Radebeuler Handballverein - RHV



Mannschaft - 1. Männer

zum Pokal

Verbandsliga Sachsen Männer Staffel Ost 2017/18

PlatzMannschaftSp.guvTorePunkteDiff.
1Radeberger Sportverein10910342 : 26519 : 0177
2HSV Dresden11812321 : 26017 : 0561
3SG Zabeltitz/Großenhain11533324 : 30713 : 0917
3HSV Weinböhla11533292 : 27513 : 0917
5ESV Dresden10514281 : 26411 : 0917
6HSG Freiberg II11515302 : 32911 : 11-27
7SSV Stahl Rietschen N11425285 : 26910 : 1216
8TBSV Neugersdorf11506289 : 30210 : 12-13
9Radebeuler HV10406251 : 27708 : 12-26
10Sportfreunde 01 Dresden N11308290 : 32206 : 16-32
11SV Niederau 189110217257 : 29605 : 15-39
12VfL Waldheim 5411137291 : 35905 : 17-68

Die nächsten Spieltermine der Liga

DatumUhrzeitHeimGastSpielstandSpielort
16.12.201719:00ESV DresdenRadeberger Sportverein
Bartlog/Linke
Dresden

 

Spielkalender

 

DatumUhrzeitHeimGastSpielstandBericht
02.09.201718:15SSV Stahl Rietschen NRadebeuler HV
28 : 14
Bericht
09.09.201719:00VfL Waldheim 54Radebeuler HV
29 : 36
Bericht
16.09.201718:00Radebeuler HVSG Zabeltitz/Großenhain
29 : 32
Bericht
07.10.201717:00HSG Freiberg IIRadebeuler HV
29 : 23
Bericht
14.10.201718:00Radebeuler HVTBSV Neugersdorf
33 : 23
Bericht
21.10.201718:30HSV DresdenRadebeuler HV
34 : 15
Bericht
28.10.201718:00ESV DresdenRadebeuler HV
27 : 23
Bericht
04.11.201718:00Radebeuler HVHSV Weinböhla
27 : 17
Bericht
12.11.201715:00Radeberger SportvereinRadebeuler HV
34 : 24
Bericht
18.11.201718:00Radebeuler HVSportfreunde 01 Dresden N
27 : 24
Bericht
06.01.201818:00Radebeuler HVSSV Stahl Rietschen N
13.01.201818:00Radebeuler HVVfL Waldheim 54
20.01.201818:15SG Zabeltitz/GroßenhainRadebeuler HV
27.01.201818:00Radebeuler HVHSG Freiberg II
03.02.201818:00TBSV NeugersdorfRadebeuler HV
24.02.201818:00Radebeuler HVHSV Dresden
03.03.201818:00Radebeuler HVESV Dresden
10.03.201819:00HSV WeinböhlaRadebeuler HV
17.03.201818:00Radebeuler HVRadeberger Sportverein
24.03.201814:30SV Niederau 1891Radebeuler HV
14.04.201816:00Sportfreunde 01 Dresden NRadebeuler HV
21.04.201818:30Radebeuler HVSV Niederau 1891

Spielberichte

Spielkalender

02.09.2017 - SSV Stahl Rietschen N : Radebeuler HV - 28:14

Wolfsrudel zerreißt den RHV

Beim deutlichen 28:14 (16:4) für den SSV Stahl Rietschen gibt es für die ?Men in Black? aus der Lößnitzstadt nichts zu holen. Das Fehlen von 3 Rückraumspielern konnte nicht kompensiert werden, auch wenn es den hohen Unterschied nicht wirklich entschuldigt. Wie bereits im letzten Jahr sind die Radebeuler damit fleißiger Punktelieferant für einen Aufsteiger. Die hohen Mannschaftsziele stehen somit früh in Frage. Interessant wird ist es nun die Reaktion der Truppe in den nächsten Wochen zu sehen. War das Ergebnis richtungsweisend oder ein Wachrüttler?

Als in Spielminute 58:47 Steve Lasonczyk den ersten 7-Meter für den RHV verwarf, wurde das desaströse Mannschaftsbild letztlich richtig rund. Fehlende Laufarbeit und Bisslosigkeit machten das Aufbauspiel des RHV sehr durchschaubar. In den eigenen Reihen viel zu pomadig und immer einen Schritt zu spät, wurde der Radebeuler HV vom Gastgeber aus den Wolfslanden vorgeführt. Einfach mehr Herz, mehr Wille, mehr Leidenschaft konnte man den Mannen aus Rietschen attestieren.
Ohne Frage präsentierte sich der SSV sehr spielstark und sollte mit dem Abstieg diese Saison nichts zu tun haben. Der schwachen Personaldecke geschuldet ist eine Niederlage in Rietschen durch aus möglich gewesen. Auch in Optimalbesetzung wären Auswärtspunkte keine Selbstverständlichkeit gewesen. Die Art und Weise wie sich der RHV präsentierte, hatte jedoch eher etwas mit grober Fahrlässigkeit, als mit Ehrgeiz und Siegeswille zu tun.
?Den Blinzdingser verkehrt herum gehalten? erklärt Co-Coach Mathias Benkert, welcher die Mannschaft direkt nach dem Spiel zusammen nahm und sofort animierte das es jetzt endlich richtig los gehen solle. ?Dienstag alle zum Training. Da legen wir los. Die nächsten Spiele sind unsere?.
Eine spielerisch gute Saisonvorbereitung hat ihren Dämpfer bereits im ersten Spiel bekommen. Im athletischen Bereich unterlegen, war auch taktisch nichts weg zu machen.
Nach 9.Minuten konnte der RHV endlich sein erstes Tor zum 1:7 verzeichnen. Nach 43. Minuten sind es erst 10 gewesen. Ab der 58.Minute gab es erst den ersten 7-Meter. Bei Fehlwürfen und technischen Fehlern häuften sich wieder die Kreuze auf dem Statistikbord.
Ein gebrauchter Samstagabend, der hoffentlich eine Initialzündung für die Zukunft ist.

Die Stars der Partie:

- Die Rückraumspieler des SSV. Das Repertoire im Aufbauspiel bei Rietschen war nicht wirklich groß. Die Individualität und der immense Druck der Rückraumspieler machten ein und die selbe Auslösehandlung für den RHV unlösbar.

Der Flop der Partie:

- 12 Zeitstrafen an der Zahl für den RHV. Mindestens 6 davon waren einfach ungestüm und sinnlos.
- Dem Wurfbild des RHV fehlte es an Varianz. Immer nur Aluminium und halbhohe Würfe bringen keine Tore auf die Anzeige.

Und sonst noch:

- Das fachkundige Publikum erfüllte leider so das ein oder andere Klischee über die ländlichen Regionen. Auch wenn die Stimmung auf den Rängen richtig gut war, so sei dem Publikum hier ans Herz gelegt, ein gewisses Niveau zu halten. Wenn bereits der Schiedsrichter den Heim-MV abmahnen muss, ist es keine Werbung für den fairen Sport Handball.

Die 7-Meter Statistik:

RHV: 0 von 2
SSV: 5 von 7


Die 2-Minuten-Statistik:

RHV: 12
SSV: 9

Für den RHV blamierten sich:

Spieler Tore (davon 7-Meter)

Andre Riedel
Klemens Kutschmann
Mirco Elsner
Christoph Herrmann
Felix Lehmann 1
Jakob Keil 2
Marco Franke 3
Johannes Saske
Lucas Mittag 1
Ronny Eckhardt
Steve Lasonczyk 7
Johannes Hartmann
Tobias Jeutner

Coach M. Benkert


 

Spielkalender

09.09.2017 - VfL Waldheim 54 : Radebeuler HV - 29:36

Deutliches Statement zum Desaster in der Lausitz.

Vergessen ist der Fehlstart. Auf nur 14 Auswärtstore in Rietschen folgen 36 an der Zschopau. Beim 29:36 (10:13) beim Vfl Waldheim legt der RHV eine Dominanz nach Maß hin und bringt die ersten Auswärtspunkte nach Hause.


Schlecht waren alle Vorzeichen. Die desaströse Niederlage noch im Kopf, Christoph Herrmann im Urlaub und Jakob Keil wieder am Knie verletzt. Scheinbar das Saisonaus für den Spielführer der ?Men in Black?. Zwar konnte sich Marco Franke über die Wochen immer besser mit dem Team einspielen, "... in der Abwehrmitte ist er jedoch noch zu unsicher und für mich keine Variante", so Coach Hartmann.
So kam es, dass Mirco Elsner die Indianerspitze zugeteilt bekam. Ohne Training eine gewagte Angelegenheit, welche sich aber ob der Erfahrung des RHV- Linksaußen, als erfolgreich entpuppte. Die wurfstarken Martin Kater und Erik Riedel konnten trotz ihrer insgesamt 17 Tore gut in Schach gehalten werden. Da gegen Sebastian Niesen über den Kreis auch nichts ging, war die Grundlage für Andre Riedel zu glänzen gelegt.
Die erste Hälfte war auf beiden Seiten von Wurffehlern geprägt. Trifft man hier bereits das Tor, wäre eine deutlichere Teepause möglich gewesen. Mit Beginn der zweiten 30 Minuten schlichen sich einige technische Fehler ein, welche die Zschopaustädter ins Spieler hätten bringen können. Die Souveränität war den Radebeulern aber nicht zu nehmen und so bissen sich die Männer ab dem 16:18 wieder ins Spiel und zogen davon.
In der Folge wurde der Vfl in der Abwehr immer offener was den Gästen eher noch in die Karten spielte. "Das war der beste Angriff gegen eine offensive Abwehr die ich vom RHV je gesehen habe." meint Urgestein Tobias Jeutner nach dem Spiel.

Die Stars der Partie:
- Marco Franke ist offensiv beim RHV angekommen. Mit seinen 6 Feldtoren machte er mit seinem druckvollen Spiel den Rückraum in der Breite wieder etwas gefährlicher.
- Mirco Elsner hinterließ wirklich einen guten Eindruck in der Abwehr. Ein gutes Beispiel dafür, dass nicht immer nur Körper zählt. Seine gute Beinarbeit glich sehr viel aus.
- Die Rückraumschützen des Vfl, Martin Kater (7) und Erik Riedel (10 Tore) stellen im individuellen Bereich wirkliche ein hohe Messlatte. Schade, dass das Spiel halt zu sehr nur auf beide abgestimmt ist.

Der Flop der Partie:
- In den letzten Jahren waren es vor allem die Torhüter des Vfl, welche dem RHV das Leben schwer machten. Die Gastgeber rollierten mit ihren 3 Keepern fröhlich durch und fanden nicht wirklich einen mit passender Tagesform.

Und sonst noch:
- Durch das Programmheft des Vfl Waldheim konnte sich Coach Hartmann die Motivationsansprache ersparen. Einfach mal kurz vorlesen hat gereicht: ?SV Niederau, SG Großenhain/Zabeltitz und Radebeuler HV mussten im Vorjahr immer wieder nach unten schauen, konnten dann aber die Klasse halten. Ohne große Verbesserung werden sie wohl auch in der neuen Saison in dieser Zone verweilen.?
Eine erneute Heimniederlage gegen eine Mannschaft aus der unteren Zone bedeutet was eigentlich für den Vfl Waldheim?

Die 7-Meter Statistik:
RHV: 4 von 5
Vfl: 4 von 5


Die 2-Minuten-Statistik:
RHV: 4
Vfl: 4

Für den RHV brillierten:

Spieler Tore (davon 7-Meter)

Andre Riedel
Klemens Kutschmann
Mirco Elsner 6
Felix Lehmann 6
Marco Franke 6
Marcel Weig 4
Steve Lasonczyk 8 (2)
Johannes Hartmann
Tobias Jeutner 1
Stefan Kirsch 4 (3)
Sebastian Niesen 1

Coach M. Benkert


 

Spielkalender

16.09.2017 - Radebeuler HV : SG Zabeltitz/Großenhain - 29:32

Wieder nichts zu holen.

Nach den ersten zwei Spielen, welche in der Ferne stattfanden, ging es für den Radebeuler HV auch endlich in der eigenen Halle los. Leider gelang es den Hausherren nicht, sich in einer spannenden Partie am Ende durchzusetzen. Mit 29:32 bleiben die Gäste von der SG Zabeltitz/Großenhain der große Angstgegner des RHV. Dabei hatten die Radebeuler zeitweise das Spiel gut im Griff, konnten eine zwei Tore-Führung in der zweiten Halbzeit jedoch nicht über die Zeit bringen. Den Gästen ist ein gelungener Endspurt nach eigenem Team-Timeout, geführt von Tobias Kreutzmann und ein technisch sauberes und cleveres Spiel nicht abzustreiten.

Es sollte endlich die Wende her, endlich einmal wieder die Jungs von der Röder schlagen. Gut vorbereitet und voll motiviert standen die Zeichen recht gut. Die im Training praktizierte 6:0-Deckung sollte den zweikampfstarken Mittelspielern der SG die Räume nehmen. In der Tat konnte sich der RHV auf andere Baustellen konzentrieren, weil die Deckungsmitte über Sebastian Niesen und Marcel Weig sehr sicher zu gestellt wurde. Aus konditionellen Gründen wurde trotzdem zeitweise über Christoph Herrmann auf ein 5:1 umgestellt, was die befürchteten einfachen Tore für die SG einbrachte. Ein starker Angriff kompensierte die Flut an Gegentoren zur Halbzeit jedoch erfolgreich auf 15:17.
Weiter auf die Stärken konzentrieren war die Devise in der zweiten Halbzeit. Also besann sich der RHV wieder auf die 6:0-Deckung, welche ihre Perfektion zur 40. Spielminute fand und den "Men in Black" einen 5:0-Lauf bescherte und sich auf einmal 23:21 in Führung befand.
Die genommene Auszeit vom Trainerteam Jurack/Schumacher (44.Spielminute) trug dann jedoch Früchte. Mit Tobias Kreutzmann, nun auf der Mitte agierend, wurde das Zentrum scharf attackiert, was die Defensive der Radebeuler vermehrt nur unsportlich aufklären konnten. Die Folge waren Unterzahlspiele und die Gefahr einer dritten 2-Minuten-Strafe der Akteure Weig/Niesen, was die erfolgreiche Mitte egalisieren könnte. Da regeltechnisch der RHV in den letzten 15 Minuten leider etwas ungleich behandelt wurde, blieben die ebenso fälligen Strafen für die Gäste aus. Die in der zweiten Halbzeit einzige 2-Minuten-Strafe in der 54.Spielminute, stellte für den RHV jedoch trotzdem eine erneute Chance da. Beim 27:27 waren man wieder dran, verbeutelte aber den entscheidenden Überzahlangriff. Geben statt Nehmen - die SG bestrafte dies mit einem Tor ihrerseits.
Zwei dumme Zeitstrafen machten ein erneutes aufschließen zu Nichte und den letztlich verdienten Sieg für die SG perfekt.
Es bleibt dabei, Punkte für Radebeul kommen nicht von der Röder.

Die Stars der Partie:

- Tobias Kreutzmann spielte mit seinen 11 Toren eine top Partie. Seine Zweikämpfe auf der Mitte stellte die Radebeuler Abwehrmitte vor große Probleme.
- Steve Lasonczyk war mit 100 % vom Punkt und seinen 5 Feldtoren wieder erfolgreichster Akteur des RHV.
- wichtigster Akteur war jedoch Christoph Herrmann. Seine Zweikampfstärke konnte wieder gezielt in Szene gesetzt werden und war ein wichtiger Auslöser für das Spiel der MIB.
- Andre Riedel war wieder in bestechender Form. Würfe aus dem Rückraum wurden für die Gäste Mangelware, weil nicht viel ging. Schade dass die Nahwurfzone nicht dicht gehalten werden konnte.

Der Flop der Partie:

- Auf der anderen Seite war das Torhüterduo des SG eher durchschnittlich. Im letzten Jahr konnte Jens Gehrke dem RHV komplett den Zahn ziehen. Dem war heute bei weitem nicht so.
- 100%ige Chancen, komplett frei vor dem Tor, warf der RHV ganze 3-mal in spielentscheidender Situation nebens Tor.

Und sonst so:

- Gute Besserung für Mirco Elsner, welcher sich verletzte, als ihm von hinten bei einem Außenwurf noch in den Arm gegriffen wurde. Leider unbestraft, war dies das bittere Ende für unseren Linksaußen. Es handelt sich wohl zum Glück nur um eine Überdehnung. Trotzdem schade für die Folgen in allerlei Belangen.

Die 7-Meter Statistik:

RHV: 5 von 5
SG: 4 von 5


Die 2-Minuten-Statistik:

RHV: 10
SG: 5

Für den RHV spielten:

Spieler Tore (davon 7-Meter)

Andre Riedel
Klemens Kutschmann
Mirco Elsner
Christoph Herrmann 2
Felix Lehmann 4
Marco Franke 2
Johannes Saske
Marcel Weig 7
Steve Lasonczyk 10 (5)
Johannes Hartmann
Tobias Jeutner
Sebastian Niesen
Ronny Hentschel
Lucas Mittag 4

Coach M. Benkert


 

Spielkalender

07.10.2017 - HSG Freiberg II : Radebeuler HV - 29:23

Fahrlässig in Freiberg

Nach verschlafenem Start und zwei unnötigen roten Karten, kommt der RHV in Freiberg zwar etwas verspätet gut in die Spur, kann sich letztlich aber nicht mehr belohnen. Durch eine eklatante Chancenverwertung müssen sich die Karl May Städter mit 29:23 (16:9) geschlagen geben.


Es begann schon wie zum Haare raufen- pomadig im 1:1-Verhalten und etwas schläfrig im Angriff, zogen die Freiberger bei Zeiten mit 5:1 davon. Als dann endlich Betriebstemperatur erreicht war, fehlte die nötige Kühlung, nun nicht übereifrig zu agieren. So fasste sich Sebstian Niesen viel zu schnell zwei Zeitstrafen ab und im folgenden Felix Lehmann (Körperkontakt im Gegenstoß) und Marco Franke (Gesichtstreffer) klare rote Karten.
Damit war das Spielerkontingent gleich sehr gut für weitere 40 Minuten Handball aufgestellt. Blanke Ironie?nein, anders als erwartet kam der RHV jetzt spielerisch besser zu Rande.
Die Abwehr stellte sich zunehmend auf das Geschick der Dachse ein. So wurden nun auch Gegenstöße erarbeitet. Großes Manko und im Folgenden auch der Hauptgrund für die Niederlage, war die eklatante Chancenverwertung.
Zu Beginn der zweiten Halbzeit bewies sich der RHV selbst was gehen kann, wenn man sich mit Toren belohnt. 7 Tore aus der Halbzeit wurden abgebaut auf ein Tor zum 17:16. Das Spiel war wieder offen- auch mit der Deckungsumstellung der Gastgeber konnte man sofort umgehen. Leider stellten die Men in Black mit dem Anschluß im Folgenden das Tore werfen wieder ein, sodass dem Endspurt die Spannung genommen wurde.
Drei Wochen Pause waren wohl zu viel Ruhe? Hoffen wir darauf, dass die Radebeuler Männer nun aber wach gerüttelt wurden und nächstes Wochenende endlich die ersten Heimpunkte eingefahren werden können.

Die Stars der Partie:

- Da nicht wirklich ein Spieler hervor stach, können am diesem Punkt auch gern einmal die Schiedsrichter Fährmann/Hartmann vom Radeberger SV genannt werden. Sie leisteten sich eindeutig die wenigsten Fehler von allen Teams und hatten die Partie sehr gut im Griff.

Der Flop der Partie:

- Die anfängliche Spieleinstellung des RHV wirkte offensiv etwas lasch. Auch im individuellen Abwehrverhalten wurde der HSG dem starken Wurfarm zum Tor immer freie Bahn gewährt.
- Das Abschlußverhalten des RHV
- Nicht viele RHV-Fans waren dabei zum Gruseltrip ins Bergwerk- aber das man in Freiberg seiner zweiten Vertretung so wenig Wertschätzung zu kommen lässt und noch nicht einmal eine Bewirtung anbietet ist recht traurig. Dürstenden Zuschauern wurde das Spiel so nicht wirklich schmackhafter gemacht.

Die 7-Meter Statistik:

HSG: 5 von 6
RHV: 2 von 4

Die 2-Minuten-Statistik:

HSG: 3
RHV: 6 (2mal darunter wegen roter Karte)

Für den RHV verwarfen:

Spieler Tore (davon 7-Meter)

Andre Riedel
Klemens Kutschmann
Mirco Elsner 2
Christoph Herrmann 5
Felix Lehmann
Marco Franke
Martin Berger
Lukas Mittag 2 (2)
Marcel Weig 5
Steve Lasonczyk 7
Johannes Hartmann 2
Sebastian Niesen

Coach M. Benkert


 

Spielkalender

14.10.2017 - Radebeuler HV : TBSV Neugersdorf - 33:23

Souveräner Heimsieg gegen den Ligadino

Erster Heimsieg für den Radebeuler HV und das mit einem klaren Statement. Beim 33:23 (14:11) gelang es den Men in Black, gegen ungewohnt, schwach verteidigende Gäste, das Torekonto wieder etwas aufzufrischen. In einer bisher ausgeglichenen Liga nehmen die Lößnitzstädter somit wieder einen Platz im Mittelfeld ein und stehen nun sogar vor dem TBSV Neugersdorf.


?Wenn man unsere Ergebnisse so sieht, - die Liga muss doch denken das wir mit zwei Truppen durch die Gegend fahren.? meint Geburtstagskind Mirco Elsner am Abend nach dem Sieg. Für seinen Ehrentag war in der Tat die bessere von beiden in der Lößnitzhalle zu gegen. Es brauchte eine Viertelstunde bis man sich auf die Würfe von Topshooter Mario Schüler einstellte. Von nun an konnte der RHV seine Überlegenheit auch in Zahlen ausdrücken und sich um zwei Tore (10:8) absetzen. Das starke Kreisläuferspiel wurde in der Abwehr von Beginn an unterbunden, wodurch dem TBSV recht schnell die Ideen ausgingen.
Aus der Kabine kamen die Radebeuler mit einem Feuerwerk und starteten einen vorentscheidenden 6:0-Lauf, was es in der Folge dem RHV eine gewisse Lockerheit einbrachte. Wieso so oft funktionierte von nun an alles.
Als sich in der 52.Spielminute Mario Schüler aus dem Spiel mit roter Karte verabschiedete gelang den Neugersdorfern aus dem Rückraum nichts mehr. Wenn da nicht noch ein paar gut getimte Pässe auf Martin Seeliger am Kreis gewesen wären, der RHV hätte den Ligadino unter 20 Gegentoren gehalten.
Mit 33 Toren gegen die bis dahin beste Abwehr der Liga, letztlich ein gelungenes Statement zum verkorksten Ligastart.

Die Stars der Partie:
- Marcel Weig bekam vermehrt Einsatzzeit im linken Rückraum und bedankte sich für das Vertrauen eindrucksvoll mit seinen 8 Feldtoren.
- Andre Riedel präsentierte eine wundervolle Leistungskurve und bewies sich einmal mehr als Topkeeper. Trotz seiner Fußverletzung vom Training, stellte er sich auf das Wurfbild des Gegners immer besser ein und vernagelte letztendlich sein Tor.

Der Flop der Partie:
- Es passt einfach nicht ins Bild. Eine erfahrene, dufte Truppe aus Neugersdorf hat nicht ihren besten Tag und der Mann, welcher seit Jahren für die meisten Tore sorgt, ist gefrustet und begeht in einer fairen Handballpartie eine Tätlichkeit. Nicht nur das er in den nächsten Partien gesperrt sein wird, auch mit 32 Jahren charaktertechnisch etwas dünn.

Und sonst so:
- Die Men in Black bedanken sich trotz des schönen Wetter für den zahlreichen Besuch in unserer Halle.


Die 7-Meter Statistik:

RHV: 2 von 2
TBSV: 4 von 6


Die 2-Minuten-Statistik:

RHV: 4
TBSV: 3 (davon 1 mal rot)


Für den RHV spielten:

Andre Riedel
Klemens Kutschmann
Mirco Elsner 2
Christoph Herrmann 6
Felix Lehmann 2
Marco Franke 5
Martin Berger 3
Marcel Weig 8


Steve Lasonczyk 1 (2)
Johannes Hartmann 1
Tobias Jeutner
Sebastian Niesen 1
Alexander Schwarze 2
Lucas Mittag

Coach M. Benkert


 

Spielkalender

21.10.2017 - HSV Dresden : Radebeuler HV - 34:15

Ideenlosigkeit unterliegt genialer Vielfalt

Beim 34:15 (17:8) unterliegt der Radebeuler HV deutlich bei den jungen Wilden vom HSV Dresden. Gegen das offensiv geführte und immer wechselnde Abwehrgeschehen der Landeshauptstädter fand der RHV nie in den Rhythmus und blamiert sich letztlich durch viele individuelle Fehler noch höher als nötig.

Die Favoritenrolle war klar und die Möglichkeit auf Punkte gering. Das der HSV durch eine offensive 3:3-Deckung seine Laufstärke gezielt ausspielte, war taktisch schlau und untermauerte bei Zeiten, dass die Punkte in der Gamighalle bleiben sollten.
Von Zeit zu Zeit wechselte die Abwehr die Aufstellung in eine 5:1 oder 6:0-Deckung, sodass es den Men in Black schwer fiel, sich auf irgendetwas einzustellen. Folgerichtig profitierten die Dresdner von den vielen erzwungenen technischen Fehlern der Radebeuler. Auch wenn es phasenweise in der Radebeuler Abwehr ganz gut aus sah und der HSV zu langen Angriffsserien gezwungen wurde, so nützt es dem nichts, wenn vorne kein Nutzen gezogen wird.
Den berüchtigten i-Punkt setzt der RHV jedoch mit seinen individuellen Fehlern bei erspielten Chancen. Würfe über das Tor, Würfe auf halbhoch für den Torwart oder Schrittfehler in klaren Gelegenheiten waren keine Seltenheit. Spielt man in diesen Situationen wenigstens clever aus, verhindert man weitere Gegenstöße und verliert gerecht mit 8 Toren. So ist die Blamage mit 19 Toren natürlich dann die logische Quintessenz.
Ein weiterer extremer Ausschlag des Radebeuler Leistungszeiger. Nächstes Wochenende geht die Reise wieder nach Dresden, hoffentlich mit einem Zeigerausschlag nach oben, um wenigstens die Punkte beim ESV einzuheimsen.
Die Stars der Partie:
- Mit 9 Toren vom Feld stach natürlich Andreas Reichel vom HSV Dresden hervor. Dem schön und effektiven Aufbauspiel des HSV Dresden konnte er am meisten abgewinnen.

Die Flops der Partie:
- Die Chancenverwertung des RHV, sowie die Liste an technischen Fehlern erinnerte eher an ein ersten Trainingsspiel nach der Saisonpause.

Die 7-Meter Statistik:

RHV: 1 von 3
HSV: 5 von 5

Die 2-Minuten-Statistik:

RHV: 8
HSV: 4





Für den RHV spielten:

Andre Riedel
Klemens Kutschmann
Mirco Elsner 2
Christoph Herrmann 2
Felix Lehmann 1
Marco Franke 3 (1)
Martin Berger 1
Marcel Weig 3
Steve Lasonczyk 1
Johannes Hartmann
Tobias Jeutner
Sebastian Niesen
Alexander Schwarze 2
Lucas Mittag

Coach M. Benkert


 

Spielkalender

28.10.2017 - ESV Dresden : Radebeuler HV - 27:23

Abwehrschlacht im Lokschuppen

In einer auf beiden Seiten von Abwehr und Torhüter dominierten Partie ziehen die Men in Black beim ESV Dresden mit 27:23 (12:9) den kürzeren. In einer ansehnlichen und spannenden Partie sind es vor allem wieder die individuellen Fehler welche den Unterschied ausmachten.


Es zeichnete sich von Beginn an ab, dass eine Abwehrschlacht zu erwarten war. Beide Abwehrreihen mit einem 6:0-Riegel agierend, verließen sich auf ihre starken Schlussmänner und wollten das Kreisspiel des Gegners somit unterbinden. Summa summarum würde also das Team mit den besseren Rückraumwerfern die Partie bestimmen können. Beim RHV ging diese Marschroute sehr gut auf. Andre Riedel war zeitig im Spiel und entschärfte die Rückraumwürfe des ESV. Im Gegenzug brachte man Marcel Weig vorne gut in Position. Jener brauchte am heutigen Tag jedoch etwas um sich warm zu werfen, wodurch man verpasste die Führung zu übernehmen. Dem weiterhin miesen Wurfbild geschuldet gerieten die Radebeuler nun erstmals 4 Tore in Rückstand(9:5), was bis zur Halbzeit nur noch minimal ausgebessert werden konnte.
Die zweite Halbzeit entwickelte sich dann genau so, wie es sie sich das Trainerteam vorgestellt hatte.
Die Abwehrreihe stand weiter sehr sicher und das Angriffsgeschick kam nun ins Rollen. Folgerichtig war man zur 50.Spielminute mit 19:19 wieder im Spiel und erzwang die Auszeit der Schuppenbesitzer.
?Wir hatten sie genau wo wir wollten, wir mussten nur noch den Abzug drücken, aber stattdessen leisten wir uns leider nicht zum ersten Mal in dieser Saison genau im falschen Augenblick dumme 2-Minuten-Strafen!? meint Coach Hartmann nach dem Spiel. Drei Hinausstellungen in den letzten 10 Minuten halfen dem ESV entscheidend über die Zeit. Zwar konnte der RHV die ersten beiden noch bis zum 23:22 gut kompensieren, scheiterte im Nachgang aber zweimal an einer eigenen Überzahlphase, welche der ESV zu bestrafen wusste.

Fazit: Eine ehrgeizige, disziplinierte und geschlossene Teamleistung, welche durch die eigenen Fehler nicht zur Kür gebracht wurde.

Die Stars der Partie:

- Andre Riedel und Karl Erik Lederer vom ESV Dresden machten den Werfern auf beiden Seiten das Leben immens schwer.
- Marcel Weig steigerte sich ins Spiel hinein und war mit seinen 8 Feldtoren letztlich bester Werfer des RHV.

Der Flop der Partie:

- Steve Lasonczyk befindet sich weiterhin in einem kleinen Formtief. Mit 0 Toren vom Feld hofft die Truppe, dass die Talsohle somit überschritten ist.
- Matti Fiehler vom ESV Dresden machte durch mehrere Unsportlichkeiten auf sich aufmerksam. Leider für die SR schwer zu sehen, aber mit 2 Schlägen in die Magengrube, sowie einem unnötig späten stoßen, wodurch Sebastian Niesen auf Marcel Weigs Knie geflogen ist, hat er sich in Radebeul definitiv keine Freunde gemacht. Zum Glück hat das Knie gehalten. Die Liga sollte davon jedoch Notiz nehmen und vielleicht der Geschädigte selbst, noch einmal in sich gehen.


Für den RHV spielten:



Andre Riedel
Klemens Kutschmann
Mirco Elsner 3
Christoph Herrmann
Felix Lehmann 3
Marco Franke 5 (1)
Lucas Mittag 3(2)
Marcel Weig 8
Alexander Schwarze
Steve Lasonczyk 1(1)
Johannes Hartmann
Tobias Jeutner
Sebastian Niesen


Coach J. Hartmann/ M. Benkert


 

Spielkalender

04.11.2017 - Radebeuler HV : HSV Weinböhla - 27:17

Spielbericht 1.Männer

Andre Riedel hat alles im Griff!

Beim 27:17 (14:8)-Erfolg der Men in Black im Lokalderby gegen den HSV Weinböhla ist es allen voran Andre Riedel, welcher für die Höhe des Sieges verantwortlich ist. Neben einem gut funktionierenden RHV-Angriff und Torhüterproblemen auf Seiten der Gäste, machte der ehemalige Jugendbundesliga-Keeper die wohl beste Partie seiner jungen Karriere.

Ein klares Bild war in der Lößnitzsporthalle zu sehen- willensstarke Gastgeber netzten nach Belieben ein. Die Verletzung von Gästestammkeeper Tomas Suchy machte sich deutlich bemerkbar. Ein gleichwertiger Ersatz fehlte dem HSV im kompletten Spiel spürbar. Auf der anderen Seite leisteten sich die Gäste eine Vielzahl an Fehlwürfen, sicherlich auch bedingt durch das Fehlen von Kleister am Ball.
Die jedoch gut herausgespielten, aber verfehlten Chancen frei vorm Tor und 4 verworfene 7-Meter entschuldigen sicherlich nicht, dass das Spielutensil komplett Schuld ist. Schuld war ganz klar Andre Riedel! Überragend aufgelegt fegte der Hexer der Lößnitz so einige Bälle weg und bescherte seinen Männern eine ruhige Partie. Auch wenn die RHV-Abwehr ihren Beitrag dazu tat und sehr gut stand, muss man fairerweise festhalten, dass mit einer durchschnittlichen Torhüterleistung ein spannendes Spiel zu Stande gekommen wäre.
Auffällig im Radebeuler Spiel war vor allem die Spielbreite im Angriff. Der zuletzt wurfstarke Marcel Weig erzielte zwar nur ein Feldtor, konnte sich hierbei aber für seine treffsicheren Nebenleute als Initialzündung erfolgreich anbieten. So wurde das Torewerfen über alle Anwesenden gerecht verteilt. Das Fehlen von Steve Lasonczyk war somit kaum spürbar, nicht zu Letzt auch durch die starke Abwehrleistung von Neuling Alexander Schwarze, konnte seine Abwesenheit hinten ebenso egalisiert werden.
Der RHV stelle bereits in der ersten Halbzeit sehr zeitig die Zeichen auf Sieg. Über die Stationen 6:3; 9:6; 13:6 wurde der HSV an die Wand gespielt. Es waren nicht wenige Stimmen in der Halle, welche dem HSV einen fehlenden Kampfgeist unterstellen. Das Auftreten und der Kampfgeist waren eines Derbys nicht würdig. Umso mehr jedoch für den Radebeuler HV, der somit verdient als Sieger vom Platz ging.

Die Stars der Partie:
- Wie schon erwähnt eine überragende Torhüterleistung von Andre Riedel. Viele Würfe frei vom Kreis, sowie 4 parierte 7-Meter ließen den HSV Weinböhla verzweifeln.
- Ein gelungener Einstand als Starter in der Abwehrreihe. Alexander Schwarze kommt in den Abwehrreihen des RHV sehr gut zurecht und fügt sich nahtlos ein.
- Beide Mannschaften spielten einen fairen Handball was insgesamt 3 Zeitstrafen auch deutlich zum Ausdruck bringen.

Der Flop der Partie:
- Beide Torhüter der Gäste bekamen kaum ein Ball zu fassen, außer ihn aus den Maschen hinter sich zu holen. Ein gebrauchter Tag für die Hintermänner des HSV.


Die 7-Meter Statistik:

RHV: 3 von 4
HSV: 2 von 6

Die 2-Minuten-Statistik:

RHV: 1
HSV: 2


Für den RHV spielten:

Andre Riedel
Klemens Kutschmann
Mirco Elsner 5
Christoph Herrmann 4
Felix Lehmann 2
Marco Franke 6(2)

Martin Berger 3
Marcel Weig 1
Tobias Jeutner 1
Sebastian Niesen 2
Alexander Schwarze 2(1)
Lucas Mittag 1

Coach J.Hartmann /M. Benkert


 

Spielkalender

12.11.2017 - Radeberger Sportverein : Radebeuler HV - 34:24

Spielbericht 1.Männer vom 12.11.2017
Radeberger SV - Radebeuler HV 34:24 (15:9)

Hinter den Erwartungen

Der RHV schafft es immer wieder die eigenen, wie auch die Erwartungen der Zuschauer, mit den Füßen zu treten. Nach dem vielversprechenden Sieg gegen den HSV Weinböhla erwartete man in Radeberg mit Ehrfurcht die Men in Black und ein spannendes Spiel. Mit 34:24 setzte der RHV jedoch lediglich ein Zeichen, in Zukunft auf Eintrittsgelder bei ihren Spielen verzichten können.


Immer einen Schritt zu langsam in der Abwehr, war die zuletzt so gute Grundlage in der 6:0-Deckung komplett hinfällig. Warum der RHV geistig und physisch nicht wirklich anwesend war, lässt sich nur mit grob fahrlässiger Einstellung erklären. Wer zumindest das Radebeuler Spiel der letzten Wochen gesehen hat, der wird wohl auch mit bekommen haben, dass so mancher heute komplett neben sich gestand hat. Der Gastgeber spielte über weite Strecken ein fehlerloses und ruhiges Spiel, was darauf ausgelegt war, die Fehler des RHV auszunutzen. Den vielen überhasteten Würfen und technischen Fehlern der Radebeuler wegen, ein erfolgreiches Unterfangen. Ansonsten fehlte dem Radeberger Spiel schon irgendwo das gewisse Etwas, um sich verständlich zu machen, wie der erste Tabellenplatz gerechtfertigt ist. Wahrscheinlich einfach durch Effizienz!
Der RSV konnte sich durch diesen Erfolg weiter als Spitzenreiter festsetzen und wird wohl im Kampf um den Meistertitel gegen den HSV Dresden noch viel Arbeit vor sich haben.
Für die Men in Black geht der Blick eindeutig nach unten. Im nächsten Spiel gegen die Spfrd. 01 Dresden geht es bereits darum ein Statement gegen den Abstieg zu setzen. Eine spannende Geschichte erwartet uns also nächste Woche in der Elbhalle.

Die Stars der Partie:
- Im Gegensatz zu den letzten Jahren, konnten sich die RSV-Außenschützen als treffsicher präsentieren und stellten einen entscheidenden Faktor im Spiel des RSV dar.

Der Flop der Partie:
- Die Verantwortungsträger des RHV kamen einfach nicht ins laufen. Lediglich Christoph Herrmann stach durch eine gute Kampfbereitschaft und erfolgreiche Zweikämpfe hervor.

Die 7-Meter Statistik:
RSV: 5 von 7
RHV: 4 von 6


Die 2-Minuten-Statistik:
RSV: 4
RHV: 4

Für den RHV spielten:
Spieler Tore (davon 7-Meter)

Andre Riedel
Klemens Kutschmann
Mirco Elsner
Christoph Herrmann 4
Felix Lehmann 4
Marco Franke 5(3)
Lucas Mittag 2
Marcel Weig 4
Steve Lasonczyk 3 (1)
Tobias Jeutner
Sebastian Niesen 2
Coach J.Hartmann/ M. Benkert


 

Spielkalender

18.11.2017 - Radebeuler HV : Sportfreunde 01 Dresden N - 27:24

Radebeuler HV - Spfrd. 01 Dresden 27:24 (12:12)

Nicht schön, aber selten!

Spiele in der Elbhalle sind in der jüngeren Geschichte des RHV nicht wirklich schöne Spiele. Dafür jedoch zu hoher Wahrscheinlichkeit Punkte für die Hausherren. Beim 27:24 (12:12) gegen die Sportfreunde aus Dresden kann der RHV den seit 3 Jahren die beste Hinrunde verbuchen. Am Ende waren es aber individuelle Stärken, die den Heimsieg fixierten. Mannschaftlich haben die Men in Black eine Menge Nachholbedarf.



Die Radebeuler Berg-und Talbahn verabschiedet sich mit einem Heimsieg in die Winterpause. Für einen möglichen Anschluß ans Mittelfeld im neuen Jahr verdammt wichtige Punkte. Die Abstiegszone auf Distanz gehalten, werden nun die nächsten beiden Heimspiele gegen Rietschen und Waldheim wegweisend werden. Den Men in Black muss es unbedingt gelingen in ihrer Spielweise mehr Cleverness an den Tag zu legen. Die bisherige Top oder Flop-Mentalität zeichnet sich standesgemäß in ihren Extremen aus. So gewinnt man eben einmal gegen Weinböhla mit 10 Toren, verliert aber auch mit 10 Toren unnötig in Radeberg.
Im Spiel gegen die Sportfreunde war von beiden etwas da. Die streckenweise gute Abwehr und daraus resultierende Tempogegenstöße verzeichneten eine 5 Tore-Führung zur 45.Spielminute. Eine intelligente Spielverwaltung gelang den Karl-May-Indianern nicht wirklich. Der Spielaufbau wurde zu hektisch zelebriert. Wenns gut geht - okay, aber Handball lebt auch von Fehlern und macht man diese recht schnell hinter einander, kann man einen Gegner sehr schnell wieder zum Leben erwecken. Aus einem 22:17 wurde so recht flott ein 23:22. Dem neu gewonnen Biss der Sportfreunde musste nun erneut der Zahn gezogen werden. Über einige Umstellungen in der Abwehr ging dies noch einmal gut und der RHV stellte die Zeichen wieder auf Sieg. Es wird jedoch nicht immer so laufen, daher ist man gut beraten, erarbeitetes in der Zukunft nicht mit dem A?(Hinterteil) wieder in kürzester Zeit einzureißen.
Ho Ho Ho, frohe Weihnachten - mit 8 Punkten die beste Hinrunde seit 3 Jahren. Wenn man sich nun auf die immer etwas bessere Rückrunde verlassen kann (???), dann wird?s noch ne schöne Saison!

Die Stars der Partie:
- Individualismus hats gerichtet. Allem voran war es Marcel Weig mit seinen 9 Toren, welcher zeitweise sogar die 2te Welle im Alleingang prägte. Auch die punktgenauen Pässe von Andre Riedel auf Felix Lehmann waren ein Augenschmaus und wichtige Tore für den RHV.

Der Flop der Partie:
- Zu schnelles Aufbauspiel ließ den RHV teils wie eine wildgewordene B-Jugendhorde wirken. Zum Glück, dass die Sportfreunde dies nicht zu ihrem endgültigen Vorteil nutzen konnten.

Die 7-Meter Statistik:
RHV: 2 von 2
DD: 1 von 1

Die 2-Minuten-Statistik:
RHV: 3
DD: 2

Für den RHV spielten:

Andre Riedel
Klemens Kutschmann
Mirco Elsner 1
Christoph Herrmann 4
Felix Lehmann 5
Marco Franke
Martin Berger 1
Marcel Weig 9
Steve Lasonczyk 4 (2)
Sebastian Niesen 1
Ronny Hentschel 1
Alexander Schwarze
Lucas Mittag 1

Coach J.Hartmann/M. Benkert


 

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