Am vierten Spieltag hatten die Kids in Black erneut ein Heimspiel, diesmal aber wieder in der wirklichen Heimstätte der Kids, der legendären Holzoper zu Radebeul.
Durch das Fahrradfest der SZ war diesmal die Anreise etwas beschwerlich, aber 10.15 Uhr standen alle bereit zur Erwärmung. Diesmal unter Anleitung von Noah, der uns seit diesem Monat als Mannschaftsbetreuer unterstützt. Mit fünf Minuten Verspätung pfiffen die Schiedsrichter das Spiel an, Grund dafür war, der “alte Mann“ auf der Bank hatte schlichtweg die Zeit nicht im Blick gehabt😂😂😂. Vorgabe für dieses Spiel war aus einer sichern Abwehr heraus schnell nach vorn zu spielen und vorn ein sauberes Aufbauspiel, unter Einbeziehung, aller aufzuziehen. In der ersten zehn Minuten setzten die Kids in Black das fast perfekt um. Die Abwehr stand, was durchkam wurde eine sichere Beute von Leo und im Angriff führte Erik klug Regie. Dazu kam das Jonas seine Schnelligkeit ein ums andere Mal einsetzen konnte und mit einfachen Toren erfolgreich war. Bühlau wirkte in dieser Phase des Spiels etwas überfordert und braucht fast 14 Minuten für zwei Tore. Zu diesem Zeitpunkt hatten die Nachwuchsagenten allerdings bereits 12-mal eingenetzt. Was dann in den letzten acht Minuten der ersten Halbzeit in den Köpfen der Jungs vorging war für Außenstehende nicht zu erklären. Statt das erfolgreiche Spiel weiterzuspielen wollte plötzlich jeder mit dem Kopf durch die sprichwörtliche Wand und unbedingt mit dem ersten Ballkontakt ein Tor erzielen. Das war natürlich keine wirklich gute Idee, statt Laufspiel mit und ohne Ball gab es ein ständiges Festrennen in der Abwehr zusehen. Diese Spielweise kam den Jungs aus dem Dresdner Norden in der Abwehr natürlich entgegen, sie brauchte jetzt nicht mehr auf Wechsel und Einläufer achten, sie brauchten nur unsere Jungs bei der Ballannahme festmachen. Und das klappte in dieser Phase des Spiels viel zu oft. Zum Glück konnte Jungs aus Bühlau das im Angriff nicht wirklich nutzen, die Abwehr stand weiterhin gut.
Halbzeitstand war 15:5, von den Gegentoren her okay, aber auf der Habenseite hätte das eine oder andere Tor mehr stehen können. Egal, Pause, Kraft tanken und die Jungs noch einmal an die guten ersten zehn Minuten erinnert.
Die zweite Halbzeit war das Spiegelbild der ersten Halbzeit. Die ersten zehn Minuten blieb es weiter zäh, die Nachwuchsagenten hatten in der Pause anscheinend nicht richtig zugehört. Statt zu dem das Spiel, vor allem ohne Ball schnell, zu machen blieb es bei den Versuchen mit Gewalt durch die Deckung zu brechen. Und wieder war es um die zehnte Minute, als plötzlich das Spiel wieder so aussah, wie in den ersten zehn Minuten. Erik durfte wieder das Spiel dirigieren und alle anderen bewegten sich jetzt auch wieder ohne Ball. Logisch das sich dadurch Lücken in der gegnerischen Abwehr auftaten und diese jetzt auch wieder genutzt wurden. Innerhalb von fünf Minuten zogen die Kids in Black von einem 22:10 auf 31:14 davon. Das war natürlich der endgültige Knockout für die Jungs aus Bühlau. Aber auch die Nachwuchsagenten nahmen jetzt ein bisschen Tempo aus der Begegnung. Die letzten fünf Minuten liefen dann so runter, beide Mannschaften trafen noch zweimal sodass am Ende ein, auch in dieser Höhe ein verdientes, 33:16 an der Anzeigetafel stand.

Fazit des vierten Spieltages:
In diesem Spiel setzte sich die positive Entwicklung weiter fort. Im Angriff wurde über weite Strecken versucht, dass was wir uns im Training erarbeitet haben umzusetzen. Auch wenn nicht alles klappte, wer es nicht probiert wird nie erfahren, ob das was der „“alte Mann“ im Training vorgibt, in der Wirklichkeit funktioniert.
Jetzt geht erst mal in die Herbstferien und damit für einen Großteil der Jungs ins Herbstcamp.
Nach den Ferien werden wir uns dann intensiv auf die nächsten Aufgaben vorbereiten, schön wäre es allerdings, wenn dann die Trainingsbeteiligung etwas besser wäre.

Auch wenn es abgedroschen klingt, der Support war wieder große Klasse. Danke an alle, die da waren und die Kids in Black lautstark unterstützt haben.
Nach dem Spiel gab es für die Jungs noch eine große Überraschung, plötzlich stand André, der Torwart der ersten Männer in der Kabine und gratulierte, wie unter Handballer üblich, mit einem Rähmchen mit Getränken😂, den Jungs zu diesem Spiel und dem Sieg. Danke André.
Kleiner Funfact am Rande, André war der erste Spieler einer ersten Männermannschaft, der in den vielen Jahren in denen ich im Nachwuchs unterwegs bin, den Weg in die Kabine der Jungs gefunden hat.

In Radebeul waren mit dabei:
Leo im Tor, Erik St. 5, Erik K., Frederik 1, Jannes 1, Karl 3, Jonas 12, Arian 1, Malte 9, Lennard 1