Radebeuler HV – SSV Stahl Rietschen 25:31(13:15)
am gestrigen Samstag sollte der Knoten endlich platzen. Gegen die Gegner aus Ostsachsen sollte der erste Saisonsieg gefeiert werden.
Gästetrainer hatte sich überlegt fast die komplette Distanz über mit dem siebten Feldspieler zu spielen. Die Men in Black fanden offensiv schlecht in die Partie und mussten somit sich über die Abwehr in das Spiel kämpfen, was zu Beginn auch gut funktionierte.
Aufgrund einige Fehler kamen die Hausherren alleine in den ersten 10 Minuten zu drei Abschlüssen auf das verwaiste Tor der Stahlmänner, leider entstand aus den Versuchen kein einziges Tor. So lag man nach 10 Minuten mit 3:5 im Rückstand. Danach fand man auch im Angriff besser in die Partie und ging mit 7:6 in der 15. Minute durch Mattern in Führung.
Ab der 20. Minute kam ein Bruch in die Partie der Hausherren, man brachte 8 Minuten keinen Ball in das Tor der Gäste. Auch eine Auszeit von Trainer Jurgeleit brachte keine Besserung. Im Angriff schaffte man es nicht die robuste Abwehr in Bewegung zu brechen und so fing man sich leichte Kontertore. So konnte Rietschen von 10:10 auf 10:15 davonziehen. Doch vor der Pause waren es nochmal Streidt und Mattern, welche mit ihren Toren den RHV nochmal auf 13:15 heranbrachte. Mattern unter großen Jubel zur Pausensirene.
Wer nach der Halbzeit jedoch gehofft hat, dass man das Momentum mit in Halbzeit 2 nehmen könnte, sah sich getäuscht. Fehlendes Verständnis im Angriff sorgte für einige schnelle Ballverluste. Rietschen machte dies eindeutig besser. Die Männer von Kapitän Walter drehten mächtig an der Uhr und kamen am Schluss oftmals zu guten Torabschlüssen. So war es Noak in Minute 38, welcher für eine 6-Tore-Führung sorgte(15:21).
Das Spiel plätscherte irgendwie so dahin. Man kam zwar nochmal auf 3 Tore heran zum 22:25 durch Grieß. Jedoch hätten MiB heute auch 3 Stunden spielen können und hätten diese Partie nicht gewonnen. Immer wenn man das Momentum für sich hätte gewinnen können verwarf man freie Bälle, sammelte unnötige Zeitstrafen oder hatte ein wenig Pech in einigen Situationen, wie Abpraller, kniffligen Entscheidungen usw.
Bei der Heimmannschaft kam heute auch noch hinzu, dass selbst die 7-Meter Quote am gestrigen Tag miserabel war. So ging nur einer von sechs 7-Meter in das Tor.
Rietschen gewann somit völlig verdient die Partie mit 25:31. Der einzige Lichtblick gestern war Mattern mit einer starken Leistung und 11 erzielten Treffern.
Nächste Woche geht es zum Aufsteiger nach Wilsdruff, wo man auf Kurort Hartha trifft.
Schreiberling: D.S.S
Bilder. C.H.