hier gehören alle Spielberichte der abgelaufenen Saisons hinein

„Girls in Black“ ziehen verdient in Meisterschaftsrunde rein

Auch an diesem Wochenende hieß es zum letzten Mal in diesem Jahr wieder Kräftemessen für unsere weibliche E-Jugend. Bei doch sehr niedrigen Temperaturen ging es zum Auswärtstermin diesmal in die neue Halle auf der Königsbrücker Straße.

Doch es war nicht irgendein Spieltag, sondern der Entscheidende!

Nachdem am Wochenende  zuvor zwei souveräne Siege in Klotzsche erzielt worden sind, wollten die Radebeulerinnen den Platz 1. in der Vorrunde behaupten und weitere Punkte mit  in die Endrunde nehmen.

Im ersten Spiel standen die Mädels der NSG Dresden NordWest unseren Junghandballerinnen auf der Platte gegenüber. Mit viel Ehrgeiz wurde von beiden Mannschaften die Partie begonnen. Es wurde niemanden etwas geschenkt. Immer wieder scheiterten unsere Damen, trotz gut heraus gespielten Möglichkeiten an der Vollstreckung zum Torgewinn. Auf der anderen Seite ließ man mit guter Abwehrleistung die Dresdnerinnen auch nicht ins Spiel kommen. Mit einem Halbzeitstand von 2:1, spricht das Ergebnis wohl für sich.

In der Halbzeitpause hieß es „Wachrütteln“ und auf die eigenen Stärken aufzubauen. Zunehmend fand man in der zweiten Hälfte besser ins Spiel und konnte sich mit Torerfolgen belohnen. In der zwanzigsten Minute (5:3 für Radebeul) ist dann der Knoten endlich bei unseren MiniMäusen geplatzt und herausgespielte Möglichkeiten wurden mit weiteren Torerfolgen belohnt. Über die Station 8:3 und einem super Endstand von 11:3 wurden die Punkte mit nach Radebeul geholt.

Fazit zum Spiel:

Unsere jungen Junghandballerinnen sollten sich auf dem Spielfeld zu Beginn der Partie beweisen. Nach einer etwas verschlafenen oder nervösen ersten Halbzeit haben sie allmählich ins Spiel gefunden und sich auch mit Torerfolgen belohnen können. Jede Spielerin zeigte, dass sie gewillt war für das Team Alles zu geben.

Für den RHV spielten:

Amelie (Tor), Flora (3), Anjuli, Fiona, Gerda, Elli, Lotta, Giulia, Amrie (2), Enna (1), Alicia, Rebekka (1), Samina und Kiki (4)

 

Das zweite Spiel des Tages ging gegen die unmittelbaren Konkurrentinnen an der Tabellenspitze.  Nachdem das Hinspiel in heimischer Kulisse glücklich und gerade so mit 9:8 gewonnen wurde, wusste man, dass dies das schwerste Spiel der gesamten Vorrunde werden würde.

Die großgewachsenen Mädels des MSV waren doch Respekt einflößend. Dennoch stemmte sich unsere Vertretung mit viel Handballherz, schnellem Umkehrspiel und dem Zug zum gegnerischen Tor entgegen. Über die Stationen 3:3, 6:7 und einem Halbzeitstand von 10:11 schafte man es sogar die erste Halbzeit für sich verbuchen.

Auch die zweite Hälfte versprach alles andere als langweilig zu werden. Ein wahrer Schlagabtausch auf beiden Seiten. Jede unserer Spielerinnen übernahm Verantwortung und  um jeden Ball wurde gekämpft. Es wurde lautstark von der Auswechselbank und von den Rängen unterstützt. Auch MSV hat natürlich nichts liegen lassen und so kam es in der zwanzigsten Spielminute zum Führungswechsel zum 14:13. Mit viel Laufarbeit und noch energischerem Kampf in der Abwehr merkte man unseren Mädels an, dass sie bereits ihr zweites Spiel an diesem Tag absolvierten. Jetzt hieß es Zähne zusammenbeißen und den Schwung der Gegnerinnen zu entschärfen.

Unser Manko war leider die Spielmacherin des MSV, welche sich an diesem Tag eine Nummer zu oft in Szene setzten konnte. Auch unsere so super agierende Amelie im Tor konnte den scharf, platzierten Würfen der Dresdnerinnen nicht immer entgegenwirken. Doch die Mädels gaben sich und das Spiel noch lange nicht auf. Zwei Minuten vor Ende der Partie gelang es nochmal einen Ball zum Anschlusstreffer zum 16:14 im gegnerischen Tor zu versenken. Es waren wohl mit Abstand die spannendsten Endminuten in dieser Saison. Leider mussten sich unsere Radebeuler Girls in Black mit einem Endstand von 17:14 für den MSV diesmal geschlagen geben.

Fazit zum Spiel:

Mit dem Bewusstsein, dass dies eines der schwersten und wichtigsten Spiele der Vorrunde werden wird, traten unsere Junghandballerinnen mit breiter Schulter dem MSV entgegen. Mit dem Kampfmotto „ Wir spielen heute für Mona mit“, wuchsen unsere Spielerinnen über sich hinaus und übernahmen zunehmend Verantwortung fürs ganze Team. Das Ziel haben unsere Mädels auch super umgesetzt. Auch die ganze Auswechselbank fieberte wieder mit und unterstütze lautstark. Leider war am Ende die Luft etwas raus und das Glück auf Seite des MSV. Mal gewinnt man und ein anderes Mal verliert man. Auch damit müssen unsere Handballmäuse lernen umgehen zu können.

Für uns als Trainer war es dennoch eines der besten Spiele der Saison.

Punktgleich (18:2) mit dem MSV starten wir nun sicher und zielstrebig in die Endrunde der Bezirksmeisterschaft.

Für den RHV spielten:

Flora, Anjuli, Fiona (5), Gerda, Elli (1), Lotta, Giulia (5), Amrie (1), Enna, Alicia, Rebekka, Samina, Kiki (2) und Amelie im Tor (mit mehr als 10 tollen Paraden)

Ein herzliches Dankeschön wieder an die Handballfamilie, welche die Reise nach Dresden angetreten hat, um unsere Mädels an diesem Tag wie so oft lautstark, motivierend zu unterstützt.

Danke …..

Von |2024-07-28T06:27:03+02:0005.12.23|Kategorien: Archiv wJE|

2. Männer – Handballkrimi mit Happy End

Spielbericht Radebeuler HV II gegen SV Niederau 35:34 (18:18)

Handballkrimi mit Happy End

Die Reserve der Men in Black bleiben weiter ungeschlagen und sichern sich verdient die Herbstmeisterschaft. Durch eine starke Schlussphase und auch Glück gelinkt der 9.Sieg in Folge.

In den letzten Wochen konnte Coach Kirsch in Sachen Menpower aus den Vollen schöpfen. So sah es auch am Anfang der Woche noch aus. Aber umso näher der Spieltag rückte, desto mehr lichteten sich die Reihen. Mit Christoph Jurack musste man verletzungsbedingt auf dem Topscorer der Liga verzichten. Stammkeeper Finn Himmelrath, Lukas Hußke und Geburtstagskind Sören König fehlten krankheitsbedingt. Zum Glück konnte Arved Zwirner noch rechtszeitig dabei sein. Um den Kader noch weiter aufzufüllen und weitere Wechselmöglichkeiten zu haben zog sich Coach Kirsch auch das Spielertrikot an. Um die Motivation brauchte man sich nicht kümmern, die war voll da. Jeder wusste was Sache ist…Derbytime und den Kampf um die Herbstmeisterschaft.

Radebeul begann das Spiel mit Vollgas. Aber gleich nach dem ersten Tor prallten Spieler und der Niederauer Torwart zusammen…Stille in der Halle. Zum Glück sah es schlimmer aus, als es war und die Partie konnten beide fortsetzen. Mit dem anschließenden 2:0 war Stimmung in der Halle. Nur leider konnte Niederau nach kurzer Zeit das Spiel drehen, 3:5 7´. Bis zum 8:10 14´ wechselte die Führung mehrmals. Radebeul zog die Auszeit. Der Angriff war soweit in Ordnung, nur leider wurde hinten nicht richtig zugefasst. Die Worte zeigten Wirkung und man setzte zu einem kleinen Zwischensprint an und konnte den Ausgleich zum 11:11 erzielen. Warum man den Schwung nicht mitnahm? Keine Ahnung. Man verfiel wieder in alte Muster und lud Niederau zu einfachen Toren ein. Beim Stand von 14:17 nahm der Gegner die Auszeit. Dies kam Radebeul entgegen und man stellte nochmal um. Durch ein Tor mit ganz viel Willen durch Arved gab es zusätzlich noch die zwei Minuten Pause für den Gegner. Zwei weitere Spieler waren nicht ganz der Meinung der Schiedsrichter und so stand der Gast nur noch mit 3+1 Spielern auf der Platte. Dies nutzten die Weinstädter und konnten das Spiel zum 18:17 drehen. Wäre man noch ein wenig cleverer gewesen, wäre noch mehr drinnen gewesen und somit ging man mit 18:18 in die Halbzeitpause.

Durchatmen war angesagt: Die Abwehr musste weiter stabilisiert werden und im Angriff den Ball laufen lassen. Sobald die Hausherren mit Tempo über die erste und zweite Welle kamen, erzielte man einfache Tore. Also Tempo hochhalten und in der Abwehr besser zupacken.

Die zweite Hälfte begann ausgeglichen. Keine Mannschaft konnte sich groß absetzen, 22:22 40´. Aber eigentlich kennt jeder das Sprichwort „Das Spiel beginnt ab der 40. Minute“. Leider kannten das nur die Gäste und konnten sich mit einfachen Toren auf 24:30, 48´ absetzen. Man beschäftigte sich in dieser Phase zu sehr mit den Schiedsrichtern. War das Spiel entschieden? Nein, denn Radebeul hat diese Saison eine Stärke und das ist Wille und Kampfgeist. Was dann folgt war eine Schlussphase wie aus dem Lehrbuch. Man stellte nochmal die Abwehr um und das fruchtete. Ein Tor nach dem anderen kam man dem Ausgleich näher. Auch eine zwischenzeitliche Unterzahl blieb wirkungslos und man feierte in der 56. Minute den verdienten Ausgleich zum 32:32. Im nächsten Angriff ging man sogar in Führung. Nach einer Auszeit Gäste konnte dieser den Ausgleich wieder herstellen. Letzte Minute, die Gäste bekamen eine Zeitstrafe. Das Momentum auf Seiten der Radebeuler. 59:21´ 7m für Radebeul, Entscheidung? Nein, leider verließen Marco Franke die Nerven. Niederau wieder im Angriff und mit aller Zeit der Welt konnten den Ball nicht unterbringen. Ballbesitz Radebeul und noch 21 Sekunden auf der Uhr, Auszeit…Ruhe reinbringen, nicht zu zeitig abschließen und den letzten Spielzug ansagen…Kurz durchgespielt, Spielzug angezogen und mit ganz viel Glück und Wille durch Jungspund Julius kam der Ball zu Marco Franke und dieser knallt ihn Innenpfosten rein…Sieg!!!

Mit diesem hart erkämpften Sieg sicherte man sich die Herbstmeisterschaft. Nächsten Samstag geht es zum letzten Hinrundenspiel nach Neustadt. 

 

Positive Dinge

  • Derbystimmung
  • Egal wer ausfällt, die Mannschaft fängt es auf
  • Faire Partie
  • Wille und Glaube an den Sieg

Negative Dinge

  • Abwehr zu löchrig
  • Zu sehr mit den Schiedsrichtern beschäftigt

 

 

Von |2024-08-04T09:55:51+02:0005.12.23|Kategorien: Archiv 2. Männer|

Tour durch die Landeshauptstadt

Nachdem wir am letzten Wochenende die Joy-Next-Arena in Augenschein nehmen konnten, ging es an diesem Samstag für die D-Mädchen in die Sporthalle des Bertholt-Brecht-Gymnasiums. Als erster Kontrahent wartete die Mannschaft der HSG Weißeritztal. Mit genug Selbstbewusstsein entschieden sich die Trainer für eine neue Startaufstellung, mit der sich die Mädchen jedoch sehr schwer taten. Mit Sand im Getriebe ruckelte das Spiel. Aus einem 1:3 Rückstand machten die Mädels noch ein 4:4 zur Halbzeit. Durchgang 2 brachte dann die erhoffte Steigerung, mit der Sirene standen 2 Pluspunkte und ein 16:7 zu Buche.

Durchschnaufen und auf das zweite Spiel konzentrieren. Gegen den MSV sollte endlich ein Sieg gelingen. Es entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, erst führten wir, dann drehten die Dresdener Mädchen das Spiel und mit 7:9 wurden die Seiten getauscht. Auch der MSV wollte unbedingt gewinnen und Platz 2 verteidigen. Entscheidende Würfe von außen zischten knapp an Fionas Kopf vorbei ins Tor, bis einer traf und sie umfiel. Von den Unmassen an Blut geschockt ging bei unseren Mädchen nichts mehr. Für Emma bedeutete die Verletzung von Fiona das Debüt im RHV Tor. Eine denkbar sehr schwierige Situation. Eine überzogene Rote Karte für Laura gab dann der Moral den Rest. Der 22:12 Sieg für den MSV geht sportlich in Ordnung, das Fairplay des Siegers hinterlässt aber einen komischen Nacheschmack, gerade im Kinderhandball. Nächster Dresden Stopp dann am Sonntag in Klotzsche .

Für den RHV spielten: Fiona (Tor), Antonia, Emma, Johanna, Lara, Laura, Lea, Linnéa, Mariella, Natalie und Sofía

Von |2024-07-28T06:26:19+02:0004.12.23|Kategorien: Archiv wJD1|

Spielbericht D1 gegen Koweg Görlitz am 02.12.2023

Unser heutiger Spielgegner Koweg Görlitz ist für unsere Mannschaft kein Unbekannter, durch die Begegnung in der Qualifizierungsrunde im Juni konnten unsere Jungs das Spiel mit 28:13 für sich entscheiden. Können unsere Jungs an ihre Leistungen vom Juni, heute anschließen?
Wir Trainer haben unsere Jungs vor ihrem Spiel noch einmal auf ihre Stärken im Angriffsspiel hingewiesen und eine gemeinsame kompakte Abwehr eingefordert. Leider konnten sich unsere Spieler erst gegen Ende der ersten Halbzeit mit fünf Toren etwas vom Gegner absetzen. Schade, dass sich Paul am Anfang des Spiels am Knie verletzte und auf der Bank behandelt werden musste. Aber gut, wenn man eine so hohe Qualität über alle Mannschaftsteile hat. So konnte Emilio den Ausfall von Paul direkt kompensieren und mit hervorragender Abwehrarbeit glänzen.
Zu oft mussten wir auch durch technische Fehler (drei Schrittregelung) den Ball ohne Gegenwehr an die Mannschaft von Görlitz abgeben und haben dadurch die gegnerischen Jungs immer wieder ins Spiel gebracht, ohne dass wir unseren Angriff mit einem Tortreffer abschließen konnten. Zur Halbzeitpause (24:19), haben wir Trainer unseren Jungs noch einmal auf die Schwächen in der Abwehrarbeit aufgezeigt und darauf hingewiesen, dass Angriffsspiel in der ganzen Breite aufzubauen. In Spielhälfte zwei konnte Paul (3) wieder eingesetzt werden und seine Qualitäten im Angriff nach zehn Minuten mit einem Tor beweisen und läutete dadurch die Wende zum Erfolg der Mannschaft ein, da jetzt auch der Druck im Angriff auch von linker Seite auf die gegnerische Abwehr erhöht wurde. Leider haben wir auch im zweiten Durchgang mit vier Fehlabspielen inklusive vier Gegentore unsere Gegner wieder rankommen lassen. Aber durch einen schnellen Spielaufbau konnten unsere Jungs den Gegner unter Druck in der Abwehr setzen, hinterlaufen und zu einem schnellen Torerfolg umsetzen und dadurch die Tordifferenz weiter erhöhen. In Hälfte zwei sind auch Thaddäus und Johannes zum Einsatz gekommen und haben ihr Können gerade in der Abwehr unter Beweis gestellt. Johannes, hat seinen Einsatz noch mit einem Tor, welches auch das letzte sein sollte in diesem Spiel, belohnt. Alfred konnte mit vier platzierten Treffen seine Wurfkraft zeigen. Frederik (3) konnte auch seine Leistung im Angriff und Abwehr gut umsetzen und hat in der zweiten Hälfte den Staffelstab an Thaddäus weitergegeben sowie auch Hektor an Johannes (1). Moritz (10) und Lenox (11) haben auch durch ihren flexiblen Spielaufbau den Gegner immer wieder ausgespielt und konnten so den Angriff mit Torerfolgen abschließen. Dominik möchte ich in diesem Spiel auch noch positiv hervorheben. Durch seine flexible Einsatzmöglichkeiten im Spielaufbau und am Kreis, hatte Dominik immer wieder seine Stärken im Angriff wie auch in der Abwehr umsetzen können und mit seinen 7 Treffern zum Erfolg der Mannschaft beigetragen. Ja da wäre noch unser Torwart Vince zu erwähnen, super Leistung. Durch seine Paraden im Tor, hat Vince den Gegner zu mancher Verzweiflung gebracht. Leider ging diese Leistung, wieder einmal zu Lasten der zweiten zerrissenen Torwarthose. Aber lieber das Spiel gewonnen, mit zerrissener Hose als andersherum. Super Leistung Vince, weiter so. Übrigens, Vince muss im nächsten Spiel gegen den HSV Dresden nicht in kurzer Hose zwischen den Pfosten stehen, sondern eine schnelle Näh-Einsatzgruppe für Torwarthosen hat sich bereiterklärt, die Hosen wieder einsatzbereit herzustellen. Herzlichen Dank schon mal an betreffende ältere Dame. Jungs, ihr habt euer Können auch in diesem Spiel wieder unter Beweis gestellt, dass im Training erlernte, umzusetzen.

Von |2024-07-28T06:15:51+02:0004.12.23|Kategorien: Archiv mJD1|

1.Männer- verlieren „Spitzenspiel“

Radebeuler HV gegen Radeberger SV 28:34 (12:14)

Mit dem 9. Spieltag erwarteten die MIB eine schwere Aufgabe – zum „Spitzenspiel“ gastiert der Spitzenreiter aus Radeberg beim Zweitplatzierten aus der Lößnitzstadt.
Bisher hat der Radeberger SV lediglich eine Niederlage einstecken müssen und sind somit, aufgrund der besseren Tordifferenz, vor den Männern aus Radebeul.

Mit dem Spielbeginn sind die Ränge gut gefüllt und beide Mannschaften legten direkt los und zeigten, weshalb beide an diesen Tabellenplätzen stehen.
Auf Seiten der MIB war es insbesondere Marcel Weig, der mit seinen Durchbrüchen Tore erzielen konnte und so immer wieder den Anschluss herstellte.
So ging es über die Stationen 2:2; 5:6; auf 7:9. Auch wenn der Angriff nicht so recht ins Laufen kommt, steht ab Mitte der ersten Hälfte die Abwehr deutlich solider. Zudem ist es Johann Voigt zu verdanken, dass er freie Gelegenheiten der Radeberger entschärfte und maßgeblich dazu beigetragen hat, dass der Abstand gering gehalten werden konnte. So plätscherte das Spiel mit einem Stand von 12:14 in die Pause.

In der Halbzeitpause justierten sich die Lößnitzstädter nochmal und wollten das Spiel in die richtige Richtung bringen.
So gesagt, so getan. Durch eine starke Abwehr und einen guten Angriff stellten die MIB mit der 37 Minute den Ausgleich zum 17:17 her. So hatten es sich alle vorgestellt! Doch was passierte dann? Vielerlei kleinere Fehler im Aufbau und Angriffsspiel führten erneut zu einem schnellen drei Tore Rückstand. Obendrauf erhält Marcel Weig noch seine dritte Zeitstrafe und musste die letzten 18 Minuten von draußen zuschauen.
Innerhalb von 10 Minuten spielte Radeberg auf und zogen auf 18:25 davon.
Das Spiel konnten die MIB von nun an nicht mehr drehen, obwohl der Angriff nun gut funktionierte.
So sind die letzten Minuten verstrichen und auf der Anzeigetafel erscheint der Endstand von 28:34.

Damit verliert der RHV erstmals ein Spiel in der Verbandsliga und liegt nun auf Platz drei in der Tabelle.
Was nehmen die Mannen um Trainer Heuer/Bodenstein mit?
Mit 28 geworfenen Toren kann man doch recht zufrieden sein, obwohl hier noch recht viel möglich gewesen wäre. Mit der Anzahl der geworfenen Tore zählt man auch zum oberen Tabellenblatt, was die eigentliche Leistung bestätigt.
Auf der anderen Seite steht die Abwehr: 20 Tore haben die MIB in der zweiten Halbzeit kassiert und hier besteht deutlicher Nachholbedarf. Viele eins gegen eins Duelle wurden zu einfach verloren und so steht der RHV im Bereich der Defensive nicht da, wo man sich selbst sieht.
Jetzt heißt es Mund abputzen und weitermachen. Die kommenden beiden Wochen sind für den Ausgang der Hinrunde entscheidend.
Am Samstag kommt es gleich wieder zu einem brisanten Spiel: Es geht ins Derby gegen Niederau, wo man Wiedergutmachung betreiben möchte. Anwurf ist 18 Uhr in der Lößnitzsporthalle Radebeul.

Für den RHV spielten: Johann Voigt und Felix Pusch (beide TW) – Christoph Herrmann (1), Felix Lehmann (2), Stefan Weiße (1), Martin Berger, Carlos Machmer (3), Tim Röseler (5/1), Tim-Philip Jurgeleit (5/1), Marcel Weig (5), Albrecht Lange (6), Ronny Hentschel, Finnley Straske

Schreiberling: T.R.

Von |2024-07-27T13:27:39+02:0029.11.23|Kategorien: Archiv 1. Männer|

Heimspieltag in der Elbsporthalle in Radebeul 26.11.2023

Draußen fiel der erste Schnee des Jahres doch in der Elbhalle ging es heiß her. Die Holzbänke bogen sich angesichts der zahlreich angereisten Fans des gepflegten Hallensports.
Für die Verpflegung des Tages hatten sich die Eltern der männlichen E- und D-Jugend schwer ins Zeug gelegt und so wurde das Sportcasino zu einem stark frequentierten Anlaufpunkt für knurrende Mägen und trockene Kehlen. Vielen Dank an alle Unterstützer im Namen des RHV und der beiden Mannschaften.

11 Uhr startete die D-Jugend ihr erstes Spiel gegen den SG Kurort Hartha. Frisch und voller Tatendrang ließen sich die Radebeuler Jungs von Anfang an nicht die Butter vom Brot nehmen. Mal wieder war es Till, der den ersten Treffer landen konnte und die gewonnene Führung ließen sich die Jungs nicht mehr nehmen. Emilio, Gregor und Felix folgten seinem Beispiel und auch Jonathan konnte von außen den Kasten treffen. Nach leichten Startschwierigkeiten stand die Abwehr solide. Zur Halbzeit war eine 9:5 Führung auf der Anzeigetafel zu sehen.
In der zweiten Hälfte wurde fleißig gewechselt, sodass jeder Spieler sein Können unter Beweis stellen konnte. Die Abwehr wurde erneut optimiert. Die Angriffe erfolgten größtenteils über die Aufbaupositionen. Auch hier war noch Potential zu sehen, die Außenspieler mehr mit einzubinden. Doch es war ein super Spiel und alle wurde belohnt mit einem 22:12 Endstand.

Der zweite und letzte Gegner des Tages war der Tabellenführer Medizin Bad Gottleuba.
Hier war der Druck der Gegner ganz klar stärker zu spüren. Unsere Jungs waren zunächst etwas einfallslos in ihren Angriffen und wurden vom Gegner zu Pfosten- und Lattenschüssen genötigt. Emilio gelang der erste Treffer. Felix, Gregor und Jonathan folgten seinem Vorbild. Doch auch die Gegner zogen nach jedem Treffer einen nach und es blieb absolut ausgeglichen bis zur Halbzeit mit 6:6.
In der zweiten Halbzeit nahmen unsere Jungs noch einmal richtig Fahrt auf. Ein kraftvolles, doch teils wenig fließendes Spiel war zu sehen und die Nerven des Publikums lagen blank. Die gegnerische Mannschaft ging in leichte Führung und ca. 5 Minuten vor Spielende erzielte sie einen Treffer nach dem anderen mit Tempo durch die Mitte. Zwei fehlgegangene 7-Meter der Radebeuler und ein paar Füße im Kreis zu viel sorgten für das Endergebnis 12:15. Schade, und dennoch kein Grund, enttäuscht zu sein, denn es war ein sehr starkes Spiel!

Sowohl die Trainer als auch eure Supports sehen, wie ihr immer mehr als Mannschaft zusammen wachst und ihr könnt zu Recht stolz auf euch sein, dass ihr vieles aus dem Training umsetzen konntet und vor allem die Abwehr heute stark gewachsen ist.

— Claudia

Von |2024-07-28T06:16:53+02:0027.11.23|Kategorien: Archiv mJD2|

Eisarena mit 4 Punkten verlassen

Bei bestem Winterwetter ging es diesmal in die Joynext-Arena. Erster Kontrahent war für die Mädchen der HC Sachsen Neustadt/ Sebnitz. Nach einer umfangreichen Erwärmung war die Mannschaft vom Start weg auf Betriebstemperatur. Einige Spielzüge aus den letzten Trainingseinheiten wurden erfolgreich gespielt. Der HCS kam immer mal wieder auf 2 Tore heran, aber ein 6 : 11 zum Seitenwechsel war ein schönes Polster. Im zweiten Durchgang lies dann die Konzentration beim Torschluss nach. Dies ist leider eine unnötige Tradition und die Zuschauer auf der Tribüne zitterten nicht nur wegen der Temperaturen sondern auch aufgrund mancher Aktionen. Der Erfolg geriet aber nie wirklich in Gefahr und beim 15 : 18 ertönte die Schlusssirene.
Zweiter Gegner waren die Mädchen vom USV TU Dresden. Der Start in die Partie verlief ausgeglichen, nach 10 Minuten setzten sich die RHV Mädels etwas ab, zur Halbzeit stand es 4 : 7. Im Pausengespräch wurde noch einmal das Stellungsspiel in der Abwehr angesprochen, das sich jetzt deutlich steigerte. Nur einen TU Treffer ließen die Radebeulerinnen zu und vorn gelangen noch 6 eigene Tore . Damit waren die Punkte 3 und 4 am heutigen Tag beim 5 : 13 gebucht.
Für den RHV spielten: Fiona (Tor), Anni,  Antonia, Emely, Johanna, Lara, Laura, Lea, Linnéa, Mariella und Sofía
Von |2024-07-28T06:26:19+02:0027.11.23|Kategorien: Archiv wJD1|

2. Männer – Pflichtaufgabe erfüllt

Spielbericht Radebeuler HV II gegen SG Weixdorf 37:29 (20:14)

Pflichtaufgabe erfüllt

Am Samstag traf sich die Reserve der Men in Black mit der SG Weixdorf zum Kräftemessen. Wenn man sich die Tabelle anschaute, sollte man denken, das es ein leichtes Spiel für den RHV werden würde. Radebeul mit 14:0 Punkten auf Platz 1 und die SG mit 6:8 im Tabellenmittelfeld. Trotzdem hieß es Vorsicht walten lassen, den Weixdorf stellt die beste und robusteste Abwehr (fünf rote Karten) der Liga. Mit Andreas Schütz fehlte den Hausherren der etatmäßige Abwehrchef. Sonst konnte man wieder aus den Vollen schöpfen.

Von Beginn an sollte an die zweite Halbzeit des Gottleuba Spiels angeknüpft werden und aus einer stabilen Abwehr heraus und hohes Tempo einfache Tore erzielt werden.  In den ersten Minuten lief es auf Seiten der Heimmannschaft noch nicht rund und man lies dem Gegner Raum für einfache Tore. 3´1:3 Ob aus dem Rückraum oder über den Kreis wurden zu einfache Tore erzielt. Durch eine zwei Minuten Strafe für die Gäste und ein Siebenmetertor durch Marco Franke wurde der Ausgleich erzielt. 8´5:5. Ab da lief es besser und man konnte bis Mitte der ersten Hälfte einen kleinen Vorsprung erarbeiten. 15´11:8. Umso länger das Spiel lief, stellte man sich besser auf den Gegner ein und baute den Vorsprung weiter Stück für Stück bis zur Halbzeit aus. 20:14

Während des Pausentees musste nicht viel gesagt werden. Abwehr weiter stabilisieren und vorne geduldiger Spielen.

Eine Stärke der Hausherren diese Saison ist es, gleich mit Tempo aus der Halbzeit zu kommen und Vollgas zu geben. 38`25:16. Auch eine Auszeit des Gästetrainers brachte keine nennenswerte Verbesserung. Durch eine Undiszipliniertheit brachte man nochmal unnötig Unruhe ins Spiel die sich aber schnell wieder legte. 41´25:16 In der 46.Minute wurde durch Sören König der zehn Tore Abstand hergestellt. 28:18 Ab diesen Zeitpunkt wurde auf Seiten der Men in Black in den Verwaltungsmodus geschaltet und das Spiel plätscherte vor sich hin. Weixdorf konnte wieder zu einfach Tore werfen und Radebeul erzielte vorne teilweise sehenswerte Tore. Am Ende feierte man einen ungefährdeten 37:29 Heimsieg.

Am kommenden Sonntag kommt der letztjährige Absteiger und aktuell Tabellenzweite zum Spitzenspiel in die Elbhalle. Anwurf ist 16 Uhr.

Positive Dinge

  • Auftrag erfüllt
  • Top Stimmung in der Halle
  • Durchwechseln zu jeder Zeit
  • Voller Kader

Negative Dinge

  • Schlechteste Saisonleistung
  • Abwehr war schon mal besser
Von |2024-08-01T17:47:42+02:0026.11.23|Kategorien: Archiv 2. Männer|
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