Nachtrag zum Spiel gegen Pulsnitz
Bittere Niederlage trotz starker Defensive
Hängende Köpfe, ratlose Gesichter und völlige Stille – die einzige Aufmunterung nach dem Spiel war die Hackepeter-Torte. Doch was war zuvor passiert?
Ein Blick zurück: Der Kampf um den Auswärtssieg
Zwei Stunden zuvor war die Stimmung noch ganz anders: Hochmotiviert und voller Siegeswillen reiste das Team trotz der anhaltenden Personalprobleme im Rückraum zum Auswärtsspiel. Die Vorgaben waren klar, die Einstellung stimmte – und das zeigte sich direkt nach Anpfiff.
Die ersten drei Treffer gingen auf unser Konto, die Abwehr stand stabil, und mit einer herausragenden Leistung im Tor bewies Thea einmal mehr ihre Klasse. Mit einer beeindruckenden Quote von 55 % gehaltener Bälle hätte sie an diesem Tag sogar Bundesliga-Torhüterinnen in den Schatten gestellt.
Dass man Spiele in der Abwehr gewinnen kann, ist bekannt – doch leider kann man sie im Angriff auch verlieren. Genau das wurde uns erneut zum Verhängnis.
Halbzeit: Ein Duell auf Augenhöhe
Die Partie blieb durchgehend ausgeglichen, kein Team konnte sich entscheidend absetzen. So ging es mit einem 9:9 in die Halbzeitpause.
Die zweite Hälfte: Härte, Hektik und verpasste Chancen
Nach dem Wiederanpfiff nahm das Spiel an Intensität zu – teilweise auch zu viel. Einige überharte Aktionen blieben ungeahndet, was den Spielfluss zusätzlich erschwerte.
Gegen Ende fehlte uns die nötige Abgeklärtheit. Ein vergebener Siebenmeter und eine verpasste Großchance von außen besiegelten schließlich die 17:20-Niederlage.
Ein bitteres Ergebnis nach einer kämpferisch starken Leistung – doch auch aus diesem Spiel nehmen wir wertvolle Erkenntnisse mit. Nun heißt es: Kopf hoch, weitermachen und den Fokus auf die nächste Aufgabe richten!