Radebeuler Handballverein - RHV



Mannschaft - männliche Jugend A

Ostsachsenliga männliche Jugend A 2017/18

PlatzMannschaftSp.guvTorePunkteDiff.
1HC Großenhain161501451 : 30730 : 02144
2SG Pulsnitz/Oberlichtenau161312430 : 32727 : 05103
3Radebeuler HV161033443 : 38923 : 0954
4SSV Lommatzsch 192316835422 : 41819 : 134
5NSG Union Dresden16736372 : 37617 : 15-4
6NSV Gelb-Weiß Görlitz16628405 : 41714 : 18-12
7VfB 1999 Bischofswerda163112349 : 47107 : 25-122
8BSV Görlitz161312359 : 42505 : 27-66
9SG Radeberg/Königsbrück161015372 : 47302 : 30-101

Die nächsten Spieltermine der Liga

DatumUhrzeitHeimGastSpielstandSpielort

 

Spielkalender

 

DatumUhrzeitHeimGastSpielstandBericht
03.09.201711:30Radebeuler HVSSV Lommatzsch 1923
24 : 24
10.09.201712:00VfB 1999 BischofswerdaRadebeuler HV
18 : 38
17.09.201712:00Radebeuler HVHC Großenhain
27 : 23
23.09.201716:00NSV Gelb-Weiß GörlitzRadebeuler HV
23 : 30
28.10.201711:00NSG Union DresdenRadebeuler HV
19 : 19
12.11.201714:00SG Pulsnitz/OberlichtenauRadebeuler HV
31 : 21
19.11.201714:30Radebeuler HVBSV Görlitz
31 : 28
26.11.201711:00SG Radeberg/KönigsbrückRadebeuler HV
24 : 27
06.01.201814:00SSV Lommatzsch 1923Radebeuler HV
27 : 25
Bericht
14.01.201812:00Radebeuler HVVfB 1999 Bischofswerda
40 : 26
Bericht
20.01.201816:15HC GroßenhainRadebeuler HV
38 : 29
Bericht
28.01.201812:00Radebeuler HVNSV Gelb-Weiß Görlitz
28 : 21
Bericht
04.03.201812:00Radebeuler HVNSG Union Dresden
26 : 21
Bericht
18.03.201812:00Radebeuler HVSG Pulsnitz/Oberlichtenau
30 : 30
Bericht
15.04.201814:15BSV GörlitzRadebeuler HV
20 : 23
Bericht
22.04.201812:00Radebeuler HVSG Radeberg/Königsbrück
25 : 16

Spielberichte

Spielkalender

06.01.2018 - SSV Lommatzsch 1923 : Radebeuler HV - 27:25

06.01.2018 - SSV Lommatzsch 1923 : Radebeuler HV - 27:25
Spielbericht Männliche Jugend A Ostsachsenliga
SSV Lommatzsch 1923 - Radebeuler HV 27:25 (14:12)

Kein schlechtes Spiel, aber da war mehr drin!

Spiele gegen den SSV Lommatzsch 1923 sind in der jüngeren Geschichte des RHV nicht wirklich schöne Spiele. Zwar blieb die Partie weitestgehend fair und auf Augenhöhe - schaffte es die A-Jugend aber nicht sich entscheidend durchzusetzen und den Sieg zu erringen. Nach einem körperlich intensiven Spiel und hartem Kampf leuchtete am Ende nur ein 27:25 für die Heimmannschaft auf der Anzeigetafel auf.

Die Ausgangslage sah vielversprechend aus. Mit 5 Siegen, 2 Unentschieden und erst einer Niederlage aus 8 Spielen machte man sich Hoffnungen gegen den tabellarisch schlechteren Erzrivalen. Aber schnell kam Ernüchterung auf. Ersatzgeschwächt, ohne Auswechselspieler und Johannes Saske sowie Lennard Hoffmann, Leistungsträger am Kreis und im Aufbau, machte sich die A-Jugend nach Lommatzsch auf. Erwartet wurde ein emotionsgeladenes, schnelles und körperlich intensives Spiel - Und genau so kam es auch.
Die Abwehr stand in der ersten Hälfte zwar meist stabil, so gab es aber immer wieder Abstimmungs- und Übernahme/Übergabe-Probleme, sodass es der Heimmannschaft immer wieder leichtgemacht wurde, einfache Tore über den Kreisläufer zu erzielen. Angriffsmäßig wurden Spielzüge routiniert heruntergespielt, sodass oft auf beiden Halben abgeräumt werden konnte und Dominic und Konrad so leicht Tore erzielten. Schließlich ging man nach einer spannenden ersten Hälfte über die Spielstände 4:4, 8:8, 11:11 mit zwei Toren Rückstand (14:12) in die Pause. In der 2. Hälfte kippte dann das Spiel etwas, trotz zeitweiliger Überzahl schafften die Jungs es nicht ihre Chancen zu nutzen und so davonzuziehen. Eine Planlosigkeit im Angriffsspiel und die schlechte Wurfausbeute führte dazu, dass man ab der 40. Minute nur noch einem Rückstand hinterherrannte, der kurzzeitig sogar 5 Tore betrug. Eine Umstellung mit Konrad in der Abwehr und im Angriff, sowie konzentrierte Abwehrarbeit brachte die Radebeuler 10 Minuten vor Schluss aber noch einmal auf 2 Tore heran. Dieser Abstand blieb aber bis zum Abpfiff bestehen. Am Ende mangelte es an der nötigen Cleverness und Konzentration bis zum Schluss. Sicherlich auch dem geschuldet, dass heute jeder durchspielen musste. Insgesamt kann man mit der heutigen Mannschaftsleistung nicht unzufrieden sein. Körperlich unterlegen und ohne Auswechsler hat sich die A-Jugend hier richtig gut verkauft. Ein Sieg war aber dennoch möglich.
Fazit:

Die Stars der Partie:
- Individuelle Stärke des SSV Lommatzsch war hier entscheidend. 60 Minuten schaffte es die A-Jugend nicht den Kreisläufer und Halblinken ordnungsgemäß zu decken, sodass dieser am Ende mit 14 Treffern mehr erzielte als seine gesamte Mannschaft zusammen
-Ein starker Torhüter des SSV schaffte es am Ende immer wieder wichtige Bälle und insgesamt 4 von 6 7-Metern zu halten, sodass sich der RHV aus einer streckenweit starken und gut strukturierten 6:0 Deckung nicht schaffte sich im Angriff selber zu belohnen
-An Team- und Kampfgeist fehlte es den Jungs aber überhaupt nicht, 60 Minuten lang hat jeder alles gegeben, auch wenn das am Ende leider nicht gereicht hat
Der Flop der Partie:
- Ganz klar die Chancenverwertung. So wurden Chancen von außen und teilweise frei vor dem Tor einfach liegen gelassen oder der Torhüter sogar abgeworfen. Hier muss sich jeder an seine eigene Nase fassen. Wichtig für ein ordentliches Wurfbild ist aber auch, dass ein Torhüter zum Training erscheint und so ein ordentliches Wurftraining ermöglicht ;)

Bleibt am Ende nur zu hoffen, dass unsere beiden Spieler Johannes Saske und Lennard Hoffmann so schnell wie möglich wieder fit werden und die Mannschaft bald wieder ergänzen.

Die 7-Meter Statistik:
RHV: 2 von 6
SSV: 0 von 1

Die 2-Minuten-Statistik:
RHV: 0
SSV: 2

Spielstände:
4:4, 8:8, 11:11, 16:14, 20:17, 26:22, 27:25

Für den RHV spielten:
Tore (davon 7-Meter)
Alexander Riedel
Konstantin Zacher 3
Fabian Herzog 1
Fritz Findeisen 2
Erik Scheuermann 2
Dominic Fröming 9 (1)
Konrad Söhndel 8 (1)


 

Spielkalender

14.01.2018 - Radebeuler HV : VfB 1999 Bischofswerda - 40:26

14.01.2018 : Radebeuler HV : VfB 1999 Bischofswerda 40:26
Spielbericht Männliche Jugend A Ostsachsenliga
Radebeuler HV : VfB 1999 Bischofswerda 40:26 (23:11)

Der Favoritenrolle gerecht geworden!

Nach der letztwöchigen Niederlage gegen Lommatzsch war ein Sieg gegen den Außenseiter hier Pflicht. Nach starker erster Halbzeit (23:11) setzte sich die A-Jugend des Radebeuler HV mit einem 40:26 klar durch und untermauerte so ihre Ambitionen auf einen Platz im oberen Tabellendrittel der Ostsachsenliga.

Das Ergebnis spricht hier Bände. Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase über die Spielstände 2:3 !die bis Spielende letzte Führung des VfB! und 5:5 zogen die Jungs regelrecht davon. Konzentrierte Abwehrarbeit und schnelles Umschaltspiel ermöglichten leichte Treffer. Auch im Angriff wurde mit simplen Auslöserhandlungen wie Außen- oder Leerkreuz immer wieder Lücken geschafft und genutzt. Trotz einer nichtgegebenen klaren roten Karte nach Foul an Konstantin bei einem Tempogegenstoß Ende der ersten Hälfte war das Spiel bereits vor Wiederanpfiff entschieden. Mit einem 23:11 begaben sich beide Mannschaften in die Kabinen. In der zweiten Hälfte nahm das Spiel dann immer mehr an Intensität auf. Die Zweikämpfe wurden auf Seiten des VfB deutlich härter geführt ? Sicherlich auch den beiden Schiedsrichtern geschuldet, die mit ihrer doch sehr großzügigen Linie klare 2-Minuten-Strafen nicht gaben, die das Spiel wieder hätten beruhigen können. Das Spiel gestaltete sich insgesamt ausgeglichener, der Vorsprung wurde aber sicher verwaltet und sogar von 12 auf 14 Zähler bis Spielende ausgebaut.

Nächste Woche heißt der Gegner dann HC Großenhain, aktueller Tabellenführer. Eine schwere Aufgabe ? gerade mit den immer noch verletztem Johannes Saske und Lennard Hoffmann.
Fazit:

Die Stars der Partie:
- Aufmerksame Abwehrarbeit und schnelles Umschaltspiel ermöglichte dem RHV im gesamten Spiel immer wieder leichte Tore.
Der Flop der Partie:
- Viel lief heute nicht schlecht. Ausbaufähig ist und bleibt aber trotzdem die Chancenverwertung. Gerade auf Rechtsaußen erwischten André und Fritz heute keinen guten Tag ?
Auch die 7-Meter bleiben ein Problem. Von den letzten 9 konnte die Jungs gerade einmal 3 treffen. Möchte man das nächste Spiel gegen Großenhain gewinnen, müssen solche Chancen natürlich genutzt werden.


Die 7-Meter Statistik:
RHV: 1 von 3
VfB: 2 von 3

Die 2-Minuten-Statistik:
RHV: 2
VfB: 1

Spielstände:
5:5, 15:6, 23:11, 29:18, 40:26

Für den RHV spielten:
Tore (davon 7-Meter) Finn Himmelrath
Alexander Riedel
Konstantin Zacher 3
Fabian Herzog 6 (1)
André Herrmann 4 Fritz Findeisen 2
Erik Scheuermann 6
Dominic Fröming 6
Konrad Söhndel 13


 

Spielkalender

20.01.2018 - HC Großenhain : Radebeuler HV - 38:29

20.01.2018 - HC Großenhain : Radebeuler HV - 38:29
Spielbericht Männliche Jugend A Ostsachsenliga
HC Großenhain - Radebeuler HV 38:29 (18:13))

Das Spiel in der zweiten Hälfte aus der Hand gegeben.

Der im Hinspiel sichtlich gedemütigte HC Großenhain zeigte Kampfgeist und Siegeswillen und setzt sich am Ende mit 38:29 deutlich durch. Nach starker erster Hälfte (18:13) begann den Gästen das Spiel langsam aus der Hand zu gleiten. Technische Fehler und Abwehrdefizite waren das Problem der A-Jugend des RHV.

Ein Sieg hier hätte den Titelkampf vielleicht nochmal spannend machen können - Am Ende kam es aber, wie es kommen musste. Nach 1:0 Führung für die Radebeuler gestaltete sich bis Ende der ersten Hälfte ein spannendes Spiel. Geduldiges Angriffsspiel ermöglichte immer wieder Treffer für die Jungs, aber Probleme in der Abwehr wurden von den Großenhainern konsequent bestraft und in Gegentore umgemünzt. So war es anfangs vor allem Konrad, der immer wieder Probleme mit dem Kreisläufer hatte. Kurz vor Ende der ersten Hälfte zogen die Hausherren das Tempo noch einmal an und konnten ihre Führung auf 5 Tore zu Wiederanpfiff aufbauen. Aufbauende Worte während der Halbzeit sorgten dann aber nochmal für Hoffnung. Zwei Tore nach Wiederanpfiff brachte die Jungs wieder an den Gegner ran. Der HC stellte darauf dessen Abwehr um und Konrad wurde ab da manngedeckt. Insgesamt größere Lücken im Angriff wurden aber nicht genutzt. Auch ausgerechnet in dieser Phase gingen viele Bälle durch technische Fehler verloren und durch Tempogegenstöße bestraft, die diese Hoffnung wieder im Keim erstickte. Ein 8:0-Lauf des HCs besiegelte endgültig die Auswärtsniederlage. Großenhain schöpfte dann noch einmal aus ihrer voll besetzten Bank und lies auch unerfahrenere Spieler ran, sodass man den Abstand zeitweise sogar wieder von 12 auf 7 Tore verkürzte. Gefährlich wurde es aber zu keinem Zeitpunkt mehr. Kurz vor Schluss sorgte eine Unsportlichkeit der Trainer des HCs dann noch einmal für Aufmerksamkeit, sodass das Spiel für mehrere Minuten unterbrochen wurde. Eine Unsportlichkeit die hoffentlich von Seiten des HVS? geahndet wird.

Insgesamt eine verdiente Niederlage für den RHV. Jetzt heißt es aber wieder angreifen und nächste Woche gegen Görlitz Punkte gutmachen, umso den 3. Platz in der Ostsachsenliga zu verteidigen.
Fazit:

Der Star der Partie:
- Eine geschlossene Mannschaftsleistung des HC Großenhain war der Schlüsselpunkt für dessen Heimsieg. Zu keinem Zeitpunkt mangelte es der Mannschaft an Leidenschaft und Kampfgeist, die für den Erfolg einer Mannschaft Grundvoraussetzung sind. Deutlich auch am 7-Meter-Verhältnis zu sehen.
Der Flop der Partie:
-Technische Fehler und Kleinigkeiten bleiben ein Problem für den Männernachwuchs des RHV. So werden im Training seit Wochen abermals angesprochene Einzelheiten im Spiel nicht umgesetzt, die am Ende immer wieder zu unnötigen Gegentoren führen.


Die 7-Meter Statistik:
RHV: 3 von 4
HC: 8 von 8

Die 2-Minuten-Statistik:
RHV: 1
HC: 2

Spielstände:
6:6, 15:10, 18:13, 30:20, 38:29

Für den RHV spielten:
Tore (davon 7-Meter) Finn Himmelrath
Alexander Riedel
Konstantin Zacher 2
Fabian Herzog 5 (3)
André Herrmann Fritz Findeisen 6
Erik Scheuermann 3
Dominic Fröming 7
Konrad Söhndel 6


 

Spielkalender

28.01.2018 - Radebeuler HV : NSV Gelb-Weiß Görlitz - 28:21

28.01.2018 - Radebeuler HV : NSV Gelb-Weiß Görlitz - 28:21
Spielbericht Männliche Jugend A Ostsachsenliga
Radebeuler HV - NSV Gelb-Weiß Görlitz 28:21 (18:9)

Wie die Man in Black, so die Man in Red?

Eine starke Partie der männlichen A-Jugend ermöglichte den 7. Sieg im 12. Spiel der Ostsachsenliga. Ähnlich wie die Man in Black konnten die Jungs erneut ihre Heimstärke unter Beweis stellen und bleiben so in eigener Halle ungeschlagen. Nach einer 9-Tore Führung in der ersten Halbzeit setzt sich die A-Jugend mit 28:21 (18:9) wie die Man in Black durch.

Ähnlich wie die gestrige 1. Männermannschaft begannen die Jungs konzentriert und aufmerksam in der Abwehr, und zeigten Görlitz, so wer der Herr im Haus ist. Eine von Beginn an strukturierte und aggressive, aber nicht unfaire, Abwehr ermöglichte den Hausherren immer wieder Ballgewinne, die am Anfang vor allem durch Rückraumwürfe über Dominic und Konrad in Tore umgemünzt wurden. Auch eine Umstellung des NSV Ende der ersten Hälfte hin zu einer offensiveren Deckung brachte dem Gast nichts. Die nun größeren Lücken wurden immer wieder durch schnelles Stoßen und Anziehen genutzt, sodass oft auf Außen oder über Konstantin am Kreis abgeräumt werden konnte. Nach der Halbzeit begann das Spiel dann etwas verhaltener. Eine teils zu offensive und löchrige Abwehr führte dazu, dass die größeren Lücken von den 1-gegen-1-starken Spielern des NSV besser genutzt werden konnten. Auch kam durch Pfostentreffer und kleinere technische Fehler eine kurzzeitige Torlosigkeit auf, sodass die Gäste sogar noch einmal auf 5 Tore rankommen konnten. Die letzte Viertelstunde gehörte dann aber wieder klar den Gastgebern. Fast vergessene Spielzüge wie Kreisel und schnelles Umschaltspiel wurde handballerisch auf ganz hohem Niveau in Tore umgewandelt.

In sechs Wochen stehen dann die Rückspiele gegen Dresden und Pulsnitz an - wichtige Spiele im Kampf um Platz 3 und 2 der Liga. Mit dieser Einstellung und Leidenschaft wie heute sollte in beiden Spielen ein Sieg möglich sein.
Fazit:

Die Stars der Partie:
- Eine gute Grundaggressivität und gute Absprache in der Abwehr war heute der Knackpunkt. So zwang man den Gegner immer wieder zu Würfen aus der 2. Reihe, die aber kaum im Tor landeten.
-Alex Riedel erwischte heute, ausgenommen von linksaußen, einen Sahnetag im Tor. Vorallendingen Würfe von außen und hinten parierte er.
-Hervorzuheben ist heute auch sicherlich die Trefferquote von Erik auf linksaußen. Mit 80% verwandelten Würfen war er zwar nicht der erfolgreichste, aber treffsicherste Schütze des RHV.

Der Flop der Partie:
- Die Görlitzer Abwehr konnte dem RHV zu keinem Zeitpunkt das Wasser reichen. Entweder zu passiv oder offensiv, ermöglichte sie den Jungs leichte Treffer aus dem Rückraum oder über die Außen sowie den Kreis.
-Teilweise sind die Kinderkrankheiten des RHV noch immer nicht ganz aus den Köpfen raus. Einfache Zuordnungsfehler in der Abwehr oder das Aushelfen der Außen zum Halben müssen abgestellt werden, wenn man die letzten Spiele allesamt gewinnen möchte und vielleicht doch noch die Vize-Meisterschaft erringen will. Auch billige Fehler wie das Abspringen im Kreis von außen, scheint unser André Herrmann partout seit Spielen nicht einstellen zu wollen.


Die 7-Meter Statistik:
RHV: 3 von 4
NSV: 3 von 3

Die 2-Minuten-Statistik:
RHV: 1
NSV: 2

Spielstände:
6:4, 12:6, 18:9, 22:14, 28:21

Für den RHV spielten:
Spieler Tore (davon 7-Meter)
Alexander Riedel
Konstantin Zacher 2
Fabian Herzog 2 (1)
Fritz Findeisen 3
Dominic Fröming 9
Erik Scheuermann 4
Konrad Söhndel 8 (2)
Rasmus Höringklee
André Herrmann
Johannes Saske


 

Spielkalender

04.03.2018 - Radebeuler HV : NSG Union Dresden - 26:21

04.03.2018 - Radebeuler HV : NSG Union Dresden - 26:21

Spielbericht Männliche Jugend A Ostsachsenliga
Radebeuler HV - NSG Union Dresden 26:21 (17:11)

Spiele werden in der Abwehr gewonnen!

Auch im 6. Heimspiel der Saison bleibt die A-Jugend zu Hause ungeschlagen. Nach hartem und intensivem Kampf setzen sich die Man-in-Black-Anwärter mit 26:21 (17:11) durch und sichern sich so den vorzeitigen Platz auf dem Siegerpodest der Ostsachsenliga. Nach einem körperlich intensiven und teilweise unfairen Spiel wurde der Sieg vor allem durch konzentrierte Abwehr und einen starken Torhüter ermöglicht.

In nun mittlerweile fester Startformation begannen die Jungs das Spiel von Anfang konzentriert an sich zu reißen. Eine offensivere Deckung gegen die einstudierten Spielzüge der Dresdner brachte in der Anfangsviertelstunde immer wieder Ballgewinne, sodass man sich schnell mit einem 8:3 absetzen konnte. Nach dem Konrad sich bei einer Abwehraktion unglücklich verletzte und kurzzeitig ausgewechselt werden musste, fehlte es vor allen Dingen im Angriff an Ideen und Tiefendruck, sodass der ehemalige HC Elbflorenz wieder auf 11:11 verkürzte - In einen Rückstand gerieten die Jungs jedoch nie. Die folgende taktisch genommene Auszeit von Coach Johannes Hartmann zeigte aber Wirkung - Mit einem 6:0-Lauf verabschiedete man sich zur Halbzeit mit einem 17:11 in die Kabinen. Auch den Beginn der 2. Halbzeit konnten die Gastgeber wieder für sich nutzen, 4 Ballgewinne führten zu 4 Toren, sodass man zeitweise sogar mit 10 Toren führte. Infolge verletzte sich Dominic aber nach klarem Foul und fiel bis Ende des Spiels aus. Glück für die Gäste, die hier ohne Zeitstrafe davonkamen. Dies blieb jedoch nicht die einzige nicht gegebene Zeitstrafe wie sich im späteren Spielverlauf noch zeigen sollte. Die Abwehr wurde auf beiden Seiten nun deutlich härter geführt, sodass es infolgedessen unschöne Szenen wie Gesichtstreffer oder Schläge gab, die wie so oft von den beiden Schiedsrichtern nicht gesehen oder geahndet wurden. In der letzten Viertelstunde gelang es den Gästen aus Dresden zwar nochmal auf zeitweise 5 Tore zu verkürzen, die Hausherren gaben das Spiel jedoch zu keinem Zeitpunkt mehr aus der Hand. Am Ende ein verdienter 26:21 Heimsieg.

Fazit:

Die Stars der Partie:
- Eine motivierte Mannschaft, die in der Abwehr ordentlich zupackte und den Gegner so immer wieder zum Verzweifeln brachte war heute der Sieggarant. Schnelle Ballgewinne führten oft wieder zu einfachen Toren aus der 1. oder 2. Welle heraus.
-Alex Riedel kam schwer in die Partie, war mit seinen vielen Paraden am Ende aber auch einer der entscheidenden, wenn nicht sogar der entscheidende Siegfaktor.
-Positiv hervorzuheben sicherlich auch das breite Trefferbild des RHV. Jeder Spieler konnte sich heute in die Torstatistik eintragen. Die Jungs blieben im Angriff sehr agil und variabel, sodass es dem Gegner schwer fiel sich dagegen aufzustellen bzw. Spielführer geschickt aus dem Aufbauspiel zu unterbinden.

Der Flop der Partie:
- Es ist und bleibt immer noch ein Problem für den Männernachwuchs des RHV: Die Chancenverwertung. Teilweise liegengelassene 100%ige Chancen und Würfen von außen wurden zu selten genutzt. Selbst wenn in der Halbzeit besprochen wurde, bei dem Hampelmann von Torhüter einfach mal den Ball oben in die Ecke zu zirkeln wurde dies auf dem Spielfeld kaum umgesetzt. Hier hätte man auch gut und gerne mit 15 Toren höher gewinnen können.


Die 7-Meter Statistik:
RHV: 3 von 4
NSG: 1 von 1

Die 2-Minuten-Statistik:
RHV: 1
NSG: 1

Spielstände:
8:3, 11:11, 17:11, 23:16, 26:21

Für den RHV spielten:
Spieler Tore (davon 7-Meter)
Alexander Riedel
Konstantin Zacher 4
Fabian Herzog 4 (3)
Dominic Fröming 5
Konrad Söhndel 6
Rasmus Höringklee 1
André Herrmann 2
Johannes Saske 2
Oliver Püschner 2


 

Spielkalender

18.03.2018 - Radebeuler HV : SG Pulsnitz/Oberlichtenau - 30:30

Spielbericht Männliche Jugend A Ostsachsenliga
Radebeuler HV - SG Pulsnitz/Oberlichtenau 30:30 (13:14)

"Wer nicht tanzen kann, der schiebt die Schuld auf die Unebenheit des Bodens."

Und wieder schlug sie zu - die Festung Elbhalle. Noch kein einziges Spiel verloren die Jungs der männlichen A-Jugend in eigener Halle. So auch beim 30:30 (13:14) Unentschieden gegen den Spitzenreiter aus Pulsnitz. Nehme ich doch hier aber eher Stellung zu dem sehr amüsanten Spielbericht der Pulsnitzer.

Zitat Spielbericht Pulsnitz: "Es mag sein, dass wir die Radebeuler im November letzten Jahres hier in Pulsnitz recht deutlich schlagen konnten, aber Radebeul hat sich ganz sicher auch weiterentwickelt und war uns ja auch die ganze Zeit auf den Fersen geblieben. Radebeul bräuchte die zwei Punkte, um noch eine Chance auf Rang zwei der OSL-Tabelle zu haben und wir wollten heute natürlich genau das verhindern."

Das Hinspiel in Pulsnitz entschieden die Gastgeber mit 31:21 deutlich für sich. Die Niederlage ging damals vollkommen in Ordnung, fehlten doch Stammspieler wie Lennard, der heute nach über einem halben Jahr wieder sein Comeback feiern durfte, aber längst noch nicht auf seinem Top-Niveau angekommen war. Auch auf unseren Torhüter mussten wir im Hinspiel verzichten, sicherlich zwei spielentscheidende Faktoren damals. Die Situation sah heute aber auch noch nicht besser aus, Lennard war zwar wieder dabei aber ausgerechnet Dominic fehlte verletzungsbedingt. Schade, dass man in keinen der beiden Spiele und auch im gesamten Saisonverlauf auf seine volle Mannschaft zurückgreifen konnte, so wäre am Ende bestimmt mehr als nur ein Platz 3 in der Meisterschaft drin gewesen.

Zitat Spielbericht Pulsnitz: "Und wie schon so (zu) oft waren natürlich auch heute wieder die angesetzten Schiedsrichter nicht angereist. Das ist eine Sache, die endlich einmal härtere Strafen verlangt. Den Radebeulern gelang es aber Ersatz zu organisieren. Zwei junge Frauen mit noch sehr wenig Erfahrung als Schiri. Und so hatten wir heute quasi gleich vier Gegner: 1. die Jungs des Radebeuler HV, 2. die etwas ?seltsame? Halle (wenig Licht, kürzer, schmaler, niedrig, verdammt glatt), 3. Haftmittelverbot und 4. die Schiris?"

Die beiden Schiedsrichterinnen waren vom Bezirk angesetzt, wie jedes andere Spiel auch. Es waren also weder Kreisschiedsrichter, noch haben wir irgendeinen Ersatz ?organisiert? der uns vielleicht in die Karten hätte spielen können. Den 1. Und 4. Kritikpunkt können wir also schonmal getrost abhaken. Nun zu der eher ?seltsamen? Halle. Tatsächlich ist die Halle um ganze 2 Meter kürzer und 1 Meter schmaler gemessen am IHF-Reglement. Aber ob das den entscheidenden Unterschied machte? Spielten doch beide Mannschaften in der selben Halle, bei gleichen Licht und Hallenbedingungen. Und wozu brauchen Spieler im Jugendbereich Haftmittel? Haben wir das Handballspielen nicht längst gelernt? Haftmittelverbot ist eine lachhafte Ausrede, wer Handball spielen kann, kann das auch ohne irgendwelchen Kleber.

Zitat Spielbericht Pulsnitz: "Nachdem das Spiel vor uns verspätet angefangen hatte und wir deswegen nur ca. 20 Minuten zur Erwärmung hatten, war pünktlich 12 Uhr Anpfiff."

Das Spiel der wJD fing vorher sogar vor 11 Uhr an, sodass die Radebeuler trotz erneutem Trikotumziehen (da die Gäste aus Pulsnitz nur einen Trikotsatz dabei hatten?) immer noch 25 Minuten zum Aufwärmen hatten. Was die Pulsnitzer also 10 Minuten lang vorher in ihrer Kabine gemacht haben, ist und bleibt mir ein Rätsel.

Zitat Spielbericht Pulsnitz: "In der 44.Minute lagen wir wieder mit 3 Toren vorn. Klar, kein Polster, schon gar kein sicheres Polster, denn Radebeul kämpfte und bekamen eine Menge Schützenhilfe durch die Schiris. Und dass bei so einem Spiel schon ein? zwei Fehlentscheidungen das Zünglein an der Waage sein können, weiß jeder. Da wurden Schrittfehler nicht erkannt, Tore für Radebeul gegeben, obwohl der Werfer deutlich im Kreis stand, da wurden Freiwürfe quasi auf Zuruf des Spielers gepfiffen?"

Die Schiedsrichterinnen haben nicht ihren besten Tag gehabt. Fehler, die passieren (können) glichen sich insgesamt aber aus. Weder die Heim-, noch die Gastmannschaft wurde also bevorzugt. Und zum Thema ?Zurufe?. So waren es am Ende vor allem die Trainer und Spieler der SG die immer wieder Zeitstrafen und andere Entscheidungen forderten. Schade, dass das Schiedsrichtergespann hier zu keinem Punkt einschritt und die MVs und Spieler ermahnte.

Zitat Spielbericht Pulsnitz: "So hatte Radebeul zu Beispiel keine (!) Zeitstrafe! Wir hatten drei plus drei gelbe Karten. Bei diesem Spiel?"

Was soll das jetzt bedeuten? Dass Radebeul bevorzugt wurde und deshalb keine Zeitstrafen bekam, oder dass die Spieler von Beginn an eine saubere, harte aber faire Abwehr gestellt haben und deshalb nicht einmal in Unterzahl spielten? Durch unfaire Aktionen auf Seiten der Gäste, bettelten diese quasi schon um 2-Minuten-Pausen auf der Bank. Drei Zeitstrafen waren hier sogar noch sehr gnädig, bei einer härteren Linie wären mehr als doppelt so viele Zeitstrafen natürlich auch nicht unangebracht. Auf Radebeuler Seite hätte man sich dann aber auch nicht über (wenige) Strafen beschweren können. Und seid wann reden wir beim Handball von gelben Karten? Ok ok, also der folgende Freiwurf muss wieder angepfiffen werden und der ausführende Spieler muss den Ball innerhalb von 3 Sekunden spielen. Mehr Einfluss haben sie aber auch nicht.

Fazit:

Die Stars der Partie:
-Alex begann eher verhalten im Tor, steigerte sich aber immer mehr und hielt mit seinen Paraden am Ende zumindest einen Punkt fest.
-Das einzige Gute, was man heute vielleicht noch betonen könnte, wäre das breite Trefferbild und dass sich alle, ausgenommen Konstantin der auch wenig Spielzeit hatte, in die Torschützenliste eintragen konnten.
Der Flop der Partie:
-Eine stabile Abwehr war bei der Heimmannschaft zu keinem Zeitpunkt zu erkennen. 30 Gegentore sprechen hier für sich. Die von Anfang an versuchte 6:0 brachte keinerlei Erfolg. Lediglich die Umstellung auf die gewohnte 5:1 brachte etwas Unsicherheit in das Angriffsspiel der Gäste.
-Im Angriff mangelte es an Selbstvertrauen und Spielwitz. Keiner wollte sich etwas trauen und hatte anscheinend Angst Fehler zu machen. Laufbereitschaft der letzte Biss auch mal da hinzugehen, wo es wehtut fehlten.

Die 7-Meter Statistik:
RHV: 3 von 3
SG P: 2 von 3

Die 2-Minuten-Statistik:
RHV: 0
SG P: 3

Spielstände:
2:7, 8:11, 13:14, 19:19, 30:30

Für den RHV spielten:
Spieler Tore (davon 7-Meter)
Alexander Riedel
Konstantin Zacher
Fritz Findeisen 6
Erik Scheuermann 4
Johannes Saske 3
Lennard Hoffmann 8 (3)
Konrad Söhndel 5
André Herrmann 2
Rasmus Höringklee 1


 

Spielkalender

15.04.2018 - BSV Görlitz : Radebeuler HV - 20:23

16.04.2018 - BSV Görlitz : Radebeuler HV - 20:23
Spielbericht Männliche Jugend A Ostsachsenliga
BSV Görlitz - Radebeuler HV 20:23 (7:11)

Trotz 60-minütiger Dominanz das Spiel unnötig spannend gemacht.

Déjà-vu des Hinspiels - auch das Rückspiel gegen den BSV Görlitz gewinnt die männliche A-Jugend mit 3 Toren Unterschied. Trotz klarer Überlegenheit schafft der RHV es wieder einmal nicht sich im Angriff zu belohnen.
Die Rollenverteilung war klar: Der Vorletzte der Ostsachsenliga gegen den 3. Platz aus Radebeul. Aber was hat das schon zu bedeuten? Ohne Torhüter und nur einem Auswechsler machte sich die Truppe um 12 Uhr pünktlich nach Görlitz auf. Dort angekommen stellten wir fest, dass leider nur ein Schiedsrichter anwesend war. Glücklicherweise war Hoschi mit dabei, der so kurzerhand einspringen konnte und das Spiel um 14:15 pünktlich anpfiff. Gleich in den ersten drei Angriffen spielten sich die Jungs gute Chancen heraus, schafften es aber nicht, wie noch im weiteren Spielverlauf, das Runde ins Eckige zu bringen. Nachdem man den Görlitzern den Ball zweimal abluchste traf man dann nach 4 Minuten auch endlich zum 0:1. Das Spiel gestaltete sich in der Anfangsviertelstunde recht ausgeglichen, statt hier den Turbo zu zünden und sich abzusetzen, knallte man den Ball lieber 10 mal an den Pfosten, sodass es nach 20 Minuten !nur! 7:7 zu stand. Kurz vor der Halbzeit schaffte man es aber sich durch einen 0:4-Lauf ein kleines Polster zu verschaffen. Ohne Fremdeinwirkung verletzte sich ein Görlitzer dann noch so schwer am Knie, dass der Notarzt gerufen musste und das Spiel länger pausiert wurde. Gute Besserung von unserer Seite! Glück für uns, denn der Kreisläufer stellte uns durch sein konsequentes Einlaufen immer vor Übergabe-/Übernahmeproblemen und schaffte es durch Schwalben, auf die der Schiedsrichter reinfiel, sogar 2 2-Minuten-Zeitstrafen gegen Johannes rauszuholen. Die 2. Hälfte war dann aber fest in Radebeuler Hand. Über die Stationen 10:14 und 16:23 konnte man sich mit 7 Toren absetzen. Der sichere Sieg könnte man meinen. Doch in den letzten 5 Minuten legten die Gastgeber einen 4:0-Lauf hin, sodass am Ende ?nur? ein 20:23 Auswärtserfolg auf der Anzeigetafel stand. Der Sieg hätte aber auch mit 10-15 Toren mehr in der Höhe ausfallen können.
Fazit:

Die Stars der Partie:
- Es fällt schwer heute auch nur irgendetwas positiv hervorzuheben. Konstantin hat seinen Job als Aushilfstorhüter sehr gut gemacht und hielt den Kasten vom Rückraum und Außen sauber.
Der Flop der Partie:
- Seit Spielen ist es dieselbe Leier. Auch wenn man 60 Minuten klar besser war, muss man hier deutlich höher als mit nur 3 Toren gewinnen. 30 Fehlwürfe können gegen stärkere Mannschaften schnell den Sieg kosten.

Die 7-Meter Statistik:
RHV: 0 von 1
BSV: 3 von 3

Die 2-Minuten-Statistik:
RHV: 3 (1 rote Karte, da 3x2-Minuten)
BSV: 2

Spielstände:
4:4, 7:7, 7:11, 13:18, 20:23

Für den RHV spielten:
Spieler Tore (davon 7-Meter)
Konstantin Zacher
André Herrmann 3
Fabian Herzog 1
Fritz Findeisen 1
Dominic Fröming 5
Rasmus Höringklee 4
Johannes Saske 3
Konrad Söhndel 6


 

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