hier gehören alle Spielberichte der abgelaufenen Saisons hinein

2. Männer – Die Angst vorm Gewinnen

Spielbericht des Radebeuler HV II gegen USV TU Dresden 27:30 (15:14)

Die Angst vorm Gewinnen.

Am 23. November 2024 trafen wir in der Lößnitzhalle auf den Universitätssportverein aus Dresden. Die Tabellen Situation versprach ein spannendes Duell in der Regionsoberliga S-M Männer, das leider mit einer zum Schluss doch recht deutlichen 27:30-Niederlage endete. Trotz einer kämpferischen Leistung konnten wir die Punkte nicht in Radebeul behalten. Es schien in der zweiten Hälfte so, als hätten wir Angst davor die Partie für uns zu entscheiden und mit klaren und cleveren Aktionen den Sieg herbei zu führen.

Die Partie begann vielversprechend: Bereits in den ersten zehn Minuten konnten wir uns mit schnellen und präzisen Aktionen einen kleinen Vorsprung erarbeiten (8:4 ´12 min). Hierbei glänzten insbesondere Daniel Kießling mit seinen überlegten, zielsicheren Würfen und Marco Franke, der sicher aus dem Rückraum traf. Unser Angriffsspiel war zu diesem Zeitpunkt variabel und durchsetzungsstark, was den Gegner zu einer frühen Auszeit zwang.

Doch nach der ersten Viertelstunde schlichen sich immer mehr technische Fehler in unser Spiel ein. Überhastete Abspiele, ungenaue Würfe und unglückliche Ballverluste ermöglichten es den Dresdner Studies, mit schnellen Gegenstößen wieder heranzukommen. Zusätzlich schaffen sie immer mehr Durchbrüche im Positionsangriff, da unsere Abwehr in der Mitte der ersten Hälfte Nachlässigkeiten zeigte. So schmolz unser Vorsprung dahin, und nach 21 Minuten war die Partie ausgeglichen (10:10). In den übrigen 9 Minuten bis zum Halbzeitpfiff entwickelte ein ausgeglichenes Spiel. Kurz vor Ende der ersten Halbzeit erlangten wir einen Vorteil, als wir mit doppelter Überzahl und einem knappen 15:14 Vorsprung in die Halbzeitpause gehen könnten.

In der zweiten Halbzeit setzte sich das Muster fort. Obwohl wir offensiv weiter Akzente setzen konnten – allen voran Daniel Kießling, der insgesamt neun Tore erzielte – gelang es uns nicht, die einfachen Fehler abzustellen. Insbesondere in der Schlussphase häuften sich die Ballverluste, die die Gäste konsequent in Tempogegenstöße ummünzten. Zusätzlich vergaben wir gute Torchancen. Und so war die Partie ab der 38. Minute wieder ausgeglichen (18:18).

Trotz einiger starker Momente, etwa durch Andreas Schütz, der in der entscheidenden Phase mehrfach traf, und durch die Unterstützung des Publikums, konnten wir den USV TU Dresden nicht mehr aufhalten. Die Gäste spielten ihre Konterstärke aus und ließen uns keine Chance, das Spiel zu drehen.

Letztendlich war es eine Mischung aus unseren eigenen Unzulänglichkeiten und der Stärke des Gegners im Umschaltspiel, die die Niederlage besiegelten. Besonders bitter: Trotz einer kämpferischen Leistung und starker Phasen fehlte uns in den entscheidenden Momenten die notwendige Konzentration und Präzision, was zu einer unnötig hohen Niederlage führte.

Die Niederlage gegen den Tabellennachbarn tut weh, bietet uns jedoch auch wichtige Erkenntnisse. Wenn wir unsere technischen Fehler minimieren und unsere Umschaltbewegung verbessern, können wir in den kommenden Spielen wieder erfolgreich sein. Ein Dank gilt der Jungen in der Halle, die uns trotz der Niederlage unermüdlich unterstützt haben und schon vor dem spannenden Duell der ersten Männer für eine gute Stimmung sorgten. Jetzt heißt es: Kopf hoch und weiterarbeiten! Wir haben dieses Jahr noch 2 (+1) Spiele vor der Brust, die wir erfolgreich gestalten wollen.

 

Positive Dinge

–              spannendes Spiel

–              keine Verletzung

–              Mannschaftsfoto Versuch Nr.3 erfolgreich

Negative Dinge

–              keine erspielten Kästen

–              erneute Heimniederlage, die wir uns selbst zuzuschreiben haben

–              Ungeduldiges Angriffspiel

 

Schreiberling: Lukas Hußke

 

Von |2025-07-29T11:56:47+02:0024.11.24|Kategorien: Archiv 2. Männer|

2. Männer – Erste Pokalrunde überstanden trotz Radeburger Heimmacht

Spielbericht: TSV 1862 Radeburg II vs Radebeuler HV II. 27:29 (15:16)

Erste Pokalrunde überstanden trotz Radeburger Heimmacht.

Mit einem spannenden 29:27-Auswärtssieg beim TSV 1862 Radeburg II haben wir die erste Runde des Sachsen-Mitte Regionspokals erfolgreich gemeistert. Schon vor dem Anpfiff herrschte eine außergewöhnliche Stimmung. Die Halle, die sonst selten so gut gefüllt ist, war mit 73 Zuschauern nahezu ausgelastet. Dies verlieh der Partie einen besonderen Rahmen, den wir von Beginn an nutzten. Nach einer anfänglichen Phase des Abtastens entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Unsere Mannschaft zeigte sich nervenstark, vor allem Marco Franke, der insgesamt neun Tore erzielte und so einen Großteil zum Sieg beitragen konnte.

Die Gastgeber hielten jedoch tapfer dagegen und konnten immer wieder durch schnelle Angriffe punkten. Dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung und wichtigen Toren von Albert Grünberg und Marcus Weig, die mit sechs bzw. vier Treffern herausragten, gingen wir mit einer knappen 16:15-Führung in die Halbzeitpause.

Im zweiten Durchgang gelang es uns, die Führung kontinuierlich auszubauen, obwohl die Gastgeber nie aufgaben und bis zur letzten Minute alles versuchten. Besonders in der Schlussphase half uns unsere solide Abwehrarbeit sowie die Unterstützung von der Bank

Nach dem Schlusspfiff war der Jubel groß – nicht nur über den Sieg, sondern auch über die großartige Atmosphäre. Wir freuen uns nun auf die nächste Runde, in der wir auf den HC Großenhainer treffen werden. Bereits im letzten Aufeinandertreffen mit Großenhain haben wir in einer sehr vollen Halle gespielt, was die Vorfreude auf dieses Duell nochmals steigert.

Unser Dank gilt auch den Gastgebern aus Radeburg für ein faires Spiel und die Organisation. Wir sehen mit Spannung der nächsten Herausforderung entgegen und hoffen, erneut auf die Unterstützung unserer Fans zählen zu können – vielleicht wird es ja wieder eine volle Halle!

Positive Dinge

–              unter 30 Gegentore

–              erreichen der nächsten Runde

–              Sieg trotz des schmalsten Kaders der Saison

Negative Dinge

–              zusätzlicher Termin im Dezember

–              Siegerselfie wie gewohnt nicht vollständig

–              der Live-Ticker bei nuScoreLive macht im Anoym-Modus keinen Spaß

 

Schreiberling aus der Ferne: Lukas Hußke

Von |2025-07-29T11:56:47+02:0023.11.24|Kategorien: Archiv 2. Männer|

2. Männer – Kantersieg auf der Elbaue

Spielbericht des Radebeuler HV II gegen SG Klotzsche. 34:20 (19:10)

 

Kantersieg auf der Elbaue

Am 10. November 2024 empfing der Radebeuler HV II die SG Klotzsche in der gut gefüllten Elbhalle auf den Radebeuler Elbwiesen. Vor einer lautstarken Kulisse zeigte die Heimmannschaft eine beeindruckende Vorstellung und gewann souverän mit 34:20. Der Erfolg beruhte auf einer geschlossenen Teamleistung, verbessertem Abschluss und einigen spektakulären Momenten, die das Publikum begeisterten.

Schon der Start in die Partie verlief nach Plan: Der Radebeuler HV II spielte von Beginn an konzentriert und erarbeitete sich immer wieder klare Torchancen. Als Ziel gab Coach Kirsch für dieses Spiel aus nur 20 Gegentore zu bekommen, was der in den letzten Spielen schwächelnden Abwehr eine neue Motivation geben sollte.  Auffällig war die verbesserte Chancenverwertung, ein Aspekt, der in den vergangenen Spielen auch nicht immer optimal war. Angeführt von Marco Franke, der mit neun Treffern und sicher verwandelten Siebenmetern glänzte, zog das Team früh davon. Bereits in der 15. Minute stand es 11:6, eine Führung, die bis zur Halbzeit auf ein beeindruckendes 19:10 ausgebaut wurde.

Neben der Effizienz im Abschluss waren auch die herausgespielten Tore ein echter Hingucker. Immer wieder beeindruckte der Radebeuler HV II mit schnellen Kombinationen und sehenswerten Spielzügen, die die gegnerische Abwehr vor große Probleme stellten. Spieler wie Julius Fischer, Marcus Weig und Stefan Kirsch setzten sich mehrfach durch und sorgten dafür, dass der Vorsprung kontinuierlich wuchs. Gleichzeitig stand die Abwehr stabil und zwang den Gegner zu schwierigen Würfen. Torhüter Finn Himmelrath zeigte in diesen Momenten seine Klasse und hielt wichtige Würfe, was der Mannschaft zusätzliche Sicherheit gab.

Auch in der zweiten Hälfte behielt der Radebeuler HV II die Kontrolle über das Spiel. Während die Gäste aus Klotzsche immer wieder an der starken Defensive und den schnellen Gegenstößen scheiterten, konnte die Heimmannschaft die Führung kontinuierlich ausbauen. Besonders erfreulich war, dass alle Spieler ihren Beitrag zum Erfolg leisten konnten, sei es durch Tore, Vorlagen oder in der Abwehrarbeit.

Die Schlussphase des Spiels hatte noch einen dramatischen Höhepunkt zu bieten: Drei Sekunden vor dem Abpfiff führte eine kuriose Szene zu einer Disqualifikation von Mirco Elsner. Der Spieler wollte mit einem taktischen Wurf den Ball wegspielen, um die „20-Gegentore-Kiste“ zu retten, die Coach Kirsch versprochen hatte. Die Schiedsrichter werteten die Aktion jedoch als Regelverstoß in den letzten 30 Sekunden und entschieden auf Siebenmeter für die SG Klotzsche sowie eine rote Karte für Elsner. Es schien, als ob die makellose Defensivleistung der Heimmannschaft einen kleinen Schönheitsfehler erhalten würde. Doch Finn Himmelrath behielt die Nerven und krönte seine starke Leistung mit einem entscheidenden Moment: Der Siebenmeter der Gäste wurde von ihm glänzend an den Pfosten gelenkt. Damit war der Schlusspunkt gesetzt, und die Heimmannschaft konnte ihren verdienten 34:20-Sieg feiern.

Die geschlossene Mannschaftsleistung, die gesteigerte Chancenverwertung und die starke Abwehrarbeit machen Lust auf mehr. Mit solchen Leistungen ist der Radebeuler HV II auf einem guten Weg, in der Regionsoberliga S-M Männer weiterhin erfolgreich zu sein. Die volle Halle und die tolle Stimmung waren ein weiterer Beweis für die Unterstützung, auf die sich das Team in den Heimspielen verlassen kann.

 

Positive Dinge

–              gute Chancenverwertung

–              keine Verletzungen

–              drei erspielte Kästen

Negative Dinge

–              erste rote Karte der Saison

 

Schreiberling: Lukas Hußke (Lukas mit K)

 

Von |2025-07-29T11:56:47+02:0018.11.24|Kategorien: Archiv 2. Männer|

Klarer Erfolg, aber schön ist anders!

In der altehrwürdigen Elbsporthalle hatten die RHV Mädels die SG aus dem Osterzgebirge zu Gast. Die Spielerinnen aus Dippolsdiswalde / Ruppendorf erzielten das erste Tor der Partie, es blieb aber die einzige Führung für die Gäste.
Der RHV kam aus dem Rückraum zu vielen einfachen Toren, das sonst erfolgreiche Spiel über den Kreis kam nicht zum Einsatz. Auch das seit vielen Wochen im Training erprobte Angriffsverhalten wurde nicht abgerufen. Zur Pause stand es trotzdem 15 : 4.
Im 2. Durchgang ging das muntere Werfen von einfachen Toren aus dem Rückraum weiter, vereinzelt durften auch die Außen zum Abschluß kommen. Alle Spielerinnen erhielten ihre Einsatzzeit, der Erfolg fiel mit 31 : 8 deutlich aus.
Vielen Dank an die Schiedsrichter und das Kampfgericht, natürlich auch an alle Fans in der Elbsporthalle.
Am kommenden Samstag steigt das nächste Spiel daheim in der Lößnitzhalle gegen die Mädchen vom USV TU Dresden. Bis dahin heißt es fit bleiben bzw. werden und erneut die zwei Punkte anvisieren.
Für den RHV auf der Platte:
Fiona (Tor)
Charlotte, Emely, Emily, Emma, Johanna, Laura, Lea, Lucy, Mariella, Rosalie und Sofía
Auf der Bank:
Heiko und Nadine

Von |2025-08-07T13:04:52+02:0018.11.24|Kategorien: Archiv wJC1|

Nachtrag: F1 startet in Oschatz in die Saison

Vor einer Woche traf sich die F1 am Sonntagmorgen um in Oschatz die Saison zu eröffnen. Zum ersten Spiel standen die Jungs der Gastgeber bereit. Diese schienen ausgeschlafener zu sein als die Radebeuler Kids. Dementsprechend wurde man in der ersten Halbzeit vom SHV Oschatz-Express überrannt. Beim Stand von 2:11 wurden die Seiten gewechselt. Leider änderte sich das Bild in der 2. Halbzeit nicht. Ohne nennenswerte Gegenwehr wurde das Spiel mit 6:23 verloren.

Aber, um das Phrasenschwein zu bedienen: „Nach dem Spiel ist vor dem Spiel“. Es gab ja noch zwei Gelegenheiten, bei denen man beweisen konnte, dass auch die Radebeuler F-Jugend Handballspielen kann. Und so ging es im nächsten Spiel gegen den TSV Radeburg von vorne los. Und diesmal brauchte niemand geweckt zu werden. Wie verwandelt wurde eine starke Deckung aufgeboten, die Grundlage für einige schnelle Konter-Tore war. Folgerichtig ging die erste Halbzeit mit 8:4 an die Effies aus Radebeul. Auch im zweiten Durchgang ließ man keine Zweifel aufkommen, dass die ersten Punkte der Saison unbedingt mit nach Radebeul genommen werden sollten. Konzentriert wurden die sich bietenden Chancen genutzt und ein ungefährdeter 15:7 Sieg herausgespielt.

Auf dieser Erfolgswelle schwimmend, sollte nun der 2. Sieg folgen. Mit den Kids vom VfL Meißen stand der nächste Gegner bereit. Diese waren den Effies aus Radebeul körperlich überlegen und deshalb schwer aufzuhalten. Allerdings fand unsere Mannschaft im Angriff immer wieder Lücken in der gegnerischen Abwehr und konnte zu Torabschlüssen kommen. Leider scheiterte man zu häufig am guten Meißner Torhüter und geriet dadurch klar in Rückstand. Beim Spielstand von 3:8 wurden die Seiten gewechselt. In der 2. Halbzeit ließ die Radebeuler Gegenwehr immer stärker nach und letztendlich stand eine 6:19 Niederlage auf der Anzeigentafel.

Fazit: Im ersten Spiel noch sehr verschlafen, wurde im zweiten Spiel ein sehr gute Deckungsarbeit gezeigt und die ersten Punkte der Saison eingefahren. Das Ergebnis des dritten Spiels fiel etwas zu hoch für den Gegner aus. Mit einer besseren Chancenverwertung hätte man das Spiel offener gestalten können. Nichts desto trotz, war es ein gelungener Saisonauftakt, wenn man bedenkt, dass 4 der 8 Kinder absolute „Frischlinge“ waren, die die allerersten Punktspiele ihres noch jungen Handballerlebens absolviert haben.

Von |2025-07-29T12:03:26+02:0017.11.24|Kategorien: Archiv gJF|

Saisonauftakt für unsere F3 in heimische Halle

Endlich ging es auch für den jüngeren Jahrgang unserer F-Jugend los. In der heimischen Lößnitzsporthalle warteten am Samstag die Mannschaften des TSV Radeburg, des VfL Meißen und des HSV Weinböhla auf die Kids der F3.

Die Anspannung der Kinder und der zahlreichen Fans war förmlich zu spüren, als pünktlich um 14.00 Uhr das Spiel gegen den TSV Radeburg II angepfiffen wurde. Die ersten Minuten wurden von beiden Mannschaften benötigt, um sich zu sortieren. Beim Spielstand von 1:1 zündeten die Radebeuler Kids ihren Turbo. Über Ballgewinne in der Abwehr und schnellen Gegenstößen wurde die 4:1 Halbzeitführung herausgeschossen. Auch in der 2. Halbzeit lief der Radebeuler Express weiter Richtung Radeburger Tor. Fünf weitere eigene Tore und kein Gegentor waren verantwortlich für den deutlichen 9:1 Erfolg im ersten Spiel.

Im zweiten Spiel gegen den VfL Meißen II verschliefen die Radebeuler Kids den Anfang komplett. Eh man sich versah, stand es 4:0 für Meißen. Doch Aufgeben war keine Option. Mit großem Kampfgeist konnte mit einem eigenen 4:0-Lauf der Rückstand egalisiert werden, ehe die Meißner bis zur Pause wieder 2 Tore vorlegen  konnten. Maßgabe für die 2. Halbzeit sollte sein, viel Bewegung bei eigenem Ballbesitz, da die Gäste mit einer hervorragenden Deckungsarbeit dem RHV einige Probleme bereitet hatten. Es entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel von 2 guten Mannschaften, das der RHV etwas unglücklich nach großem Kampf mit 12:15 verlor. Trotzdem gab es viel aufmunternden Applaus der zahlreichen Zuschauer.

Zum letzten Spiel standen die Jungs des HSV Weinböhla III bereit. Um es vorweg zu nehmen, war, vor allem in der ersten Halbzeit, die Luft raus beim Heimteam. Meist ein oder zwei Schritte zu spät, wurde nur zugeschaut, wie unserem armen Torhüter die Bälle um die Ohren geschossen wurden. Bei einem Stand von 12:3 für Weinböhla erklang der erlösende Pausenpfiff. Im zweiten Durchgang wurde das Spiel etwas ausgeglichener, wahrscheinlich auch, weil Weinböhla einen Gang zurückschaltete. Folgerichtig hielten die tapferen Effies aus Radebeul die Niederlage mit 5:16 in Grenzen.

Fazit:     Ein gelungener Saisonauftakt der F3 in heimischer Halle. Im Spiel gegen Meißen wäre aus Radebeuler Sicht auch ein Unentschieden möglich gewesen. Obwohl die halbe Mannschaft noch nie vor so vielen Zuschauern gespielt hat, haben alle eine super Leistung und viel Kampfeswille gezeigt. Natürlich gibt es auch noch Verbesserungspotential, das bei den nächsten Trainingseinheiten zum Thema gemacht wird.

Für den RHV kämpften: Constantin, Quentin (12 Tore), Jonas (3 Tore), Carlotta (1 Tor), Clara (1), Emilia, Mark (2 Tore) und Julius (7 Tore)

Von |2025-07-29T12:03:26+02:0017.11.24|Kategorien: Archiv gJF|

1.Männer- Sieg und viele Tore

Radebeuler HV gegen HSV Pulsnitz 39:33 (14:12)

 

Nach der Niederlage, im vermeintlichen Topspiel der Verbandsliga Staffel Ost, gegen den SC Riesa darf der Kopf nicht in den Sand gesteckt werden. Das Hinrunden-Restprogramm der Radebeuler ist weiterhin nicht zu unterschätzen.

Die Aufgabe an diesem Samstag hieß Pulsnitz.

Mit Pulsnitz empfangen die MIB einen starken Angriff mit über 27 Toren im Durchschnitt. Zuletzt ärgerten Sie den Tabellenführer aus Riesa auch und verloren nur knapp.

Die Aufgabe war klar: Die lückenhafte Deckung der vergangenen Spiele muss besser fungieren um die Spielschnellen Mannen aus Pulsnitz von Anfang an den Wind aus den Segeln zu nehmen die Punkte mit aus Radebeul zu nehmen.

 

Der Anfang gestaltete sich allerdings holpriger als gedachtund Pulsnitz konnte durch einfache Tore die 1:3 Führung bejubeln.

Nun begann der Angriffszug ins Rollen zu kommen: Mit einem 9:2 Lauf bis zur 15. Spielminute drehte man das Spiel vollkommen auf Radebeuler Seite und zwang die Gäste beim Stand von 10:5 zur ersten Auszeit.

Bis zur Halbzeit verkleinerte sich der Abstand noch einmal und mit 14:12 ging es in die Kabinen.

 

Die Ansprache war klar: Die Abwehr war bis dato solide, jedoch fehlte die Klarheit im Angriffsspiel in den ersten 30 Minuten.

 

Gesagt getan: Der Angriff kommt aber gleich in richtige Spiellaune und legt einen 5:0 Lauf hin.

Besonders ist in diesen Minuten Marcel Weig zu erwähnen, welchem in dieser Halbzeit wohl alles gelingen mag. Allein sechs Tore steuerte er in den ersten Minuten der zweiten Halbzeit bei und führte die MIB zur angenehmen Führung von 23:14 nach 40 gespielten Minuten.

Dem Anschein nach ist das Spiel jetzt entschieden, doch einige vergangene Begegnungen haben bereits gezeigt, dass nie abgeschaltet werden darf.

 

Die letzten 20 Minuten möchte der Schreiberling lediglich mit einem Wort beschreiben: Vogelwild.

In diesem Minuten fallen insgesamt 31! Tore, wobei einige Hochkarätige Chancen von den Torhütern beider Seiten noch abgehalten wurden sind.

Durch die Manndeckung auf zwei Spieler der MIB musste sich jedes Tor hart erarbeitet werden und ein Spielfluss war nicht mehr erkennbar. Die Pulsnitzer hingegen überliefen mit ihrer schnellen Mitte die Radebeuler und kamen in fast jedem Angriff frei auf Johann Voigt zu.

Es ging somit hin und her, doch der Abstand konnte grundlegend gehalten werden.

Das Spiel endete nach dieser Offensivphase mit 39:33 zugunsten Radebeuls.

 

Mit diesem Ergebnis konnte man sich näher an die Tabellenspitze schieben, denn Riesa ließ einen Punkt gegen den SV Niederrau liegen – den nächsten Gegner der Radebeuler.

Somit sei man vorgewarnt, die kommende Partie wird immens wichtig.

Bereits in den vergangenen Jahren war dieses Derby mit Emotionen übersäht und die letzjährige Heimniederlage, eben gegen jene Mannschaft, muss korrigiert werden.

 

Die Begegnung steigt am 23.11.2024 in der LößnitzsporthalleRadebeul. Anpfiff ist 18 Uhr und jeder ist hierzu herzlichen eingeladen die MIB zu unterstützen.

 

Für den RHV spielten: J. Voigt, F. Pusch (beide TW); D. Elsner (2), C. Herrmann (4), F. Lehmann (6), S. Weiße (3), F. Mattern (3), T. Röseler (1), T.-P. Jurgeleit (4/3), M. Weig (11), A. Lange (5), R. Hentschel

Schreiberling: T.R.

Von |2025-07-29T11:55:41+02:0014.11.24|Kategorien: Archiv 1. Männer|

RHV gegen HSV 1923 Pulsnitz

Am Samstag, dem 09.11., waren die Damen des HSV 1923 Pulsnitz zur besten Spielzeit um 16 Uhr bei uns zu Gast. Die erste Frauenmannschaft des HSV ist ebenfalls erst in der laufenden Saison in die Verbandsliga aufgestiegen. Deswegen waren wir zuversichtlich, die zwei Punkte bei uns zu lassen. Leider sollte es doch anders kommen, als gedacht.
Zu Beginn der Partie ging es gleich auf. Die Deckung stand auf beiden Seiten gut und bis zur 15. Spielminute konnte sich keine der beiden Mannschaften absetzen. Durch eine reduzierte Bank auf unserer Seite, fehlte uns die Chance auf Auswechslungen, um kurz durchzuschnaufen und Kräfte zu sammeln. Sicherlich war dies auch ein Grund, weshalb es in den folgenden Minuten zu Ballverlusten, Fehlwürfen und Konzentrationsschwächen kam. Pulsnitz erarbeitete sich in der Zeit einen kleinen Vorsprung von kurzzeitig vier Toren. Doch wir gaben nicht auf. Bis zur Halbzeit kämpften wir uns wieder auf zwei Tore ran und gingen mit einem 9:11 in die Kabine.
Die zweite Halbzeit sollte uns gehören. Zwei Tore sind im Handball nur ein Wimpernschlag und können innerhalb von wenigen Augenblicken ausgeglichen werden. Deswegen, die negativen Gedanken beiseite, die Trauermienen aus den Gesicht wischen und ran an den Ball.
Unerfreulicherweise fehlte uns in den zweiten 30 Minuten beim Torwurf manchmal das Quäntchen Glück und durch gut platzierte Bälle auf unser Tor liefen wir dem Rückstand in der zweiten Halbzeit immer hinterher. Bis zur 50. Spielminute konnten sich die Pulsnitzer Damen wieder mit vier Toren absetzen. Eine kleine Aufholjagd begann erneut, die uns am Ende aber nicht den erhofften Sieg bescherte. Nach 60 Minuten zeigte die Anzeigetafel ein 20:22.

Wir haben jetzt eine Woche Pause, um die fette Henne wieder zu richten.
Gern sehen wir unsere treuen Fans am 23.11.2024 um 16 Uhr in der Lößnitz-SH zum Spiel gegen den Görlitzer HC II wieder.

Von |2025-07-29T11:54:26+02:0012.11.24|Kategorien: Archiv 1. Frauen|
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