Am ersten Advent zu Hause sitzen und Stollen essen? Nicht wenn Dein Herz für Handball brennt😀. Die Kids in Black hatten am Sonntagmorgen keinen Bock auf Kerzen anzünden, stattdessen wollten sie ihre Heimhalle, die altehrwürdige Holzoper zu Radebeul, zum Brennen bringen. Das Team aus Weinböhla hatte auch Bock auf Handball und so stand einem schönen Handballtag nichts im Wege.
Nachdem am letzten Spieltag, nach langer Zeit, die Kids in Black wieder einmal einen Sieg feiern konnten und das gemeinsame feiern mit den Fans und Eltern doch ganz toll fanden, sollte an diesem Spieltag gleich noch einmal gefeiert werden. Aber wie immer, bevor es ans feiern geht, muss das Spiel erst einmal gespielt werden.
Das Spiel begann von Seiten der Radebeuler Nachwuchsagenten etwas holprig. Gleich zweimal nacheinander stoppten einfach technische Fehler den Spielaufbau unserer Jungs. Allerdings machte es Weinböhla in den ersten Minuten auch nicht besser und so dauerte es fas zwei Minuten ehe die Schiedsrichter das erste Mal den Torpfiff erklingen ließen. Benny hatte seinen Gegenspieler ausgetanzt und zum 1:0 getroffen. Die nächsten zwei Minuten verliefen dann recht ausgeglichen, Weinböhla glich aus, die Kids in Black legten wieder vor. So ging das bis zur dritten Minute, dann beschlossen beide Teams erst einmal das Tore werfen einzustellen. Beide Teams versuchten nun mehr mit Gewalt als mit spielerischen Mitteln zum Erfolg zu kommen. Nach gespielten sechs Minuten hatte dann Benny keinen Bock mehr dieses gespiele und bat seinen Gegenspieler erneut zum Tanz. Und wieder sah sein Tanzpartner nicht gut aus, mit seinem zweiten Treffer erhöhte Benny auf 4:2. Mit diesem Treffer fanden die Kids in Black zurück zu ihrem Spiel. In der Abwehr standen sie jetzt besser und ließen den schnellen Gegenspielern wenig Raum zum spielen. Dazu kam ein starker Rückhalt im Tor, Leos Selbstvertrauen stieg mit jedem gehaltenen Ball. Im Angriff versuchten die Jungs wieder zu spielen, auch wenn nicht alles gelang, vieles sah auch recht gut aus. Logische Folge dieser Steigerung war, dass der Vorsprung der Kids langsam aber kontinuierlich größer wurde und bis zum Halbzeitpfiff auf vier Tore angewachsen war. Halbzeitstand war 10:6.
Nun weiß jeder, der schon mal Handball gespielt hat, dass vier Tore im Handball nicht viel sind, aber ein bisschen beruhigter konnten die Jungs schon in Halbzeit zwei starten.
Dass diese alte Handballweisheit nichts von ihrer Richtigkeit verloren hat, zeigte sich in den ersten Minuten der zweiten Halbzeit. Die Kids in Black starteten, wie schon in der ersten Halbzeit, etwas zu nachlässig in diese. Zwei Fehlabspiele und ein zwei Fehlwürfe und schon war Weinböhla wieder auf zwei Tore heran. In der 23. Minute bat Benny seinen Gegenspieler wieder einmal zu Tanz, mit der Folge, dass dieser für zwei Minuten zuschauen durfte. Auch wenn in der D-Jugend aufgefüllt werden kann, praktisch also keine Überzahl entsteht, nutzten die Radebeuler Nachwuchsagenten diese zwei Minuten und zogen auf sechs Tore davon. Auch wenn zu diesem Zeitpunkt noch 15 Minuten zu spielen waren, diese zwei Minuten brachten die Radebeuler Jungs endgültig auf die Siegerstraße. Routiniert spielten sie jetzt das Spiel zu Ende und hatten die Jungs aus Weinböhla jederzeit im Griff. Wenn dann doch ein Weinböhlaer Spieler zum Abschluss kam war Leo zur Stelle und hielt seinen Kasten sauber. Quasi mit der Schlusssirene traf Pepe zum 24:17 Endstand und dann hieß, wie schon letzte Woche, gemeinsam mit den Eltern und Fans feiern.

Fazit des neunten Spieltages:
Den Kids in Black gelang es, an das gute Spiel von der letzten Woche anzuknöpfen. Klar dass nicht alles klappte, der eine oder andere Fehler zu viel war, aber die Spielweise der letzten beiden Spiele geht in die richtige Richtung. Bis Weihnachten stehen jetzt noch zwei Auswärtsspiele auf dem Plan und damit die Möglichkeit mit einer kleine Serie erfolgreicher Spiele in die kurze Weihnachtspause zu gehen.

In Radebeul waren mit dabei:
Leo im Tor
Ference 1, Jonas 5, Erik, Malte 3, Jannes 1, Tizian, Lennart, Benny 8, Pepe 6, Jason, Frederik