hier gehören alle Spielberichte der abgelaufenen Saisons hinein

2. Männer – Schönheitsfehler einer makellosen Hinrunde

Bericht zum Teamausflug HCS Neustadt-Sebnitz gegen Radebeuler HV II 31:31 (13:13)

Schönheitsfehler einer makellosen Hinrunde

Das sollte er nun werden der letzte Sieg, der unsere Leistung der Hinrunde vergolden und den Erfolgstrainer zum Erbringen seiner verlockenden Versprechungen zwingen sollte. Trotz voller Bank ließen wir dort einen Punkt liegen. Die Gründe hierfür liegen hauptsächlich in der Chancenverwertung.

Mit Topkanonier Ch.Jurack (verletzungsbedingt), M.Weig (privat) und auch Jungspunt J.Fischer (Aushilfe 1.Männer) fehlten leider gleich drei wichtige Säulen im Aufbau. Aber trotz den Ausfällen ging es mit voller Bank und hohen Ambitionen in Richtung Neustadt.

Start wie die Feuerwehr 1:5 8´. Auszeit Gast…ab dann Abwehr mau und vorne Torwart berühmt geworfen. Halbzeit 13:13

Zweite Halbzeit wie erste, Chancenverwertung mau. 56.Minute 29:27…59. Ausgleich geworfen, Auszeit, Siegtor auf der Hand, leider war das Glück der Vorwoche weg. Schade, aber geile Hinrunde. Schütz 8 Tore und Franke 9 Tore waren die Kanoniere des Tages.

Ab hier sollte viel lieber über den wirklich wichtigen Teil der Mannschaftsfahrt geschrieben werden.

Es ging ins nah gelegene Tschechien, um die erfolgreiche Hinrunde ausklingen zu lassen und die vergangenen 60 Minuten abzuhaken. Direkt nach dem Einkehren zeigte sich der Geist der eingeschworenen Mannschaft bei der Auswahl der Vorspeise. Einstimmig wurde sich für eine Knoblauchsuppe entschieden, was einen deftigen Start in einen kulinarisch stabilen Abend einleitete.

Vor dem Hauptgang zeigte unser Skopi starke Initiative, nach dem er das Fehlen der böhmische Knödel auf der Karte bemerkte und direkt eingriff, um so die wichtigste Beilage für die ganze Mannschaft zu sichern. So wurde dann vom Schnitzel, über die gefüllte Hühnerbrust bis hin zum Teufelsgulasch die verschiedenen Spezialitäten verzehrt.

Doch wie unsere Hinrunde hatte auch der Hauptgang einen Schönheitsfehler. Denn erneut lief unser Skopi zur Höchstform auf, als er mit geübtem Auge und Gaumen erkannte, dass das verzerrte Rind wohl sehr kurze Beine und gegrunzt haben musste.

Für die ganz standhaften Spieler gab es zum Nachtisch einen Palatschinken, dessen Größe dem Paradies gleichkam.

Nebenbei ließen wir uns natürlich noch ein, zwei (oder auch ein paar mehr, aber wer wird schon zählen außer Albert) Bierchen schmecken.

Einen großen Dank geht an die nüchternen bzw. fast nüchternen Fahrer, ohne die so ein geiler und flüssiger Ausflug, in dieser Mannstärke nicht möglich gewesen wäre und an das Trainerteam für das spenden der Getränke.

 

Positive Dinge

  • Ausflug voller Erfolg
  • Andreas spielt 60 Minuten durch
  • Siegtor wieder auf der Hand
  • Geile Kneipe, geiles Essen und Bier unter 1,50 Euro

Negative Dinge

  • Chancenverwertung
  • Abend viel zu kurz
  • Wechselalternativen im Rückraum fehlten

 

Schreiberlinge L.H und S.K.

Von |2024-08-01T17:45:22+02:0012.12.23|Kategorien: Archiv 2. Männer|

Auf Platz 3 gehts in die Weihnachtspause

Nachdem wir am letzten Wochenende die Sporthalle des Bertolt-Brecht-Gymnasiums bespielten, stand zum zweiten Advent die Sporthalle des Gymnasiums Klotzsche auf dem Plan. Die Mädchen sind heiß auf‘s Gewinnen. Gegner des ersten Spiels sind die Mädchen des USV TU Dresden.

Bis die RHV-Mädels so richtig ins Spiel kamen dauerte es ein wenig. Nach etwa zehn Minuten stabilisierte sich die Verteidigung und vorn lief es gut. Zur Halbzeit stand es 8:4.

Aufgrund der stabilen Führung konnten schon früh die jüngeren Spielerinnen des RHV integriert werden und länger als bisher Punktspielluft schnuppern. Das war auch nötig, da das zweite Spiel direkt im Anschluss stattfand.

Das Spiel fest im Griff ließen unsere Mädchen in der zweiten Hälfte nichts anbrennen. Die Abwehrreihe stand sicher. Und vorn? Da hatten wir einen guten Rückraum. Ein ungefährdeter 18:7 Erfolg stand nach 30 Spielminuten an der Anzeigetafel.

Im Anschluss folgte direkt das nächste Spiel. Gegner sind die Mädchen des HC Sachsen Neustadt Sebnitz.

Hier zeigte sich ein Gegner, der viel Selbstvertrauen mitbrachte, einen Sieg einfahren zu wollen. Nach kurzer Zeit hatten sich unsere Handballerinnen darauf eingestellt und standen erneut sicher in der Verteidigung. Zur Halbzeit stand es 10:4. Unsere 7m-Würfe waren heute nicht ausrechenbar. Wechselnde Werferinnen machten es der Torhüterin schwer.

Zur zweiten Halbzeit gibt es wenig zu sagen. Eine kontrollierte Vorstellung des RHV ließ die Gegnerinnen nie gefährlich rankommen. Zum Schluss hieß es 20:10 für uns. Und das auch mit unseren jüngeren Spielerinnen, die sich immer weiter steigern.

Wir festigen damit den dritten Tabellenplatz und verabschieden uns in die Weihnachtspause.

Für den RHV spielten: Fiona (Tor), Anni, Antonia, Emely, Emma, Franziska, Johanna, Lara, Laura, Lea, Linnéa, Mariella und Sofía

Die Offiziellen auf der RHV Bank waren Heiko, Nadine und Lucy

Von |2024-07-28T06:26:19+02:0011.12.23|Kategorien: Archiv wJD1|

wJC wünscht Frohe Weihnachten

SG Klotzsche – Radebeuler HV  20:31 (08:14)

Zum letzten Spiel in 2023 hatten unsere Mädels auswärts gegen die SG Klotzsche anzutreten. Im Vorfeld der Partie mehrten sich allerdings verletzungs- und krankheitsbedingt die Spielabsagen, sodass letztlich nur noch 6 Feldspielerinnen und 2 Torhüterinnen zur Verfügung standen. Dankenswerterweise erklärten sich Johanna, Sophia und Lara aus der D-Jugend bereit uns auszuhelfen und wir konnten doch noch mit einer recht schlagkräftigen Mannschaft in die Ferne reisen.

Der Beginn der Partie verlief dann auch etwas anders als in den Letzten Spielen. Während wir bisher hellwach in alle Partien starteten, begannen wir diesmal etwas zaghaft. Der Angriff erwies sich zwar als durchschlagskräftig, aber die Abwehrarbeit war zu zögerlich, sodass in der 9. Minute beim Stand von 4:4 eine Auszeit fällig wurde. Mutig nach vorne zu verteidigen, war die Aufforderung in der Ansprache, die auch postwendend fruchtete. Einige Ballgewinne konnten wir in der Folge verbuchen und daraus resultierend auch Tempogegenstöße laufen. Aber bereits hier zeigte sich, dass die Konzentration heute zu wünschen übrigließ, denn den einerseits verloren wir auf dem Weg zum gegnerischen Tor zu oft den Ball und andererseits machten wir zu wenig aus den verbleibenden Wurfchancen. Trotzdem gelang es uns Stück für Stück ein kleines Tore Polster herauszuspielen und mit 8:14 schließlich in die Kabine zu gehen.
Der zweite Durchgang begann etwas merkwürdig. Man wurde das Gefühl nicht los, beide Mannschaften wären ausgetauscht worden. Ein Festival an technischen Fehlern auf beiden Seiten verhinderte jeglichen Druck aufs Tor, sodass nach 4 Minuten abermals eine Auszeit hermusste. Eine Rückbesinnung auf die Leistung der letzten Minuten in der ersten Halbzeit wurde gefordert und abermals die Steigerung der Konzentration. Das gelang diesmal aber nur bedingt. Mal stand die Abwehr aufmerksam und aggressiv und gewann prompt den Ball, mal begleitete man die Gegnerin bis zum Wurfkreis uns wünschte beim Abschluss viel Glück. Bei allem Respekt aber 12 Gegentore in der zweiten Hälfte, das war deutlich zu viel. Der positive Aspekt des ganzen war, dass wir jederzeit in der Lage waren die Fehler der Abwehr anschließend im eigenen Angriff wieder auszumerzen und positiven Aktionen durch Gegenstoßtore zu veredeln. Dadurch gelange uns auch die zweite Hälfte mit 12:17 deutlich für uns zu gestalten.

Fazit der heutigen Veranstaltung: Schön zu sehen, dass wir nicht nur über die Defensive kommen, sondern auch mehr und mehr im gebunden Angriffsspiel die nötige Durchschlagskraft erzielen.
Jetzt ist aber erstmal Stollen essen und Geschenke kriegen und an Handball denken wir erst im neuen Jahr wieder. In diesem Sinne „Frohe Weihnachten und guten Rutsch“.

RHV mit: Antonia, Hannah (beide mit starker Leistung im Tor), Sarah (7), Theresa (2), Sofia, Johanna, Lara (3), Amy (4), Tamara, Helena (4), Lucy S. (11)

 

Von |2024-07-04T15:33:51+02:0009.12.23|Kategorien: Archiv wJC1|

1.Männer- Keine Abwehr, keine Punkte!

Am Wochenende unterlag der Radebeuler HV im Derby gegen den SV Niederau mit 34:36.

Dabei begann der Radebeuler HV nicht schlecht in die Partie, konnte man nach den ersten 10 min mit 7:4 in Führung gehen. Die Deckung stand soweit gut und im Tor ein gut aufgelegter J. Voigt#16. Die Spielinitiative lag deutlich beim RHV, doch die Gäste aus Niederau ließen den Abstand nicht größer werden, nutzten immer wieder die Lücken zu einfachen Toren und stellten bis zur Auszeit durch die MIB wieder den Anschluss auf 9:8 her. Nach der Auszeit baute man die Führung sofort wieder auf 3 Tore aus, aber weder konnte man diese halten, geschweige denn weiter ausbauen. Allerdings waren es in der Deckung, sowie im Angriff immer wieder Kleinigkeiten, die den Gast am Leben hielt und man nur mit einem 17:15 Führung in die Halbzeitpause ging.

In der Kabine wurde nochmal an den Stellschrauben gedreht und das anscheinend in die falsche Richtung, den innerhalb der ersten 2 min wechselte die Führung zum 17:18 für den SVN. Das Vorgenommene war völlig verpufft, die Anfangsphase aber mal völlig verpennt. Nun rannte man sichtlich irritiert der Gästeführung hinterher, beim Zwischenstand von 20:22 legten die Radebeuler in der 38 min die Auszeit. Doch die Spielinitiative und das Glück war jetzt auf Seiten der Niederauer, die jetzt auch deutlich den besseren Biss hatten und die Lößnitzstädter für ihre Fehler knallhart bestraften. Über die Stationen 23:25 und 27:29 ging es in die letzten 10 min. des Spiels. Diese gingen im Gleichschritt weiter, immer wieder suchte man den Ausgleich, doch der wollte einfach nicht mehr fallen und es kam, wie es kommen musste. Die Niederauer überstanden schadlos eine doppelte Unterzahl und legten sofort das nächste Tor zum 31:34 nach. Das Spiel war gelaufen, von Radebeuler Seite kam nichts mehr und der SV Niederau gewann verdient mit 34:36.

Tops des Spiels:
– Beide Mannschaften waren Torhungrig
– Spieler des Spiels wurde C. Herrmann#3

Flops des Spiels
– Eine Blaue Karte nach 9 Minuten im Spiel
– 36 Gegentore und das Zuhause

Fazit:
Es war eine vermeidbare Niederlage, aber mit der Abwehrleistung besonders in der 2 HZ kannst du so ein Spiel auch nicht mit 34 geworfenen Toren gewinnen.
Leider ist es schon der 5/6 Punktverlust in der eigenen Halle, das muss sich ändern. Aber Auswärts sind wir (außer Pulsnitz) bisher ganz Clever aufgetreten und das wir am Samstag gegen Rietschen eine deutliche Steigerung in Abwehr brauchen, ist glaube ich jedem klar. Auf geht’s Radebeul!

Schreiberling: M.B.

Von |2024-07-27T13:27:39+02:0008.12.23|Kategorien: Archiv 1. Männer|

„Girls in Black“ ziehen verdient in Meisterschaftsrunde rein

Auch an diesem Wochenende hieß es zum letzten Mal in diesem Jahr wieder Kräftemessen für unsere weibliche E-Jugend. Bei doch sehr niedrigen Temperaturen ging es zum Auswärtstermin diesmal in die neue Halle auf der Königsbrücker Straße.

Doch es war nicht irgendein Spieltag, sondern der Entscheidende!

Nachdem am Wochenende  zuvor zwei souveräne Siege in Klotzsche erzielt worden sind, wollten die Radebeulerinnen den Platz 1. in der Vorrunde behaupten und weitere Punkte mit  in die Endrunde nehmen.

Im ersten Spiel standen die Mädels der NSG Dresden NordWest unseren Junghandballerinnen auf der Platte gegenüber. Mit viel Ehrgeiz wurde von beiden Mannschaften die Partie begonnen. Es wurde niemanden etwas geschenkt. Immer wieder scheiterten unsere Damen, trotz gut heraus gespielten Möglichkeiten an der Vollstreckung zum Torgewinn. Auf der anderen Seite ließ man mit guter Abwehrleistung die Dresdnerinnen auch nicht ins Spiel kommen. Mit einem Halbzeitstand von 2:1, spricht das Ergebnis wohl für sich.

In der Halbzeitpause hieß es „Wachrütteln“ und auf die eigenen Stärken aufzubauen. Zunehmend fand man in der zweiten Hälfte besser ins Spiel und konnte sich mit Torerfolgen belohnen. In der zwanzigsten Minute (5:3 für Radebeul) ist dann der Knoten endlich bei unseren MiniMäusen geplatzt und herausgespielte Möglichkeiten wurden mit weiteren Torerfolgen belohnt. Über die Station 8:3 und einem super Endstand von 11:3 wurden die Punkte mit nach Radebeul geholt.

Fazit zum Spiel:

Unsere jungen Junghandballerinnen sollten sich auf dem Spielfeld zu Beginn der Partie beweisen. Nach einer etwas verschlafenen oder nervösen ersten Halbzeit haben sie allmählich ins Spiel gefunden und sich auch mit Torerfolgen belohnen können. Jede Spielerin zeigte, dass sie gewillt war für das Team Alles zu geben.

Für den RHV spielten:

Amelie (Tor), Flora (3), Anjuli, Fiona, Gerda, Elli, Lotta, Giulia, Amrie (2), Enna (1), Alicia, Rebekka (1), Samina und Kiki (4)

 

Das zweite Spiel des Tages ging gegen die unmittelbaren Konkurrentinnen an der Tabellenspitze.  Nachdem das Hinspiel in heimischer Kulisse glücklich und gerade so mit 9:8 gewonnen wurde, wusste man, dass dies das schwerste Spiel der gesamten Vorrunde werden würde.

Die großgewachsenen Mädels des MSV waren doch Respekt einflößend. Dennoch stemmte sich unsere Vertretung mit viel Handballherz, schnellem Umkehrspiel und dem Zug zum gegnerischen Tor entgegen. Über die Stationen 3:3, 6:7 und einem Halbzeitstand von 10:11 schafte man es sogar die erste Halbzeit für sich verbuchen.

Auch die zweite Hälfte versprach alles andere als langweilig zu werden. Ein wahrer Schlagabtausch auf beiden Seiten. Jede unserer Spielerinnen übernahm Verantwortung und  um jeden Ball wurde gekämpft. Es wurde lautstark von der Auswechselbank und von den Rängen unterstützt. Auch MSV hat natürlich nichts liegen lassen und so kam es in der zwanzigsten Spielminute zum Führungswechsel zum 14:13. Mit viel Laufarbeit und noch energischerem Kampf in der Abwehr merkte man unseren Mädels an, dass sie bereits ihr zweites Spiel an diesem Tag absolvierten. Jetzt hieß es Zähne zusammenbeißen und den Schwung der Gegnerinnen zu entschärfen.

Unser Manko war leider die Spielmacherin des MSV, welche sich an diesem Tag eine Nummer zu oft in Szene setzten konnte. Auch unsere so super agierende Amelie im Tor konnte den scharf, platzierten Würfen der Dresdnerinnen nicht immer entgegenwirken. Doch die Mädels gaben sich und das Spiel noch lange nicht auf. Zwei Minuten vor Ende der Partie gelang es nochmal einen Ball zum Anschlusstreffer zum 16:14 im gegnerischen Tor zu versenken. Es waren wohl mit Abstand die spannendsten Endminuten in dieser Saison. Leider mussten sich unsere Radebeuler Girls in Black mit einem Endstand von 17:14 für den MSV diesmal geschlagen geben.

Fazit zum Spiel:

Mit dem Bewusstsein, dass dies eines der schwersten und wichtigsten Spiele der Vorrunde werden wird, traten unsere Junghandballerinnen mit breiter Schulter dem MSV entgegen. Mit dem Kampfmotto „ Wir spielen heute für Mona mit“, wuchsen unsere Spielerinnen über sich hinaus und übernahmen zunehmend Verantwortung fürs ganze Team. Das Ziel haben unsere Mädels auch super umgesetzt. Auch die ganze Auswechselbank fieberte wieder mit und unterstütze lautstark. Leider war am Ende die Luft etwas raus und das Glück auf Seite des MSV. Mal gewinnt man und ein anderes Mal verliert man. Auch damit müssen unsere Handballmäuse lernen umgehen zu können.

Für uns als Trainer war es dennoch eines der besten Spiele der Saison.

Punktgleich (18:2) mit dem MSV starten wir nun sicher und zielstrebig in die Endrunde der Bezirksmeisterschaft.

Für den RHV spielten:

Flora, Anjuli, Fiona (5), Gerda, Elli (1), Lotta, Giulia (5), Amrie (1), Enna, Alicia, Rebekka, Samina, Kiki (2) und Amelie im Tor (mit mehr als 10 tollen Paraden)

Ein herzliches Dankeschön wieder an die Handballfamilie, welche die Reise nach Dresden angetreten hat, um unsere Mädels an diesem Tag wie so oft lautstark, motivierend zu unterstützt.

Danke …..

Von |2024-07-28T06:27:03+02:0005.12.23|Kategorien: Archiv wJE|

2. Männer – Handballkrimi mit Happy End

Spielbericht Radebeuler HV II gegen SV Niederau 35:34 (18:18)

Handballkrimi mit Happy End

Die Reserve der Men in Black bleiben weiter ungeschlagen und sichern sich verdient die Herbstmeisterschaft. Durch eine starke Schlussphase und auch Glück gelinkt der 9.Sieg in Folge.

In den letzten Wochen konnte Coach Kirsch in Sachen Menpower aus den Vollen schöpfen. So sah es auch am Anfang der Woche noch aus. Aber umso näher der Spieltag rückte, desto mehr lichteten sich die Reihen. Mit Christoph Jurack musste man verletzungsbedingt auf dem Topscorer der Liga verzichten. Stammkeeper Finn Himmelrath, Lukas Hußke und Geburtstagskind Sören König fehlten krankheitsbedingt. Zum Glück konnte Arved Zwirner noch rechtszeitig dabei sein. Um den Kader noch weiter aufzufüllen und weitere Wechselmöglichkeiten zu haben zog sich Coach Kirsch auch das Spielertrikot an. Um die Motivation brauchte man sich nicht kümmern, die war voll da. Jeder wusste was Sache ist…Derbytime und den Kampf um die Herbstmeisterschaft.

Radebeul begann das Spiel mit Vollgas. Aber gleich nach dem ersten Tor prallten Spieler und der Niederauer Torwart zusammen…Stille in der Halle. Zum Glück sah es schlimmer aus, als es war und die Partie konnten beide fortsetzen. Mit dem anschließenden 2:0 war Stimmung in der Halle. Nur leider konnte Niederau nach kurzer Zeit das Spiel drehen, 3:5 7´. Bis zum 8:10 14´ wechselte die Führung mehrmals. Radebeul zog die Auszeit. Der Angriff war soweit in Ordnung, nur leider wurde hinten nicht richtig zugefasst. Die Worte zeigten Wirkung und man setzte zu einem kleinen Zwischensprint an und konnte den Ausgleich zum 11:11 erzielen. Warum man den Schwung nicht mitnahm? Keine Ahnung. Man verfiel wieder in alte Muster und lud Niederau zu einfachen Toren ein. Beim Stand von 14:17 nahm der Gegner die Auszeit. Dies kam Radebeul entgegen und man stellte nochmal um. Durch ein Tor mit ganz viel Willen durch Arved gab es zusätzlich noch die zwei Minuten Pause für den Gegner. Zwei weitere Spieler waren nicht ganz der Meinung der Schiedsrichter und so stand der Gast nur noch mit 3+1 Spielern auf der Platte. Dies nutzten die Weinstädter und konnten das Spiel zum 18:17 drehen. Wäre man noch ein wenig cleverer gewesen, wäre noch mehr drinnen gewesen und somit ging man mit 18:18 in die Halbzeitpause.

Durchatmen war angesagt: Die Abwehr musste weiter stabilisiert werden und im Angriff den Ball laufen lassen. Sobald die Hausherren mit Tempo über die erste und zweite Welle kamen, erzielte man einfache Tore. Also Tempo hochhalten und in der Abwehr besser zupacken.

Die zweite Hälfte begann ausgeglichen. Keine Mannschaft konnte sich groß absetzen, 22:22 40´. Aber eigentlich kennt jeder das Sprichwort „Das Spiel beginnt ab der 40. Minute“. Leider kannten das nur die Gäste und konnten sich mit einfachen Toren auf 24:30, 48´ absetzen. Man beschäftigte sich in dieser Phase zu sehr mit den Schiedsrichtern. War das Spiel entschieden? Nein, denn Radebeul hat diese Saison eine Stärke und das ist Wille und Kampfgeist. Was dann folgt war eine Schlussphase wie aus dem Lehrbuch. Man stellte nochmal die Abwehr um und das fruchtete. Ein Tor nach dem anderen kam man dem Ausgleich näher. Auch eine zwischenzeitliche Unterzahl blieb wirkungslos und man feierte in der 56. Minute den verdienten Ausgleich zum 32:32. Im nächsten Angriff ging man sogar in Führung. Nach einer Auszeit Gäste konnte dieser den Ausgleich wieder herstellen. Letzte Minute, die Gäste bekamen eine Zeitstrafe. Das Momentum auf Seiten der Radebeuler. 59:21´ 7m für Radebeul, Entscheidung? Nein, leider verließen Marco Franke die Nerven. Niederau wieder im Angriff und mit aller Zeit der Welt konnten den Ball nicht unterbringen. Ballbesitz Radebeul und noch 21 Sekunden auf der Uhr, Auszeit…Ruhe reinbringen, nicht zu zeitig abschließen und den letzten Spielzug ansagen…Kurz durchgespielt, Spielzug angezogen und mit ganz viel Glück und Wille durch Jungspund Julius kam der Ball zu Marco Franke und dieser knallt ihn Innenpfosten rein…Sieg!!!

Mit diesem hart erkämpften Sieg sicherte man sich die Herbstmeisterschaft. Nächsten Samstag geht es zum letzten Hinrundenspiel nach Neustadt. 

 

Positive Dinge

  • Derbystimmung
  • Egal wer ausfällt, die Mannschaft fängt es auf
  • Faire Partie
  • Wille und Glaube an den Sieg

Negative Dinge

  • Abwehr zu löchrig
  • Zu sehr mit den Schiedsrichtern beschäftigt

 

 

Von |2024-08-04T09:55:51+02:0005.12.23|Kategorien: Archiv 2. Männer|

Tour durch die Landeshauptstadt

Nachdem wir am letzten Wochenende die Joy-Next-Arena in Augenschein nehmen konnten, ging es an diesem Samstag für die D-Mädchen in die Sporthalle des Bertholt-Brecht-Gymnasiums. Als erster Kontrahent wartete die Mannschaft der HSG Weißeritztal. Mit genug Selbstbewusstsein entschieden sich die Trainer für eine neue Startaufstellung, mit der sich die Mädchen jedoch sehr schwer taten. Mit Sand im Getriebe ruckelte das Spiel. Aus einem 1:3 Rückstand machten die Mädels noch ein 4:4 zur Halbzeit. Durchgang 2 brachte dann die erhoffte Steigerung, mit der Sirene standen 2 Pluspunkte und ein 16:7 zu Buche.

Durchschnaufen und auf das zweite Spiel konzentrieren. Gegen den MSV sollte endlich ein Sieg gelingen. Es entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, erst führten wir, dann drehten die Dresdener Mädchen das Spiel und mit 7:9 wurden die Seiten getauscht. Auch der MSV wollte unbedingt gewinnen und Platz 2 verteidigen. Entscheidende Würfe von außen zischten knapp an Fionas Kopf vorbei ins Tor, bis einer traf und sie umfiel. Von den Unmassen an Blut geschockt ging bei unseren Mädchen nichts mehr. Für Emma bedeutete die Verletzung von Fiona das Debüt im RHV Tor. Eine denkbar sehr schwierige Situation. Eine überzogene Rote Karte für Laura gab dann der Moral den Rest. Der 22:12 Sieg für den MSV geht sportlich in Ordnung, das Fairplay des Siegers hinterlässt aber einen komischen Nacheschmack, gerade im Kinderhandball. Nächster Dresden Stopp dann am Sonntag in Klotzsche .

Für den RHV spielten: Fiona (Tor), Antonia, Emma, Johanna, Lara, Laura, Lea, Linnéa, Mariella, Natalie und Sofía

Von |2024-07-28T06:26:19+02:0004.12.23|Kategorien: Archiv wJD1|
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