hier gehören alle Spielberichte der abgelaufenen Saisons hinein

Heimspieltag bei frühlingshaften Temperaturen

Am vergangenen Samstag luden die Mädchen der E-Jugend zum Heimspieltag in die Elbhalle ein. Wie schon in den letzten Spielen konnten sie nur mit Unterstützung aus der F-Jugend eine Mannschaft stellen. In zwei spannenden Handballbegegnungen traten unsere Mädchen gegen die Mädchen des SHV Oschatz von Medizin Bad Gottleuba an. Beide Spiele verliefen sehr unterschiedlich und boten den Zuschauerinnen und Zuschauern einiges an Spannung.

Im ersten Spiel gegen den SHV Oschatz präsentierten sich unsere Mädchen in beeindruckender Form. Sie nutzten ihre Torchancen konsequent und setzten die Gegnerinnen mit einem regelrechten Sturm auf das Tor gehörig unter Druck. Zwei Spielerinnen konnten sich dabei mit ihrem ersten Saisontor belohnen, was die Mannschaft zusätzlich motivierte. Die defensive Leistung war ebenso stark, sodass die Gegnerinnen kaum zu klaren Abschlüssen kamen. Insgesamt war es ein verdienter Sieg für den RHV.

Im zweiten Spiel gegen Bad Gottleuba lief es für die Mädchen des RHV nicht ganz so rund. Schon zu Beginn des Spiels war zu erkennen, dass die Konzentration fehlte. In der Defensive standen die Mädchen nicht eng genug an ihren Gegenspielerinnen, wodurch Bad Gottleuba immer wieder zu schnellen Toren kam. Der Torabschluss der RHV-Spielerinnen war hingegen zu ungenau, sodass viele Chancen ungenutzt blieben. Zur Halbzeit lagen die Mädchen mit nur einem Tor zurück, was die Möglichkeit auf eine Wende offenließ.

Die zweite Halbzeit begann jedoch sehr schwach. Obwohl die Mädchen sich noch einmal kämpferisch zurückmeldeten, reichte es am Ende nicht, den Rückstand zu überwinden. Mit einem Endstand von 8:11 mussten sich die Mädchen des RHV geschlagen geben.

Für den RHV spielten:

Anouk im Tor, Antonia, Lotta, Mona, Natalie, Samina, Greta und Selina

Von |2025-08-16T14:57:31+02:0023.03.25|Kategorien: Archiv wJE|

1.Männer- zuviele Ausfälle

Radebeuler HV gegen SC Riesa 22:25 (11:15)
Am Samstagabend empfangen die MIB den SC Riesa zum auserkorenen „Spitzenspiel“.
Tabellarisch gesehen kommt es an diesem Tag auf das Aufeinandertreffen von Platz 1
gegen Platz 2
Bereits im Hinspiel in Riesa war dies eine Partie auf Augenhöhe mit dem besseren Ende für
Riesa.

Im Vorfeld der Begegnung stand bereits fest, dass bei den Lößnitzstädter. F. Lehmann und
M. Weig ausfallen werden und somit zwei wichtige Anker fehlen. Trotzdem steht fest, dass es an diesem Tag auf eine geschlossene Mannschaftsleistung ankommen wird.
Die Riesaer fanden den besseren Weg in das Spiel und konnten sich mit 2:4 etwas Luft verschaffen. Danach folgte ein kurzer Schock, als A. Lange plötzlich die direkte Rote Karte erhalten hat.
Deniz Elsner schaute von Außen zu und konnte kurzerhand nachnominiert werden. Herzlichen Dank an der Stelle für deine kurzfristige Bereitschaft.
Nach dem enormen Verlust auf der rechten Außenbahn heißt es nun weiter alles zu geben, als Team.
Bis zur 15. Minute und dem Zwischenstand von 5:7 schien auch noch alles im Rahmen zu sein. Danach folgten 10 Minuten, die sicherlich das Spiel kosteten.
Einerseits verletzte sich T. Jurgeleit, welcher für den Rest der Partie nicht mehr zur Verfügung steht, zum anderen werden die Chancen nicht genutzt – weder 7-Meter noch freie Abschlüsse. So stand es auf einmal 6:13. Bis zum Ende der 1. Hälfte korrigierte man das Ergebnis noch ein wenig auf 11:15.
Den MIB ist klar: 4 Tore, dass ist eine machbare Aufgabe in der 2. Hälfte.
Mit Beginn von Halbzeit zwei merkte man den Kampf der Radebeuler und arbeitete sich Tor für Tor heran.
Auch in der Abwehr agierte man sehr gut in einer verkappten 4:2 und brachte bei den Riesaern die Variante des 7. Feldspielers hervor. Sehr oft wurde dies gut verteidigt und Schlussmann A. Riedel hält seinen Kasten das ein oder andere Mal sauber. Nach 48 gespielten Minuten stand dann der erkämpfte 19:19 Ausgleich auf der Anzeigetafel und man merkte Riesa haderte. Die Chance, um vorbeizugehen.
Doch nun funktionierte es im Angriff nicht mehr. Wieder wurden freie Möglichkeiten vergeben und falsche Entscheidungen in der wichtigen Phase getroffen.
So setzte sich Riesa auf 19:23 ab. Dies konnten die MIB, wenn auch unglücklich, nicht mehr aufholen. Am Ende verlieren die Radebeuler zu Hause 22:25.
Am Ende versagten den MiB die Nerven und mit einer unterdurchschnittlichen Angriffsleistung konnten die Punkte nicht zu Hause behalten werden. Nun konzentrieren sich die Radebeuler auf die drei letzten ausstehenden Partien. Zunächst gastiert man am kommenden Sonntag 16 Uhr in Pulsnitz.
Gemeinsam durch den Saisonendspurt!
Für den RHV spielten: J. Voigt, F. Pusch, A. Riedel (alle TW); M. Elsner (4), C. Herrmann (3),
S. Weiße (2), M. Berger (1), D. Elsner, F. Mattern (2), T. Röseler (6/2), T. Jurgeleit (3/3), A Lange (1), A. Schütz

Schreiberling: T.R.
Bilder: S.B. und L.B.

Von |2025-07-29T11:55:40+02:0023.03.25|Kategorien: Archiv 1. Männer|

Supercup – Rückrunde RHV F3

Sonntag 16.03.25 zur Mittagszeit reisten die Radebeuler Minis in Black nach Meißen um die Rückrunde des Supercups der jüngeren F-Jugend zu absolvieren.

Fröhlich und voll motiviert konnten wir mit der kompletten Kapelle antreten – 4 Spiele, das bedeutet viel Konzentration, viel Pause und ein langer Nachmittag 😉

 

Im ersten Spiel standen uns die Mädels und Junges aus Meißen gegenüber. Das Hinspiel konnte knapp mit einem Tor gewonnen werden, es war also alles drin.

Wir starteten konzentriert, an den Gegner orientiert und mit gutem Zug nach vorn Richtung Tor. Das Linienwirrwarr kostete uns einige Bälle und auch die Aufregung „erstes Spiel nach langer Pause“ zeigte sich im Gesamtpaket. Dennoch konnte die erste Halbzeit mit einem kleinen Polster 5:2 für  unsere MIB beendet werden.

Nach der Personalumstellung fiel uns die Orientierung zum Gegner etwas schwerer, was die Meißner ausnutzten. Sie verkürzten Tor um Tor und man spürte die Anspannung und auch den Druck auf unsere Jüngsten, doch gewinnen zu wollen. Leider „gönnten“ wir uns einige Fehlwürfe, sodass wir nicht mehr in Führung gehen konnten, unser Torhüter Julius aber einige Paraden zeigte und das Spiel mit einem verdienten Unentschieden 7:7 abgepfiffen wurde.

 

Nun hieß es 1. Pause – eine Stunde warten…

 

Im zweiten Spiel stand uns die grüne Wand aus Niederau gegenüber. Wir wussten, gewinnen ist hier nahezu unmöglich, also Deckung so gut es geht, Finger an den Ball bekommen und unser Tor beschützen – Ziel, so wenig wie möglich Gegentreffer zulassen und mindestens 1 eigenes Tor erzielen. Für alle die Niederau nicht kennen, das sind realistische Ziele 😉

Und dann ging´s los: Anpfiff, Torpfiff, 0:1 nach 6 Sekunden, das war eine Ansage seitens Niederau.

Aber unsere Minis hielten sich tapfer, konnten die Worte der Trainer umsetzen und kämpften um jeden Ball. Es war sehr schwer, sich den Weg nach vorn zu bahnen, denn die Nierderauer sind nicht nur wurfgewaltig, sondern auch sehr effektiv in der Deckungsarbeit.

Mit einem Halbzeitstand von 0:9 wechselten wir imaginär die Seiten und tauschten unser Personal.

Unsere Abwehr zeigte sich weiter engagiert, unser Angriff nahm häufig Umwege und verlor sich im Grünen. Dennoch, das erklärte Ziel konnte erreicht werden, Jonas konnte 2 Treffer als Zeichen unserer Gegenwehr erzielen. Hut ab, vor den Minis, die sich hier nicht aufgaben.

Beim Endstand von 2:16 wurde die Partie beendet.

 

Pause Nr.2 – wieder eine Stunde irgendwie warten…

 

Im dritten Spiel des Tages trafen unsere MiB (heute rot) gegen die Auswahl aus Weinböhla.

Wir hatten bereits Gelegenheit den Gegner zu studieren und wussten, das wird eine schwere Aufgabe. Noch einmal auf die wichtige Abwehrarbeit hingewiesen, die Wege nach vorn und vor allem den freien Raum zu nutzen, wurde die Partie angepfiffen.

Wir wurden wieder etwas überrannt, konnten uns in der Abwehr auch relativ gut orientieren, hatten aber einen Spieler aus Weinböhla gar nicht im Griff. Der war ziemlich häufig am Ball und ließ sich diesen nicht so leicht abnehmen und spielte für Weinböhla eine gute Führung heraus. Im Gegenzug gelangen uns einige Abschlüsse, allerdings „über den Wolken“ oder eben genau dahin, wo der Torwart schon stand. Halbzeitstand 1:6.

Wir tauschten wieder, schworen auf die Abwehr und den Mut nach vorn. Unsere MiB belohnten sich Tor um Tor für gerade Wege, das Freilaufen und ein sehr gutes Zusammenspiel. Der Abstand schmolz und beim Zwischenstand von 8:11 war auch ein Drehen der Partie möglich. Leider wurde seitens Weinböhla noch einmal gewechselt und der sichere Schütze der ersten Halbzeit stand wieder auf der Platte, war ebenso schwer zu bezwingen und ließ auch unserem Torhüter keine Chance. Sodass die Partie doch deutlich 9:15 für Weinböhla beendet wurde.

Zu erwähnen ist hier wieder, dass unsere Minis die Abwehr dennoch sehr gut organisierten, sich gut orientierten und vor allem wieder nicht aufgaben und mit viel Ehrgeiz gekämpft haben.

 

Und nun wieder Pause – Pause Nr.3 – wieder eine Stunde „gäähn“

 

Spiel Nummer 4, die beste Kaffeezeit schon längst vorbei, ein bisschen rumgetobt, Rad geschlagen und Fußball gespielt. Jetzt nochmal Konzentration, das könnte schwer werden.

Großenhain in erfrischendem gelb, war motiviert und hatte sich im Laufe des Tages deutlich in der Leistung gesteigert – später gekommen, kürzere Pausen.

 

Nichts desto trotz wollten wir ja eigentlich noch einen Sieg mit nach Hause nehmen und dass zeigten unsere Minis gleich zu Beginn. Sie starteten mutig und Emilia zeigte ihren Kollegen gleich zu Beginn wo der Ball hin soll. Die Abwehrarbeit zeigte sich anfangs sehr konzentriert – lobend zu erwähnen, dass Konstantin wie eine Klette an seinem Gegner hing und dieser keinen Ball bekam.

Die Partie sehr ausgeglichen, umkämpft, sowohl nach vorn als auch nach hinten, von beiden Seiten.

Unsere Ein-Torführung von 3:2 mussten wir allerdings bis zur Pause einem 4:5 hergeben. Aber alles noch drin.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit aber ein kleiner Einbruch, Großenhain konnte 2 Tore in Folge erzielen und diesen Vorsprung lange halten. Auf Radebeuler Seite machte sich der lange Nachmittag nun spürbar an der Konzentration zu schaffen, einige Fehlwürfe und löchriger werdende Abwehr und die Zeit rann dann doch zu schnell von der Uhr. Und auch wenn Julius erneut eine sehr gute Figur im Tor machte, kamen unsere Minis an Großenhain nicht mehr heran und die Partie und der Nachmittag wurden mit einem Endstand von 8:10 beendet.

 

Fazit für den Tag – rein spielerisch:

  • Jeder Spieler hat sich sehr gut eingebracht
    • Schön zu sehen, dass das Spiel im Team 1a funktioniert, ein Auge für den jeweils anderen da ist und nicht nur Einzelgänge das Spiel beherrschen
  • Der Kampfgeist war trotz der langen Pausen stetig (sau)stark

Unsere Minis in Black: Carlotta, Clara, Emilia, Konstantin, Quentin, Jonas, Mark und Julius

cz

Von |2025-07-29T12:03:25+02:0018.03.25|Kategorien: Archiv gJF|

Heimniederlage

Am Samstag trafen die LiB in heimischer Halle auf die Frauen aus Riesa.

Aus dem Hinspiel war schon bekannt, dass die Riesaer Frauen die Fehler ausnutzen und einfache Kontertore machen.

Das Ziel des Spiels war, die Konter der Gegner zu unterbinden und es den Frauen aus Riesa so schwer wie möglich zu machen.

Mit einem stark geschwächten Rückraum starteten wir leider nicht wie gewünscht ins Spiel und somit stand es nach 6 Minuten bereits 0:6. Viele einfache Fehler im Angriffsspiel und Abspielfehler bestraften uns die Gäste mit einfachen Gegentoren. Die zwischenzeitliche doppelte Unterzahl der LiB in der ersten Halbzeit nutzen die Gäste um den Vorsprung zu erhöhen. Somit ging es mit einen Spielstand von 6:18 in die Halbzeit.

Der Start in Halbzeit 2 spiegelte den Start ins Spiel wider denn, nach 45 Minuten stand es 7:27. Auch ein zwischenzeitliches 7 gegen 6 brachte nicht die gewünschte Veränderung und man kassierte einfache Tore ins leere Tor. Leider kam man über die ganzen 60 Minuten nicht richtig ins Spiel und konnte nicht auf die eigentliche Leistung der Mannschaft aufbauen.

Nach 60 Minuten stand dann ein 12:37 auf der Anzeigetafel.

Nun heißt es Kopf hoch und am nächsten Wochenende gegen Pulsnitz müssen zwei Punkte her.

Von |2025-07-29T11:54:26+02:0018.03.25|Kategorien: Archiv 1. Frauen|

Weiter ungeschlagen im Jahr 2025

Am vergangenen Wochenende fand das erste Handballspiel nach den Winterferien statt, in dem die Mädchen des Radebeuler HV auf die Mannschaft aus Klotzsche trafen.

 

Von Beginn an war die Motivation, das Spiel für sich zu entscheiden, hoch. Allerdings zeigte die erste Halbzeit einige Schwächen. Die Spielerinnen wirkten unruhig und unkonzentriert, was sich in überhasteten Abschlüssen niederschlug. Trotz einer klaren Führung war die Nervosität spürbar, und es gelang nicht, den Vorsprung souverän auszubauen.

 

In der zweiten Halbzeit setzten die Mädchen auf die bewährte 6:0-Abwehr, die in den letzten Spielen ein Garant für den Sieg gewesen war. Diese Taktik zeigte zunächst Wirkung, doch die Gegnerinnen aus Klotzsche fanden immer wieder Wege, durch die Abwehr zu brechen. Die defensive Leistung der RHV-Mädchen ließ zu wünschen übrig; die Abwehr stand nicht stabil genug und agierte zu sanft, was den Spielerinnen aus Klotzsche zahlreiche Chancen ermöglichte.

 

Obwohl die RHV-Mädchen mit einer beruhigenden Führung in die zweite Halbzeit starteten, schaffte es Klotzsche, den Rückstand zu verkürzen und schließlich auszugleichen. In der Schlussphase des Spiels war der Druck auf beide Mannschaften spürbar, der Willen der Mädchen aus Klotzsche, das Spiel für sich zu entscheiden scheinbar größer als der unserer Mädchen.

 

Insgesamt war es ein spannendes Spiel, das sowohl Lichtblicke als auch Verbesserungsbedarf aufzeigte. Die RHV-Mädchen müssen an ihrer Konzentration arbeiten und wieder zu ihrer starken Abwehrarbeit finden, um in den zukünftigen Spielen wieder erfolgreicher zu sein.

RHV mit : Fiona, Emely, Antonia, Lea, Laura, Lucy, Johanna, Sofia, Emma, Mariella

 

 

 

 

Von |2025-08-07T13:04:52+02:0018.03.25|Kategorien: Archiv wJC1|

2. Männer – Die vergebliche Suche nach einem Erfolgstrainer

Spielbericht des Radebeuler HV II gegen SC Riesa II 30:35 (16:19)

Die vergebliche Suche nach einem Erfolgstrainer

 Es bleibt dabei: Der Radebeuler HV II setzt seine Niederlagenserie in der Regionsoberliga Sachsen-Mitte fort. Im Heimspiel gegen den SC Riesa II mussten wir uns trotz großem Einsatz mit 30:35 geschlagen geben. Weil wir aus alten Mustern einfach nicht herauskommen, haben wir weiter am Trainerkarussell gedreht! Mit Mirko und Deniz Elsner stehen nun zwei absolute Vereinslegenden an der Seitenlinie. Als Spieler und als Trainer im Jugendbereich zeigten beide schon häufig ihre Klasse und führten verschiede Mannschaften des RHV durch gelungene Spielaktionen und clevere Taktiken zum Sieg. Doch auch sie konnten die Mannschaft nicht vom Niederlagenfluch befreien. Sollten wir vielleicht das Trainer-Karussell einfach noch ein bisschen schneller drehen?

Um unser dezimiertes Team aufzufüllen, haben uns die dritten Männer tatkräftig unterstützt. Ein großes Dankeschön an Johannes Hartmann und Stefan Miksch, die sich nicht nur zur Verfügung stellten, sondern mit einigen Treffern und Assists auch ordentlich mitmischten!

Das Spiel begann denkbar ungünstig: Die Gäste aus Riesa legten einen 4:0-Start hin, bevor Johannes Hartmann in der siebten Minute endlich unsere Torflaute beendete. Die ersten 12 Minuten der Partie verschliefen wir komplett. Fehlwürfe und technische Fehler, sowie eine unzureichende Verteidigung des gegnerischen Kreisläufers Anton Eschmann führten zu einem 2:8 Zwischenstand und das Trainergespann Elsner nahm folgerichtig die erste Auszeit. Diese sollte ihr Wirkung zeigen und wir kämpften uns in die Partie und verkürzten immer wieder auf wenige Tore Rückstand. Besonders Marco Franke zeigte mit 11 Toren, dass auf ihn Verlass ist.

Nach der Halbzeitpause (16:19) versuchten wir alles, um das Spiel zu drehen. Arved Zwirner, Stefan Kirsch und Lucas Mittag brachten uns wieder heran, doch die Gäste hatten mit Moritz Kunzendorf (12 Tore) und Thomas Thill (7 Tore) zwei treffsichere Schützen, die uns das Leben schwer machten. Immer wenn wir Hoffnung schöpften, legte Riesa nach. Auch unsere Timeouts in der 40. und 53. Minute bei den Zwischenständen von 19:24 und 25:31 brachten nicht den erhofften Umschwung. Zwar bewies unsere Offensive Kampfgeist, doch in der Defensive fehlte die nötige Stabilität. Riesa nutzte die Lücken clever aus und baute die Führung in den letzten Minuten wieder aus.

Wir haben es wieder einmal versucht, wir haben alles gegeben, wir haben sogar das Trainerkarussell angeworfen – aber am Ende stehen wir erneut mit leeren Händen da. Trotz allem ein riesiges Dankeschön an unsere Spieler für ihren Einsatz und an die dritte Mannschaft und die A-Jugend für die wertvolle Unterstützung. Wir lassen die Köpfe nicht hängen und setzen alles daran den Bock nächstes Wochenende in Klotzsche umzustoßen. Wird dort schon das insgesamt sechste Trainergespann dieser Saison zum Einsatz kommen?

 

Positive Dinge

–              wenige Zeitstrafen

–              Einsatzbereitschaft von allen Spielern

Negative Dinge

–              schlechte Chancenverwertung und leichte Ballverluste

–              bittere Heimniederlage im Abstiegskampf gegen direkten Konkurrenten

–              6.Niederlage in Folge

 

Schreiberling: Lukas Hußke

Von |2025-07-29T11:56:46+02:0017.03.25|Kategorien: Archiv 2. Männer|

1.Männer- “Jung und Wild”

Am Samstag musste der RHV zu seiner längsten Auswärtsfahrt der Saison nach Bernstadt. Was die Men in Black mit 30:33 für sich entscheiden konnten. Die Voraussetzungen hätten besser sein können, denn Aktuell standen Trainer M. Heuer nur noch 6 Feldspieler aus dem Kader zur Verfügung. Also bediente man sich aus der Mannschaft der ehemaligen A-Jugendlichen, der 2. Männer.

Das Spiel begann mit einem klaren Übergewicht für die Gäste. Bereits nach 5. Spielminute hatten F. Mattern#17, M. Berger#7 und C. Herrmann#3, die MIB in Front gebracht. Die Gastgeber fanden jedoch jetzt auch ins Spiel und erzielten in der 5. Spielminute das 1:3, und kurz darauf war der OHC aufeinmal mit 4:3 vorne.

Das Spiel lief daraufhin im Gleichschritt und die Radebeuler Bank legte beim Stand von 7:7 die erste Auszeit des Spiels. Dennoch die ganz große Wirkung blieb aus und doch erspielten sich die Gäste bis zur nächsten Auszeit in 28. Min durch die Erdachsen eine 10:12 Führung. Dieser 2 Tore Vorsprung wurde auch mit einem Stand von 11:13 in die Kabine genommen.
Zufrieden mit der Deckung aufgrund der 11 Gegentore konnte man sein, doch man sollte bedenken, dass mit einer 47,0 % Quote gehaltener Bälle die Aufmerksamkeit auf J. Voigt#16 im Tor lenken sollte. Denn der Zwischenstand wäre ein ein anderer.

Die zweite Halbzeit begann für die Lößnitzstädter zuversichtlich, bis zur Auszeit der Gastgeber in der 38. Min schraubte man die Führung auf 15:20. Was die nächste Auszeit von Bernstadt bedeutet. Danach schmolz der Vorsprung etwas dahin und es galt wieder eine Phase zu überwinden, die dem RHV schon die ganze Saison verfolgt, das Spiel frühzeitig zu entscheiden. In der 44. Min galt es beim Stand von 19:22 für Trainer M. Heuer mit einer Auszeit, die Mannschaft rechtzeitig auf das Schlussviertel vorzubereiten. Bis zur 53. Min hielt man den Gastgeber mit 2-3 Toren weiterhin auf Abstand, doch dann fiel der 26:27 Anschluss und das zur Perfekten Prime Time, Spannung pur. Jetzt war natürlich auch das Publikum wieder da und wollte die Wende sehen, aber die Men in Black hielten dagegen und wahrten den Abstand auch in einer Offensiven Deckung des OHC bei 2 Toren. Zum Abschluss folgte der 30:33 Endstand durch den „Spieler des Spiels“ A. Schütz#77.

Die Tops des Spiels:
– Mannschaftliche Geschlossenheit
– Ehmalige A-Jugendliche, wie A. Schütz#77, Mirco Elsner#2 und Marco Franke#98 konnten schon wichtige Aktionen setzen und sich in den letzten 3 Wochen gut in die Mannschaft integrieren, besonders ist hier der Spieler des Spiels A. Schütz#77 zu erwähnen, bei seinem Comeback war sein Einsatz so beeindruckend, das selbst das KG gewohnheitsmäßig gefühlt jeden Treffer dem jungen Newcomer zu sprach.
– Aber zu erwähnen ist auch J. Voigt#16 der mit einer Quote von 42,0% über 60 min ein überragender Rückhalt für die Mannschaft war
– Ein Dank geht natürlich an unsere Auswärts-Meute die den weiten Weg zu einer weiteren Samstag-Abend-Krimi-Serie auf sich genommen haben. Danke

Die Flops des Spiels:
– zu viele unnötige Ballverluste

Mit einem 30:33 Auswärtssieg, startet der Radebeuler HV in die letzte Phase der Saison und sichert sich aufgrund der Ausrutscher von Riesa und Radeburg eine gute Ausgangslage im Kampf um den Thron des Sächsischen Handball Osten. Am Samstag kommt es in Radebeul zum Spitzenspiel gegen den SC Riesa. Das Rückspiel verlor man mit 35:31. Man ist also gewarnt. Also kommt am Samstag zahlreich in die Lößnitzhalle, Anwurf ist 18.00 Uhr und unterstützt die Men in Black bei ihrer Mission!

 

Schreiberling: M.B.

Bilder:L.B.

Von |2025-07-29T11:55:40+02:0014.03.25|Kategorien: Archiv 1. Männer|

F4: Hoffnungscup Teil 2

Frühlingssonntag in Radeburg und die F4 mit am Start.

Rückrunde gegen Radeburg, Lommatzsch und Weinböhla.

Unsere Jüngsten wirkten ausgeschlafen top motiviert und waren vollzählig, was zur Hinrunde kräftemäßig ein absoluter Vorteil war.

Zudem hatte unser Theodor Geburtstag und für alle ein 2. Frühstück gebacken, was die Pausenzeit etwas verkürzte.

 

Das wahrscheinlich schwerste Spiel gleich zu Beginn, im Angriff gegen uns stand die Radeburger Delegation bereit – in der Hinrunde ungeschlagen und heute mit breiter Brust 😉

Davon ließen sich unsere Minis auch nach Anpfiff der Partie etwas einschüchtern, wir brauchten einen Moment um uns zu sortieren und den Weg nach vorn zu finden. Es mangelte etwas an Selbstvertrauen, was die Gegner ausnutzten und sich mit einer 3 Tore-Führung belohnten.

Dann waren aber auch die Radebeuler im Spiel angekommen, die Abwehr orientierte sich gut, Theodor konnte einige Paraden zeigen und auch unser Angriff konnte erfolgreich abgeschlossen werden, sodass bis zur Halbzeit der Rückstand schmolz und wir mit einem Tor Rückstand  3:4 in die Pause gingen.

Die zweite Halbzeit begann wieder etwas holprig, die Abwehr hatte wieder Probleme den „richtigen“ Mann zu finden, bzw. die Finger an den Ball. Nach vorn fehlte wieder das Selbstvertrauen, vielleicht auch der Gedanke selbst ein Tor erzielen zu wollen, was die zweite Halbzeit etwas torarm gestaltete und das Ruder nicht mehr herumgerissen werden konnte.

Dennoch umkämpft und nicht leicht hergegeben, wurde das Spiel mit einem 4:7 für Radeburg abgepfiffen.

 

In der Kabine wurde noch einmal auf die Wichtigkeit der Abwehrarbeit hingewiesen, auf das Können aller, mit dem Ball nach vorn zu gehen und dies für Spiel Nr.2 zu beherzigen.

 

Nach einer sonnigen Pause erwarteten unsere Minis die Jungs und Mädels aus Lommatzsch.

Das Hinspiel fand nicht statt also standen MiB einem unbekannten Gegner gegenüber.

Diesmal starteten wir selbstbewusster und ehrgeiziger, Theodor zog dem Gegner gleich den ersten Zahn und im Gegenzug konnte Taleja den ersten Treffer der Partie erzielen.

Die Abwehr orientierte sich wirklich gut und Matteo hatte noch einmal ordentlich Zielwasser getrunken, sodass die erste Halbzeit nahezu chancenlos für die Gegner blieb und wir mit einem komfortablen 7:1 in die Pause gingen.

Die zweiten 10 Minuten gestalteten sich dann doch anders, unser Angriff wenig erfolgreich und die Abwehr einen Schritt zu langsam. Uns gelang es zwar auch den Ball herauszuspielen, aber vorn im Tor nicht mehr unterzubringen – auch wenn die Trainer immer wieder predigen „unten in die Ecken werfen“, scheint die im Eifer des Gefechts schwer umzusetzen.

Die Lommatzscher konnten dank dem starken Durchsetzungsvermögen der Nr.11 den Rückstand noch deutlich dezimieren, aber dank einer sehr guten Radebeuler Torwartleistung nicht mehr egalisieren.

Mit einem durchausverdientem Sieg für unsere MIB wurde die Partie beim Stand von 8:7 abgepfiffen.

 

In der 3. Partie standen uns die Weinböhlaer gegenüber – Hinrunde knapp mit einem Tor verloren, war heute alles möglich, vor allem ein Sieg 🙂

Die erste Hälfte startete etwas zaghaft und beide Mannschaften boten sich einen starken, z.T. auch harten Kampf – zu erwähnen ist hier, dass wir Radebeuler Trainer nicht mit allen Entscheidungen des Schiedsrichters einverstanden waren und dieser hätte deutlich mehr ahnden müssen. Zum Pausentee hieß es 3:1 für Radebeul und eigentlich war noch alles offen.

Doch das änderte sich mit Anpfiff zur zweiten Runde. Die Abwehr zeigte sich noch einmal von ihrer sehr guten Seite und gab dem Gegner keine Chance.

Im Angriff erwies sich die Wurfkraft des Geburtstagskinds als kleines Glück, denn die klammernde Abwehr der Weinböhlaer konnte mit weiten Pässen abgehängt und umgangen werden.

Mit einem soliden 8:1 Endstand wurde die letzte Partie des Tages abgepfiffen und die Radebeuler Minis konnten noch einmal 2 Punkte auf der Habenseite verbuchen und sich somit auf Platz 2 des Cups eintragen.

 

Stark gekämpft, wieder viel gelernt und hoffentlich auch mit viel Freude für Radebeul:

 

Theodor, Taleja, Karl, Ferdinand, Max, Danylo, Johanna und Matteo

cz

Von |2025-07-29T12:03:25+02:0013.03.25|Kategorien: Archiv gJF|

Auswärt’s in Radeberg

Ein bisschen verrückte Welt in Radeberg.

Nach 4 Wochen Pause ging es endlich wieder auf Tore Jagd. Gestartet wurde leider nicht mit optimaler Personaldecke. Dies sollte uns allerdings nicht entmutigen.

Zum ersten Mal begrüßten wir Sebastian als Trainer und Impulsgeber auf der Bank, Marlene gab zum Beginn ihr Debüt auf Rechtsaußen und Hanna wollte das Spiel leider auch lieber von der Tribüne aus bestaunen, anstatt 60 Minuten das Vergnügen auf dem Feld zu haben.

Der Anfang gestaltete sich sehr mager. Vorne verlor man den Ball oder haute ihn irgendwo hin und schon drehte man sich um, so warf Radeberg ein Tor. Unser Umschaltspiel klappte leider so gar nicht. Wiederum spielten wir den Ball schnell wieder nach vorne, was allerdings nach den Kontern von Radeberg nicht von hoher Erfolgsquote war.

Mit der Zeit kamen wir immer besser ins Spiel und konnten einfache Lücken nutzen.
Doch Radeberg versuchte weiterhin das Tempo hoch zu gestalten und kam immer wieder zu schnellen Toren. Manchmal auch so schnell, das die Finger einfach zu langsam waren und unsere Hanna leider schon mit 2 Zeitstrafen vorbestraft war.

Mit einem 22:13 gingen wir in die 2. Halbzeit.
Leider kam es erneut zu einer Zeitstrafe von Hanna, die in der 37. Minute leider das Spiel von der Tribüne aus beobachten musste. Hinzu kam noch ein Bänderriss von Eva (die allerdings nochmal fleißig mitspielte) womit unser ausgedünnter Rückraum noch mehr geschwächte wurde.

Wir kämpften uns dann bis auf ein 29:23 wieder heran. Unteranderem nahm man hinten den Torhüter raus und spielte vorne mit 7 Feldspielern im Angriff. Dies klappte auch zu Beginn. Man konzentrierte sich mehr im Angriff, weil man wusste dass das Tor hinten leer ist und wenn mal doch der Ball weg war, dann scheiterte der Gegner an dem langen Wurf auf das leere Tor oder der Wechsel klappte so schnell, das Manja bereits wieder im Kasten war.

Zum Ende hin war dann allerdings bei allen die Kraft aus und das Spiel endete mit 37:25.

Am Samstag wollen wir hoffentlich wieder mit voller Bank unser vorletztes Heimspiel in Angriff nehmen.

Von |2025-07-29T11:54:26+02:0012.03.25|Kategorien: Archiv 1. Frauen|

2. Männer – Das wichtigste Spiel des Jahres verschenkt

Spielbericht des Radebeuler HV II gegen HC Großenhain 29:38 (11:16)

 Das wichtigste Spiel des Jahres verschenkt

Die Vorfreude war groß, die Halle gut besucht, und das Trainerteam des Radebeuler HV II war mit neuer Kompetenz erweitert worden – leider ohne sichtbaren Erfolg. Nach dem desaströsen Spiel gegen Lommatzsch hatten wir uns Verstärkung ins Boot geholt und so das Protokoll auf das Maximum ausgereizt. Gegen den HC Großenhain hagelte es aber eine deutliche 29:38-Niederlage, die über weite Strecken schwer zu ertragen war.

Schon von Anfang an übernahm der HC Großenhain die Führung des Spiels, was eine unschöne Vorahnung auf den restlichen Spielverlauf war. Während die Gäste scheinbar leichtfüßig durch unsere Abwehrreihen tanzten, zeigten wir im Angriff eine gruslige Mischung aus schlechter Chancenverwertung und technischen Fehlern. Immerhin Deniz Elsner bewahrte an der Siebenmeterlinie die Nerven und versenkte sieben von sieben Würfen. Auch Tobias Jeutner und Andreas Schütz brachten den Ball ins Tor, doch insgesamt reichte es nicht, um Großenhain ernsthaft in Bedrängnis zu bringen. Die erste Halbzeit endete mit einem ernüchternden 11:16-Rückstand. Das diese (wie auch die zweite) Halbzeit nicht deutlicher ausfiel, haben wir letztlich unseren Torhütern  Birk Böhme und Finn Himmelrath zu verdanken.

Mit neuer Motivation kamen wir aus der Kabine, nur um direkt wieder kalt erwischt zu werden. Großenhain machte da weiter, wo sie aufgehört hatten, und wir machten ebenfalls da weiter, wo wir aufgehört hatten – nur leider nicht in gleicher Qualität. Immerhin gaben wir nicht auf, und Spieler wie Frithjof Hawemann, Stefan Kirsch und Mirco Elsner sorgten dafür, dass der Abstand nicht noch größer wurde. Doch spätestens als wir die zehn Tore Rückstand knackten, wurde klar: Diesen Karren ziehen wir nicht mehr aus dem Dreck.

Nach dem Abpfiff mussten wir uns eingestehen: Dieses Mal hat es keinen Bestechungsversuch wie im Hinspiel gebraucht – wir haben uns auch so schon selbst geschlagen. Jetzt heißt es, aus unseren Fehlern zu lernen und es beim nächsten Mal besser zu machen. Falls nicht, bleibt uns immer noch die Option, in Zukunft Curling zu spielen – da ist zumindest die Anzahl der Ballverluste überschaubar.

Positive Dinge

–              100 %ige Siebenmeterquote dank Deniz Elsner

Negative Dinge

–              schlechte Chancenverwertung und leichte Ballverluste

–              viele Diskussionen

–              Anmeldung im Abstiegskampf

 

Schreiberling: L.H.

Von |2025-07-29T11:56:46+02:0015.02.25|Kategorien: Archiv 2. Männer|
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