hier gehören alle Spielberichte der abgelaufenen Saisons hinein

mJB- Spielbericht vom 03.12.2022: „Qualität statt Quantität“- Hinrundenabschluss nach Maß

HSG Riesa-Meißen II – RHV 31:44 (15:22)

Obwohl der heutige Spieltag unter keinem guten Stern stand, überzeugten die Nachwuchsagenten mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und leisteten sich nur wenige Patzer. Personell recht dünn besetzt, zeigte unser junger Jahrgang über weite Strecken eine klasse Leistung. 

Nachdem das RHV-Lazarett in der letzten Woche größer und größer wurde, startete man mit einiger Sorge in den heutigen Spieltag. Dem aufmerksamen Kampfgericht entging natürlich nicht, dass die Mannschaftslisten der C-und B Jugend quasi identisch waren. Glücklicherweise trafen wir in Riesa jedoch auf einen Gegner, der zur heutigen Begegnung ebenso nicht aus den Vollen schöpfen konnte.

Nach Anpfiff entwickelte sich zunächst ein offener Schlagabtausch. Deniz, heute als einziger etatmäßiger B-Jugendspieler dabei, übernahm im Aufbau von Anfang an Verantwortung und zeigte seine Qualitäten- nicht nur mit starken Einzelaktionen, sondern auch mit einigen wirklich sehenswerten Pässen an den Kreis. Tom überzeugte heute ebenso mit Übersicht und lenkte das Spiel recht souverän. Neben den -zwar meistens erfolgreichen, aber so oft von den Trainern kritisierten- Einzelaktionen wurde den anwesenden Zuschauern dann auch ein wirklich „schönes“ Handballspiel geboten. Ein effizientes Kreisläuferspiel von Titus, Auslösehandlungen, Stoßen in die Lücken und Torgefahr von wirklich allen Positionen, sorgten bereits zur Halbzeitpause für ein ansehnliches Torepolster. Auch wenn uns heute vorne und hinten leider oft das letzte Quäntchen Glück fehlte, um das Ergebnis noch deutlicher ausfallen zu lassen.

Eine clevere taktische Änderung im Stellungsspiel des gegnerischen Kreisläufers in Hälfte 2 zwang uns dazu, von der gewohnt offensiven Abwehr auf eine 6:0 umzustellen. Hier wurde die fehlende Routine und Abstimmung schnell sehr deutlich und Theo musste ein paar Mal zu oft hinter sich ins Netz greifen. Die Jungs fingen sich aber schnell wieder, so dass der Sieg nie wirklich in Gefahr war. Niclas, nach unfreiwilliger Pause im ersten Spiel, bestach auch heute wieder mit seinem Zug zum Tor und machte einige sehenswerte Buden. Collin und Dominik komplettierten den überzeugenden Auftritt auf den Außenpositionen. Ebenso wie Ben, der sich mit seiner Bissigkeit in der Abwehr ordentlich Respekt verschaffte und sich mit zahlreichen erfolgreichen Tempogegenstößen belohnen konnte.

Nach Spiel 7 von insgesamt 14 überwintern die Nachwuchsagenten verdient, weil bisher ungeschlagen, an der Tabellenspitze. Die Zeit bis zum nächsten Punktspiel im Januar reicht hoffentlich aus, um alle kleineren Wehwehchen und größere Blessuren auszukurieren…

Das fiel auf:

  • Chapeau an alle Jungs, die auch im zweiten Spiel ohne jeglichen Leistungseinbruch präsent auf der Platte waren und das Tempo konsequent bis zur letzten Minute  hoch halten konnten. Die Einstellung stimmte heute bei allen!
  • Tom startet nach längerer Verletzungspause nun endlich auch in der B-Jugend durch und zeigt, dass er auch bei den „Großen“ ohne Probleme mithalten kann. Seine Lauffreude und hartnäckige Abwehrarbeit ergänzen die Truppe super.
  • Auch Neuzugang Collin springt erstmalig mit ein und trägt seinen Teil zum Mannschaftserfolg bei. Danke dafür!
  • Auch Erik konnte -auf ungewohnter Position als Feldspieler- mit einigen Treffern zum Sieg beitragen. Möglich war dies, weil Theo heute über die gesamte Spielzeit ein wichtiger Rückhalt im Tor war.
  • Die erneut starke Offensivleistung wird wieder durch zu viele Unachtsamkeiten in der Defensive getrübt. Besonders gegen individuell starke Gegenspieler fehlt uns im Abwehrverbund zu oft das letzte bisschen Cleverness und Konsequenz.
Von |2023-07-17T23:10:26+02:0003.12.22|Kategorien: Archiv mJB|

Heimspieltag 10.12.2022

Der Radebeuler HV lädt herzlich zum Heimspiel ein.

In der Lößnitzsporthalle Radebeul.

Eintritt ist frei!

Update: das Spiel der männlichen Jugend C fällt aus.

Endlich wird auch wieder Verpflegung geboten. Die Einnahmen sind für einen guten Zweck im RHV!

Für freuen uns auf euren Besuch!

Von |2022-12-07T19:35:43+01:0003.12.22|Kategorien: Archiv|

Wir wünschen Viel Erfolg

Wir wünschen Viel Erfolg

Letztes Wochenende und auch an diesem standen zwei mal die Kapitäne des RHV’s vor den nicht so schönen Aufgaben der Saison.

Leider mussten wir gegen Kurort Hartha, Rasmus Hörigklee verabschieden. Er spielte diese Saison noch bis Mitte Oktober für uns um den Wiederaufstieg. Bis der Brief der Uni Halle ins Haus kam. Rasmus musste dem Trainerteam und der Mannschaft sein Abschied verkünden.Er hat in Radebeul alle Jugendmannschaft durchlaufen und wird nun das erst mal in einem anderen Verein spielen. Wir konnten aber auch Rasmus helfen und er konnte jetzt schon die ersten Trainingseinheiten bei dem USV Halle absolvieren, wir hoffen, das er viel Erfahrung in der 2. Männer sammeln kann, diese spielen in der Sachsen-Anhalt-Liga.

Wir wünschen Rasmus viel Erfolg und ein gutes Studium.

Der zweite Abgang erfolgte schon vor der Saison in persona Christian Nichterlein, den es beruflich nach Ostsachsen zieht. Er kam vor 2 Jahren vom HC Elbflorenz 3 zu uns. Nun hieß es wieder Abschied nehmen. Wir wünschen ihm und seiner kleinen Familie viel Erfolg und das er ein gutes Team findet.

Von |2023-07-16T16:28:38+02:0002.12.22|Kategorien: Archiv 1. Männer|

B-Jugend männlich – Bericht vom 26.11.2022

Radebeuler HV – Motor Dippoldiswalde 38:34 (19:15)

Die Qualität der Sieger-Selfies  bleibt auf einem ansehnlichen Niveau. Die sportliche Leistung jedoch hat einige Schwankungen zu bieten…

Die Trainingswoche hatte einige Krankmeldungen mit sich gebracht, was zur Folge hatte, dass von vorn herein alternativ für das Spiel gegen Dipps geplant wurde. So durfte Niclas im Training schon mal Vorlieb am Kreis nehmen und auch so manch anderer fand sich auf unvertrauter Position wieder. Gegen den vermeintlich schwachen Gegner sollte das schon funktionieren… Im Nachhinein betrachtet, war es trotzdem die richtige Entscheidung gewesen. Im Hinblick auf eine ganzheitliche Handballausbildung hat so jeder sein Zwischenfazit bekommen und der Trainer weitere Inhalte für die nächsten Einheiten abgerungen.

Was dem ganzen Spiel noch erschwerend zusetzte war der Fakt, dass die Gäste sich wohl bisher definitiv unter Wert verkauft haben unserer Liga. Wie ein Tabellenvorletzter haben sie keineswegs aufgespielt. Die typischen Fehler, wie Prellen vor der Abwehr blieben völlig aus und in der Defensive packten sie auch noch beherzt zu. Das Training war die ganze Woche auf das Zusammenspiel von Außen und Halb konzentriert, was sich mit der offensiven Verteidigung gegen unsere Außen nicht vertragen hat. Recht einfallslos begann man daher die Angriffsbemühungen und stieß oft an Grenzen. Als größtes Problem fiel ins Gewicht, dass der Aufbau der Junior-Agenten nicht in Bewegung kam. Fehlende Distanz und Bewegung ohne Ball sorgten daher für Grabenkriege. Zum Glück funktionierten die unvorbereiteten Pässe an den Kreis in aller Regelmäßigkeit, sodass man seine läuferische Schwäche immer wieder erfolgreich kaschierte. Manch individuelle Aktion rundete das ganze Geschehen etwas ab. Leider verletzte sich Lucas dann noch im Spiel, was durch den fehlenden Biss der Truppe nicht kompensiert werden konnte. Den Unterschied machten letztlich die Torhüter aus. Theo auf unserer Seite parierte glanzvoll viele Großchancen, während der Schlussmann bei den Gäste halbherzige Würfe kassierte. Sieht hier das Größenverhältnis gleich aus, dann wäre eine Blamage mehr als möglich gewesen.

Defizite notiert und Tag abgehakt!

Das fiel auf:

  • Wie gut das wir zwei Torhüter haben und wenigstens einer immer funktioniert. Beide auf gleichem Niveau haben wir jedoch noch nicht erlebt. Beide teilen sich zum Glück ein Kissen und nur einer von Ihnen hat es am Spieltag noch im Gesicht. Dieses mal war Theo hellwach und glänzte als Schlussmann für seine Mannschaft.
  • Niclas hat sich am Kreis als gute Alternative angeboten. Alle anderen auf eher fremden Positionen hatten mit sich etwas mehr zu hadern.
  • Beinarbeit, Beinarbeit, Beinarbeit…hat gefehlt!

Von |2023-07-17T23:10:48+02:0029.11.22|Kategorien: Archiv mJB|

Mitstreiter gesucht

Heute mal an dieser Stelle kein Bericht von einem Spiel oder Event, sonder ein Hilferuf des Org.-teams des Herbstcamps.
Seit mittlerweile fünf Jahren organisiere ich, zusammen mit einem kleinen überschaubaren Team, dieses Camp, welches immer in der ersten Woche der Herbstferien stattfindet und hat auch über unseren Verein hinaus Freunde gefunden.
Damit das so bleibt, suchen wir neue Mitstreiter. Männlich, weiblich oder was auch immer ist dabei egal, ihr sollte Spaß am organisieren haben und unser Camp, ggf. auch mit neuen Ideen, weiterführen. Ganz wichtig, wir suchen für diese Aufgabe ausdrücklich keine Trainer, die sind jetzt schon diejenigen, die unser Vereinsleben am laufen halten, sondern Mitglieder aus unserem Verein, gern auch Eltern, Freunde unseres Vereins, die sich einbringen möchten.
Bei Interesse meldet euch bitte bei mir. Meine Tel.-nummer hat ganz sicher euer Trainer, ansonsten bin ich Dienstag und Donnerstag beim E-Jugendtraining zu finden.
Eine schöne Adventszeit Tobias

 

 

Von |2024-08-01T17:47:14+02:0029.11.22|Kategorien: Archiv|

Spielerisch stark, im Abschluss schwach

Spielerisch stark, im Abschluss schwach

An diesem Wochenende mussten die Men in Black in der 2. Runde des HVS-Pokal gegen den SSV Stahl Rietschen ran. Die Radebeuler waren spielerisch schon über weite Strecken des Spiels die stärke Mannschaft, doch am Ende war es die Abschlussschwäche, die das Spiel zugunsten der Stahlwölfe drehte. Durch die mangelnde Chancenverwertung der Hausherren, konnte der Gast vermehrt seinen Ballbesitz mit Tempogegenstößen eiskalt abschließen und sich am Ende des Tages bei seinem Torhüter bedanken, der mit seinen Paraden klar den Spielverderber für die Men in Black gab. Das Endergebnis von 23:30 klingt deutlicher, als das Spiel es eigentlich war.

Das Trainerteam zum Spiel: Von Anfang an machte es die Mannschaft eigentlich ganz gut. In der Deckung steigerte man sich und im Angriff spielte man deutlich den besseren Handball. Doch das nützt dir am Ende alles nichts, wenn du die Buden nicht machst. Wir strahlten von jeder Position Torgefahr aus aber der Stahlkeeper „Er saß in der Birne der Spieler und wenn nicht er, dann war der Pfosten im Weg“. Und weiter die Mannschaft hatte das Spielgeschehen über weite Strecken gut im Griff gehabt aber wenn du die Buden, vorne nicht machst und die daraus resultierenden Tempogegenstöße nicht unterbunden bekommst, dann stehst du eben am Ende mit leeren Händen da. Das ist aber kein Abbruch und es gilt den Fokus auf Dienstag zu legen. Da treffen wir im Nachholspiel zuhause auf die 2. Mannschaft der Sportfreunde 01 Dresden. Hier müssen wir unser Spiel machen und uns am Ende auch dafür belohnen.

Von |2023-07-17T23:11:07+02:0028.11.22|Kategorien: Archiv 1. Männer|

wJE – Spielbericht vom 26.11.22

Langsam spielen sich unsere E-Mädels richtig warm

Nach nun fast zwei Monaten Punktspielpause endlich wieder ein Spieltag, an dem sich unsere weibliche E-Jugend mit anderen Mannschaften der Liga messen durften. Mit Spannung und Vorfreude starteten die jungen Damen am Samstag schon 7:45 Uhr nach Radeburg, um das in den letzten Wochen hart Trainierte auch auf der Platte umzusetzen.
Im ersten Spiel standen uns die Gastgeber aus Radeburg gegenüber. Mit noch etwas Schlaf in den Augen wurde die Partie pünktlich um 9 Uhr angepfiffen. Bereits in den ersten Spielminuten zeigten uns die Radeburgerinnen, dass sie hier in ihrer Halle spielen und starteten mit den ersten 2 Toren in dieses Match. Immer wieder brachte uns die Nr.2 der Radeburgerinnen in ungünstige Positionen und nutzte dies selbst zum Ausbau des Torvorsprunges. Nachdem der Anfang des Spieles sprichwörtlich verschlafen wurde, hieß es jetzt umdenken und als geschlossene Mannschaft zu agieren. Mit viel Kampfgeist und schön herausgespielten Chancen konnte man sich doch noch mit Torerfolgen belohnen und den RHV im Spiel halten. Nach einem spektakulären, direkten Freiwurftor aus ca. 12 m Torentfernung nach Abpfiff der ersten Halbzeit zeigte unsere Mona, dass hier noch lange nicht Schluss ist. Mit einem Torverhältnis von 7:4 für Radeburg ging man in die Pause. Nun gab es endlich Luft zum Verschnaufen und Zeit sich neu zu justieren. Aufmerksamer und den Fehlern aus der ersten Halbzeit bewusst, wurde nun noch beherzter zugegriffen und um jeden Ball noch mehr gekämpft. Offensichtlich überrascht von dieser Spielwende mussten die vielleicht schon siegessicheren Radeburger Mädels einer ganz anderen Mannschaftsleistung entgegentreten. Mit mehr Übersicht, sicherem Ballbesitz, energischem Zug zum Tor und einer super Abwehrleistung jeder einzelnen Jungradebeulerin gelang es 5 Tore in Folge auf dem eigenen Konto zu verbuchen. Es wurde geschafft, das Spiel komplett zu drehen und mit 7:9 in Führung zu gehen. Mit dem Motto „Jetzt erst recht!“ wurde nochmal richtig Gas gegeben, alle zogen mit und wollten diesen Vorsprung bis zum Ende unbedingt verteidigen. Die Gegnerinnen gaben dennoch nicht auf und versuchten Vieles, um sich doch noch Punkte zu sichern. Mit einer starken Torwartleistung gelang es Amelie immer wieder die Torversuche der Radeburgerinnen zu vereiteln. Als Mannschaft und den Sieg vor Augen konnte dieser Vorsprung bis zum Schlusspfiff gehalten werden. Somit gingen in dieser Partie bei einem Endstand von 9:10 hochverdient die 2 Punkte nach Radebeul.
Für uns als Trainer ist schön zu sehen, dass sich Anjuli, Kiki, Gerda, Mona und Amrie durch die Arbeit des gesamten Teams in der Torschützenliste verewigen konnten.

Im zweiten Spiel des Tages standen unseren Mädels die Handballerinnen aus Weinböhla gegenüber. Zum Teil zwei Köpfe größer und einige mit zwei Jahren mehr Erfahrung in der E-Jugend. Doch von Ehrfurcht vor dem vermeintlich stärkerem Gegner keine Spur. Mit viel Elan wurde an die Leistung des vorangegangenen Spieles angeknüpft. Mit schon einem Sieg in der Tasche, stieg auch das Selbstvertrauen jeder Spielerin. Mit hohem Tempo, sicherem Spiel konnten vermehrt Lücken in die Abwehr der Weinböhlerinnen erspielt werden. Mit einer guten Übersicht der Mädels wurde Amrie, welche sich immer wieder Richtung 9 Meterkreis absetzen konnte, bedient und brachte mit 4 Toren in Folge die Radebeulerinnen mit 5:2 in Führung. Jetzt zogen auch die Gegnerinnen wieder ihr Tempo an und konnten sich Torchancen erarbeiten. Mit einem Halbzeitstand von 7:5 sah man zuversichtlich in die zweite Hälfte der Partie. Dennoch wussten alle, dass es nicht einfach wird und weiterhin bei solch einem Schlagabtausch spannend werden würde. Gerade unsere kleineren flinken Spielerinnen wie Anjuli, Giulia, Josie, Alicia und Elli haben den körperlich überlegenen Gegnerinnen immer wieder einen Strich durch die Rechnung machen können und gezeigt, dass Körpergröße beim Handball nicht immer ausschlaggebend ist. In der 26 Minute kam es dann zum Ausgleichstor der Weinböhlerinnen zum 10:10. Nun war der Ausgang des Spieles kurz vor Schluss wieder vollkommen offen. Es wurden nochmal alle taktischen Mittel ergriffen, Reserven wurden abgerufen und in geschlossener Leistung um jeden Ballbesitz sprichwörtlich gerungen. Ein 11:11 stand jetzt auf der Anzeigetafel. Mehr Spannung kann ein Spiel wohl kaum haben. Eltern, Zuschauer, Trainer und die Kids auf der Bank fieberten bei jeder einzelnen Aktion der Spielerinnen beider Mannschaften mit. Jedoch war trotz größter Anstrengung das Glück in dieser Partie auf der Seite der Vertretung aus Weinböhla, welche in der letzten Minute noch ein Tor zum 11:12 erzielen konnten und dieses auch bis zum Abpfiff verteidigten.
Dennoch ein richtig starker Spieltag unserer Radebeuler Junghandballerinnen. Auch unsere beiden Neuzugänge Flora und Franzi haben sich richtig gut in die Mannschaft eingefügt und für ihren ersten Einsatz an Punktspielen jede Menge Positives zur Mannschaftleistung beigetragen.
Fazit ist, dass ein Spiel immer 30 Minuten geht, egal ob mit 4 Toren hinten oder zwei Toren vorn. Über Sieg oder Niederlage können auch kleinste Momente entscheiden. Umso wichtiger ist es im ganzen Spielverlauf, um jeden einzelnen Ball zu kämpfen und seinen Mitspielern zu helfen. Denn genau dieser eine Ballgewinn kann das eine Tor zum Sieg bedeuten.
Wir sind stolz auf die gezeigte Leistung und nicht nur wir als Trainer können aus dem Spieltag vieles mitnehmen. Das Spielverständnis verbessert sich zunehmend. Abläufe und Laufwege werden erkannt und für Torchancen genutzt. Das Miteinander vor, während und nach dem Spiel zeigt, dass die Mannschaft zusammen wächst und wir noch viele spannende Momente vor uns haben werden.
Ein herzliches Dankeschön wieder an die zahlreich Mitgereisten, welche unsere Mädels auf dem Weg nach Radeburg und lautstark von der Tribüne aus unterstützt haben.

Für den RHV spielten: Alicia, Anjuli, Josie, Kiki, Elli, Giulia, Gerda, Mona, Amelie, Franzi, Flora, Amrie
Auf der Bank: Kathl und David

Maskottchen des Tages : Willi und Pepe

Von |2023-07-17T23:11:21+02:0028.11.22|Kategorien: Archiv wJE|

1.Advent in Heidenau

Es ist Adventssonntag und zu unchristlicher Zeit pilgern die Mädels des RHV in die Sporthalle des Pestalozzi-Gymnasiums zu Heidenau.
Die Erinnerung an die Heimmannschaft war alles andere als schön aber mit Freude und Motivation starteten die Mädels in die Partie.
Zwischen den Pfosten begann Sophia.
Die Anfangsphase war durchaus ansehnlich und Radebeul hielt den Hausherren dagegen.
Der Schiedsrichter pfiff konsequent und so blieben die gröberen Schmerzen durch robuste Zweikämpfe weitestgehend aus. Es gab einige gelbe Karten und 7m Entscheidungen. Alle zugunsten Radebeul.
Leider verloren die Mädels mit jedem Gegentreffer mehr den Faden. Sie kämpften, trauten sich aber erneut vorn zu wenig zu. Und sollte mal ein toller Abschluss gelingen, war die Torhüterin von Heidenau auf dem Posten.
Und hinten, leider große Lücken, wenig Bewegung, nahezu keine Kommunikation. Sofía, Lucy, Johanna und Elina waren für Radebeul erfolgreich. Am Ende verloren die RHV-Mädels verdient mit 18:6.
Nach kurzer Pause folgte gleich darauf Spiel 2.
Der Gegner hieß Großenhain und dieses Mal stand Fiona im Tor.
Das Spiel ging spritzig los und die Niederlage gegen Heidenau war abgehakt. Sofía brachte die Radebeulerinnen in Führung und Johanna und Lucy bauten die Führung auf 4:7 aus. Auch hier gab es wieder den ein oder anderen 7m für Radebeul .
Dann begann wieder Bruder Leichtfuß Einzug zu halten. Überhastete Abspiele und so wird man ganz schnell ausgekontert. Zur Pause hieß es 7:7.
Nach der Pause ging Großenhain das erste Mal in Führung aber Radebeul kämpfte. Johanna verwandelte glücklich einen 7m-Wurf und ein starker Spielzug, bei dem Lara die kleinste Lücke fand und durchschlüpfte. Klasse gemacht.
Allerdings hielt man es jetzt mit der Abwehr nicht mehr so. Zum Teil standen vier Großenhainerinnen völlig frei am Kreis. Fiona dann natürlich ohne Chance, da die Würfe dann auch platziert im Radebeuler Tor einschlugen. Laura und Elina trafen zwar noch aber das Selbstvertrauen war vorn wieder verschwunden. Und wie gesagt, hinten war der RHV in der zweiten Halbzeit löchriger als ein Schweizer Käse.
Da war mehr drin, doch am Ende mussten sich die Mädels mit 19:12 geschlagen geben.
Es bleiben die bekannten Baustellen. Aber die Ansätze sind stimmen, die Mädchen können etwas. Sie müssen an sich glauben.
Jetzt heißt es erstmal Winterpause bis im März die nächsten Punktspiele stattfinden.
Diese Saison dient zum lernen, nächste Saison als erfahrener Jahrgang in der Liga  stimmen dann sicher auch wieder die Ergebnisse.
Von |2023-07-17T23:11:39+02:0028.11.22|Kategorien: Archiv wJD1|

Geschlossene Mannschaftsleistung ringt Tabellenführer nieder

Geschlossene Mannschaftsleistung ringt Tabellenführer nieder

Am ersten Spieltag der Saison unterlag man noch gegen die HSG Neudorf/ Döbeln mit 24:25.

Die Mannschaft war heiß auf eine Revanche. Dieses mal jedoch ohne Harz, was uns einen kleinen Heimvorteil verschafft. Mit dabei heute auch Finn Mattern und Johann Voigt, die am Samstagabend noch mit der 1.Männer Mannschaft einen Heimsieg feierten. Auch Deniz Elsner und Lucas Hammer aus der B-Jugend unterstützten uns, was das Trainergespann Weiße/ Pusch aus den Vollen schöpfen ließ.

Beide Mannschaften tasteten sich in den ersten Minuten ab. So ging es über 0:2, 2:2, 6:6, 7:6 bis in die 13 Spielminute, bis man das erste mal mit 8:6 auf zwei Tore in Front gehen konnte. Immer wieder brachten beide Mannschaften, mit ihren technischen Fehlern, die Trainer zum Kopfschütteln. Dies zwang Trainer Weiße auch in der 15 Spielminute zur ersten Auszeit. Hier wurde an die Konzentration appelliert und sicherere Pässe zu spielen.

In der 21 Spielminute wurde man etwas unkonzentriert in der Abwehr, was zur Folge den ersten 7-Meter für die Gäste bedeutete. Da war doch was? Derr 7- Meter-Killer vom USV/TU-Spiel saß doch in den Reihen des RHV. Nicht mehr lang saß er da. Schnell eingewechselt entschärfte #1 Birk Böhme auch diesen Wurf.

Mit 15:14 ging man in die Halbzeit. Nach den Worten des Trainers heizte die Mannschaft sich noch einmal richtig ein. Alle waren heiß auf den Sieg und die Übernahme der Tabellenspitze.

Weiter ging es in die Halbzeit 2. Auch Döbeln hatte sich was überlegt und uns vor eine Aufgabe gestellt. Sie begann eine 3:2:1 Deckung zu spielen. Dies musste mit mehr Bewegung in unserem Angriffsspiel beantwortet werden. Julius und Finn meisterten das gemeinsam sehr gut und auch unsere Außen wurden erfolgreich bedient. Alle Spieler haben ihre Anteile bekommen und man kann sagen, es war eine geschlossene Mannschaftsleistung! Somit ging man mit 32:28 als Sieger vom Feld und löste die Gäste als Tabellenführer ab. Nächstes Wochenende geht es gegen die SV Lok Schleife. Ein für uns Unbekannter Gegner.

Tops des Spiels:

Geschlossene Mannschaftsleistung

Beide Torhüter #1 Birk Böhme und #21 Johann Voigt hatten einen sehr guten Tag und konnten die Fehler der Abwehr ausgleichen

Jeder hat Spielanteile bekommen und hatte Spaß an diesem Sieg

Flops des Spiels:

Unkonzentriertheiten im Angriff, wenn man Unterdruck gesetzt wird, darf der Ball nicht weggeworfen werden

Chancenverwertung von den Außenpositionen

Von |2023-07-17T23:11:55+02:0024.11.22|Kategorien: Archiv mJA|

Die „Kids in Black“ waren wieder in Action

Am dritten Spieltag stand die “Kids in Black“ das Turnier mit der längsten Anreise auf dem Spielplan. Ziel war die Sporthalle auf der Pohlandstraße in der Landeshauptstadt. Gegner an diesem Wochenende waren die Jungs vom HSV Dresden und, zumindest laut Spielplan, des HC Elbflorenz 2. Ob tatsächlich die zweite Mannschaft oder ein zusammengewürfeltes Team aus Spielern der ersten und zweiten Mannschaft des HC auf der Platte steht, weiß man als Gästetrainer allerdings erst nach dem Spiel, wenn das Protokoll vorliegt.
Im ersten Spiel des Tages stand unseren Jungs das Team vom HC Elbflorenz gegenüber. Ohne großes Abtasten ging es gleich zur Sache, nach 9 sec. lag der Ball das erste Mal im Tor. Leider war es Oskar, der ihn herausholen musste. Es dauerte aber nur 20 sec. dann musste der Torwart des HC es Oskar gleichtun. Von da an entwickelte sich ein ausgeglichenes, spannendes Spiel. Der HC ging zwar mehrmals in der ersten Halbzeit mit zwei Toren in Führung gehen, aber die “Kids in Black“ hielten dagegen und konnten immer wieder ausgleichen. 30 sec. vor Ende der ersten Halbzeit gingen dann unseren Jungs das erste Mal in Führung, Johannes traf zum 12:11. Das war allerdings noch nicht der Halbzeitstand, der HC konnte postwendend ausgleichen. Die “Kids in Black“ schlugen aber noch einmal zurück. Mit einem verwandelten Penalty gelang Emilio die erneute Führung und unsere Jungs konnten beim Stand von 13:12 erst einmal durchatmen und neue Kräfte tanken.
Die zweite Halbzeit begann wie die erste, allerdings war es diesmal Vince, der nur 7 sec. brauchte um den Ball im Tor des Gegners zu versenken. Aber auch diese zwei Tore Vorsprung standen nicht lange an der Anzeigetafel, auch den Jungs des HC gelang es sich wieder heran zu kämpfen und auszugleichen. Von da an ging das Spiel so weiter, wie in Halbzeit eins, ein Team legte vor, das andere glich aus. Nach gespielten 20 Minuten gelang dem HC ein kleiner Lauf, unsere Jungs mussten fünf Gegentore in Folge hinnehmen. Von diesem Rückschlag erholten sich die “Kids in Black“ nicht wirklich. Zu viele Fehler schlichen sich in das Spiel der Jungs und beim Abschluss fehlte in einigen Situationen auch das Glück. Der HC nutzte jetzt die Chancen einfach besser und konnte sich immer weiter absetzen.
Letztlich gewann der HC verdient, wenn vielleicht auch etwas zu deutlich, mit 30:22.
Im Spiel zwei hieß der Gegner HSV Dresden und dieses Team war der bis dahin ungeschlagene Tabellenführer. Das blieb auch nach dem Spiel so, die “Kids in Black“ bekamen in diesem Spiel, vor allem in der ersten Halbzeit, ganz deutlich ihre Grenzen aufgezeigt.
In den ersten zwei Minuten war noch alles in Ordnung, Lenox konnte noch zum 2:2 ausgleichen. Danach ging bei den “Kids in Black“ nichts mehr. Die Abwehr glich einem Hühnerhaufen und fand überhaupt keinen Zugriff auf die gegnerischen Spieler. Unser Angriffsspiel bestand hauptsächlich aus langen Pässen nach vorn, die allerdings mit fortschreitender Spieldauer immer wieder eine sichere Beute der HSVer wurden und zu schnellen Gegenangriffen führten.
Zur Halbzeit stand ein deutliches, diesmal allerdings verdientes 17:7 an der Anzeigetafel. 10 Tore aufzuholen ist, auch im Handball schwer, aber nicht unmöglich. Also wurde in der Halbzeit nicht gemeckert sondern Lösungsmöglichkeiten angesprochen und an den Kampfgeist der Nachwuchsagenten appelliert.
Die Jungs nahmen sich die Ansprache zu Herzen und versuchten in Halbzeit zwei sich in das Spiel hinein zu kämpfen. Wenn auch nicht alles gelang, Tor für Tor konnte der Rückstand aufgeholt werden und nach 27 Minuten waren es nur noch zwei Tore, die der HSV vorn lag. Diese Aufholjagt kostete viel Kraft und die fehlte den Jungs dann in den letzten beiden Minuten, um sich für diese Halbzeit zu belohnen. Der HSV traf noch dreimal, bei den “Kids in Black“ gelang das nur noch einmal, Lenox erzielt 5 sec. vor Schluss das letzte Tor des Spiels zum Endstand von 25:21 für den HSV.

Fazit des Spieltages:
Dass die Nachwuchsagenten mithalten können, haben die ersten 20 Minuten des ersten und die zweite Halbzeit des zweiten Spiels, fairerweise muss allerdings erwähnt werden, dass der gegnerische Trainer seiner zweiten Reihe viel Spielzeit gab, gezeigt. Ziel für die restlichen Spiele im neuen Jahr muss es sein, diese Leistungen auch über dreißig Minuten auf die Platte zu bringen.

In Dresden waren mit dabei:
Oskar/Thaddeus im Tor
Lenox 17, Emilio H. 3, Emilio S. 11, Till 1, Benny 2, Johannes 3, Vince 3, Thaddeus 1, Alfred 2

Von |2023-07-17T23:12:08+02:0024.11.22|Kategorien: Archiv mJE1|
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