SG Klotzsche – Radebeuler HV 44:31 (20:20)

Nach dem vorzeitigen Gewinn der Regionsmeisterschaft war den „Girls in Black“ deutlich anzumerken, dass etwas Spannung abgefallen war. Hinzu kam ein hoher Krankenstand. Dennoch war das Ziel klar: die Siegesserie fortsetzen und zwei Punkte aus Klotzsche mitnehmen.

Die Partie begann ausgeglichen. Die Gastgeberinnen legten zunächst jeweils vor, zeitweise mit bis zu drei Toren Vorsprung, wir hielten jedoch konsequent dagegen.
In der 15. Minute übernahmen wir nach dem 0:1 erstmals wieder die Führung (11:12), was kurzzeitig die Hoffnung weckte, das Spiel doch noch in unsere Richtung drehen zu können.
Dazu kam es jedoch nicht: Bis zur Halbzeit konnte sich keine Mannschaft entscheidend absetzen – beim Stand von 20:20 ging es in die Kabine.

Halbzeitfazit: 20 eigene Tore sprechen für eine ordentliche Offensive, ohne dass wir dabei wirklich glänzten.
Die 20 Gegentore zeigen jedoch deutlich, dass unsere Abwehrleistung nicht das Niveau der vergangenen Spiele erreichte.

Für die zweite Hälfte nahmen wir uns eine klare Steigerung in der Defensive vor – doch es kam anders.
Unsere Abwehr agierte zunehmend unkompakt, und offensiv gelang es uns nicht mehr, diese Schwächen durch eigene Treffer zu kompensieren.
Zwar erspielten wir uns weiterhin gute Möglichkeiten, doch im Gegensatz zur ersten Halbzeit fehlte die Konsequenz im Abschluss: Zu viele Würfe landeten direkt bei der Torhüterin der Gastgeberinnen.
Klotzsche nutzte dies, um sich Schritt für Schritt einen komfortablen Vorsprung zu erarbeiten, den wir im weiteren Verlauf nicht mehr ausgleichen konnten.

Schade, dass wir unser Maria keinen schöneren Abschied in ihrem letzten Pflichtspiel für den RHV bereiten konnten.

RHV mit: Antonia, Hannah (beide Tor), Theresa (5), Rosalie (1), Amy (9), Maria (7), Tamara, Ava (2), Laureen (1), Lucy (3), Jule (3)