Derby time mit erschütterndem Ende
Radebeuler HV- HSV Weinböhla 28:26(15:15)
Es war knapp 7 Minuten vor Ende, beim Stand von 28:26, als Glenn Heyne unglücklich viel und sich so schwer verletzte, sodass der Notarzt kommen musste, welcher ihn ins Krankenhaus brachte. Das Spiel wurde daraufhin abgebrochen, wie es gewertet wird, ob es ein Nachholspiel gibt und so weiter wird sich in der kommenden Zeit klären. Das Wichtigste ist jedoch, dass es Glenn laut den Informationen des Schreiberlings, den Umständen entsprechend gut geht und er wieder auf die Beine kommt. Außerdem auch noch gute Besserung an den Gästespieler, welcher sich die Schulter ausgekugelt hat und Elsner, welcher auch noch das Krankenhaus an dem Abend aufsuchte. Allen gute Besserung.
Doch versuchen wir noch einen kleinen Bericht zusammenzubekommen. Es war Derby time und die Halle war gut gefüllt. Beide Vereine stehen in der unteren Tabellenhälfte und müssen punkten. Die Men in Black waren top motiviert und ging gleich mit 5:2 nach 8 Minuten in Führung. Erst durch eine Zeitstrafe von Weiße kam Weinböhla besser in die Partie, und konnte nach 12 Minuten ausgleichen. Radebeul tat sich zeitweise schwer gegen den stabilen 6:0 Abwehrriegel der Gäste. Doch der Ball lief gut durch die Reihen und so waren es Heroldt und Stein, welche gut freigespielt wurden. Man schaffte es wieder in der 25. Minute einen 3-Tore-Vorsprung sich zu erspielen. Doch durch einige Fehlpässe kam Weinböhla zu einfachen Toren und so stand es 30 Sekunden vorm Halbzeitpfiff 14:13. Trainer Jurgeleit nahm eine Auszeit. Mit einem Mann weniger sollte die Zeit heruntergespielt werden und möglichst nah am Pausenpfiff ein Tor erzielt werden. Doch es kam das Worst-Case-Szenario. Man schloss überhastet ab, Radebeul kassierte eine weitere Zeitstrafe und man ging mit 14:14 in die Halbzeit.
Den Schwung nahmen die Gäste mit in die zweite Spielhälfte und gingen schnell mit 14:16 in Führung. Hier war es immer wieder der starke Voß, welcher gut traf. Doch anstatt auseinander zu fallen, zeigte man wie schon gegen Pulsnitz die richtige Reaktion und kämpfte sich durch Treskin wieder zum 18:18 in der 38. Minute wieder heran.
Das Pendel schwenkte wieder zu den Hausherren um und man ging mit 23:20 in Führung. Danach war jedoch wieder Weinböhla an der Reihe und glich fast im Alleingang durch Heyne zum 24:24 aus. Doch Radebeul gab nicht klein bei und erzielte nochmal zwei eigene Treffer durch Heroldt und Mattern. Bis es zu der besagten 54. Spielminute kam und die Partie abgebrochen werden musste.
Für den RHV spielten: Voigt, Pusch(beide Tor), Elsner, Herrmann(4), Lehmann(2), Höher, Berger, Stein(3), Degenkolbe, Mattern(3), Weiße(2), Gries(1), Treskin(6), Heroldt(7/2), Reichert
Schreiberling: D.S.S.
Bilder: C.H.