2. Männer

2. Männer – David gegen Goliath

Spielbericht SG Kurort Hartha 2 gegen Radebeuler HV 2 22:30 (10:16)

David gegen Goliath, nur hat David dieses Mal die Steinschleuder zuhause vergessen!

Zum 14. Spieltag in der Bezirksliga Männer stand die Begegnung des Tabellenführers Radebeuler HV 2 gegen den Vorletzten SG Kurort Hartha 2 auf der Agenda. In der altehrwürdigen Saubachtalhalle ging man noch letzte Saison mit dem Ergebnis 33:30 als Verlierer vom Feld, allerdings haben sich zu dieser Saison einige Dinge im Punkt Kaderzusammensetzung geändert. Man verfügt die ganze Saison über einen breiten Kader, gespickt mit jungen hungrigen sowie Verbands- und Sachsenligaerfahrenen Leuten. Selbst solche Ausfälle wie die von unserem wurfgewaltigen #Jurack, Christoph (70 Tore in 8 Begegnungen) können scheinbar mühelos kompensiert werden. An dieser Stelle nochmal gute Besserung und #ComebackStronger! Auf was man sich als Gegner bei Radebeul einstellen kann, ist, dass viele Tore fallen werden! Nur einem Team ist es in der laufenden Spielzeit gelungen, die Radebeuler Angriffsreihen unter 30 Toren zu halten. Und auch in diesem Spiel sollte es nicht anders kommen. Angesichts der Tabellenkonstellation wollte man vorwiegend Spielern Einsatzzeiten gönnen, die in dieser Saison noch nicht so oft zum Zug kamen. Auch das Fehlen des Head-Coaches Stefan Kirsch (wohlverdienter Urlaub) sollte nicht den Eindruck erwecken, dass man das Spiel auf die leichte Schulter nimmt. Dieser wurde an dem Tag bravourös durch Tomas Bodenstein ersetzt, aber später mehr zu dieser Personalie.

Die Aufwärmphase begann schon mal mit einer schlechten Nachricht. Unsere große Nachwuchshoffnung am Kreis, Jim, verletzte sich unglücklich an der Schulter. Eine nähere Diagnose ist bisher nicht bekannt, aber auch ihm wünschen wir gute Besserung.

Gut gelaunt und voller Tatendrang gestaltete man die Partie zum Sonntagnachmittag bis zur 11. Minute ausgeglichen. Die Gründe waren vielseitig, mal verwarf man einen Ball, mal leistete man sich in der Deckung eine Unkonzentriertheit und mal verweigerte man einen 5m-Winkel von außen 😉 Vielleicht lag es an einer zu gemächlichen Erwärmung, was erklären würde, warum Radebeul erst ab der 11. Minute einen Gang zulegte und sich eine komfortable 6-Tore-Führung bis zur Halbzeit herausspielte. Besonders gut sah die Radebeuler Angriffsmaschinerie in der 2. Welle aus, wo man den Ball schnell und präzise über mehrere Stationen bis an den freiwerfenden Mann bringen konnte. Gegen diese druckvollen Passstafetten konnte die Harthaner Deckung auch im geordneten Aufbauspiel der Radebeuler kein Gegenmittel finden. Zu oft bot die gegnerische Deckung wahre Scheunentore, die die Radebeuler Spieler gut zu nutzen wussten. In einer gut geführten Partie des Schiedsrichtergespanns, die zu jeder Zeit Herr der Lage waren, ließ Radebeul nichts mehr anbrennen und gewann die Partie, auch in der Höhe wohl verdient. Letzten Endes ist der Plan aufgegangen, dass man auch den zweiten Anzug seine Einsatzzeit gibt, ohne dass man ein zu hohes Risiko geht, den angestrebten Aufstieg in die Bezirksoberliga zu gefährden.

Da es sonst nichts Weiteres über eine ereignislose Partie zu berichten gibt, bei der man frühzeitig den Eindruck gewinnen konnte, dass eine Sensation wie bei David gegen Goliath ausgeschlossen war, richte ich den Fokus wieder zurück auf Thomas Bodenstein und möchte im Namen der 2. Männermannschaft Danke sagen! Danke nicht nur dafür, dass du uns beim Spiel betreut hast, sondern viel mehr für die unzähligen Ehrenamtsstunden, die du in unserem Verein leistest und geleistet hast!

Schreiberling Sebastian Niesen

Von |2024-02-25T21:16:23+01:0025.02.24|Kategorien: 2. Männer|

2. Männer – Nicht schön, aber erfolgreich

Spielbericht Radebeuler HV gegen ESV Dresden III 35:27 (18:15)

Nicht schön, aber erfolgreich

Zum zweiten Heimspiel des Jahres begrüßte man die erfahrenen Jungs vom ESV Dresden. Trotz einiger Ausfälle konnte man wieder eine volle Bank aufbieten. Leider war Birk im Tor diesmal Alleinunterhalter. Positiv zu vermelden war, dass Lucas Mittag seine Langzeitverletzung auskurieren konnte und auf die Platte zurückkehrte.

Laut Tabellensituation sollte das Spiel eine klare Geschichte sein. Die Radebeuler Jungs genießen weiter den Platz an der Sonne und die Gäste befinden sich im unteren Bereich der Tabelle. Wie aus dem Hinspiel wusste man das die Eisenbahner das Spiel langsam gestalten und das Spiel durch viel Erfahrung in den eigenen Reihen lange offen gestalten können.

Radebeul begann mit viel Tempo und Entschlossenheit. Schnelle Ballgewinne konnten aber nicht in Tore umgewandelt werden. In den ersten Minuten vergab man mehrere hundertprozentige Torchancen. So stand es nach 11 Minuten nur 9:9. In Folge dessen kamen die Men in Black besser in fahrt und konnten sich ein kleines Puffer erarbeiten, 15´ 12:9. In den zweiten 15 Minuten konnten sich weder die Hausherren weiter absetzen noch die Gäste den Abstand verkleinern. Man stand sich selber im Weg. In der Abwehr war man nicht so präsent und machte nur das nötigste und vorne scheiterte man an sich selbst. Somit gingen beide Mannschaften mit 18:15 in die Halbzeitpause.

Während des Pausentees wurde die mangelnde Chancenverwertung und die mangelnde Kommunikation in der Abwehr angesprochen.

Pünktlich zum Beginn der zweiten Hälfte fanden die Jungs den Schlüssel für ein erfolgreiches Spiel. In der Abwehr wurde endlich zugepackt und durch Konter und schnelles Spiel in Tore umgewandelt werden, 38´22:16. Die fällige Auszeit des Gästetrainers konnte den Lauf zwar nicht stoppen aber abbremsen. Ab der 40.Minute merkte man das Schwinden der Kräfte bei den Gästen an. Somit konnte man den Abstand Stück für die Stück vergrößern und feierte in der 52.Minute die Zehn-Tore-Führung. Ab Mitte der Halbzeit konnte nochmal durchgewechselt werden und jeder erhielt seine Spielzeit.

Das Spiel war keine Augenweide für Handballkenner aber fair und verletzungsfrei. In der kommenden Woche, am Sonntag geht es zur 2.Männer der SG Kurort Hartha.

Positive Dinge

  • Pflichtaufgabe erfüllt
  • Birk als Alleinunterhalter im Tor
  • Faire Partie
  • Jeder bekam seine Einsatzzeiten

Negative Dinge

  • Chancenverwertung
  • Abwehr fehlte die Bissigkeit
Von |2024-02-11T18:34:53+01:0011.02.24|Kategorien: 2. Männer|

2. Männer – Pflichtaufgabe erfüllt

Spielbericht Radebeuler HV gegen HSV Weinböhla III 34:22 (17:11)

Pflichtaufgabe erfüllt

Am vergangenen Samstag stand das erste Heimspiel des Jahres an. Zu Gast war die dritte Mannschaft des HSV Weinböhla. Also DERBYTIME!!!!

Mit dem verletzten Christoph Jurack und dem im Urlaub befindlichen Marco Franke fehlten gleich die wichtigen Rückraumschützen des RHV. Sonst konnte man wie gewohnt auf eine volle Bank setzen.

Pünktlich pfiffen die beiden Unparteiischen aus Niederau die Partie an. Der RHV legte los wie die Feuerwehr und führten nach sechs Minuten mit 5:1. Dies veranlasste der Gästecoach zu seiner ersten Auszeit. Auch im Anschluss behielt die Hausherren das Zepter in der Hand, 10:5 16`. Ab Mitte der ersten Halbzeit zogen die Hausherren nochmal das Tempo an und konnten die Führung auf, 17:8 27`. Die letzten Minuten überlies man den Gästen und kassierte noch drei Gegentore und somit ging man bei 17:11 zum Pausentee. Das der Abstand nicht größer wurde war nur durch die eigene Chancenverwertung verschuldet. Leider zog sich das wie ein roter Faden durch das Spiel.

In der Halbzeit wurde das Thema Chancenverwertung und mehr Cleverness angesprochen. Die zweite Halbzeit begannen die Men in Black wie die erste, mit Vollgas, 21:12 35´. Ab da schaltete man wieder einen Gang runter und verwaltete das Ergebnis. In der 51.Minute gab es dann die zehn Tore Führung, 31:21. Am Ende gewann man verdient mit 34:22. Der Sieg war zu keiner Zeit gefährdet und man erfüllte seine Pflichtaufgabe.

Nach einer Woche Pause erwartet man in heimischer Halle die Jungs vom ESV III.

Positive Dinge

  • Pflichtaufgabe erfüllt
  • Gute Schiedsrichterleistung
  • Jeder bekam seine Einsatzzeiten
  • Faire Partie

Negative Dinge

  • Chancenverwertung
Von |2024-02-03T16:21:08+01:0003.02.24|Kategorien: 2. Männer|

2. Männer – Gelungener Rückrundenauftakt

Spielbericht TSV Bärenstein gegen Radebeuler HV 26:36 (11:18)

Gelungener Rückrundenauftakt

Am letzten Samstag ging es für die Reserve der Men in Black zum Rückrundenauftakt nach Geising. Gegner an diesem Tag war die TSV Bärenstein. Mit zwei Mannschaftsbussen, die gleich zu Beginn in Partybusse verwandelt wurden, ging es auf große Fahrt. Die beiden erfahrenen Fahrer steuerten bei geiler und lauter Musik souverän durch den Starknebel.

Wie gewohnt konnte Coach Kirsch auf einen vollen Kader zurückgreifen. Die Aufwärmphase musste wie schon gegen Gottleuba intensiviert werden, da es in der Halle ar…kalt war. Die Stimmung tat das aber keinen Abbruch, die war top.

Wie schon im Hinspiel sollte gleich von Anfang an gas gegeben und somit ein sicheres Polzer erspielt werden. Leider gelang das in den ersten Minuten noch nicht so richtig. Abwehr stand gut, aber die erste Welle landete meistens im Seitenaus. Somit konnte sich keiner absetzen, 4:4 8´. Ab dann lief der RHV Motor besser und man konnte sich absetzen. Der Ball wurde mit Tempo laufen gelassen und so durch teilweise schöne Spielzüge in Tore umgewandelt, 4:10 15`. Auch eine Auszeit der TSV brachte keinen Abbruch. Radebeul zog durch und behielt die Oberhand. Bis zur Halbzeit konnte der Abstand gehalten und auf 11:18 ausgebaut werden. Zufrieden ging es zum Pausentee.

In der Halbzeit musste nicht viel angesprochen werden, einfach da weiter machen wo man aufgehört hatte.

In der zweiten Hälfte wurde munter durchgewechselt und jeder bekam seine Spielanteile. Bis Mitte der Halbzeit hatte man das Spiel unter Kontrolle. Ab dann versuchte man durch zu viel Alleingänge und machte damit den Gastgeber nochmal stark. Eine Stärke der Radebeuler ist das sie in dieser Saison immer nochmal einen Gang höher schalten konnte. Und somit vergrößerte man den Abstand wieder und fuhr die ersten zwei Punkte im Jahr 2024 ungefährdet ein. Nach der Rückfahrt ließ man den Abend noch im Restaurant zur goldenen Möwe ausklingeln.

Am 27.01. empfängt man in heimischer Halle die HSV Weinböhla zum Derby.

Positive Dinge

  • Schöne Spielzüge
  • Gute Abwehr
  • Birk hält alle seine 7m
  • Faire Partie

Negative Dinge

  • Kurze Schwächephase in der 2.HZ
  • Sehr kalte Halle
Von |2024-01-10T21:24:28+01:0010.01.24|Kategorien: 2. Männer|

2. Männer – Schönheitsfehler einer makellosen Hinrunde

Bericht zum Teamausflug HCS Neustadt-Sebnitz gegen Radebeuler HV II 31:31 (13:13)

Schönheitsfehler einer makellosen Hinrunde

Das sollte er nun werden der letzte Sieg, der unsere Leistung der Hinrunde vergolden und den Erfolgstrainer zum Erbringen seiner verlockenden Versprechungen zwingen sollte. Trotz voller Bank ließen wir dort einen Punkt liegen. Die Gründe hierfür liegen hauptsächlich in der Chancenverwertung.

Mit Topkanonier Ch.Jurack (verletzungsbedingt), M.Weig (privat) und auch Jungspunt J.Fischer (Aushilfe 1.Männer) fehlten leider gleich drei wichtige Säulen im Aufbau. Aber trotz den Ausfällen ging es mit voller Bank und hohen Ambitionen in Richtung Neustadt.

Start wie die Feuerwehr 1:5 8´. Auszeit Gast…ab dann Abwehr mau und vorne Torwart berühmt geworfen. Halbzeit 13:13

Zweite Halbzeit wie erste, Chancenverwertung mau. 56.Minute 29:27…59. Ausgleich geworfen, Auszeit, Siegtor auf der Hand, leider war das Glück der Vorwoche weg. Schade, aber geile Hinrunde. Schütz 8 Tore und Franke 9 Tore waren die Kanoniere des Tages.

Ab hier sollte viel lieber über den wirklich wichtigen Teil der Mannschaftsfahrt geschrieben werden.

Es ging ins nah gelegene Tschechien, um die erfolgreiche Hinrunde ausklingen zu lassen und die vergangenen 60 Minuten abzuhaken. Direkt nach dem Einkehren zeigte sich der Geist der eingeschworenen Mannschaft bei der Auswahl der Vorspeise. Einstimmig wurde sich für eine Knoblauchsuppe entschieden, was einen deftigen Start in einen kulinarisch stabilen Abend einleitete.

Vor dem Hauptgang zeigte unser Skopi starke Initiative, nach dem er das Fehlen der böhmische Knödel auf der Karte bemerkte und direkt eingriff, um so die wichtigste Beilage für die ganze Mannschaft zu sichern. So wurde dann vom Schnitzel, über die gefüllte Hühnerbrust bis hin zum Teufelsgulasch die verschiedenen Spezialitäten verzehrt.

Doch wie unsere Hinrunde hatte auch der Hauptgang einen Schönheitsfehler. Denn erneut lief unser Skopi zur Höchstform auf, als er mit geübtem Auge und Gaumen erkannte, dass das verzerrte Rind wohl sehr kurze Beine und gegrunzt haben musste.

Für die ganz standhaften Spieler gab es zum Nachtisch einen Palatschinken, dessen Größe dem Paradies gleichkam.

Nebenbei ließen wir uns natürlich noch ein, zwei (oder auch ein paar mehr, aber wer wird schon zählen außer Albert) Bierchen schmecken.

Einen großen Dank geht an die nüchternen bzw. fast nüchternen Fahrer, ohne die so ein geiler und flüssiger Ausflug, in dieser Mannstärke nicht möglich gewesen wäre und an das Trainerteam für das spenden der Getränke.

 

Positive Dinge

  • Ausflug voller Erfolg
  • Andreas spielt 60 Minuten durch
  • Siegtor wieder auf der Hand
  • Geile Kneipe, geiles Essen und Bier unter 1,50 Euro

Negative Dinge

  • Chancenverwertung
  • Abend viel zu kurz
  • Wechselalternativen im Rückraum fehlten

 

Schreiberlinge L.H und S.K.

Von |2023-12-12T09:10:33+01:0012.12.23|Kategorien: 2. Männer|

2. Männer – Handballkrimi mit Happy End

Spielbericht Radebeuler HV II gegen SV Niederau 35:34 (18:18)

Handballkrimi mit Happy End

Die Reserve der Men in Black bleiben weiter ungeschlagen und sichern sich verdient die Herbstmeisterschaft. Durch eine starke Schlussphase und auch Glück gelinkt der 9.Sieg in Folge.

In den letzten Wochen konnte Coach Kirsch in Sachen Menpower aus den Vollen schöpfen. So sah es auch am Anfang der Woche noch aus. Aber umso näher der Spieltag rückte, desto mehr lichteten sich die Reihen. Mit Christoph Jurack musste man verletzungsbedingt auf dem Topscorer der Liga verzichten. Stammkeeper Finn Himmelrath, Lukas Hußke und Geburtstagskind Sören König fehlten krankheitsbedingt. Zum Glück konnte Arved Zwirner noch rechtszeitig dabei sein. Um den Kader noch weiter aufzufüllen und weitere Wechselmöglichkeiten zu haben zog sich Coach Kirsch auch das Spielertrikot an. Um die Motivation brauchte man sich nicht kümmern, die war voll da. Jeder wusste was Sache ist…Derbytime und den Kampf um die Herbstmeisterschaft.

Radebeul begann das Spiel mit Vollgas. Aber gleich nach dem ersten Tor prallten Spieler und der Niederauer Torwart zusammen…Stille in der Halle. Zum Glück sah es schlimmer aus, als es war und die Partie konnten beide fortsetzen. Mit dem anschließenden 2:0 war Stimmung in der Halle. Nur leider konnte Niederau nach kurzer Zeit das Spiel drehen, 3:5 7´. Bis zum 8:10 14´ wechselte die Führung mehrmals. Radebeul zog die Auszeit. Der Angriff war soweit in Ordnung, nur leider wurde hinten nicht richtig zugefasst. Die Worte zeigten Wirkung und man setzte zu einem kleinen Zwischensprint an und konnte den Ausgleich zum 11:11 erzielen. Warum man den Schwung nicht mitnahm? Keine Ahnung. Man verfiel wieder in alte Muster und lud Niederau zu einfachen Toren ein. Beim Stand von 14:17 nahm der Gegner die Auszeit. Dies kam Radebeul entgegen und man stellte nochmal um. Durch ein Tor mit ganz viel Willen durch Arved gab es zusätzlich noch die zwei Minuten Pause für den Gegner. Zwei weitere Spieler waren nicht ganz der Meinung der Schiedsrichter und so stand der Gast nur noch mit 3+1 Spielern auf der Platte. Dies nutzten die Weinstädter und konnten das Spiel zum 18:17 drehen. Wäre man noch ein wenig cleverer gewesen, wäre noch mehr drinnen gewesen und somit ging man mit 18:18 in die Halbzeitpause.

Durchatmen war angesagt: Die Abwehr musste weiter stabilisiert werden und im Angriff den Ball laufen lassen. Sobald die Hausherren mit Tempo über die erste und zweite Welle kamen, erzielte man einfache Tore. Also Tempo hochhalten und in der Abwehr besser zupacken.

Die zweite Hälfte begann ausgeglichen. Keine Mannschaft konnte sich groß absetzen, 22:22 40´. Aber eigentlich kennt jeder das Sprichwort „Das Spiel beginnt ab der 40. Minute“. Leider kannten das nur die Gäste und konnten sich mit einfachen Toren auf 24:30, 48´ absetzen. Man beschäftigte sich in dieser Phase zu sehr mit den Schiedsrichtern. War das Spiel entschieden? Nein, denn Radebeul hat diese Saison eine Stärke und das ist Wille und Kampfgeist. Was dann folgt war eine Schlussphase wie aus dem Lehrbuch. Man stellte nochmal die Abwehr um und das fruchtete. Ein Tor nach dem anderen kam man dem Ausgleich näher. Auch eine zwischenzeitliche Unterzahl blieb wirkungslos und man feierte in der 56. Minute den verdienten Ausgleich zum 32:32. Im nächsten Angriff ging man sogar in Führung. Nach einer Auszeit Gäste konnte dieser den Ausgleich wieder herstellen. Letzte Minute, die Gäste bekamen eine Zeitstrafe. Das Momentum auf Seiten der Radebeuler. 59:21´ 7m für Radebeul, Entscheidung? Nein, leider verließen Marco Franke die Nerven. Niederau wieder im Angriff und mit aller Zeit der Welt konnten den Ball nicht unterbringen. Ballbesitz Radebeul und noch 21 Sekunden auf der Uhr, Auszeit…Ruhe reinbringen, nicht zu zeitig abschließen und den letzten Spielzug ansagen…Kurz durchgespielt, Spielzug angezogen und mit ganz viel Glück und Wille durch Jungspund Julius kam der Ball zu Marco Franke und dieser knallt ihn Innenpfosten rein…Sieg!!!

Mit diesem hart erkämpften Sieg sicherte man sich die Herbstmeisterschaft. Nächsten Samstag geht es zum letzten Hinrundenspiel nach Neustadt. 

 

Positive Dinge

  • Derbystimmung
  • Egal wer ausfällt, die Mannschaft fängt es auf
  • Faire Partie
  • Wille und Glaube an den Sieg

Negative Dinge

  • Abwehr zu löchrig
  • Zu sehr mit den Schiedsrichtern beschäftigt

 

 

Von |2023-12-05T16:27:47+01:0005.12.23|Kategorien: 2. Männer|

2. Männer – Pflichtaufgabe erfüllt

Spielbericht Radebeuler HV II gegen SG Weixdorf 37:29 (20:14)

Pflichtaufgabe erfüllt

Am Samstag traf sich die Reserve der Men in Black mit der SG Weixdorf zum Kräftemessen. Wenn man sich die Tabelle anschaute, sollte man denken, das es ein leichtes Spiel für den RHV werden würde. Radebeul mit 14:0 Punkten auf Platz 1 und die SG mit 6:8 im Tabellenmittelfeld. Trotzdem hieß es Vorsicht walten lassen, den Weixdorf stellt die beste und robusteste Abwehr (fünf rote Karten) der Liga. Mit Andreas Schütz fehlte den Hausherren der etatmäßige Abwehrchef. Sonst konnte man wieder aus den Vollen schöpfen.

Von Beginn an sollte an die zweite Halbzeit des Gottleuba Spiels angeknüpft werden und aus einer stabilen Abwehr heraus und hohes Tempo einfache Tore erzielt werden.  In den ersten Minuten lief es auf Seiten der Heimmannschaft noch nicht rund und man lies dem Gegner Raum für einfache Tore. 3´1:3 Ob aus dem Rückraum oder über den Kreis wurden zu einfache Tore erzielt. Durch eine zwei Minuten Strafe für die Gäste und ein Siebenmetertor durch Marco Franke wurde der Ausgleich erzielt. 8´5:5. Ab da lief es besser und man konnte bis Mitte der ersten Hälfte einen kleinen Vorsprung erarbeiten. 15´11:8. Umso länger das Spiel lief, stellte man sich besser auf den Gegner ein und baute den Vorsprung weiter Stück für Stück bis zur Halbzeit aus. 20:14

Während des Pausentees musste nicht viel gesagt werden. Abwehr weiter stabilisieren und vorne geduldiger Spielen.

Eine Stärke der Hausherren diese Saison ist es, gleich mit Tempo aus der Halbzeit zu kommen und Vollgas zu geben. 38`25:16. Auch eine Auszeit des Gästetrainers brachte keine nennenswerte Verbesserung. Durch eine Undiszipliniertheit brachte man nochmal unnötig Unruhe ins Spiel die sich aber schnell wieder legte. 41´25:16 In der 46.Minute wurde durch Sören König der zehn Tore Abstand hergestellt. 28:18 Ab diesen Zeitpunkt wurde auf Seiten der Men in Black in den Verwaltungsmodus geschaltet und das Spiel plätscherte vor sich hin. Weixdorf konnte wieder zu einfach Tore werfen und Radebeul erzielte vorne teilweise sehenswerte Tore. Am Ende feierte man einen ungefährdeten 37:29 Heimsieg.

Am kommenden Sonntag kommt der letztjährige Absteiger und aktuell Tabellenzweite zum Spitzenspiel in die Elbhalle. Anwurf ist 16 Uhr.

Positive Dinge

  • Auftrag erfüllt
  • Top Stimmung in der Halle
  • Durchwechseln zu jeder Zeit
  • Voller Kader

Negative Dinge

  • Schlechteste Saisonleistung
  • Abwehr war schon mal besser
Von |2023-11-26T23:00:04+01:0026.11.23|Kategorien: 2. Männer|

2. Männer – Weiterhin ungeschlagen

Spielbericht Radebeuler HV II gegen SV Medizin Bad Gottleuba 41:31 (16:19)

Weiterhin ungeschlagen

Zum Sonntagnachmittag ging es für die zweite Mannschaft der Men In Black mit Metallwerkzeug ins weit entfernte Geising. Dort wartete eine zu Hause noch ungeschlagene Jugendmannschaft, die bekannt für hohes Tempo und offensiven Handball ist. Vor Ort war schnell klar, dass der Mittagsschlaf hätte länger ausfallen können, da die Erzgebirger sich mächtig verplant hatten. Aber wer wartet nicht gerne in einer kalten Halle, schaut sich Jugendspiele an und vertreibt sich die Zeit mit der örtlichen Kulinarik? Eine Stunde später konnte es dann endlich losgehen…

Diese Anlaufschwierigkeiten übertrugen sich auch auf das Spiel. Bad Gottleuba erarbeitete sich durch die erwartete Rasanz eine Zwei-Tore-Führung. Als die Heimmannschaft durch einen Treffer des stark aufspielenden Yanik Mathe #15 auf drei Tore wegzogen, reichtes es Interimstrainer Bär und er legte die grüne Karte. Dies zeigte die Wirkung, dass der Abstand nicht größer wurde. Leider könnte der Anschluss aber erst hergestellt werden, nach dem der Gegner es uns mit einer Auszeit ermöglichte, uns nochmal einzuschwören. In der Folge erstarkte die Abwehr des RHV besonders auf den mittleren Positionen. Dabei ist hervorzuheben, wie schnell sich unser jüngster Edeltransfer Arved in den Mannschaftsverbund einfügte. Er war es auch der 7 Minuten für dem Pausentee den Ausgleich zum 14:14 erzielte. Leider hielt dieser nicht lang. Bis zur Pause zogen die Randsachsen wieder auf drei Tore weg.
Bei der Kabinenansprache einigten wir uns schnell darauf, dass die zwei Punkte definitiv nicht in der Eishalle gelassen werden. Das Erfolgsrezept sah so aus, dass Spielercoach Elsner die Taktiktafel rausholte und Marco uns zeigte, wie der Sieg schmeckt. Gestärkt und eingeheizt ging es in die aufregendste Halbzeit der bisherigen Spielzeit.
Die in der dritten Minute abgegebene Führung könnten wir uns nach 35 Minuten wiederholen. Bis zur 49 Minute konnte diese Führung beibehalten werden, indem besonders die Rädelsführer der Halbzeitansprache (Mirco & Marco) stark aufspielten und sich durch die offensive Abwehr der SVM kämpften. Ein wichtiger Grund, warum sich Bad Gottleuba so lange im Spiel halten konnte, war der Rätze-Bruder mit der Rückennummer 9. Er ließ unseren Torhütern vor allem vom 7 Meterpunkt keine Chance.
In den letzten 12 Minuten wurde die Offensivleistung der Radebeuler durch die überragende Leistung des Jungtorhüters Birk in den Schatten gestellt. Er sorgte gemeinsam mit einer sehr wachen Abwehr dafür, dass dem Heimteam in dieser Zeit kein einziger Treffer gelang!
So konnten im Erzgebirge zwei wichtige Punkte und ganze fünf Kästen erspielt werden!!

Positive Dinge

  • Noch eine beste 2.HZ der Saison
  • Birk!!!
  • Geschlossene Mannschaftsleistung auf der Platte und der Bank
  • Faires Spiel von beiden Seiten
  • Hohes Tempo über die gesamte Spielzeit
  • Gelungenes Siegerselfie
  • Cookies und die scharfe Eisensäge
  • Billiger Sprit

Negative Dinge

  • Verzögerte Anwurfzeit
  • Kurvige Heimfahrt

Schreiberling: L.H.

 

Von |2023-11-13T20:24:17+01:0013.11.23|Kategorien: 2. Männer|

2. Männer – Sieg im Spitzenspiel

Spielbericht Radebeuler HV II gegen TSV Dresden-Bühlau 38:29 (16:15)

Sieg im Spitzenspiel

Am letzten Sonntag empfing die Reserve der Men in Black die Jungs von der TSV Dresden-Bühlau in heimischer Halle zum Kräfte messen. Beide Mannschaften waren bis dahin ungeschlagen und somit sollte es ein Spiel auf Augenhöhe werden. Die letzten Radebeuler Gegner waren allesamt in der unteren Tabellenhälfte anzutreffen. Mit dem TSV kam nun der erste richtige Gradmesser. Radebeul konnte somit zeigen das sie zurecht oben stehen.

Die Voraussetzungen waren wieder optimal. Coach Kirsch konnte auf den kompletten Kader zurückgreifen. Wenn man in die Vergangenheit der letzten Jahre schaute, sind das riesige Unterschiede. Früher stellte sich die Mannschaft aufgrund eines kleinen Kaders selber auf und diese Saison genau das Gegenteil. Was leider dazu führte das vier Spieler für das Topspiel gestrichen werden mussten.

Pünktlich wurde die Partie durch die beiden guten Unparteiischen Strelow/Kutschmann angepfiffen. Die ersten Minuten verschliefen die Jungs noch und der TSV konnte mit 3:0 5‘ einen kleinen Vorsprung erarbeiten. Ab dann fing Radebeul an die Abwehr zu stabilisieren und das ein oder andere Tor zu erzielen. Leider gelang es nicht den Abstand in den nächsten Minuten zu verkleinern 3:6 10‘. Erst mit der Umstellung der Abwehr und vorne ein geduldiges aber auch schnelles Spiel führte zu leichten Toren und man konnte in der 16.Minute den Ausgleich herstellen 9:9. Nach dem anschließenden Führungstreffen durch Albert nahm der Gast die nötige Auszeit. Im Anschluss war das Spiel wieder ausgeglichen. Über die Stationen 10:10 19‘ und 13:13 24‘ ging es mit einem Tor Plus in die Pause 16:15.

Während des Pausentees oder den Biss in die Stulle (Albert 😉) wurde appelliert das Tempo weiter hoch zu halten. Den man merkte den Gästen an, dass sie konditional nicht lange mithalten werden. In der ersten Halbzeit konnte auf Seiten der Weinstädter viel durchgewechselt und somit Kräfte gespart werden. Was sich im weiteren Verlauf des Spiels auszeichnen würde.

Die zweite Halbzeit begann aber wie die erste aufgehört hatte. Radebeul konnte sich nicht groß absetzen und der TSV erzielte durch Einzelaktionen über die #10 die Tore, 21:19 35‘. Nachdem Birk im Anschluss aber einen 7m hielt war das die Initialzündung und man konnte einen Gang höher schalten und auf 23:19 davonziehen. Auch eine anschließende Auszeit der Gäste konnte den RHV-Zug nicht stoppen. Hinten stand die Abwehr und vorne wurde durch Tempo, über schnelle Gegenstöße und zweiter Welle einfache Tore erzielt, 27:20 40‘. Durch eine gesunde Mischung aus Erfahrung und jugendlichen Tatendrang wurde das Spiel in den restlichen Minuten ungefährdet nach Hause gebracht und man konnte sich über einen weiteren Heimsieg freuen.

Vielen Dank für die tolle Stimmung auf den Rängen. Nach nun sechs absolvierten Spielen, mit sechs Siegen und somit 12:0 Punkten steht man nun verdient ganz oben. Am kommenden Sonntag geht es zum letztjährigen Drittplatzierten. Auch da wird den Men in Black wieder alles abverlangt.

 

Positive Dinge

  • Beste 2.HZ der Saison
  • Birk hält drei 7m
  • Geschlossene Mannschaftsleistung durch Kampf und Wille
  • Faires Spiel von beiden Seiten
  • Hohes Tempo über die gesamte Spielzeit
  • Gelungenes Siegerselfie
  • Cookies und die scharfe Eisensäge

 

Negative Dinge

  • Anlaufschwierigkeiten zu Beginn jeder Halbzeit
Von |2023-11-09T21:01:51+01:0009.11.23|Kategorien: 2. Männer|

2. Männer – Souveräner Heimsieg

Spielbericht Radebeuler HV II gegen Kurort Hartha II 38:27 (20:11)

Souveräner Heimsieg

Nach einer vierwöchigen Spielpause stand am Samstag unser zweites Heimspiel gegen die zweite Vertretung von Kurort Hartha an. Wie in den vergangenen Spielen konnte Coach Kirsch auf eine volle Bank zurückgreifen.

Wie schon in der Vergangenheit sollte durch eine starke Abwehr, Bälle gewonnen und dann vorne durch ein schnelles Spiel in Tore umgewandelt werden. Durch eine starke Trainingseinstellung und der verbundenen Formsteigerung verdiente sich Rico einen Einsatz in der Startsieben.

In den ersten Minuten lief der RHV Motor noch nicht rund und man lud den Gegner zu einfachen Toren ein, 3:3 5‘. Ab da schaltete man einen Gang höher und vernagelte das Tor. Die schnellen Ballgewinne wurden in Person von Chr. Jurack in Tore umgewandelt und man konnte auf drei Tore davonziehen, 6:3 9´. In den darauffolgenden Minuten wurde aus unerklärlichen Gründen wieder ein Gang zurückgeschaltet und ließ Hartha wieder rankommen, 7:6 15´. Coach Kirsch reagierte und wechselte frische Kräfte ein. Dies brachte den gewünschten Erfolg und man gab richtig Gas. Man ließ den Ball laufen, spielte bis zur hundertprozentigen Chance und erzielte dadurch ein Tor nach dem anderen. In dieser Phase spielte man sich regelrecht in einen Rausch. Auch eine zwischenzeitliche Unterzahl brachte uns nicht aus dem Tritt, im Gegenteil man gewann diese mit 2:0, 14:8 22´. Eine dementsprechende Auszeit des Gästetrainers bremste unseren Lauf nur bedingt. Die Men in Black konnten in den restlichen Minuten noch weitere sechs Tore werfen und lies nur noch drei zu. Somit gingen die Jungs mit einem verdienten neun Tore Vorsprung in die Halbzeit, 20:11 HZ.

In der Pause musste nicht viel gesagt werden. Einfach weiter machen wo man zum Halbzeitpfiff aufgehört hatte. Pünktlich zum Wiederanpfiff lief der RHV Motor auf Hochtouren, 23:12 34´.  Die komplette zweite Halbzeit wurde nicht viel zugelassen und das ein oder andere schöne Tor erzielt werden. Der Vorteil unseres großen Kaders ist, dass man jederzeit durchwechseln kann und kein Abbruch stattfindet, im Gegenteil…man kann noch einen Gang hochschalten.

 

Nächsten Sonntag steht unser nächstes Auswärtsspiel bei den Sportfreunden an. Eh es dann in die entscheidenden Wochen geht.

 

Positive Dinge

  • Rico zeigte seine ansteigende Formkurve
  • Geschlossene Mannschaftsleistung
  • Starke und faire Abwehr
  • Trotz Durchwechseln kein Abbruch im Spiel

 

Negative Dinge

  • Chancenverwertung, es wurden zu viele Hundertprozentige liegengelassen
  • Siegerselfie fotografieren muss weiter geübt werden

 

Von |2023-10-22T20:57:30+02:0022.10.23|Kategorien: 2. Männer|
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