Radebeuler Handballverein - RHV



Mannschaft - 1. Männer

zum Pokal

Verbandsliga Männer Staffel Ost

Foto
PlatzMannschaftSp.guvTorePunkteDiff.
1HSV Weinböhla211812578 : 47237 : 05106
2KJS-Club Dresden211515659 : 56231 : 1197
3Radeberger SV211218581 : 54925 : 1732
4ESV Dresden2111010577 : 56022 : 2017
5Kurort Hartha2110110559 : 53921 : 2120
6SG Zabeltitz-Großenhain2110110581 : 58021 : 211
7Radebeuler HV219111566 : 58519 : 23-19
8HC Elbflorenz 2006 III219111579 : 61719 : 23-38
9Stahl Rietschen219111504 : 54419 : 23-40
10HSG Freiberg II219012589 : 58118 : 248
11SV Niederau216114557 : 62013 : 29-63
12TBSV Neugersdorf213117564 : 68507 : 35-121

Die nächsten Spieltermine der Liga

DatumUhrzeitHeimGastSpielstandSpielort
02.03.201917:00HSG Freiberg IISG Zabeltitz-Großenhain
35 : 23
Ernst-Grube-Halle Freiberg

 

Spielkalender

 

DatumUhrzeitHeimGastSpielstandBericht
08.09.201813:30HC Elbflorenz 2006 IIIRadebeuler HV
29 : 40
Bericht
15.09.201818:00Radebeuler HVHSG Freiberg II
25 : 26
Bericht
22.09.201819:00ESV DresdenRadebeuler HV
28 : 23
Bericht
29.09.201818:00Radebeuler HVKJS-Club Dresden
23 : 22
Bericht
27.10.201817:00Radeberger SVRadebeuler HV
20 : 21
Bericht
04.11.201817:00SV NiederauRadebeuler HV
30 : 30
Bericht
10.11.201818:00Radebeuler HVKurort Hartha
25 : 29
Bericht
17.11.201818:15Stahl RietschenRadebeuler HV
27 : 26
Bericht
24.11.201818:00Radebeuler HVHSV Weinböhla
19 : 22
Bericht
02.12.201818:00SG Zabeltitz-GroßenhainRadebeuler HV
24 : 31
Bericht
08.12.201818:00TBSV NeugersdorfRadebeuler HV
37 : 33
Bericht
13.01.201916:00Radebeuler HVTBSV Neugersdorf
34 : 25
Bericht
26.01.201918:00Radebeuler HVHC Elbflorenz 2006 III
33 : 29
Bericht
02.02.201917:00HSG Freiberg IIRadebeuler HV
44 : 22
Bericht
09.02.201918:00Radebeuler HVESV Dresden
25 : 26
Bericht
16.02.201917:00KJS-Club DresdenRadebeuler HV
35 : 22
Bericht
09.03.201918:00Radebeuler HVRadeberger SV
28 : 29
Bericht
16.03.201918:00Radebeuler HVSV Niederau
29 : 25
Bericht
31.03.201917:00Kurort HarthaRadebeuler HV
26 : 29
Bericht
06.04.201918:00Radebeuler HVStahl Rietschen
27 : 21
Bericht
13.04.201919:00HSV WeinböhlaRadebeuler HV
31 : 21
Bericht
28.04.201916:30Radebeuler HVSG Zabeltitz-Großenhain
Klei./Kola.

Spielberichte

Spielkalender

08.09.2018 - HC Elbflorenz 2006 III : Radebeuler HV - 29:40

Gelungener Saisonstart in der BallsportArena

Mit 29:40 (17:19) ist dem RHV der Saisonstart erfolgreich gelungen. Die Men in Black konnten sich nach einem etwas verhaltenen Start, gegen konditionell deutlich unterlegene Gastgeber, am Ende klar absetzen.

Da sich die RHV-Maschinerie selbst noch nicht in Betriebstemperatur bewegt, kam die dritte Vertretung des HC gerade gelegen. Das noch Sand im Getriebe knirschte bekamen die Agents im ersten Spielviertel auch deutlich zu spüren. Es fehlte dem RHV die Beinarbeit, die Räume gegen die Eins-gegen-Eins starken Veteranen des HC dicht zu machen. 7:11 hinkte man daher hinterher, ehe man nach und nach begann die Abwehrfehler zu beheben. In der Folge kam man besser ins Umschaltspiel und konnte seine Schnelligkeit in Szene setzen.
Aus der Halbzeit gekommen, legte der RHV noch einmal deutlich eine Schippe drauf. 4 Gegentore in 15 Minuten waren das Ergebnis einer TEAM-starken Abwehrleistung und stellten die Zeichen auf Sieg.
Der fehlenden Kadertiefe der Gastgeber wegen, sollte man diesen Sieg jedoch nicht überbewerten. Im nächsten Heimspiel gegen die zweite Vertretung der HSG Freiberg werden wir mehr darüber wissen, wo es in dieser Saison hingehen kann.

Die Tops der Partie:
- Erneut präsentierten sich die Jugendspieler des RHV Selbstbewusst und Ehrgeizig. Für diese Saison ein deutliches Upgrade für die Men in Black!
- Es erinnerte schon fast an die besten Zeiten Sören Königs Ära, wie heute Christoph Herrmann den Indianer in der Abwehr spielte. Gute Spielantizipation und ballorientierte, erfolgreiche Abwehraktionen. Kann es dies konservieren und wieder abrufen?

Die Flops der Partie:
- Ex-Radebeul-Keeper Ralf Hartmann bewies kein gutes Stellungsspiel im Tor. Viele Bälle durch die kurze Ecke und Heber, auf Grund vorschneller Reaktionen, prägten sein Spiel.
- Neue Arena - gutes Konzept? - Der RHV musste sich eine Kabine zeitweise mit einer Mannschaft aus dem Vorspiel teilen und die Schiedsrichter warteten ebenso lange auf eine Umziehmöglichkeit. Schön und Prunkvoll ist die neue Arena allemal. Untermauert man dies mit guter Organisation noch, hat jeder Gast auch daran seine Freude.


 

Spielkalender

15.09.2018 - Radebeuler HV : HSG Freiberg II - 25:26

Heimstart missglückt
Für die Männer des Radebeuler HV ging der Saisonstart in heimischer Halle nach hinten los. Spielerisch waren die Karl-May-Städter den Gästen von der HSG Freiberg überlegen, standen sich jedoch vermehrt selbst im Weg, sodass ein schönes Spiel am Ende mit 25:26 (12:12) abgegeben werden musste.

Es war alles hergerichtet. Eine volle Bank, ein guter Plan und alle waren hoch motiviert. Der Fehlerteufel schlich sich jedoch schon in der Anfangsphase ein. Fehlwürfe und Fangfehler luden die Gäste zu Gegenstößen ein, wodurch sich die Hausherren erst einmal mit 5:11 im Hintertreffen wieder fanden. Von nun an wurde hinten Beton angerührt und vorne sicher herunter gespielt. Den Freibergern gelang in den nächsten 13 Minuten bis zur Halbzeit lediglich ein Tor. Eine große Aktie hatte daran auch Alexander Riedel, welche heute über sich hinaus wuchs und seinen großen Bruder im Tor übertraf. Der Ausgleich zur Halbzeit machte Hoffnung, nun endlich in die Spur zu finden und die spielerische Überlegenheit im Ergebnis besser auszudrücken. Leider konnte dieses Bestreben nicht wirklich umgesetzt werden.
Drei verworfene 7-Meter sind ebenso bezeichnend, wie die technischen Fehler, welche sich immer zu einschlichen. Trotzdem blieb der RHV am Ball und spielte diszipliniert seinen Stiefel herunter. So wurde man in der 51.Spielminute mit der 24:21-Führung belohnt und es machte den Anschein, das Spiel liegt nun klar in Radebeuler Hand.
Das die Gäste nun noch auf eine 6:0- Abwehr umstellten, hätte dem RHV eigentlich liegen müssen. Vorschnelle Abschlüsse und Aktionen zu nah auf der gegnerischen Abwehrreihe, brachte die Dachse wieder in die Partie zurück und letztlich durch einen 5:1-Lauf den Spielsieg.
Gelingt es dem RHV in den nächsten Spielen die technischen Fehler zu minimieren und in mancher Situation cleverer zu agieren, gibt es keine Frage, dass noch reichlich Punkte aufs Pluskonto marschieren.

Die Tops des Spieles:
- Wie schon erwähnt hatte Alexander Riedel einen starken Tag.
- Marcel Weig übernahm heute für die Men in Black viel Verantwortung und trug mit seinen 8 Toren wesentlich zu den Angriffsbemühungen des RHV bei.
- Es fällt weiterhin positiv auf, wie sich die neuen Eigengewächse im Spiel des RHV präsentieren. Ohne Leistungsabfall wurden sie erfolgreich ins Spiel eingebunden. Für die Breite des Kaders über eine lange Saison, ein gern gesehener Faktor.

Die Flops des Spieles:
- Schade - wann hat man das schon mal erlebt - Steve Lasonczyk verwirft seine beiden 7-Meter. Fehlte da der Glücks-Schnürsenkel? Dafür lief es aber auf dem Feld für ihn umso besser.
- Dem RHV fehlte über weite Strecken des Spieles seine 2te Welle. Hier muss sich in Zukunft noch einiges im neuen Zusammenspiel tun.

Hier geht?s zum Spielprotokoll?


 

Spielkalender

22.09.2018 - ESV Dresden : Radebeuler HV - 28:23

Nichts zu holen im Lok-Schuppen

Der Radebeuler HV muss seine zweite Saisonniederlage im dritten Spiel hinnehmen. Mit 28:23 (14:8) blieben die Punkte im heimischen Schuppen des ESV Dresden. Die Men in Black fanden in keinster Weise Zugriff auf das Spiel und machen somit einen weiteren, misslungenen Saisonstart perfekt.


Es dauerte ganze drei Minuten bis überhaupt das erste Tor der Partie fiel und auch im folgenden schleppten sich die Torszenen eher rar daher. Grund dafür waren zwei gut aufgelegte 6:0-Abwehrreihen. Die wenig erarbeiteten Chancen münzte bei Zeiten der ESV Dresden jedoch besser um, als die Men in Black, welche folgerichtig nach 20 Minuten mit 8:3 hinterher hinkten. Was nun folgte, war das alljährlich, wiederkehrende Abbild der Ungeduld, wenn man gegen den ESV hinten liegt. Kurz um - Der ESV kontrolliert die Uhr, weil er seelenruhig seine Angriffe herunterspielt, wartend auf den ersten Agenten, welcher die Abwehrreihen ungeduldig verlässt, um genau an dieser Stelle zuzuschlagen und abzuräumen? und täglich grüßt das Murmeltier!
Das der RHV aus der Kabine kommend mit einem 4:0-Lauf auf 14:12 verkürzen konnte, zeichnete den Kampf und Siegeswillen der Gäste zwar nieder, änderte in der Folge jedoch nichts am typischen weitermurmeln. Hinten wieder zu ungeduldig und im Abschluß zu ungenau, sodass sich Karl Lederer wieder einmal wie der Mann mit dem ?S? auf der Brust im Tor der Schuppenbesitzer fühlen durfte.
Alles in allem ein verdienter Sieg für den ESV Dresden, welcher eindrucksvoll über Spieldisziplin eine geringe Kapelle kompensiert und mit 6:2 Punkten erfolgreich in die Saison startet.

Die Tops der Partie:
- Alexander Riedel präsentierte sich im Tor weiterhin in einer guten Form. Als 7-Meter-Killer war es bis heute noch nicht bekannt. (dem ESV gelangen nur 2 von 6 Toren vom 7-Meter-Punkt)
- Steve Lasonczyk konnte als einziger RHV-Akteur mit seinen Wurfvarianten aus dem Rückraum noch Torgefahr ausstrahlen. Einer alleine reicht jedoch nicht einen 6:0-Riegel nach vorn zu locken.

Die Flops der Partie:
- Die Chancenverwertung des RHV war inklusive 2 von 5 Siebenmeter-Toren wieder einmal sehr verbesserungswürdig.
- Die Defensive des RHV stand phasenweise gut. Durch individuelle Fehler konnte der 6:0-Riegel jedoch nie gehalten werden. Taktische Disziplin bis ins letzte Glied der Kette würde den RHV um einiges voran bringen.

Zum Spielbericht


 

Spielkalender

29.09.2018 - Radebeuler HV : KJS-Club Dresden - 23:22

Schwere Kost erfolgreich verdaut!
Ein schweres Stück Arbeit liegt hinter den Männer des Radebeuler HV. Mit 23:22 (9:12) konnte man sich in einer unattraktiven, aber spannenden Partie auf den letzten Drücker zu Hause gegen den KJS-Club Dresden durchsetzen. Im Hinblick auf die ausgeglichene Liga waren die Punkte bitter nötig, die Herbstpause nicht auf einem Abstiegsplatz zu verweilen?
Der RHV konnte zeitig auf 4:1 enteilen. Das gut geführte Aufbauspiel über Routinier Daniel Schmidt trug bei Zeiten seine Früchte. Erfolgreich brachte er Marcel Weig in Position, welcher trotz leichter Erkältung am heutigen Tag in bestechender Form war. Damit war es das aber leider auch mit der Torgefährlichkeit aus dem Rückraum. Der KJS- Club stellte sich auf den RHV ein und nahm von nun an das Zepter in die Hand. Die zu erwartende, konditionelle Überlegenheit konnte der RHV nicht abrufen. Zum einem spielten die Dresdener zu ihrer behäbigen Spielweise genau die richtige, taktische Marschroute diszipliniert herunter und zum anderen war weiterhin klar ersichtlich, dass der RHV im Aufbauspiel noch einiges im Training nachzuholen hat.
Erst in der zweiten Halbzeit verstand man es etwas öfter die Gangart des Trainers umzusetzen und die 6:0-Riege des KJS-Club auch einmal über Außen abzuräumen.
Mit Erfolg - Mirco Elsner und Lucas Mittag waren heute eine sichere Bank mit Würfen aus der Ecke.
Das der RHV im Ziehharmonika-Effekt trotzdem noch der Führung hinter rannte, war einiger technischer Fehler und einem eklatanten Überzahlspiel in Angriff und Abwehr geschuldet. Es machte auch nicht wirklich den Anschein, dass sich dies noch einmal ändern könnte, aber siehe da - Mit einmal wurde Beton angerührt und erfolgreich in den Gegenstoß gegangen. Mirco Elsner "on fire" netzte so die letzten beiden Treffer ein und vollendet somit den sechsminütigen 3:0-Lauf des RHV zum 23:22 Sieg.
Die 4-wöchige Herbstpause kann der RHV hoffentlich nutzen, seine Stärken noch besser ins Spiel zu bekommen.

Die Tops der Partie:
- Verdammt wichtig war es, dass Marcel Weig so gut ins Spiel gefunden hat und mit 10 Toren auch bester Werfer wurde. Somit konnte das Fehlen von Steve Lasonczyk ausgeglichen werden.
- Als in der zweiten Halbzeit endlich die Abwehr stand, konnte Andre Riedel beweisen, was mit Stellungsspiel und ein wenig Hilfe möglich ist. Der KJS-Club verzweifelte an einigen Würfen!

Die Flops der Partie:
- Überzahl für Radebeul hat nichts mit Vorteilen zu tun. Der RHV lässt es sehr an Cleverness fehlen.

Hier geht´s zum Protokoll...


 

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27.10.2018 - Radeberger SV : Radebeuler HV - 20:21

Die MiB fahren 3. Saisonsieg ein!

Nach vier Wochen Pause konnte der Radebeuler HV mit einem 20:21 über den Radeberger SV seinen dritten Sieg im fünften Spiel verbuchen. Laute Jubelschreie hallten durch die BSZ Sporthalle in Radeberg, nachdem die Männer des RHV eine spannende und von zwei defensiv, starken Mannschaften geprägten Partie, für sich entscheiden konnte.

Auch heute konnte man auf eine volle Bank zurückgreifen und der Plan für das Spiel war einfach - Über eine disziplinierte 6:0 Deckung in die zweite Welle gehen, das Kreisspiel aggressiv voran treiben und konzentriert im Abschluss agieren. Nach 16 Minuten ließ sich festhalten- es läuft nach Plan! Der RHV konnte sich auf 5 Tore zum 3:8 absetzten und ließ in dieser Zeit nur ein Tor aus dem Spiel heraus zu. Im Angriff spielte man geduldig den Ball und vermied unnötige Abschlüsse.
Durch einige Umstellungen und Verschnaufpausen der Men in Black kämpfte sich der Radeberger SV über eine starke Deckung heraus, zum 10:10 Ausgleich heran. In dieser Phase fehlte dem RHV jedoch auch der Druck in die Tiefe und die ein oder andere Abschlußschwäche von den Außen, lud den RSV zu Tempogegenstößen ein. Drei Sekunden vor dem Pausentee machte es dann noch einmal ?KABOOM? - Steve Lasonczyk krachte über den gesamten Mittelblock den Ball zur Halbzeitführung in den Winkel.

Der Start in die 2. Halbzeit verlief für die Lößnitzstädter ähnlich gut wie im ersten Durchgang und man konnte sich bis zur 35 Minute auf 11:15 wieder absetzen. Die Deckung stand weiter sehr diszipliniert und ließ bis zur 46 Minute nur 3 Gegentreffer zu. Hier ist natürlich auch Andre Riedel im Tor hervorzuheben. Dieser glänzte mit mehreren Paraden bei Tempogegenstößen, freien Würfen vom Kreis und Außen. Bis zur 56 Minute hielt man die Radeberger auf Abstand. Durch einen verworfenen 7-Meter von Christoph Herrmann und einer später folgenden 2-Minuten-Strafe für Sebastian Niesen, verschaffte man den Gastgebern noch einmal Rückenwind. In Unterzahl kam so der Anschlusstreffer auf 19:20! Nach einer Auszeit des RHV sollte sich der RHV in der Folge jedoch defensiv wieder stabilisieren. Den entscheidenden Treffer zum 19:21 erzielte Steve Lasonczyk aus ähnlicher Situation, wie zum Ende der 1. HZ rechts oben in den Winkel. Die Bierstädter stellten zwar noch einmal den Anschluss her, doch ihre letzte Chance in der 60:00 Spielminute, einen Freiwurf von Halblinker Position, warfen sie in den Block. So feierten die MiB einen verdienten Auswärtssieg und genossen im Anschluss mit Bier und gegrilltem bei Sponsor ?Mieth Labortechnik GmbH? mit der 2. Männer den schönen Abend.

Die Tops der Partie
- Die Stimmung in der Halle durch die mitgereisten RHVler(Danke für eure Unterstützung)
- Der Teamspirit
- Die Mannschaftliche, starke Defensivarbeit und ein stark aufgelegter Andre Riedel im Tor waren heute die Garanten für den Auswärtssieg.
- Ein geduldiges Angriffsspiel lies heute keine wirklichen Technischen Fehler auf Seiten des RHV zu
- Christoph Herrmann setzte mit seinem Druck in die Tiefe und gutem 1 gegen 1 Situation die Radeberger Abwehr oft vor große Herausforderungen.

Die Flops der Partie
- Der Coach urlaubt in der Sonne Londons und schaut sich Nonnenhockey an, während in Radeberg der echte Männersport stattfand.
- Die Chancenverwertung gerade von Außen war wieder verbesserungswürdig
- Überzahlspiel wurde nicht wirklich konzentriert zu Ende gespielt
- Für einen Eklat sorgte mal wieder unser Riedel Junior, dem 30 Minuten nach Ankunft auffiel, das seine Schuhe noch zu Hause lüften. Ein großer Dank geht an das Deichmann Radeberg, was für unseren Torhüter kurzfristig per Telefon Schuhe zurücklegte, aber nicht auf die Flossen vorbereitet war, die später in den Laden stiefelten.


 

Spielkalender

04.11.2018 - SV Niederau : Radebeuler HV - 30:30

Faire Punkteteilung in Weinböhla

Der Radebeuler HV fährt auswärts bereits den 5ten Punkt ein. Mit 30:30 (14:15) konnten die Men in Black dem SV Niederau einen Punkt abringen. Auch wenn man sich in der zweiten Halbzeit klar absetzen konnte, sollte man sich mit dem Punkte zufrieden geben. Ohne einen Alexander Riedel zwischen den Pfosten wäre wohl sonst auch nicht einmal dieser Punkt zu Stande gekommen.

Es war ein Spiel der Offensive - auf beiden Seiten konnten die Abwehrreihen nur wenig verhindern. Zwar sollte der RHV über die meiste Zeit des Spieles die Führung verwalten, kann sich dabei aber deutlich bei Alexander Riedel bedanken. Top aufgelegt entschärfte er die Würfe von den Außen, aus dem Rückraum und sogar Tempogegenstöße . Davon ließ sich der RHV-Motor im Angriff beflügeln und spielte erfolgreich seine Angriffe herunter. In der 57.Minuten fiel das 30igste Tor und alles schien beim Stand von 26:30 auch gelaufen. Der SV Niederau jedoch gab sich nicht auf und spielte willig weiter. Vielleicht ein wenig zu sehr auf Verwaltung und Zeitkontrolle eingestellt, fehlte es dem RHV in den Schlussminuten an Tiefendruck. Folgerichtig wurde man passiv angezählt und aus seinem Schwung. Auch ein Team-Timeout konnte dem letzten, wichtigen Radebeuler Angriff keine Abhilfe verschaffen und so verdienten sich die Niederauer in den letzten 10 Sekunden ihren Punkt zu recht.
Die Tops der Partie:
- Ein bärenstarken Alexander Riedel wurde bereits mehrfach erwähnt
- Marcel Weig war wieder einmal richtig ?on fire?. Mit seinen 9 Feldtoren leistete er die Hauptarbeit für die Men in Black
- Auf der Gegenseite waren es die Sportfreunde Ritter und Haberstock, welche sich mit ihren jeweils 7 Toren im Rückraum als schwer zu verteidigen erwiesen. Auch sehr auffällig war die deutlich konditionelle Verbesserung von Spfrd. Ritter zum Vorjahresspiel.

Die Flops der Partie:
- Beide Abwehrreihen agierten zu defensiv. Niemand wagte sich weiter ins offene Feld. Rückraumwürfe waren so an der Tagesordnung.
- Falsches Timing zum Team-Timeout. Zugegeben, es waren schon ein paar Sekunden vergangen seit die grüne Karte auf dem Tisch lag, aber mit dem Signal lag dann Mirco Elsners Wurf 32 Sekunden vor Spielende erfolgreich zum 29:31 im Tor. Hätte, hätte, hätte?


 

Spielkalender

10.11.2018 - Radebeuler HV : Kurort Hartha - 25:29

Keine Chance gegen den Absteiger

Der Radebeuler HV muss eine weitere Heimpleite hinnehmen. Gegen die auswärts bisher sieglose SG Kurort Hartha muss man sich mit 25:29 (10:15) geschlagen geben. Spielentscheidend war eine 10-minütige Schwächphase der "Men in Black" in der ersten Halbzeit, welche man in der Folge nicht wieder heraus arbeiten konnte.


Etwas verwundert hat man sich schon gefragt, warum die SG Kurort Hartha die ersten 4 Auswärtsspiele allesamt verloren hat. Ein starker Auftritt der Gäste hat dem RHV wirklich alles abgefordert. Beide 6:0 Abwehrreihen waren das Prunkstück der Partie. Den Gästen in Grün gelang es aber über die gesamte Spielzeit besser, aus dem Rückraum verwertbares heraus zu schlagen.
Der RHV nahm dem Spiel durch einen Einbruch in der ersten Halbzeit bei Zeiten die Spannung. Die dadurch entstandene 5-Tore-Führung half den Gästen aus dem Freitaler Land lockerer aufzuspielen und das Kopf- an Kopfrennen mit Abstand zu verwalten.
Nach der Pause konnten sich die MIBs zwar defensiv besser auf den Gegner einstellen, es fehlte aber, sich für die getane Arbeit vorne zu belohnen.
"Taktisch haben wir klug und erfolgreich agiert. Heute waren es die kleinen individuellen Fehler, welche uns im Weg standen", hält Coach Hartmann am Ende fest.
Dies zeichnete sich schon von Beginn der Partie an ab. Technisch verkorkste Tempogegenstöße und Fehlwürfe verhinderten ein mögliches Absetzen des RHV. Nun gilt es am nächsten Wochenende die Heimschwäche im Wolfsland wieder auszubügeln.

Tops der Partie:
- Es ist schon eine deutliche Entwicklung zu sehen- Marco Franke kommt immer mehr in der Saison an. Im heutigen Spiel setzte er vor allem Akzente aus dem Rückraum.
- Der Rückraum der SG hat eine wurfstarke Präsenz und öffnet somit den Raum für ihren Kreisläufer. Dieser wurde vom RHV über die Spielzeit jedoch trotzdem erfolgreich aus dem Spiel genommen.
- Die Hallensprechervertretung hat einen guten Job gemacht. Danke dafür noch einmal an Klemens.

Flops der Partie:
- Einige unnötige 2-Minuten-Strafen fing man sich auf Seiten des RHV ein. Hier ist definitiv noch Luft nach oben da.
- "Kopieren und Einfügen"


 

Spielkalender

17.11.2018 - Stahl Rietschen : Radebeuler HV - 27:26

1. Männer - Keine Chance im Wolfslande!

Die Men in Black liefern sich erneut einen spannenden Handball-Fight, bei dem das Ergebnis denkbar knapp ist. Mit 27:26 (13:12) unterliegt der RHV dabei knapp den Stahlmännern aus Rietschen.

Das Spiel zwischen Rietschen und Radebeul, Wölfe gegen Agenten, war eine verdammt schwere Kost für alle Beteiligten. Wirre Situationen und viele Spielunterbrechungen prägten die Schlacht. Durch den angeschlagenen Marcel Weig (Fußverletzung) war der RHV in Sachen Torgefährlichkeit aus dem Rückraum etwas eingeschränkt. Zwar konnten Steve Lasonczyk und Marco Franke ihre Formkurve weiter bestätigen, aus dem Rückraum aber nur zu selten Gefahr ausstrahlen. Nichts desto trotz fanden die Men in Black gut ins Spiel. Ein 1:4- Führung resultierte aus einer starken Abwehr heraus. Zunehmend gelangte jedoch Sand ins Getriebe und die Stahlmänner konnten wieder aufschließen. Von nun an zeichnete sich eine offener Schlagabtausch ab, welcher von vielen Zeitstrafen geprägt wurde. Auch wenn die Partie fast unmöglich ordentlich zu pfeifen war, so war es die progressive Linie, welche beim SR-Gespann Dienelt/Prinz stimmte. Genau das wurde dem RHV in den entscheidenden Phasen zum Verhängnis. Einigen Spielern gelang es nicht, sich an die vorgegebene Linie zu gewöhnen und wurden zu Recht immer wieder vom Platz gestellt. Diese Unterzahlphasen wussten die Stahlmänner besser zu nutzen als der RHV. Rietschen konnte sich im Unterzahlspiel besser auf den RHV einstellen und einige Angriffe abwehren. So auch den Angriff in den letzten 7 Sekunden, bei dem es den RHV in Überzahl nicht gelang, noch einmal zum Torwurf zu kommen. ?Schade, erneut ein Spiel in dem wir als Team taktisch, wie auch kämpferisch sehr gut ausgesehen haben. Wir machen uns durch individuellen Dummheiten leider das Leben immer selbst schwer?, hält Coach Hartmann am Ende fest.
Tops der Partie:
- Das Überzahlspiel des SSV Stahl Rietschen war verdammt Effizient. Dem RHV gelang es nur selten Gegentorfrei zu bleiben.
- Spieltaktisch konnte der RHV immer wieder seine Schwächephasen mit neuen Ideen überwinden.
- Mit 11 Toren hat Steve Lasonczyk wieder zugeschlagen und seine Agenten in wichtigen Situationen im Spiel gehalten.
- Eine super freundliche Heimkulisse in Rietschen. Hier spielt man gerne Handball!

Die Flops der Partie:
- Gerade in entscheidenden Situationen war es die Ungeduld der Deckungsmitte, welche dem RHV das Genick brach. Immer wieder konnte der SSV lange Angriffsserien erfolgreich am Kreis beenden.
- In einer starken Partie fand Alexander Riedel trotzdem seinen Lehrmeister in Marcus Noack. Mit seinen 7 Toren führte der Rechtsaußen den RHV-Keeper regelrecht vor.
- Viele unnötig, dumme Zeitstrafen auf beiden Seiten, zeichneten nicht wirklich ein gutes Fair-Play-Bild ab.


 

Spielkalender

24.11.2018 - Radebeuler HV : HSV Weinböhla - 19:22

1. Männer - Schlecht, schlechter, am schlechtesten

Kein schöner Handball wurde zum Derby in der Lößnitzsporthalle in Radebeul zelebriert. Die Men in Black unterliegen dem Tabellenführer aus Weinböhla mit 19:22 (9:11). Eine Flut von technischen Fehlern, sowie eine starke Torhüterleistung von Tomas Suchy standen dem Sieg des RHV letztlich im Weg.

Schlecht: Ein sichtlich nervöser Spielstart, bei denen die Schiedsrichter wohl am nervösesten agierten. Gleich dreimal Vorteil weg gepfiffen und in der Folge kann man festhalten, das die Sportfreunde nicht wirklich viel im Griff hatten. Am Ende standen drei fehlende rote Karten, das Endergebnis hat es jedoch nicht beeinflusst.
Schlechter: Wie ein Tabellenführer sah das Spiel des HSV Weinböhla nicht wirklich aus. Eindimensional im Angriff hätte der RHV, wie in den letzten Jahren, das Spiel an sich reißen können.
Am schlechtesten: Das Auftreten des RHV! In den letzten Spielen konnte man nach den unglücklichen Niederlagen die Hand über dieses Team halten und von einer couragierten, taktischen Leistung reden. Taktisch lief heute nichts. Das Zusammenspiel sah teilweise aus, als hätte man den ersten Tag zusammen gespielt. In einer zeitweise guten Deckung waren es immer wieder die einfachen und vorhersehbaren Tore welche die Men in Black zuließen.
Doch auch wenn gefühlt jeder dritte Angriff mit einem technischen Fehler endete, blieb man im Spiel. Das zu Hause jedoch nur 19 Gegentore zustande kamen, bestätigt die starke Abwehrleistung des HSV Weinböhla. Dabei bewiesen die Radebeuler jedoch von Zeit zu Zeit, dass auch diese Abwehr mit geduldigem Spiel zu überwinden ist. Den "i"-Punkte setzte jedoch ein stark aufgelegter Schlussmann bei den Gästen.
Am Ende bestätigt die Partie das enge Niveau der Liga, welches nur durch Feinheiten einen oberen Tabellenplatzierten ausmacht. Weinböhla ist sportlich nicht wirklich ein Aufstiegsanwärter für eine Sachsenliga. Ihre Cleverness und Konstanz lassen sie jedoch zurecht an der Tabellenspitze stehen. Der RHV hingegen beweist genau das Gegenteil, hat jedoch auch nichts im hintersten Tabellendrittel verloren. Da jedoch alle auf der selben Wellenlänge schweben, wird es langsam Zeit, dass in Radebeul die erfahrenen Führungsspieler mehr Cleverness an den Tag legen, sonst ist der Gang nach unten nicht unwahrscheinlich.

Die Tops der Partie:
- Lennard Hoffmann ist die nächste Hoffnung für die Zukunft des Radebeuler Rückraums. Der Jungspund ließ es nicht an Selbstvertrauen fehlen und zeigte erfolgreich was er kann.
- Tomas Suchy war für den RHV in den entscheidenden Minuten der Zahnzieher. Klare Torchancen wurden durch ihn erfolgreich verhindert.

Die Flops der Partie:
- 4 Tore von Matthias Obst stellten den Tiefpunkt der Radebeuler Deckungsarbeit dar. Wer solch einfache Tore zulässt, kann zu Hause nicht gewinnen.
- Drohgebärden und Kopfnüsse haben auf dem Spielfeld einfach nichts zu suchen. Einen riesen Bock hat am Wochenende Sebastian Niesen geschossen. Die fehlende blau Karte der Schiedsrichter wird vereinsintern verteilt!


 

Spielkalender

02.12.2018 - SG Zabeltitz-Großenhain : Radebeuler HV - 24:31

Nach drei bitteren Pleiten in Folge für die Men in Black und den damit verbundenen vorletzten Tabellenplatz, konnte man nun den Bock wieder umstoßen und so gleich ein Novum mit dem 24:31 (12:13) Sieg in Großenhain vorstellen. Die Punkte verlassen die Rödertalhalle das erstmals nach Radebeul?

Sonntag? 18.00 Uhr? Großenhain? Halle kalt? Die Vorzeichen für einen schönen Wochenendausflug hätten besser stehen können. Dem Coach kam bei der Kombo gleich das KO, sodass er daheim blieb um krank das Bett zu hüten. Same procedure as every Year in Großenhain? Anscheinend ja! Die Liste der negativen Vorzeichen wurde immer länger. Der Gastgeber fand sofort ins Spiel und stellte erstmal auf 3:0. Es ist nicht so, dass man nicht schon vorher wusste, was den Gegner ausmacht, aber man musste sich eben noch mal vergewissern. Nach dem das auch klar gestellt war stellten die MIB sich mehr und mehr auf das Spielgeschehen ein. Der RHV wäre aber nicht er RHV, wenn ihm nicht eine dämliche Aktion einfallen würde um sich selbst zu Schwächen. Christoph Hermann hätte lieber die Auskunft anrufen sollen als sich vom Schiechdsrichter in die 2 minütige Warteschleife schicken zu lassen. So langsam wird es Zeit für positives:
"RHV on fire" - In Unterzahl das Spiel gedreht und Jugend forscht brachte die Wende im Spiel.7:10 für den RHV. Mittlerweile Stand nur noch Daniel Schmidt auf dem Feld um den Altersdurchschnitt wenigstens über 20 zu halten. Dieser jugendliche Leichtsinn konnte in der Folge jedoch von den erfahrenen Spielern der SG genutzt werden um bis zum Pausentee auf 11:12 zu verkürzen. Während der Einnahme des Pausentees lösten die MIB das Rätsel sieben mal sieben? Richtig das ergibt ganz feinen Sand!!! So filterte man nun das Positive heraus und kam erneut "on fire" aus der Kabine. 12:17 nach grade mal dreieinhalb Minuten. Aber der RHV wäre nicht der RHV und same procedure?rote Karte ala Kreisläufersyndrom (nur für Insider) usw. 19:19, Zeit für eine Auszeit. Der Trainer sang Die Höhner: "Wenn nicht jetzt...wenn nicht wir..." Und wieder mal waren es die Men In Black die das Thermometer in der Halle steigen ließen. Ich glaube "on fire" wurde noch nicht erwähnt, setzte sich der RHV wieder auf 23:27 ab. Zu guter letzt war Andre im Tor so heiß gelaufen, dass er ein 7m eingeschmolzen hat und den letzten Willen der Gastgeber brach. 3 weitere Kontertore machten die Sensation von Großenhain perfekt. Der RHV entführt die Punkte verdient mit 24:31.

Die Tops der Partie:
- Marco Franke hat mit 11 Buden das wohl beste Spiel seiner Karriere gespielt und dem RHV damit entscheidend zum ersten Sieg in Großenhain seit der Verbandsliga geholfen.
- Der Teamspirit und die Breite des Kaders haben jeden Ausfall kompensieren können.
Andre Siedler hat mal wieder das Schild ausgepackt ?Heute geschlossen!?
- Erneut präsentieren sich die Nachwuchsspieler des RHV in Top-Form. Gleich 5 Jugendspieler bekamen gewichtige Spielanteile diese mit guten Leistungen als Dank zurück zahlten.
- Bereits 7 Punkte konnten die Men in Black diese Saison einfahren. Schmälern tuen dies lediglich 2 Punkte zu Hause.

Die Flops der Partie:
- Die dünne Personaldecke des Gastgebers war schon erschreckend!
- Das Überzahlspiel des RHV sah verheerend aus.


 

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08.12.2018 - TBSV Neugersdorf : Radebeuler HV - 37:33

"In meiner Laufbahn als Trainer gab es bisher immer mindestens eine Handvoll Gründe, warum man verliert. Neben den Fehlern der Schiedsrichter überwiegen die eigenen Fehler dabei immer, sodass man auch bei sich anfängt die Fehler im Nachgang auszuwerten. Im Spiel gegen den TBSV Neugersdorf muss ich meine Hände jedoch voll und ganz über meine Truppe legen und sie in Schutz nehmen. Hier sind heute verdammt viele Dinge in der Spielleitung schief gelaufen. So etwas zu erleben macht einem die Freude am Sport kaputt. Es ist ein Glück das sich niemand verletzt hat, sodass wir nur mit dem bitteren Gefühl, verschaukelt worden zu sein, in den Advent gehen. Auf genauere Details möchte ich hier nicht eingehen. Beide Jung-SR, wurden an diesem Tag beobachtet und laut Aussage des Beobachters gab es auch "viele Punkte welche angesprochen wurden. Die Beiden werden ihren Weg schon gehen". Letzteres hoffe ich sehr für beide Sportfreunde - danke für euren Einsatz im Handballsport.
Eine faire Möglichkeit die Punkte aus Neugersdorf mit zu nehmen, gibt uns dieser Kommentar jedoch nicht zurück. Unsere Reise in die Oberlausitz war somit im Namen der Schiedsrichter-Ausbildung!" (Johannes Hartmann)

Tops der Partie:
- Ein Lob an die Heimkulisse des TBSV. Wer so hinter seinem Heimteam steht und Stimmung macht, der nimmt dadurch auch die Schiedsrichter mit auf seine Seite.
- Auch wenn es sicherlich auf beiden Seiten hätte 2-Minuten-Strafen geben müssen, so war doch das Verhalten auf der Bank, trotz der unterirdischen Spielführung, sehr respektvoll gegenüber den Schiedsrichtern. Wo anders wären sicherlich die Fetzen geflogen! Ein Lob den beiden Liga-Dinos für ihr sportliches Auftreten.
- Die Men in Black haben die Niederlage am Abend trotzdem gut verdaut und sich mannschaftlich, auf Empfehlungen aus den ESV-Berichten, im Dönerhaus Pulsnitz getroffen. Eine guter Tipp!

Flops der Partie:
- Die einen wussten beim Protokoll vorlesen gleich gar nicht wer wir sind, die anderen nannten uns HV Radebeul?!
RHV steht für Radebeuler Handball-Verein.
- der größte Flop sollte sich oben heraus gelesen haben.


 

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13.01.2019 - Radebeuler HV : TBSV Neugersdorf - 34:25

1. Männer: Neujahrsstart geglückt!

Mit einem deutlichen Heimsieg konnten die Radebeuler Männer die Rückrunde im neuen Jahr erfolgreich angehen. Mit 34:25 (17:13) hatte der Liga-Dino vom TBSV Neugersdorf klar das Nachsehen und wird den Abstieg wohl kaum noch abwenden können. Der RHV wiederum bleibt am großen Mittelfeld dran, im Rennen um vordere Plätze.

Nach einer Schweigeminute für Radebeuls verstorbenes Urgestein Claus Knecht, haben die Men in Black im neuen Jahr gleich etwas klar stellen können. Nach dem kuriosen Jahresausklang in der Oberlausitz, als dem RHV Wind und Wetter bitter ins Gesicht schlugen und die Oberlausitzer mit 37 Toren selbst von ihrem Glück etwas überrascht waren, konnte sich der RHV nun sportlich unter Beweis stellen. Mit 25 Gegentoren spielte der RHV gewohnt stark aus der Abwehr heraus nach vorne und setzte sich bei Zeiten ab. Zwar wirkten in den ersten Minuten die Radebeuler noch etwas verschlafen, jedoch war Marcel Weig ordentlich ?on fire? und machte den Unterschied aus. Auch im weiteren Spielverlauf hatte der RHV einige Phasen, in denen sich technische Fehler und Ungeduld als Hauptfehler prägten, jedoch die sichere Führung nie in Gefahr brachten. Für die Gäste vom TBSV Neugersdorf wird die Luft nun immer dünner. Das rettende Ufer zum Klassenerhalt ist für den Liga-Dino nur noch durch eine Monsterleistung zu ermöglichen.
Die Tops der Partie:
- Marcel Weig war mit seinen 8 Feldtoren erneut wichtigster Werfer für den RHV.
- Der Spielverlauf ließ es dem Trainer zu, ordentlich durch zu wechseln und jedem seine Spielanteile zu geben. Dabei konnte vor allem die junge Generation erneut auf sich aufmerksam machen und mit schönem Handball überzeugen.
- Einen großen Dank an Felix Pusch, welcher sich als Ersatz für den verletzten Andre Riedel angeboten hat und künftig hoffentlich auch noch weiter helfen kann.

Die Flops der Partie:
- Die immer wiederkehrenden Schwächephasen des RHV werden sich in anderen Spielen als Zünglein an der Waage heraus stellen. Hier muss das Team in Zukunft noch viel mehr Konstanz in sein Spiel bringen.


 

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26.01.2019 - Radebeuler HV : HC Elbflorenz 2006 III - 33:29

Es war das ausgemachte Ziel des Trainers, gleich von Beginn an richtig los zu legen. In der Tat gelang es dem RHV auch spielführend die ersten Minuten zu bestreiten. Unter anderem dreimal Aliminium durch Marcel Weig sorgten zunehmend aber für aufkommende Unsicherheiten, welche die erfahrenen Gäste zu nutzen wussten. Somit war beim Stand von 5:10 die Auszeit bitter nötig, sich aufs neue zu sammeln und die Hausaufgaben zu fokussieren. Mit zunehmender Zeit spielte dem RHV die breitere Bank in die Karten. Sichtlich erschöpft mussten sich die Dresdner der Aufholjagd des RHV ergeben. Über die Halbzeitpause hinweg konnten die Agenten das Tempo und die Euphorie mit nehmen und sich auf sichere 5 Tore absetzen. Es schien als hätte man sich gedanklich schon mit dem Sieg angefreundet und schaltete einen Gang zurück. Das Spiel plänkelte im Schlagabtausch so vor sich hin, es war jedoch nur eine Frage der Zeit, bis der HCE durch Radebeuler Fehler wieder in Schlagdistanz kam. Mit dem 28:28 war dann höchste Not geboten, welche den RHV wieder wach gerüttelte. Von nun an spielte man wieder seine konditionellen Vorteile aus und stellte die Zeichen auf Sieg.
Tops der Partie:
- Auf beiden Seiten hatten die Torhüter einige gute Paraden auf Lager. Das Spiel hätte gut und gern in der 40ziger Region enden können.
- Tönnis Trittler hatte einen hervorragenden Tag. Der Rechtsaußen war einer der Garanten für die breite Gefährlichkeit des HC.

Flops der Partie:
- Am Anfang zu einfache Gegentore, in der zweiten Halbzeit ebenso zehn lasche Minuten. Der RHV ist weiterhin zu inkonstant im Abwehrgefüge.
- Es bleibt der Haupttenor des Spielausganges. Der HCE war im Aufbau konditionell deutlich unterlegen. Die spielerische Klasse kommt so nicht wirklich zu seiner Entfaltung.

Der Top-Flop des Spieles:
- Alexander Riedel musste am heutigen Tag den RHV alleine im Tor vertreten. Rückraumwürfe parierte er phasenweise sehr stark. Auch in der Aufholjagd des RHV entschärfte er mehrere 100%ige, jedoch hatte er heute seinen Meister in den Außenspielern des HCE gefunden. Von Außen kassierte der RHV zu viele Tore.


 

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02.02.2019 - HSG Freiberg II : Radebeuler HV - 44:22

1.Männer - Zwei Klassen Unterschied!

Der RHV bekam am Wochenende eine Lehrstunde der Extraklasse. Mit 44:22 (24:10) kamen die Radebeuler bitter unter die Räder. Alles andere als einen Klassenunterschied, beim Einsatz von mehreren Spielern der HSG Dachse aus der ersten Vertretung, wäre wohl auch peinlich gewesen.

Von Beginn an stellten die Gastgeber die Zeichen auf Sieg. Eine lauffreudig, offensive Abwehr, welche gekonnt in den Gegenstoß umschaltete. Bezeichnend war hier die zeitige Ratlosigkeit des RHV, welcher sich in seinen ersten drei Angriffen bis ins Zeitspiel schleppte. Es wäre wohl auch das beste gewesen so weiter zu verfahren, um wenigstens die Zeit mit zu nehmen. Eine 40 hätte sich somit sicherlich unterbinden lassen. Der RHV agierte weiterhin teils verunsichert, teils zu hektisch, sodass das Spiel schon bald etwas von Trainingsspielcharakter hatte und so dahin plänkelte. Die spielerische Klasse der jungen Dachse war der des RHV deutlich überlegen. Würde die HSG-Vertretung öfters so auftreten, so wäre ein Platz im oberen Drittel nicht unwahrscheinlich.
Für den RHV am Ende eine gern genommene Lehrstunde, welche jedoch die bisher gute Torbilanz als Lohn fordert.


 

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09.02.2019 - Radebeuler HV : ESV Dresden - 25:26

1.Männer - Boom Boom Lasse gegen Bam Bam Sonntag

In einer zu erwartenden Defensivschlacht unterliegen die Men in Black erneut dem ESV Dresden. Mit 25:26 (11:13) verlassen wieder zwei Punkte die Lößnitzhalle in Richtung eines direkten Konkurrenten. Die Luft nach hinten wird immer dünner

Erneut eine knappe Partie, erneut kein Glück im Ausgang. Dabei ging die Marschroute von Coach Hartmann sehr gut auf. In der Abwehr gelang es den Agenten, den ESV Dresden in seinen Mitteln einzuschränken und vor eine schwere Offensivaufgabe zu stellen. Im Angriff wurden die Schwachstellen schnell erkannt und gezielt attackiert. So verdiente sich der RHV eine 7:2- Führung. Die erste Auszeit der Gäste brachte in der Folge aber eine Wende. Der RHV war in seinen Mitteln von nun an im Angriff ebenso eingeschränkt und die dünn besetzte Bank ermöglichte dem ESV wieder einen schnellen Aufschluss. Das heute mit Marco Franke, Daniel Schmidt, Sebastian Niesen und Christoph Herrmann essenzielle Spieler in der Abwehr fehlten, machte sich nach der ersten Wechselrotation des RHV bemerkbar. Bis in die zweite Hälfte herein, konnte jedoch auch dieses Problem gut gemanagt werden. Das Hauptproblem forcierte sich zunehmend im Angriff. Gegen die Abwehrrecken des ESV wirkte man zunehmend Ideenloser. Nur durch sehenswerte Einzelaktionen von Mirco Elsner und ?Boom Boom Lasse? blieb man in Schlagdistanz. Auf der anderen Seite erging es dem ESV Dresden nicht anders. Das kleine Torepolster konnte immer wieder nur durch ihre Wurfkanone von Halblinks aufrecht erhalten werden. An Ende kann man, dem Spieler, welcher wohl ?Bam Bam? in ESV-Reihen genannt wird, als Matchwinner gratulieren. Für den RHV erneut eine starke Partie ohne verwertbares!
Top der Partie:
- Im Gegensatz zu den letzten Partien gegen den ESV, war das Wurfbild des RHV sehr gut. Den ESV-Torhütern gelang es diesmal nicht, den RHV-Werfern den Schneid abzukaufen.
- "Boom Boom Lasse" - Steve Lasonczyk war mit seinen 10 Toren bester Werfer des Spieles. Sportfreund Sebastian Sonntag (Bam Bam) auf der anderen Seite war mit seinen 8 Toren das Zünglein an der Waage für den Sieg.

Die Flops der Partie:
- Im Hinblick auf das gute Trefferbild des RHV hätte man wohl noch viel öfter von draußen werfen sollen. Das Spiel hat letztlich zu nah an der Abwehrreihe der Dresdener stattgefunden.


 

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16.02.2019 - KJS-Club Dresden : Radebeuler HV - 35:22

Zum 16. Spieltag hatten die Men in Black ein Gastspiel bei den selbsternannten "Elbekämpfern" aus Dresden. Genau jener KJS-Club, welchem der Radebeuler HV, eine Niederlage in der Hinrunde bescherte...

Das jener Heimsieg sicherlich nicht wirklich eingeplant war, zeigte im weiteren Verlauf die Tabellensituation deutlich auf. Das es auswärts nun nicht leichter werden würde, war dem Trainerteam bewusst und so agierte man zukunftsorientiert und probierte ein paar neue Sachen für die kommenden wichtigen Spiele aus. Das Fazit fiel letztlich positiv aus - was man sehen wollte, wurde umgesetzt! Durch einige einfache Abstimmungsprobleme in der Abwehr und einer unwürdig frustrierenden Präsentation in den Schlussminuten, fiel der Endstand leider zu deutlich aus. Einmal ordentlich auf die Lichter zu bekommen ist dem RHV aber nichts neues- schon gegen den ESV Dresden konnte man sich beweisen, solche Niederlagen gut weg zu stecken und weiter zu machen. Positiv war am heutigen Tag offensiv die taktische Disziplin und defensiv die Erkenntnis, dass das zweite Spiel in Folge eine offenere Abwehr dem Gegner große Probleme bereiten konnte. Vielleicht sollte der RHV sein Spiel wieder etwas riskanter gestalten?
Der Fokus liegt nun ganz deutlich auf den noch vier ausstehenden Heimspielen, welche den Klassenerhalt klar machen sollen. Hoffen wir, dass sich über die Winterpause das Lazarett wieder etwas lichtet und vor allem Sebastian Niesen wieder in voller Stärke zum Team stößt.

Tops der Partie:

- Gegen den überraschend schwachen 6:0-Riegel des KJS-Club konnte der RHV gute Wurfpositionen erarbeiten. Das es letztlich aus dem Rückraum kein Sahnetag wurde ist den beiden Schlussleuten der Dresdener zu verdanken.
- Verletzungen sorgen manchmal für ungewollte Improvisationen. War das da Mirco Elsner im Radebeuler Aufbau? Schlecht lief es nicht!

Flops der Partie:

- Die einfachen Basics, Kleingruppenspiele 2 gegen 2 usw., verliert der RHV nur zu gerne. Ist man hier etwas cleverer, dann muss der Gastgeber auch mehr um seine Tore kämpfen.
- Wie sich der RHV in der Schlussphase dem Frust geschuldet präsentiert hat, ist zwar positiv für die Mannschaftskasse, aber nicht wirklich vorbildlich für die anwesenden, jungen RHV-Fans!


 

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09.03.2019 - Radebeuler HV : Radeberger SV - 28:29

1. Männer - Erneuter Rückschlag

Man schaut weiterhin in enttäuschte Spielergesichter beim RHV. Auch gegen den Radeberger SV konnte die Niederlagenserie nicht beendet werden. Während die Gäste aus der Bierstadt ihren Rückenwind mit nehmen konnten und nun bereits im sechsten Spiel ungeschlagen sind, musste sich der RHV erneut knapp mit 28:29 (15:16) geschlagen geben.

Für den Radebeuler HV wird es langsam immer ernster. Wer seine Hausaufgaben nicht macht, steht schnell auch mal im Keller. Mit der verdienten Niederlage des KJS-Club am Sonntag beim SV Niederau hat der Abstiegskampf definitiv seinen Anfang genommen. Das genau jener SV Niederau der nächste Heimspielgegner ist, macht es nicht leichter. Es wird ein wichtiges 4-Punkte-Spiel werden. Den Men in Black um Trainer Hartmann sollte dabei nicht allzu bange sein, sind es doch nur wenige Faktoren, welche man verstellen muss. Spieltaktisch hat es am Samstag auch gegen den RSV sehr gut aus gesehen. Durch ungewöhnlich viele technische Fehler und einige Abschlussschwächen hat man den Bierstädtern jedoch stets die Führung überlassen und konnte nie das Spiel an sich reißen. Das Christoph Herrmann und Sebastian Niesen längere Zeit nicht trainieren konnten, spielte hierbei sicherlich auch eine Rolle. Waren sie doch in den letzten Spielen gegen den RSV immer wieder das entscheidende Zünglein an der Waage, so waren die athletischen Defizite heute leider etwas prägender. Da hilft es auch nicht, dass Marcel Weig und Steve Lasonczyk ihre gewohnt guten Leistungen abrufen konnten. Für einen Erfolg gegen den RSV brauchte es an diesem Tag deutlich mehr. In Anbetracht der vielen einfachen Fehler geht der Sieg somit in Ordnung.

Tops der Partie:
- Marcel Weig mit 11 Feldtoren war wieder einmal der Mann des Spieles.
- Mannschaftliche Geschlossenheit, taktische Disziplin und 5 Spiele ungeschlagen. Mit so viel Rückenwind war dem RSV das Selbstvertrauen schwer zu nehmen.

Flops der Partie:
- Genau wie die meisten Feldspieler, kamen auch beide RHV-Keeper nicht über ihren Durchschnitt hinaus. Wer weiß was möglich gewesen wäre, wenn die ein oder andere Parade noch gekommen wäre?


 

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16.03.2019 - Radebeuler HV : SV Niederau - 29:25

1.Männer ? Krimi der Extraklasse!

Die Men in Black konnten am Wochenende im Derby mit dem SV Niederau endlich den Bock umstoßen und ihre Niederlagenserie beenden. Mit 29:25 (14:10) hat man im Abstiegskampf einen wichtigen Schritt nach vorne gemacht und sich den direkten Vergleich gesichert.


Das Derby suchte mit seiner Spannung seines Gleichen. Die Anspannung über die Präsenz des Spieles war merklich zu spüren. Der Sieger würde den wichtigen direkten Vergleich und somit ein Spiel Vorsprung mit sich nehmen.Es war der RHV, welcher sich mit dem Anpfiff gezielt richtig motiviert hatte und ein Feuerwerk abbrannte. Über die Stationen 4:0 und 6:2 setzten sich die Radebeuler erst einmal ab und hatten auch in der Folge mehr vom Spiel. Erfolglos aber kämpferisch präsentierte sich der SV Niederau und mit den ersten Fehlern der Agenten bekamen aber sie so langsam ihren Zugriff aufs Spiel. Die zwischenzeitliche 12:6- Führung konnte über die Halbzeit von 14:10, bis hin zur Auszeit in der 42. Minuten egalisiert werden. 19:19 ? alles stand wieder bei Null. Der RHV kam nicht mehr zum Torerfolg und das ?Kopf-durch-die-Wand?-System des SV Niederau fand vermehrter seine Lücken. Hinzu fand sich der RHV in der zweiten Halbzeit viel zu viel in Unterzahl wieder. Es dauerte noch eine Weile bis die Men in Black wieder etwas Ruhe in die eigenen Reihen bekamen und sich nun gewinnbringend mit dem Aufwind des SV beschäftigten. Beim Stand von 19:21 wurden die Schotten dicht gemacht. Gegenstoßtore von Felix Lehmann und wichtige Aufbauangriffe über Sebastian Niesen sorgten recht schnell für eine mutmaßliche Vorentscheidung. Wie auch im Hinspiel war vier Minuten vor dem Ende eine 26:22-Führung nicht ausreichend. Es dauerte nicht lange ehe sich der SV Niederau für sein Anschlusstor feierte. Heute sollte sich Geschichte aber nicht wiederholen. Nochmal Sebastian Niesen über den Kreis bedient und zwei Gegenstöße von Felix Lehmann machten nun endgültig den Deckel drauf.

Tops der Partie:
- Im Gegensatz zum RSV waren heute viele Agenten ordentlich on fire. So war es zwar wieder Marcel Weig, welcher ein super Spiel hinlegte und in Manndeckung genommen werden musste, jedoch waren alle anderen auf den Punkt da und nutzen die Lücken im Abwehrverband.
- Alexander Riedel stellte größtenteils die Außen des SVN kalt. Kirste/Kriegel mit nur 5 Feldtoren ist ein ungewohntes Bild!
- Beim SV Niederau machte Lars Dörfel das Treiben immer wieder verrückt. Warum der starke Rückraumwerfer nie auf Halblinks zu sehen war, wo auch seine Glanzzeiten beim Vfl Meißen lagen, bleibt ein Rätsel!
- Da war er wieder. Mister 100% - Steve Lasonczyk mit 4 von 4 vom Punkt!

Flops der Partie:
- Immer wieder mal ein paar dumme Fouls und schon spielt der RHV in Unterzahl. Hier sollten die Agenten künftig cleverer werden.
- Auf der Gegenseite zum Glück das selbe Problem. Ein dummes Foul der Niederauer in der Endphase brachte dem RHV eine Überzahl und ein weiteres 7-Meter-Tor ein.

Und sonst:
Ein ganz großer Dank geht an die tolle Kulisse, welche das Handballspiel zu einer richtig schönen Party machten. Genau so müssen Heimspiele sein. Schade das es Anwohner gibt, welche sich über ein wenig sportlich, kulturellen Lärm beschweren. Kommt doch einfach mal vorbei und erlebt die Faszination Handball mit, - der Spuk ist dann weit vor 20 Uhr auch schon wieder vorbei!


 

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31.03.2019 - Kurort Hartha : Radebeuler HV - 26:29

1.Männer - Sensationelle Aufholjagd!

Eine wahnsinnige Aufholjagd ist dem RHV bei der SG Kurort Hartha gelungen. Mit 26:29 (17:11) gelang es den Men in Black einen zeitweisen 7-Tore-Rückstand wieder weg zu machen und enorm wichtige Punkte für den Abstiegskampf zu holen. Leider wurde der Auswärtserfolg des RHV von einer, für Handballverhältnisse, unwürdigen Aktion überschattet.

Schon zu Beginn der Partie zeichnete sich ab, dass der RHV heute gute Chancen auf einen Siege haben könnte. Die 6:0- Abwehr stand kompakt und Andre Riedel lief gegen die Rückraumwürfe der SG in Hochform auf. Eine etwas skurrile Manndeckung auf die rechte Rückraumposition des RHV sollte den Gästen eigentlich in die Karten spielen. Die sonst so gute, rechte Wurfseite über Felix Lehmann und Martin Berger, versagte jedoch leider und konnte aus dem angebotenen Raum keinen Nutzen ziehen. So konnten nach dem guten 4:1-Start keine Kohlen weiter ins Feuer geworfen werden und der RHV lud die Gastgeber ein, Poe a Poe ins Spiel zu kommen. Mit 11:17 im Hintertreffen kam der rettende Halbzeit-Gong. Es wurde an den richtigen Stellschrauben gedreht und das positive Gefühl, der bessere auf dem Feld zu sein, auch im Ergebnis sichtbar gemacht. Der RHV gab sich nicht auf, - es wurde diszipliniert an der offensiven und defensiven Marchroute gearbeitet und gekämpft bis zum letzten. Das sich auf der anderen Seite Falk Gaube einfach nicht nehmen lassen wollte, Löcher in die Wand zu werfen, spielte den Gästen sicherlich auch sehr in Hände. In der Folge gaben die Hausherren ihre Manndeckung auf und gerieten nun erst recht unter die Räder. Da sich die Abwehr nun auf ein neues Spielkonzept des RHV einstellen musste, dauerte es ehe Hartha wieder im Spiel war. Bis dahin hatte der RHV bereits genommen was er kriegen konnten und zog völlig verdient sieben Minuten vor Abpfiff mit 3 Toren davon. Von nun an ging es im Schlagabtausch Richtung Spielende. Der RHV feierte sich bereits recht früh für ihren verdienten Erfolg und dem Sachsenliga-Absteiger rutschte die Hand in den Unterleibsbereich aus. Leider war diese Aktion von den Schiedsrichtern nicht gesehen wurden. Spieler Sieben bedauerte, es sei ausversehen passiert. Bei einer schon verlorenen Partie, fern ab vom Ball, ist die Hand in Marco Frankes Unterleib gerutscht und wie durch ein Wunder hat sie noch zu gepackt, sodass er sich beinahe 5 Minuten unter Schmerzen krümmte. Was es nicht für Zufälle gibt?

Tops der Partie:

- 45 Minuten Einsatzzeit für Jugendspieler Johannes Saske. Im Mittelblock des RHV machte er einen starken Job und war am unterbinden des sonst starken Kreisläuferspiels der SG beteiligt.
- Marco Franke hatte einen richtig guten Tag erwischt. Seine 1 gegen 1- Situationen stellten die Gastgeber vor große Probleme.
- Andre Riedel wieder zurück in der Erfolgsspur. Die zuletzt etwas anfällige Nummer 1 des RHV war wesentlich am Erfolg des RHV beteiligt.
- Auf Seiten der SG Kurort Hartha war es Hannes Ulbricht, welcher mit seiner Spiel- und Wurfeffizienz seine Mannschaft entscheidend im Spiel hielt.

Flop der Partie:

- Die Rechtsaußen der Men in Black hatten ein rabenschwarzen Tag gehabt. Wäre die gewohnte Leistung drin gewesen, hätte man den Gastgeber auch schon in der ersten Halbzeit überrollt.
- Schade das unser Handballsport derart verschmutzt wird, durch solche Aktionen am ende des Spiels.


 

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06.04.2019 - Radebeuler HV : Stahl Rietschen - 27:21

1. Männer - Klassenerhalt fest gemacht!

Mit dem dritten Sieg in Folge kann sich der RHV rechtzeitig aus dem Abstiegskampf verabschieden und in den letzten beiden Spielen nach vorne schauen. Beim 27:21 (13:13) Erfolg gegen den SSV Stahl Rietschen war es allem voran die Starke Überzahl der Men in Black, welche den Sieg sicherte.


Erwartungsgemäß sollte man nicht allzu schönen Handball in der Elbhalle zu sehen bekommen. Spiele in der alten Holzoper gehen oft positiv für den RHV aus, schöner und attraktiver Handball wird meistens aber nicht dargeboten. So auch am Wochenende wieder - nicht schön aber selten und erfolgreich. Über eine starke 6:0-Abwehr, welche wiederholt mit Andre Riedel einen sicheren Rückhalt hatte, konnte der RHV die Grundlage für den Sieg stellen. Das bei den Wölfen der etatmäßige Kreisläufer fehlte, spielte dem Ganzen sicher noch extra in die Hände. Wieder einmal zu viele technische Fehler der Agenten hielten die Partie sehr lange offen. Das sich der RHV in der zweiten Hälfte dann absetzen konnte, war einer weiteren Leistungssteigerung in der Abwehr zu verdanken und dem fortwährenden Angriffsdruck in die Tiefe, welcher seine Zeitstrafen mit sich brachte. Die gewonnen Überzahlsituationen der Men in Black konnten die Gäste aus dem Wolfsland in keiner Phase des Spieles verteidigen. Der RHV spielte sich somit recht zeitig ein Polster und ein weiteres Jahr Verbandsliga heraus. Dafür, dass mit Marco Franke, Dominic Fröming und Marcel Weig drei etatmäßige Aufbauspieler gefehlt haben, hat sich der RHV in einer super Verfassung präsentiert. Die letzten beiden Spiele sind nun noch die Zugabe - mal sehen wie weit es noch gehen kann.

Die Tops der Partie:
- Felix Lehmann mit 6 Toren meldet sich nach seinem Aussetzer in Hartha erfolgreich von der Rechtsaußenposition zurück
- Der dritte Sieg in Folge mit durchschnittlich 24 Gegentoren. Hält man den Schnitt, kann man auch beim Tabellenführer mit mischen.

Die Flops der Partie:
- So gut sein Angriffsspiel war, so anfällig war Christoph Herrmann im Abwehrspiel. Hier ist noch Luft nach oben.


 

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13.04.2019 - HSV Weinböhla : Radebeuler HV - 31:21

1.Männer: Keinen Zugriff im Derby

Die Radebeuler Männer konnten im Derby beim HSV Weinböhla keine Sensation liefern. Mit 31:21 (13:10) ging der vorzeitige Aufsteiger dieser Saison verdient als Sieger vom Platz?

Zu deutlich waren die Unterschiede zwischen beiden Mannschaften um einen Sieg der Men in Black zu verwirklichen. Die stärkste Abwehr der Liga, hinter ihrem Schlussmann Tomas Suchy, stellte ihren absolut verdienten Aufstiegsplatz unter Beweis. Keiner verteidigt so geschlossen und variabel wie der HSV Weinböhla. Das zumeist körperliche Defizit spielt dann keine Rolle mehr. Dem RHV-Rückraum ist nicht viel gelungen und noch weniger den Werfern auf den Außenbahnen. Das es bis zur 40.Spielminuten immer noch eine heiße Partie geblieben war, ist einem starken Kampfgeist der Men in Black und vielen Zeitstrafen auf beiden Seiten geschuldet, welche der RHV oftmals erfolgreich zu Ende bringen konnte. Nimmt man die immens vielen Wurf- und technischen Fehler des RHV zu Buche, so geht der deutliche Sieg am Ende trotzdem in Ordnung. Vor allem die erneut gute Keeperleistung von Andre Riedel sicherte magere 13 Gegentore in der ersten Hälfte. Über einen Rückstand von 7 Toren zur Halbzeit hätte sich der RHV auch nicht beschweren dürfen. Am letzten Spieltag zu Hause kann der RHV gegen die SG Zabeltitz/Großenhain immer noch sein Saisonziel verwirklichen und Platz 6 fest machen.

Top der Partie:
- Mit 17 Toren war Michal Fric bester Werfer der Partie und untermauerte seine Stellung als Torschützenkönig der Liga.
- Beide Torhüter (Riedel und Suchy) spielten eine hervorragende Partie.

Flops der Partie:

- kompakte Abwehr hat man nur beim HSV gesehen, der RHV hingegen musste sich viel zu oft im Zweikampf geschlagen geben.
- Das Zuschauerwesen der Gastgeber sorgt schon seit einigen Jahren für Gesprächsstoff. Einige Sportfreunde verwechseln hier ganz klar die Sportarten, - dass der HSV Weinböhla seit Jahren diese verbale Gangart dudelt ist traurig. Leider repräsentiert der Heimspieltag den Verein vor anderen am meisten. Das geistige Niveau der (wie immer) wenigen, lautstarken Fans, ergänzt sich perfekt mit dem Geruch und Zustand der Kabinen, welche die Gastmannschaften gestellt bekommen.


 

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