir mit zwei Toren zurück (8:6).  In der Folge gelang es uns zwar nicht die Abwehr zu verbessern, aber wir konnten im Angriff noch eine Schippe nachlegen.

Dank der Treffsicherheit von Deniz Elsner, der insgesamt sechs seiner acht Siebenmeter verwandelte, blieben wir dennoch stets auf Augenhöhe. Doch anstatt uns abzusetzen, ließen wir zu viele Chancen ungenutzt und gingen nur mit einem knappen 20:19-Vorsprung in die Halbzeitpause. Die Ansprache in der Kabine war deutlich: Wir mussten konsequenter in den Zweikämpfen sein und endlich Stabilität in die Defensive bringen.

Der zweite Durchgang begann ähnlich nervös. Klotzsche witterte seine Chance und hielt das Spiel bis zur 50. Minute komplett offen. Besonders unsere verlorenen Eins-gegen-eins-Duelle in der Defensive machten uns das Leben schwer. Doch in der Schlussphase zeigten wir dann doch unsere Qualitäten. Marco Franke und Lucas Mittag erzielten in den letzten Minuten wichtige Treffer, während wir defensiv endlich etwas stabiler standen.

Letztendlich gelang es uns, mit einem 34:29-Sieg die zwei Punkte aus Klotzsche mitzunehmen. Dennoch blieb das Gefühl, dass wir es uns selbst viel schwerer gemacht haben, als es hätte sein müssen. Der Klassenunterschied war über weite Strecken nicht zu erkennen, und wir können von Glück reden, dass wir in den entscheidenden Momenten die richtigen Antworten gefunden haben.

Dieser Sieg war ein echter Arbeitssieg und zeigt, dass wir in den kommenden Spielen eine deutliche Leistungssteigerung brauchen, wenn wir unsere Ambitionen aufrechterhalten wollen. Die Rückkehr von Thomas Bodenstein hat sich als wertvolle Unterstützung für das Team und Coach Mirko Elsner erwiesen. Nun gilt es, aus diesem Spiel die richtigen Lehren zu ziehen und in den kommenden Partien wieder dominanter aufzutreten.

 

Positive Dinge

–              Ende der Niederlagenserie

–              Jeder hat gekämpft

–              Souveräne Schiedsrichter

–              Endlich mal wieder ein Siegerselfie

 

Negative Dinge

–              instabile Abwehr

–              zu viele Gegentore

–              Keine Kleiderhaken mehr in der Kabine

–              Diskussion ob eine 11er Kiste reicht…manche habe echt Fantasien

 

Schreiberling: Lukas Hußke

Von |2025-07-29T11:56:46+02:0024.03.25|Kategorien: Archiv 2. Männer|

MDR beim 4.Spieltag der SpecialLiga dabei

Zum 4. Spieltag in Meißen sind vier der fünf Mannschaften angetreten. SV Union Halle Neustadt-Golden Spirits haben spielfrei.

Außer den Radebeuler Specials in Black, die einen rabenschwarzen Tag erwischten, punkteten alle Teams an diesem Spieltag. Der MDR ist vor Ort um über unsere Liga zu berichten. Wir hoffen damit eine breite Öffentlichkeit zu erreichen.

 

Gesendet wir der Beitrag am Montag, 24. März 19:00 Uhr im Sachsenspiegel des MDR und soll am Donnerstag in der Sendung MDR um 2 wiederholt werden. In der ARD Mediathek ist er ebenfalls abrufbar.

Von |2025-08-07T12:56:45+02:0023.03.25|Kategorien: Archiv SIB|

Anschluss zur Tabellenspitze gewahrt

Am vergangenen Samstag trafen die Mädchen des RHV in einem spannenden Handballspiel auf die Mannschaft der HSG Weißeritztal. Beide Teams gingen mit viel Energie in das Spiel, doch die RHV-Mädchen wollten ihre weiße Weste bewahren und die erlernten Techniken aus dem Training erfolgreich auf das Spielfeld übertragen.

Zu Beginn der Partie war das Spiel noch relativ ausgeglichen. Die Mädchen der HSG Weißeritztal zeigten in den ersten zehn Minuten, dass sie nicht zu unterschätzen sind und hielten gut mit. Doch nach dieser Anfangsphase ließ die Widerstandskraft der HSG nach, und die RHV-Mädchen begannen, sich Tor um Tor abzusetzen.

In der Halbzeitansprache wurde besonders darauf hingewiesen, die Konzentration hochzuhalten und die Chancen ruhig und mit Bedacht auszuspielen. Nach der Pause wurde der Vorsprung kontinuierlich ausgebaut. So blieb Zeit einmal verschiedene Angriffsformationen auszuprobieren.

Jedoch endete das Spiel in den Köpfen unserer Mädchen bereits fünf Minuten vor dem Ende der Partie. Trotz der fünf Minuten, die eher zum Vergessen waren, wurde der deutliche Erfolg nicht gefährdet. Am Ende siegten die RHV-Mädchen mit einem klaren Vorsprung, ein souveräner Sieg und ein weiterer Schritt in Richtung einer erfolgreichen Saison.

Für den RHV spielten:

Fiona im Tor, Antonia, Emely, Emma, Johanna, Laura, Lucy, Mariella, Sofia

Von |2025-08-07T13:04:52+02:0023.03.25|Kategorien: Archiv wJC1|

Heimspieltag bei frühlingshaften Temperaturen

Am vergangenen Samstag luden die Mädchen der E-Jugend zum Heimspieltag in die Elbhalle ein. Wie schon in den letzten Spielen konnten sie nur mit Unterstützung aus der F-Jugend eine Mannschaft stellen. In zwei spannenden Handballbegegnungen traten unsere Mädchen gegen die Mädchen des SHV Oschatz von Medizin Bad Gottleuba an. Beide Spiele verliefen sehr unterschiedlich und boten den Zuschauerinnen und Zuschauern einiges an Spannung.

Im ersten Spiel gegen den SHV Oschatz präsentierten sich unsere Mädchen in beeindruckender Form. Sie nutzten ihre Torchancen konsequent und setzten die Gegnerinnen mit einem regelrechten Sturm auf das Tor gehörig unter Druck. Zwei Spielerinnen konnten sich dabei mit ihrem ersten Saisontor belohnen, was die Mannschaft zusätzlich motivierte. Die defensive Leistung war ebenso stark, sodass die Gegnerinnen kaum zu klaren Abschlüssen kamen. Insgesamt war es ein verdienter Sieg für den RHV.

Im zweiten Spiel gegen Bad Gottleuba lief es für die Mädchen des RHV nicht ganz so rund. Schon zu Beginn des Spiels war zu erkennen, dass die Konzentration fehlte. In der Defensive standen die Mädchen nicht eng genug an ihren Gegenspielerinnen, wodurch Bad Gottleuba immer wieder zu schnellen Toren kam. Der Torabschluss der RHV-Spielerinnen war hingegen zu ungenau, sodass viele Chancen ungenutzt blieben. Zur Halbzeit lagen die Mädchen mit nur einem Tor zurück, was die Möglichkeit auf eine Wende offenließ.

Die zweite Halbzeit begann jedoch sehr schwach. Obwohl die Mädchen sich noch einmal kämpferisch zurückmeldeten, reichte es am Ende nicht, den Rückstand zu überwinden. Mit einem Endstand von 8:11 mussten sich die Mädchen des RHV geschlagen geben.

Für den RHV spielten:

Anouk im Tor, Antonia, Lotta, Mona, Natalie, Samina, Greta und Selina

Von |2025-08-16T14:57:31+02:0023.03.25|Kategorien: Archiv wJE|

1.Männer- zuviele Ausfälle

Radebeuler HV gegen SC Riesa 22:25 (11:15)
Am Samstagabend empfangen die MIB den SC Riesa zum auserkorenen „Spitzenspiel“.
Tabellarisch gesehen kommt es an diesem Tag auf das Aufeinandertreffen von Platz 1
gegen Platz 2
Bereits im Hinspiel in Riesa war dies eine Partie auf Augenhöhe mit dem besseren Ende für
Riesa.

Im Vorfeld der Begegnung stand bereits fest, dass bei den Lößnitzstädter. F. Lehmann und
M. Weig ausfallen werden und somit zwei wichtige Anker fehlen. Trotzdem steht fest, dass es an diesem Tag auf eine geschlossene Mannschaftsleistung ankommen wird.
Die Riesaer fanden den besseren Weg in das Spiel und konnten sich mit 2:4 etwas Luft verschaffen. Danach folgte ein kurzer Schock, als A. Lange plötzlich die direkte Rote Karte erhalten hat.
Deniz Elsner schaute von Außen zu und konnte kurzerhand nachnominiert werden. Herzlichen Dank an der Stelle für deine kurzfristige Bereitschaft.
Nach dem enormen Verlust auf der rechten Außenbahn heißt es nun weiter alles zu geben, als Team.
Bis zur 15. Minute und dem Zwischenstand von 5:7 schien auch noch alles im Rahmen zu sein. Danach folgten 10 Minuten, die sicherlich das Spiel kosteten.
Einerseits verletzte sich T. Jurgeleit, welcher für den Rest der Partie nicht mehr zur Verfügung steht, zum anderen werden die Chancen nicht genutzt – weder 7-Meter noch freie Abschlüsse. So stand es auf einmal 6:13. Bis zum Ende der 1. Hälfte korrigierte man das Ergebnis noch ein wenig auf 11:15.
Den MIB ist klar: 4 Tore, dass ist eine machbare Aufgabe in der 2. Hälfte.
Mit Beginn von Halbzeit zwei merkte man den Kampf der Radebeuler und arbeitete sich Tor für Tor heran.
Auch in der Abwehr agierte man sehr gut in einer verkappten 4:2 und brachte bei den Riesaern die Variante des 7. Feldspielers hervor. Sehr oft wurde dies gut verteidigt und Schlussmann A. Riedel hält seinen Kasten das ein oder andere Mal sauber. Nach 48 gespielten Minuten stand dann der erkämpfte 19:19 Ausgleich auf der Anzeigetafel und man merkte Riesa haderte. Die Chance, um vorbeizugehen.
Doch nun funktionierte es im Angriff nicht mehr. Wieder wurden freie Möglichkeiten vergeben und falsche Entscheidungen in der wichtigen Phase getroffen.
So setzte sich Riesa auf 19:23 ab. Dies konnten die MIB, wenn auch unglücklich, nicht mehr aufholen. Am Ende verlieren die Radebeuler zu Hause 22:25.
Am Ende versagten den MiB die Nerven und mit einer unterdurchschnittlichen Angriffsleistung konnten die Punkte nicht zu Hause behalten werden. Nun konzentrieren sich die Radebeuler auf die drei letzten ausstehenden Partien. Zunächst gastiert man am kommenden Sonntag 16 Uhr in Pulsnitz.
Gemeinsam durch den Saisonendspurt!
Für den RHV spielten: J. Voigt, F. Pusch, A. Riedel (alle TW); M. Elsner (4), C. Herrmann (3),
S. Weiße (2), M. Berger (1), D. Elsner, F. Mattern (2), T. Röseler (6/2), T. Jurgeleit (3/3), A Lange (1), A. Schütz

Schreiberling: T.R.
Bilder: S.B. und L.B.

Von |2025-07-29T11:55:40+02:0023.03.25|Kategorien: Archiv 1. Männer|

Supercup – Rückrunde RHV F3

Sonntag 16.03.25 zur Mittagszeit reisten die Radebeuler Minis in Black nach Meißen um die Rückrunde des Supercups der jüngeren F-Jugend zu absolvieren.

Fröhlich und voll motiviert konnten wir mit der kompletten Kapelle antreten – 4 Spiele, das bedeutet viel Konzentration, viel Pause und ein langer Nachmittag 😉

 

Im ersten Spiel standen uns die Mädels und Junges aus Meißen gegenüber. Das Hinspiel konnte knapp mit einem Tor gewonnen werden, es war also alles drin.

Wir starteten konzentriert, an den Gegner orientiert und mit gutem Zug nach vorn Richtung Tor. Das Linienwirrwarr kostete uns einige Bälle und auch die Aufregung „erstes Spiel nach langer Pause“ zeigte sich im Gesamtpaket. Dennoch konnte die erste Halbzeit mit einem kleinen Polster 5:2 für  unsere MIB beendet werden.

Nach der Personalumstellung fiel uns die Orientierung zum Gegner etwas schwerer, was die Meißner ausnutzten. Sie verkürzten Tor um Tor und man spürte die Anspannung und auch den Druck auf unsere Jüngsten, doch gewinnen zu wollen. Leider „gönnten“ wir uns einige Fehlwürfe, sodass wir nicht mehr in Führung gehen konnten, unser Torhüter Julius aber einige Paraden zeigte und das Spiel mit einem verdienten Unentschieden 7:7 abgepfiffen wurde.

 

Nun hieß es 1. Pause – eine Stunde warten…

 

Im zweiten Spiel stand uns die grüne Wand aus Niederau gegenüber. Wir wussten, gewinnen ist hier nahezu unmöglich, also Deckung so gut es geht, Finger an den Ball bekommen und unser Tor beschützen – Ziel, so wenig wie möglich Gegentreffer zulassen und mindestens 1 eigenes Tor erzielen. Für alle die Niederau nicht kennen, das sind realistische Ziele 😉

Und dann ging´s los: Anpfiff, Torpfiff, 0:1 nach 6 Sekunden, das war eine Ansage seitens Niederau.

Aber unsere Minis hielten sich tapfer, konnten die Worte der Trainer umsetzen und kämpften um jeden Ball. Es war sehr schwer, sich den Weg nach vorn zu bahnen, denn die Nierderauer sind nicht nur wurfgewaltig, sondern auch sehr effektiv in der Deckungsarbeit.

Mit einem Halbzeitstand von 0:9 wechselten wir imaginär die Seiten und tauschten unser Personal.

Unsere Abwehr zeigte sich weiter engagiert, unser Angriff nahm häufig Umwege und verlor sich im Grünen. Dennoch, das erklärte Ziel konnte erreicht werden, Jonas konnte 2 Treffer als Zeichen unserer Gegenwehr erzielen. Hut ab, vor den Minis, die sich hier nicht aufgaben.

Beim Endstand von 2:16 wurde die Partie beendet.

 

Pause Nr.2 – wieder eine Stunde irgendwie warten…

 

Im dritten Spiel des Tages trafen unsere MiB (heute rot) gegen die Auswahl aus Weinböhla.

Wir hatten bereits Gelegenheit den Gegner zu studieren und wussten, das wird eine schwere Aufgabe. Noch einmal auf die wichtige Abwehrarbeit hingewiesen, die Wege nach vorn und vor allem den freien Raum zu nutzen, wurde die Partie angepfiffen.

Wir wurden wieder etwas überrannt, konnten uns in der Abwehr auch relativ gut orientieren, hatten aber einen Spieler aus Weinböhla gar nicht im Griff. Der war ziemlich häufig am Ball und ließ sich diesen nicht so leicht abnehmen und spielte für Weinböhla eine gute Führung heraus. Im Gegenzug gelangen uns einige Abschlüsse, allerdings „über den Wolken“ oder eben genau dahin, wo der Torwart schon stand. Halbzeitstand 1:6.

Wir tauschten wieder, schworen auf die Abwehr und den Mut nach vorn. Unsere MiB belohnten sich Tor um Tor für gerade Wege, das Freilaufen und ein sehr gutes Zusammenspiel. Der Abstand schmolz und beim Zwischenstand von 8:11 war auch ein Drehen der Partie möglich. Leider wurde seitens Weinböhla noch einmal gewechselt und der sichere Schütze der ersten Halbzeit stand wieder auf der Platte, war ebenso schwer zu bezwingen und ließ auch unserem Torhüter keine Chance. Sodass die Partie doch deutlich 9:15 für Weinböhla beendet wurde.

Zu erwähnen ist hier wieder, dass unsere Minis die Abwehr dennoch sehr gut organisierten, sich gut orientierten und vor allem wieder nicht aufgaben und mit viel Ehrgeiz gekämpft haben.

 

Und nun wieder Pause – Pause Nr.3 – wieder eine Stunde „gäähn“

 

Spiel Nummer 4, die beste Kaffeezeit schon längst vorbei, ein bisschen rumgetobt, Rad geschlagen und Fußball gespielt. Jetzt nochmal Konzentration, das könnte schwer werden.

Großenhain in erfrischendem gelb, war motiviert und hatte sich im Laufe des Tages deutlich in der Leistung gesteigert – später gekommen, kürzere Pausen.

 

Nichts desto trotz wollten wir ja eigentlich noch einen Sieg mit nach Hause nehmen und dass zeigten unsere Minis gleich zu Beginn. Sie starteten mutig und Emilia zeigte ihren Kollegen gleich zu Beginn wo der Ball hin soll. Die Abwehrarbeit zeigte sich anfangs sehr konzentriert – lobend zu erwähnen, dass Konstantin wie eine Klette an seinem Gegner hing und dieser keinen Ball bekam.

Die Partie sehr ausgeglichen, umkämpft, sowohl nach vorn als auch nach hinten, von beiden Seiten.

Unsere Ein-Torführung von 3:2 mussten wir allerdings bis zur Pause einem 4:5 hergeben. Aber alles noch drin.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit aber ein kleiner Einbruch, Großenhain konnte 2 Tore in Folge erzielen und diesen Vorsprung lange halten. Auf Radebeuler Seite machte sich der lange Nachmittag nun spürbar an der Konzentration zu schaffen, einige Fehlwürfe und löchriger werdende Abwehr und die Zeit rann dann doch zu schnell von der Uhr. Und auch wenn Julius erneut eine sehr gute Figur im Tor machte, kamen unsere Minis an Großenhain nicht mehr heran und die Partie und der Nachmittag wurden mit einem Endstand von 8:10 beendet.

 

Fazit für den Tag – rein spielerisch:

  • Jeder Spieler hat sich sehr gut eingebracht
    • Schön zu sehen, dass das Spiel im Team 1a funktioniert, ein Auge für den jeweils anderen da ist und nicht nur Einzelgänge das Spiel beherrschen
  • Der Kampfgeist war trotz der langen Pausen stetig (sau)stark

Unsere Minis in Black: Carlotta, Clara, Emilia, Konstantin, Quentin, Jonas, Mark und Julius

cz

Von |2025-07-29T12:03:25+02:0018.03.25|Kategorien: Archiv gJF|
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