Radebeuler Handballverein - RHV



Mannschaft - männliche Jugend E

Bezirksliga Sachsen-Mitte männliche Jugend E 2017/18

PlatzMannschaftSp.guvTorePunkteDiff.
VfL Meißen101000267 : 07620 : 00191
2Radebeuler HV10811187 : 14217 : 0345
3HC Großenhain8503102 : 11710 : 06-15
4HSV Dresden10415143 : 15909 : 11-16
5NSG Union Dresden8305099 : 13606 : 10-37
6SG Pirna-Heidenau10208122 : 16004 : 16-38
7TSV Bühlau100010091 : 22100 : 20-130

Die nächsten Spieltermine der Liga

DatumUhrzeitHeimGastSpielstandSpielort

 

Spielkalender

 

DatumUhrzeitHeimGastSpielstandBericht
09.09.201711:30HC GroßenhainRadebeuler HV
11 : 18
09.09.201712:30TSV BühlauRadebeuler HV
9 : 18
Bericht
16.09.201714:30Radebeuler HVHSV Dresden
27 : 12
16.09.201715:30SG Pirna-HeidenauRadebeuler HV
11 : 20
Bericht
28.10.201712:00Radebeuler HVHSV Dresden
13 : 13
Bericht
28.10.201714:00Radebeuler HVSG Pirna-Heidenau
21 : 11
04.11.201711:15NSG Union DresdenRadebeuler HV
11 : 24
Bericht
04.11.201712:15Radebeuler HVVfL Meißen
9 : 34
11.11.201711:00SG Pirna-HeidenauRadebeuler HV
13 : 19
11.11.201712:00HSV DresdenRadebeuler HV
17 : 18
Bericht
14.01.201809:00Radebeuler HVHC Großenhain
14.01.201811:00Radebeuler HVTSV Bühlau
21.01.201809:45Radebeuler HVNSG Union Dresden
21.01.201811:30VfL MeißenRadebeuler HV
03.02.201810:00TSV BühlauRadebeuler HV
03.02.201811:45HC GroßenhainRadebeuler HV
10.03.201810:00Radebeuler HVNSG Union Dresden
10.03.201811:45Radebeuler HVVfL Meißen

Spielberichte

Spielkalender

09.09.2017 - TSV Bühlau : Radebeuler HV - 9:18

Männliche E-Jugend mit gelungenem Start ins Abenteuer Bezirksliga

HC Großenhain : Radebeuler HV 11 : 18

Nach dem erfolgreichen Testspiel in der Ballsportarena ging es am Wochenende wieder nach Dresden. Diesmal fuhren die ?MIB? Anwärter nach Bühlau wo es gegen den HC Großenhain und den TSV Dresden Bühlau um die ersten Punkte der Saison ging. Etwas früh angereißt hatte man die Gelegenheit die beiden Gegner im direkten Vergleich schon mal zu studieren. Dem entsprechend gingen die Jungs perfekt eingestellt ins erste Spiel. Der HCG sah sich einer schwarzen Wand gegenüberstehend ohne Tür und Fenster. Im Angriff jedoch war eine Nervosität zu spüren mit einigen technischen Fehlern (Fuß, Pass-Fangfehler). Im vierten Anlauf gelang endlich das 1:0. Wieder Fuß und Ball nicht gefangen, die Fehlerquote ist zu hoch. Da die Großenhainer sich aber immer wieder vor einer unlösbaren Aufgabe standen, gemeint ist immer noch die ?schwarze Wand?, konnte der RHV den Ball immer zurück erobern. Ein Lehrbuch reifer Angriff über mehrere Stationen an dem jeder seinen Anteil hatte brachte das 2:0 und vor allem Sicherheit. Ab hier spielten die Jungs sich regelrecht in einen Rausch! Ein Abwehrriegel schön anzusehende Passstafetten und ein unglaublich hohes Tempo ließen den Gegner nur noch zuschauen und staunen. Bei einem Spielstand von 8:1 für unseren Nachwuchs wechselte man ?Lauf Bereitschaft? und ?Einsatz Wille? aus. Dafür kamen ?Schlen Drian? und ?Nach Lässig? ins Spiel. Die beiden ermöglichten jetzt auch eine Teilnahme des Gegners am Spielgeschehen. Als dann auch noch ?Andi Latte? sich ins Offensivspiel einmischte war die Aufholjagd der Großenhainer eingeleitet. Beim 5:9 wurde diese durch den Pausentee beendet. Kurz die Einstellung zurecht gerückt ging es gut erholt von einer längeren Pause und der HZ in Durchgang zwei wieder los mit Bilderbuchhandball der keine Wünsche offen lässt. Durch eine Super Teamleistung war schnell der alte 7 Tore Vorsprung wieder hergestellt.7:14 Also erstmal wieder zurücklehnen und ein schöpferiges Päuschen einlegen. Der Gegner ließ sich nicht lang bitten und nutzte unsere Nachlässigkeiten zu einem 3:0 Lauf. Wieder einmal fuhr die Sirene dem HCG in die Parade, diesmal in Form einer Auszeit. Lange Rede kurzer Sinn der Spielwitz musste wieder her. Die junior Men in Black packten noch mal den ?Blitzdings? aus und gewannen am Ende verdient 11:18.

TSV Dresden Bühlau : Radebeuler HV 8 : 18

Erfolgreich gestartet, sollte im zweiten Spiel der perfekte Saisonstart her. Nachdem der TSV sein erstes Spiel gegen Großenhain schon verloren hat, dachte man sich wahrscheinlich das wird ein Selbstläufer. Dem entsprechend ging es unkonzentriert los und alle schauten ziemlich dumm aus der Wäsche als die Gastgeber den Führungstreffer zum 1:0 markierten. Das war aber nicht mehr als ein Weckruf. Ein Bauerntrick vom Anwurfpunkt und die Aufmerksamkeit in der Abwehr zurück, entwickelte sich ein Tempogegenstoß nachdem anderen. Ohne spielerischen Raffinessen nutzte man einfach das langsame Rückzugsverhalten des Gegners um leichte Kontertore zu erzielen. Folgerichtig ging es 3:15 in die HZ. In der zweiten HZ passten wir uns dem Tempo des TSV an. So wurde ebenso das Rückzugsverhalten eingestellt und alle schauten zu wie unser Torhüter sich im 1:1 gegen die Werfer verhält. Die Angriffsbemühungen beschränkten sich leider auf zuviel Egoismus, jeder wollte den Ball und jeder wollte allein das Tor erzielen. Es bleibt die Erkenntnis das eine schlechte Halbzeit mit 5:3 verloren ging, aber alles im Allen war es ein gelungener Saisonstart. Mit zwei deutlichen Siegen die mit etwas mehr Konzentration und Teamwork noch höher hätten ausfallen können. Das kann man sich für den nächsten Spieltag vornehmen, an dem es wahrscheinlich nicht leichter wird. Im Gegenteil nach den Ausfällen von Ruben und Finn, müssen wir kommendes Wochenende auch noch auf Jakob und Tim verzichten. Das heißt, stark Dezimiert geht?s auf den Sonnenstein, wo die SG Pirna/Heidenau und der HSV Dresden warten.
Für den RHV im Einsatz

Karl, Jakob 4, Johann Friedrich, Willy 5, Luca 2, Deniz 15, Jamie 9, Lucas, Tim, Jason 1


 

Spielkalender

16.09.2017 - SG Pirna-Heidenau : Radebeuler HV - 11:20

Spielbericht E1

Radebeuler HV : HSV Dresden (27:12)

Nachdem gelungenen Saisonstart aus der Vorwoche, sollte aus dieser eine Serie werden. Die Vorzeichen, über die Woche gesehen, standen schlecht. Da sich die Absagen häuften. Daher war es erfreulich, dass Jakob seine WE Planung über den Haufen warf und doch mit nach Pirna fuhr, um mit seinem Team das gemeinsame Ziel zuschaffen. Das ist Herzblut! Und genau mit diesem, ging es auch in die erste Partie gegen den HSV Dresden. Wie im ersten Spieltag schon, hat man vorher den Gegner beobachtet und sich wieder mal perfekt eingestellt. Es zeigte sich auch wieder, dass der Schlüssel zum Erfolg in der Abwehrarbeit liegt. Der HSV wurde permanent zu Fehlpässen und technischen Fehlern gezwungen. Dadurch konnte der RHV seine größte Stärke ausspielen, dass Tempo. Nach jedem Ballgewinn, wurde Gedanken schnell auf Angriff umgestellt und dann hieß es, nur noch das Runde muss ins eckige. 6:0. An dieser Stelle kommen meist die ersten kritischen Worte, aber ehrlich gesagt, es gibt nichts zu kritisieren. Eine starke Deckungsarbeit und vorne ein hohes Tempo, ließen weiter keine Hoffnung für die Dresdner aufkommen. HZ 12:4.
Auch in Durchgang 2 ging es ohne Schwächen konzentriert weiter. Man dominierte den Gegner nach belieben und wenn das schnelle Spiel nicht funktionierte, spielte man den Ball geduldig mit Übersicht durch die eigenen Reihen, bis letzten Endes einer freistehend Einnetzte. Im Deckungsverbund das gleiche Bild. Ist mal einer einen Schritt zu langsam, ist sofort der nächste zur Stelle und hilft aus. Kamen die Dresdner doch mal zum Abschluss, stand Karl zwischen den Pfosten und komplettierte das Mannschaftsbild des RHV. Somit wuchs der Vorsprung ständig an und konnte nur noch beim Stand von 27:12 durch die Schlusssirene gestoppt werden.

SG Pirna/Heidenau : Radebeuler HV (11:20)

Im zweiten Spiel empfing der Gastgeber unsere Jungs. Viele Parallelen zum ersten Spieltag waren zuerkennen. 2. Spiel-Gastgeber, vermeintlich schwächerer Gegner 1:0 hinten. Allerdings taten wir und diesmal schwerer das Spiel zu drehen. Die zweimalige Führung, konnten wir zwar Postwendend per Bauerntrick ausgleichen, aber es fand sich keine Zuordnung in der Abwehr. In einem offenen Schlagabtausch, zeigten die Jungs auch, dass sie nicht nur schön spielen können, sondern auch über den Kampf kommen können. 5:6. Trotz alledem, reichte es dem Trainer nicht und er legte die grüne Karte beim Kampfgericht nieder. Eine klare Ansage Richtung Mannschaft. Keine Abwehr bedeutet kein schnelles Umschalten, keine Konter keine Führung. Scheinbar waren das die richtigen Worte. Wie ausgewechselt ging es zurück aufs Feld. Die Zuordnung und der nötige Biss in der Defensive Stimmte wieder. Das gab auch die nötige Sicherheit für die Offensive. Eine hohe Laufbereitschaft und ein sicheres Passspiel wurden durch Tore belohnt. Durch einen 7:1 Lauf setzten die ?Men in Black? in Ausbildung, ein Zeichen wer die Punkte mitnehmen sollte. HZ 6:13.
Nach nunmehr 45 Minuten Handball am Stück, hieß es beim Pausentee noch einmal verschnaufen, um in der 2.HZ den Sack zuzumachen. Top motiviert, aber mit schweren Beinen, liefen die letzten 15 Minuten des Spieltages. Mit weniger Tempo, aber einem großem Spielwitz, wurde die Abwehrreihe der SG auseinander dividiert. Im Gegenzug bissen sich die Gastgeber, die Zähne an der Abwehr und Torhüter des RHV aus. Eher weniger spektakulär, aber immer noch Sehenswert, wurde das Ergebnis bis zum Schluss verwaltet, sodass am Ende ein verdienter 11:20 Sieg auf der Habenseite stand.
Abschließend, muss man sagen, dass die Punkte verdient mit nach Radebeul gegangen sind. Durch eine geschlossene Mannschaftsleistung, ein jeder konnte sich in die Torschützenliste eintragen. Außer Karl, dessen Aufgabe das verhindern der Tore ist und diese auch komplett erfüllt hat. Am 28.10.17 gilt es dann nach 8 Punkten aus der Fremde, die ersten Heimsiege einzufahren und die weiße Weste zu Wahren. Also kommt in die Halle und Unterstützt unseren Nachwuchs in den Duellen der Elbstädter RHV:HSV Dresden und RHV:SG Pirna/Heidenau.

Aufstellung: Karl, Joan 2, Jakob G. 5, Willy 3, Luca 3, Deniz 20, Jamie 11, Lucas 1, Jason 2


 

Spielkalender

28.10.2017 - Radebeuler HV : HSV Dresden - 13:13

Radebeuler HV : HSV Dresden (13:13)

Am Samstag begrüßten wir zu den ersten Heimspielen der Saison, den HSV Dresden und die SG Pirna/Heidenau in der Elbsporthalle.
Aufgrund der Siege aus den letzten Spielen, konnte man frohen Mutes in die zwei Spiele gehen. Da man allerdings mal wieder mit veränderter Personaldecke antrat, spielte auch die Ungewissheit wieder eine Rolle. Mit Jakob fehlte diesmal ausgerechnet der Kreativposten der Mannschaft, aber da hilft alles jammern nichts, den es haben sich ja 9 andere Spieler eingefunden, die bereit waren es zu richten.
So ging es am Wochenende vor Halloween im ersten Spiel gegen den HSV. Während unser Team auf den Gegner wartete, beschworen diese lautstark ihren Teamgeist. Mit dem Anpfiff entpuppten sich die Dresdner gleich als Schreckgespenst und wir gerieten schnell 0:2 in Rückstand. Es schien als lag ein Fluch über dem Ball. Ständig suchte er den Weg zu den Hauptstädtern. Beim Stand von 2:5 rief der ?Böse Wolf? seine ?sieben Geislein? per Auszeit vom Feld. Nein er hat Sie nicht gefressen! Er hat versucht Sie aufzuwecken und an die eigenen Stärken zu erinnern. Insofern man den Fluch des Balles überwinden konnte und den Ball, in den eigenen Reihen hielt, trug dies auch Früchte in den Angriffsbemühungen. Allerdings standen in der Abwehr, weiterhin 6 leblose Körper, die wenig Furchteinflößend erschienen. So endete eine gruselige erste HZ beim Stand von 6:8. Dem zu Folge, hat der ein oder andere, schon sein Kürbisgesicht aufgelegt, weil er wusste das Grandelbart in der Halbzeitansprache nur zu meckern hat. Nach dieser Standpauke, war auch der letzte aufgewacht und bereit Abwehrarbeit zu leisten, wäre da nicht immer noch dieser Fluch über dem Ball. Wie von Geisterhand gelenkt, suchte er immer wieder den Weg zu den Jungs in Grün.8:10. Noch mal musste eine Auszeit herhalten und Captain Jack Sparrow rief seine Mannschaft an Deck. Weiter kämpfen und denkt dran die ?Black Pearl? ist das schnellste Schiff. Die Segel gehisst, der Wind stand gut und endlich wurde der Handball gespielt, der die letzten Spiele schon so begeistert hat. Ein 4:0 Lauf, brachte die Wende im Spiel.12:10. Aber der bis dahin starke Gegner, ließ sich nicht unterkriegen und packte ebenfalls noch mal eine Schippe drauf und konnte wieder ausgleichen. So kam es in den letzten 2 Minuten zu einem offenen Schlagabtausch, in dem Wir noch einmal vorlegten und im direkten Gegenzug wieder den Ausgleich hinnehmen mussten. Beide Mannschaften, hatten noch die Möglichkeit den Siegtreffer zu markieren, ließen diese aber ungenutzt. So einigte man sich gütlich auf ein Unentschieden in einer Partie, die keinen Verlierer, verdient hätte.


Radebeuler HV : SG Pirna/Heidenau (21:11)

Nach einem 30 minutigen Formtief, gab es ein Spiel Pause und jede Menge Redebedarf! Also 95 Thesen in die Kabine gemeiselt ; ) und den Blick nach vorn gerichtet, was es alles besser zu machen gilt. Gesagt, getan! Mit dem Anpfiff, ging es diesmal deutlich engagierter und konzentrierter zu Werke. Eine sehr Disziplinierte Abwehrarbeit, war der Schlüssel für einen erfolgreichen Start ins Spiel. Viele Balleroberungen, waren der Sprit für den Angriffsmotor, der von Anfang an im höchsten Drehzahlbereich lief. Immer wieder gewannen die Jungs ihre 1:1 Situationen und konnten somit Überzahlsituationen herausspielen, die durch ein gutes Wurfbild, auch fast immer den Weg ins Netz fanden.5:0. Darauf stellte die SG die Abwehr etwas defensiver auf und verteidigte erst in der eigenen Hälfte, um nicht mehr so leicht die Zweikämpfe zu verlieren. Aber auch in dieser Situation, beweisen unsere ?Men in Black in Ausbildung? ihre Clevernis und kombinierten sich mit Doppelpässen durch die generischen Abwehrreihen. Da man bisher für alles eine Lösung parat hatte, ging es mit 15:5 in eine deutlich entspanntere Pausenansprache, die diesmal viel Lob für die Jungs bereit hielt. Im 2. Durchgang, ging es dann etwas holpriger zu Werke, was allerdings eher auf die Wechselrochade zurück zuführen ist. Es kam zu kleineren Abstimmungsfehlern in Angriff und Abwehr, sodass ein ausgeglichenes Spiel zu sehen war. Das sagt auch das Ergebnis der zweiten HZ aus, die ?nur? 6:6 endete. Am Ende stand aber ein verdienter und ungefährdeter Sieg auf der Habenseite. Was bleibt ist die Erkenntnis das unsere Rekruten, auch mal einen schlechten Tag haben können, aber auch das, sie in der Lage sind sich zu steigern. Diese Steigerung, braucht es aber auch, wenn man bedenkt, dass es am Samstag nach Großenhain zum Topspiel gegen Meißen geht. Die Voraussetzungen für das Spiel sind klar, an einem Sahnetag ist man in der Lage dem VFL Paroli zu bieten. Leistet man sich jedoch eine Schwächephase, wird dies Erfahrungsgemäß bitter bestraft.

Aufstellung: Karl, Joan, Johann F. 1, Willy 1, Luca, Deniz 18, Jason, Jamie 9, Lucas 5


 

Spielkalender

04.11.2017 - NSG Union Dresden : Radebeuler HV - 11:24

NSG Union Dresden : Radebeuler HV 11:24

Nach einem durchwachsenen Heimspieltag ging es dieses Wochenende wieder auf Reisen. Das Ziel hieß Großenhain und die beiden Gegner NSG Union Dresden und VFL Meißen. Mit der NSG stand im ersten Spiel die letzte Unbekannte der Liga gegenüber. Ein Blitzstart des RHV deckte sofort die schwächen in den Abwehrgeschicken des Gegners auf. Erster Nutznießer war Deniz, der die ersten drei Treffer erzielen konnte. Mit guten Pässen seiner Teamkollegen gefüttert, stahl er sich immer wieder in die freien Räume davon. Eine eigentlich gute Abwehr bot kaum Anspielstationen für die Gegner so das sie ständig zu Einzelaktionen gezwungen wurden. In diesen wurde es den Hauptstädtern allerdings viel zu leicht gemacht und sie konnten immer wieder durchbrechen und Tore erzielen. Folgerichtig war nach 9 Minuten beim stand von 5:8 alles offen. Die Auszeit des gegnerischen Trainers wurde unserseits genutzt um die Defensive etwas um zu gestallten. Die Jungs hatten verstanden das Handball eine Sportart ist wo man auch mal den Gegner anfassen darf. Da damit auch das Zweikampfverhalten stimmte ging es nur noch in eine Richtung. Das einzige was die Karl May Städter stoppen konnte war das Pausensignal das beim 5:14 ertönte. Die Seiten gewechselt kopierte man den beginn des ersten Durchgangs. Jakob, Deniz, Jamie wieder gehörten die ersten drei Torerfolge den ?Jungs in Black?. Mit dem hohen Vorsprung im Rücken schlich sich dann wieder der ein oder andere Fehler ein. Diese Gelegenheiten beanspruchte Karl um sich in Szene zu setzen und auszuzeichnen. Munter ging es hin und her in der 2. Halbzeit bis auch diese beim 11:24 ein Ende fand. Aber keine Zeit, sich über den auch in der Höhe verdienten Sieg zu freuen, denn es ging gleich ins nächste Spiel.


Radebeuler HV : VFL Meißen 9:34

Das Topspiel war angerichtet. Die zwei bis dahin noch ungeschlagenen Teams der Liga trafen sich zum Gipfeltreffen. In der roten Ecke der RHV mit einem blauen Auge aus der Vorwoche (13:1 Punkte) forderte den Favoriten und Angstgegner der letzten Jahre heraus. In der blauen Ecke befand sich der noch verlustpunktfreie VFL Meißen (10:0 Punkte). Die Zielsetzung ist leicht erklärt: Handball spielen und gucken was raus kommt. Hauptsache nicht K.O. gehen oder gar das Handtuch werfen. Aber mit dem Gong, geschah genau das. Man hisste die weiße Flagge, warf die Handtücher in den Ring und stellte sich Tod. Wir haben wirklich alles versucht, um uns von Anfang an zu ergeben. Der VFL erfreute sich an der konsequenten Verweigerung des RHV und nutzte dies zum Schaulaufen (ich glaube im Training werden die mehr gefordert). 0:21! Die Punkte in Geschenkpapier eingepackt, Schleife drum und nach Meißen verschickt, bat der Schiri noch mal aufs Feld zur 2 HZ. Der zweite Durchgang ist auch schnell erklärt, die zweite Reihe des VFL ließ ein dezentes mitwirken der Radebeuler zu. 9:34! Das positive im Spiel, war das Tim, Luca und Jason sich in die Torschützenliste eintragen konnten und so doch noch ein Erfolgserlebnis mitnahmen. Jetzt gilt es erstmal die Köpfe frei zubekommen und den Blick nach vorn zurichten.

Karl, Jakob 4, Willy 4, Luca 1, Deniz 17, Jason 1, Jamie 4, Lucas 2, Tim 1


 

Spielkalender

11.11.2017 - HSV Dresden : Radebeuler HV - 17:18

Ein gelungener Start der männlichen E-Jugend in die 5. Jahreszeit

SG Pirna/Heidenau : Radebeuler HV 13 : 19

Pünktlich am 11.11., zugegeben nicht um 11.11 Uhr sondern etwas früher, machte sich der Faschingszug des Radebeuler Harlekin Verein auf nach Dresden. Nachdem man sich in der Umkleide fertig kostümiert hat, konnte es los gehen in die 5. Jahreszeit oder den 5. Spieltag. Wie auch immer. Da sich alle irgendwie gleich verkleidet hatten, einigte man sich mit den ebenfalls angereisten Gästen aus Pirna/Heidenau das Kostümbattle in einem Handballspiel auszutragen. Anfangs verteilte die Jury die Punkte noch gleichmäßig auf beiden Seiten.5:6 Als Finn zum Penalty antrat konnte die Jury erkennen das die erkennen das die schwarzen Hosen perfekt zu den roten Shirts passen. So lohnte es sich und die Radebeuler Jecken gingen erstmals mit zwei Toren in Führung. Beim weiteren Kamelle werfen, bewies Karl sich am Fangsichersten und ließ nichts mehr ins Netz. Im Gegenteil, er warf den süßen Bonbon immer wieder per Zuckerpass auf seine Mitspieler die jetzt öfters eine Lücke im Gedränge fanden. Beim 5:11 fiel die Büttenrede nicht unbedingt witzig aber positiv aus. Im zweiten Durchgang tauchten vermehrt immer wieder neue Spieler auf dem Kostümball auf die sich auf beiden Seiten gleichwertig in Szene setzen konnten. Anfangs hatte die SG noch die rote Nase auf und konnte auf 9:11 verkürzen ehe der RHV den Spielwitz wieder entdeckte und den alten Vorsprung wieder herstellte. Ein 13:19 am Ende ging völlig in Ordnung in dem vor allem Finn (erstes Spiel nach zweimonatiger Zwangspause) hervorheben muss. Eine Bank in der Abwehr und eine coole Sau beim Penalty!!!


HSV Dresden : Radebeuler HV 17 : 18

Nach kurzem durchschnaufen und einer Absprache über die Choreographie des Radebeuler Tanzensemble ging es in die zweite Partie gegen den HSV. Die ersten Schritte passten perfekt zum Takt, so narrte man den Gastgeber über ein 0:3 bis zum 1:5. Irgendwie kam beim Gegner eine Aschermittwochs Stimmung auf und beendete unser munteres Treiben. Wenig zu Scherzen aufgelegt machten die Hauptstädter bis zum Pausentee ernst und waren bereit den Rausschmeißer auf der Party zu spielen. Die Partie war mit 8:6 auf den Kopf gestellt. Die Radebeuler Narren mussten das ihr Clown Ferdinand nicht lustiger wird und die Halbzeit Büttenrede sich wieder mal nicht reimte. Entschlossen und Humorlos in die zweite HZ. konnte man schnell zum Ausgleich gelangen.8:8. Allerdings musste man wieder einmal feststellen, dass der HSV kein Karnevalsverein ist und wieder bis zum 12:9 davon zog. Die Trumpfkarte musste noch mal zum Kampfgericht. ?Einen hab ich noch. Wenn ihr den nicht lustig findet sag ich gar nix mehr!? Es kam wie es kommen musste keiner hat gelacht also war der Trainer ruhig gestellt (vielleicht war aber auch das der Bourner?). Die Jungs auf dem Feld auf sich gestellt, machten jetzt wieder das, wofür wir nach Dresden gefahren sind. Tor für Tor kämpfte sich die diesmal als ?Men in Red? angetretenen Radebeuler sich bis zum 15:15. Es war wieder alles offen und immer noch ruhe auf der Bank! Der Gastgeber hob sich seine grüne Karte bis zum 17:16 auf. ?OK Jungs einen erzähl ich noch. Wer den versteht kann in einer Minute und 10 Sekunden lachen.? Die Jungs hatten ihn verstanden und wie sollte es auch an diesem Tag anders sein, erzielte unser mit Abstand größter Jeck Jakob den entscheidenden Treffer zum 17:18 Sieg.

Aufstellung: Karl, Jakob 6, Johann F., Willy 4, Finn 2, Luca 1, Deniz 19, Jason 1, Jamie 2, Lucas 2


 

Impressum | Zugriffe seit September 2012: 1 / 790042