hier gehören alle Spielberichte der abgelaufenen Saisons hinein

Mädels im langen Wochenende

Das lange Wochenende stand für die RHV Mädels ganz im Zeichen des Handballs. Nach dem Training am Freitag fuhr die Mannschaft geschlossen in die Ballsportarena, wo sie als Einlaufkinder für unsere Handballtiger im Einsatz waren.  Nach dem stimmungsvollen Einlaufen wurden viele Eindrücke und nach  dem Abpfiff Autogramme und Spielerfotos gesammelt. Am Sonntag ging es dann in die Rosentalsporthalle nach Oschatz, um selbst aktiv zu werden. Im 1.Spiel gegen die Mädels vom heimischen SHV Oschatz begann es verheißungsvoll,  aber nach 8 Minuten waren die Mädchen aus Oschatz dann doch eine Nummer zu groß.  Die RHV Mädels ließen alle guten Erfahrungen aus den Spielen der Vorwoche vermissen und spielten leider nur Standhandball. Mit 13: 4 ging die Partie verloren. Im zweiten Spiel des Tages sollte es dann endlich det erste Sieg in der neuen Liga werden, das hatten sich die Mädchen vorgenommen. Nach einigen Änderungen in der Aufstellung war Antonia im Tor der sichere Rückhalt. Nach 12 Minuten stand es 3 : 0 für den RHV, der Schwung wurde diesmal mit in Halbzeit zwei genommen. Nach der Schlußsirene dann großer Jubel bei der Mannschaft, mit dem 9: 6 Erfolg war der erste Sieg der Saison gesichert. Ein schöner Erfolg für die Mannschaft, bei der alle Mädchen ihre Einsatzzeiten hatten.

RHV mit : Antonia, Antonia, Sofia, Emely 1, Emma, Lara 1, Lucy 2, Isabella,  Elina 3, Johanna 1, Laura 4 und  Fiona 1 auf der Platte. Sophia, Nadine und Heiko auf der Bank

Von |2023-07-17T23:28:58+02:0002.10.22|Kategorien: Archiv wJD1|

„TeensInBlack“ erfolgreich in Riesa

NSG Riesa/Meißen – Radebeuler HV 23:28 (11:12)

Die männliche A-Jugend war heute Gast in Riesa.

Die Niederlage bei der HSG Neudorf/ Döbeln, sollte Ansporn genug sein, es diesmal besser zu machen. Im Training wurde daran gearbeitet, verstärkt in die Lücken zu gehen und den Blick auch auf den freien Nebenmann zu haben, um sich Chancen herauszuspielen.

,,Von der 1. Spielminute an Druck aufbauen,,  war auch die Vorgabe des Trainer-Teams Stefan Weiße und Felix Pusch.

Dies gelang erstaunlich gut, und zwang den Gastgeber in der 7. Spielminute zur Auszeit.

Julius, Cedrik und Finn, machten ordentlich Druck auf die Abwehr. Auch unsere Abwehr stand gut. Keiner konnte sich schon in der 1. Halbzeit entscheidend absetzen. Dies war auch einigen Abspielfehlern und der guten Torhüterleistung beider Mannschaften geschuldet.

So ging es, mit dem 11: 12 Anschlusstreffer der Gastgeber, in die Halbzeit.

Die Ansage in der Kabine, wie zu Beginn des Spiels. ,,Druck auf die Abwehr, Blick auf die Außen und den freien Mann am Kreis,,

Dies gelang zum Beginn der 2. Spielhälfte sehr gut. Mit einem 6:0 Lauf, konnten sich die Jungs entscheidend absetzen und somit auch letztendlich, das Spiel für sich entscheiden.

Aus den Fehlern des letzten Spiels wurde gelernt. Trotz kühler Temperatur in der Halle, kamen die Jungs diesmal zügig auf Betriebstemperatur. Tempogegenstöße wurden konsequent genutzt und auch der freie Mitspieler wurde in der 2. Halbzeit gesehen.

Ein Dank geht an die mitgereisten Eltern.

Von |2023-07-17T23:29:11+02:0002.10.22|Kategorien: Archiv mJA|

1.Männer – Vielversprechende Neuzugänge

Vielversprechende Neuzugänge für die 1.Männermannschaft

Unser erster Neuzugang ist ein altbekannter Sportfreund. Mit Marco Franke kehrt eine neue und alte feste Größe in die Mannschaft zurück. Nach drei Jahren beim SV Niederau möchte der gebürtige Meißner bei uns am Wiederaufbau mitwirken und eine führende Rolle einnehmen. Schon in der Vorbereitung und den ersten Ligaspielen, zeigte er sich als ein Spieler der voran geht und Verantwortung übernimmt. Das Trainerteam sagt „Er ist ein absoluter Wunschspieler gewesen, der sich nahtlos wieder rein gefunden hat, so als ob er nie weg gewesen wäre.

Unser zweiter Neuzugang fällt für uns unter die Kategorie „Weltklasse“. Mit Tim-Philip Jurgeleit konnte der Verein einen ehemaligen Profispieler, mit geballter Erfahrung für sich gewinnen. Zuletzt in der Sachsenliga für den HSV Weinböhla aktiv, geht er nun für uns auf Torjagd. Des Weiteren unterstützt er Trainer Stefan Kirsch mit Rat und Tat. Von ihm können die jungen Wilden noch vieles lernen. Bodenständig und mit viel Humor ausgestattet, ein echter Glücksgriff für uns.

Der letzte Neuzugang den wir euch vorstellen möchten, ist Felix Lückert. Der 29 jährige JUNGGESELLE ist ebenso ein erfahrener und spielstarker Spieler, dessen Ursprung aus dem Norden der Republik stammt. Vor einigen Jahren zog es ihn aus beruflichen Gründen nach Dresden. Nach einem kurzem Abstecher beim HC Elbflorenz III und knapp 18 monatiger Pause, konnte man den bulligen Kreisläufer in die Lößnitzstadt locken. Trainer Stefan Kirsch sichtlich erfreut sagte dazu, mit ihm konnten wir die Baustelle am Kreis schließen und für unseren jungen Arved einen Mentor finden, von dem er noch viel lernen kann. Felix ist wie die anderen beiden Spieler eine coole Socke und es macht Spaß ihm beim Spielen zuzuschauen.

Alle drei heißen wir Herzlich Willkommen in der Radebeuler Handballfamilie, wünschen eine verletzungsfreie Zeit und einen erfolgreichen Wurfarm.

Benkert/Kirsch

Von |2023-07-16T16:29:23+02:0030.09.22|Kategorien: Archiv 1. Männer|

Saisonstart für die “New Kids in Black“

Am letzten Sonntag war es soweit, nach knapp vier Wochen Training startete unsere zweite E-Jugendmannschaft, die “New Kids in Black“, in der Lößnitzsporthalle in die neue Saison.
Die Halle war allen Spielern noch aus der F-Jugend bekannt, aber nun ging es auf das große Handballfeld, mit richtigen Toren. Dazu kam noch ein etwas größerer Ball, also genügend Gründe aufgeregt zu sein. Die Aufregung legte sich bei den “New Kids in Black“ recht schnell, die Erwärmung und das einstimmen auf das Spiel lenkten zunächst einmal alle ab.
Erster Gegner waren die Handballflöhe aus Lommatzsch, eine schon recht gut eigespielte Mannschaft. Das zeigte sich auch recht schnell im Spielverlauf. In den ersten Minuten konnten unsere Jungs noch mithalten, aber dann zeigte sich die spielerische Überlegenheit der Lommatzscher auch an der Anzeigetafel. Zur Halbzeit führten unsere Gäste deutlich mit 11:3 Toren.
Bekanntlich gibt es ja auch noch eine zweite Hälfte und das Wort aufgeben kennen die “New Kids in Black“ nicht. In der Pause wurden noch einmal die wichtigsten Basics erklärt und vor allem auf die Wichtigkeit einer guten Abwehrarbeit hingewiesen. In der zweiten Halbzeit versuchten die Jungs dann vieles davon umzusetzen, manches gelang recht gut, einiges ging auch daneben aber alle zogen mit und versuchten bis zum Schluss Tore zu werfen und den Gegner am Tore werfen zu hindern.
Ging die erste Halbzeit noch mit 11:3 an die Lommatzscher Handballflöhe so konnten unsere Jungs im zweiten Abschnitt deutlich besser mit halten, Lommatzsch gewann zwar auch diese, allerdings nur mit einem Tor Vorsprung. Am Ende stand ein 7:16 gegen die “New Kids in Black“ an der Anzeigetafel.
Nach einer etwas längeren Pause warteten dann die Jungs aus Niederau auf unser Team. In diesem Spiel wollten die Jungs vieles besser machen als im ersten Spiel. Leider ging der Einstand in die Begegnung völlig daneben so dass der Trainer bereits nach 5 Minuten die Grüne Karte auf den Tisch der Kampfrichter legen musste. Zu diesem Zeitpunkt lagen die Nachwuchsagenten deutlich mit 0:5 hinten. Also galt es die knappe Minute zu nutzen und die Jungs noch einmal wachzurütteln.
Das gelang, allerdings nicht sofort. Unsere Mannschaft braucht noch ein paar Minuten um richtig in Fahrt zu kommen. In den letzten fünf Minuten der ersten Halbzeit spielten die Jungs dann richtig Klasse und konnten aus einem 2:7 ein 6:8 machen. Was den Trainer daran besonders gefreut hat, vier von diesen Tore warfen Pepe (der Kleine) und Maximilian. Das 6:8 war gleichzeitig der Halbzeitstand.
Die zweite Halbzeit entwickelte sich dann zu einem kleinen Krimi, Pepe konnte sofort nach Anpfiff den Anschlusstreffer erzielen und von da an begann ein Kopf an Kopf rennen. Niederau legt vor, die “New Kids in Black“ zogen nach. So ging es bis kurz vor Schluss der Begegnung, in den letzten zwei Minuten hatte dann Niederau etwas mehr Glück beim Abschluss und konnte zwanzig Sekunden vor Schluss das erste Mal mit zwei Toren in Führung gehen. Dem hatten dann die Nachwuchsagenten nichts mehr entgegenzusetzen und mussten sich, nach großem Kampf, knapp mit 10:12 geschlagen geben.
Zwar gab es keine Punkte, aber dafür ganz viel Beifall und Lob von den anwesenden Zuschauern.

Fazit des Spieltages:
Nachdem sich die erste Aufregung gelegt hatte versuchten die Jungs vieles was die Trainer vorgegeben haben umzusetzen. Das dabei einiges noch nicht gelang, ist völlig in Ordnung und war von uns Trainern auch eingeplant. Nichtdestotrotz war es von allen eine klasse Leistung auf der sich in den kommenden Wochen und Monaten aufbauen lässt.
In den nächsten Trainingseinheiten gilt es vor allem die Fehlerquote beim Zuspiel und Fangen deutlich zu senken, denn durch diese Fehler kam vor allem Lommatzsch zu vielen einfachen Toren.

In Radebeul waren mit dabei:
Benjamin, der „Hexer“ im Tor; Alexander; Pepe 7; Maximilian 1; Malte; Noah; Benny 1; Max 4; Till 3; Emilio 1; Theodor

Von |2023-07-17T23:29:31+02:0026.09.22|Kategorien: Archiv mJE2|

Teens In Black machen den nächsten Schritt

Radebeuler HV: NSG Riesa/Meißen 25:18

Nach dem missglücktem Saisonstart in Heidenau, stand dieses Wochenende nun das erste Heimspiel auf dem Plan. Unter der Woche wurden die Fehler aufgearbeitet, um vor heimischen Publikum glänzen zu können. Während die Teens In Black sich aufwärmten, glänzten aber schon „Schnitzel Christian“ und Co. KG am Bewirtungsstand. Für das, was ihr da auf die Beine gestellt habt, verleihe ich euch symbolisch die Goldene Bratwurst. Kommen wir aber nun von der Herdplatte auf die Handballplatte. Die Teens standen von jetzt an ziemlich unter Druck, schließlich galt es ja einen ähnlichen Leckerbissen zu bieten. Das Spiel beginnt mit einem Deja Vue. Erster Angriff erfolgreich eingenetzt. Läuft wollte man meinen. Zum Glück wars das aber auch schon mit den parallelen zum ersten Spiel. Von Beginn an stand die TIB kompakt in der Abwehr und zwang die Gäste permanent zu Würfen aus der Distanz, welche unsere Torhüter dankbar abfischen konnten. Nach 18 Minuten sollte ein 9:3 auf der Anzeigetafel stehen welches sich nur erahnen ließ. Das Rätselraten um den Spielstand sollte an diesem Tag die größte Challenge bleiben. Dem RHV gingen im Angriffsspiel definitiv mehr Lichter auf als der Tafel. Über eine bis dahin für den Trainer ungewohnte Ballsicherheit erspielten sich die Agenten in Ausbildung immer wieder klarste Torchancen. Den Pausentee beim 12:6 genoss man gleich in der Halle #mit den Kräften haushalten# da die Kabine diesmal oben war und die Gefahr zu groß, einen am leckeren Kuchenstand zu verlieren. Auch im zweiten Durchgang ging es konzentriert weiter, die Teens zeigten sich weiter als schlechter Gastgeber und beanspruchten das Momentum für sich. Wenig auf Einzelaktionen angewiesen, wurde Chance um Chance als Team kreiert. Einzig die Wurfausbeute war wohl Werbung fürs 9 Euro Ticket. Mehr Fahrkarten als Treffer. Dies fiel glücklicherweise nicht ins Gewicht da Die Torhüter im Zusammenspiel mit der Abwehr weiter in Bob der Baumeister Manier Beton anrührten. Am Ende feierten die Teens in Black einen verdienten 25:18 Sieg der so gar nicht RHV-like war. Ohne wirkliche Schwächephase im Spiel hat die Nachwuchsagency einen echten Schritt nach vorn gemacht. Diesen gilt es aber nächste Woche beim Derby in Weinböhla erst einmal zu bestätigen.

Für die Teens In Black haben sich den Mund abgeputzt: Oskar, Chris, Xavier, Jonas, Johannes, Theodor, Friedrich, Paul, Finn, Viktor, Kornel
Und alle die am Stand lecker gegessen und getrunken haben.

Von |2023-07-17T23:29:46+02:0026.09.22|Kategorien: Archiv mJC2|

Start frei in ein neues Kapitel

Kapitel 1

Heimspieltag
Die Mädels der Radebeuler D-Jugend waren heiß auf die neue Saison. Die Bezirksliga ruft. Welcher Wind dort weht, wird sich keines der Mädels vorstellen können.
Motiviert sind sie jedenfalls, als es zu Spiel 1 auf die Platte geht. Der HC Großenhain wird es ebenfalls sein, denn sie haben mit Radebeul ja noch eine Rechnung offen, da sie in der letzten Saison alle drei Spiele verloren.
Aber all das ist Schnee von gestern. Neue Saison, neues Glück und um das Phrasenschwein weiter zu füttern: es geht bei Null los 😉
Das Spiel begann verhalten. Abtasten mit dem Quäntchen mehr Glück bei den Gästen. Es sollte bis zur 8. Spielminute dauern, als Laura das erste Saisontor zum 1:3 erzielte. Im Tor stand Antonia P. Und sie konnte sich auch auszeichnen, als nach gelber Karte gegen Fiona der fällige 7m-Wurf von ihr pariert wurde. Zwei Minuten später auf der anderen Seite: Laura kann einen 7m-Wurf leider nicht verwerten, den Ball beim Nachwurf von Lucy sehen wir aber jubelnd in die Maschen fliegen. 2:4
Danach setzte kollektive Unkonzentriertheit ein. Wobei Großenhain auch starke Zuspiele und Abschlüsse zeigte und bis zur Pause mit 2:9 davonzog.
Haken wir das als statistisch gesehen normale „erste Halbzeit im ersten Spiel des Tages“ ab.
Mit dem Seitenwechsel war dann auch die Konzentration wieder da und wir sahen eine Einheit auf dem Spielfeld. Lara, zweimal Elina und Laura warfen die Girls in Black auf 6:9 heran während Antonia im Tor mit starken Paraden auf sich aufmerksam machte. Es folgte die nötige Großenhainer Auszeit. Ein sehr glücklicher Treffer von Sophia und ein abgezocktes Tor von Lucy machten die Aufholjagd fast perfekt. 8:9.
Dieser Kraftakt spiegelte sich aber jetzt in den Bewegungen wider… die Kraft war weg, die Luft raus.
Beim Stand von 8:12 machte sich der Pfosten ganz breit und verhinderte Lucys 7m-Tor.
Der Endstand von 8:13 ist nicht unverdient, somit Gratulation an den HCG, aber nach dieser tollen Aufholjagd schon ärgerlich aus Radebeuler Sicht.
Die Mädels können auf diese zweite Hälfte echt stolz sein und bei Antonia ist das Potenzial erkennbar, im Tor eine echte Nummer 1 zu werden.

(Es folgten die Spiele 2 und 3 des Tages:
👉🏼 SHV Oschatz 8:14 SSV Heidenau
👉🏼 HC Großenhain 14:9 SHV Oschatz
Mein Fazit zu diesen Spielen: Schöne Spielzüge im allgemeinen. Heidenau mit einer gewissen Härte. Das Spiel der Großenhainerinnen war schön anzusehen. Oschatz aber ebenfalls mit gutem Potential vorne sowie hinten.)

Kapitel 2

In Spiel 4 traten die RHV-Girls nun gegen Heidenau an. Sophia stand hinten zwischen den Pfosten. Die Gäste mit dem Anwurf hatten auch gleich die erste Möglichkeit und nutzten diese. Im Gegenzug traf Elina schön zum 1:1-Ausgleich. Als es nach knapp 6 Minuten aber 1:6 stand und schon die ersten Wehwehchen auftraten, musste Trainerfuchs Heiko eine Auszeit nehmen. Elina setzte dann direkt ein Zeichen und netzte zum 2:6 ein. Auf der anderen Seite verhinderte Sophia mit einer saustarke Parade einen weiteren Gegentreffer. Das baute sie hoffentlich etwas auf, waren einige Gegentreffer vorher echt unglücklich. Die Unerfahrenheit im Tor bekommt man natürlich nur mit Spielpraxis weg. Weiter so, Sophia!
Nach und nach fielen unsere Mädels der harten Spielweise der Heidenauerinnen zum Opfer. Die Kühlpads waren durch die Co-Trainerin Nadine im Dauereinsatz und Tränen des Schmerzes gab es reichlich.  Eine gelbe Karte wurde mit einem Lachen der Spielerinn quittiert. Da wären auch mal 2 Minuten Strafe nötig gewesen. Unsere Mädels blieben aber weiterhin viel zu nett.
Zur Halbzeitpause stand es 2:8.
Mit einem schönen Treffer von Johanna nach grandiosem Zuspiel von Lucy meldeten sich die Radebeulerinnen nach Wiederanpfiff zurück.
Aber sie wehrten sich nicht gegen die grobe Spielweise der Gäste.
Lucy schloss einen tollen Alleingang zum 4:10 ab. Erneut war es Lucy, die sich zum 5:12 durchsetzte. Dafür wird sie zunehmen hart in die Mangel genommen. Sofía beginnt sich nun doch langsam zu wehren. Das sollte sich das Team als Beispiel nehmen, gesunde Härte der groben Spielweise entgegensetzen. Aber das ist wohl nur Wunschdenken.
Beim Stand von 5:13 gibt’s wieder eine Auszeit auf Radebeuler Seite. Einfach um die Blessuren zu behandeln. Kühlpads… wir brauchen mehr Kühlpads. Fiona und Elina erzielten noch sehenswerte Tore zum 6:14 bzw. 7:15.
Letzteres ist auch der Endstand.
Gratulation nach Heidenau.
Auf Radebeuler Seite waren nur wenige Mädels ohne Schmerzenstränen aus dem Spiel gegangen. Wenn man sich wehrt, kann hier mehr drin sein, denn das Spiel war gut. Die beste (und härteste) Spielerin auf Heidenauer Seite war über weite Strecken aus dem Spiel genommen.
Der Angriffsaufbau könnte ruhiger und vom Gegner etwas weg durchgeführt und dann mit Tempo und Schwung abgeschlossen werden. Aber die Saison ist jung und die Liga neu.
Aus diesem Spieltag lässt sich vieles mitnehmen: Die Mädels sind nicht chancenlos. Die Intensität ist aber höher. Jeder hat seinen Platz im Team. Antonia P. und Sophia hatten tolle Paraden, wobei Sophia noch ängstlich war. Aber Spielpraxis hilft beiden, in dieser Rolle zu wachsen. Ich sehe Potential.
Das Team ist zwar mit zwei Niederlagen auf dem Spielberichtsbogen gestartet, wird sich die körperlichen und mentalen Wunden lecken müssen aber es wird dadurch an Stärke gewinnen und auch lernen, mit Härte umzugehen. Am meisten lernt man immer noch aus Niederlagen.
Es hat trotz der verlorenen Spiele Freude gemacht, dieses Team zu sehen. Ich hoffe, sie verdauen das schnell und glauben weiter an sich. Da geht noch einiges mit dieser Mannschaft.
Danke für den schönen Tag, Mädels. Erholt Euch gut 💪🏼
Ihr seid spitze.

Danke , Tommi für den tollen Bericht und die Fotos.

(Gespielt haben heute Antonia P., Elina, Emely, Emma, Fiona, Johanna, Lara, Laura, Lucy, Sofía und Sophia.
Antonia H. feuerte die Mädels von der Bank aus an. Gute Besserung an dieser Stelle.)

Von |2023-07-17T23:30:00+02:0025.09.22|Kategorien: Archiv wJD1|

Trainingslager am Zirkelstein

Das Trainingslager in der Sächsischen Schweiz musste leider ohne dem geplanten Testspiel  stattfinden. Den Gastgebern blieb nach mehreren Krankheitsfällen nichts anderes übrig, als abzusagen. Das Teambuilding war aber super . Die Mannschaft ist durch vier letztjährige D-Jugend-Spielerinnen erweitert wurden und bringt sicherlich das Potential mit, dass wir auch dieses Jahr viel Freude haben werden. Die höhere Spielklasse wird den Mädels aber auch viel abverlangen und die Zahl der Niederlagen im Vergleich zur vorherigen Saison sicher steigen.

Das letzte Training vorm scharfen Start erfolgte am Fuß der heimischen Weinberge.

Auf einen tollen Saisonstart. 🥁🥳

 

Von |2023-07-17T23:30:32+02:0025.09.22|Kategorien: Archiv mJD1, Archiv wJD1|

C-Jugend weiblich – Bericht vom 24.09.2022

TSV Radeburg – Radebeuler HV 25:16 (17:7)

Das erste Spiel in der Saison führte unsere C-Mädels am Samstag nach Radeburg.
Viele Neuerungen, auf Grund der höheren Altersklasse, der neu zusammengestellten Mannschaft und eines neuen Trainerteams ließen dieses Spiel wie eine große Wundertüte erscheinen. Entsprechend entwickelte sich die Partie auch eher zu einer Lehrstunde, wie man in der neuen Altersklasse Handball spielen muss.

Dass der Einsatz des Körpers ab jetzt eine wesentliche Rolle im Handball spielen wird, bekamen unsere Mädels von der ersten Minute an, sowohl in Angriff und auch in der Abwehr gezeigt. Während die Radeburger Mädels mit Volldampf auf unsere Abwehr zuliefen und folglich nur schwer oder gar nicht zu stoppen waren, gelang es uns nicht den nötigen Druck zu entwickeln, um selbst auch erfolgreich zu sein. Folglich zogen die Hausherrinnen Tor für Tor bis zum 13:04 davon. Das sollte aber auch schon der größte Abstand in der Partie sein. Unsere Mädels hatten recht schnell gelernt, dass man selbst auch mehr Tempo braucht, um zu Torerfolgen zu kommen. Allein unsere offensive Abwehr verdiente den Namen nicht,  war weiterhin viel zu leicht zu knacken. So ging es mit einem 10 Tore Rückstand (17:07) in die Kabinen.
Im zweiten Durchgang bewiesen unsere Mädchen dann, dass sie eine durchaus steile Lernkurve hinlegen können. In der Abwehr wurde jetzt wesentlich besser agiert, was erstens zu viel weniger Gegentoren und zweitens zu einigen Ballgewinnen und den entsprechenden Kontertoren führte. Auch der Positionsangriff war jetzt besser anzuschauen, denn zum erhöhten Tempo kam jetzt auch der nötige Mut dazu und bescherte uns viele Torgelegenheiten. So gelang es uns im Laufe der zweiten Hälfte den Rückstand etwas abzutragen und die Partie mit einer 9 Tore Differenz noch recht erträglich zu gestalten.

Fazit der Veranstaltung: Der Anfang ist gemacht und wenn der Lernprozess der Mädels nicht an Fahrt verliert kann die erste Saison in der C-Jugend schon recht erfolgreich werden.
RHV mit: Laureen, Hannah, Sarah, Theresa, Amy (5), Ava (4), Hannah, Julika (4), Helena (3)

Von |2023-07-17T23:30:49+02:0025.09.22|Kategorien: Archiv wJC1|

1.Männer – Punkteteilung in Radeburg

TSV Radeburg – Radebeuler HV 29:29 (14:15)

In einer verfahrenen Partie ließ sich letztendlich kein Sieger ermitteln. Im ersten Auswärtsspiel für den RHV konnte man am Ende sogar noch von einem glücklichen Punkt reden, denn die Schlussphase gehörte eher den Hausherren.

Ein auffällig dünn besetzter Kader reiste nach Radeburg an. Verletzungsbedingt fehlte Finn Mattern und aus persönlichen Vergnügungsgründen auch Stefan Weiße. Somit zierten gerade einmal zwei Feldspieler die Wechselbank. Die Gastgeber vom TSV konnten dies im Spiel konditionell aber in keinster weise für sich zu Nutze machen. Durch einfache Schlag- und Hüftwürfe von Bastian Eckhart kamen die Hausherren jedoch besser ins Spiel und übernahmen vorerst die Führung. Mit erfolgreichen Einzelaktionen war es auf der anderen Seite Christoph Herrmann welcher dem RHV zu Toren verhalf. Fehlwürfe und ein immer besser ins Spiel findender Johann Voigt im Radebeuler Tor, sorgten bis zur Halbzeit dafür, dass der RHV den Pausentee sogar mit einer Führung schlürfen durfte.

Viel zu kompliziert waren die Angriffsstrukturen des RHV. Man wollte von nun an einfacher und mit Übersicht seine Chancen heraus spielen. Das Vornehmen gelang leider nicht wirklich, obwohl die Abwehrreihen des TSV viele Möglichkeiten zum Torerfolg boten. Fehlender Biss einerseits und zu wenig Verantwortung andererseits machten das Spiel des RHV im Angriff wenig gefährlich. Dennoch konnte der RHV seine stärkste Phase des Spieles vorweisen. Grund war eine starke Abwehr- und Torhüterleistung. Mit nur 4 Gegentoren in den ersten 13.Minuten der zweiten Halbzeit konnte man sich daher scheinbar entscheidend absetzen. In einer späteren 4-minütigen Überzahl hätte man um die 50.Spielminute herum nun den Deckel drauf machen können, verlor jene Phase jedoch mit 2 Toren und baute die Hausherren wieder auf. Auch über eine Auszeit hinweg gelang es dem RHV nicht in sein Spiel wieder zurück zu finden. In den Schlussminuten war es dann Marco Franke, welcher die Verantwortung des erschöpften Christoph Herrmann abnahm und den RHV mit Einzelaktionen im Spiel hielt. Eine letzte starke Abwehraktion brachte den RHV in den letzten 30 Sekunden dann sogar noch in Ballbesitz. Die fehlende Struktur und Cleverness machte sich auch hier bemerkbar, sodass kein Wurf mehr erarbeitet werden konnte.

Das fiel auf:

  • Johann Voigt erneut stark im Tor. Ein Großteil des mitgenommenen Punktes geht auf ihn.
  • Christoph Hermann in der ersten und Marco Franke in der zweiten Halbzeit waren die wichtigsten Protagonisten den RHV in ihren einfallslosen Phasen im Spiel zu halten
  • Christoph Hermann hat in der Abwehr auffällig Ball-orientiert und erfolgreich gearbeitet
  • Der RHV hatte mit Johann Münch heute einen Rechtsaußen aufgestellt von dem man in 60 Minuten nicht in Erfahrung bringen konnte, ob er von da auch erfolgreich geworfen hätte. Das Angriffsspiel lief überwiegend über die Mitte. Möglichkeiten zum Abräumen gab es jedoch genug.
  • Allgemein fehlt dem RHV ein gefährliches Angriffsspiel in der Breite. Die eigenen Stärken bewusst frei zu spielen sollte der nächste Schritt im Training sein.
  • Vielen Dank an die zahlreich angereisten Fans, welche für eine schöne Spielatmosphäre sorgten
Von |2023-07-17T23:30:59+02:0025.09.22|Kategorien: Archiv 1. Männer|
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