Gruselstunde im Stauffenbergpalast
Sportfreunde 01 Dresden 2. – Radebeuler HV 3. 23:33
Grusselstunde im Staufenbergpalast!
Betrachtet man den Versuch der Sportfreunde Dresden als ein Attentat auf die zwei Punkte der Men in Beer, dann haben sie dem Namen der ansässigen Straße alle Ehre gemacht und sind gescheitert. Der Hamster hat das Attentat überlebt und die zwei Punkte in den eigenen Bau mit genommen.
Das Topsspiel war angerichtet. Zwei spielstarke Mannschaften, unter Leitung eines erfahren Schiedsrichterteams, gingen in die Partie und zeigten ein anschauliches, faires und über weite Strecken spannendes Handballspiel. Der einzige Gruselfaktor war die Abschlussschwäche der Men in Beer und zum Glück hinter Kabinentüren versteckt, die jubelnde Bierbauchkulisse eines ungeschlagenen Tabellenführers. Da sind wir auch schon beim springenden Punkt. Die Abschlussschwäche, unter anderem aber auch starke Paraden des Sportfreunde-Keepers, haben die Partie überhaupt in Spannung gehalten. Die Handschrift des Spieles sah sonst recht deutlich aus. Eine starke Abwehr ohne Schwächephase, ein organisierter Angriff der alles zu lösen wusste und eine hohe Laufbereitschaft, die das scheinbar sonst starke Konterspiel der Gastgeber kalt stellte. Die Men in Beer hatten alles im Griff, konnten es durch Tore leider nur nicht auf die Anzeigetafel bringen. Alles in allem hat aber alles wieder geklappt. Jeder konnte spielen, keiner hat sich verletzt. Nun geht es für die MIB in eine so genannte englische Heimspielwoche. Da unsere Gäste der SG Decin-West leider von einem Abendspiel abgesehen haben, werden wir vor dem Hauptakt am Sonntag noch am Freitag trainieren dürfen. Ein hartes Programm – zum Glück haben wir eine breit aufgestellte Bank.
Hamster des Spieles wurde Lars Heroldt für seine besonders schönen und Hamsterlederbestickten Sneakers. Spielerisch hätte sich Stefan Weiße eigentlich den Hamsterpreis verdient, wenn er nur nicht immer den dicken Max heraus hängen lassen würde und mit den Schiedsrichtern diskutiert. Sportexperten munkeln das er damit auch gekonnt Konditionsschwächen überspielen will.
Ansonsten geht ein großes Dankeschön an die Ultras des RHV, welche wieder eine hervorragende Unterstützung waren.
Am Sonntag um 16:00 Uhr laden wir dann wieder zum Abendbier in die Holzoper zum zweiten Heimspiel. Wir sehen uns.
JH
