Über Felix Pusch

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1.Männer- Eine Halbzeit reicht nicht

*Auswärtsniederlage in Pirna*

Am Samstag mussten die Handballer des Radebeuler HV eine 23:26 Auswärtsniederlage gegen die Reserve der SG Pirna/Heidenau hinnehmen. Trotz einer engagierten Leistung und einem zwischenzeitlich spannenden Spielverlauf konnte der wichtige Sieg nicht eingefahren werden.

Die Gäste, bei denen gleich vier wichtige Stammkräfte fehlten, starteten mit einer ersatzgeschwächten Mannschaft. A-Jugendspieler und Akteure aus der 2. Mannschaft rückten in den Kader. Jetzt galt es natürlich für andere Verantwortung zu übernehmen. Im Angriff mit Köpfchen und eine ordentliche Abwehrleistung ermöglichten einen soliden Start in die ersten 10 min. Jedoch folgten dann im Angriff nicht so gute Abschlüsse, teils überhastet und unvorbereitet verlor man den Ballbesitz und Pirna nutzte dies zur 8:6 Führung. Die Folge war die Auszeit auf Radebeuler Seite. Doch der Angriffsmotor stockte jetzt völlig, bis zur nächsten Auszeit in der 25 min gelang es den Ball nur ein mal ins Tor zu befördern. Während der Auszeit ging nochmal ein Ruck durch die Reihen und die Gäste legten sich binnen 1 min mit 10:9 wieder auf die Lauer. Doch zwei Zeitstrafen brachte den Aufschwung ins wanken und der Gastgeber nutzte dies um mit 13:9 in die HZ zu kommen.

Ja eigentlich lief es ja nicht schlecht, die Wurfquote verhinderte allerdings ein anderen Zwischenstand.

Der Start in die zweite Halbzeit lief sehr suboptimal, man kassiert ein Tor und 2 min und trifft selbst erstmals in der 35 min. und bis zur 39 min war der Abstand auf 5 Tore gefestigt. Mit der Einwechslung von J. Fischer#10 kam aber nochmal neuer Schwung in die Angriffsreihen und die Men in Black brachten sich bis zur Auszeit in der 43 min beim Stand von 17:15 wieder heran. Jedoch wollte irgendwie nicht der Anschluss fallen und es brauchte viel Zeit und Energie bis dieser Anschluss zum 22:21 in der 54 min gelang. Doch die Konzentration war raus, trotz einer weiteren Überzahl gelang es dem Radebeuler HV nicht, das Spiel auf ihre Seite zu ziehen. Am Ende steht sogar eine vermeidbare Niederlage von 26:23. Aber der Mannschaft ist keinerlei Vorwurf zu machen, sie haben sich in das Spiel wieder herein gekämpft und dafür das die Mannschaft das erste mal in dieser Konstellation gespielt hat, haben sich die Jungs wirklich gut geschlagen.

Die Tops des Spiels
– Geschlossenheit und Kampfgeist der Mannschaft, das Fehlen von 4 Stammkräften erfolgreich zu lösen
– Mit L. Hammer#8 feierte ein weiterer A-Jugendspieler sein Debüt in der 1. Männer. Der wurfgewaltige Linkshänder brachte schon mal das Tor zum Wackeln, leider nur durch einen Pfostentreffer. Das Tor im Protokoll wurde falsch zugeordnet. Trotzdem Herzlichen Glückwunsch und die Tore kommen auch noch!
– J. Fischer#10 der junge 19. Jährige aus der 2. Mannschaft zeigte eine gute Leistung und brachte nochmals deutlich Schwung in das Angriffspiel.
– M. Berger#7 wurde Spieler des Spiels, der flinke Außen zeigte viel Präsenz auf der Platte. Gerade in der Deckung steigert er sich in dieser Saison von Spiel zu Spiel und hat sich diese Auszeichnung schon länger verdient gehabt.
– Ein riesiger Dank geht auch wieder an unsere Fans, danke für die lautstarke Unterstützung.

Die Flops des Spiels

– Die Chancenverwertung war jedoch bereits in der ersten Halbzeit ein zentrales Problem, zahlreiche klare Wurfmöglichkeiten wurden vergeben, was den Unterschied auf der Anzeigetafel dann leider auch deutlich machte.

Fazit:

Am Ende stand eine 23:26-Niederlage auf der Anzeigetafel, die trotz des tapferen Einsatzes. Das Fehlen der vielen Stammkräfte und die mangelhafte Chancenverwertung waren die ausschlaggebenden Faktoren für die Niederlage. Die Gäste können jedoch mit erhobenem Kopf aus diesem Spiel gehen, da sie trotz der schwierigen Umstände nie aufgaben und sich hervorragend gegen den Gegner wehrten.

Die Gelegenheit zur Wiedergutmachung bietet sich bereits am kommenden Wochenende, wenn man zuhause auf den SSV Stahl Rietschen trifft. Aber Vorsicht, die Stahlwölfe sind bekanntlich seit Jahren einer der besten Defensive in der Liga.

 

Schreiberling: M.B.

Fotos: T.B.

Von |2025-07-29T11:55:41+02:0023.01.25|Kategorien: Archiv 1. Männer|

1.Männer- Nicht Schön, aber reicht

Radebeuler HV gg ESV Dresden 34:29 (15:13)

Das erste Spiel im neuen Jahr 2025 bringt für die Radebeuler ein Heimspiel. Dabei erwarten die Lößnitzstädter die „Ballier“ aus dem Lokschuppen Dresden. Diese sind seit kurzem wieder erstarkt und haben aus den letzten Spielen so viele Punkte gesammelt, wie keine andere in der Verbandsliga Staffel Ost.
Gleichzeitig beginnt mit diesem Spiel der Countdown der letzten 10 Spiele bis zum Saisonende, denn der aktuelle Platz 1 soll über die Ziellinie verteidigt werden.

Durch die länger Spielpause verliefen die ersten Minuten etwas zäh und unsortiert. Nach der kleinen abtast-Phase von 10 Minuten konnten sich die MIB ein klein wenig auf 8:4 absetzen.
Die Dresdner ließen sich davon aber nicht beirren und blieben in greifbarer Nähe.
Mit 15:13 verabschiedet man sich die Halbzeit und beide Mannschaften konnten erst einmal für 10 Minuten durchatmen.

Mit neuer Energie versammelten sich die Radebeuler wieder auf dem Feld und wollten wieder durchstarten und die Partie schnell entscheiden.
Dann bremsten sich die MIB selbst mit einer doppelten Unterzahl aus, was von den Ballier nicht genutzt werden konnte – zumindest noch nicht.
Die darauf folgenden Minuten sind schwer zu beschreiben. Sagen wir es einfach so: Ohne jegliche Begründung stellten die Radebeuler das Handballspielen für knapp 8 Minuten ein und ließen damit den Ausgleichstreffer zum 20:20 für die Dresdner zu.
Stetig konnten die Gäste wieder nachlegen und dranbleiben. Erst mit der Einwechslung von C. Herrmann kam eine kleine Wendung, denn er brachte frischen Wind in das Spiel.
In kürzester Zeit drehte sich die Partie wieder auf Radebeuler Seiten und konnte auf 4 Tore Vorsprung aufgebaut werden.
Zum Ende machten die MIB den Deckel beim 34:29 drauf.

Am Ende war es ein etwas deutlicheres Ergebnis, als sich das Spiel darstellte – doch am Ende kommt es nur auf das Zählbare an.
Am Wochenende gastieren die MIB in Pirna. Dann geht es wieder von neuem Los.

Für den RHV spielten:
J. Voigt, F. Pusch (beide TW); C. Herrmann (5), F. Lehmann, S. Weiße, M. Berger, F. Mattern (4), T. Röseler, T. Jurgeleit (5/2), M. Weig (14), A. Lange (6)

 

Schreiberling: T.R.
Bilder: T.B.

Von |2025-07-29T11:55:41+02:0016.01.25|Kategorien: Archiv 1. Männer|

1.Männer- 79Tore Spektakel

79 Tore Spektakel geht an Radebeul

In einem packenden Handballspiel, das alle Beteiligten bis zur letzten Sekunde fesselte, setzte sich der Radebeuler HV knapp mit 39:40 gegen die Reserve des HSV Dresden durch. Das Spiel war von Beginn an von hoher Intensität geprägt, beide Mannschaften lieferten sich einen Schlagabtausch, der einen Zwischenstand von 10:12 nach 15 min für die Gäste bedeutete. Aber eines sei heute gesagt eine zwischenzeitliche Führung bedeutete an diesem Tag nichts.
Denn der Halbzeitstand von 18:19 spiegelte die ausgeglichene erste Hälfte wider, in der sich beide Mannschaften mit gut laufendem Ball und sehenswerten Spielzügen immer wieder übertrumpften. Auf beiden Seiten hatten auch die Torhüter viele Chancen mit starken Paraden vereitelt, doch auch die Angriffsreihen wussten zu überzeugen, aber dies auf Kosten der Deckungsarbeit.

In der zweiten Halbzeit ging es dann mit noch mehr Tempo und Emotionen weiter. Der knappe Vorsprung wechselte mehrfach, und jeder Treffer war hart umkämpft. Die Men in Black versuchten immer wieder, sich entscheidend abzusetzen, doch der HSV blieb stets gefährlich und immer wieder dran. Jedoch drohte das Spiel nach der Auszeit der Gäste in der 53 min zugunsten der Gastgeber zu kippen. Binnen einer Minute kassierte der RHV 3 Tore in folge und stand schon mit 38:35 mit dem Rücken zur Wand und das alles nach einer eigenen Auszeit. Die folge logisch, eine weitere Auszeit durch Trainer Heuer in der 55 min. Jetzt schlug die Stunde von dem Spieler des Spiels F. Lehmann#4. Fast im Alleingang brachte er mit einem 3:0 Lauf seine Mannschaft innerhalb von 54 sek wieder ins Spiel. Jetzt die Auszeit von Seiten des HSV. Diese verpuffte und die Radebeuler kommen in Ballbesitz und gingen mit 38:39 Führung. Doch 40 Sek vor Schluss wirft der HSV wieder den Ausgleich, aber die Radebeuler mit dem Ballbesitz und knapp 40 sek auf der Uhr. 59:43 Min zack das Ding ist zum 39:40 drin und die letzte Chance der Gastgeber läuft aufgrund der Spelzeit und dank der Aufmerksamkeit durch J. Voigt#16 ins Leere.

Am Ende waren es vor allem die soweit gut abgestimmte Offensive und die Reife/Erfahrung in bestimmten Spielsituationen die den Gästen den Sieg sicherten. Beide Teams boten den Zuschauern ein hochklassiges Handballspiel, das an Spannung kaum zu überbieten war.

Tops des Spiels
– Ein schönes Spektakel für den Zuschauer, 79 Toren sieht man auch nicht alle Tage
– Starke Mentalität der Mannschaft die aus sicheren zwei Minuspunkten, zwei Pluspunkte innerhalb von 5 min machten.
– wieder ein riesen Dank an unseren Zahlreich erschienen Anhang. Danke, Danke und nochmals Danke von der gesamten Mannschaft.
– 40 Tore Marke geknackt
– Spieler des Spiels wurde F. Lehmann#4 Dank seiner Treffer ein wichtiges Fundament.
– Aber auch zu erwähnen sind Kapitän M. Weig#27 mit 10 Treffern und Spielmacher T.-P. Jurgeleit#21 mit 7 Treffern.
– Die Herbstmeisterschaft ging an den SC Riesa, dazu Glückwunsch, aber Überwintern auf dem vorgewärmten Thron ist doch irgendwie schöner und Gemütlicher.
– Die Käse-Lauch-Suppe war ein Genuss!

Flops des Spiels
– 39 Gegentore
– wieder Unachtsamkeit in der letzten Sekunde, da darf aus einer Ecke niemals ein aussichtsreichender Wurf auf das Tor mehr kommen, was jedoch geschah und mit der Achtsamkeit von Torhüter J. Voigt#16 glücklich endete.
– Die Duschzustände in der Halle ist ein Skandal, nicht für den HSV, er ist auch nur Mieter, sondern für die Stadt Dresden und dessen Darsteller.

Wir danken allen Fans und Unterstützer für euren Mega Rückhalt und freuen uns nach erfolgreichem Start in die Rückrunde auf nächstes Jahr für euch wieder von Tor zu Tor zu jagen. Genießt die Feiertage im Kreise eurer liebsten und Rutsch gut ins neue Jahr 2025.

Schreiberling: M.B.

Von |2025-07-29T11:55:41+02:0013.12.24|Kategorien: Archiv 1. Männer|

1.Männer- Gemeinsam zum Derbysieg

TSV 1862 Radeburg gegen den Radebeuler HV 19:23 (10:7)

 

Zum letzten Spieltag der Hinrunde in der Verbandsliga Staffel Ost 24/25 gastierten die Lößnitzstädter beim Aufsteiger vom TSV 1862 Radeburg. Allein durch die Nähe und die zurückliegenden Begegnungen ist diese Partie hochbrisant.

Nicht allein der Derbycharakter dieser Begegnung treibt die Zuschauer in die Halle, sondern es trifft Platz 1 auf Platz 2.

Besonders für C. Herrmann ist dies ein bedeutendes Spiel, denn er lebt mittlerweile in Radeburg, was dieses Spiel zu einem „Heimspiel“ machte.

 

18:00 Uhr, die Partie beginnt Stimmungsvoll und Intensiv.

Wie zu den Heimspielen der MIB blieben die Gästefans so lange stehen, bis das erste Tor für die Radebeuler fällt – was wieder einmal recht lang andauerte.  Mit der sieben Spielminute hatte das Warten ein Ende und eben jener C. Herrmann eröffnete die Partie für die MIB. Nach dem Auftakt ist nun die anfängliche Nervosität überwunden und gleich zeigten die Gäste ihre Abgeklärtheit im Angriff und stellten die Weichen für einen Auswärtserfolg.

Doch immer wieder stockte die Partie obwohl die beiden besten Angriffe der Liga lassen ausgiebig Chancen liegen.

Mit der 18. Spielminute steht es gerade einmal 3:6 und bis zum Ende der ersten Halbzeit gelang den MIB gerade einmal ein weiteres Tor was die Tür für Radeburg wieder weit öffnete. Und Radeburg nutzte die Gunst der Stunde und drehte die Partie zu einem 10:7 Halbzeitstand.

 

In der Kabine war eines klar: Eine One-Man Show wird es an diesem Tag nicht geben und es braucht eine geschlossene Mannschaftsleistung!

Tor um Tor pirschten sich die Gäste an und erzielten bereits fünf Minuten nach der Halbzeit den erneuten Ausgleich.

Insbesondere war J. Voigt heute auf seinem Post fast unüberwindbar. Mit 47% gehaltener Bälle ist dies eine Bärenstarke Leistung.

Bis zur 50. Minute war die Partie immer wieder ausgeglichen. Mit dem Stand von 17:17 folgte allerdings die Kehrtwende: Radeburg schwächte sich dabei drei Mal selbst, was den Radebeulern deutliche Lücken bot.
Linksaußen F. Lehmann konnte davon immer wieder profitieren und verwandeln. Mit 9 Treffen ist er dabei der Topscorer an diesem Abend.

Mit 19:23 endete dann das Topspiel zugunsten der MIB und ließ dabei kaum einen Zuschauer enttäuscht.

Apropos Zuschauer: An dieser Stelle noch einmal einen Herzlichen Dank für die zahlreiche Unterstützung der Mitgereisten Fans – ihr habt das Spiel stimmungsmäßig wieder zu einem Heimspiel gemacht.

 

Am kommenden Samstag beginnt dann, untypischerweise, bereits die Rückrunde. Dann geht es gegen die zweite des HSV Dresden. Anwurf ist dann 16.30 Uhr in der Sporthalle Gamigstraße Dresden.

 

Für den RHV spielten: J. Voigt, F. Pusch, A. Riedl (alle TW), C. Herrmann (5), F. Lehmann (9/4), S. Weiße, M. Berger, F. Mattern (2), T. Röseler, M. Weig (6/1), R. Hentschel (1), A. Schütz

Schreiberling: T.R.

Von |2025-07-29T11:55:41+02:0005.12.24|Kategorien: Archiv 1. Männer|

1.Männer- Derbypunkt verloren

Herbstmeisterschaft verworfen?

In einem spannungsgeladenen Derby zwischen dem Radebeuler HV und dem SV Niederau teilen sich die beiden Mannschaften am Ende mit 29:29 die Punkte. Das Spiel war von Beginn an intensiv und hart umkämpft, wobei beide Teams mit viel Tempo und taktischen Finessen zu überzeugen wussten.

Zu Beginn des Spiels erwischte der Gast aus Niederau den besseren Start und konnte sich schnell mit 3:5 absetzen. Doch die Gastgeber kamen zunehmend besser ins Spiel und konnten durch gute Chancenverwertung den Rückstand schnell wieder aufholen und zum 7:7 ausgleichen. Besonders bis zur Auszeit in der 26 min durch die Radebeuler Bank war es eine spannende und auf Augenhöhe geführte Partie, in der die Niederauer Jungs immer wieder in Führung gingen und der RHV sofort wieder nach zog. Aus der Auszeit kamen die Gastgeber ein wenig besser raus und übernahmen für die letzten Minuten der 1. HZ die Initiative. Gerade die letzte Aktion durch Kapitän M. Weig#27, der mit der HZ-Sirene den Ball zur 15:13 Halbzeitführung für seine Mannschaft im gegnerischen Kasten einschweiste, sollte doch für die 2. HZ ein gutes Omen sein.

Nach dem Seitenwechsel traten die Lößnitzstädter eigentlich frisch und motiviert auf das das Spielfeld. Aber wie in den letzten Spielen war es, besonders in der Offensive ein holpriger Start. Mit 3:7 verliert man die ersten 10 min und musste somit einen 2 Tore Rückstand zum Zwischenstand von 18:20 hinnehmen. Das erhoffte und gewünschte Omen, also doch nur Fake. Daraufhin zog Trainer M. Heuer in der 44 min die Auszeit. Offensive und Defensive musste neu eingestellt werden. Vorbereitet ging die Mannschaft mit neuen Impulsen in die letzten 16 min. In schon kürzester Zeit folgte der 23:23 ausgleich und darauffolgend die Auszeit durch die Gäste. Nochmal das Vorhaben untermauern und jetzt endgültig das Zepta übernehmen. Das Zepta hatte der Radebeuler HV, mit gut herausgearbeiteten Chancen aber jetzt wieder mit der schon über die Saison bekannten Abschlussschwäche, taten sich die Mannen des Radebeuler HV wieder selber schwer. Die Gäste mobilisierten nochmal alles an Kraft und Wille was sie hatten und setzten mit einfachen Toren und mit der 27:29 Führung 90 Sekunden vor Schluss das Messer an die Kehle. Aber nicht mit F. Mattern#17, der Spieler des Spiels auf Seiten der Radebeuler, stellte 10 Sekunden später sofort wieder den Anschluss her und nach erneutem Ballgewinn glich T.-P. Jurgeleit#21 das Spiel aus. In den letzten Sekunden der Partie hatten beide Mannschaften sogar jeweils nochmal einen Ballbesitz, den jedoch keiner der beiden unter dem Druck der ablaufenden Zeit im gegnerischen Kasten unterbringen konnte.

Tops des Spiels
– F. Mattern#17 mit starken 1 gg 1 Situationen und die daraus resultierenden 10 Treffer > Spieler des Spiels
– T.-P. Jurgeleit#21 brachte oft seine Mitspieler in glänzende Abschlusssituationen aber übernahm mit 7 Treffern auch selbst die Verantwortung im Abschluss
– 400 Zuschauer davon ca. 150 aus Niederau (gerade im Kreis Meißen, ob Radebeul, Meißen Niederau oder Weinböhla, hier ist der Handball der Zuschauermagnet und das weit vor dem Fußball.)

Flops des Spiels
– Rückschlag im Kampf um die Herbstmeisterschaft
– Mit einer 54,0 % Wurfquote und den ersten 10 min der 2. HZ verspielte man die Chance auf den doppelten Punktgewinn und die Poleposition für die Herbstmeisterschaft.

Fazit:
Am Ende trennten sich die beiden Mannschaften mit einem gerechten Unentschieden. Während der Radebeuler HV in der ersten Halbzeit gut agierte, hatte der SV Niederau vor allem durch ihre kämpferische Leistung, überzeugenden 1. Welle und die starke Torwartleistung im zweiten Durchgang die Chance, das Spiel gar für sich zu entscheiden. Beide Mannschaften hatten ihre Höhen und Tiefen, doch das Unentschieden spiegelte die ausgeglichene Leistung beider Teams wider. Ein hart umkämpftes, spannendes und faires Derby, das die Zuschauer in der Halle begeisterte. An diesem Wochenende geht es zum nächsten Spitzenspiel und Derby, nämlich zum starkaufspielenden Aufsteiger nach Radeburg. Punktgleich stehen sie mit Riesa und uns oben an der Tabellenpitze. Letzte Woche besiegte der Liganeuling den Spitzenreiter aus Riesa mit 26:30. Gewarnt sind die Men in Black, denn auch dort wird der Kampf vor voller Halle ein Kampf bis zur letzten Sekunde.

Schreiberling: M.B.

Von |2025-07-29T11:55:41+02:0028.11.24|Kategorien: Archiv 1. Männer|

1.Männer- Sieg und viele Tore

Radebeuler HV gegen HSV Pulsnitz 39:33 (14:12)

 

Nach der Niederlage, im vermeintlichen Topspiel der Verbandsliga Staffel Ost, gegen den SC Riesa darf der Kopf nicht in den Sand gesteckt werden. Das Hinrunden-Restprogramm der Radebeuler ist weiterhin nicht zu unterschätzen.

Die Aufgabe an diesem Samstag hieß Pulsnitz.

Mit Pulsnitz empfangen die MIB einen starken Angriff mit über 27 Toren im Durchschnitt. Zuletzt ärgerten Sie den Tabellenführer aus Riesa auch und verloren nur knapp.

Die Aufgabe war klar: Die lückenhafte Deckung der vergangenen Spiele muss besser fungieren um die Spielschnellen Mannen aus Pulsnitz von Anfang an den Wind aus den Segeln zu nehmen die Punkte mit aus Radebeul zu nehmen.

 

Der Anfang gestaltete sich allerdings holpriger als gedachtund Pulsnitz konnte durch einfache Tore die 1:3 Führung bejubeln.

Nun begann der Angriffszug ins Rollen zu kommen: Mit einem 9:2 Lauf bis zur 15. Spielminute drehte man das Spiel vollkommen auf Radebeuler Seite und zwang die Gäste beim Stand von 10:5 zur ersten Auszeit.

Bis zur Halbzeit verkleinerte sich der Abstand noch einmal und mit 14:12 ging es in die Kabinen.

 

Die Ansprache war klar: Die Abwehr war bis dato solide, jedoch fehlte die Klarheit im Angriffsspiel in den ersten 30 Minuten.

 

Gesagt getan: Der Angriff kommt aber gleich in richtige Spiellaune und legt einen 5:0 Lauf hin.

Besonders ist in diesen Minuten Marcel Weig zu erwähnen, welchem in dieser Halbzeit wohl alles gelingen mag. Allein sechs Tore steuerte er in den ersten Minuten der zweiten Halbzeit bei und führte die MIB zur angenehmen Führung von 23:14 nach 40 gespielten Minuten.

Dem Anschein nach ist das Spiel jetzt entschieden, doch einige vergangene Begegnungen haben bereits gezeigt, dass nie abgeschaltet werden darf.

 

Die letzten 20 Minuten möchte der Schreiberling lediglich mit einem Wort beschreiben: Vogelwild.

In diesem Minuten fallen insgesamt 31! Tore, wobei einige Hochkarätige Chancen von den Torhütern beider Seiten noch abgehalten wurden sind.

Durch die Manndeckung auf zwei Spieler der MIB musste sich jedes Tor hart erarbeitet werden und ein Spielfluss war nicht mehr erkennbar. Die Pulsnitzer hingegen überliefen mit ihrer schnellen Mitte die Radebeuler und kamen in fast jedem Angriff frei auf Johann Voigt zu.

Es ging somit hin und her, doch der Abstand konnte grundlegend gehalten werden.

Das Spiel endete nach dieser Offensivphase mit 39:33 zugunsten Radebeuls.

 

Mit diesem Ergebnis konnte man sich näher an die Tabellenspitze schieben, denn Riesa ließ einen Punkt gegen den SV Niederrau liegen – den nächsten Gegner der Radebeuler.

Somit sei man vorgewarnt, die kommende Partie wird immens wichtig.

Bereits in den vergangenen Jahren war dieses Derby mit Emotionen übersäht und die letzjährige Heimniederlage, eben gegen jene Mannschaft, muss korrigiert werden.

 

Die Begegnung steigt am 23.11.2024 in der LößnitzsporthalleRadebeul. Anpfiff ist 18 Uhr und jeder ist hierzu herzlichen eingeladen die MIB zu unterstützen.

 

Für den RHV spielten: J. Voigt, F. Pusch (beide TW); D. Elsner (2), C. Herrmann (4), F. Lehmann (6), S. Weiße (3), F. Mattern (3), T. Röseler (1), T.-P. Jurgeleit (4/3), M. Weig (11), A. Lange (5), R. Hentschel

Schreiberling: T.R.

Von |2025-07-29T11:55:41+02:0014.11.24|Kategorien: Archiv 1. Männer|

1.Männer- Topspiel geht an Riesa

*Thronwärmer gesucht und gefunden*

Am 8. Spieltag der Verbandsliga Ost kam es zum Spitzenspiel zwischen dem SC Riesa und dem Radebeuler HV. Beide Mannschaften lagen Punktgleich an der Spitze und wollten natürlich die Chance nutzen, die alleinige Tabellenführung zu holen.

Beide Mannschaften brauchten nicht lange um in das Spiel zukommen. Doch bei den Gästen zeichnete sich schon von Anfang an ab, das die Wurfeffizienz heute zu einem Fluch werden kann. Aber dies galt heute auch auf der Torhüter Position. Jedoch waren die technischen Fehler gleich auf sehr niedrigen Niveau. Bis zur Auszeit der Radebeuler Bank in der 13 min. waren im Angriff 5/9 erfolgreich und in der Deckung musste man 6/10 hinnehmen. Die Abtastphase war jetzt nun endgültig vorbei und das Spiel nahm ordentlich Fahrt auf. Die Angriffsbemühungen beider Mannschaften waren von einem sicheren Ball geprägt und eines Spitzenspiels würdig. Die Führung wechselte immer wieder hin und her und auch die beiden Fanlager wurden immer gewaltiger, Riesa mit den bekannten traditionellen Schlachtrufen und die Radebeuler mit einem Trommelfeuer der alle Beteiligten an diesem Abend beflügelt. Nun über die Stationen 8:7, 10:11, 14:13 und 15:15 läutete die Riesa Bank mit ihrer Auszeit den letzten Abschnitt vor der Halbzeit ein. Wer holt sich den sogenannten psychologischen Vorteil und geht mit der Führung in die Pause? Die Antwort niemand! Verdient trennte man sich in der 1. HZ 17:17 unentschieden.
Die kurze Analyse zur HZ im Angriff mit 17/26 und damit 65% vertretbar aber in der Deckung war die Leistung der Mannschaft im Verbund eigentlich ganz gut präsent. Doch leider kamen unsere Torhüter noch nicht so richtig ins Spiel und wiesen 4/21 und damit leider nur 19% in der Abrechnung aus.

Die zweite HZ begann auch irgendwie schon wieder traumatisierend, die Men in Black verknallen im ersten Angriff 2 Hochkarätige und im Gegenzug knallt das Riesaer Wurfmonster M. Morstein#5 die Riesaer zur Führung und wieder sieht man im Tor unglücklich aus. Und so zog es sich bis zur 50 min immer weiter. Die Riesaer jetzt auch statistisch überlegen und effizienter. Der Statistikführer musste ein Trefferbild von 4/12 bei Radebeul und bei Riesa von 9/14 festhalten, was bedeutete, das die Radebeuler mit einem 6 Tore Rückstand in die Auszeit und die letzten 10 min gehen mussten. Aber alles Verloren war noch nicht, wir haben solche Rückstände in so einer Zeit auch schon gedreht. Also gingen beide Mannschaften nochmal hochmotiviert zu werke. Die Lößnitzstädter wollten nochmal ran und Unruhe stiften. Doch am Ende gewann man zwar die Schlussphase nach einem Schlagabtausch von 14 Toren mit 8:6. Doch am Ende musste man sich den Nudelstädter mit 35:31 geschlagen geben.

 

Die Tops des Spiels
– erstmal ein riesiges Dankeschön geht an unseren Anhang für das absolute geile Trommelfeuer, auch Dank an alle anderen Fans für den fairen Support ihrer Mannschaft.
– Die Mannschaft hat soweit ein gutes Spiel gezeigt, jedoch gibt es dann die Punkte bei den Flops die das leider nicht ganz so sehen
– Eine starke erste HZ, eines Spitzenspiels würdig
– Trotzdem 31 Tore gegen die stärkste Abwehr der Liga und das Auswärts.

Die Flops des Spiels
– 35 Gegentore sind am Ende zuviel für den stärksten Angriff, leider kamen heute alle 3 Torhüter nicht so richtig ins Spiel und konnten heute nur auf eine Quote von 8/43 mit 19% vorweisen. Aber man muss bedenken wie oft die Torhüter schon Spiele für unseren Gunsten entschieden. Der Moment passte halt nicht.
– Aber auch der Angriff muss sich in der Effizienz klar und deutlich Kritik über sich ergehen lassen. Mit einer Wurfeffizienz von 31/55 – 56% besonders 2. HZ 14/29 – 48% ist in einem Spitzenspiel auch ein Ausschlaggebender Faktor.

Fazit:
Ein schöner Handballabend mit einem tollen Publikum den der SC Riesa verdient für sich entschieden hat und auch die damit resultierende Tabellenführung. Glückwunsch an Riesa. Doch jetzt gilt es sich auf das Restprogramm zu konzentrieren. Denn mit Pulsnitz, Niederau und am Ende Radeburg kommen jetzt auch keine einfachen Aufgaben auf die Mannschaft von Trainer Heuer zu. Dennoch wir als Staff und auch der Verein sind Stolz auf unsere Männer. Danke wie ihr unseren Verein sportlich präsentiert.

Schreiberling: M.B.

Von |2025-07-29T11:55:41+02:0007.11.24|Kategorien: Archiv 1. Männer|

1.Männer- Sieg ohne Glanz

Radebeuler HV gegen OHC Bernstadt 32:30 (17:13)

 

Nach einer kurzen Atempause in dieser Saison stand das nächste Heimspiel auf der Agenda. Mit dem OHC Bernstadt begrüßten die MIB eine Gegner, welcher in den letzten Jahren immer wieder für Überraschungen sorgte. Eine Überraschung gilt es an diesem Tag zu verhindern.

Punkt 18 Uhr wurde die Partie angepfiffen und schon ging es Vogelwild los. Auf beiden Seiten vielen leichte Tore, wobei die Angriffe auf Radebeuler Seiten effektiver abliefen.

Über die Stationen 7:5; 10:7 bis zum 12:9 kommt es zur ersten Auszeit vom Trainerteam Heuer/Bodenstein nach 17 Spielminuten.

Ziel der Auszeit war, die Abwehr besser aufzustellen – bereits 9 Tore zu diesem Zeitpunkt sind zu viel.

Bis zur Halbzeit konnte man eine bessere Abwehr stellen und sich mit einem kleinen Vorsprung von 4 Toren in die Pause begeben.

 

Auch in der Pause war besonders durch das Thema Abwehr und ein effektives Angriffsspiel geprägt.

Doch genau gegenteiliges passierte. Innerhalb der ersten zehn Minuten erzielten die Gäste neun Tore und verkürzten damit auf den Stand von 24:22. Nun musste eine Trendwende her um das Spiel nicht spannender zu gestalten, als es sein muss.

Die kommenden Minuten waren dann wieder in Radebeuler Hand. Besonders Tim-Philip Jurgeleit war nun in Torlaune und erzielte im 1vs1 Tor um Tor und bescherte den MIB wieder einen fünf Tore abstand.

 

Jetzt mag man verdenken – bis zum Ende wird es nun ein ruhiges Spiel.

OHC Bernstadt war wohl anderer Meinung und verkürztenerneut auf ein Tor, was an der kurzzeitigen Ineffektivität im Angriff der Radebeuler lag.

Am Ende stabilisierte sich dies wieder und das Spiel konnte zugunsten der MIB entschieden werden.

 

Diese Leistung wird im kommenden Spiel so nicht ausreichen, wenn es am Samstag nach Riesa zum Spitzenspiel geht. Anwurf ist 18 Uhr in der WM-Sporthalle und jede Unterstützung ist gern gesehen!

 

Für den RHV spielten: J. Voigt u. F. Pusch (beide TW); M. Elsner, C. Herrmann (1), M. Berger (3), D. Elsner (1), J. Fischer, F. Mattern (7), T. Röseler (2), T. Jurgeleit (14/5), A. Lange (2), R. Hentschel, S. Weiße (2)

Schreiberling: T.R.

Von |2025-07-29T11:55:41+02:0030.10.24|Kategorien: Archiv 1. Männer|

1.Männer- Pflichtaufgabe erfüllt!

Nach der unnötigen Heimniederlage letzte Woche gegen Weißenborn, musste der Radebeuler HV zum Tabellenletzten der 2. Vertretung des LHV Hoyerswerda. Doch noch 48 Stunden vor Spielbeginn sah es auch hier überhaupt nicht Rosig aus. Bis dahin hatte man nur einen Kader von 5 Feldspielern, darunter 2 Rückraum Spieler und keinen Kreisläufer zusammen, der Rest der Mannschaft angeschlagen oder verhindert. 24 Stunden vor Anpfiff, die erlösende Nachricht einiger Spieler. „Ich bin fit“.

 

Trotz des dezimierten Rückraum, war das Ziel klar, rehabilitation vom Weißenborn Spiel und sichere zwei Punkte. Die ersten 13 min gestaltete sich das Spiel für die Gäste etwas schwierig. Denn der LHV war Feuer und Flamme und mit viel Herz dabei um endlich auch die ersten Punkte in dieser Saison einzufahren. Trainer Heuer legte trotz Führung, beim Stand von 7:9 die erste Auszeit. Ganz zufrieden war er nicht aber nach der Auszeit übernahm der RHV allmählich die Kontrolle über das Spiel und baute bis zur nächsten Auszeit durch die Lausitzer in der 23 min die Führung auf 11:14 aus. Die Auszeit brachte keine Veränderung in das Spiel und so ging man über die Stationen 12:16, 14:18 mit einer 15:20 Führung in die Halbzeitpause.

Mit dem Angriff war man soweit zufrieden, aber die 15 Gegentore war dem gesamten Staffteam schon ein Dorn im Auge und man wünschte sich mehr Aufmerksamkeit in Deckung.
Der zweite Durchgang begann wieder ausgeglichen, Hoywoy trifft und die Men in Black ziehen nach. Doch dann waren die Gäste ab der 36 min für 4 min in Unterzahl und es kam ein kleiner Knick in die Reihen. Der Gastgeber nutzte dieses Momentum und zog auf 22:24 ran. Aber dieses Momentum war dann doch schneller vorbei. Denn jetzt drückte Kapitän M. Weig#98 mit seinen Mannen auf die Entscheidung. Binnen 7 min baute man den Abstand hauptsächlich über die beiden Außen auf 23:31 aus und brach damit schon ein wenig den Willen der jungen Lausitzer. Das Resultat die Auszeit vom LHV. Trainer M. Heuer forderte das Spiel aus einer sicheren Abwehr heraus souverän zu Ende zuspielen und dabei auch die Tor Bilanz im Auge zu behalten. Das eine oder andere Gegentor hätte am Ende nicht sein müssen, jedoch entschieden die Lößnitzstädter die Schlussphase mit 11:7 für sich und holten einen souveränen 31:42 Auswärtssieg in der Zuse – Stadt.

 

Die Tops des Spiels
– alle Spieler konnten sich in die Torliste eintragen
– erstes Spiel mit über 40 Buden > gutes Trefferbild
– D. Elsner#2 zeigt sich Woche für Woche im Training und dafür bekam er auch dementsprechend seine Spielanteile vom Trainer. Diese nutzte der gerade erst 17 Jahre gewordene Linkshänder und zeigt auf, das er für die Rechte Seite schon eine Alternative sein kann.
– Spieler des Spiels wurde Kapitän M. Weig#98
– A. Lange#29 mit 10 Treffern!
– Die Wiener in Hoywoy sind der Hammer!

Die Flops des Spiels
– 31 Gegentore sind schon ein wenig zuviel

Schreiberling: M.B.

Von |2025-07-29T11:55:41+02:0002.10.24|Kategorien: Archiv 1. Männer|

1.Männer – Chancenverwertung kostet Punkte

Fehlende Effektivität führt die erste Niederlage herbei.

 

Radebeuler HV gegen Rotation Weißenborn 26:28 (15:12)

 

Zum fünften Spieltag in dieser Saison traf man auf Rotation Weißenborn, eine neue Mannschaft in der Verbandsliga Staffel Ost. Warum neu? Durch die Neugestaltung der Ost und Weststaffel der Verbandsliga ergab sich eine Überbesetzung der Weststaffel, weshalb eine Mannschaft aus der „Grenzregion“ in die Oststaffel wechseln muss. Die Entscheidung ist schließlich auf Weißenborn gefallen.

Somit hatte man keinerlei Referenzwerte und man erwartete durchaus eine Überraschung.

 

Zu Beginn der Partie zeigte Weißenborn gleich einmal das Unbekannte Gesicht und schenkte den Radebeulern ein 0:3 ein. Erst in der sechsten Minute gelang den Hausherren das erste Tor, wobei zu erwähnen ist, dass bis dahin zahlreiche gute Torversuche erspielt wurden.

So zogen sich die ersten 15 Minuten dahin, und mit dem Stand von 5:8 erfolgte die kleine Wende.

Im Angriff fand man immer besser in die Partie und verwandelte nun auch die gut herausgespielten Chancen. Über die Stationen 7:8, 10:10 bis schließlich dem 12:11 vergingen gerade einmal 10 Minuten in denen man gerade einmal 3 Gegentore zuließ.

Der Vorsprung wurde bis zur Halbzeitsirene auch noch einmal erhöht und mit 15:12 folgte der Gang in die Kabinen.

In der Halbzeit legte man sich fest: Die ersten Minuten sind entscheidend um die Partie für sich zu entscheiden.

Eigentlich startete man recht gut in Hälfte zwei, hinten wurden wenige Tore zugelassen, doch vorn lief es recht bescheiden. Die freien Gelegenheiten wurden einfach nicht verwandelt, weder aus dem Rückraum, vom Kreis noch von außen. Einzig und allein waren die MIB mit Jurgeleit per 7-Meter treffsicher.

So stand es auf einmal 19:18 in der 40. Spielminute. Anschließend musste das Spiel für ein paar Minuten unterbrochen werden, denn der Feueralarm tönte durch die Lößnitzsporthalle und alle sollten sich im Freien einfinden.

Nachdem keine Gefahr bestand konnte die Partie fortgesetzt werden und die Lampe sollte bei allen sofort angeschaltete sein. Doch genau das war eben nicht der Fall.

Im Abschluss fehlte nun einfach die Kaltschnäuzigkeit – und so folgte in der 45 Minute der erneute Rückstand mit 21:22. Dieser Stand wurde von Riedel festgehalten, welcher nun erfolgreich freie Bälle parierte und am Ende eine Quote von über 40% aufwies.

In den folgenden Minuten konnte man immer wieder den Ausgleich herstellen, doch nie den Turnaround schaffen. So endete die Partie mit 26:28 und der ersten Saisonniederlage der Radebeuler.

Am Ende liegt der Ärger auf den eigenen Fehlern, die leichtfertigen Fehlwürfe und der individuellen Fehler. Diese Erkenntnis muss nun mit in die letzte Partie vor der Herbstpause genommen werden, um wieder an die Tabellenspitze springen zu können. Dazu reisen die MIB am Samstag nach Hoyerswerda. 15 Uhr ist hier Anpfiff gegen die zweite Mannschaft des LHV.

 

Für den RHV spielten: Voigt und Riedel (beide TW); Elsner, Weiße (2), Berger (2), Fischer, Mattern (2), Röseler, Jurgeleit(7/6), Weig (6), Lange (7)

Schreiberling: T.R.

Von |2025-07-29T11:55:41+02:0024.09.24|Kategorien: Archiv 1. Männer|
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