hier gehören alle Spielberichte der abgelaufenen Saisons hinein

„Girls in Black“ (w.J.D.) holen Titel und zweimal Gold nach Radebeul

Nach dem grandiosen Sieg unserer Girls am letzten Spieltag unter heimischer Kulisse, sicherten sie sich souverän mit einem Punktestand von 22:2 und 107 Plustoren, den Staffelsieg. Mit nur einer Niederlage in der gesamten Saison war der Einzug ins Final Four gesichert und für den Staffelsieg eine goldene Medaille in der Tasche.

Doch die „Girls in Black“ hatten eine weitere Mission. Mit dem Einzug ins Final Four aus beiden Staffeln, wollten sie mehr. Nachdem das Erdbeereis bereits gewonnen war, galt es heute noch das Sahnehäubchen aufzusetzen.

Das Final Four lief so ab: 2x 15 Minuten Spielzeit. Also nicht viel Zeit um nachlässig zu werden oder gar den Start zu verpassen. Ein Sieg bedeutete den Einzug ins Finale und bei einem Unentschieden hieß es sofort ins 7 Meter werfen. Das sollte aus Trainersicht schon vor dem Spiel auf jeden Fall vermieden werden. So etwas ist immer nicht gerade schön, um ein Spiel zu entscheiden. (Es ist immer eine Spielerin die Unglückliche, an der so etwas festgemacht wird)

Im ersten Spieltermin standen uns die Junghandballerinnen des SG Klotzsche gegenüber. Wohl wissentlich dieses Spiel gewinnen zu müssen, um ins Finale zu rutschen, gaben beide Teams so richtig Gas. Keine der Mannschaften konnte so, ein richtiges Zeichen setzen. Hin und her, und ein Spiel auf Augenhöhe wurde den Zuschauern präsentiert. Zu viele vergebene Möglichkeiten machten es unseren Girls immer wieder schwer.

Mit einem Halbzeitstand von 10:10 war das Spiel weiterhin offen. Viele schöne Aktionen auf beiden Seiten steigerten weiterhin die Spannung in der Halle. Über die Stationen 12:12 und 14:12 für Klotzsche, schien das Spiel eine ungünstige Wendung für unsere Radebeuler Mädels zu nehmen. Beiden Teams war es schließlich immer noch klar, worum es geht.

Einzug ins Finale!

Es wurde sich nichts geschenkt, jeder noch so kleine technischer Fehler wurde genutzt. In Minute 29:28 stand es 16:16, die Klotzscherinnen kamen in Ballbesitz und nutzen diesen, um in Minute 29:52 auf ein 17:16 nochmal einzunetzen, um den Sieg für sich zu behaupten.

Aussichtslos schien nun die Situation für unsere Handballmädels des RHV in 8 Sekunden noch den Ausgleich zu schaffen. Was dann geschah, unglaublich, nicht wahr und überirdisch. Unsere Mona, wohl mit etwas Verzweiflung über das aktuelle Spielergebnis und dem Bewusstsein hier nochmal Verantwortung zu übernehmen, schleuderte den Ball nach dem Anpfiff über das halbe Feld ins rechte obere Eck der Klotzschaer Torfrau, welche wohl mit solch einem Ding und einem vermeidlich schon sicheren Sieg nicht mehr gerechnet hat.

Spielstand und Endstand 17:17 und so ging es sofort ins 7 Meter-Werfen, was im Vorfeld auf jeden Fall vermieden werden sollte. Nach diesem Spielverlauf war unsere Freude darüber nun aber sehr groß. Da wir den letzten Treffer erzielt haben, lag der psychologische Vorteil nun auf unserer Seite…

Drei Spielerinnen sollten sich nun mit den gegnerischen Torfrauen messen.

Sehr aufgeregt haben Flora, Kiki und Mona für die Mannschaft diese Aufgabe selbstbewusst übernommen. Doch nun ging es weiter: „überirdisch oder unterirdisch“ oder „zu  viel Respekt vor den stark haltenden Torfrauen?“…man kann es nicht wirklich sagen. Die Nerven lagen blank, alle Vertretungen beider Mannschaften konnten im ersten Durchgang nicht einmal den Ball im Tor versenken. So wurde ein weiterer Durchgang gestartet.

Amelie im Radedeuler Tor gelang es, die sonst so sicher werfende Klotzscherin aus dem Konzept zu bringen, den Torversuch zu vereiteln und den RHV in eine finale Situation zu bringen. Und hier kam wieder Mona ins Spiel. Mit viel Herz und Verantwortung der Mannschaft gegenüber, gelang es ihr den Ball diesmal im Tor zu versenken.

Abpfiff! Sieg! Finale! 17:18 nach 7 Meter-Werfen.

Nach diesem spektakulären Sieg und der Einzug ins Finale hatte man die Möglichkeit sich die gegnerischen Mannschaften fürs Finale nochmal unter die Lupe zu nehmen. Der USV (Sieger der 2.Staffel) hat sich gegen HC Großenhain durchsetzen können. Gegen den HC Großenhain haben unser Girls in Black leider als einziges 2 Punkte in dieser Saison abgeben müssen.

Im Finale der Meisterschaft standen uns damit die Mädels des USV als große Herausforderung gegenüber. USV hat ebenfalls nur ein Spiel in dieser Saison abgeben müssen.

Von der Seite her, Respekt und Anerkennung auch an die Vertretung des USV.

Wie noch einmal vor dem Finale in der Kabine den Radebeuler Akteurinnen ans Herz gelegt, sollte unbedingt ein Unentschieden vermieden werden. Die Nerven und Anspannung sind für alle Beteiligten unerträglich. Das eigene Spiel sollte mit viel Herz, Freude, Teamgeist und dem bereits geschafften, gestaltet werden. Das angesprochene Sahnehäubchen hatten sich die Mädels ja bereits erkämpft und nun sollte auch noch die geliebte Kirsche oben drauf gesetzt werden.

Finale! Auch hier zwei ebenwürdige Mannschaften. Aus einem Freundschaftsspiel und dem Spielbetrieb gegen unsere zweite Radebeuler Vertretung, wusste man über die Stärken des USV bereits einiges.

Und wieder begann die Partie mit einem wahren Schlagabtausch. Beide Mannschaften gönnten sich keine Fehler und keiner konnte sich wirklich dominant auf dem Spielfeld präsentieren. Bis zum Halbzeitstand 5:8 konnten unsere Girls in Black nur einem geringen Rückstand hinterher rennen. Kurz durchgeschnauft, zurück ins eigene Spiel gefunden, gaben alle Mädels nochmal ihr Bestes. So gelang es in der 22. Minute mit einem 9:8, also vier Tore in Folge, das erste Mal in Führung zu gehen. Und dann wieder der Schlagabtausch auf Augenhöhe. Spannung pur. Auch die eigens genommene Auszeit (Stand 11:11 in min.29:17) kurz vor Ende der Partie und den angesprochenen Möglichkeiten wurden leider von den USV-Mädels unterbunden.

Endstand 11:11, also diesem spannenden Finale entsprechend. Wahnsinn!

So ging es wieder ins 7 Meter-Werfen und die Anspannung in der gesamten Halle war echt unerträglich. Und wiederum lagen die Nerven bei den Schützeninnen blank.

USV beginnt ohne Erfolg. RHV (Kiki) netzt ein. USV vergibt die Chance. RHV (Flora) unglücklich vergeben. Der RHV immer noch eins vorn. USV ist dran und trifft. Nun letzte Möglichkeit, um Weiteres zu vermeiden. Mona behält die Nerven, übernimmt die Verantwortung und netzt final ein.

13:12 und Sieg für Radebeul.  !!! MEISTER IN DER REGIONSOBERLIGA 2025/2026!!!

Was ab da in der Halle und innerhalb unserer Mannschaft abging, kann man eigentlich nicht wirklich beschreiben. Das Erste war Freude über diesen Sieg, die Mädels lagen sich in den Armen, dann folgte der Plumps im Kopfe des Trainerteams, Erleichterung und Stolz. Stolze Eltern, die ihre Kidis mit der goldleuchtenden Medaille sehen.

Ob nun Spielzeit hin oder her, jede Spielerin ist ein wichtiger Bestandteil des Teams, ob beim Training, beim gemeinschaftlichen Erwärmen, in der Kabine, auf der Bank mit lautstarker Unterstützung und als Motivation für die Mannschaft.

Wir haben zusammen in dieser Saison etwas Außergewöhnliches geschafft!

Getreu unserem Schlachtruf „Wer gewinnt hier? WIR!“ haben die Mädels gezeigt etwas aus der vergangenen, doch schweren Saison als jüngerer Jahrgang mitgenommen zu haben. Teamgeist, Erfahrung, Selbstbewusstsein, den Blick für die Mitspielerin und die Unterstützung jeder Einzelnen in jeder Spielminute.

Nicht zu vergessen ist Marcel, Krissi und Sarah, welche unsere Girls in Black und uns als Trainerteam in der gesamten Saison enorm unterstützt haben.

Ein großes Dankeschön an alle Mitgereisten, welche unsere Mädels wieder mental, lautstark und musikalisch unterstützt haben.

 

Für den RHV spielten: UND SIND MEISTER IN DER REGIONSOBERLIGA GEWORDEN

Amelie (Tor), Anouk (Tor), Mona , Amrie , Luisa, Elli , Kiki, Flora, Giulia, Anjuli, Lotta, Alicia, Enna

Auf der Bank:  Marcel, Kathl,  David (Maskottchen Sydney hinterm Tor)

Von |2026-08-02T00:43:19+02:0020.04.26|Kategorien: Archiv wJD1|

Letzter Akt

Diesmal ein Bericht unseres Live Ticker Redakteurs der gemeinsamen Jahre, Tommy:

Regionsoberliga Final Four

Halbfinals :RHV gegen SFV Oschatz und MSV 2. gegen SS

Kleines Finale

Radebeuler HV vs. MSV Dresden II

Bronze geht an die RHV Mädels.
Finale

Es geht Silber 🥈 an Team Heidenau und Gold 🥇 an Oschatz.

🤾🏼‍♀️ Für den RHV auf der Platte
Fiona (Tor), Emely, Luise, Kiki, Franzi, Antonia, Amrie, Johanna, Lea und Laura

Für den RHV in der Coaching Zone
Nadine und Heiko

DANKE FÜR DIE GROSSARTIGE SAISON an alle Beteiligten. Es war mir ein Fest. Ein würdiger Abschluss für eine Ära, die Heiko und Nadine geprägt haben. In der B-Jugend geht es kommende Saison mit einem neuen Trainergespann weiter.

…und das Karma grinst noch immer breit dem MSV zu…

Von |2026-08-02T00:42:19+02:0020.04.26|Kategorien: Archiv wJC1|

5. Spieltag in Glauchau

5. Spieltag in Glauchau

Am frühen Morgen starten wir aus dem nebligen Elbtalkessel in Richtung Sachsenlandhalle in Glauchau. Als wir das Tal verlassen klärte sich die Suppe langsam auf und ein schöner sonniger blauer Himmel begrüßte uns. War das ein gutes Omen? Hart und intensiv haben wir, in der Vorbereitung auf die Begegnungen, trainiert.
Aber erst mal wurde gefeiert. Die Sachsenlandhalle feiert ihr 30 jähriges Jubiläum. Unser inklusiver Turniertag wurde selbstverständlich mit einbezogen. Natürlich ab es auch längere Ansprachen. Alle Athleten und Trainer bekommen Gutscheine für eine Mahlzeit und einem Getränk!

Dann geht es an die Spiele. WfaA Glauchau ist unser erster Gegner. Im Hinspiel wurden wir klar distanziert. Die Trainer erinnern an die Vorbereitung und fordern taktische Disziplin ein.
Aber Glauchau setzt die ersten Akzente und geht in der 3. Minute mit 2:0 in Führung, ehe Baltes den Torreigen der Lößnitzstädter eröffnet. In der 7.Minute sind wir endlich beim 3:3 durch Opitz. Die Glauchauer werden nervös und machen Fehler – aber wir auch. Die nächsten vier Minuten laufen torlos bis endlich Schrefer in einem tollen 3 Tore-Lauf die Weichen zum Halbzeitstand 3:7 stellt.
Weiter so diszipliniert ist die Ansage der Trainer. Noch ist nichts sicher!
Wieder startet „Glauchau’s Biblpaar“ besser ins Spiel. Nur noch 5:7. Aber Schrefer bleibt die Antwort nicht schuldig und stellt den vier Tore Vorsprung wieder her. Westermann im Tor steigerte sich zunehmend. Ein gehaltener Siebenmeter und nur noch ein Gegentor reichen für den umjubelten 6:9 Sieg. Eine tolle Mannschaftsleistung. Jeder gab 100%! Aber einen Spieler wollen wir ganz besonders hervorheben – Jörg Hoffmann! Er ist der geniale Ballverteiler, bindet im Angriff immer wieder die Deckung des Gegners an sich. Damit ist der Weg für die „Knipser“ frei. Nicht der Torerfolg allein macht einen guten Spieler aus. Das waren mindestens 140%! Wir sind als Team auf dem richtigen Weg, aber noch lange nicht fertig.

Im Spiel gegen den sieggewohnten VfL Meißen geht es vor allem um ein gutes Ergebnis. Spielerisch sind wir noch eine große Strecke von ihrer Qualität entfernt. Nach dem 1:0 durch Schrefer könnte eigentlich das Spiel aufhören, aber solche Wünsche werden nur im Märchenland erfüllt.
Nach dem 1:4 verkürzen Balthes und Schrefer auf 3:4. Wir können zur Halbzeit auf ein beachtliches 5:8 verweisen. Nach Wiederanpfiff war sogar 6:8 auf der Anzeigetafel zu sehen. Aber nun zogen die Meißner unwiderstehlich davon. Da merkte man schon die konditionellen Defizite unserer Spieler an. Immerhin schaffen wir insgesamt 9 Tore, die aber nicht aus klaren Spielzügen entstanden sind. Die 19 Gegentore sind einfach zu viel!

Aber jetzt geht es an das verdiente gesponsorte Mittagessen. Zu Auswahl stehen – Königsberger Klöpse,Gemüse und Kartoffeln – Currywurst mit Kartoffelspalten – Nudeln mit Tomatensoße. Danke an die Organisatoren!

Es spielten:
Michael Westermann, Maximilian Würgau (Tor).
Moritz und Jakob Alpermann, Waldemar Schrefer(12), Alexander Opitz(3), Jörg Hoffmann, Mike Weinhold, Roman Balthes(3), Nathalie Würgau, Lisa Matthes.l

 

Von |2026-07-27T15:56:27+02:0013.04.26|Kategorien: Archiv SIB|

MIB- Klassenerhalt gesichert

Ein Rausch in Rauschwalde!

Am gestrigen Samstag fuhr man zum Nachholer gegen Bernstadt ins wunderschöne Görlitz. Bei den Hausherren im Dachsbau wurde der Hallenboden versiegelt und so wurde der Spielort kurzerhand verlegt.
Bei sonnigem Wetter machten sich die Men in Black schon früh auf dem Weg, da der Anwurf schon 14 Uhr angesetzt war. Als alter Hase, welcher seit 18 Jahren Männerhandball spielt, empfindet man die Zeit schon als sehr schwierig. Das letzte Mal, als man noch so früh spielen musste, müsste damals bei Elbflorenz 2. gewesen sein, als diese noch in der Bodenbacher gespielt haben. Das war zum Sonntag um 10 Uhr … Aber lang ist es her, da hat die Hälfte der Radebeuler Mannschaft noch nicht mal Handball gespielt. Aber wie auch immer.

Motiviert kam man in der Halle an und stellte mit erschrecken fest, dass es drinnen kälter ist als draußen. Für die zarten Handballerhände kein schönes Gefühl.
Aber gleich zum Anpfiff sorgten beide Mannschaften dafür, dass sich dies ändern sollte.
Coach Jurgeleit hatte sich für den Angriff was überlegt, was die Bernstädter vor einige Probleme stellen sollte. Durch 2 Zeitstrafen in den ersten 7 Minuten konnten sich die Gäste gleich auf 2:5 absetzen. Man schaffte es den Ball gut laufen zu lassen und die Außen einzusetzen. In der Abwehr setzte man auf die bewährte 4:2 Deckung, was die Hausherren veranlasste fast die komplette Partie mit dem 7. Feldspieler zu zelebrieren. Um es vorwegzunehmen, dies gelang Phasenweise echt ganz ansehnlich, jedoch warfen die Radebeuler auch geschätzte 5 Mal in den verwaisten Kasten der Erddachse.
Nach der starken Anfangsphase fingen sich die Hausherren auch wieder und kamen immer wieder über die starken Außen zum Erfolg. So waren es Möse und Ulbrich, welche die Partie an sich rissen und die erste Führung zum 8:7 nach 14 Minuten erzielten. Auf der Seite der Men in Black verzettelte man sich zu oft im 1:1. Danach bat Trainer Jurgeleit seine Männer zum kurzen 60 Sekunden Talk, und dies schien zu wirken. Zwar erzielte der starke Kahle noch das 9:7. Danach war es jedoch Herrmann, welche die Partie an sich riss und sich immer wieder im 1:1 durchsetzen konnte. So dreht man die Partie bis zum 11:15. Aufgrund von 2 Zeitstrafen gegen Weig(Jo, der Mann ist zurück!) und Stein musste man eine doppelte Unterzahl überstehen, welches Bernstadt zu nutzen wusste und auf 15:16 verkürzen konnte. Durch 3 Treffer von Stein, ging man mit einer 2-Tore-Führung in die Kabine.
Allen war klar, dass hier heute ein Sieg möglich wäre, was gleichbedeutend ist, dass man zumindest nicht mehr auf die letzten zwei Plätze abrutschen kann.
Fokussiert startete man in Spielabschnitt Zwei und so war es wieder dreimal Stein, für die Gäste. Der Vorsprung blieb Konstant bei 3-4 Treffern bis zu 40. Minute, wo die Gäste wieder zwei Zeitstrafen hintereinander bekamen. Doch hier übernahm wieder Herrmann das Spiel und erzielte zwei Treffer. Die Torhüter auf beiden Seiten bekamen heute wenig zu greifen. Zu allem Übel verletzte sich Voigt noch und man musste Elsner als zweiten Hüter auf das Protokoll schreiben.
Das Spiel ging in die entscheidende Phase und man fand nicht mehr so einfach in die richtigen Lösungen. Treskin sorgte noch für zwei wichtige Treffer. Aber auch die Bernstädter erzielten durch Kratzer im Überzahlspiel ihre Treffer. Im Zeitspiel begann man dann ein Fehlabspiel und so war es Kahle, welcher 75 Sekunden vor Schluss den Anschlusstreffer erzielte. Den vorletzten Angriff spielten die Gäste clever runter und so erzielte Mattern 10 Sekunden vor Ende das viel umjubelte 34:36, was gleichzeitig auch der Siegtreffer war.
Danke an die Fans, welche uns unterstützt haben.
Nächste Woche geht es zum Derby nach Weinböhla.

Von |2026-08-02T00:30:07+02:0012.04.26|Kategorien: Archiv 1. Männer|

Viel gelernt beim Turnier in Prag

Internationales Flair und harte Lehren – der Radebeuler HV beim Prague Handball Cup 2026

Ostern 2026 stand für einige unserer weiblichen C- und B-Jugend ganz im Zeichen des Handballs. Sie machten sich auf den Weg zum großen internationalen Turnier nach Prag.

Schon bei der Ankunft im Akkreditierungscenter spürten die Mädchen das beeindruckende internationale Flair – hunderte Teams aus ganz Europa verwandelten die Stadt in ein Handball-Mekka. Im Hostel angekommen, herrschte direkt Klassenfahrt-Stimmung: Auf den Gängen trafen wir auf bekannte sächsische Vereine – eine Mannschaft des DHFK Leipzig und der HSG Freiberg.

Der Start in den ersten Spieltag verlief jedoch etwas holprig. Das bereitgestellte Frühstück fiel leider recht schmal aus, was die erste Energiereserve etwas dämpfte. Dennoch ging es geschlossen und gut gelaunt zur ersten Spielstätte. Die Vorrunde hatte es in sich – gegen hochkarätige Gegnerinnen aus der Slowakei, Dänemark und Norwegen mussten unsere Mädchen Lehrgeld zahlen. Das extrem schnelle, körperbetonte Spiel und die Umstellung auf das Spielen mit Harz stellten unsere Mädchen vor große Herausforderungen. Zwischen den Partien nutzen wir die Zeit für einen ersten Bummel durch die Prager Innenstadt, doch sportlich blieb der Tag mit drei Niederlagen ernüchternd.

An Tag zwei war die Motivation trotz der harten Vorrunde ungebrochen. In einer imposanten Halle von Slavia Prague standen noch zwei Spiele gegen tschechische Mannschaften an. Auch wenn der ersehnte Sieg ausblieb, stimmte die Einstellung. In der Spielpause teilte sich die Gruppe auf. Während ein Teil die Aussicht vom Prager Fernsehturm genoss, erkundeten die anderen weiter die historische Altstadt.

Da wir die Vorrunde ohne Punktgewinn abschlossen, starteten wir am dritten Tag in den Playoffs B. In diesem K.O.-System hieß es Siegen oder Ausscheiden. Gegen die rumänische Mannschaft zeigten unsere Mädchen ihr bestes Gesicht. Das Spiel bot alles: Spannung, lautstarke Unterstützung von der Bank, körperliche Härte und purer Siegeswille. Nach 30 packenden Minuten reichte es am Ende leider knapp nicht für den Sieg, womit das Turnier sportlich für uns endete.

Den Nachmittag liesen wir in einer Lasergame-Halle ausklingen. Bei verschiedenen Spielen konnten sich alle noch einmal richtig austoben.

Auch wenn die sportliche Bilanz gegen die internationale Elite hart war, nehmen wir wertvolle Erfahrungen und einen starken Teamzusammenhalt aus Prag mit .

Ohne die Hilfe der Eltern und unserer Unterstützer AXIAL Ingenieure https://www.axial-ingenieure.de/,  Autohaus Gommlich https://www.autohaus-gommlich.de/index.php, Lions Club Dresden https://dresden.lions.de/ und Markgrafen Getränke René Koth https://www.markgrafen.com/

wäre das Erlebnis gar nicht möglich gewesen, dafür vielen Dank .

Von |2026-08-02T00:41:18+02:0009.04.26|Kategorien: Archiv wJB, Archiv wJC1|

Siegerehrung mit dem Oberbürgermeister

Meisterlicher Saisonabschluss – Radebeulerinnen triumphieren im Gipfeltreffen

Im letzten Saisonspiel trafen die beiden Top-Teams der Staffel, der Radebeuler HV (1.) und der SSV Heidenau (2.), aufeinander. Da die Tabellenplätze bereits vor dem Anpfiff feststanden, herrschte schon vor dem Spielbeginn eine feierliche Atmosphäre.

Ein besonderes Highlight markierte die offizielle Ehrung durch den Oberbürgermeister der Stadt Radebeul, Herrn Bert Wendsche. Er würdigte die herausragenden Leistungen beider Mannschaften in dieser Saison und überreichte die verdienten Auszeichnungen für den Staffelsieg und den Vizemeistertitel.

Wer jedoch dachte, dass die Luft nach den Feierlichkeiten raus sei, sah sich getäuscht. Von der ersten Minute an entwickelte sich ein spannendes Duell auf Augenhöhe. Weder Radebeul noch Heidenau schenkten sich etwas, beide Teams zeigten mit schnellen Kombinationen und einer harten Abwehrarbeit, warum sie die Tabelle anführen. In einer dramatischen Schlussphase behielten die Gastgeberinnen schließlich die Oberhand. Mit einem knappen, aber verdienten 27 : 26 Sieg krönten die Radebeuler Mädchen ihre Saison.

Ein würdiger Abschluss für eine starke Spielzeit, die Lust auf die kommenden Aufgaben macht – die Teilnahme an dem internationalen Turnier in Prag über die Osterfeiertage sowie dem Final Four am 19. April 2026 in Heidenau (TN: Radebeuler HV, SHV Oschatz, MSV Dresden II. und SSV Heidenau).

RHV mit : Fiona, Emely, Elisabeth, Luise, Franziska, Sophia, Antonia, Johanna, Lea, Laura

Auf der Bank : Nadine

Von |2026-08-02T00:42:19+02:0008.04.26|Kategorien: Archiv wJC1|

MIB- Schlechter Tag

HSV 1923 Puslnitz – Radebeuler HV 27:22 (15:13)

Schwache Durchschlagskraft kostet zwei Punkte.

Es war angerichtet, Sonntag 16 Uhr, beste Handballzeit.
Die Männer aus der Pfefferkuchenstadt empfingen den Radebeuler HV. Das Hinspiel konnten die Gäste knapp für sich entscheiden und so war Pulsnitz auf Wiedergutmachung aus.
Das Spiel startete vor gut gefüllten Rängen recht zäh. Die Radebeuler fanden zu Beginn keine Lücke und spielten die Angriffe lang raus. Auf der anderen Seite waren die Hausherren in ihrer 2. Welle recht Fehleranfällig, so dauerte es über drei Minuten bis zum ersten Tor. Erst ab der 16. Spielminute schafften es die Pulsnitzer mit zwei Treffern in front zu gehen. Nach zwei unnötigen Zeitstrafen für die Gäste betrug der Abstand erstmals 4 Tore (11:7). Die Radebeuler schafften es gegen die recht robuste Abwehr nicht in die Tiefe zu kommen um mögliche 7-Meter oder Zeitstrafen zu generieren. Zu oft warf man über den großen Mittelblock und lud die Pulsnitzer zu leichten Gegenstößen ein und war in der Rückwärtsbewegung zu unsortiert und fand dadurch keinen Zugriff.
Doch nach der 20. Minute besann man sich nochmals und nutzte einige technische Fehler der Pulsnitzer zu leichten Umkehrtoren über Stein und Heroldt. So war es erstgenannter, welcher nach 28 Minuten den Ausgleich zum 13:13 traf. Leider verpasste man es den Schwung mit in die Kabine zu nehmen und so stand es 15:13 zu Halbzeit.

Der zweite Spielabschnitt ist jedoch schnell erzählt. Der Angriff wurde eher schlechter als besser. Nach 39 Minuten wuchs der Vorsprung auf fünf Tore(20:15). Durch schlechte Abschlüsse ließ man leichte Gegenstöße zu. Falls man jedoch die Heimmannschaft doch mal in den Positionsangriff zwang, sah man, dass auch diese Probleme mit dem Angriff hatten. Da dies bedauerlicherweise zu selten stattfand, ist es mühselig darüber zu diskutieren. Man fand sich lieber in Diskussionen mit den zwei Unparteiischen wieder, welche nach Gefühl der Gäste zu früh abpfiffen oder die Zeitstrafen nicht mehr geben wollten.
Das Spiel ist jedenfalls schnell erzählt. Der maximale Vorsprung war bei 25:17 in der 45. Minute. Danach wurde ein wenig probiert und so war der Endstand 27:22.
Danke an die Fans, welche uns wirklich super unterstützt haben.
Nun heißt es volle Konzentration auf den Endspurt. Über Ostern die Wurfgenauigkeit finden, und möglichst nach Ostern zwei Punkte gegen Bernstadt eintüten.

Schreiberling: D.S.S

Bilder: C.H.

Von |2026-08-02T00:30:07+02:0002.04.26|Kategorien: Archiv 1. Männer|

wJB – Siegesserie reißt in Klotzsche

SG Klotzsche – Radebeuler HV 44:31 (20:20)

Nach dem vorzeitigen Gewinn der Regionsmeisterschaft war den „Girls in Black“ deutlich anzumerken, dass etwas Spannung abgefallen war. Hinzu kam ein hoher Krankenstand. Dennoch war das Ziel klar: die Siegesserie fortsetzen und zwei Punkte aus Klotzsche mitnehmen.

Die Partie begann ausgeglichen. Die Gastgeberinnen legten zunächst jeweils vor, zeitweise mit bis zu drei Toren Vorsprung, wir hielten jedoch konsequent dagegen.
In der 15. Minute übernahmen wir nach dem 0:1 erstmals wieder die Führung (11:12), was kurzzeitig die Hoffnung weckte, das Spiel doch noch in unsere Richtung drehen zu können.
Dazu kam es jedoch nicht: Bis zur Halbzeit konnte sich keine Mannschaft entscheidend absetzen – beim Stand von 20:20 ging es in die Kabine.

Halbzeitfazit: 20 eigene Tore sprechen für eine ordentliche Offensive, ohne dass wir dabei wirklich glänzten.
Die 20 Gegentore zeigen jedoch deutlich, dass unsere Abwehrleistung nicht das Niveau der vergangenen Spiele erreichte.

Für die zweite Hälfte nahmen wir uns eine klare Steigerung in der Defensive vor – doch es kam anders.
Unsere Abwehr agierte zunehmend unkompakt, und offensiv gelang es uns nicht mehr, diese Schwächen durch eigene Treffer zu kompensieren.
Zwar erspielten wir uns weiterhin gute Möglichkeiten, doch im Gegensatz zur ersten Halbzeit fehlte die Konsequenz im Abschluss: Zu viele Würfe landeten direkt bei der Torhüterin der Gastgeberinnen.
Klotzsche nutzte dies, um sich Schritt für Schritt einen komfortablen Vorsprung zu erarbeiten, den wir im weiteren Verlauf nicht mehr ausgleichen konnten.

Schade, dass wir unser Maria keinen schöneren Abschied in ihrem letzten Pflichtspiel für den RHV bereiten konnten.

RHV mit: Antonia, Hannah (beide Tor), Theresa (5), Rosalie (1), Amy (9), Maria (7), Tamara, Ava (2), Laureen (1), Lucy (3), Jule (3)

Von |2026-08-02T00:40:45+02:0029.03.26|Kategorien: Archiv wJB|

LIB- Niederlagenserie geht weiter

Radebeuler HV I vs. MSV Dresden II – 24:36

Am 21.03. trafen wir im Handballspiel auf den MSV Dresden. Nach dem knappen Sieg im Hinspiel waren Hoffnungen auf die ersehnten Punkte durchaus berechtigt. Gleichzeitig wusste man jedoch auch, dass der die Damen den MSV noch eine Rechnung zu begleichen hatten und man zudem mit deutlich geschwächter Bank in die Partie starten würde. Um es vorweg zu nehmen: Bereits zur Halbzeit lag der Gegner mit 12:17 in Führung. Trotz des Rückstands zeigte unsere Mannschaft eine kämpferisch starke Leistung und überzeugte vor allem mit einer stabilen Abwehrarbeit. Der konditionelle Druck auf den noch verbliebenen Spielerinnen lastete schwer, doch die kämpferische Einstellung stimmte heute. Besonders hervorzuheben war dabei unsere Anna, die über die vollen 60 Minuten ihre bisher beste Saisonleistung ablieferte und die Mannschaft phasenweise im Alleingang im Spiel hielt.

Auch in der zweiten Hälfte gab man nicht auf und hielt bestmöglich dagegen, musste sich am Ende jedoch mit 24:36 doch zu deutlich geschlagen geben. Der MSV Dresden war insgesamt das schnellere Team und taktisch sehr gut eingestellt. Besonders aus dem Rückraum gelangen ihnen immer wieder erfolgreiche und präzise Würfe.

Trotz der Niederlage können wir auf unseren Einsatz und unsere Defensivleistung aufbauen und nehmen wichtige Erkenntnisse aus dem Spiel mit.

Und damit geht es in die letzten drei Saisonspiele. Viel wird man nicht mehr ausrichten können und auch die Ligaentscheidung scheint bereits getroffen. Vielleicht ist aber auch genau diese aufkommende Gelassenheit der Schlüssel zu einem erfolgreicheren Saisonende.

Von |2026-07-27T15:59:27+02:0027.03.26|Kategorien: Archiv 1. Frauen|
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