Radebeuler Handballverein - RHV



Mannschaft - 1. Frauen

Bezirksliga Sachsen-Mitte Frauen 2017/18

PlatzMannschaftSp.guvTorePunkteDiff.
1HSG Riesa/Oschatz II6600164 : 11312 : 0051
2SSV Heidenau II6501167 : 12010 : 0247
3ESV Dresden6312149 : 15707 : 05-8
4Sportfreunde 01 Dresden II5302113 : 11506 : 04-2
5SV Rähnitz5302101 : 10906 : 04-8
6Radebeuler HV6303140 : 11706 : 0623
7USV TU Dresden III6213147 : 14205 : 075
8HSV Weinböhla II4202097 : 10004 : 04-3
9HSG Weißeritztal5203126 : 13904 : 06-13
10TSV 1862 Radeburg5104097 : 13702 : 08-40
11SG Klotzsche II6105127 : 15002 : 10-23
12SSV Lommatzsch 19236105136 : 16502 : 10-29

Die nächsten Spieltermine der Liga

DatumUhrzeitHeimGastSpielstandSpielort
21.10.201714:15SSV Heidenau IIHSG Weißeritztal
38 : 25
Heidenau
21.10.201716:00SSV Lommatzsch 1923SG Klotzsche II
23 : 22
Lommatzsch
21.10.201717:00ESV DresdenUSV TU Dresden III
20 : 20
Dresden
22.10.201711:00Sportfreunde 01 Dresden IISV Rähnitz
22.10.201714:30HSV Weinböhla IITSV 1862 Radeburg
Weinböhla

 

Spielkalender

 

DatumUhrzeitHeimGastSpielstandBericht
02.09.201716:00Radebeuler HVSSV Lommatzsch 1923
18 : 17
Bericht
10.09.201709:00SV RähnitzRadebeuler HV
15 : 34
Bericht
16.09.201716:00Radebeuler HVSSV Heidenau II
19 : 20
Bericht
23.09.201715:00TSV 1862 RadeburgRadebeuler HV
14 : 33
Bericht
07.10.201713:00HSG Riesa/Oschatz IIRadebeuler HV
27 : 17
Bericht
14.10.201716:00Radebeuler HVESV Dresden
19 : 24
Bericht
28.10.201713:00USV TU Dresden IIIRadebeuler HV
04.11.201716:00Radebeuler HVHSV Weinböhla II
11.11.201716:30HSG WeißeritztalRadebeuler HV
18.11.201716:00Radebeuler HVSportfreunde 01 Dresden II
25.11.201714:00SG Klotzsche IIRadebeuler HV
06.01.201816:00SSV Lommatzsch 1923Radebeuler HV
13.01.201816:00Radebeuler HVSV Rähnitz
20.01.201814:15SSV Heidenau IIRadebeuler HV
27.01.201816:00Radebeuler HVTSV 1862 Radeburg
03.02.201819:00ESV DresdenRadebeuler HV
24.02.201816:00Radebeuler HVHSG Riesa/Oschatz II
03.03.201816:00Radebeuler HVUSV TU Dresden III
11.03.201814:30HSV Weinböhla IIRadebeuler HV
17.03.201816:00Radebeuler HVHSG Weißeritztal
14.04.201814:00Sportfreunde 01 Dresden IIRadebeuler HV
21.04.201812:00Radebeuler HVSG Klotzsche II

Spielberichte

Spielkalender

02.09.2017 - Radebeuler HV : SSV Lommatzsch 1923 - 18:17

Tempo kleine Schnecke...

Zum ersten Saisonspiel begrüßten die Weibergschnecken die bekannten Gäste aus Lommatzsch.
Neben dem altbekannten "Ersten" Gegner aus der Vorsaison (vorherige Saison fand das erste Saisonspiel in Lommatzsch statt, allerdings etwas deutlicher vom Ergebnis), gab es einige Neuheiten. Denn Trainer Peter Patzelt hat sich für diese Saison mehr als nur eine Unterstützung hervorgezaubert und seinen Trainerstab nicht nur um einen Mann, nein gleich um drei! Männer aufgestockt, neben Mario Scholz und Sören König, unterstützt nun auch Thomas Rißmann die Mädels.

Letzterer sollte am ersten Heimspieltag nun Peter Patzelt ersetzen und als Dirigent von der Bank agieren.

Genug nun mit dem Vorgeplänkel, nun geht zum Spiel!

Vorweggesagt, muss man dazu erwähnen, dass es an sich nicht viel zu sagen gibt und die Partie ein eher "Torarmer" Start in die Saison war.
Die Ansage von Thomas war deutlich, die Gäste nicht auf die leichte Schulter nehmen und gut in die neue Saison zu starten.

In den ersten 15 Minuten sollte es nicht viel zu sagen geben (laut Aussage der eigenen Spieler, denn der Schreiberling kam nicht eher). Ein stetiges auf und ab mit einer anfänglichen Führung für Lommatzsch. Nach gefühlt 20 Minuten vom Ballverlusten, unkoordiniertem hin und her ergriffen sich die Weinbergschnecken dann ein Herz (hier stellt sich die Frage, wo sitzt eigentlich das Schneckenherz?) und man konnte sich mit einem Pluspunkt in die Halbzeit erkämpfen (9:8).

Halbzeit zwei ähnlich wie die erste, doch etwas konzentrierter, ließ man wieder viele Bälle liegen und die Gäste kamen auf ein 12:12; 13:13 und 14:14 ran.

Nachdem sich alt- neu Spielerin Tina dann wieder am Knie verletzte, war für einige Schnecken wohl klar: ?jetzt erst recht? Mit einigen Bauerntricks (wie sie die Oberschnecke Patzelt gern betitel) kam man gut voran, doch auch die Lommatzscher wollten fühlbar den Sieg und so wurde es in den letzten Minuten nochmal heißer als es eh schon war in die Schneckenbaute.

7m für Radebeul, aktueller Stand 16:17, doch der Wolff mit doppel F versenkte das Ding sicher, 17:17, Bauerntrick geduldig ausgespielt 18:17? man fühlte sich schon als Sieger, dann die Sirene?direkter Freiwurf? die Radebeuler Mauer steht, Block und ... kein Tor sondern strahlende Radebeuler und zwei Punkte auf dem Konto.

Selbst Schneckentrainer Thomas viel dazu nicht mehr viel ein, außer den Mädels zu danken und zu der Erkenntnis zu kommen, warum alle Frauentrainer graue Haare haben.

Am kommenden Sonntag geht es weiter, in aller früh um 9 Uhr gegen die Mädels aus Rähnitz, also wer mit den Schnecken frühstücken möchte, kommt einfach in die Halle und feuert sie an!

Für den RHV spielten: Lisa & Maria(Tor), Nancy (2/2), Krissi (2), Bea, Nora (1), Kathl (2), Marlene (2), Knobi (1), Wolffi (4/1), Nina, Tine (1), Tina
Auf der Bank: Thomas, Mario, Manu


 

Spielkalender

10.09.2017 - SV Rähnitz : Radebeuler HV - 15:34

Trainingsspiel oder Punktspiel?

Morgens um 8 Uhr in der Rähnitzer Sporthalle auf der Maxim- Gorki-Straße in Dresden, trafen sich einmal 9 Weinbergschnecken, teilweise noch verschlafen und natürlich ihre zwei männlichen Oberschnecken.

Doch für alle Neuschnecken war der Erkenntnis nach längerem Warten dann auch da, dass man in Rähnitz ruhig, ein paar Minuten später kommen kann, als es der Trainer sagt.

Nichts desto trotz, eine halbe Stunde hatten die von Ausfällen geplagten Weinbergschnecken (Urlaub, Krank, Hochzeit, Konzerte, Geburtstage?) dann doch noch zum warm machen.
Kurz vor Spielbeginn wurden die Schnecken von Oberschnecke und Exgeburtstagskind Peter (6.9.) in die Partie eingeweiht. Die Radebeulerinen sollten das Spiel nicht auf die leichte Schulter nehmen und die Bauerntricks runter spielen (fragt sich nur, wer von den Schnecken ein Bauer ist ?!).

Naja , gesagt getan und mit einem Heimschiedsrichter und fünf Gegnerinnen auf dem Feld ging die Torpartie los.

Viel lässt sich weiter leider nicht zum Spiel sagen, denn spannend war es nicht. Man könnte davon erzählen, dass die Kinder auf der Tribüne wohl mehr Lust auf Handball gehabt hätten, als so mach anderer.
Man könnte auch erzählen, dass die Sonne endlich rauskam und es warm wurde...
Und Schwupps, erste Halbzeit um...5:17.

Halbzeit zwei, startete mit einem erwarteten Torhüter wechsel auf der Gegnerischen Seite, nicht weil die eine Torhüterin schlecht war, sondern weil das schon seit wir gegen Rähnitz in der Bezirksliga spielen so üblich ist.

Als Stimmungsmacher nun für Rähnitz also die Spielerin mit der Nummer 1 unterwegs , kamen die Gastgeber noch auf ein paar mehr Tore als in der vorherigen Halbzeit, was nicht heißt, dass diese Spielerin nun alle Tore gemacht hat, nein?sie hat einfach ab und zu Ihre Teamkolleginnen besser in Szene gesetzt, hinzu kamen noch vier versenkte 7m und Zeitstrafen gegen Radebeul, ob begründet oder unbegründet egal..der Schiedsrichter hat ja eh recht.

Deshalb endeten Meckereien auch mit zwei Minuten oder gelb und das Farbenspiel war perfekt.
Leider konnten sich einige Spieler auf dem Feld nicht so richtig kontrollieren, so dass dieser Sieg zwar ein Sieg war, aber der Ärger über einige Aktionen anderer, die Stimmung nicht wirklich aufkommen ließ.

Deshalb hier nochmal die Anmerkung, dass man nicht gleiches mit Gleichen bestrafen muss? dies würde auf Kindergarten hinauslaufen und diese Phase sollte bei Ü 20, Ü30 und teilweise sogar Ü40 Jährigen längst vorbei sein.

Für den RHV spielten: Maria (Tor), Krissi (5), Bea (1), Tine (1), Marlene (6), Knobi (6), Wolffi (5), Jacky (2), Mausi (4/2) eingetragen werden
Auf der Bank Peter und Mario


 

Spielkalender

16.09.2017 - Radebeuler HV : SSV Heidenau II - 19:20

Ein Gegner auf Augenhöhe

Mit den Gästen aus Heidenau kommen "Altbekannte?" in die Schneckenbaude. Nicht nur zu den gewöhnlichen Punktspielen konnte man die Gäste immer wieder begrüßen, man stand sich auch schon zweimal im Pokalfinale gegenüber.

Mit den Gästen kamen neben einer sehr jungen Mannschaft, auch äußerst athletische Handballerinnen in die Lößnitzhalle, doch Schneckentrainer Patzelt wusste seine Mädels zu motivieren und wünschte sich eine geschlossene Mannschaftsleistung und höchste Konzentration.

Letzteres war zu Beginn der ersten Halbzeit eher noch nicht da und so schenkte man der Nummer 9 Julia Hauer nicht nur einen Treffer zu beginn, nein gleich 2 Treffer.
Dann wurden auch die Weinbergschnecken munter, doch so richtig wollte Frau noch nicht an den Gegner ran und über die Stationen 1:2; 2:3; 3:5; 4:6; 5:7 und 6:8 konnten die Gäste immer mit 2.3 Toren in Vorsprung gehen.
In der zwanzigsten Minute nahm dann Peter die Auszeit. Ermahnte noch einmal, durchspielen Schneckentricks anwenden und nicht zaubern.
Gesagt getan, weiter ging es und zack 7:8, ein Tor trennten beide Teams noch zum unentschieden vor der Halbzeit. Radebeul gelang es doch noch einmal einen kühlen Kopf zu behalten und noch ein Tor, der ersehnte Ausgleich, Halbzeitpfiff 8:8.

Die Zweite Halbzeit ähnelte eher einen Kopf an Kopf rennen auf der Rennstrecke. Keine der beiden Teams konnte sich deutlich absetzen, Fehler passierten auf beiden Seiten und die Abwehr rutschte, dass die Sohlen wohl nur so glühen sollten.

Die letzten dreißig Sekunden waren angeschlagen, Radebeul nochmals ein Time out um eventuell doch noch zu Siegen oder zumindest das Unentschieden zu halten (welches an diesem Tag wohl das fairste von allem gewesen wäre). Weiter ging es. Heidenau im Angriff, Abwehr Radebeul und Freiwurfpfiff für die Gäste. Ob die radebeuler Spielerin diesen nicht gehört hat oder nur Zeit rausholen wollte egal. Rote Karte + Blaue Karte für die Radebeuler Nummer 8, sieben Meter für die Gäste, keine Zeit mehr für andere Konteraktionen.

Eine Pattsituation für Radebeul, eine Win-Win ? Situation für die Gäste. Mareike Grahl war es nun gegönnt, den Ball als ihren dritten 7m zu versenken und scheiterte leider nicht. So lautet das Endergebnis 19:20 und ich denke alle waren froh, als dieser Handballkrimi nun vorbei war.

Als Fazit lässt sich nur sagen, dass mit Heidenau ein Team auf Augenhöhe angetreten war, über die Blaue Karte lässt sich streiten, die Rote ist hier definitiv gerechtfertigt und sollte nicht angezweifelt werden.

Am 23.09.2017 geht es weiter in Radeburg, die dortigen Gastgeber haben gar keinen so schlechten Saisonstart hingelegt und so sollten sich die Weinbergschnecken in acht nehmen.

Und noch etwas: Die Weinbergschnecken bedanken sich bei der IKK Classic, Skopies Elbgarten, der Zahnarztpraxis Eichhorn und der Deutschen Krebshilfe, sowie Teambro bei den nagelneuen Spieltrikots.


Für den RHV spielten: Lisa + Maria (Tor), Nancy (1), Bea (1), Kathl (1/2), Tine, Marlene (2), Knobi, Wolffi (4/3), Nina (2), Jacky (3), Pia
Auf der Bank: Peter, Mario und Manu


 

Spielkalender

23.09.2017 - TSV 1862 Radeburg : Radebeuler HV - 14:33

In-Ra-in-RaBu!


Den Neutrainer Sören sprachlos gemacht, haben zum Ende hin die Weinbergschnecken in der Faschingsstadt Radeburg.

Nach einem eher mittelmäßigen Beginn in der Sporthalle auf dem Meißner Berg, erzielten die Schnecken erst nach sieben Minuten das erste Tor, drei Minuten später als die jungen Gastgeberinnen.
Anschließend ging die erste Halbzeit auch so weiter, der Ball flog wie Kamelle ungesteuert durch die Luft und landete, eher am Rande der Halle, als im Tor der Gastgeber. Trotz alledem gelang es den RadeBEULERinnen wahlweise mit einem oder zwei Toren in Führung zu gehen.

Erst nach dem TimeOut der Zillestädterinnen in der 15. Minute konnte Trainer Sören, seine Hand voll Schnecken, welche ihm geblieben sind ermutigen sich etwas mehr zu konzentrieren. Über die Stationen 5:5; 5:7; 6:9 und 7:12 konnte Frau sich mit einer 5- Tore- Führung in die Pause gehen.

In der zweiten Halbzeit lief der Radebeuler Schneckenmotor wohl etwas besser an, und so konnten sich die Schnecken deutlich von den Gastgebern absetzen.
Auch Neuschencke Caro wurde hierbei gut in Szene gesetzt und auch wenn keiner das 30. Tor machen wollte, musste es einer machen und da kommt ein 7m genau richtig.
Die Trainer waren sich einig, die Altschnecken auch und so durfte unser nichtsahnender Neuling das Ding in den Netzten der Radeburgern versenken (wir freuen uns schon auf den Einstand).

Mit einer ordentlichen Abwehr ging es dann bis zum Ende weiter, bis nach 60 gespielten Minuten der Schlusspfiff erklang und die Radebeulerinnen 14:33 gewannen.
Ein doch eher deutliches Ergebnis, gegen eine junge Mannschaft, welche es uns gerade am Anfang nicht unbedingt immer einfach gemacht hat.

Außerdem wünschen die Schnecken der Radeburger Nummer 2, eine gute Besserung!


Jetzt haben die Weinbergschnecken erstmal eine Woche Pause, eh es am 07.10.2017 in Riesa weitergeht. 13 Uhr ist dort in der WM-Sporthalle Anpfiff und wie immer würden sich die Frauen über Besucher freuen.

Bis dahin ein "SCHÖNES, WOCHENENDE" eure Schnecken

Für den RHV spielten: Maria(Tor), Nancy (5/1), Bea (1), Marlene (6), Knobi (4), Wolffi (7), Nina (3), Mausi (4), Caro (1/1)

Auf der Bank: Mario und Sören


 

Spielkalender

07.10.2017 - HSG Riesa/Oschatz II : Radebeuler HV - 27:17

(K)ein Handballmärchen

An einem gar nicht so sonnigen Samstagvormittag machten sich zwölf Prinzessinnen aus dem schönen Lößnitztal nebst ihren beiden Leibgardisten auf den Weg in die sagenumwobene Nudelstadt Riesa. Der dreizehnten Prinzessin war an diesem Tag das Zuschauen und Daumendrücken vorbehalten, denn sie war schwanger. Bereits einige Meilen hinter ihrem schönen Schloss begegneten ihnen die sieben Zwerge. Hätten die zwölf Prinzessinnen sie doch an diesem Tag lieber auf ihrer Wanderung durch die sieben Meißner Weinberge begleitet, denn beim Kampf um die Goldene Kugel hatten an diesem Tag die Gegnerinnen aus Riesa die Nase vorn.

Und so trug es sich zu: Die beiden Sänftenträger Sören und Mario stimmten die Prinzessinnen gut auf das Spiel ein, erinnerten sie an ihre eigene Abwehrstärke und forderten ein geduldiges Aufbauspiel mit konzentrierten Abschlüssen. Auf keinen Fall sollten die Riesaerinnen zu leichten Kontertoren kommen. Von Beginn an schien der Wurm im Spiel zu sein. Konnten sich die Prinzessinnen zunächst noch gute Torchancen erspielen, scheiterten sie zumeist am Versenken der Goldenen Kugel im gegnerischen Kasten. Überhaupt schien der Ball an diesem Tag nicht der beste Freund der Prinzessinnen zu sein. Nach einem kurzen hoffnungsvollen Aufbäumen (5:2; 7:4; 7:6) häuften sich gegen Ende der ersten Halbzeit Fehlpässe und unnötige Ballverluste im Spiel nach vorn. Den Damen aus Riesa wurde es damit sehr leicht gemacht, sich auf den Pausenstand von 14:9 abzusetzen.

Was also konnten die zwölf Prinzessinnen tun, um die schwierige Aufgabe vor die sie an jenem gar nicht so goldenen Herbsttag gestellt wurden, doch noch zu lösen? "Nicht den Kopf verlieren und sich das Leben nicht unnötig selbst schwer machen", lautete die klare Ansage vom stellvertretenden König. Sein treuer Begleiter ergänzte: "Und schaut euch die Wächterin im gegnerischen Tor genau an, sie ist nicht unbezwingbar!"

Lange Rede, kurzer Sinn: Das Spiel der liebreizenden Prinzessinnen war an diesem Tag leider alles andere als königlich. Die Goldene Kugel wurde allzu oft und viel zu leicht den Gegnerinnen aus der Stadt des Riesen überlassen und beim Verteidigen des eigenen Schlosstors agierten sie zu unstrukturiert und langsam. Es brauchte zwei Unparteiische aus Dresden, die die Prinzessinnen beim Stand von 27:17 "endlich" erlösten.

Für die zwölf Prinzessinnen aus dem Lößnitztal heißt es nun: Nase pudern, Krönchen richten und im nächsten Spiel am kommenden Samstag gegen die Eisenbahnerinnen aus Dresden wieder zeigen, dass auch sie ansehnlichen Handball spielen können!

Für den RHV spielten: Lisa und Maria (beide Tor), Nancy (4), Beate, Marlene (1), Knobi (1), Caro (1), Wolffi (5/1), Nina (3/2), Pia (1), Krissi (1) und Nora

Auf der Bank: Manu, Sören und Mario


 

Spielkalender

14.10.2017 - Radebeuler HV : ESV Dresden - 19:24

Die Menschen dieser Tage suchen nicht die Weisheit, sondern das Wissen. Das Wissen gehört der Vergangenheit an, die Weisheit der Zukunft. (Indianische Weisheit)

Am vergangen Samstag war es mal wieder soweit, Schnecken oder wie ich heute schreiben sollte: Indianer-Time. Empfangen wurden die Indianer vom Stamme der Elfen aus der Landeshauptstadt.

Außerdem betraten mit Ihren Friedenspfeifen, die beiden Friedenshäuptlinge, ebenfalls aus der Landeshauptstadt das Schlachtfeld.
Winnetou Thomas und Old Shatterhand Mario erklärten ihren 12 Damen die indianischen Regeln: sicheres Spiel, Chancenverwertung, Abwehr. Die Nudeln vergessen und spielen.

Mit dem heiligen Bündel in der Hand ging es los und nach dreißig Sekunden landete dieses Bündel im Hogan der Behausten Bleichgesichter. Nach einigen Treffern welche zur Einsturzgefahr der Halle hätte führen könnten, landete nach knappen zwei Minuten auch endlich mal ein Geschoss bei den Elfen.

Teilweise wie ein Powwow, sahen anschließend auf beiden Seiten die Bauerntricks aus. Teilweise ansehnlich, teilweise Spontan und manchmal auch mit ein wenig Glück, wurde das heilige Bündel mal hier und mal da in den Hogans eingenetzt. Über die Stationen 2:3, 3:4, 4:4, 5:5, wollte keiner so richtig die Jagd beginnen.

Doch dann, hielten die Radebeuler Indianer ihr Reservat relativ sauber und auch das Hogan blieb oft trocken. Allerdings war der indianische Gott Tirawa nicht lange auf der Indianischen Kriechtiere Seite und so kam es wie es kommen musste. Nach einem Time Out der Karl May Städterinnen wurden die fliegenden Indianer wieder wach und gruben den Klappstuhl aus. Der RHV kam in Rückstand.
Es war an der Zeit, eine Jagdpause einzulegen, bei einem Stand von 10:13.

Die Radebeulerinnen befanden sich quasi in der Schwitzhütte. Man wollte gewinnen, wusste aber nicht wie. Man wollte Tore scheiterte aber am Umgang mit Pfeil und Bogen.

Man begann gegen die unschuldigen Friedenshäuptlinge zu sqawen, keine nette Angelegenheit, wenn man bedenkt, dass diese eigentlich unschuldig waren.
Auch der Medizinmann musste nach kurzer Zeit kommen, und Cocheta Nummer 14 vom Feld bringen musste.

Die Radebeulerinnen wollten scheinbar einen Umweg über die Behringstraße machen, denn so richtig klappte nichts mehr. Die Einheimischen machten sich verbal selber verrückt, aber auf das Spiel hat sich keiner mehr konzentriert. Da nützten auch die beiden Totdems im Hogan nichts, denn wenn vorn nichts rein geht, kann man im Hogan tanzen und es hilft nichts.

Kurz gesagt, die indianischen Weichtiere gruben sich selber eine Bisonfalle und kamen nicht mehr heraus. Bis zum Ende hin, war der Rückstand nicht mehr aufzuhalten und so wurde beim Tanzfest eine 19:24 Niederlage nicht begossen, sondern vergessen.
Kommende Woche haben die Indianer Zeit, sich auszuruhen die Wunden zu lecken und sich neu zu ordnen.

Denn wie Häuptling Thomas schon gesagt hat:"Eine Mannschaft gewinnt und verliert zusammen".

Weiter geht es für die schnecklichen Indianer am 28.10. in der Energieverbundarena bei der 3. Delegation des USV TU Dresden.

Indianisch spielten die 12 Trainer: Lisa & Maria (Hogan), Nancy (1/5), Krissi (2), Nora, Caro (1), Kathl (3), Marlene (2), Knobi (3), Wolffi, Nina, Pia (2)

Und ihre Häuptlinge: Thomas, Mario und Tina


 

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