hier gehören alle Spielberichte der abgelaufenen Saisons hinein

Zu später Stunde in Meißen

LIB zeigen das die Leistung von letzter Woche keine einmalige Sache war.

Erneut ging es dieses Jahr nach Meißen in die Sporthalle „Heiliger Grund“. Das wir dort nicht so Freunde mit dem Tor waren, mussten wir bitter damals feststellen. Heute allerdings ein neuer Tag, ein neuer Gegner und eine neue Uhrzeit. 19 Uhr zur schönsten Crunch Time fiel der Anwurf.

Aufgabe war eindeutig: Hinten Abwehr stabil und es darf ruhig mal für den Gegner weh tun. Immerhin nennt sich die Sportart Handball. Vorne die Chancen rein hauen und Konter und 2. Welle verhindern.

Durch eine Geschwächte Personaldecke im Rückraum, agierten die Ladies mit einer 4:2 im Angriff. Fazit vom Co-Trainer: „Ihr seid heute super mit der 4:2 klar gekommen. Das hat mir Mega gefallen.“

Hinten erarbeitete man sich die Bälle, erspielte vorne tolle Torchancen, nur war man sehr ungenau vorne im Abschluss. Für Meißen ging sehr wenig im Positionsangriff, aber auch wir taten uns manchmal sehr schwer und der Gegner wusste dies zu nutzen. Thea kratze so manche Bälle zwischen den Pfosten zum Beginn weg, so das wir in die Pause mit einem 14:9 in die Kabine gingen. Diesen Rückstand haben wir uns leider mit den ersten 10 Minuten eingehandelt. Auch in der 2. Halbzeit zeigten wir kurz eine schwäche Phase, die der Gegner leider nutzte. Nicht um sonst spielt Meißen schon seit Jahren oben in der Verbandsliga mit.
Mit einem 28:19 wurde das Spiel abgepfiffen.

Unsere Frauen können stolz auf sich sein. Im Rückraum agierten Eva und Hanna komplett durch und holten alles aus sich raus. Das zeigt viel Kämpferherz und Siegeswillen.

Somit beenden wir die Hinrunde leider nur mit 2 Siegen. Trotz allem hat man die Entwicklung von dieser Mannschaft gesehen. Diesen Aufwärtstrend heißt es jetzt mitnehmen und im Training weiter zu festigen.

Nächste Woche steht dann unser erstes Spiel für die Rückrunde an. Es geht nach Hoyerswerda.

Von |2025-07-29T11:54:26+02:0001.12.24|Kategorien: Archiv 1. Frauen|

1.Männer- Derbypunkt verloren

Herbstmeisterschaft verworfen?

In einem spannungsgeladenen Derby zwischen dem Radebeuler HV und dem SV Niederau teilen sich die beiden Mannschaften am Ende mit 29:29 die Punkte. Das Spiel war von Beginn an intensiv und hart umkämpft, wobei beide Teams mit viel Tempo und taktischen Finessen zu überzeugen wussten.

Zu Beginn des Spiels erwischte der Gast aus Niederau den besseren Start und konnte sich schnell mit 3:5 absetzen. Doch die Gastgeber kamen zunehmend besser ins Spiel und konnten durch gute Chancenverwertung den Rückstand schnell wieder aufholen und zum 7:7 ausgleichen. Besonders bis zur Auszeit in der 26 min durch die Radebeuler Bank war es eine spannende und auf Augenhöhe geführte Partie, in der die Niederauer Jungs immer wieder in Führung gingen und der RHV sofort wieder nach zog. Aus der Auszeit kamen die Gastgeber ein wenig besser raus und übernahmen für die letzten Minuten der 1. HZ die Initiative. Gerade die letzte Aktion durch Kapitän M. Weig#27, der mit der HZ-Sirene den Ball zur 15:13 Halbzeitführung für seine Mannschaft im gegnerischen Kasten einschweiste, sollte doch für die 2. HZ ein gutes Omen sein.

Nach dem Seitenwechsel traten die Lößnitzstädter eigentlich frisch und motiviert auf das das Spielfeld. Aber wie in den letzten Spielen war es, besonders in der Offensive ein holpriger Start. Mit 3:7 verliert man die ersten 10 min und musste somit einen 2 Tore Rückstand zum Zwischenstand von 18:20 hinnehmen. Das erhoffte und gewünschte Omen, also doch nur Fake. Daraufhin zog Trainer M. Heuer in der 44 min die Auszeit. Offensive und Defensive musste neu eingestellt werden. Vorbereitet ging die Mannschaft mit neuen Impulsen in die letzten 16 min. In schon kürzester Zeit folgte der 23:23 ausgleich und darauffolgend die Auszeit durch die Gäste. Nochmal das Vorhaben untermauern und jetzt endgültig das Zepta übernehmen. Das Zepta hatte der Radebeuler HV, mit gut herausgearbeiteten Chancen aber jetzt wieder mit der schon über die Saison bekannten Abschlussschwäche, taten sich die Mannen des Radebeuler HV wieder selber schwer. Die Gäste mobilisierten nochmal alles an Kraft und Wille was sie hatten und setzten mit einfachen Toren und mit der 27:29 Führung 90 Sekunden vor Schluss das Messer an die Kehle. Aber nicht mit F. Mattern#17, der Spieler des Spiels auf Seiten der Radebeuler, stellte 10 Sekunden später sofort wieder den Anschluss her und nach erneutem Ballgewinn glich T.-P. Jurgeleit#21 das Spiel aus. In den letzten Sekunden der Partie hatten beide Mannschaften sogar jeweils nochmal einen Ballbesitz, den jedoch keiner der beiden unter dem Druck der ablaufenden Zeit im gegnerischen Kasten unterbringen konnte.

Tops des Spiels
– F. Mattern#17 mit starken 1 gg 1 Situationen und die daraus resultierenden 10 Treffer > Spieler des Spiels
– T.-P. Jurgeleit#21 brachte oft seine Mitspieler in glänzende Abschlusssituationen aber übernahm mit 7 Treffern auch selbst die Verantwortung im Abschluss
– 400 Zuschauer davon ca. 150 aus Niederau (gerade im Kreis Meißen, ob Radebeul, Meißen Niederau oder Weinböhla, hier ist der Handball der Zuschauermagnet und das weit vor dem Fußball.)

Flops des Spiels
– Rückschlag im Kampf um die Herbstmeisterschaft
– Mit einer 54,0 % Wurfquote und den ersten 10 min der 2. HZ verspielte man die Chance auf den doppelten Punktgewinn und die Poleposition für die Herbstmeisterschaft.

Fazit:
Am Ende trennten sich die beiden Mannschaften mit einem gerechten Unentschieden. Während der Radebeuler HV in der ersten Halbzeit gut agierte, hatte der SV Niederau vor allem durch ihre kämpferische Leistung, überzeugenden 1. Welle und die starke Torwartleistung im zweiten Durchgang die Chance, das Spiel gar für sich zu entscheiden. Beide Mannschaften hatten ihre Höhen und Tiefen, doch das Unentschieden spiegelte die ausgeglichene Leistung beider Teams wider. Ein hart umkämpftes, spannendes und faires Derby, das die Zuschauer in der Halle begeisterte. An diesem Wochenende geht es zum nächsten Spitzenspiel und Derby, nämlich zum starkaufspielenden Aufsteiger nach Radeburg. Punktgleich stehen sie mit Riesa und uns oben an der Tabellenpitze. Letzte Woche besiegte der Liganeuling den Spitzenreiter aus Riesa mit 26:30. Gewarnt sind die Men in Black, denn auch dort wird der Kampf vor voller Halle ein Kampf bis zur letzten Sekunde.

Schreiberling: M.B.

Von |2025-07-29T11:55:41+02:0028.11.24|Kategorien: Archiv 1. Männer|

Saisonstart RHV – Minis in Black IV

Heute – schönes Datum: 24.11.24 – ertönte um 11Uhr vor heimischer Kulisse der erste von drei Anpfiffen für die Jüngsten des RHVs –  der 4. Delegation der F-Jugend.

Als erstes standen uns die nahen Nachbarn des HSV Weinböhla gegenüber. Vorher wurde noch einmal besprochen worauf es ankommt: Jeder sollte seinen Gegenspieler kennen und bei ihm bleiben, das eigene Tor beschützen und mutig nach vorn gehen, wenn wir in Ballbesitz sind.

Das Spiel startete auf beiden Seiten hochkonzentriert. Die Radebeuler MIB ließen den Weinböhlaern nur wenig Luft zum Spielen, klebten förmlich an ihren Gegenspielern und suchten im Gegenzug ihren Weg Richtung gegnerisches Tor. Leider wurde das Tor mit Würfen gut umrahmt oder der gegnerische Torhüter getroffen, sodass die eigene Ausbeute bei 3 Treffern zur Halbzeit lag. Wiederum hielt unser Theodor das eigene Tor nahezu sauber, musste nur 2-mal hinter sich greifen, was uns zur Pause die Nase vorn halten ließ.

Nach einer kurzen Besprechung und einem großen Lob zum konzentrierten Auftakt ging es in der zweiten Halbzeit ebenso heiß und konzentriert her. Beide Mannschaften schenkten sich nichts und kämpften sowohl um den Ball, als auch um Torchancen. Diese konnten unsere Minis für sich nutzen, netzten noch 2 Mal beim Gegner ein (wenn auch mehr möglich gewesen wäre 🙂 ). Das eigene Tor blieb in der zweiten Hälfte sauber und der erste Sieg konnte mit dem Endstand von 5:2 auf unserem Punktekonto verbucht werden.

 

Im 2. Spiel stand uns die jüngste Delegation aus Niederau gegenüber.

Den Radebeulern Minis wurde in der Vorbesprechung bereits erklärt, dass mit Niederau selten zu spaßen ist und auch ein Rückstand nicht zu hängenden Köpfen führen sollte. Wichtig sollte es sein, wieder am Gegner zu kleben und den Ball zu ergattern. Leider startete das Spiel etwas unaufmerksam und unser Torhüter bekam gleich die Keule aus Niederau zu spüren, ein sehr harter Wurf mit viel Kraft hinterm Ball, das muss man anerkennen. Unsere Abwehr konnte sich in diesem Spiel nicht so gut justieren, Unsicherheiten bei der Zuordnung zum Gegner, welche diese ausnutzten und den Weg zu unserem Tor meist erfolgreich nahmen. Unser Weg nach vorn war dann auch durch Unsicherheit gepflastert, vielleicht waren die Minis auch etwas eingeschüchtert, konnten aber doch auch 2-mal erfolgreich abschließen. Zum Pausentee stand es bereits 2:8 für die Niederauer, was in der zweiten Halbzeit nicht mehr eingeholt werden konnte. Allerdings formierte sich die Abwehr etwas besser, sodass die Gegner in der zweiten Hälfte nur 4-mal zum Torerfolg kamen. Hier muss auch die eigene Torwartleistung erwähnt werden, Mattheo hat sich sehr mutig dem Niederauer Kanonen entgegengestellt.

 

Da aller guten Dinge 3 sind, ertönte kurze Zeit später der 3. Anpfiff und die MIB kämpften gegen die Kids aus Großenhain.

Dieses Spiel war sehr hart umkämpft, der Ehrgeiz ungebremst, allerdings die Konzentration bei der Zuordnung zum Gegner und beschützen des eigenen Tors nicht mehr ganz auf der Höhe. Verständlich nach bereits 40 absolvierten Handballminuten in der vergangenen Stunde.

Es zeigte sich eine torarme aber engagierte Partie, die zur Halbzeit mit einem Stand von 2:1 für Radebeul endete und gleich zu Beginn der zweiten Runde seitens Großenhain ausgeglichen wurde.

Großenhain nutze den Aufwind und baute sich eine 2 Tore Führung aus. An Aufgeben wurde aber nie gedacht, immer wieder der Weg nach vorn gesucht. Einige Würfe wurden leider zu unplatziert verschenkt, glücklicherweise aber auch 2 Mal erfolgreich getroffen, bis endlich der erlösende Pfiff ertönte und die Begegnung mit einem sehr gerechten Unentschieden 4:4 den Start in die Saison beendete.

 

Großes Lob an unsere Kampfgeister Taleja, Karl, Theodor, Matteo, Ferdinand, Max und Danylo, ihr habt das heute wirklich gut gemacht!

cz

Von |2025-07-29T12:03:26+02:0025.11.24|Kategorien: Archiv gJF|

LIB gegen Görlitzer HV ll

Am 23.11.2024 traten die LIB gegen die Damen des Görlitzer HC II an. Von Beginn an war klar, es muss jeder kämpfen und alles geben.
In den ersten Minuten waren die Mädels des Radebeuler HV sehr motiviert. Gegen die Abwehr hatten die Görlitzer nur wenige Chancen. Es war ein Kopf an Kopf rennen bis zur 12 Minute. Erst dann gelang es den Görlitzer Damen einen kleinen Vorsprung aufzubauen. Bei dem Spielstand von 8:12, in der 24. Minute, hieß es Auszeit für Radebeul. Die Ansage war ganz klar, es darf nicht nachgelassen werden. Es ist mehr Kreativität und Einsatz im Angriff notwendig. Dies konnte nur bedingt umgesetzt werden, sodass die Teams mit einem Spielstand von 11:15 in die Halbzeitpause gingen. In der Kabine wurde nochmal der Ehrgeiz deutlich. Kritisch wurden Fehler besprochen, um es in der 2. Halbzeit besser zu machen.
Durch die gute Abwehrarbeit konnten ein paar Bälle erobert werden, welche allerdings im Angriff zu selten zu einem Torerfolg geführt haben. Auch die Zeitstrafen der Gegner wurden nicht konsequent genutzt. Durch das Nachlassen der radebeuler Abwehr, gelang es Görlitz innerhalb von einer Minute, 3 Tore zu erzielen. Zum Ende hin gelang es den görlitzer Damen, aufgrund von technischen Fehlern und ausbleibenden Torerfolgen, 6 Tore infolge zu erzielen, sodass der Endstand bei 23:35 lag.

Am 30.11.2024 stellen sich die LIB auswärts gegen die Damen des VfL Meißen II.
Tops: gute und schnelle Abwehrarbeit, Zuspiele, Motivation, Rückzugsverhalten
Flops: Kommunikation, Block, Chancenverwertung

Für den Radebeuler HV spielten: Sina Schubert (1), Hanna Jäckel (1), Alexa Fiedler, Francis Lindner, Klara Schimpf (7), Claudia Wolff (6), Nina Weihermüller (5), Eva Krohn, Leonie Wislicenus (3), Jenny Preußcher, Carolin Panhans, Manja Thomas, Thea Delling

Bank: Daniel Kießling, Sebastian Niesen & Linda Bienert

Von |2025-07-29T11:54:26+02:0025.11.24|Kategorien: Archiv 1. Frauen|

Heimsieg in ungewohnter Halle

Zum Punktspiel an diesem Heimspielwochenende war der USV TU Dresden angereist. Spielstätte die Lößnitzhalle Radebeul, wir freuten uns darauf, da unser Training ansonsten nur in der Elbhalle stattfindet.
Durch den Feiertag hatten wir nur eine Trainingseinheit Vorbereitungszeit, versuchten diese aber so gut wie möglich zu nutzen. Im Vordergrund standen dabei Übungen zum Abwehrverhalten.
Das erste Tor des Spiels gehörte den Gästen, dann übernahmen die Mädchen des RHV das Kommando. Die erste Halbzeit verlief sehr verhalten, nicht alles im Angriff ging so auf, wie es von den Trainern angesprochen wurde. Dafür zeigte das Training Wirkung, denn die Deckung stand ordentlich und lies kaum Durchbrüche zu. Mit einem 8:4 ging es in die Pause.
Auch in Hälfte zwei stand die Abwehr sicher, der Torvorsprung wuchs kontinuierlich an. Alle Spielerinnen erhielten Einsatzzeit um auf die anstehenden Spiele bis Weihnachten Sicherheit zu gewinnen.

Mit der Schlußsirene stand es 22:10 für unsere Heimmannschaft. Ein großes Dankeschön an die souveräne Schiedsrichterleitung, in diesem Spiel gab es einiges zu Pfeifen. Mit diesem Heimerfolg festigen wir Platz 6 in der Tabelle und halten Anschluss zu den vorderen Plätzen. Am kommenden Wochenende gastieren wir in einer Ausweichhalle des HSV Weinböhla in Priestewitz.

Für den RHV:
Antonia P. & Fiona (Tor)
Antonia H., Charlotte, Emely, Emily, Emma, Johanna, Laura, Lea, Lucy, Mariella und Sofía
Auf der Bank:
Heiko, Nadine und Lara

Von |2025-08-07T13:04:52+02:0025.11.24|Kategorien: Archiv wJC1|

3.Männer – Ein Handballfest zum Freitag!

Radebeuler HV III. – SV Niederau III.  28:31

Ein Handballfest zum Freitag!

Die „Men in Beer“ empfingen am Primetime-Abend die 3.Vetretung vom SV Niederau zum Topspiel in der zweiten Staffel. Im Gegensatz zum Topspiel am Folgetag konnten beide Mannschaften sicherstellen das auch richtige Sportler auf der Platte standen. Alle trafen sich zur Begrüßung an der Mitte, keiner ließ sich zu dummen 2-Minuten-Strafen im Anwurfkreis locken und alle beendeten ihr Spiel sportlich und fair mit einem Bier in gemeinsamer Runde. So soll es sein!

Die Gäste gewannen das Spiel zu recht. Zwar hatten die MIB den besseren Start ins Spiel, die gut ausgebildete, junge Garde vom SVN machte jedoch zusehends den Unterschied aus. Die frühe Führung des RHV drehten die Niederauer bis Halbzeit zur ihren Gunsten. In der zweiten Halbzeit setzte sich der Tabellenführer noch ein Stück ab. Die MIB bewiesen jedoch Herz und ließen die Köpfe nie hängen. So gelang es zum Ende des Spieles sogar noch einmal etwas Ergebniskorrektur zu betreiben.

Fazit: Ein gutes Aufbauspiel um Stefan Miksch und Alexander Schwarze stellte die Gäste vor eine schwere Aufgabe. Als eine der wenigen Mannschaften, welche nicht die Querstangen in der Elbhalle abwarfen, bewiesen sich die Niederauer jedoch als würdiger Tabellenführer.

In einer gut gefüllten Halle hatten alle Anwesenden einen schönen Abend erlebt. Am Ende ein gelungener Start in ein langes Heimspielwochenende des RHV.

Das fiel auf:

  • Ergebnis nach Ecken – 0:0
  • Radebeul hatte 32 mal Anwurf, Niederau 29 mal.
  • Ohne Zahnschmerzen hätte einer mehr mit gespielt!
  • Danke allen Zuschauern für die Unterstützung!

Von |2025-07-29T11:59:43+02:0024.11.24|Kategorien: Archiv|

2. Männer – Die Angst vorm Gewinnen

Spielbericht des Radebeuler HV II gegen USV TU Dresden 27:30 (15:14)

Die Angst vorm Gewinnen.

Am 23. November 2024 trafen wir in der Lößnitzhalle auf den Universitätssportverein aus Dresden. Die Tabellen Situation versprach ein spannendes Duell in der Regionsoberliga S-M Männer, das leider mit einer zum Schluss doch recht deutlichen 27:30-Niederlage endete. Trotz einer kämpferischen Leistung konnten wir die Punkte nicht in Radebeul behalten. Es schien in der zweiten Hälfte so, als hätten wir Angst davor die Partie für uns zu entscheiden und mit klaren und cleveren Aktionen den Sieg herbei zu führen.

Die Partie begann vielversprechend: Bereits in den ersten zehn Minuten konnten wir uns mit schnellen und präzisen Aktionen einen kleinen Vorsprung erarbeiten (8:4 ´12 min). Hierbei glänzten insbesondere Daniel Kießling mit seinen überlegten, zielsicheren Würfen und Marco Franke, der sicher aus dem Rückraum traf. Unser Angriffsspiel war zu diesem Zeitpunkt variabel und durchsetzungsstark, was den Gegner zu einer frühen Auszeit zwang.

Doch nach der ersten Viertelstunde schlichen sich immer mehr technische Fehler in unser Spiel ein. Überhastete Abspiele, ungenaue Würfe und unglückliche Ballverluste ermöglichten es den Dresdner Studies, mit schnellen Gegenstößen wieder heranzukommen. Zusätzlich schaffen sie immer mehr Durchbrüche im Positionsangriff, da unsere Abwehr in der Mitte der ersten Hälfte Nachlässigkeiten zeigte. So schmolz unser Vorsprung dahin, und nach 21 Minuten war die Partie ausgeglichen (10:10). In den übrigen 9 Minuten bis zum Halbzeitpfiff entwickelte ein ausgeglichenes Spiel. Kurz vor Ende der ersten Halbzeit erlangten wir einen Vorteil, als wir mit doppelter Überzahl und einem knappen 15:14 Vorsprung in die Halbzeitpause gehen könnten.

In der zweiten Halbzeit setzte sich das Muster fort. Obwohl wir offensiv weiter Akzente setzen konnten – allen voran Daniel Kießling, der insgesamt neun Tore erzielte – gelang es uns nicht, die einfachen Fehler abzustellen. Insbesondere in der Schlussphase häuften sich die Ballverluste, die die Gäste konsequent in Tempogegenstöße ummünzten. Zusätzlich vergaben wir gute Torchancen. Und so war die Partie ab der 38. Minute wieder ausgeglichen (18:18).

Trotz einiger starker Momente, etwa durch Andreas Schütz, der in der entscheidenden Phase mehrfach traf, und durch die Unterstützung des Publikums, konnten wir den USV TU Dresden nicht mehr aufhalten. Die Gäste spielten ihre Konterstärke aus und ließen uns keine Chance, das Spiel zu drehen.

Letztendlich war es eine Mischung aus unseren eigenen Unzulänglichkeiten und der Stärke des Gegners im Umschaltspiel, die die Niederlage besiegelten. Besonders bitter: Trotz einer kämpferischen Leistung und starker Phasen fehlte uns in den entscheidenden Momenten die notwendige Konzentration und Präzision, was zu einer unnötig hohen Niederlage führte.

Die Niederlage gegen den Tabellennachbarn tut weh, bietet uns jedoch auch wichtige Erkenntnisse. Wenn wir unsere technischen Fehler minimieren und unsere Umschaltbewegung verbessern, können wir in den kommenden Spielen wieder erfolgreich sein. Ein Dank gilt der Jungen in der Halle, die uns trotz der Niederlage unermüdlich unterstützt haben und schon vor dem spannenden Duell der ersten Männer für eine gute Stimmung sorgten. Jetzt heißt es: Kopf hoch und weiterarbeiten! Wir haben dieses Jahr noch 2 (+1) Spiele vor der Brust, die wir erfolgreich gestalten wollen.

 

Positive Dinge

–              spannendes Spiel

–              keine Verletzung

–              Mannschaftsfoto Versuch Nr.3 erfolgreich

Negative Dinge

–              keine erspielten Kästen

–              erneute Heimniederlage, die wir uns selbst zuzuschreiben haben

–              Ungeduldiges Angriffspiel

 

Schreiberling: Lukas Hußke

 

Von |2025-07-29T11:56:47+02:0024.11.24|Kategorien: Archiv 2. Männer|

2. Männer – Erste Pokalrunde überstanden trotz Radeburger Heimmacht

Spielbericht: TSV 1862 Radeburg II vs Radebeuler HV II. 27:29 (15:16)

Erste Pokalrunde überstanden trotz Radeburger Heimmacht.

Mit einem spannenden 29:27-Auswärtssieg beim TSV 1862 Radeburg II haben wir die erste Runde des Sachsen-Mitte Regionspokals erfolgreich gemeistert. Schon vor dem Anpfiff herrschte eine außergewöhnliche Stimmung. Die Halle, die sonst selten so gut gefüllt ist, war mit 73 Zuschauern nahezu ausgelastet. Dies verlieh der Partie einen besonderen Rahmen, den wir von Beginn an nutzten. Nach einer anfänglichen Phase des Abtastens entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Unsere Mannschaft zeigte sich nervenstark, vor allem Marco Franke, der insgesamt neun Tore erzielte und so einen Großteil zum Sieg beitragen konnte.

Die Gastgeber hielten jedoch tapfer dagegen und konnten immer wieder durch schnelle Angriffe punkten. Dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung und wichtigen Toren von Albert Grünberg und Marcus Weig, die mit sechs bzw. vier Treffern herausragten, gingen wir mit einer knappen 16:15-Führung in die Halbzeitpause.

Im zweiten Durchgang gelang es uns, die Führung kontinuierlich auszubauen, obwohl die Gastgeber nie aufgaben und bis zur letzten Minute alles versuchten. Besonders in der Schlussphase half uns unsere solide Abwehrarbeit sowie die Unterstützung von der Bank

Nach dem Schlusspfiff war der Jubel groß – nicht nur über den Sieg, sondern auch über die großartige Atmosphäre. Wir freuen uns nun auf die nächste Runde, in der wir auf den HC Großenhainer treffen werden. Bereits im letzten Aufeinandertreffen mit Großenhain haben wir in einer sehr vollen Halle gespielt, was die Vorfreude auf dieses Duell nochmals steigert.

Unser Dank gilt auch den Gastgebern aus Radeburg für ein faires Spiel und die Organisation. Wir sehen mit Spannung der nächsten Herausforderung entgegen und hoffen, erneut auf die Unterstützung unserer Fans zählen zu können – vielleicht wird es ja wieder eine volle Halle!

Positive Dinge

–              unter 30 Gegentore

–              erreichen der nächsten Runde

–              Sieg trotz des schmalsten Kaders der Saison

Negative Dinge

–              zusätzlicher Termin im Dezember

–              Siegerselfie wie gewohnt nicht vollständig

–              der Live-Ticker bei nuScoreLive macht im Anoym-Modus keinen Spaß

 

Schreiberling aus der Ferne: Lukas Hußke

Von |2025-07-29T11:56:47+02:0023.11.24|Kategorien: Archiv 2. Männer|

2. Männer – Kantersieg auf der Elbaue

Spielbericht des Radebeuler HV II gegen SG Klotzsche. 34:20 (19:10)

 

Kantersieg auf der Elbaue

Am 10. November 2024 empfing der Radebeuler HV II die SG Klotzsche in der gut gefüllten Elbhalle auf den Radebeuler Elbwiesen. Vor einer lautstarken Kulisse zeigte die Heimmannschaft eine beeindruckende Vorstellung und gewann souverän mit 34:20. Der Erfolg beruhte auf einer geschlossenen Teamleistung, verbessertem Abschluss und einigen spektakulären Momenten, die das Publikum begeisterten.

Schon der Start in die Partie verlief nach Plan: Der Radebeuler HV II spielte von Beginn an konzentriert und erarbeitete sich immer wieder klare Torchancen. Als Ziel gab Coach Kirsch für dieses Spiel aus nur 20 Gegentore zu bekommen, was der in den letzten Spielen schwächelnden Abwehr eine neue Motivation geben sollte.  Auffällig war die verbesserte Chancenverwertung, ein Aspekt, der in den vergangenen Spielen auch nicht immer optimal war. Angeführt von Marco Franke, der mit neun Treffern und sicher verwandelten Siebenmetern glänzte, zog das Team früh davon. Bereits in der 15. Minute stand es 11:6, eine Führung, die bis zur Halbzeit auf ein beeindruckendes 19:10 ausgebaut wurde.

Neben der Effizienz im Abschluss waren auch die herausgespielten Tore ein echter Hingucker. Immer wieder beeindruckte der Radebeuler HV II mit schnellen Kombinationen und sehenswerten Spielzügen, die die gegnerische Abwehr vor große Probleme stellten. Spieler wie Julius Fischer, Marcus Weig und Stefan Kirsch setzten sich mehrfach durch und sorgten dafür, dass der Vorsprung kontinuierlich wuchs. Gleichzeitig stand die Abwehr stabil und zwang den Gegner zu schwierigen Würfen. Torhüter Finn Himmelrath zeigte in diesen Momenten seine Klasse und hielt wichtige Würfe, was der Mannschaft zusätzliche Sicherheit gab.

Auch in der zweiten Hälfte behielt der Radebeuler HV II die Kontrolle über das Spiel. Während die Gäste aus Klotzsche immer wieder an der starken Defensive und den schnellen Gegenstößen scheiterten, konnte die Heimmannschaft die Führung kontinuierlich ausbauen. Besonders erfreulich war, dass alle Spieler ihren Beitrag zum Erfolg leisten konnten, sei es durch Tore, Vorlagen oder in der Abwehrarbeit.

Die Schlussphase des Spiels hatte noch einen dramatischen Höhepunkt zu bieten: Drei Sekunden vor dem Abpfiff führte eine kuriose Szene zu einer Disqualifikation von Mirco Elsner. Der Spieler wollte mit einem taktischen Wurf den Ball wegspielen, um die „20-Gegentore-Kiste“ zu retten, die Coach Kirsch versprochen hatte. Die Schiedsrichter werteten die Aktion jedoch als Regelverstoß in den letzten 30 Sekunden und entschieden auf Siebenmeter für die SG Klotzsche sowie eine rote Karte für Elsner. Es schien, als ob die makellose Defensivleistung der Heimmannschaft einen kleinen Schönheitsfehler erhalten würde. Doch Finn Himmelrath behielt die Nerven und krönte seine starke Leistung mit einem entscheidenden Moment: Der Siebenmeter der Gäste wurde von ihm glänzend an den Pfosten gelenkt. Damit war der Schlusspunkt gesetzt, und die Heimmannschaft konnte ihren verdienten 34:20-Sieg feiern.

Die geschlossene Mannschaftsleistung, die gesteigerte Chancenverwertung und die starke Abwehrarbeit machen Lust auf mehr. Mit solchen Leistungen ist der Radebeuler HV II auf einem guten Weg, in der Regionsoberliga S-M Männer weiterhin erfolgreich zu sein. Die volle Halle und die tolle Stimmung waren ein weiterer Beweis für die Unterstützung, auf die sich das Team in den Heimspielen verlassen kann.

 

Positive Dinge

–              gute Chancenverwertung

–              keine Verletzungen

–              drei erspielte Kästen

Negative Dinge

–              erste rote Karte der Saison

 

Schreiberling: Lukas Hußke (Lukas mit K)

 

Von |2025-07-29T11:56:47+02:0018.11.24|Kategorien: Archiv 2. Männer|
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