5. Spieltag in Glauchau

Am frühen Morgen starten wir aus dem nebligen Elbtalkessel in Richtung Sachsenlandhalle in Glauchau. Als wir das Tal verlassen klärte sich die Suppe langsam auf und ein schöner sonniger blauer Himmel begrüßte uns. War das ein gutes Omen? Hart und intensiv haben wir, in der Vorbereitung auf die Begegnungen, trainiert.
Aber erst mal wurde gefeiert. Die Sachsenlandhalle feiert ihr 30 jähriges Jubiläum. Unser inklusiver Turniertag wurde selbstverständlich mit einbezogen. Natürlich ab es auch längere Ansprachen. Alle Athleten und Trainer bekommen Gutscheine für eine Mahlzeit und einem Getränk!

Dann geht es an die Spiele. WfaA Glauchau ist unser erster Gegner. Im Hinspiel wurden wir klar distanziert. Die Trainer erinnern an die Vorbereitung und fordern taktische Disziplin ein.
Aber Glauchau setzt die ersten Akzente und geht in der 3. Minute mit 2:0 in Führung, ehe Baltes den Torreigen der Lößnitzstädter eröffnet. In der 7.Minute sind wir endlich beim 3:3 durch Opitz. Die Glauchauer werden nervös und machen Fehler – aber wir auch. Die nächsten vier Minuten laufen torlos bis endlich Schrefer in einem tollen 3 Tore-Lauf die Weichen zum Halbzeitstand 3:7 stellt.
Weiter so diszipliniert ist die Ansage der Trainer. Noch ist nichts sicher!
Wieder startet „Glauchau’s Biblpaar“ besser ins Spiel. Nur noch 5:7. Aber Schrefer bleibt die Antwort nicht schuldig und stellt den vier Tore Vorsprung wieder her. Westermann im Tor steigerte sich zunehmend. Ein gehaltener Siebenmeter und nur noch ein Gegentor reichen für den umjubelten 6:9 Sieg. Eine tolle Mannschaftsleistung. Jeder gab 100%! Aber einen Spieler wollen wir ganz besonders hervorheben – Jörg Hoffmann! Er ist der geniale Ballverteiler, bindet im Angriff immer wieder die Deckung des Gegners an sich. Damit ist der Weg für die „Knipser“ frei. Nicht der Torerfolg allein macht einen guten Spieler aus. Das waren mindestens 140%! Wir sind als Team auf dem richtigen Weg, aber noch lange nicht fertig.

Im Spiel gegen den sieggewohnten VfL Meißen geht es vor allem um ein gutes Ergebnis. Spielerisch sind wir noch eine große Strecke von ihrer Qualität entfernt. Nach dem 1:0 durch Schrefer könnte eigentlich das Spiel aufhören, aber solche Wünsche werden nur im Märchenland erfüllt.
Nach dem 1:4 verkürzen Balthes und Schrefer auf 3:4. Wir können zur Halbzeit auf ein beachtliches 5:8 verweisen. Nach Wiederanpfiff war sogar 6:8 auf der Anzeigetafel zu sehen. Aber nun zogen die Meißner unwiderstehlich davon. Da merkte man schon die konditionellen Defizite unserer Spieler an. Immerhin schaffen wir insgesamt 9 Tore, die aber nicht aus klaren Spielzügen entstanden sind. Die 19 Gegentore sind einfach zu viel!

Aber jetzt geht es an das verdiente gesponsorte Mittagessen. Zu Auswahl stehen – Königsberger Klöpse,Gemüse und Kartoffeln – Currywurst mit Kartoffelspalten – Nudeln mit Tomatensoße. Danke an die Organisatoren!

Es spielten:
Michael Westermann, Maximilian Würgau (Tor).
Moritz und Jakob Alpermann, Waldemar Schrefer(12), Alexander Opitz(3), Jörg Hoffmann, Mike Weinhold, Roman Balthes(3), Nathalie Würgau, Lisa Matthes.l