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1.Männer – Bittere Niederlage bei den Stahlwölfen

SSV Stahl Rietschen – Radebeuler HV 26:24 (12:11)

Bittere Niederlage bei den Stahlwölfen

Im Abstiegs-Endspiel zwischen dem SSV Stahl Rietschen und dem Radebeuler HV mussten die MIB in einer spannenden Partie am Ende den Kürzeren ziehen. Eine hoffnungsvolle Aufholjagd wurde letztlich durch viele Faktoren zu Nichte gemacht. Jetzt heißt es hoffen das man die Liga über eine Relegation vielleicht noch halten kann.

Angereist mit großem Reisebus und einer treuen Fantruppe war der RHV moralisch gut für das Spiel aufgestellt. Auch hatte man den besseren Start ins Spiel. Über gut heraus gespielte Rückraumwürfe setzte man sich zeitig ab. Wie so oft in dieser Saison stellte sich der Gegner jedoch darauf ein. Das Spiel der Agenten geriet von da an ins Stocken. Spielideen waren zwar da, jedoch nicht die nötige Ruhe im Ausspielen und Abschließen. So mauserten sich die Wölfe bei Zeiten wieder heran. Auch wenn die Abwehr des RHV gut stand, konnten die Stahljungs immer wieder erfolgreich über die Außen abschließen. Die Halbzeitführung war mehr als gerecht und zwang der RHV zum umdenken.

Der Start in die zweite Hälfte war jedoch alles andere als gut. In der Abwehr gelang es den Hausherren einfache Tore aus dem Rückraum zu verwerten und die MIB auf der Gegenseite taten sich schwer die Auslösehandlungen bis zur klaren Chance auszuspielen. Als sich die Stahlwölfe mit 6 Toren abgesetzt hatten und das Spiel schon entschieden schien, konnten die Agenten einen Ansatz finden. Mit Kampf und Leidenschaft gingen die Radebeuler die Aufholjagd an. Ein erfolgreiches Kreisläuferspiel, welches über Stefan Weiße sehenswert insziniert wurde, war maßgeblich für den Erfolg des erneuten Aufschluss. Der letzte Schritt zum Ausgleich blieb den Gästen jedoch verwehrt. In der Abwehr hatte man nun die beste Phase des Spieles. Zwei weggeworfene Tempogegenstöße, verworfene Bälle im Aufbau und zwei unglückliche, zwar vertretbare, aber überzogene 2- Minuten Strafen in der heißen Phase, haben den RHV seinen Flow genommen. Der Drops war gelutscht, die Köpfe hingen.

Schade, jedoch muss man festhalten, dass es eine couragierte Mannschaftsleistung gewesen ist. Dafür, dass einige Spieler in den letzten zwei Wochen krankheitsbedingt nicht trainieren konnten und manche sogar angeschlagen ins Spiel gingen, war es eine starke Leistung der MIB. In Anbetracht dessen, dass man den Neuaufbau in dieser kurzen Zeit in Angriff nehmen musste, konnte man sich spielstark unter Beweis stellen und positiv in die Zukunft schauen. Schade wäre es trotzdem dieses Team im Bezirk starten lassen zu müssen. Immerhin hätte man mit einer Rückrunde nichts mit dem Abstieg zu tun gehabt! In der Spielsaison 2015/2016 ist der RHV mit 0:14 Punkten gestartet. Zum Hinrundenende stand man mit 7 Punkten noch hinten drin, konnte am Ende aber den Klassenerhalt mit 17 Punkten fest machen. Solche sportlich, fairen Begebenheiten werden halt in der jetzigen Bewertung der Saison einfach missachtet. Die Geschichte gibt uns Recht!

Fakten:

  • Rietschen wie immer – eine tolle Atmosphäre, gute Stimmung!
  • Der verschlafene Start in die zweite Halbzeit war der Knackpunkt der Partie!
  • Vielleicht wäre für den RHV mehr drin gewesen, wenn alle ausgeruht und gut vorbereitet beim Spiel anwesend gewesen wären!
Von |2022-05-03T19:52:58+02:0003.05.22|Kategorien: 1. Männer, Spielberichte|

B-Jugend männlich – Bericht vom 30.04.2022

Radebeuler HV – Vfl Meißen 24:24 (12:11)

Die männliche B-Jugend ist weiterhin ungeschlagen und mit ihrem zweiten Unentschieden in Folge auf Kurs Meisterschaft. Spielerisch kommen jedoch einige Fragen auf…

Die Frage ist – … wenn man all seine 7-Meter verwirft, weitere Großchancen ans Aluminium donnert, der eigene Torwart Würfe immer in die selbe Ecke zulässt, technische Fehler regelmäßig einstreut, in der Abwehr verschlafen „Bogenlampenpässe“ passieren lässt und dem Gegner nicht eine Zeitstrafe abgerungen wird, – ist man dann eine starke Truppe, welche jene Fehler gut kompensieren kann, wenn man auf diese Weise noch unentschieden spielt?

Fakt ist erstmal eins, -mit dem Vfl Meißen war heute der Tabellenzweite zu Gast und dementsprechend auch spielstark.Was andere Gegner nicht geschafft haben war ihnen möglich. Unsere vielzähligen Fehler und Schwächen offen zu legen! Auch wenn die RHV-Agenten den besseren Start hinlegten und im allgemeinen torgefährlicher wirkten, war es der Vfl, der sich besser darauf einstellte und in der Folge offenlegte, dass manch ein Spieler keinen Plan-B mehr hatte. So kam es, dass am Ende Julius viel zu viel an sich reißen musste und trotz seiner vielen Fehler noch der entscheidende Faktor für den Punkt war.

In der Abwehr fehlte Biss und der unbedingte Wille jeden Ball zu ergattern. Selbiges Bild im Angriff. Als die Rückraumwürfe durch offensiveres verteidigen nicht mehr möglich war, konnte niemand über seine Komfortzone hinaus gehen und den Kampf annehmen. Körperkontakt schien nicht erwünscht und so nahm das Unheil seinen Lauf. Laufwege quer vor der Abwehr, überhastete und schlecht vorbereitete Abschlüsse. Das man so die Meißner mehr und mehr ins Spiel kommen ließ, war logische Konsequenz.

Über viel Kampf und Gewürge konnte der Punkt jedoch gehalten werden. Am Ende stand eine ganze klare Auswertung: Der nächste Schritt der Jungs muss in die Tiefe gehen. Handball ist ein Kontaktsport und wenn die RHV-Agenten kommende Aufgaben bestehen wollen, müssen sie ihre Komfortzone verlassen und sich auf die Basis des Handball konzentrieren. Zweikämpfe führen und abräumen!

Fakten:

  • Birk sein Passtraining bei Tempogegenstößen macht sich bezahlt. Fritjof wurde wundervoll von ihm bedient.
  • Starke Leistung von Julius am heutigen Tag. Wenn sich andere nicht trauen, dann übernimmt er halt die Hauptlast. Schön wäre es jedoch, wenn man die Last auf alle Schulter verteilen könnte…
Von |2022-05-03T19:15:57+02:0003.05.22|Kategorien: mnl. Jugend B|

1.Männer – Zweiter Matchball!

Radebeuler HV – OHC Bernstadt 35:30 (17:13)

Zweiter Matchball!

Letztes Heimspiel, erster Sieg zu Hause. Ein Sieg welcher einen wichtigen Grundstein zum Klassenerhalt legt. Die Men in Black haben sich am Abend gegen einen starken Gast durchgesetzt. In einer spannenden Partie vor lautstarker Kulisse war es vor allem Johann Münch, der den Unterschied für den RHV ausmachte und später die offene Abwehr des OHC, welche den Hausherren in die Karten spielte.

Durch das Fehlen vieler Pratagonisten in den letzten Wochen, kam es schneller als gedacht zum Einsatz unserer jungen Agenten, welche sich ihrer Aufgaben mehr als zufriedenstellend annahmen. Schon beim Sieg in Niederau haben sie dem Spiel ihren Stempel aufgedrückt. So war es logisch, dass unter anderem Arved Zwirner, Johann Münch und Johann Voigt im Startsechser standen und von dort aus auch gleich wieder Vollgas gaben.

Nach einer kurzen Abtastphase war der RHV der Erste, welcher sich aus einer soliden Abwehr mit Tempogegenstößen entscheidend absetzen konnte. Der OHC spielte extrem auf Lücke. Die klare Torchance war das Ziel, Würfe aus dem Rückraum kamen zunächst keine. Nur weil man sich manchmal hat locken lassen, kam der OHC überhaupt zu seinen Torefolgen. Im Angriff lief der RHV-Motor jedoch heiß, sodass man regelmäßig einen mehr drauf packte und sich mit 12:7 absetzen konnte. Der OHC musste umdenken und reagierte mit einem Wechsel. Von nun an wurde auch von Draußen geworfen. Vor allem die Würfe von Alexander Paul #10 hielten die Gäste in dieser Phase im Spiel. Stück für Stück mauserten sich die Gäste wieder heran, was die Agenten zur Auszeit bewegte. Die Abwehr wurde neu justiert und frische Kräfte auf den Außen, sollten nochmal für ein Erstarken im Umschaltspiel sorgen. Mit Erfolg – aus den Ballgewinnen konnte man postwendend schnelle Tore fabrizieren und die Aufholjagd unterbinden.

Vom Pausentee gekommen setzten die Agenten gleich nach und enteilten zwischenzeitlich auf 21:14. Die aus der letzten Saison gefürchteten, wurfstarken Rückraumspieler des OHC, wurden nun von der Leine gelassen. Der OHC war von nun an nicht mehr am geduldigen Lücken suchen, sondern am Feuern und das mit Erfolg. Florian Weickelt #15 und Alexander Paul #10 reichten sich von nun an die Flinte hin und her. Johann Voigt im Tor hatte es in dieser Phase des Spieles schwer Zugriff zu finden. Erfolgreich erwischten beide ihn immer wieder auf dem falschen Fuß. Dennoch konnte der RHV den Abstand halten. Ein 28:21 in der heißen Phase des Spieles (45.Minute) war bis dahin Johann Münch und Felix Lehmann zu verdanken, die auf Seiten des RHV auch die Flinte heiß liefen ließen. Der OHC suchte die Flucht nach vorne, verteidigte offener. Dadurch wurde das Radebeuler Spiel wieder etwas breiter, was dem RHV letztlich in die Karten spielte. Einzig etwas vorschnelle und unnötige Abschlüsse sorgten für einen kleinen Aufschluss der Gäste. Über eine Auszeit brachte man hier aber noch einmal Kontenance ins Geschehen und belohnte sich letztlich mit zwei wichtigen Punkten im Abstiegskampf.

Fakten:

  • Der Umbruch ist im Gange. Über die Saisonpause haben sich die Jungen erfolgreich eingebracht. Auch die anderen, welche heute noch auf der Bank Platz nehmen mussten, werden als bald ihre Einsätze bekommen! Die Zukunft gehört der Radebeuler Jugendarbeit!
  • Im zweiten Spiel steht Johann Voigt als Starter erfolgreich im Tor. Das die Hintermänner des RHV sich allesamt auf so hohen Niveau ergänzen, ist nicht zuletzt die Arbeit von Torwarttrainer Matze Benkert, der hier über Jahre akribisch dafür sorgt, dass der Torwart im Training auch als Trainingsschwerpunkt wahrgenommen wird.
  • In der 11.Spielminute musste Steve Lasonczyk durch eine eher fragwürdige rote Karte das Spielfeld verlassen. Das die Abwehrreihe hier weiterhin konstant stand, bekräftigt nochmals deutlich das bereits vorhandene Potenzial unserer Zukunftsgeneration.
  • Oliver Aßmann ist für das Team im Abstiegskampf weiterhin eine große Hilfe. Es ist schön, dass sich neben Mirco Elsner und Johannes Hartmann noch ein Sportsmann gesellt, der Sport mit Kommunikation praktiziert. In ihrer Paparolle ist es weiterhin die Aufgabe mehr Kommunikation zu fordern. Hier liegt eine entscheidend große Schwäche im Team!
  • Das der OHC das Spiel so pragmatisch angegangen ist, hat dem RHV ein Polster bis zum Ende des Spiels eingebracht. Nicht auszudenken was das für ein Spiel wird, wenn die Gäste gleich mit Firepower ins Spiel gestartet wären.
  • Ein ganz großer Dank geht an alle Helfenden hinter den Kulissen. Danke für die Trommelpower, danke für die lautstarke Unterstützung, danke für die Bewirtung und dass das Bier am Ende alle war tut uns Leid, ist aber auch ein Zeichen dafür, dass dieser Heimspieltag eine, durch alle Anwesende, geile Party war!

Fazit:

Ein Sieg mit guter Stimmung. Nun heißt es 4 Wochen lang die Liga beobachten und heiß bleiben für den Showdown im Wolfsland. Denn betrachtet man die Ligasituation geht unser Blick nur auf Rietschen.

Niederau mit einem Punkt hinter dem RHV hat noch 3 Auswärtsspiele (ESV, Spfrd. und Riesa) und es ist ihnen auf jedenfall zuzutrauen, dass sie eines davon gewinnen werden und vorbei ziehen.

Die Sportfreunde haben 5 Spiele und ihnen reicht ein Sieg um mit dem RHV gleich zu ziehen, was sie durch den direkten Vergleich vor bringt.

Rietschen hat noch 2 Spiele. Ein Spiel nächste Woche bei den Sportfreunden. Egal ob sie gewinnen oder nicht – sie würden mit einer Niederlage einen Punkt hinter dem RHV und mit einem Sieg einen Punkt vor dem RHV stehen. Das Spiel in Rietschen ist die einzige, am realistischsten nahe liegende Chance den Klassenerhalt zu schaffen. Die Siege gegen Niederau und Bernstadt waren Viertel-und Halbfinale auf dem Weg in ein Endspiel um unsere Zukunft!

Von |2022-04-03T10:38:32+02:0003.04.22|Kategorien: 1. Männer, Spielberichte|

B-Jugend männlich – Bericht vom 02.04.2022

Radebeuler HV – USV/TU Dresden 30:12

Die B-Jungs des RHV bewegen sich weiterhin ungeschlagen durch die Liga. Trotz einer schlechten Wurfausbeute stand gegen die Uni-Handballer ein weiterer ungefährdeter Sieg zu buche.

Lange ist das letzte Spiel her. Seit November hat sich die Spielpraxis auf das eigene Training verlagert. Das man sich in dieser Zeit aber weiterentwickelt hat, nicht zuletzt auch durch die gute Trainingsbeteiligung, war ersichtlich. Sicheres Passspiel, klare Laufwege, ein gutes Verständnis mit dem Kreisläufer und eine solide Abwehrarbeit haben unsere Junioragenten an den Tag gelegt. Nur mit der Wurfausbeute tat man sich bereits von der ersten Minute an schwer, sodass man sich für seine gute Deckungsarbeit folglich nicht belohnte.

Tief in den Gewinden saß merklich noch der Rost. Was dem Coach so gar nicht gefiel war das behäbige Umschaltspiel. Also wurde mit der Ölkanne nochmal an den richtigen Stellen eingespritzt. Nach einer kleineren Einwirkzeit konnte man seine Tore von nun an vermehrt aus schnellen Gegenangriffen machen. So richtig spritzig sah das ganze Geschehen trotzdem nicht aus. Das heutige Fehlen von Fritjof lässt sich nicht kompensieren. Da ist für kommende Aufgaben viel Luft nach oben.

Alles in allem aber eine sehr gute Komplettleistung. Da durfte man endlich wieder Handball spielen und ließ es auch danach aussehen!

Fakten

  • So einige Experten am Spielfeldrand waren sich einig, dass hier einige auch im Kopf reifer geworden sind. Wo man manchmal etwas blind noch ins verderben lief, wurden heute einige Entscheidungen mit Übersicht richtig getroffen.
  • Julius war zu Beginn der zweiten Halbzeit etwas wagemutig, als er der Meinung war, man könne nun den Torwart in der Kabine einsperren und das Spiel schon so irgendwie regeln.
Von |2022-04-03T09:02:52+02:0003.04.22|Kategorien: mnl. Jugend B|

1.Männer – Erster Matchball!

SV Niederau – Radebeuler HV 28:31 (15:16)

Erster Matchball!

Der Radebeuler HV siegt nach langer Durststrecke beim Tabellen- und Ortsnachbarn SV Niederau mit 28:31 und kann wieder ein wenig Hoffnung auf den Klassenerhalt haben. Denn so schön dieser Derbysieg sein mag, war dieser nur ein kleiner Schritt Richtung Mission Klassenerhalt. Wir haben zwar gewonnen, aber noch nichts erreicht.

Beide Mannschaften waren hoch motiviert die wichtigen Punkte jeweils für sich mit zunehmen. Dementsprechend begann auch die Partie, es ging von Anfang an hoch her. Auf beiden Seiten fielen schnelle Tore, so dass die Führung immer wieder hin und her sprang. Doch nach 10 min setzte sich der RHV mit 2 Toren ab und führte mit 5:7. Die Männer um den sehr stark aufspielenden C. Herrmann #3/#15 bauten die Führung sogar weiter aus und man ging mit einer 7:10 Führung in die erste Auszeit. Doch es kam ein leichter Bruch in das Angriffsspiel, Technische Fehler und Fehlabspiele schlichen sich immer mehr ein, aber auch die Gastgeber waren nicht besser und konnten diese Fehler nur bedingt nutzen um zwischenzeitlich auf 10:11 heranzukommen. Was die Man in Black doch so weit kalt ließ und innerhalb von 1 min den Abstand wieder auf 3 Tore korrigierte. Nach der Auszeit in der 23 min durch die Niederauer Bank, veränderte sich erst einmal nicht viel. Man hielt den SVN auf Abstand und spielte konzentriert bis zum Abschluss. Doch dann gelingt uns in den letzten 4 min kein Tor mehr und der Vorsprung schmolz auf 1 Tor dahin. Mit einem 15:16 ging es in die Kabine.

Der Start in die zweite Hälfte begann etwas bescheidener als die erste Hälfte. Dennoch konnte man über eine gute Deckungsarbeit, den alten 3 Tore Abstand nach 40 min wiederherstellen. Diese Führung hielt man bis zur erneuten Auszeit durch die Gastgeber. Nach der Auszeit gelang erst mal den Gästen so richtig nichts mehr. In der Deckung kassierte man zu einfache Treffer und im Angriff fehlte die Beweglichkeit und die Konzentration im Abschluss. So baute man die Niederauer Jungs wieder auf und musste den Anschluss zum 21:22 hinnehmen. Den Ausgleich verhinderte dann unserer A-Jugend Torhüter J. Voigt #22 mit einen gehaltenen 7 Meter. Die Lößnitzstädter zogen sofort die Auszeit und Trainer D. Schmidt stellte die Mannschaft nochmal neu ein- was ihm teilweise gelang. Aber keine Panik, wenn nicht mehr alles so rund lief, konnte man sich dann auf einen bekannten Teamplayer von Niederau verlassen, der seiner Mannschaft in dieser wichtigen Phase wie so oft einen Bärendienst erwies und für seine Kommentare gegenüber den SR uns eine 2-minütige Überzahl ermöglichte. Dieses Geschenk nahmen wir dankend an, das wir in der Überzahl schon eine kleine Vorentscheidung zum Stand von 23:27 erspielen konnten. Die restlichen 6 min ließ man dann nichts mehr anbrennen und fuhr den wichtigen Derbysieg mit 28:31 nach Hause.

Die Tops des Spiels

  • Mannschaftlicher Zusammenhalt und bedingungsloser Wille
  • Herrmann #3/#15 ist aus dem Winterschlaf erwacht
  • Lehmann #4 war heute unser Torgarant mit 10 Treffern
  • Zwirner #95 zeigte schon in den letzten Spielen besonders in der Abwehr das er schon eine klare Option für den Stamm ist. Weiter so!
  • Münch #98 und O. Aßmann #99 machen den RHV über die rechte Seite wieder richtig Torgefährlich
  • Das Überzahlspiel wurde clever und mit Auge gespielt.
  • Und 2. Welle waren auch wieder zusehen
  • Umgesetzt wie vom Trainer gefordert

Die Flops des Spiels

  • 2 Spiele blieben wir verschont, doch jetzt ist Trikot Nummer 15 Kaputt und das im 17 Spiel.
  • Leider bekamen nicht alle Spieler Einsatzminuten, aber jeder Einzelne hat heute zu diesem Sieg beigetragen egal ob gespielt oder nicht

Fazit:

Wie schon gesagt, gewonnen außer dieses Spiel, haben wir noch nichts. Aber wir haben es wieder in der eigenen Hand. Nächste Woche geht es dann zuhause gegen den OHC Bernstadt zum zweiten Matchball. Es ist das letzte Heimspiel für diese Saison und da wir noch kein Heimsieg eingefahren haben, sollte uns alles daran liegen für unsere Anhänger endlich den ersehnten Heimsieg zu holen. Dazu brauchen wir eure Unterstützung, erscheint Zahlreich, bringt eure Freunde, Eltern, Nachbarn, Arbeitskollegen usw. mit in die Halle und treibt uns zum Sieg.

Von |2022-04-03T08:38:05+02:0031.03.22|Kategorien: 1. Männer, Spielberichte|

1.Männer – Verlorene Punkte…

Radebeuler HV – Spfrd. 01 Dresden 27:28 (16:14)

Verlorene Punkte…

Am Sonnabend waren die Sportfreunde 01 Dresden-Nord zu Gast in der Lößnitzhalle und von vorn herein war klar, dass dies ein wichtiges Spiel für den Radebeuler HV sein wird. Bei der bisherigen Tabellensituation muss man sich wohl damit abfinden, so tief wie lange nicht mehr mitten im Abstiegskampf zu stecken. Am Ende musste man mit 27:28 die Punkte abgeben. Eigentlich wären es zwei Tore Unterschied am Ende gewesen, doch der erste Wurf der Sportfreunde, welcher als Tor nicht gesehen wurde, war wie vieles an diesem Tag nicht gewertet worden.

Das Spiel begann aus Sicht des RHV sehr torreich, so dass man nach 8 Minuten mit einem Stand von 5:5 die Partie ausgeglichen gestalten konnte. In den darauffolgenden Minuten stellten sich die Men in Black etwas ungeschickt an. Unter anderem kassierte Steve Lasonczyk eine unnötige rote Karte, welche den RHV in der Folge extrem schwächte. Bis zur Halbzeit konnte man noch gut mithalten und sogar eine Führung verwalten. Das Angriffsgeschehen geriet jedoch stark ins Stocken. Fehlende Tiefe und unbedingter Wille ließen auf sich warten. Rasmus Höringklee und Johan Münch konnten die zu Beginn gute Rückraumsituation nicht aufrecht erhalten. Der RHV verfiel wieder zunehemend in eine Hasenjagd, bei der jeder beweisen wollte, dass seine Brechstange besser ist, als die des Mitspielers. Das diese Spielart dem RHV nicht liegt, sollte der Kenner wissen.

Dass für den RHV am Ende noch die Chance bestand hatte letztlich nur damit zu tun, dass die Sportfreunde eine unterirdischen Handball gegen die Manndeckung des RHV spielten. Zwei vermeidbare 2-Minuten-Strafen, 3 Ballverluste und der RHV witterte die Chance auf den Sieg. Wie so oft am heutigen Tag, etwas grün hinter den Ohren, verspielte man sich die Chance durch überhastete Aktionen in Überzahl. Ein kleiner Mitleidsfreiwurf sichert den Dresdener Gästen dann endgültig den Sieg und dem RHV ein Platz im Keller.

Jetzt heißt es- Kampf annehmen und aus den Fehlern endlich lernen!

Fakten des Spiel:

  • Mit einer Schweigeminute am Anfang der Partie, verabschiedeten alle Anwesenden im Nachruf ein prägendes Mitglied unseres Vereines. Mit Mario Dorn verließ uns am 03.11.2021 ein begeisterter Handballer sowie Handballlehrer, der viele unserer Spieler im Nachwuchs oder in den Erwachsenenmannschaften begleitete. Mario wir danken dir für alles, was du für die Sportler und den Verein getan hast. Ruhe in Frieden!
  • Die Einstellung der Mannschaft stimmte bis zum Schluss und hatte die Chance gewahrt, durch eine disziplinierte offensive Deckung das Spiel noch einmal zu drehen.
  • Trotz des voran gegangenen Fouls muss sich S. Lasonczyk #11 die Kritik gefallen lassen, das mit der Affekt-Aktion in der Folge ein wichtiger Faktor im Rückraum und der Deckung für das Spiel wegfiel. Der Mannschaft hat das auf Grund der guten Tagesform von Lasse hinter heraus nicht geholfen.

Hier geht es zum Protokoll

Von |2021-11-12T15:37:21+01:0012.11.21|Kategorien: 1. Männer, Spielberichte|

B-Jugend männlich – Bericht vom 30.10.2021

Radebeuler HV – SG Pirna/Heidenau 31:12(11:6)

Dritter Sieg im dritten Spiel für unsere B-Agenten. In einem unattraktiven Spiel mit unschöner Vorgeschichte gab es trotz vieler technischer Fehler auf Seiten unserer Jungs keine Bedenken am Sieg…

Die Spielvorbereitung für Trainer Hartmann bestand dieses mal nicht nur darin, die Protokolle vorzubereiten. Nein, auch musste er überlegen ob er sich eine Zimmerpflanze oder Kuscheltiere mitnehmen sollte, immerhin sollte es bei 7 Spielern sehr einsam auf der Bank werden. Durch kurzfristige Krankmeldungen und die langfristige Verletzung von Linus läuft die Mannschaft schon sehr auf dem Zahnfleisch. Wie gut, dass es wieder zwei Jungs der C zu uns geschafft haben, die Mannschaft wenigstens voll zu bekommen.

Als dann der Gäste- Trainer in der Halle stand und von 6 anwesenden Spielern sprach,  weil erst am selben Morgen noch 4 Spieler abgesagt hatten,  war das Leid wenigstens geteilt, wenn nicht sogar in großes Mitleid für den Heidenauer Trainer umgeschlagen. Man fragt sich da schon, ob manchen Menschen überhaupt bewusst ist,  dass der Job im Trainerwesen ein Ehrenamt ist,  bei dem man seine Freizeit zwar gern opfert,  aber auch nur wenn alle mit ziehen.

Am Ende ist es aber egal wer da ist oder nicht – Augenmerk ist die Handballschulung der anwesenden Spieler.  Heute galt es die guten Ansätze der ersten beiden Spiele nach der langen Ferienzeit wieder zu finden und die Gelegenheit zu nutzen das Überzahlspiel zu trainieren. Kurzum,  es war grausig! Zwar konnten unsere Jungs die Spielsituationen immer gut auflösen,  die taktische Vorgabe wurde dabei aber nie eingehalten. Einem klaren roten Faden zu folgen fiel den Agenten extrem schwer.  Im improvisierten Getümmel war es dann noch die schlechte Chancenverwertung und technische Fehler welche das Gesamtbild eintrübten.

Fakten

  • Zu viele technische Fehler
  • Auch in Überzahl hatten unsere Agenten  Übergabe/Übernahme-Probleme in der Abwehr
  • In der Abwehr fehlte es an Biss den Ball erobern zu wollen.  Immer wieder war es lediglich Frithjof welcher vormachte, wie einfach man Tore machen kann

Hier gehts um Protokoll.

Von |2021-10-31T19:50:38+01:0031.10.21|Kategorien: mnl. Jugend B|

1.Männer – Das Ende des Selbstlobes…

 

Radebeuler HV – Radeberger SV 18:28 (5:16)

Das Ende des Selbstlobes!

Am Sonnabend verloren die Men in Black völlig verdient ihr Heimspiel gegen den Radeberger SV. Es zeigte sich klar welche Mannschaft eine ordentliche Vorbereitung durch gezogen hat und welche nicht. Nach den peinlichen Auftritten im HVS-Pokal und letzte Woche gegen Elbflorenz 3, offenbart sich nun, was das Trainergespann schon seit Wochen erahnte. Die Ernüchterung sollte nun in Erkenntnis umschlagen. Die Leistungen der letzten Jahre sind ohne den Grundstein einer ordentlichen Vorbereitung nicht einfach so auf das Feld zu bringen. An diesem Wochenende musste man klar und deutlich eingestehen, das Leistungsträger der Mannschaft bei weiten noch nicht auf ihrem Niveau sind und unsere Neulinge dieses nicht ansatzweise ersetzen können. Man kann gegen den aufstiegsambitionierten RSV verlieren, aber nicht so!

Nach !22. Minuten! machten die Men in Black ihr zweites Tor im Spiel. Sowas kennt man noch nicht einmal aus schlechten Jugendspielen. Kaum zu fassen, das es noch schlechter geht als in der Vorwoche, als man in der selben Minute beim HC wenigstens schon das dritte Tor verbuchen konnte. „Aber Wunder gibt es immer wieder“, so der MV der Lößnitzstädter. Technische Fehler und ein schwaches, druckloses Angriffsspiel luden die Gäste immer wieder zu einfachen Tempogegenstößen ein. Die Radeberger nahmen die Geschenke dankend an und erspielten sich ohne große Mühe eine 5:16 Halbzeitführung.

In der Kabine herrschte Verunsicherung. Eine völlig überforderte Mannschaft, – Sebastian Niesen zeitig verletzt raus, die Leistungsträger Steve Lasonczyk und Christoph Herrmann bekommen kein Zugriff aufs Spiel. Die Alternative um Rasmus Hörinkgklee liegt krank zu Hause. Weitere Ideen fallen selbst dem Trainerteam nicht ein. Trotz des aussichtslosen Spielstandes feurte Kapitän Elsner#2 seine Mannen an, sich hier nicht einfach so vor eigenem Publikum abschlachten zu lassen. Also noch mal von ganz vorn und dieses mal etwas mehr als Team. Teilweise gelang es. Immer wieder waren es jedoch die technischen Fehler, welche den eigenen Plan durchkreuzten. Die Köpfe hingen zunehmend, das Rückzugsverhalten litt und die Bierstädter nutzten dies weiter für einfache Tore. Gegen die zweite Besetzung des RSV glitt das Spiel nun so vor sich hin. Das hinter dem Stammsechser keine eingespielten Alternativen vorhanden sind machte sich erneut bemerkbar. Ohne Plan erstickt dann jegliche noch so gute Bemühung des RHV im Keim. Über die Stationen 6:16, 9:19, 13:23 bis zum 18:28 brachte man das Spiel unspektakulär zu seinem Ende.

Fazit:
„Wir haben schon oft bis zum Hals in der Sch…. gesteckt und uns wieder durch harte Arbeit heraus geholt. Aber jeder sollte sich selbstkritisch hinterfragen, ob er wirklich alles tut, um die gesteckten Ziele der Mannschaft zu erreichen. Wir werden aus diesen Ruinen wieder Empor steigen und unseren Kritikern zeigen, das wir einen besseren Handball spielen können, als in den vergangenen Wochen. Ohne Schmerz, kein Ruhm!“. so MV Benkert.

Fakten:

  • Das Überzahlspiel ist beim RHV kein Faktor mehr. Was Jahre lang die Angst vieler Teams war, ist nun zu einem traurigem Abbild verkommen.
  • Beim RHV fehlt Tiefe und insgeheim damit gemeint, sind Spieler welche Zweikampfsituationen suchen und sie auch gewinnen können.
  • Der RHV ist weiterhin Abschlußschwach!
  • Mit der Verletzung von Sebastian Niesen wird für die nächsten Wochen ein wichtiger Grundstein für die Mannschaft fehlen. Wir wünschen ihm eine baldige Genesung!
  • So langsam stellt sich die Frage, ob der Ausrüster Hummel nicht an den falschen Ecken spart. Ein weiteres Trikot ist im RSV-Spiel den normalen sportlichen Bedingungen erlegen.

Hier geht es zum Protokoll https://hvn-handball.liga.nu/cgi-bin/WebObjects/nuLigaDokumentHBDE.woa/wa/nuDokument?dokument=meetingReportHB&meeting=6939456&etag=a4b11d52-28a6-4786-93d3-5153c7680ec7

Von |2021-10-14T10:56:38+02:0014.10.21|Kategorien: 1. Männer, Spielberichte|

1. Frauen – Bericht vom 02.10.2021

Am vergangenen Samstag stand für die erste Frauenmannschaft des RHVs das erste Auswärtsspiel der Saison an. Zu Gast waren wir bei den Damen des TSV 1862 Radeburg, welche uns dieses Mal erst 18 Uhr abends erwarteten. Die für uns etwas ungewöhnliche Spielzeit sollte sich aber nicht negativ auf den Spielverlauf auswirken, wir starteten hoch motiviert mit einigen schnellen Toren, und konnten diese Führung kontinuierlich ausbauen. Ganz im Gegensatz zum letzten Jahr wurde es dieses Mal also nicht so spannend, worüber wir sehr froh waren. Unsere Gegner aus Radeburg versuchten sich zu wehren, was ihnen aufgrund einer gut abgestimmten Abwehr mit sehr guten Torhütern dahinter aber nicht gelang. Die etwas offenere Deckung der Damen aus Radeburg ermöglichte es uns, gute Chancen heraus zu spielen. Diese konnten wir insgesamt gut nutzen, teilweise waren aber deutlich zu viele technische Fehler zu verzeichnen, und auch im Konterspiel fanden wir einige Male nicht den glücklichen Abschluss. Durch einen breit aufgestellten Kader konnten wir auch diese Phasen gut bewältigen. Am Ende durften wir mit 27:15 unseren ersten Auswärtssieg feiern, welches mit nur drei Zeitstrafen insgesamt als ein faires Spiel bezeichnet werden kann. Als erfolgreichste Werferin mit sechs Toren wird Michelle Hertzschuch verzeichnet, die wie unsere beiden Kreisläuferinnen Nina Weihermüller und Claudia Wolff (jeweils 4 Tore) einen sehr guten Tag hatte und auch am 7-Meter-Punkt erfolgreich abschloss. Voller Selbstbewusstsein können wir zwei weitere Punkte einsammeln, und sind bereit für den nächsten Heimspielgegner SHV Oschatz!

Von |2021-10-08T11:03:26+02:0007.10.21|Kategorien: 1. Frauen, Spielberichte|
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